Gruß,
xi
Viele Grüße
Thomas
]]>und äh…lev fand es ziemlich albern damals…
Das ist wahr. Es klang ruppig und irgendwie (schlagt mich dafür, dass dieses Wort aus meinem Munde kam) unzeitgemäß. Xi warf mir vor, mich nicht ausreichend mit der Form beschäftigt zu haben, was ja auch stimmte. Aber dafür habe ich das jetzt nachgeholt, nur um dir zu sagen äh…, dass das da über deinem Kommentar aber kein Dróttkvaett ist. 😀
]]>Klasse in Kurzform
kann ich nur sagen,
dem drottkvatt als Dichtung
ein Sätzchen zu schreiben!
Zur Anwendung:
Ich glaube zur Zeit trauen sich an das Drottkvaett nur einige Asathru (Asengläubige…es muss ja schließlich für alles noch die eine oder andere Glaubensgemeinschaft geben)…da habe ich einige Beispiele im Netz gesehen. Allerdings muss gesagt werden, dass sich die Umsetzung ins heutige deutsche vor allem wegen der Kenningar ziemlich schwierig gestaltet. Während man im entsprechenden Sprachraum noch vor 1000 Jahren davon ausgehen konnte, dass die Formen allgemein geläufig waren oder zumindest verstanden wurden, kann man das heutzutage nicht mehr machen, weil die Umschreibung „Sitz der singenden Winde“ für ein Hochhausdach doch ziemlich albern klingen mag, ganz davon abgesehen, dass der freien Allegorie hier Tür und Tor geöffnet wird und die Hälfte der Leser bzw. Zuhörer nur unverständlich den Kopf schütteln wird.
Hinzu kommt,siehe Zuhörer, dass die eigentliche Umgebung für diese Form des Gedichts, der Vortrag vor einem geeigneten Publikum in der heutigen doch eher leseorientierten Gesellschaft nicht mehr in dem Maße gegeben ist, wie dass der Fall war.
Sonst: Ich habe mich vor einiger Zeit mal an ein Gedicht in drottkvaett gewagt und äh…lev fand es ziemlich albern damals….zumal mir auch kein aktueller Zeitbezug als thematische Umgebung eingefallen war. Aber prinzipiell würde ich für die Form eine Lanze brechen wollen, da ich wirklich finde, dass auch diese doch recht alte Form durchaus heutzutage noch angewendet werden kann. Ist eben nur ein bischen kompliziert. Zum Glück kann man wenigstens auf eine Form von Endreim verzichten 😉
Erleichtert wird die Form übrigends auch dadurch, das prinzipiell alle Vokale untereinander staben können…s.o.
Gruß,
xi
Viele Grüße
Thomas
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