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Wie Malware arbeitet …
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Tue, 08 Sep 2015 10:01:47 +0000
Malware ist ein zusammengesetztes Wort aus „malicious“ und „Software“ – also „schädliches Programm“. Malware ist jedoch nicht Malware. Dieser Artikel soll einem absoluten Laien etwas Licht in die Dunkelheit bringen. Warum schreibt jemand ein schädliches Programm? Was vielleicht einmal als Spaß oder technische Spielerei ohne bösartigen Gedanken begonnen haben mag ist heute ein riesiger Markt […]
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Malware ist ein zusammengesetztes Wort aus „malicious“ und „Software“ – also „schädliches Programm“. Malware ist jedoch nicht Malware. Dieser Artikel soll einem absoluten Laien etwas Licht in die Dunkelheit bringen.
Warum schreibt jemand ein schädliches Programm?
Was vielleicht einmal als Spaß oder technische Spielerei ohne bösartigen Gedanken begonnen haben mag ist heute ein riesiger Markt und es geht nur noch um eines: Geld. Es wird alles zu Geld gemacht: Ihre Nutzerdaten, Ihr Surfverhalten, Ihre Vorlieben, Ihre Passwörter, Ihre Emails und natürlich auch ganz ohne weiter Umwege Ihr Geld, egal ob Sie dieses überweisen oder in Form von Prepaid-Karten abgeben sollen. Die Methoden sind viel gefächert, das Vorgehen organisiert und professionell. Kriminelle und Sicherheitsforscher auf der ganzen Welt befinden sich in einem Katz-und-Maus-Spiel, das langsam an einen Cyberkrieg grenzt. Das ist spätestens dann der Fall, wenn man versucht an Geheimdienstinformationen anderer Nationen zu gelangen. Malware ist manchmal nur für einen ganz bestimmten Zweck programmiert. Ein Schädling namens „Stuxnet“ war beispielsweise – stark vereinfacht – dafür gedacht iranische Atomkraftwerke zu befallen. Andere Schädlinge wollen Sie nur mit Werbung belästigen.
Klassifizierung
Wir wollen an dieser Stelle nur auf alltägliche Schädlinge eingehen.
Spyware: Dies sind Datenschnüffler. Sie protokollieren Ihre Tastenanschläge und Mausklicks, entweder um Passwörter auszuspähen oder Ihr Surfverhalten an Dritte weiter zu leiten.
Adware: Wie aus dem Namen ableitbar („Advertisment Software“) enthält dieses Kategorie Programme entweder Reklame oder sie dienen der Marktforschung. Sie sind zwar nicht schädlich im eigentlichen Sinn, zehren aber an der Systemperformance und werden als PUP von Scannern erkannt – Potential unwanted Program – also vermutlich Software, die Sie gar nicht wollten. Diese nervigen Gäste installieren sich oft ungewollt mit. Browserleisten und kleine „Suchhelfer“ gehören meist hier zu.
Scareware: Diese Programme sind darauf angelegt den Benutzer zu erschrecken und so dafür zu sorgen, dass er Geld oder Informationen herausgibt. Ein Beispiel: Das Programm X soll ein neuartiger Scanner sein, der Probleme an ihrem Computer entdeckt. Der Scan läuft und findet einige kleine aber auch gravierende Probleme. Das Programm kann in der Freewareversion die Probleme aber nur finden und nicht beseitigen. Die Vollversion kostet einen geringen bis mittleren Betrag, den Sie meist mit einem unseriösen Zahlungsmittel bezahlen sollen. Man denkt sich vielleicht naja 10 EUR kann ich für meine Sicherheit schon investieren und tatsächlich – die Vollversion beseitigt dann die Fehler, die gar nicht da waren und ein Kleinkrimineller ist um 10 EUR glücklicher.
Trojaner („Trojanisches Pferd“): Es handelt sich hier um ein Programm, das sich als nützlich ausgibt, aber eine schädliche Komponente enthält. Ähnlich wie Odysseus seine Krieger nach Troja einschleuste, versucht der Schädling Sie also zu täuschen, damit Sie ihn aktiv auf Ihren Rechner bringen.
Viren: Dies sind die ältesten bekannten Schädlinge. Sie hängen ihren Programmcode einfach an das Ende aller Programme, die Sie aufrufen und infizieren so mit der Zeit den ganzen Computer. Sie verbreiteten sich ganz schnell über Datenträger auf andere Computer (Disketten, USB-Sticks). Heute gibt es diese Gattung kaum noch.
Würmer: Der Wurm arbeitet ähnlich wie ein Virus, verbreitet sich aber auch selbständig über Computernetzwerke (lokal, Internet). Vielleicht erinnern Sie sich noch an den „I love you!“ Schädling, der seinerzeit (4. Mai 2000) sehr viele Outlook-Programme auf der ganzen Welt lahm gelegt hatte? Das war vielleicht der erfolgreichste Wurm aller Zeiten mit einer geschätzen Schadenssumme von 10 Mrd. US-Dollar.
Ransomware: Diese Variante sperrt den Computer und versucht vom Benutzer 50 EUR oder auch mehr für die Entsperrung zu erpressen. Wahlweise werden auch die Dateien unrettbar verschlüsselt. Häufig wurde dies als Bußgeld tatsächlich existierender Behörden getarnt.
Funktionsweise
Mit der Funktionsweise dieser Schädlinge beschäftigen sich täglich hunderte Experten weltweit. Selbst für einen ausgebildeten Helfer ist es teilweise schwer den Überblick zu behalten. Wir wollen an dieser Stelle nur eine Idee geben, wie solche Programme funktionieren.
Damit ein Programm läuft muss es zuvor gestartet werden. Das ist immer so und einfach eine logische Konsequenz. Schaltet man den Computer ab werden alle Programme beendet. Nach einem Neustart sollte also wieder alles okay sein oder? Rein theoretisch ja. Es gibt in der Tat Schädlinge, die nur im Arbeitsspeicher existieren. Sie sind für Scanner, die meist nur Dateien durchsuchen schwer zu finden. Ein Neustart schafft hier Abhilfe. Daher befallen solche Schädlinge auch meist Computer, die selten oder nie neugestartet werden, also Webserver oder Datenbankserver – auch Router, wie ihn jeder im Haushalt hat, können hiervon betroffen sein.
Ein „normaler“ Schädling muss also gestartet werden. Ähnlich wie Teile des Betriebssystems, die ja auch bei jedem Rechnerneustart geladen werden, trägt sich der Schädling genau an der gleichen Stelle ein. Der Fachmann spricht von „Startpunkten“. Von diesen gibt es eine sehr sehr große Zahl. Man erinnert sich vielleicht noch an die „autoexec.bat“, die vor Jahrzehnten weitere Programme gestartet hat. So ähnlich funktioniert es auch hier. Diese Startpunkte sind oft in der Registry zu finden, der Systemregistrierung. Das ist eine gigantische Datenbank, mit der Windows alle wichtigen Parameter verwaltet. Diese Startpunkte heißen dann Run, RunOnce, RunOnceEx, RunServiceOnce und so weiter. Es gibt wirklich viele davon.
Eine andere Startmethode ist, dass der Schädling sich als Systemdienst einträgt und sogar hoch offiziell von Windows gestartet wird oder aber der Schädling tauscht die Datei eines legitimen Dienstes aus. Statt des Druckerdienstes wird zunächst der Schädling geladen und dann hinterher noch der Druckerdienst, damit es nicht auffällt.
Wirklich geschickte Schädlinge haben einen Treiber. Dies ist ein spezieller Dienst, der noch vor de
m eigentlichen System geladen werden muss. Ist er geladen, dann versteckt sich der Schädling vor Scannern, die meist viel später geladen werden. So ein Schädling könnte auch ein Rootkit sein, welches das System selbst manipuliert, damit er nicht aufgespürt werden kann.
Der perfekte Schädling setzt aber noch früher an. Ein Bootkit klinkt sich in den Startvorgang selbst ein, noch bevor die ersten Teile von Windows geladen werden und speichert seinen Schadcode unter Umständen an Stellen, die von Windows nicht einmal gefunden werden können. Die Schädlinge überlebten teilweise sogar eine normale Neuformatierung der Festplatte. Glücklicherweise gibt es kaum noch Fälle davon. Neue Bootmechanismen und andere Hardware haben diese und auch besondere, hardwarenahe Schädlinge beinahe ausgerottet.
Was macht die Malware?
Einmal gestartet verrichtet die Malware nun ihre Arbeit. Davon gibts ein paar Varianten:
Sie erhalten immer mal wieder Werbung, obwohl Sie gar nichts geklickt haben.
Ihre Passwörter und persönlichen Daten werden aus geschnüffelt und sofort an einen Zentralserver übertragen.
Die Rechenleistung Ihres Rechner wird verwendet, um Berechnungen auszuführen.
Ihr Rechner wird zu einem Zombie und verteilt den Schadcode im Internet. Er ist dann Teil eines Netzwerks, das ähnlich wie das Torrent-Netzwerk arbeitet. Durch diese Dezentralisierung ist der Schädling extrem schwer auszurotten.
Die Malware scannt nach anderen Schädlingen und vernichtet sie. Klingt paradox, aber je mehr Schädlinge auf einem System sind, um so höher ist das Risiko selbst entdeckt und gelöscht zu werden.
Der Schädling „schläft“ bis er zentral aktiviert wird und versucht sich still weiter zu verbreiten.
Die Malware verschlüsselt alle Ihre Dokumente und versucht Sie dann zu erpressen.
Gedanken zum Schluß
Dieser Artikel kann nur eine grobe Idee davon geben, was sich da tatsächlich abspielt. Sich jetzt ein Systemanalysetool zu besorgen und dann Dateien zu löschen, die einem seltsam vorkommen, geht für einen ungeübten Anwender üblicherweise in die Hose. Überlassen Sie das bitte einem Experten! Unsere Helfer werden über viele Wochen und Monate an vielen, sorgfältig ausgewählten Fallbeispielen geschult. Das ist nichts was man mal so eben an einem langweiligen Nachmittag ausprobieren sollte. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wir bilden Interessierte auch aus. Ausbildungsplätze sind immer einmal wieder frei und bewerben kann sich jeder.
Weiterführendes
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Ausbildung auf dem Trojaner Board
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PC absichern – Schutzsoftware
/pc-absichern-schutzsoftware_262
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Thu, 27 Aug 2015 13:31:27 +0000
„100% geschützt“ oder auch „Jetzt gegen alle Angriffe wappnen!“ … die Werbetrommel wird gerührt und wenn man selbst nicht vom Fach ist möchte man diesen Werbeversprechen gerne glauben. In einem Anfall von Aktionismus klatscht man sich den Rechner mit Schutzsoftware voll. Sicher fragt man sich wo da der Königsweg ist … Wie viel Sicherheit braucht […]
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„100% geschützt“ oder auch „Jetzt gegen alle Angriffe wappnen!“ … die Werbetrommel wird gerührt und wenn man selbst nicht vom Fach ist möchte man diesen Werbeversprechen gerne glauben. In einem Anfall von Aktionismus klatscht man sich den Rechner mit Schutzsoftware voll. Sicher fragt man sich wo da der Königsweg ist …
Wie viel Sicherheit braucht man?
Zunächst einmal muss man klar sagen, dass Schutzsoftware nicht alles ist. Die absolute Sicherheit gibt es ohnehin nicht. Das Verhalten des Benutzers ist vielleicht der wichtigste Parameter. Natürlich kann man nicht ständig aufmerksam sein und über all aufpassen, dafür gibt es natürlich Werkzeuge. Windows – insbesondere die neuen Windowsversionen – bringen dafür bereits das ihre mit. Ob man etwas besseres braucht als die Standardtools kommt auf die Gefahren an, denen man seinen Rechner aussetzt. Schauen wir einmal auf das Gefährdungspotenzial.
Geringe Gefährdung: Der Rechner wird nur privat verwendet und besitzt keine Verbindung zu einem Netzwerk. Sie benutzen den Computer mehr oder weniger als teure Schreibmaschine. In diesem Fall. Dann braucht man in der Tat nichts weiter als das, was einem Windows mitbringt, aber man würde auch diesen Artikel nicht lesen.
Normale Gefährdung: Der Rechner wird auch nur privat verwendet und ist mit dem Internet verbunden. Fachleute würden hier ein oder zwei Programme empfehlen und bestimme Verhaltensregeln beim Surfen im Internet vorschreiben, um auf der sicheren Seite zu sein.
Starke Gefährdung: Ihr Computer wird beruflich, dienstlich oder mit mehreren Personen ggf. auch mit Verbindung zum Internet benutzt. Er enthält unter Umständen auch sensible Daten.
Welche Software darf es sein?
Gehen wir einfach mal vom normalen Fall aus: Ein Computer der über eine permanente Verbindung (meist DSL) mit dem Internet verbunden ist. Vor einigen Jahren noch hätte man gesagt, zunächst braucht man eine Firewall, also ein Programm, das die Verbindungen von und zu diesem Rechner überwacht, kontrolliert und gegebenenfalls unterbricht. Seinerzeit gab es da Software auf dem Markt (u.a. ZoneAlarm), aber heute ist so ein Modul in Windows eingebaut und verrichtet auch gute Arbeit.
Sehr viel wichtiger ist also der Virenscanner. Es handelt sich oft um ein System von Hintergrundprogrammen, die zur Analyse von Dateien verantwortlich sind. Dies kann ein einmaliger Vorgang sein oder auch ständig erfolgen. Im zweiten Fall spricht man auch von einem Wächter oder Wächterprozess. Ein Programm, das schon beim Systemstart, aktiv wird und dann ständig im Hintergrund alle Dateien, die man so anfasst, untersucht. Prinzipiell ist so ein Programm bei Windows dabei. Es heißt Windows Defender und über seine Güte lässt sich streiten. Es ist sicher besser, als gar keinen Scanner zu haben, aber in der Malwarebekämpferszene traut man ihm nicht über den Weg. Man empfiehlt ein Produkt der großen Sicherheitsfirmen, das ständig gewartet wird und laufend neue Virendefinitionen erhält. Festhalten muss man aber, dass man dafür schon auch etwas Geld in die Hand nehmen sollte. Einem Virenscanner, der nichts kostet und den man beim Abschluss eines Internetpakets einfach mal so dazu bekommt, dem sollte man kritisch gegenüberstehen und sich die Frage stellen, warum er denn kostenlos ist. Den vollen Schutz eines Produktes erhält man immer nur dann, wenn man auch ein Abo abschließt.
Wünscht man etwas mehr Sicherheit, beispielsweise weil auch Kinder den Computer benutzen oder man sich einfach nur unsicher ist. Dann gibt es auf dem Markt auch spezielle Malwarescanner, die einfach noch etwas genauer hinsehen, als das ein „normaler“ Virenscanner würde. Das einzige Produkt, das man zu einem Virenscanner empfehlen würde ist das der Firma Malwarebytes. In der kostenlosen Version kann man einmal in der Woche für wenige Minuten den Rechner untersuchen lassen und darf dann beruhigt sein, wenn nichts gefunden wird.
Mehr Software benötigt es auf keinen Fall. Man darf hier nicht auf die Idee kommen, dass „Viel“ auch viel helfen würde. In der Tat ist es so, dass zwei Virenscanner sich irgendwann nur noch mit sich selbst beschäftigen, die Systemperformance in den Keller ziehen und Fehlalarme produzieren würden. Auf eine genauere Erklärung verzichtet der Autor an dieser Stelle.
Für den erhöhten Schutz bei sensiblen Daten ist ohnehin meist der Administrator der Firma oder des Amtes zuständig, für die man arbeitet. Selbständige sollten sich hier von einem Fachmann ausführlich beraten lassen. Privatleute können über eine Verschlüsselung ihrer Daten nachdenken. Auch hierfür gibt es einfache und sehr komplexe Lösungen, die diesen Rahmen sprengen würden.
Fazit – Was soll ich mir jetzt also holen?
Ein (guter) Virenscanner und eventuell ein Malwarescanner – mehr nicht, aber auch nicht weniger. Spezialscanner, wie man sie auf Internetforen schnell findet, lässt man besser in der Hand der Fachleute und setzt sie nur nach Aufforderung ein. Falsch eingesetzt richten sie mehr Schaden an, als dass sie helfen.
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Hilfe … meine Tastatur „spinnt“!
/hilfe-meine-tastatur-spinnt_416
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Sun, 23 Aug 2015 09:53:43 +0000
Es kommt schon mal vor, dass ein Tastendruck auf der Tastatur nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Hat man sich einfach nur vertippt, dann kann dieser Artikel nur wenig helfen. Einzig und allein wäre hier ein wenig Tipp-Training zu empfehlen. Es gibt dazu eine Unzahl kleiner Helfer im Internet, die Ihnen da gerne helfen. Was aber […]
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Es kommt schon mal vor, dass ein Tastendruck auf der Tastatur nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Hat man sich einfach nur vertippt, dann kann dieser Artikel nur wenig helfen. Einzig und allein wäre hier ein wenig Tipp-Training zu empfehlen. Es gibt dazu eine Unzahl kleiner Helfer im Internet, die Ihnen da gerne helfen. Was aber wenn aus einem Y ein Z wird und umgekehrt?
Tastaturbelegung oft Fehlerursache
Tastaturschema hat sich umgestellt
Windows ist an der Stelle auch nicht der Übeltäter – überlegen wir uns warum: Eine Tastatur enthält eine Hand voller Plastiktasten, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Die deutsche Eingabetastatur besitzt dabei ein QWERTZ-Schema. Jede Taste übermittelt an den PC einen Eingabecode, der dann von Windows in einen Zeichencode übersetzt wird. Diese Übersetzungstabelle bezeichnet Windows als das Eingabeschema. Bei einem deutschen Windows ist dies auf „Deutsch (Deutsch)“ eingestellt. Jetzt ist es jedoch denkbar, dass man auch noch andere Eingabeschemata aktiviert hat, z.B. Englisch oder Französisch. Damit man sich nicht jedes Mal durch die Systemeinstellungen klicken muss gibt es eine Tastenkombination, welche zwischen diesen Schemata umschalten kann. Dies ist meist „Alt + Umschalt“ oder „Windowstaste + Leertaste“. Ein weiter Tastendruck schaltet dann meist schon wieder zurück.
Umschalt-Befehl deaktivieren
Trifft man beim schnellen Tippen gerne mal die Tastenkombination, welche das Eingabeschema umschaltet, dann kann es sinnvoll sein dies Dauerhaft zu deaktivieren. Leider hat jedes Windows da so seinen ganz eigenen Weg:
Windows 7: Systemsteuerung > Tastaturen und Eingabemethoden > Tastaturen und Sprachen > Tastaturen ändern > Erweiterte Tastatureinstellungen > Tastenkombination ändern > jeweils „nicht zugewiesen“
Windows 8 und 10: Windowstaste + x > Systemsteuerung > Eingabemethode ändern > Erweiterte Einstellungen > Abkürzungstasten der Sprachenleiste ändern > Tasenkombination ändern > jeweils „nicht zugewiesen“
Zusätzlich kann man natürlich auch nicht benötigte Sprachen und Eingabeschemata löschen.
Sonderfall: Ladung auf der Platine
Funktioniert die Tastatur nur unter Windows, aber nicht im Bootmenü Ihres BIOS – beispielsweise wenn Sie von DVD oder USB starten wollen. Dann handelt sich eventuell um etwas Ladung, die sich noch auf den Kondensatoren der Platine befindet. Diese ist aber sehr einfach entfernt.
Computer abschalten und Netzteilabschalten (Kippschalter)
Kabel vom Netzteil ziehen (nur der äußere Stromstecker)
Jetzt den Einschaltknopf drücken. Für einen kurzen Moment werden jetzt Lüfter und LEDs anspringen und die Restladung auf der Platine abfließen lassen.
Ein paar Sekunden warten.
Strom wieder anstecken und Netzteil anschalten.
Computer starten (könnte ein paar Sekunden länger dauern als sonst bevor der Bootprozess beginnt).
Tastatur spinnt weiter
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Windows 8 – Klassisches Startmenü?
/windows-8-klassisches-startmenue_372
/windows-8-klassisches-startmenue_372#respond
Mon, 13 Apr 2015 16:35:40 +0000
Alles neu in Windows 8 Als damals das neue Windows 8 präsentiert wurde waren einige von dem neuartigen Startbildschirm und der Benutzerführung begeistert. Andere lehnten diese erzwungenen Neuerungen kategorisch ab. Insbesondere das Fehlen eines Start-Buttons und dem dahinterliegenden Menu war und ist einer der größten Kritikpunkte. Hatte man mit Windows 7 schon das klassische Startmenü […]
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Alles neu in Windows 8
Als damals das neue Windows 8 präsentiert wurde waren einige von dem neuartigen Startbildschirm und der Benutzerführung begeistert. Andere lehnten diese erzwungenen Neuerungen kategorisch ab. Insbesondere das Fehlen eines Start-Buttons und dem dahinterliegenden Menu war und ist einer der größten Kritikpunkte. Hatte man mit Windows 7 schon das klassische Startmenü aus Windows 95 abgeschafft so ist die Umwälzung bei Windows 8.x noch größer.
Es gibt eine Reihe von Drittanbierterlösungen für dieses Problem, kleine Zusatzprogramme, die eine klassische Variante des Startmenüs wieder herzaubern und teilweise stark an die eigenen Bedürfnisse anpassbar sind.
classicshell
Der Autor empfiehlt classicshell, da es keine Adware beinhaltet und halbweg seriös daher kommt. Den kostenfreien Download findet man unter www.classicshell.net
Nach der Installation hat man bereits auf wundersame Weise wieder einen funktionierenden Starmenübutton.
Ein Shift-Rechtsklick > Einstellungen öffnet das Konfigurationsmenü. Hier läßt sich bequem das Aussehen des Starmenüs einstellen.
Dies sind im wesentlichen die XP-, die Vista- und die Windows-7-Varianten des alten Startmenüs.
Direkt auf den Windows 8-Desktop
Eine weitere sehr interessante Einstellung ermöglicht den Metrobildschirm zu überpringen und direkt auf dem Desktop zu landen, so wie früher. Diese Möglichkeit findet man unter dem Reiter „Grundlegende Einstellungen“ ganz unten, in dem man das passende Kästchen anhakt.
Es gibt natürlich noch eine Menge weiterer Einstellungen. Diese alle auszuprobieren überlässt der Autor dem Leser.
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Startfähigen USB-Stick erstellen
/startfaehigen-usb-stick-erstellen_428
/startfaehigen-usb-stick-erstellen_428#respond
Wed, 08 Apr 2015 10:11:09 +0000
So ein USB-Stick ist ein tolles Ding. Muss man doch keine 100 Disketten mehr mitbringen, sondern hat locker 8 GB Daten oder noch viel mehr in der Hosentasche. Die folgende Anleitung beschäftigt sich beispielhaft mit der Erstellung eines Notfallssticks zum Virenscannen. Weiter unten werden aber auch andere Anwendungen kurz erklärt. YUMI Es gibt eine ganze […]
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So ein USB-Stick ist ein tolles Ding. Muss man doch keine 100 Disketten mehr mitbringen, sondern hat locker 8 GB Daten oder noch viel mehr in der Hosentasche. Die folgende Anleitung beschäftigt sich beispielhaft mit der Erstellung eines Notfallssticks zum Virenscannen. Weiter unten werden aber auch andere Anwendungen kurz erklärt.
YUMI
Es gibt eine ganze Menge Tools, welche einen USB-Stick in eine portable Wundermaschine verwandeln. Für das Präparieren des Sticks mit einem oder auch vielen startfähigen Systemen hat dem Autor schon immer YUMI (Your Universal Multiboot Integrator) gut gefallen. Es folgt der Downloadlink:
Auf der Webseite des Herstellers findet sich auch eine Auflistung der möglichen Tools und ein zwei Hinweise zu komplizierteren Anwendungen. Beispielsweise die Installation von Windows XP vom Stick aus kann problematisch sein.
USB-Stick vorbereiten
Wir benötigen einen Stick, der auch unsere Zielanwendung fassen kann. Dies kann für kleine Tools ein paar Megabyte sein, für eine komplette Windows oder Linux-Installation dürfen es aber gerne einige Gigabyte sein. Zunächst sollte ein frischer Stick noch formatiert werden, damit sich keine Reste eines anderen Bootloaders darauf befinden können. Dies geht ganz einfach aus dem Windows Explorer heraus: Rechtsklick auf das Laufwerkssymbol und dann „Formatieren…“ auswählen. Aber auch YUMI selbst bietet die Möglichkeit den Stick zu formatieren.
Beim Start von YUMI müssen zunächst die Lizenzbedingungen akzeptiert werden. Es folgt das Hauptfenster von YUMI:
In Schritt 1 wählt man das Laufwerk aus, vorzugsweise den USB-Stick, den man bearbeiten will. YUMI zeigt normalerweise nur Laufwerke an, die auch in Frage kommen. Sollte das nicht der Fall sein, kann man sich alle anderen mit „Show All Drives?“ anzeigen lassen. Dahinter kann man noch „Format“ auswählen.
Schritt 2 listet alle möglichen Distributionen auf, da dies eine ganze Menge sind beschränken wir uns auf etwas, das für alle einmal sinnvoll sein kann, die Rescue CD von Kaspersky. Klickt man „Download Link“ an, dann öffnet YUMI im Browser die Downloadseite und lädt gleich das ISO-Image herunter.
Für Schritt 3 muss man das soeben geladene Image auswählen (der Text wird dann grün) und dann kann es schon los gehen. Es folgt zunächst eine Warnung:
Danach beginnt YUMI damit den Stick vorzubereiten. Bei erstmaliger Verwendung des Sticks wird ein Bootloader und ein Bootmenü erzeugt von dem aus die Anwendung gestartet werden kann. Fügt man Weiteres hinzu, dann tauchen einfach immer mehr Einträge in diesem Bootmenü auf.
Je nach ausgewählter Distribution kann es einige Minuten dauern bis alle Daten auf den Stick kopiert worden sind.
YUMI fragt dann, ob man weitere Distributionen hinzufügen will. Entscheiden Sie selbst. Aber der Stick ist nun fertig für einen Test.
Vom Stick starten
In der Bootsequenz wählt man nun den USB-Stick aus und gelangt so im Bootmenü von YUMI.
Von hier aus kann man sich ein wenig durch die Menüstruktur suchen und findet letztendlich die gesuchte Anwendung. Mit Enter startet diese dann. Das Betriebssystem Ihres Computers wird so nicht angerührt und daher starten eventuelle Computerschädlinge auch nicht mit, wodurch sie sehr einfach aufzuspüren sind. Ein ausgebildeter Malwareentferner kann so das ganze System durchsehen und von allem Schädlichen befreien.
Was geht noch?
Die Liste enthält noch ein wenig mehr. Da sind beispielsweise einige Linux-Live-Distributionenen. Das sind Linux-Derviate die nur auf dem USB-Stick existieren. Wenn man sich einmal Linux ansehen will, ohne dass man es sich selbst installieren will, ist das eine gute Möglichkeit. Aber auch die Installation eines Linux-Systems zB auf einem Laptop oder Netbook ist sehr einfach möglich. Es gibt eine Menge Antivirustools, mit denen man das System scannen kann, ohne dass das Hauptbetriebssystem und damit die Malware gestartet sind. Partitionierungstools erlauben das hin und her kopieren von Partitionen und auch deren Vergrößern und Verkleinern ohne Datenverlust, zB gparted oder Parted Magic. Die Ultimate Boot CD enthält selbst eine große Anzahl an Helferlein, die hier gar nicht alle aufgelistet werden können. Memtest86+ testet den physikalischen Speicher auf Fehler. Dies kann sinnvoll sein abzuklären, falls es zu seltsamen Systemabstürzen kommt. Zuletzt befinden sich in der Liste Windowsinstaller, welche das Installieren von Windows auf Systemen ermöglichen, die über kein CD-Laufwerk verfügen. Nicht aufgeführte ISO-Images kann man auch mit den letzten 3 Punkten auf den Stick holen, aber YUMI kann nicht garantieren, dass man diese auch starten kann.
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/startfaehigen-usb-stick-erstellen_428/feed
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Passwort-Sicherheit
/passwort-sicherheit_354
/passwort-sicherheit_354#respond
Tue, 31 Mar 2015 09:46:41 +0000
Die Idee des Passworts ist nicht neu. Unter Soldaten hieß es einmal Parole und in den Geschichten aus 1001 Nacht hieß es „Sesam öffne dich!“. Egal wo und wie, es ist eine Phrase, die der Authentifizierung, Identifikation und letztendlich der Sicherheit dient. Wie man ein Passwort knackt … Für das Verständnis, warum Sie Ihr aktuelles […]
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Die Idee des Passworts ist nicht neu. Unter Soldaten hieß es einmal Parole und in den Geschichten aus 1001 Nacht hieß es „Sesam öffne dich!“. Egal wo und wie, es ist eine Phrase, die der Authentifizierung, Identifikation und letztendlich der Sicherheit dient.
Wie man ein Passwort knackt …
Für das Verständnis, warum Sie Ihr aktuelles Passwort, das vermutlich nicht gut gewählt ist, ändern sollten, müssen Sie wissen, wie Computerkriminelle versuchen hinter Ihr Passwort zu kommen. Im Grunde ist es einfach: Angenommen Sie stehen vor einem Tresor und haben genug Zeit, dann können Sie durch Ausprobieren irgendwann einmal hinter die Kombination kommen. Im Computerbereich nennt man das eine „Brute-Force-Attacke“. Man bewirft einfach die Passwortabfrage mit allen denkbaren Passwörtern und irgendwann klappt es. Vor einigen Jahren war das kein großes Problem, weil ein Computersystem nur wenige 100 Versuche pro Sekunde schaffte, sagen wir 1000. Stellen wir uns also vor sie hätten eine 5-stellige Zahl, dann sind das knapp 100.000 Möglichkeiten und das Passwort wäre in 100 Sekunden auf jeden Fall erraten, mit etwas Glück früher. Bei 5 Buchstaben sah es ein wenig anders aus: Die knapp 12 millionen Varianten wären dann erst in 3 Stunden abgearbeitet. Es ging aber auch damals schon schneller. Die sogenannte Wörterbuchsuche würde erst einmal alle bekannten oder einfachen Passwörter durchprobieren, bevor man sich an die unüblichen oder zufälligen Wörter heranmachen würde. Damit wird die Zeit erheblich reduziert. Eine gemischte Suche, die Wörterbuchfragmente und Zufallssymbole kombiniert wird noch effektiver sein.
Die heutige Rechenleistung eines durchschnittlichen Einzelrechners wollen wir einmal mit 1.000.000.000 Passworttests pro Sekunde annehmen. Die 12 millionen Passwörter von oben wären also in 12 Millisekunden erledigt und das ohne, dass der Angreifer Glück haben mußte. So kann ein Passwort aus 8 Groß-, Kleinbuchstaben und Zahlen immerhin in 60 Stunden zuverlässig erraten werden, auch wenn dies vor Jahren noch als absolut sicher galt. Aber wie gesagt, mit etwas Glück ginge es auch schneller.
Ein sicheres Passwort
Damit Ihr neues Passwort also halbwegs sicher ist muss es also eine gewisse Länge haben, mindestens 8, und sollte aus einer möglichst großen potenziellen Zeichenmenge bestehen. Groß-, Kleinbuchstaben und Zahlen ergeben schon einmal 62 verschiedene Symbole. Mit deutschen Umlauten und Sonderzeichen erreicht man deutlich mehr. Daneben gibt es einige Dinge, die sie unter allen Umständen vermeiden sollten:
Benutzen Sie keine Namen oder Zahlen, die für Sie eine persönliche Bedeutung haben, dies sind Geburtsdaten, Namen von Kindern, Haustieren, usw … Wörterbücher enthalten diese Namen meistens. Die Geburtsdaten von 1900 bis 2100 ergeben gerade mal 73000 Versuche und sind in unter einer Millisekunde abgefragt.
Benutzen Sie keine Zeichenfolgen, die auf der Tastatur vorkommen. Etwas wie 123454321 und qwertz befindet sich ganz oben in den Wörterbüchern.
Benutzen Sie keine Aneinanderreihung der gleichen Symbole. aaaaAAAA oder bbBBBMMMMM ist zwar sehr lange aber dennoch extrem einfach zu erraten.
Benutzen Sie keine Buchstabenersetzung. Wörter wie be55er oder 4chtung waren früher einmal sicher. Diese Buchstabenersetzungen werden automatisch durchgeführt, wenn ein Passwort geknackt werden soll.
Ein gutes Passwort ist aber auch nur eines, dass Sie sich merken können. Wenn Sie nach den obigen Regeln arbeiten und etwas wählen wie „200_Türen“, dann sind Sie immerhin schon bei etwa 2000 Jahren Rechenzeit angelangt. So schwer ist es also nicht.
Es gibt ein paar Webseiten auf denen Sie Passwörter und deren Sicherheit überprüfen können. Es folgt eine kleine Auswahl:
checkdeinpasswort.de
www.wiesicheristmeinpasswort.de
www.browsercheck.pcwelt.de/de/passwortstaerke-messen
Der Umgang mit Passwörtern
Passwörter sind nur dann geheim, wenn man Sie auch geheim hält. Wenn Sie es schon irgendwo nieder schreiben, dann nicht in ihrem direkten Arbeitsbereich, wo es jeder finden kann. Notfalls kann es auch verschlüsselt notiert sein. Wer es mit sehr vielen Passwörtern zu tun hat, kann sich beispielsweise einer Passwortdatenbank behelfen, die wiederum mit einem Masterpasswort gesichert ist. Verraten Sie Ihr Passwort niemals jemandem am Telefon. Sie glauben nicht wie viele Leute ihr Passwort genannt haben, nur weil jemand am Telefon war, der sich als „John Doe aus der EDV-Abteilung“ oder als Mitarbeiter der Telekom ausgegeben hat. Seriöse Firmen werden Sie niemals nach Ihrem Passwort fragen. Wichtige Passwörter werden Ihnen auch übrigens nur per Briefpost mitgeteilt.
Verwenden Sie übrigens bitte nicht Ihr sicheres neues Passwort für jede Anwendung und Webseite. Nicht selten kommt es vor, dass die Passwortdatenbank eines Unternehmens gehackt wird und dann ist der Zugang zu allen Ihren Benutzerkonzen bekannt.
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Sicherheit beim Online-Banking
/sicherheit-beim-online-banking_348
/sicherheit-beim-online-banking_348#respond
Tue, 31 Mar 2015 08:11:35 +0000
Die Identifikation eines Vertragspartners war schon immer ein Problem. Gab man im Altertum einem Boten einen persönlichen Gegenstand mit, vielleicht einen Siegelring, war es dennoch keineswegs sicher, dass tatsächlich auch der ursprüngliche Bote letztenendes am Geschäftsort ankam. Diebe und Betrüger gab es schon immer und wird es immer geben. In den Zeiten des Internets sind […]
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Die Identifikation eines Vertragspartners war schon immer ein Problem. Gab man im Altertum einem Boten einen persönlichen Gegenstand mit, vielleicht einen Siegelring, war es dennoch keineswegs sicher, dass tatsächlich auch der ursprüngliche Bote letztenendes am Geschäftsort ankam. Diebe und Betrüger gab es schon immer und wird es immer geben. In den Zeiten des Internets sind die Methoden natürlich andere. Dass sie gut sind, wird durch die hohe Zahl Taten in der Internetkriminalität bewiesen.
Ist Online-Banking sicher?
Durch den Einzug des Internets in den Haushalten und dem Abbau von Bankfilialen werden die Online-Dienste der Banken zunehmend häufiger in Anspruch genommen. Die Möglichkeit sehr einfach von Zuhause aus seine Geldgeschäfte durchzuführen wird natürlich auch von Dieben und Betrügern gerne gesehen. Haben sie so doch viele Möglichkeiten, um an unser Bestes, unser Geld, heran zu kommen. Grundsätzlich würde man vermuten, in einem offenen Internet viele Möglichkeiten zu finden, die es einen Betrüger ermöglichen Tür und Tor zu Ihrem Konto zu öffnen. Sie haben recht. Sicher ist Online-Banking keinenfalls, wenn man nicht aufpasst. Kann man es sicher machen? Ja, durchaus.
Sicherheitsmechanismen
Der Zugang zu Ihrem elektronischen Konto ist zunächst durch zwei Stufen gesichert.
Ihr Browser verschlüsselt die Verbindung. Sichtbar ist dies am Protokoll https. Das „s“ steht hierbei für „secure“. Oft zeigt Ihnen der Browser auch ein Symbol, das für die Verschlüsselung steht, z.B. ein Vorhängeschloss.
Eine Benutzername-Passwort-Kombination ist die nächste Stufe. Beides darf nur Ihnen bekannt sein. Das Passwort sollte der notwendigen Sicherheit genügen.
Damit erhalten Sie den Zugang zu Ihrem Konto. Sie können alles einsehen und alles erledigen, wofür man keine Unterschrift benötigt.
Digital Unterschreiben
Die Zeiten, als man noch Witze über Leute gemacht hat, die mit Tipp-Ex den Bildschirm korrigieren wollten, sind glücklicherweise vorbei. Das Problem der persönlichen Identifikation bleibt aber, da eine Unterschrift am Bildschirm im Sinne von Tinte auf Papier nicht möglich ist.
So kam die Idee der TAN auf. Man bekam einen Bogen mit einigen Transaktionsnummern, die im Grunde Einmalunterschriften waren. Bei iTAN waren diese sogar durchnummeriert und die Bankinganwendung forderte dann eine bestimmte dieser Nummern an. Leider ist diese Methode nicht als sicher einzustufen. Auch das mTAN-Verfahren, bei dem man einen Code als SMS erhält gilt nicht als vollständig unüberwindbar.
Ziemlich sicher ist aber das sm@rtTAN-Verfahren. Der Kunde erhält zu seiner Chipkarte ein Lesegerät mit Kartenleser und fünf optischen Sensoren. Der Optikteil wird benötigt, um einen Flickercode der Bankinganwendung einzulesen, in dem die Transaktionsdaten verschlüsselt hinterlegt sind. Mit Hilfe dieser Daten erzeugt dann die Chip-Karte eine TAN und das Lesegerät zeigt diese dann für den Kunden an. Sowohl die Banken als auch das BSI sehen dieses Verfahren als sicher an.
Wirklich sicher sein
Jedes System, sei es technisch auch noch so sicher, läßt sich kompromittieren, wenn man selbst nicht aufpasst. Beachten Sie daher ein paar Verhaltensregeln:
Nutzen Sie nach Möglichkeit für das Online-Banking nur Ihren heimischen Rechner.
Laptops sind nur über ein sicher verschlüsseltes WLAN zu benutzen. Dabei ist das WPS-Verfahren dem WPA-Verfahren vorzuziehen.
Geben Sie Ihre Chipkarte nicht aus der Hand.
Sperren Sie Ihr Online-Banking sofort, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt (Karte weg, Banking-Webseite sieht seltsam aus, komische Transaktionen auf dem Onlineauszug, Manipulationen an Ihrer Karte gefunden, usw…). Die Telefonnummer für den Kartennotruf lautet 116 116 und ist kostenlos anrufbar.
Reagieren Sie niemals auf Emails, die Ihr Konto betreffen. Seriöse Geldhäuser teilen Ihnen wichtige Dinge per Briefpost mit.
Sollten Sie zu einer Testüberweisung aufgefordert werden ist dies garantiert ein Schädling. Sperren Sie Ihr Konto, lassen Sie den Rechner bereinigen oder besser: Setzen Sie Ihn neu auf.
Prüfen Sie immer auf dem Lesegerät, ob das Zielkonto auch wirklich das war, auf welches Sie überweisen wollen.
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PUP gefunden! Was nun?
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Thu, 26 Mar 2015 01:36:03 +0000
Virenscanner schlägt PUP-Alarm Es ist passiert! Ein Fenster poppt auf und der Virenscanner meldet, dass PUP/Irgendeinname gefunden wurde. Hatte man es bisher noch nicht mit einem Computerschädling zu tun und kann diese Meldung nicht einordnen, dann kann dies eventuell sogar Panik erzeugen. Schließlich befinden sich auf dem Computer die Urlaubsfotos, Bewerbungsunterlagen, Hausaufgaben des Sohnes und […]
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Virenscanner schlägt PUP-Alarm
Es ist passiert! Ein Fenster poppt auf und der Virenscanner meldet, dass PUP/Irgendeinname gefunden wurde. Hatte man es bisher noch nicht mit einem Computerschädling zu tun und kann diese Meldung nicht einordnen, dann kann dies eventuell sogar Panik erzeugen. Schließlich befinden sich auf dem Computer die Urlaubsfotos, Bewerbungsunterlagen, Hausaufgaben des Sohnes und natürlich noch vieles mehr. Wir erklären, warum man durchaus Ruhe bewahren darf.
PUP ist kein Virus
Der Begriff „Computervirus“ wird leider oft überstrapaziert. Gerne wird aus Unkenntnis alles als Virus bezeichnet, was der Virenscanner so meldet. Während ein Computervirus eine Schadsoftware ist, die sich selbst weiterverbreitet, in dem er sich z.B. am Ende eines Programmes hinzufügt, haben wir es bei PUP glücklicherweise mit etwas anderem zu tun. Der Begriff ist eine Abkürzung für „Potentially Unwanted Programm“, die man im englischen Sprachraum auch gelegentlich „Grayware“ nennt. Dies bezeichnet eine nicht genau abgegrenzte Gruppe von Programmen, die zwar per Definition keine Schadsoftware sind, aber durchaus der Performance oder der Sicherheit ihres Computers von Nachteil sein könnten.
PUP ist dennoch schädlich
Auch wenn von dieser Art Software keine akute Gefahr ausgeht, kann sie dennoch schädliche Auswirkungen haben:
PUP stört – Toolbars, Browser-Addons, Widgets sorgen für Popups, die Werbung beinhalten sei es für unnötige oder gefährliche Medikamente, Erotikangebote, Finanzdienstleistungen und noch viele Dinge mehr. Diese Popups können nervig sein, in großen Massen auftreten und können schwer zu schließen sein, weil der Schließen-Butten versteckt oder funktionsunfähig ist.
Manchmal sind diese Werbemaßnahmen auch eher subtil, in dem Werbebanner „gutartiger“ Webseiten gegen die eigenen Werbeeinblendungen ersetzt werden oder Suchbegriffe oder -ergebnisse verfälscht werden.
Lesezeichen und Desktopicons werden ungefragt (schreibgeschützt) erstellt. Checkboxen werden ungefragt angehakt und „Like“-Buttons automatisiert geklickt.
PUP ist hartnäckig – Wenn Sie versuchen sollten in der Systemsteuerung einen Button für die Deinstallation suchen, dann suchen Sie manchmal umsonst. Gelegentlich fehlt eine Entfernungsprozedur komplett oder ist nicht mit Standardmitteln erreichbar. Auch sind die Buttons zum Entfernen oder Deaktivieren von Addons in den Browsern ausgegraut oder fehlen ganz entweder weil es sie nicht oder nur unter einem irreführenden Namen gibt.
Ganz perfide Varianten haben noch einen Hilfsprozess, der in gewissen Zeitabständen untersucht, ob die Software noch läuft und ob alle benötigten Dateien noch am Platz sind. Fehlen sie, dann werden diese nochmals aus dem Internet nachgeladen und erneut installiert. Dies wäre dann aber schon mit ein Anzeichen für einen aggressiveren Schädling.
Was war der Infektionsweg?
Zurecht fragt man sich wo man sich diesen ungebetenen Gast eingefangen hat. Die Ursachen sind verschiedener Natur, aber grundsätzlich unterschiedlich von den Trojnern, Viren und Rootkits. Während diese meist ohne ihr Wissen auf Ihren Rechner kam oder Huckepack mit illegaler Software, die Sie „einmal ausprobieren“ wollten, haben Sie Software aus dem Bereich PUP meist mit anderer Software mit installiert oder sie wurde Ihnen mit einem Downloader untergejubelt. In jedem Falle sind Sie und nur Sie alleine Schuld daran. Sie wollten billige Software oder Sie wollten gar nichts bezahlen und haben den ersten Link, den Google Ihnen angezeigt hat angeklickt und ohne weiter Nachzudenken etwas heruntergeladen und installiert. Auch denkbar ist, dass Sie auf irgendeine bunt leuchtende Werbung reagiert haben. Das ist auch gar nicht so ungewöhnlich – viele Leute fallen auf die geschickten Maschen der Werbeindustrie herein. Keine Sorge, die waren nicht der Erste und sicher nicht der Letzte. Aber denken Sie das nächste Mal daran, wenn sie wieder auf Softwaresuche sind, machen Sie den Fehler nicht nochmal und denken Sie daran, dass Softwareautoren auch Geld verdienen müssen, an zahlenden Kunden oder an Werbung – das entscheiden letztendlich wieder Sie.
Was ist zu tun?
Zunächst sei genannt, was nicht zu tun ist: Aus Panik die Festplatte formatieren und Windows neu aufsetzen. PUPs sind wirklich nur das was sie sind nervig und ungewollt. Sie können die folgenden Schritte versuchen:
Manche PUPs lassen sich tatsächlich deinstallieren. Probieren Sie zunächst dies, bevor sie andere Schritte einleiten.
Versuchen Sie einen professionellen Uninstaller, der auch nach Resten sucht.
Sollte das nichts helfen, dann lassen Sie adwCleaner aufräumen. Wir haben sehr viel Zeit und Mühe in dieses Tool gesteckt und ihm beigebracht, wo es was zu entfernen hat. Mit diesem Werkzeug können Sie nichts kaputt machen.
Hat auch das nichts geholfen, dann haben Sie vermutlich eine neue Variante und ein professioneller Helfer muss ran. Melden Sie sich bei trojaner-board.de an und starten Sie einen eigenen Fall.
Was Sie auf jeden Fall unterlassen sollten …
Gehen Sie nicht selbst auf die Suche und fangen Sie bitte nicht an unkontrolliert irgendwelche Dateien zu löschen, die zum PUP dazu gehören könnten. Sie erschweren Ihrem Helfer damit nur unnötig die Arbeit.
Benutzen Sie bitte nur Werkzeuge, die für den Otto normal Computerbenutzer gedacht sind. Spezialtools, welche Ihnen auf dubiosen oder pseudoprofessionellen Foren angeboten werden, sollten Sie keinenfalls anwenden. Insbesondere combofix ist nicht für den Einsatz ohne Aufforderung gedacht und kann Ihren Computer mehr schädigen als es PUP tut.
Reagieren Sie bitte nicht auf unseriöse Kleinanzeigen, bei denen man Ihnen fürs große Geld nur wenig helfen wird.
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Kindersicherung – Internetzugriff für Kinder einschränken
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Mon, 23 Mar 2015 19:31:40 +0000
Nicht selten kommt es vor, dass Kinder und Jugendliche mit Ihrer Onlinezeit nicht verantwortungsvoll umgehen können. Schlechte Leistungen in der Schule gehören meist zu den Symptomen, dieser „Krankheit“. Diese Anleitung soll Eltern eine Möglichkeit in die Hand geben den Internetzugriff für ihre Kinder zu regulieren. Die Idee ist, dass ihr Kind ein Zeitkontingent zur Verfügung […]
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Nicht selten kommt es vor, dass Kinder und Jugendliche mit Ihrer Onlinezeit nicht verantwortungsvoll umgehen können. Schlechte Leistungen in der Schule gehören meist zu den Symptomen, dieser „Krankheit“. Diese Anleitung soll Eltern eine Möglichkeit in die Hand geben den Internetzugriff für ihre Kinder zu regulieren. Die Idee ist, dass ihr Kind ein Zeitkontingent zur Verfügung hat, welches es aufbrauchen kann. Danach ist kein weiterer Internetzugriff mehr möglich.
Behandelt wird das Einrichten einer Fritz!Box mit FritzOS 6.20 oder höher.
Gutes Routerpasswort
Die Anleitung macht nur dann Sinn, wenn Sie ein Routerpasswort wählen, welches nicht so einfach zu erraten ist. Benutzen Sie dazu nicht irgendwelche bekannten Namen oder Ziffern eines Geburtstages. Gleichzeitig darf das Passwort nicht so komplex sein, dass Sie es vergessen könnten. Übrigens: Notieren Sie das Passwort nirgends, wo man es finden könnte.
PC-Adresse ermitteln
Ein Router verwaltet alle angeschlossenen Geräte in einer Adresstabelle. Wir müssen ihm nun beibringen, zu welcher Adresse die Geräte gehören, die Ihr Kind benutzt.
Kontrollieren Sie zunächst, ob Sie unter Heimnetz > Geräte und Benutzer bereits das Gerät Ihres Kindes identifizieren können. Dies müsste dann etwa so aussehen: