Mit insgesamt 30 Booten (27 Jollen und drei Schlauchbooten) auf neun Anhängern, machte sich die Greifswalder Jugendabteilung am letzten Augustwochenende zur Landesjugendmeisterschaft auf nach Wismar. Damit war es nach Erinnerung vieler Betreuer der größte Regattatross, den die GJA jemals zu einer Regatta geschickt hat!
Die Landesjugendmeisterschaft von MV mit insgesamt 255 Nachwuchsseglerinnen und Nachwuchsseglern bot an beiden Regattatagen anspruchsvolle Bedingungen. Bei Windstärken von 4 -7 waren Konzentration, Durchhaltevermögen und seglerisches Können gefragt. Die Greifswalder Jugendabteilung kehrte dabei mit einer beeindruckenden Bilanz aus Wismar zurück:
Drei Landesmeistertitel, drei Vizemeistertitel und ein dritter Platz standen am Ende zu Buche.

Landesjugendmeister 2026
Vizelandesmeister 2026
3.Platz

Daneben gab es zahlreiche weitere Top-Ergebnisse und Stories:
Besonders stark präsentierten sich die Opti-Segler. In der Opti B erreichten sechs der sieben Greifswalder Starter einen Platz unter den besten 20 von insgesamt 52 Teilnehmern. In Opti A segelte Venia auf einen hervorragenden 13. Platz unter 52 Startern.

Auch die ILCA-Segler wussten zu überzeugen. Neben Liam’s Sieg, verpasste Mimi Langner mit ihrem 4. Platz von 47 Startern im ILCA 4 nur knapp das Podium der Gesamtwertung. Insgesamt stellte die GJA mit zehn Startern im ILCA 4 die wohl größte Flotte im Feld. Besonders erfreulich: Auch die Regatta-Neueinsteiger kämpften sich bei den anspruchsvollen Bedingungen erfolgreich durch das Wochenende und kamen mit einem breiten Grinsen zurück nach Greifswald.

Großen Kampfgeist bewiesen auch die ILCA-6-Segler. Max Gottschewsky war bei den harschen Bedingungen in seinem Element und hielt sich im ILCA 6 dicht an den Fersen der Bundes- und Landeskadersegler. Hannes verpasste nach einem kompletten Bootstausch an Land den Start zur fünften Wettfahrt trotz aller Bemühungen um lediglich 30 Sekunden. Toller Einsatz und Sportsgeist bei Windstärke sechs!

Das gesamte 29er Podium war, mit dem Sieg von Maxi und Buddel sowie unserem Greifswalder „Ehemaligen“ Lukas (Platz 2) und Adele (Platz 3), jeweils mit ihren Rostocker Vorschotern, fast eine Greifswalder Angelegenheit.

Ebenfalls richtig gut bewährt hat sich auch das neue Schlauchboot Udo der Greifswalder Jugendabteilung. Bei Wind, Welle und anspruchsvollen Bedingungen konnte insbesondere auf der Regattabahn weiter draußen auf der Wismar Bucht eine zuverlässige Betreuung der ILCA- und 29er-Crews sichergestellt werden. Selbst notwendige Reparaturen auf dem Wasser konnten schnell und sicher durchgeführt werden. Manch andere Trainer hatten da so ihre Problemchen.

Am Ende bleibt vor allem eine starke Mannschaftsleistung der gesamten Greifswalder Jugendabteilung in Erinnerung. Neben den vielen Spitzenplatzierungen zeigten die jungen Seglerinnen und Segler auf dem Wasser und an Land Teamgeist, Durchhaltevermögen und Begeisterung für unseren Sport. Wismar 2026 wird der GJA damit sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.
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Für den schnellen Flitzer Slippery when wet ging es Ende August als Saisonhighlight zur Melges24 Eurpameisterschaft nach Tønsberg in Norwegen, südwestlich von Oslo. Im Vergleich zur Weltmeisterschaft in Trieste 2025, trat die Crew in diesem Jahr in leicht veränderter Besetzung an: Tim am Lenker, Franzi am Traveller, Uli am Genni und Maybritt auf dem Vorschiff, wenn nicht im Gennisack, bekamen Unterstützung von Merle und Micki Rehberg. Die beider Berlin sind ja in Greifswald auch keine Unbekannten. Stets in Gedanken bei uns, büffelte Nori in der Bibliothek und Philipp hielt an der Wickelkommode die Stellung.

Mast stellen, Hikinggurte checken, fertig! Nach der Anreise stand das Boot blitzschnell und am nächsten Tag ging es auch schon ins Wasser. Der Zeitplan setzte das Practice Race für Sonntag (30.08.) an, weshalb der obligatorische Touri-Tag in Oslo auf die Zeit nach der EM verlegt wurde. Das Wetter überraschte uns, entgegen der Erwartungshaltungen, Vielzahl an eingepackten Ölhosen und Pullovern, jeden Tag mit Sonnenschein und ausbleibendem Regen. Für die Woche war, bis auf Mittwoch, Leicht- bis Mittelwind mit 3-10 kts vorausgesagt. Nach zwei Rennen am Montag und einem Flautendienstag belegten wir eine 28. Platzierung von 42 teilnehmenden Booten.

Der Mittwoch wurde vom Kapitän in Resümee als „denkwürdig“ eingestuft. Dem Zeitplan der Wettfahrtleitung hinterher hängend, folgten am Mittwoch vier Wettfahrten bei 20-25 kts Grundwind und den blauen Flecken an Franzis Schienbein zufolge mit Böen bis zu 30 kts. Im ersten Rennen erzielten wir mit einer Luvtonnenrundung auf Platz drei und Rennplazierung auf 12 unser bestes Ergebnis für die EM. Entgegen der sechs Mastbrüche und Vielzahl an gesehenen Sonnenschüssen, kamen wir trotz regelmäßiger Salzwasserduschen auf dem Up- und Downwind und nur einer gerissenen Halterung für den Großschotblock gut über den Kurs. An diesem Tag arbeiteten wir uns auf den 24. Platz nach vorne. Diese Platzierung konnten wir dann auch am Donnerstag halten. Die Flaute am Freitag ließ dann erneut, wie es am Dienstag bereits der Fall war, kein Rennen zu.

Dem Trainingsstand entsprechend und diesjährigen Veränderungen in der Crew sind wir mit unserem EM-Ergebnis als 24. Boot von 42 zufrieden. An dieser Stelle gilt es Tim Köppe ein ganz großes Dankeschön für die umfassende Organisation unserer Eventteilnahme bis hin zur Buchung der Crewunterkunft mit biologischer Verbrennertoilette auszusprechen! Für nächstes Jahr steht die Weltmeisterschaft in Pula, Kroatien, bereits im Crewkalender.

Ribnitz hatte am 15. und 16.08. die Europe’s und Finn’s zum Küstencup auf den Saaler Bodden geladen. Bei 3-5 Bft und glänzender Organisation, die Felder jeweils um 15 Boote und die Crews durchwachsen von jung bis alt ging es ab 12.00 auf die Bahn. Die Europe-Klasse war mit etwa der Hälfte traditionell von Frauen besetzt. Sie konnten nicht nur sehr gut segeln, sondern stellten auch die Siegerin nach fünf Wettfahrten.
Mit 70 Jahren waren eine Frau und ich die Ältesten der Klasse. Erwartungsgemäß reihten wir uns dann auch hinten in der Wertung ein. Die vier Wettfahrten am Samstag stellten für uns beiden Alten dann doch eine physische Herausforderung dar, denn der Wind hatte in Wettfahrt drei auf 18 kts aufgefrischt und einige Kenterungen auch bei Jüngeren zur Folge. Meine Halsen klappten und so blieb ich trocken. Trotzdem entschieden sich die drei älteren Teilnehmer die vierte Wettfahrt an diesem Tag nicht zu fahren. Ich fror und war einfach k.o.. Mir wurden an diesem Tag erneut die altersbedingten physischen Grenzen aufgezeigt und so habe ich mich entschieden, zumindest das Regattasegeln in dieser Klasse zu beenden, sollte nicht gerade nur ein laues Lüftchen wehen. Chapeau den Damen, die das scheinbar recht locker meisterten.
Am Sonntag konnte ich zumindest ein kurzes Aha setzen, indem ich am Startschiff aus zweiter Reihe startete und dann gleich nach Steuerbord weg wendete. Schon beim Einsegeln bemerkte ich diese Seite zum Land hin als die Bessere, denn günstige Drehung und kleinere Welle hatte ich scheinbar als Einziger als Vorteil erkannt. Und so landete ich an Tonne 1 im Mittelfeld. Leider konnte ich die Platzierung nicht halten, denn an Tonne 2 wäre ich bei der Halse fast abgeschmiert und musste dadurch noch eine Kuhwende fahren, was mich zuviel Zeit kostete. Zack, zack und schon waren alle vorbei. Auch an diesem Tag gab es noch wieder einige Kenterungen, denn es blies immer noch gut mit etwa 4 Bft.

Ribnitz war für mich wie in den letzten Jahren wieder eine Reise wert, wenn auch noch einmal sehr anstrengend und kräftezehrend, aber wieder schön. Die Sonne meinte es gut bei angenehmen Temperaturen und die Organisatoren hatten alles gut im Griff. Ihnen gelten mein Dank und meine Anerkennung.
Noch eine Randnotiz: Schon in den 70er Jahren wurde die Europe in der ostdeutschen Seglerzeitung vorgestellt. Ich fand sie damals schon sehr interessant, doch erst nach der Wende war sie im Osten dann auch erhältlich. In meiner Jugend war die OK-Jolle das prägende Boot für mich, was mich mit dem Normalrigg stets unheimlich gefordert hat und so beschloss ich 1995 eine Europe privat zu kaufen. Kurze Zeit später überführte ich diese in den Verein, um dann nach und nach die Europe als Klasse für die Mädchen in der Jugendabteilung zu etablieren. Am Ende segelten die Mädchen der Jugendabteilung die fünf angeschafften Boote, doch die Zeit der Boote währte nicht lange, denn als olympische Klasse wurde sie nach Olympia 2004 durch den Laser Radial ersetzt, so auch bei uns zu meinem Bedauern. Alle fünf Europe’s wurden kurzerhand auf einen Schlag gegen meinen Willen verkauft. Einige Jahre später konnte ich eine dieser Europe’s für mich zurückkaufen und so konnte ich noch viele schöne Stunden in dieser Bootsklasse erleben. Die Europe ist längst nicht tot, auch wenn sie zahlenmäßig keine Riesenfelder hervorbringt, doch es freut mich um so mehr, wenn ich vor allem Frauen im gestandenen Alter, aber auch Männer in dieser Klasse segeln sehe. In Greifswald ist das momentan nicht der Fall, doch vielleicht gibt es irgendwann noch einmal ein Wiedererwachen.
Rolf-Dieter Nagel
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Zwischen Volleyball, Tischtennis, Workshops und Warten wurde zur Abwechslung immer mal wieder versucht zu segeln. Mit Alex/Flora und Maxi/Buddel waren zwei Teams aus Greifswald mit dabei.
Bei den leichten und wechselnden Bedingungen lief es für das noch sehr junge (und leichte) Team Alex Fricke und Flora Hübner am besten. Mit einem sensationellen 4. Platz im ersten Rennen haben sie zwischendurch zuhause für eine kleine Euphoriewelle gesorgt. Danach hieß es dann wieder warten, warten und warten. Am Ende belegten sie Platz 94 von 177 Booten und wurden damit Sechste von vierzehn U17-Mixed-Teams.

Für die „großen Jungs“ Maxi und Buddel war die Flaute – fast wie zu erwarten – doch ein bisschen zu wenig. Trotzdem standen am Ende ein respektabler Platz 106 zu Buche.
Am Ende war es zwar eine ziemlich „kurze“ Europameisterschaft, für Alex und Flora aber trotzdem ein gelungener Einstieg in die internationale 29er-Szene.
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Die beiden Greifswalder Mimi Langner und Liam Bernstein waren in der ersten Augustwoche im dänischen Aarhus bei der ILCA4-Jugendweltmeisterschaft am Start. Nach ein paar Trainingstagen mit dem Team MV, ging dann mit einem riesigen internationalen Teilnehmerfeld von insgesamt 450 Booten aus 52 Nationen die Meisterschaft los. 300 Jungs, 150 Mädchen und 118 registrierten Trainer – die Dänen können ganz offensichtlich großen Veranstaltungen organisieren. Mächtig gewaltig!

Nach ein paar Tagen mit ordentlich Druck in der Luft, bringt Mimi als eine der jüngsten Teilnehmerin einen Sack voller Erfahrungen inklusive einem sehr guten letzten Quali-Rennen von dieser WM mit nach Hause.

Liam hatte es im Feld der Jungs mit sehr starker internationaler Konkurrenz zu tun. Nur zwei deutsche Starter schafften den Sprung in die Goldfleet. Mit einem starken vierten Platz im zweiten Qualifikationsrennen konnte er sich fürs Silber-Fleet qualifizieren und landete am Ende als 134. in der vorderen Hälfte des Feldes.
Am Ende also eine richtig gute ILCA4-Jugendweltmeisterschaft für unsere beiden Greifswalder. Viel gelernt, viele Erfahrungen gesammelt, eine beeindruckende Großveranstaltung erlebt und die wichtigste Frage beantwortet: Ja, das dänische Eis schmeckt immer noch!
]]>Obwohl wir am ersten Tag mit rausgefahren und eine Wettfahrt mitgestartet sind, standen bei uns am Ende des Tages (so, wie bei 16 von 26 Booten für die letzte Wettfahrt) drei DNC’s in der Wertung.
Das vom ersten Tag Gelernte (schnelleres Aufrichten aus dem niederländischen Schlick) konnten wir gleich am zweiten Regattatag anwenden und uns so auf jeden Fall vom ersten Tag steigern.

Am dritten Regattatag fanden leider keine Wettfahrten statt, obwohl wir gehofft hatten, bei Leichtwind endlich ein paar Punkte den anderen Teams gegenüber machen zu können. Besonders ärgerlich war es auch für die 49er Fleets, die ihren letzten Qualitag nicht segeln konnten und so auch Franz und Lars knapp das Goldfleet verpasst haben.
Die letzten zwei Tage sahen schon wieder etwas besser aus. Am vierten Tag konnten wir daher auch endlich zeigen, dass wir bei moderatem Wind gut im Fleet mithalten können und sind im letzten Rennen des Tages sogar einen 5. Platz gesegelt.

Am Morgen des letzten Tages sah der Wind noch vielversprechend ruhig aus, doch nach der ersten Runde der ersten Wettfahrt hat er leider doch wieder zugenommen. Dennoch sind wir stolz, an dem Tag alle Rennen im Zeitlimit gesegelt zu sein (trotz etlicher Kenterungen). Vielleicht haben sich einige von euch schon gewundert, nach der letzten Wettfahrt, im Verladestress und im strömenenden Regen, ist uns leider noch ein Protest der Niederländerinnen untergegangen (die sich an Land selbst auch nicht so sicher schienen, welchem deutschen Boot sie ausweichen mussten, wodurch ihr Ruder delaminiert ist…), wodurch wir zu spät zur Protestverhandlung erschienen sind und automatisch einen DSQ bekommen haben.
Am Ende der Regatta ist aber zumindest so gut wie alles heil geblieben, niemand hat sich verletzt und wir müssen nur noch ein wenig an unserer Vielwindtechnik arbeiten ;).
Katharina
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Abgesehen vom Segeln war es auch an Land richtig cool. Wir waren im Olympia-Hotel untergebracht, und dort war eigentlich die ganze Zeit etwas los. In den Wartezeiten oder nach dem Segeln haben wir viel mit den anderen Nationen gemacht. Wir haben Volleyball und Fußball gespielt oder einfach zusammen gechillt. Das war für mich ein echtes Highlight, weil man dabei viele Leute aus der ganzen Welt kennenlernt.

Leider hatten wir am vorletzten Tag noch einen heftigen Crash. Bei der Gate-Rundung ist uns ein anderes Boot ohne Innenraum in unsere Luvseite reingeknallt. Durch den starken Wind ist das andere Boot danach nach vorne gekentert und mit dem Mast auf Buddel geknallt. Dabei hat er sich leider eine Gehirnerschütterung zugezogen. Unser Boot hatte danach ein riesiges Loch, sodass wir mit einem ziemlich großen Schaden zurückfahren mussten und am nächsten Tag leider nicht mehr teilnehmen konnten. Trotz dieses unglücklichen Endes war die Weltmeisterschaft insgesamt eine richtig geile Erfahrung, die wir auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten werden.
Maxi
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Venia Bernstein war dieses Jahr die einzige Greifswalderin bei der Internationalen Deutschen Opti Meisterschaft in Kiel. Das größte Event des Jahres für die Optis war wieder ein Highlight für die 12-jährige. 227 Teilnehmer:innen aus allen Ecken der Republik und auch Gäste aus anderen Ländern waren in Kiel am Start.
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In der ersten Woche der Sommerferien war es wieder so weit: Zum insgesamt 31. Mal wurde unser alljährliches Kinder- und Jugendtrainingslager ausgetragen. Nach dem großen Jubiläum im vergangenen Jahr, sind unseren Freunde vom Zeuthener See aus Berlin dieses Jahr wieder nach Greifswald gekommen um mit uns zusammen auf dem Bodden zu segeln.
Eine Woche lang wurde intensiv trainiert: morgens Frühsport, vormittags und nachmittags jeweils eine Trainingseinheit von ca. 2,5 – stündiger Dauer. Die dafür erforderliche Energie wurde morgens, mittags und abends durch eine stets vielfältige Auswahl an Speis und Trank bereitgestellt. Die Gelände vom GYC und YCW wurden zum Campingplatz, die ASV-Halle zum Speisesaal. 67 Kinder und Jugendliche, 20 Trainer und Übungsleiter und über 20 Helfer an Land waren dabei – das ist Rekord!
Insgesamt war es eine (hoffentlich) lehrreiche Woche, bei der der Spaß am Segeln und der Gemeinschaft im Vordergrund stand. Jeden Tag Sonnenschein, Temperaturen um die 25 Grad und schöner Wind haben einen gewichtigen Teil dazu beigesteuert.
Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr, dann wird uns die Gemeinsame Seglerjugend vom Verein Berliner Segler und SC Argo wieder am Rauchfangwerder in Berlin willkommen heißen.
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Die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften der ILCA-Klassen am Wannsee begannen mit wechselnden Segelbedingungen. An den ersten beiden Wettkampftagen sorgten Windstärken von bis zu 12-20 Knoten sowie Winddreher von maximal 40 Grad für anspruchsvolle und spannende Rennen.
Zum Ende der Meisterschaft wurde das Wetter zwar sonniger, der Wind jedoch deutlich schwächer. Mit nur noch 2-10 Knoten und Winddrehern von bis zu 70 Grad wurden die Bedingungen zunehmend herausfordernd.

Das angekündigte Hochdruckwetter verschluckte den Wind am Ende nahezu vollständig. Für die ILCA 4 konnte am letzten Wettkampftag keine weitere Wettfahrt mehr gestartet werden. Die Wettfahrtleitung versuchte unter den ständig wechselnden Bedingungen das Bestmögliche herauszuholen. Nach rund drei Stunden Warten an Land bei sommerlicher Hitze musste der letzte Regattatag der IDJM der ILCA 4 und ILCA 6 schließlich abgebrochen werden.
Somit blieb es bei insgesamt sieben gesegelten Wettfahrten. Mit einigen Entscheidungen der Jury waren dabei nicht immer alle Beteiligten einverstanden.
Dieser Herausforderung stellten sich auch Mimi und Liam. Liam konnte unter anderem einen Wettfahrtsieg verbuchen und beendete die IDJM als zweitbester Starter aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem 18. Platz von insgesamt 77 Teilnehmern.
Mimi zeigte ebenfalls eine solide Leistung und erreichte Platz 38 im Gesamtklassement, Platz 26 in der U16-Wertung sowie Platz 15 in der Mädchenwertung.

Beide nehmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hause und richten ihren Blick bereits auf das nächste große Highlight der Saison: die Weltmeisterschaft in Aarhus / Dänemark. Dort kommt dann auch erstmals das neue Segeldesign der ILCA4 Klasse zum Einsatz.
Wir wünschen viel Erfolg für die bevorstehenden internationalen Herausforderungen!
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