Der Tagungsband des 25. Chaos Communication Congress enthält alle vorab eingereichten Papers der Referenten des Congresses. Zusätzlich zur gedruckten Version stellen wir den Tagungsband auch als PDF zur Verfügung.
Sofern nicht anders angegeben, stehen die einzelnen Papers unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany License, die das freie Kopieren und Vertreiben für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt. Der Inhalt darf dabei nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.
Wunderbarer Remix der Camelot-Szene aus "Ritter der Kokusnuss" unter Verwendung von Star-Trek-Footage.
Das Musikvideo von Plemo zu seinem neuen Song "I Sexi". Das Video ist in Stop-Motion-Technik unter Verwendung von Playmobil-Figuren gedreht worden. Playmobil fand allerdings dass der "Text des Songs [...] wahrlich nicht für Kinder geeignet" sei und dass eine "Verwendung des Videos durch die Plattenfirma auf der Homepage des Interpreten Plemo oder zu Werbezwecken" von Seiten Playmobil nicht zugestimmt werden könne.
Na und wenn schon. Dann gibt es das Video eben bei uns. In voller Länge. Keine Macht der moralischen Zensur!
Links:
Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten. Und der Ulf.
Live in der Bar jeder Vernunft, Berlin.
Nieder mit IT! M: Eichhorn/Henrich/Pigor T: Pigor
Schämt Euch schmutzige Schieber
Schluckt Staub! Streut Asche auf euer Haupt
Schnödes Pack! Packt eure verbockten Produkte
Euren mit überflüssigen Features gespickten
Hightech-Dreck in einen Müllsack und haut ihn weg!
Eure Versprechen sind leer
Niemand glaubt mehr euer Volle-Pulle-Gelalle
Alles Pille Palle!
Auf alle Fälle keine schöne schnelle neue tolle Hightech-Welt
In der man ein Gerät anstellt und es tut was man will
Das wäre schon schön schrill
Ist es aber nicht
Glotzt nicht so überheblich der User spricht
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Eure Dinger funktionieren nie, nie funktionieren die, nie!
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Für jede Minute die ein User verliert um rauszukriegen wie
Eure vermurkste Menüführung nicht funktioniert
Heißt nein, nicht er ist zu blöd, Ihr habt es nicht kapiert!
Wie lange muss man rumprobieren, downloaden, neu installieren
Einstellungen immer wieder variieren?
In Idiotenformaten verpackte Daten dekomprimieren?
Und vor allem warum?
Warum kommt jedes Kleinteil mit einer eigenen Begrifflichkeit daher?
Ich bin nicht zu blöd ich bin doch nicht zu blöd das zu kapieren
Ich hab nur keine Lust mir mit diesem Wust
Weiter mein Gehirn zu verwirren
Lästig, der Rasierapparat mit seiner eigenen Philosophie
Nieder mit IT (Nieder mit IT) Nieder mit IT
Es ist beileibe kein Zeichen von Intelligenz
Sich seitenweise Betriebsanleitungen einzuverleiben
Sich ein Wissen anzueignen dessen Halbwertszeit
Jeder Beschreibung spottet, weil bereits drei Zeiteinheiten weiter
Die nächste Schnöselgeneration meint
Nein, tut mir Leid, Ihr Teil gehört eingemottet
Ihre Software ist nicht mehr aktuell
Ihr Rechner nicht mehr schnell genug
Was nun? Ein neues Modell?
Was tun wenn dein ganzes Umfeld
Dem Jugendgerätewahn verfällt?
Dann ist es völlig egal ob dein Teil noch geht
Kein Schnösel und kein modernes Gerät versteht
Mehr seine Logik. Es ist obsolet
Genauso obsolet wie deine Vergangenheit
Sie oktroyieren dir ihre eigene Kurzlebigkeit
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Die Daten der DD-Disketten der 80er sind nicht mehr zu retten wie?
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Ein Fall für die digitale Archäologie! Mein geliebter Atari!
Doch der vermeintlich unaufhaltsame Verfall veralteter Daten allenthalben ist nicht fatal
Er ist kein Naturgesetz
Er ist menschliches Machwerk merkantil durchdachtes
Knallhartes Killerkalkül Kill Kill Kill Killer kalkül
Koll Koll Koll Kollateralschaden dabei ist:
Die millionenfache Vernichtung von Individualgeschichte
Die Achtziger sind uns eine Lehre, höre!
Wer nicht ausdruckt kuckt in die Röhre
Ich will kein neues Betriebssystem wenn das alte noch geht!
Diese permanente Nötigung zur Neuerung. Zur Zwangsbescheuerung
Ohne wirkliche Verbesserung.
Verfluchte Upgrades! Ihr Nachfolgemodelle fahrt zur Hölle!
Wenn ein verpickelter IT-Crack geschmäcklerische neue Grafiken ausgeheckt
Deine Lieblingsfunktionen abgespeckt oder vom Desktop weg in den Background verbannte.
Sie sind weiß wo,
und man braucht Wochen für die Wiederherstellung des Status quo - ante.
Und immer wieder neue Reader. Von wegen Read me.
I read you not Nieder mit IT (Nieder mit IT) Nieder mit IT
Ihr Totengräber der Poesie!
Die Gesellschaft in Geiselhaft,
Der Zeitvorteil hinweggerafft durch markenchauvinistische
Kleinstaaterei! Eine Folge dieser vermaledeiten Marktwirtschaft!
In nur wenigen Jahren hat diese Branche weltweit
Einen Dschungel geschaffen, gegen den die Paragraphen
Des deutschen Steuerstrafrechts sich wie ein straff gegliedertes System ausnehm'n!
Ihr wollt die Zukunftsbranche sein?
Der gute alte Buchbinder Wanninger steckt in jeder x-beliebigen Hotline
Einstellungen verstellen sich von allein
Programme die von selber nach Updates schrein!
Adapterkabel passen nirgendwo rein
Cookies nisten sich ein
Pop up Fenster wollen ununterbrochen geschlossen sein
Ja ja ich weiß Herr Naseweis, es gibt in meinem Browser diesen Pop Up Stop Button
Der dieses bekloppte Aufploppen unterbindet.
Wenn man diesen Button denn findet!
Genau diese Art von Nötigung seh ich nicht ein!
Schluss mit diesen Gängelein!
Ich lass mich auf eure Logik nicht ein
Ich such diesen Button nicht! Ich such diesen Button nicht! Nein, Nein!
Ich such diesen Button nicht! Ich such diesen Button nicht! Nein, Nein!
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Von wegen connecting is easy!
Ihr Würstchen! Verkäufer der jeweils neuesten Technologie
Ihr seid die willenlosen Sklaven einer Verkaufsstrategie
Arrogantes braungebranntes Pack! Mit Strähnchen in den Haaren
Euer Lächeln ist antrainiert in Was-kann-ich-für-sie-tun-Seminaren
Die auf ihr eigenes Bauernfänger-Schnickschnack-Schnäppchen-Pack abfahren!
Schon für 0 Cent telefonieren
Für 0 Cent Für 0 Cent! So groß!
Bloß darunter eine Fußnoten Bleiwüste.
Wüsteste Begriffe deren Unentzifferbarkeit
Das menschliche Genom übertrifft.
Bekiffte Juristenkniffe in Dreipunktschrift
Und ich muss mir das antun bloß weil ich telefonieren will.
Mich beschäftigen mit diesem Müll! Müll! Müll! Müll!
Sie haben uns soweit gebracht, dass wir, ohne zu klagen
Jedem Drecksteil sein eigenes Netzgerät hinterhertragen
Wir geben dreißigstellige Zahlenfolgen ein ohne zu protestieren
Sie stellen die Klimaanlagen so ein, dass wir mitten im Sommer frieren!
Bürger habt ihr den Braten immer noch nicht gerochen?
Sie wollen uns unterjochen!
Die Science Fiction der 60er Jahre war schlecht
Doch sie hatten recht!
Sie sollen uns und nicht wir ihnen dienen
Vorwärts im Kampf gegen die Herrschaft der Maschinen
Nieder mit IT!
Nieder mit IT!
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Die berühmte Szene aus dem Film-Tron - das Motorradrennen - wurde von den Gebrüdern Huèon mit Pappe und anderen billigen Materialien als Stop-Motion-Film neu gedreht uns sieht dem Original täuschend ähnlich.
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Der Fingerabdruck von Wolfgang Schäuble für die forschende Jugend von heute als praktische Vorlage für das Studium biometrischer Systeme.
Dokumentarfilm aus dem Jahr 1960, der die Funktionsweise einer Linotype Setzmaschine im Detail vorstellt. Ausführlich werden die Funktion der drei Funktionsgruppen des Gerätes vorgestellt. Abschliessend wird auch noch die Automatisierung des Setzvorgangs durch Lochstreifen (Teletypesetting) vorgestellt.
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Eine visuelle Analyse des Hijacking von YouTube durch durch Pakistan aufgrund einer Zensurmaßnahme.
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Ein Video der AK Vorratsdatenspeicherung als Aufruf für den fortgesetzten Widerstand gegen das seit Jahresbeginn gültige Gesetzt zur allgemeinen Überwachung der Bevölkerung.
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Der verrückte Song aus Chaosradio 132.
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Der Fnordfunk vom CCC Mainz interviewt zwei Wahlbeobachter der Landtagswahlen in Hessen am 27. Januar 2008 zu ihren Erfahrungen und sprechen auch mit CCC-Sprecher Dirk Engling über grundsätzliche Erkenntnisse des Chaos Computer Clubs über Wahlcomputer.
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Der Tagungsband des 24. Chaos Communication Congress enthält alle vorab eingereichten Papers der Referenten des Congresses. Zusätzlich zur gedruckten Version stellen wir den Tagungsband auch als PDF zur Verfügung.
Sofern nicht anders angegeben, stehen die einzelnen Papers unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany License, die das freie Kopieren und Vertreiben für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt. Der Inhalt darf dabei nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.
Tom Willet ist ein Masochist und wünscht sich mehr Porno, Spam und schlecht lippensynchronisierte Webvideos.
Ernesto rappt sich frei.
Ich hab kein Bock auf das, was zur Zeit so vorgeht, was Wolfgang Schäuble vorschlägt, was uns dem Volk bevorsteht. Ich hab kein Bock, auf einen Überwachungsstaat. Was Orwell drüber sagt? Die Überwachung naht! Ich hab kein Bock auf eine Wirklichkeit aus 1984. Deshalb steh' ich weiter hier weil sonst nicht wirklich viel gemacht wird. Ich hab kein Bock, meine Privatsphäre aufzugeben, In 'nem Glashaus zu leben, dem Staat zur Schau zu leben, Ich hab kein Bock auf Daten in 'ner Anti-Terrordatei. Ich dachte eigentlich, es sei mit dem Stasi-Terror vorbei. Ich hab kein Bock, dass wir alle in ein Raster passen. Ja man erfasst die Massen, hält sie fassbar wie einen Wasserkasten. Ich hab kein Bock darauf, dass jeder Schritt gefilmt wird und dass beim Pinkeln vielleicht bald sogar mein Schritt gefilmt wird. Ich hab kein Bock und ich werd mich solange nicht wieder setzen, Lieder texten und mich widersetzen bis die aufhören mit dem Scheiß. Terroralarm - Und darum nehmen sie uns die Freiheitsrechte Terroralarm - Doch weil ich noch meine Freiheit schätze Können sie mich mal - Ich werde weiter für die Freiheit rappen Terroralarm. Sie schreien Terroralarm Ich hab kein Bock auf 80 Millionen gläserne Patienten, die dank zentraler Daten auf Gesundheitskarten elendig verrecken. Ich hab kein Bock, dass das BKA mein Telefon hackt. Ich bleibe lieber zu zweit! Und das nicht nur beim Telefonsex! Ich hab kein Bock auf die monatelange Speicherung von Verbindungsdaten. Mann, sind wir hier in 'nem politischen Kindergarten? Ich hab kein Bock, dass man Menschen in den Knast steckt, Sie könnten Terroristen sein - Vermutungen - so fuck that Ich hab kein Bock auf einen so genannten Bundestrojaner Ey ich sag weiter nein dazu - selbst wenn der Bundestag ja sagt. Ich hab kein Bock, dass sie präventiv ein Flugzeug vom Himmel holen, Es könnten Terroristen sein! Sorry, da geht mir der Sinn verloren. Ich hab kein Bock, Menschenleben berechnend zu opfern, weil man ein paar retten könnte! Fuck it! Wir sprechen von Opfern. Ich hab kein Bock, meine Freiheitsrechte abzugeben. Du hast kein Bock? Dann wäre jetzt die Zeit, den Arm zu heben! Terroralarm - und darum nehmen sie uns die Freiheitsrechte Terroralarm - doch weil ich noch meine Freiheit schätze Können sie mich mal - ich werde weiter für die Freiheit rappen Terroralarm. Sie schreien Terroralarm
Links:
Eine Dokumentation des ersten Chaos Communication Camp 1999 im Paulshof, der ersten Open-Air-Veranstaltung des Chaos Computer Clubs.
Links:
Official documentation video by the Chaos Computer Club of the 3rd Chaos Communication Camp held in August 2007 in Finowfurt, near Berlin, Germany.
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Amy Goodman interviews writer Clive Thomson on his article on voting computers recently published in the New York Times. Clive Thomson reports about his findings when looking closer on the situation with voting computers in the USA. His conclusion is that numerous problems exist with many systems that make the election process expensive, complicated and insecure.
Links:
Graffiti Research Lab Vienna went "Full Steam Ahead" towards Berlin and participated at the 24th Chaos Communication Congress. Among other things, they caused traffic jams by painted the government office dealing with Stasi documents near Alexanderplatz.
Links:
Ein Dokumentationsvideo über den Einsatz der Quadrocopter auf dem 3. Chaos Communication Camp im Sommer 2007.
Links:
Der Brüller auf dem 24. Chaos Communication Congress: "Surfen-Multimedia" von den EuroCats aus dem Jahr 1996.
Surf! Surf! Surf! Surf! Surf! Surf! Surf! Surf! Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Komm heute nacht ins Internet Ich warte schon auf dich Mensch, sei ein User, geh online Im Email triffst du mich Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Und fehlen dir ein paar Megabyte Du findest sie bei mir Ob Interface ob Cyberspace Ich teile gern mit dir Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Mit Bits und Bytes, mit Maus und Klick da gehen wir auf Tour Im World Wide Web da folgen wir heut jeder heißen Spur Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn
Links:
Der zweite Teil der "Steal This Film" Saga konzentriert sich auf die generellen Aspekte von File Sharing und freier Kultur im Internet und ist deutlich aufwändiger und professioneller produziert als der erste Teil.
Ein Ausschnitt aus der "Disneyland" TV-Sendung mit dem Titel "Magic Highway USA" aus dem Jahre 1958. Der Film enthält eine Menge an Voraussagen über zukünftige Transporttechnologien. Retrofuturismus in vollem Schwung.
Mitschnitt der Veranstaltung "Wir sind alle Terroristen! Der § 129a und seine Folgen für Politik und Alltag", einer szenische Lesung und Diskussion in der Volksbühne in Berlin vom 16. Dezember 2007. Moderation: Constanze Kurz, Chaos Computer Club.
Was ist »heimliche Umständlichkeit der Vereinbarung persönlicher Treffen«? Warum stehlen BKA-Beamte Aschenbecher aus Kneipen? Wie lebt es sich mit abgehörten Tele- fonen und einem Peilsender unter dem Auto? Über ein Leben mit der Überwachung und deren Folgen für Politik und Alltag diskutieren Beschuldigte aus aktuellen §129a-Verfahren.
Die Bundesanwaltschaft führt mehrere Terrorismusverfahren gegen linke Aktivisten, Publizisten und Wissenschaftler. Diese Ermittlungen werden mit dem Protest gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm sowie Anschlägen der »militanten gruppe« und anderer Grup- pierungen begründet, die sich unter anderem gegen Militärfahrzeuge richteten. Drei Beschuldigte saßen fast vier Monate in Untersuchungshaft, insgesamt werden über 40 Personen verdächtigt; von Ermittlungen sind Tausende ihrer »Kontaktpersonen« betroffen.
Das gesamte Arsenal strafprozessualer Überwachungssmaßnahmen kommt zum Einsatz: Von der Telefonüberwachung und Aufzeichnung der Handy-Koordinaten, der Kontrolle von Emails und Internetnutzung über Observationen bis hin zu Peilsendern. Hauseingänge wurden videoüberwacht, Gespräche in Wohnungen und Autos abgehört. Es wurden Geruchsproben genommen und systematisch Postsendungen an Medien kontrolliert. Von der Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten ist dabei kaum noch etwas übrig – das Bundesamt für Verfassungsschutz mischt kräftig mit.
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Der dritte Mix von Bundestag United "Grundrechtsterror" ist ein erneutes Potpourri von Politikerzitaten, dass anlässlich und als Werbung für die Demo "Freiheit statt Angst" am 22. September 2007 in Berlin zusammengestellt wurde.
Lizenz: Creative Commons Namensnennung 2.0 Deutschland. Man darf den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen, Bearbeitungen anfertigen und den Inhalt kommerziell nutzen.
Dokumentation des 23. Chaos Communication Congress.
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Das Küchenradio aus Berlin trifft in seiner 127. Episode auf den ehemaligen Bundesrichter und heutigen parteilosen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Nešković. Dieser berichtet im Gespräch mit der Küchenradio-Crew aus seinen Erfahrungen im Bundestagsalltag und besonders von seinen Erkenntnissen und Schlussfolgerungen aus seiner jahrelangen Tätigkeit im Parlamentarischen Kontrollgremium.
Nešković beklagt den Zustand der Legislative, die Machtlosigkeit des Parlamentarischen Kontrollgremiums und äußert sich generell skeptisch über aktuelle Trends in der Gesetzgebung. Er kritisiert die Geheimdienste als Datenstaubsauger, die jeglicher effektiven Kontrolle durch die Öffentlichkeit entbehren. Ferner kritisiert er den Richtervorbehalt bei der geplanten Vorratsdatenspeicherung als wirkungslos. Ein aufschlussreiches Gespräch über den Zustand der Bundesrepublik Deutschland.
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Das Internet-Projekt "PANOPTI.COM" ist eine interaktive Demonstration der Zusammenhänge von Privatsphäre und Überwachung und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Film "Digitalisierung und ihre Gefahren für die Gesellschaft" ist ein Auszug aus diesem Projekt und demonstriert anschaulich die unbegrenzten Möglichkeiten der Reproduktion digitaler Information und die von ihr ausgehende Bedrohung der Privatsphäre des Einzelnen.
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Das Internet-Projekt "PANOPTI.COM" ist eine interaktive Demonstration der Zusammenhänge von Privatsphäre und Überwachung und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Film "Überwachung und ihre Gefahren für die Gesellschaft" ist ein Auszug aus diesem Projekt und zeigt die Auswirkung von Überwachung anhand des Beispiels mit dem Frosch, der eine sprunghafte Änderung seiner Umgebungstemparatur zwar sofort bemerkt, aber in einer schrittweise ansteigenden langsam aber sicher zugrunde geht.
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"Copyright Slavery": Musikvideo des gleichnamigen Stückes vom Album "Die Verschwörung" der deutschen Kultgruppe "Der Plan".
Lyrics:
Software kann man nicht stehlen
Ideen sind frei
Software kann man nicht stehlen
Ideen sind frei
Copyright Sklaverei, Copyright Sklaverei
Copyright Sklaverei, Copyright Sklaverei
Software you can't steal
Ideas are free
Software you can't steal
Ideas are free
Copyright Slavery, Copyright Slavery
Copyright Slavery, Copyright Slavery
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Bei der anstehenden Landtagswahl in Hamburg soll ein neues, digitales Wahlsystem zum Einsatz kommen, das die bisherige Papierwahl ersetzen soll. Das System - unter dem Namen "digitaler Wahlstift" bekannt - basiert auf einem Kugelschreiber mit eingebauter Kamera, der beim Aufdruck der Mine den auf dem Papier gezogenen Weg protokolliert. Dazu verlässt er sich auf eine kaum sichtbare Musterbedruckung, die jeden Punkt auf dem Papier eindeutig kennzeichnet und für die Kamera ermittelbar macht.
Der Chaos Computer Club demonstriert in diesem Video, wie ein für dieses System hergestellter Wahlzettel durch Einsatz eines handelsüblichen Scanners und Druckers sowie einer Bildbearbeitungssoftware so manipuliert werden kann, dass die Wahl einer Partei einer anderen zugeschlagen wird. Da das Hamburger Wahlgesetz die schriftlich abgegebenen Stimmen generell nicht zählt, sondern nur die digitale Auswertung akzeptiert, ist so eine Wahlfälschung ohne Entdeckungsrisiko möglich.
Der hier demonstrierte Angriff ist bereits der zweite, der vom Chaos Computer Club praktisch demonstriert wurde. Der erste Angriff wurde durch die Platzierung einer Trojaner-Software auf dem Wahlstift vorgeführt, die den Zählcomputer beim Auslesen des Wahlstiftes befiel.
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Eine Nerd-Performance auf dem RIPE 55 Meeting 2007.
Innenminister erklärt die Hintergründe der Einführung des elektronischen Reisepasses mit digital gespeicherten Fingerabdrücken. Ein Remix von Johnny Haeusler von Spreeblick.
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Ein Verkaufsvideo aus dem Jahre 1957 zeigt die frühzeitige Einführung von automatischen Wahlmaschinen in den USA. Die Wahlkabine der Geräte wird als zur "Freiheitsgardine" verklärt. Die Nachvollziehbarkeit des Wahlergebnisses ist auch hier schon fraglich.
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Ein Video, das zeigt, wie man in nur 60 Sekunden die Software eines NEDAP-Wahlcomputers vollständig austauschen und mit einer beliebigen Funktionalität ausstatten kann. Um den Austausch vornehmen zu können ist keinerlei elektronisches Spezialgerät notwendig, nur ein Schraubenzieher und eine handelsübliche EPROM-Zange.
Tennis for Two ist ein Spiel, das 1958 vom amerikanischen Physiker William Higinbotham am Brookhaven National Laboratory entwickelt und konstruiert wurde. Es kann als das erste Computerspiel, oder besser gesagt, Videospiel angesehen werden. Die "Hardware" bestand aus einem Analogcomputer und einem fünf Zoll (12,5 cm) kleinen Oszillographen. Die Gesamtanlage bestand aus mehreren Teilen und war etwa fünf Meter breit. Das Spiel war der Vorgänger des populären Pong. Die Ansicht bei Tennis for Two zeigt eine seitliche Darstellung des Tennisplatzes, der Ball wird von der Gravitation beeinflusst, und er muss über ein Netz gespielt werden.
Vorgeführt wurde das Spiel am Tag der Offenen Tür des Kernforschungszentrums in dessen Sporthalle. Als Eingabe dienten zwei kleine Kästen, mit einem Knopf zum Schlagen des Balles und einem Knauf zum Einstellen des Abprall-Winkels.
Quelle: Wikipedia
Links:
Ein Bericht von 3SAT über den aktuellen Hype um die Nerdkultur mit reger Beteiligung von Nerds des CCC Berlin.
Kurzfilm von Alexander Svensson zur Vorratsdatenspeicherung. Das Gesetz, das die Vorratsdatenspeicherung zur Realität in Deutschland machen soll, stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Films kurz vor der Verabschiedung im Bundestag.
Der Film wurde aus zahlreichen frei verfügbaren Filmen (Public Domain) und Fotos und Musik die unter freien Lizenzen stehen zusammengeschnitten.
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Als Band "The KLF" (Kopyright Liberation Front) wurden Bill Drummond und Jimmy Cauty Ende der Achtziger Jahre schnell berühmt und nahmen mit diversen Hit-Singles auch eine Menge Geld ein. Später beendeten sie das Band-Projekt und arbeiten unter dem Namen "The K Foundation" als Künstlergruppe weiter.
Als The K Foundation verbrannten sie am 23. August 1994 eine Million Pfund Sterling in Bar. Dieses nicht öffentliche Ereignis wurde von ihrem ehemaligen Band-Roadie Gimpo gefilmt und floss in diesen Dokumentationsfilm ein.
Links:
Dieser Bericht dokumentiert und erläutert die vom Chaos Computer Club in Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung „Wij vertrouwen stemcomputers niet“ durchgeführten technischen Untersuchungen zur Sicherheit und Manipulierbarkeit von NEDAP-Wahlcomputern. Durch Wahlbeobachtungen in mehreren deutschen Städten hat sich der Chaos Computer Club ein Bild über die tatsächliche Praxis bei der Benutzung der Wahlcomputer in den Gemeinden gemacht. Besonderes Augenmerk wurde daher auf die praktische Relevanz der Resultate der technischen Analyse gelegt.
Durch unsere Untersuchungen konnten umfangreiche neue Informationen und Erkenntnisse gewonnen werden, die einen detaillierten Einblick in die zuvor nicht öffentlich bekannte innere Funktionsweise der NEDAP-Wahlcomputer erlauben. Dadurch ist nun erstmals eine realistische Beurteilung der Eignung dieser Wahlcomputer hinsichtlich der in einer Demokratie geltenden Anforderungen an manipulationsfeste, nachvollziehbare und transparente Wahlen möglich.
Nach einer grundsätzlichen Darstellung der Funktionsweise der NEDAP-Wahlcomputer werden die Analyse- und Arbeitsschritte zum Erstellen einer manipulierten Wahlsoftware erläutert. Methoden zur Einbringung der manipulierten Software, Möglichkeiten zur Vermeidung der Entdeckung einer Manipulation und der dafür nötige Aufwand werden dokumentiert. Weitere Manipulationsmethoden, wie der Austausch von Hardwarekomponenten des Wahlcomputers, werden ebenfalls betrachtet. Besonderes Augenmerk wird der tatsächlichen Wirksamkeit der in der Vergangenheit und derzeit angewandten Maßnahmen zum Schutz gegen unbefugten Zugriff auf die Wahlcomputer gewidmet. Unterschieden wird bei der Betrachtung der Manipulationsmöglichkeiten nach der Art der Angreifer. Dabei wird auch die vom Hersteller und den Behörden bisher vernachlässigte Bedrohung durch Innentäter erläutert.
Die Wirksamkeit der derzeitigen Zertifizierungs- und Zulassungsprozeduren zur Abwehr realistischer Angriffe wird anhand der neu gewonnenen Erkenntnisse analysiert und bewertet. Betrachtungen zu den grundlegenden Problemen von Wahlcomputern bei der Nachvollziehbarkeit und Transparenz des Wahlverfahrens für den Wähler, zu den Risiken neu entstehender Angriffe und zu Manipulationsverfahren, die keinen direkten Eingriff in den Wahlcomputer erfordern, bilden den Abschluss des Berichtes.
Links:
Eine mechanische Nachbildung eines binären Zählwerks aus Holz demonstriert die Kernfunktionalität eines Computers.
Links:
Die Arbeit "A Morphable Model for the Synthesis of 3D Faces", die auf der SIGGRAPH 1999 vorgestellt wurde, zeigt ein System, das Gesichter auf Basis von Analysen mehrerer anderer Gesichter nachbilden kann. Zur Nachbildung ist lediglich ein einziges, nicht-dreidimensionales Abbild erforderlich. Das Gesicht kann in allen Blickwinkeln und Gesichtsausdrücken nachgebildet werden.
Links:
Der Film "Dial Comes To Town" aus den 50er Jahren zeigt in einem spielerischen Dokumentarfilm die Einführung des automatisch Selbstwählsystems im Telefonnetz der USA. Der Film wurde von Western Electric produziert um den Leuten das neue System näher zu bringen, die bis dahin immer noch auf einen "Operator" setzen mussten, der ihre Gespräche manuell vermittelte.
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Die Dokumentation "Suspect Nation" berichtet über die heute allgegenwärtige Überwachung im Vereinigten Königreich. Der Journalist Henry Porter führt durch den endlosen Dschungel an Kameras und sonstigen Überwachungstechnologien, die in den Jahren der Blair-Regierung Schritt für Schritt aufgebaut wurde. Aus einem ehemaligen freien Land ohne Personenregistrierung ist die bestüberwachteste Zone der Welt geworden.
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Das Projekt "Leipziger Kamera" hat einen akustischen Stadtrundgang produziert, der über die allgegenwärtige Überwachung durch Kameras und andere System in Leipzig informiert. Der Chaostreff Leipzig (C3LE) hat den Rundgang mit passendem Bildmaterial ergänzt.
Die bildunterlegte Version ist eine gekürzte Variante des Audiorundgangs. Die gekürzte Version dauert 35 Minuten, die volle Aufzeichnung ist 53 Minuten lang.
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Der Dokumentationsfilm "Citizen Cam" von ARTE berichtet von dem gleichnamigen Projekt in Islands Hauptstadt Reykjavík, das die 200 Überwachungskameras in der Stadt zusammenschaltet und im Fernsehen live überträgt. Der Sender, bekannt als "Humani TV", wurde schnell zum populärsten Fernsehsender im Land. Der Kanal verändert das Verhalten der Bevölkerung in der Öffentlichkeit in verschiedenen Arten und Weisen. Der Film berichtet von den Erfahrungen, die die Isländer mit dem System gemacht haben.
Die "Dokumentation" ist aber keine: der Film schildert nur satirisch die mögliche Realität und arbeitet mit Schauspielern. Dies gibt der Film aber erst im Abspann preis. In den Jahren seit seiner Entstehung scheint aber das Szenario zunehmend realistischer zu werden. Insofern rüttelt der Film auf als er eine durchaus denkbare zukünftige Zivilisation zeigt, die ihre persönlichen Freiheiten zugunsten einer abstrakten Sicherheit opfert.
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Die Dokumentation "Alltag Überwachung - Zwischen Terror, Sicherheit und digitaler Kontrolle" wurde von Roman Mischel und Fiete Stegers für die Tagesschau produziert und dort zunächst in vier Teilen veröffentlicht. Die Autoren gehen der Frage nach: "Leben wir mittlerweile in einem Überwachungsstaat?"
Ob staatliche Behörden oder Privatwirtschaft, ob sichtbar oder im Verborgenen, ob durch Kameras an öffentlichen Orten oder durch Zugriff auf bereits vorhandene Daten aus dritter Hand wie bei Telefon- und Internetkommunikation - immer mehr Informationen werden gesammelt, über jeden von uns.
Ob Richtlinie des EU-Ministerrats, Vorstoß des Bundesinnenministers zur Mautauswertung für die Fahndung oder Pläne für das neue Polizeigesetz in Schleswig-Holstein – Stück für Stück werden die gesetzlichen Grenzen zu Ungunsten des Einzelnen ausgeweitet. Die Begründung: wachsende Bedrohung durch Terrorismus und Kriminalität.
Ob die neuen Maßnahmen dies effektiv bekämpfen können, bleibt fraglich. Sicher ist: Telefon- und Bankgeheimnis sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung werden aufgeweicht. Mit Maut- und Handy-Daten können schon heute Bewegungsprofile erstellt werden. Der Festplattenspeicherplatz kennt kein Ende – und was einmal digital vorhanden ist, kann vernetzt werden.
Die Bürger lassen es geschehen – kein Vergleich zum Widerstand gegen die Volkszählung in den 80er Jahren. Sie nehmen keine Bedrohung durch wachsende Datensammlungen wahr, ordnen leichtes Unbehagen der Bequemlichkeit unter oder begrüßen sie sogar. Im Internet machen viele mehr über sich öffentlich, als die Volkszählung jemals fragte. Es gibt nur eine relativ kleine Zahl aktiver Überwachungsgegner, die versuchen, die Öffentlichkeit aufzurütteln. Erreicht haben diese aber bisher kaum etwas.
Von geschätzten 400.000 Überwachungskameras in Deutschland über Funkchips in biometrischen Pässen, WM-Tickets und dem Einkaufskorb der Zukunft bis zur von der EU verordneten Speicherung der Telefon-, Handy- und Internet-Daten aller 450 Millionen Europäer – an welchen Stellen im alltäglichen Leben entstehen Datenspuren? Wo sind die weitergehenden Forderungen von Ermittlern und Innenpolitikern sinnvoll, wo Effekthascherei? Sind wir auf dem Weg in den Überwachungsstaat? Polizei und Innenpolitiker, Überwachungskritiker und Betroffene, Datenschutzbeauftragte und Wissenschaftler kommen zu Wort.
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A short video preview of the new landing ground of the upcoming Chaos Communication Camp 2007.
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Der Tagungsband des 23. Chaos Communication Congress enthält alle vorab eingereichten Papers der Referenten des Congresses. Zusätzlich zur gedruckten Version stellen wir den Tagungsband auch als PDF zur Verfügung.
Sofern nicht anders angegeben, stehen die einzelnen Papers unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany License, die das freie Kopieren und Vertreiben für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt. Der Inhalt darf dabei nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.
Großartiger Kurzfilm von Kaktus Film. Mega Robot greift an.
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Blog TV ist ein Fernsehsender über Blogs und Internetkultur in Japan und berichtete in einer mehrteiligen Serie vom 23. Chaos Communication Congress in Berlin. Blog TV ist ein Projekt von Technorati in Japan. Der hier veröffentlichte Bericht ist ein Zusammenschnitt aus allen veröffentlichten Einzelberichten.
Moderator des Berichts ist Joi Ito. Er führt unter anderem Interviews mit Lawrence Lessig, John Perry Barlow und Samuel J. Klein vom One Laptop Per Child Projekt. Der Bericht ist in japanisch moderiert, die Interviews sind auf englisch geführt.
Lizenz: Creative Commons Attribution 2.5. Man darf den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen und Bearbeitungen anfertigen. Man muss den Namen des Autors/Rechtsinhabers nennen.
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Big Brother State ist eine Animation zur Verdeutlichung der Problematik der wachsenden Überwachung in unserer Gesellschaft.
Lizenz: Namensnennung 2.0 Deutschland. Man darf den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen, Bearbeitungen anfertigen und den Inhalt kommerziell nutzen.
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Information War ist eine Dokumentation über "Hacktivisten". Hacktivismus entwickelte sich in den frühen Zeit des Webs und basierte auch einer Übertragung des Konzepts des Straßenprotests auf digitale Netzwerke. Die Dokumentation stellt einige Protagonisten dieser Bewegung vor.
Links:
Das Laser Tagging System der Graffiti Research Labs ist eine interaktive Lichtinstallation, bei der man mittels eines Handlasers und einem Laser-Projektor (BFL: Big Fucking Laser) auf einer Hausoberfläche Graffiti anbringen kann. Das Video dokumentiert das erstmals in Betrieb genommene System auf der einer Hauswand in Rotterdam, Niederlande.
Links:
In der 23. Ausgabe (sic!) der japanischen TV-Show "The Real Mystery" des Fernsehsenders "Nippon Television Network Corporation" (NTV) wurde aus Projekt Blinkenlights zur Vorlage für eine Rateshow.
Die Show erzählt eine fiktive Geschichte, in der ein Japaner in Berlin auf der Suche nach einer Toilette an ein Haus gerät, zu dem ihm mit dem Hinweis, dass hier bald ein "Kampf stattfinden würde, kein Einlass gewährt wird. Vor dem Haus versammeln sich aufgeregt Menschen und deuten weitere Details zu dem "Kampf" an. Die Kandidaten der Rateshow sollen nun darauf kommen, dass der "Kampf" in Wahrheit die Austragung von Videospielen auf der Hochhausfassade ist.
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"Spin" von Brian Springer ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Blick hinter die Kulissen der Macht. Die Nachlässigkeit von Betreibern satellitenbasierter Fernsehübertragungssysteme ausnutzend schnitt Brian Springer über längere Zeit die unverschlüsselten Roh-Datenströme von Fernsehprogrammen mit und stellte die Ergebnisse in dieser Dokumentation zusammen. Politiker im Gespräch mit TV-Moderatoren, bevor sie in die Live-Sendung geschaltet werden, Politiker bei der Aufnahme von Wahlwerbespots und auf Veranstaltungen: interessante O-Töne, die die Verdrehung von Wortsinn, Aussagen und Argumentationen perfekt dokumentieren.
"As a TV democracy, the U.S. is linked into one televised nation thought the use of Satellite feeds. These feeds carry the live raw TV image before it has been packed by the networks with music, graphics or commercials. Satellite feeds reveal images of TV personalities in from a live camera with open microphones before they go on-air and again during commercial breaks. Because the feeds are sent out unscrambled and are visible to over 4 million dish owners across America, anyone with a home dish can tune them in. The networks view the nation as one big patch bay on which they can spill feeds of TV personalities being made up, cajoling, primping and whispering. To the networks, these feed out-takes are trash, and to most home dish-owners, boring. To me, the feeds are a window into the construction and performance of character, and the floating TV talk-show called the 1992 U.S. Presidential election.
"I chose 1992 as the year to monitor the satellite spectrum because of the national election; feeds are the easiest and cheapest way for the candidates and the networks to teleport their images across the vast landscape of a national election. George Bush began when he hired the former producer of ABC's "Nightline" to orchestrate his satellite re-election bid: Bush was beamed via satellite to many local TV stations to appear in "Nightline"-style interviews with the kinder and gentler local news anchors, and the other candidates followed suit. Larry King held court on satellite as the candidates made over 100 talk-show appearances (they made only 2 in 1988), and LA burned with hundreds of feeds as the networks spun the dissent. I'd trawl the spectrum, starting with the morning TV talk-shows at 6AM and end at midnight with "Nightline". I lost muscle-tone in my stomach, damaged the nerves in my thumb with the remote-control and felt only as good as my last image.
"The result of this viewing experiment is a one-hour video documentary called SPIN which uses feeds to unravel the election and the televised events which framed it, such as the L.A. riots, Colombus' 500th anniversary, and the struggle for reproductive and sexual rights. Spin captures the contempt for the public whispered by spin doctors, and the hallucinogenic collusion of the candidates, the press and the technology." -Brian Springer
Der Dokumentationsfilm "Disinformation" portraitiert die US-amerikanische Hackergruppe "The Cult of the Dead Cow" (CdC), die 1998 die Software "Back Orifice 2000" (BO) entwickelt und in Umlauf gebracht haben. Verschiedene Mitglieder der Gruppe kommen zu Wort und erläutern, wie es ihrer Auffassung nach um die Sicherheit von Computern im Internet bestellt ist, was ihre Einstellung zu Hacktivism ist und mit welcher Motivation "Back Orifice" entwickelt haben.
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Der Dokumentationsfilm "Codes" von Jannik Splidsboel aus dem Jahr 2001 porträtiert Hacker unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägung in Deutschland, Holland, Italien und den USA. Ein Teil des Films wurde auf der Veranstaltung "Hackers at Large" (HAL) in Holland gedreht. Die Dokumentation bietet Einblicke in Ethik und Motivation der Hackerszene.
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The Netscape Team reports from the 23rd Chaos Communication Congress. This is an Interview with Elisa Jasinska, computer science researcher and networking specialist who presented her work on writing software for the SFlow standard. She also was part of the team that built and ran the network for the 4000 person four day 23C3 conference.
Die Gruppe monochrom aus Wien hat sich auf dem 23C3 aktiv als Liedermacher- und Performance-Gruppe betätigt. Das Lied "RFID" wird zur Musik von YMCA gesungen.
Users, there's trouble ahead
I said users, it is totally sad
But users, the future lies in your hand
Cause it's all about surveillance
Comrades, you don't know what I mean?
Well comrades, there's new tech on the scene
Come on comrades, stand up fight for your right
There's a need for your experience
It's fun to hack the RFID
It's fun to hack the RFID
Technology is just a matter of choice
You can microwave all their toys
It's fun to hack the RFID
It's fun to hack the RFID
They want to store everything about you
But there's plenty of things you can do
Ownage, it's the way to resist,
I said ownage, let's call it "digital fist"
Ownage, there's not much time left
For civil disobedience
Awesome, there's a lot we can share
Awesome, let's destroy the nightmare
I said awesome, a million lines of code
We just need the right compiler
It's fun to hack the RFID
It's fun to hack the RFID
They use it in passports and cellphones you buy
but fuck it, it's all a lie
RFID, you'll find it at the supermarket
No folks, zap them all by yourself
Put your pride on the shelf
Hack it, fuck it, hack it, fuck it
Hack it, fuck it, hack it, fuck it
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In einer Reihe von kleinen Interviews berichtet Bicyclemark vom 23C3.
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Das Entwicklungsteam des Ellementel Computer Science Laboratory demonstiert in diesem eigenwürdigen Film aus dem Jahr 1990 die Vorzüge der Programmiersprache Erlang. Das bekannteste Softwareprojekt, das diese Programmiersprache einsetzt, ist der Jabber Server ejabberd.
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Der Film Unauthorized Access aus dem Jahr 1994 dokumentiert Teile der amerikanischen und europäischen Hackerkultur und stellt in Interviews mit Beteiligten verschiedene Aspekte der Realität der Szene da.
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Copyright: Savage Productions 1994
Der zweite Mix von Bundestag United "Kontrolle muss sein" trägt wieder verschiedene Politikerstimmen zusammen und mischt zu einem wuchtigen elektronischen Mix. Daten erfassen, um alle kontrollieren zu können ist der vorherrschende Traum: "Diejenigen kontrollieren, die einer Kontrolle dringend bedürfen" fordert die Politikerriege, doch selbst Innenminister Schäuble muss hinzufügen: "ob die Daten geeignet wären die Täter zu fassen, weiß kein Mensch"
Weiter heißt es: "Auch nach diesem Kompromiss wird es möglich sein, über Monate hinweg miniutiös nachzuvollziehen, wer wo im Internet gesurft hat. Wer wann mit wem mit per Telefon, Handy oder Handy kommuniziert hat, wer wann welche Online-Dienste in Anspruch genommen hat. Das ist gespeichert! Das soll von allen gespeichert werden! Und nicht nur in einem gezielten Verfahren!". Oder kurz zusammengefasst: "Konkret bedeutet das jeder steht unter Überwachung der Telekommunikation nutzt".
Doch es gibt auch Gegenstimmen: "Recht sichert Freiheit! Man kann Freiheit nicht sichern, in dem man Recht abbaut." und: "Stark ist nicht der Staat, bei dem der Zweck die Mittel heiligt. Stark ist der Staat der inneren Gewißheit, d.h. der Gewißheit darüber, daß die Menschen und die Bürgerrechte und deren Beachtung noch immer die besten Garanten der Inneren Sicherheit sind".
Beiträge unter anderem von Günther Beckstein, Wolfgang Schäuble, Theodor Heuss, Heribert Prantl, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Volker Bouffier u.a.
Lizenz: Namensnennung 2.0 Deutschland. Man darf den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen, Bearbeitungen anfertigen und den Inhalt kommerziell nutzen.
Bundestag United bietet ein Potpourri von Politikerstimmen zum Sicherheitswahn. "Wir werden alle erfassen mit der Polizei" erläutert Ex-Innenminister Otto Schily und bezeichnet Kritik an seinem Vorgehen auf Basis der Erhaltung der Grundrechte als "philosophische Haarspalterei". "Überall" gibt es "Terroristen, Kriminelle, Schwerverbrecher" und letztlich könnte sich ja "niemand der Einsicht entziehen", dass wir unseren Politikern wie die Lemminge in die Überwachungsgesellschaft folgen sollen, um uns vor Bösen zu bewahren.
Otto Schily führt aus: "Verbrechen beginnen im Geist und in der Seele von Menschen, derer sich das Böse bemächtigt" und formuliert damit seine simple Sicht der Dinge und seine Kollegen stimmen ein: "Wir wollen die totale Sicherheit". Der bayrische Innenminister Beckstein erläutert passend dazu seinen Traum der vollautomatischen Gesichtserkennung. Schöne, neue Welt.
Weitere Beiträge außerdem u.a. von Wolfgang Schäuble, Günther Beckstein, Angela Merkel und Wolfgang Bosbach.
Der Mix entlarvt die Protagonisten der öffentlichen Paranoia-Diskussion und produziert dabei auch noch einen recht tanzbaren Song.
Lizenz: Namensnennung 2.0 Deutschland. Man darf den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen, Bearbeitungen anfertigen und den Inhalt kommerziell nutzen.
Markus Möglich geht wählen und erlebt im Wahllokal eine Überraschung: statt einer Wahlurne nimmt ein automatisierter Wahlschrank die Stimmen entgegen.
Der Comic der Gruppe Wij vertrouwen stemcomputers niet weist auf die Probleme hin, die durch den Einsatz von Wahlcomputern entstehen können.
Das Video zeigt eine an einem Wahlcomputer niederländischer Bauart abgegebene Stimme über eine Tempest-Attacke abgehört werden kann. Das Video zeigt deutlich, dass die eine geheime Wahl beim Einsatz von Wahlcomputern nicht mehr gewährleistet ist.
Die Initiative "Wij vertrouwen stemcomputers niet" hat in Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club die Wahlcomputer der Firma NEDAP, die in 90% der Wahllokale in Holland zum Einsatz kommen unter die Lupe genommen und umfangreiche Sicherheitslücken offengelegt. Dieser Bericht des Senders "Nederland 1" im Rahmen der Sendung "EenVandaag" präsentiert ausführlich die Ergebnisse.
Die deutsche Wirtschaft hält sich wacker im internationalen Geschäftsleben. Die Vorherrschaft der englischen Sprache wird dabei unwidersprochen akzeptiert und in Form von modernen, scheinbar populären Fachbegriffen in die eigene Sprache eingebaut. Damit auch wirklich klar ist, worüber gesprochen wird.
Am 12.9.2006 wurde der Chaos Computer Club 25. Er hat in den vergangenen 25 jahren so einiges durchlebt. In der dieser Sendung wird die Geschichte des CCC nachgezeichnet, warum es ihn gibt, wie er sich entwickelt hat, wie er auf sich aufmerksam gemacht hat, was eigentlich heute so um ihn herum passiert – und, warum er heute noch verdammt wichtig ist. Geschmückt ist das ganze mit einigen Ausschnitten aus der Presse, um ein wenig aufzuzeigen, wie er so in der Öffentlichkeit wirkt.
In einem Interview von netzpolitik.org berichtet Andreas Bogk über seine Erkenntnisse über Wahlcomputersysteme und die Problematik des Einsatzes von Wahlcomputern im Allgemeinen.
Eine Dokumentation über The Pirate Bay, hergestellt von "Freunden" des Projektes. Der Film stellt sich explizit als Alternative zu zahlreichen Berichten der traditionellen Medien, die - so die Macher des Films - "das Netz nicht verstehen oder Peer-to-Peer-Strukturen als Gefährdung ihrer eigenen Lebensgrundlage verstehen".
PES zeigt die Computerspiele-Klassiker Centipede, Frogger, Asteroids, Space Invaders und Pac-Man in einem ganz neuen Licht: Nahrungsmittel, Pflanzen, Insekten und Objekte des Haushalts lösen die Pixel ab.
Jeden letzten Freitag im Juli ist der System Administrator Appreciation Day, der den üblicherweise unsichtbar im Hintergrund arbeitenden Schar von Systemadministrator die ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu Teil kommen lassen möchte. Der "System Administrator Song" von Three Dead Trolls in a Baggie wurde daher zu Ehren des Systemadministrators geschrieben.
Ingo zeigt, was man mit Clubmate-Flaschen noch alles tolles tun kann. Viel Spaß beim Karaoke. Hier ist der Text zum Mitsingen:
Trinke Mate mit mir
Mate, Mate, die ganze Nacht!
Trinke Mate mit mir,
weil die Mate uns gluecklich macht.
Koffein und Zucker rein
Morgen wirst auch du noch wach sein!
Trinke Mate mit mir,
Mate, Mate, die ganze Nacht!
Clinton Curtis war ein Programmierer bei dem Unternehmen Yang Enterprises in Florida, USA, das sich unter anderem mit der Herstellung von Systemen für elektronische Wahlen beschäftigt. In einer Aussage vor dem US House of Representatives berichtet Clinton Curtis unter Eid, dass der republikanische Abgeordnete Tom Feeney ihn gebeten hat, einen Prototypen einer Software zu entwickeln, die die Fälschung von Wahlen erlauben würde. Die Jury stellt verschiedene Fragen bei deren Beantwortung Curtis verschiedene grundsätzliche Feststellungen über die Fälschbarkeit von Wahlen, die mit elektronischen Systemen vorgenommen werden kann.
Links:
Bicyclemark, der den regelmäßigen Podcast AudioCommunique unterhält, unterhält sich mit Rop Gonggrijp über Wahlcomputer in den Niederlanden (die auch in Deutschland zum Einsatz kommen). Rop hat gerade die Initiative Wij vertrouwen stemcomputers niet ("Wir vertrauen Wahlcomputern nicht") ins Leben gerufen.
Links:
In einem Interview von netzpolitik.org spricht John Perry Barlow über die Declaration of the Independence of Cyberspace und die von ihm mitgegründete Electronic Frontier Foundation.
Dies ist ein Mitschnitt einer Demonstration des Stanford Research Institute auf der "Joint Computer Conference" vom 8. Dezember 1968, die als "Mutter aller Demos" in die Geschichte eingegangen ist. Douglas Engelbart präsentiert seine Vision einer Computerzukunft - das Online System (NLS) - und nimmt dabei zahlreiche spätere Erfolgsgeschichten der Technologie-Entwicklung voraus: die Maus, grafische Benutzeroberflächen, Outliner, Hypertext und Links und generell das Konzept eines persönlichen, interaktiven und jederzeit verfügbaren und vernetzen Computers mit der Möglichkeit, kollaborative Videokonfenzen in Echtzeit durchzuführen.
Links:
Dieses Video sollte man sich am besten so groß wie möglich, vorzugsweise Fullscreen, anschauen und den Blick nicht vom Bildschirm abwenden bis zum Schluss. Wenn der Text "Look away NOW" erscheint sollte man sich seine Umgebung anschauen. Nicht hinfallen! Viel Spaß.
Wera vom Radio Dreyeckland aus Freiburg führt ein Interview mit Constanze Kurz zu den Details des neue Reisepasses der Bundesrepublik Deutschland.
Der Gründer der preisgekrönten NoSoftwarePatents-Kampagne, Florian Müller, erzählt die Erfolgsgeschichte vom Widerstand gegen die Softwarepatent-Richtlinie der EU in seinem neuen Buch "Die Lobbyschlacht um Softwarepatente". Das Buch wird auch von einem Blog begleitet.
Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland. Das Buch darf beliebig vervielfältigt, verbreitet und öffentlich aufgeführt werden. Der Inhalt darf aber nicht für kommerzielle Zwecke verwendet, nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.
Jefferson Y. Han ist ein Forschungswissenschaftler am "Department of Computer Science" der New York University und beschäftigt sich mit zahlreichen modernen Konzepten für Benutzerschnittstellen für Computersysteme. Sein Forschungsbereich "Multi-Touch Interaction" kommt dabei besonders beeindruckend daher. In seinem Demonstrationsvideo zeigt er eine Reihe beeindruckender Ansätze für die Steuerung digitaler Systeme über einen zweidimensionalen Bildschirm, der an mehreren Stellen gleichzeitig berührt werden kann.
Der berühmte Spam-Sketch aus Monty Python's Flying Circus hat dem Phänomen der unerwünscht versendeten elektronischen Post einen Namen gegeben. Warum sich ausgerechnet dieser Name durchgesetzt hat, wo er doch eigentlich die lange etablierte Markenbezeichnung für Würzfleisch in Dosen ist, wird einem schnell klar, wenn man sich dieses Video angeschaut hat.
Im Film "The Great Dictator spielt Charlie Chaplin die Rolle von Adolf Hitler und hält gegen Ende des Filmes vor seinen Soldaten eine großartige Rede.
I'm sorry but I don't want to be an Emperor - that's not my business - I don't want to rule or conquer anyone. I should like to help everyone if possible: Jew, gentile, black man, white. We all want to help one another, human beings are like that.
We want to live by each other's happiness, not by each other's misery. We don't want to hate and despise one another. In this world there is room for everyone and the earth is rich and can provide for everyone. The way of life can be free and beautiful. But we have lost the way.
Greed has poisoned men's souls, has barricaded the world with hate; has goose-stepped us into misery and bloodshed. We have developed speed but we have shut ourselves in: machinery that gives abundance has left us in want. Our knowledge has made us cynical, our cleverness hard and unkind. We think too much and feel too little. More than machinery we need humanity. More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost.
The aeroplane and the radio have brought us closer together. The very nature of these inventions cries out for the goodness in men, cries out for universal brotherhood for the unity of us all. Even now my voice is reaching millions throughout the world, millions of despairing men, women and little children, victims of a system that makes men torture and imprison innocent people. To those who can hear me I say "Do not despair".
The misery that is now upon us is but the passing of greed, the bitterness of men who fear the way of human progress: the hate of men will pass and dictators die and the power they took from the people, will return to the people and so long as men die liberty will never perish.
Soldiers! Don't give yourselves to brutes, men who despise you and enslave you - who regiment your lives, tell you what to do, what to think and what to feel, who drill you, diet you, treat you like cattle, use you as cannon fodder. Don't give yourselves to these unnatural men, machine men, with machine minds and machine hearts. You are not machines. You are not cattle. You are men.
You have the love of humanity in your hearts. You don't hate - only the unloved hate. Only the unloved and the unnatural. Soldiers - don't fight for slavery, fight for liberty.
In the seventeenth chapter of Saint Luke it is written: "the kingdom of God is within man ". Not one man, nor a group of men - but in all men - in you. You the people have the power, the power to create machines, the power to create happiness. You the people have the power to make this life free and beautiful, to make this life a wonderful adventure. Then in the name of democracy let us use that power - let us all unite. Let us fight for a new world, a decent world that will give men a chance to work, that will give you the future and old age and security.
By the promise of these things, brutes have risen to power, but they lie. They do not fulfil their promise, they never will. Dictators free themselves but they enslave the people. Now let us fight to fulfil that promise. Let us fight to free the world, to do away with national barriers, to do away with greed, with hate and intolerance. Let us fight for a world of reason, a world where science and progress will lead to all men's happiness.
Soldiers - in the name of democracy, let us all unite!
Eine unbekannte Aktivistengruppe demonstriert alternativen Umgang mit modernen Überwachungsinstrumenten. Unter dem Motto "Videocamera Contro Il Controllo" (Videokameras gegen die Kontrolle) zeigen sie die Verwundbarkeit moderner Überwachungstechnik in einem kurzen Demonstrationsfilm plakativ auf.
Diese Produktion von Wera vom Radio Dreyeckland aus Freiburg bietet Interviews mit den Organisatoren, Referenten und Gästen der Veranstaltung Datenspuren 2006, die am 13. und 14. Mai 2006 in Dresden stattfand.
"The Yes Men" sind eine Aktivistengruppe, die schon seit längerem mit großartigem Social Hacking auftreten. So haben sie in den letzten Jahren zahlreiche Organisationen auf Konferenzen und anderen Veranstaltungen vertreten, obwohl sie mit diesem Gruppen nichts zu tun haben. Überlicherweise ziehen sie Aufmerksamkeit durch gefälschte Websites unter ähnlichen Adressen auf sich und legen sich, wenn sie zu einer Rede oder Präsentation aufgefordert werden, erheblich ins Zeug.
Democracy Now! berichtet hier von ihrem letzten Streich, in dem sie sich auf der "Catastrophic Loss" Konferenz, die die Auswirkungen der blobalen Erwärmung zum Thema hatte, als Vertreter des Halliburton-Konzerns ausgegeben haben und der erstaunten Zuhörerschaft ihre neueste Erfindung präsentieren: den SurvivaBall, der Manager vor den Folgen der globalen Erwärmung schützt, in dem er sie in eine ballartige Hülle einschließt.
Links:
"Powers Of Ten" ist ein Film über die relative Größe der Dinge im Universum und den Effekt, den es hat, wenn man zum Betrachtungsabstand jeweils um eine 0 hinzufügt. Der Film beginnt seine Reise mit dem Blick aus auf eine tagtägliche Situation im Park aus der Vogelperspektive aus einem Meter Entfernung und entfernt sich dann jeweils in Schritten einer Zehnerpotenz bis an die Grenze des erfahrbaren Universums. In einem zweiten Schritt nähert sich der Film der Szenerie wieder und taucht dieses Mal in den Mikrokosmos ein bis er sich dem Objekt auf atomarer Ebene genähert hat.
Regie: Charles Eames, Ray Eames
Sprecher: Philip Morrison
"Discovering Electronic Music" ist ein Film über analogen Synthesizer und über den Einsatz früher Computertechnik zur Erzeugung elektronischer Musik aus dem Jahr 1983. Der Film erklärt die Grundlagen der Wandlung von Klang in elektrische Signale, erläutert die Funktion von Filtern und Hüllkurven und das Prinzip der Sequenzerprogramme. Der im Film vorgestellte Musikcomputer ist vermutlich ein Fairlight CMI Synthesizer/Sampler.
Produktion: barr films
Regie: Bernard Wilets
Kamera: Frank Stokes, Steve Dubin
Ton: Michael Moore, Scott Ganary
Berater: Gerald Strang, Ph.D., Professor Emeritus, California State University at Long Beach
"The Internet Is For Porn" ist ein in kurzer Zeit zum Internet-Klassiker aufgestiegenes Lied aus dem Broadway-Musical Avenue Q.
Eine Videodokumentation über die Blogosphäre vom Center for Social Media mit einem Schwerpunkt der Bedeutung von Blogs für die weltweite Kommunikation in Krisenregionen, unterentwickelten Bereichen dieses Planeten und der Welt im allgemeinen. In dem Video kommen zahlreiche Blogger zu Wort, die ihre Erfahrungen offenbaren.
Links:
Beispiel früher Sprachsynthese-Technik der Bell Laboratories aus dem Jahre 1961. Das System begrüß, liest Shakespeare und kann auch bereits singen: das Lied "A Bicycle Built for Two" ging wegen dieser Aufnahme später in den 2001: Odysee im Weltraum von Stanley Kubrick ein.
Eine Sachgeschichte der Sendung mit der Maus über die grundlegende Funktionsweise des Internets. Ohne den Zuschauer mit komplizierten Dingen zu überlasten das Thema in simple Sprache und anschauliche Handlung übersetzt. Dabei werden so ganz nebenbei so komplexe Begriffe wie "Modem", "Provider" und "Router" erläutert.
Mitschnitt eines Vortrags von Wau Holland, Mitbegründer des Chaos Computer Clubs, den er am 30. Juni 2000 im "Funkhaus" des riesa efau in Dresden im Rahmen des "Projekts für Kunst und Kommunikation" gehalten hat. Im Vortrag erläutert Wau ausführlich und plastisch die Geschichte und die Methoden der Verschlüsselung mittels einfacher Beispiele und diverser Anekdoten.
Wau sagt in seinem Vortrag das "Ende der Privatheit im Jahre 2008" voraus und seine Einschätzungen klingen heute realistischer denn je. Er schildert auch die Gefahr durch das Mitschneiden von Verbindungsdaten, die jüngst im Rahmen der sog. Vorratsdatenspeicherung von der Europäischen Union beschlossen wurde.
Die Aufzeichnung dieses Vortrags liegt jetzt erstmals digital vor und ist selbst eine Aufzeichnung einer Sendung von coloRadio, dessen Programm über den Vortrag berichtete. Es ist eine der letzten Tonaufzeichnungen von Wau vor seinem Tod im Juli 2001.
Ein Video von Alex Curtis für Public Knowledge erklärt den Begriff Netzneutralität.
Die Stop-Motion-Technik der "Brickfilms", die Filme aus Legobausteinen und -figuren erstellen, ist schon längst populäre und akzeptierte Kunstform. In dem Brickfilm "A New Computer" erzählt Pat Mahoney die Geschichte eines Mannes, der auszieht, sich einen neuen Computer zu kaufen. Seine Erfahrungen mit der neuen Maschine sind eher ernüchternd.
Der Brickfilm ist den Entwicklern von Freier Software gewidmet, "ohne die dieser Film nicht möglich gewesen wäre".
Animation: Pat Mahoney
Musik: James Mahoney
Lizenz: Attribution-ShareAlike 2.0
Das offizielle Dokumentationsvideo zum Chaos Communication Camp 2003 in einem neuen Schnitt mit neuer Musik und durchgehend englischen Untertiteln.
Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany
Produktion: Kirian Scheuplein, Tim Pritlove
Regie: Kirian Scheuplein, Christophe Irwanto
Kamera: Kirian Scheuplein
Audio: Christophe Irwanto
Visuals: Falk Gärtner, Swinhoe, Disaster Unit
Titel: Falk Gärtner
Schnitt: Kirian Scheuplein, Christophe Irwanto
Untertitel: Tim Pritlove
Interviewpartner: Andy Müller-Maguhn, Andreas Kupfer, Gerriet Hellwig, Hannes Mehnert, Hein-C, Ingo Kalliski, John Gilmore, Michael Natterer, Rop Gonggrijp, Stefan Frank, Sven Neumann, Tim Pritlove, Thorsten Schröder, Wim Vandeputte und andere.
Musik
"Can I Get An Amen?" ist eine Audioinstallation aus dem Jahre 2004 von Nate Harrison, die die Geschichte des Amen Break dokumentiert. Der Amen Break ist ein kurzer Ausschnitt des Stückes "Amen Brother" auf der B-Seite einer Platte von "The Winstons" aus dem Jahre 1969. Der Amen Break gilt heute als einer der meistkopierten Audio Samples und Begründer ganzer Musik- und Clubkulturen wie der Break Beat Music oder Jungle.
Die Installation stellt die Geschichte auch in den Kontext aktueller Diskussionen um die internationale Copyright-Gesetzgebung. Der Erfolg des Amen Breaks und die gesamte daraus folgende kulturelle Entwicklung scheint vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen nicht wiederholbar.
Links:
Ich schaff es noch, ich schaff es noch: eine kleine Rundfahrt mit der Lego-Eisenbahn, die von eifrigen Hackern im Art & Beauty Bereich des 22C3 aufgebaut wurde.
Barry "The Toool" demonstriert schön anschaulich, wie man ein Kensington-Schloß, wie es für die Absicherung von Laptops und anderen Elektronikgeräten üblich ist, mit etwas Karton von einer Klopapierrolle öffnen kann.
Links:
Dieser Dokumentarfilm aus dem Jahr 1972 bietet einen Blick auf die Entwicklung des Vorläufers des Internet, dem ARPANET. Der Film enthält Interviews und Präsentationen mit folgenden Personen:
Produzent und Autor: Steven King
Regie und Schnitt: P.J. Chvany
Kamera: P.J. Chvany, Kim Takal
Tontechnik: Wayne Krukonis
In diesem Film des "Dynamic Graphics Project" der "Computer Systems Research Group" an der Universität von Toronto werden anschaulich die Arbeitsweisen einiger grundlegender Algorithmen zum Sortieren von Listen graphisch dargestellt. Folgende Methoden werden illustriert:
Insertion Sorts: Linear Insertion, Binary Insertion, Shellsort
Exchange Sorts: Bubblesort, Shakersort, Quicksort
Selection Sorts: Straight Selection, Tree Selection, Heapsort
Alle Algorithmen werden zunächst innerhalb ihrer Gruppe und am Ende gegen alle anderen verglichen. Wer gewinnt?
Dieses Video von und mit Wau Holland entstand im Rahmen einer Veranstaltung names "Hamburger Dialog", die am 8. und 9. Mai 2000 im Congress Centrum Hamburg stattfand. Es handelt sich um eine der letzten Aufzeichnungen von Wau vor seinem Tod im Juli 2001.
Am 21. Februar haben die JustizministerInnen der 25 EU-Staaten, die umstrittene Richtlinie zur sog. Vorratsdatenspeicherung endgültig beschlossen. Damit müssen künftig EU-weit Angaben zu allen Telefon- und Internetverbindungen zwischen sechs und 24 Monate lang gespeichert werden. Die Datensammlung soll bei der Fahndung nach Terroristen, aber auch bei allen anderen schweren Verbrechen helfen. Die nationalen Parlamente müssen die Richtlinie nun innerhalb von 18 Monaten umsetzten.
Der Bundestag, hat mit den Stimmen der großen Koalition, bereits im Februar die Bundesregierung zur Umsetzung der Richtlinie aufgerufen. In Deutschland sollen die Daten 6 Monate lang gespeichert werden. Kritik hagelte es von allen Seiten. Journalisten sehen durch die Datenspeicherung beispielsweise die Pressefreiheit in Gefahr, da ein wirkungsvoller Informantenschutz nicht länger gewährleistet werden könne. Doch auch für alle anderen Telefon und Internetbenutzer sollten Ihr online verhalten überdenken. Wir sprachen mit Mathias Mehldau, er ist Netzaktivist und Mitglied des Chaos Computer Club“, kurz CCC.
Quelle: Radio Dreyeckland, Freiburg 102,3 MHz
Autor: Philipp Eckstein
1986 wurde Frank Zappa als Gast in die Diskussionssendung "Crossfire" auf dem Fernsehsender CNN eingeladen. Im Streit mit dem konservativen Washington-Times-Kolumnisten John Laughton verteidigt sich Zappa souverän gegen Zensurwünsche von "Rock Videos" der anderen Teilnehmer. Die Diskussion erscheint auch im Hintergrund heutiger Diskussionen topaktuell.
Das "My Favorite Net Things" Video wurde für die USENIX 2000 Annual Technical Conference komponiert und erfreute sich offensichtlich bei den Teilnehmern größter Beliebtheit. Ein lustiges Potpurri verschiedener Kostbarkeiten der letzten 10 Jahre Netzgeschichte.
Author: KC Claffy, CAIDA
Lyrics: http://www.usenix.org/events/usenix2000/song.html
Ralf Schmerberg hat diesen Film im Rahmen der "dropping knowledge" Kampagne bereitgestellt. Der Film zeigt die Situation in New Orleans 155 Tage nach den Verwüstungen durch den Hurrikan Katrina und die nachfolgende Überschwemmung der Stadt durch den Bruch der Dämme. In einer Reihe von Interviews berichten Einwohner der betroffenen Viertel und Helfer von den katastrophalen Auswirkungen der unterlassenen Hilfeleistung durch die US-Regierung, was bis heute anhält.
Die Lizenz des Films ist unklar, weil einerseits von Copyleft geredet wird, andererseits aber kommerzielle Nutzung ausgeschlossen wird, was dem Prizip von Copyleft widerspricht. Wie auch immer, privates Kopieren und Verteilen scheint aber auf jeden Fall gewünscht und erlaubt zu sein.
Hacker versuchen zu erklären, was ein Stack ist. Das Video wurde Anfang 1990 auf dem CoCon Congress des Chaos Computer Club in Berlin im "Haus der jungen Talente" (heute: Podewil) aufgenommen.
Video von Rena Tangens & Barbara Thöns
1990 Copyright & Copywrong
Hacker versuchen zu erklären, was ein Druckertreiber ist. Das Video wurde Anfang 1990 auf dem CoCon Congress des Chaos Computer Clubs in Berlin im "Haus der jungen Talente" (heute: Podewil) aufgenommen.
Video von Rena Tangens & Barbara Thöns
1990 Copyright & Copywrong
This book was created by a team of individuals who each, in their own field, are actively participating in the ever-expanding Internet by pushing its reach farther than ever before. Over a period of a few months, we have produced a complete book that documents our efforts to build wireless networks in the developing world.
Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.5, die das freie Kopieren und Vertreiben für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt. Der Inhalt darf dabei nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.
Ein Demonstrationsvideo von Dr. David G. Alciatore vom Department of Mechanical Engineering der Colorado State University zeigt in sehr aufschlussreicher Form, wie schnell eine Festplatte heute den Zugriff auf einzelne Spuren realisieren kann. Auf David Alciatores Website gibt es noch eine ganze Reihe weiterer aufschlussreicher Videos.
In einem gefakten Teleshop wird eine AK47 wie eine neue Waschmaschine beworben. Ein Protestvideo von Amnesty International um die Regierungen weltweit aufzufordern, dem Internationalen Waffenkontrollvertrag beizutreten.
In einem Interview von netzpolitik.org äußert sich Constanze Kurz zu Datenschutz, Data-Mining, Biometrie und Privacy Enhancing Tools. Constanze ist Dipl.-Informatikerin und arbeitet als Assistentin in der Arbeitsgruppe Informatik in Bildung und Gesellschaft bei Prof. Wolfgang Coy an der Humboldt-Universität in Berlin. Ausserdem ist sie im Chaos Computer Club aktiv.
Musik:
Arcade ist der Name der zweiten Lichtinstallation von Projekt Blinkenlights an der Französischen Nationalbibliothek (Bibliothèque nationale de France) in Paris.
Die Installation lief vom 25. September 2002 bis zum Festival "Nuit Blanche" vom 5. auf den 6. Oktober 2002. In diesem Zeitraum präsentierte Arcade ein Kaleidoskop von Animationen und interaktiven Anwendungen auf dem Gebäude. Arcade erweckte eine Serie von klassischen Computerspielen auf dem Gebäude zu neuem Leben. Jeder konnte diese Spiele mit seinem Mobiltelefon spielen, darunter eines der beliebtesten Spiele der Computergeschichte, den Puzzleklassiker Tetris.
Mit seiner komplett neu entworfenen Lichtsteuer-Technologie war das Blinkenlights Team in der Lage, die Helligkeit jedes einzelnen Fensters in feinen Schritten zu steuern. Das ermöglicht ausgefeilte und grossformatige Animationen in den Nachthimmel von Paris strahlen zu lassen.
Das Dokumentationsvideo des Projekts zeigt viele Livebilder und erklärt den Aufbau der Installation ausführlich.
Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland
Musik: n)e(m, sensoholiqs, Don Shtone, Der Dritte Raum, F. Markendorf & C. Irwanto
Radio Interview: 2600 / Off The Hook, Emmanuel Goldstein
Visuals: Falk Gärtner (proto.beamaz fALk)
Assistenten: Stevie Brewu, Tina Herrmann
Kamera/Schnitt: Kirian Scheuplein, Lilian Simonsson
Regie: Kirian Scheuplein
Produktion: CreAtmosFairy
Links:
Zu seinem 20. Geburtstag hatte sich der Chaos Computer Club ein besonderes Geschenk für sich und Berlin einfallen lassen. Daher gab es auf dem Haus des Lehrers am Alexanderplatz vom 12. September 2001 bis zum 23. Februar 2002 eine Lichtinstallation besonderen Ausmasses zu sehen: Blinkenlights.
Die oberen 8 Etagen des Hauses wurden durch Einsatz von 144 Strahlern zu einem überdimensionalen Bildschirm umgewandelt. Ein Steuercomputer regelte jede einzelne Lampe getrennt und erzeugte so eine monochrome Matrix mit 8x18 Pixeln. Die ganze Nacht war auf dem Haus eine stetig wachsende Zahl von Animationen zu sehen. Außerdem bot Blinkenlights Interaktives: auf dem Haus konnte man mit dem Mobiltelefon Pong spielen oder selbsterstellte Liebesbriefe laufen lassen.
Blinkenlights lief insgesamt 23 Wochen und 5 Tage. Während der Laufzeit wurde es stetig weiterentwickelt und auch jetzt ist die Arbeit an der Software noch nicht abgeschlossen. Die Software wurde unter GPL als Free Software veröffentlicht.
Das Dokumentationsvideo des Projekts zeigt viele Livebilder und erklärt den Aufbau der Installation ausführlich.
Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland
Kamera: Kirian Scheuplein, Achim Kredelbach, Thomas Fiedler
Schnitt: Kirian Scheuplein, Ana Journade
Produktion: CreAtmosFairy
Skript: Tim Pritlove
Sprecher: Gavin Hodge
Musik: Sven Dohse, Axel Kirch
Visuals: Falk Gärtner (proto.beamaz fALk)
Links:
Der Tagungsband des 22. Chaos Communication Congress enthält alle vorab eingereichten Papers der Referenten des Congresses. Zusätzlich zur gedruckten Version stellen wir den Tagungsband auch als PDF zur Verfügung.
Sofern nicht anders angegeben, stehen die einzelnen Papers unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany License, die das freie Kopieren und Vertreiben für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt. Der Inhalt darf dabei nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.
Die Socken des Chaos Comedy Club klären in der Episode 17 über die empfohlenen Verhaltensregeln auf dem 22C3 auf. Dies sind im besonderen:
Im Anschluß gibt es noch eine Werbeeinblendung für unser aller Lieblingsdroge.
Kamera: Cefalon
Sock-Engineering: Ben
Sock-Operators: Ben,fd0, Max
Hans-Operator: fd0, Tobix
Stimmen: Ingo
Gefilmt im Chaos Labor Cologne
Dieser 112 Seiten starke Comic von Hero-Z ist der vierte in einer Reihe von Ausgaben, die in diesem Jahr bisher erschienen sind. Und er hat es in sich. Diese Folge trägt das Motto des 22C3 im Titel und die verrückte Geschichte ist um den Congress, Blinkenlights und den Chaos Computer Club herum gebaut.
Die ersten drei Episoden der Serie sind sowohl als PDF als auch online in einer HTML-Version abrufbar.
Dieses Buch zur freien Enzyklopädie Wikipedia wurde von erfahrenen Mitarbeitern des Projektes zusammengestellt und gibt dem Neueinsteiger eine umfassende Einführung in die bekannte Online-Enzyklopädie. Den Schwerpunkt des Buches bilden dabei – neben einem Abriss zur Geschichte der Wikipedia – Hinweise zur Erstellung von Artikeln, Hilfen zum Verhalten in Konfliktfällen, die Grundprinzipien des Arbeitens in der Wikipedia und Rechtsfragen rund um das Projekt. Diese Informationen erscheinen hier erstmals in gedruckter Form und können damit bequem während der Arbeit am Computer nachgeschlagen werden. Dem Könner und Kenner bietet das Buch Anleitungen zum Formatieren von Texten und Tabellen, Informationen zu den Namenskonventionen, zu Bildern, zur Typographie, zu mathematischen Formeln, Variablen und vielem mehr.
Alle Artikel sind aus der freien Enzyklopädie Wikipedia zusammengestellt und zeichnen ein lebendiges Bild von der Vielfalt, Dynamik und Qualität freien Wissens – zu dem jeder beitragen kann.
In einem Interview von netzpolitik.org erzählt Tim Pritlove über das Motto, das Konferenzprogramm, das Chaosengel-System, die neuen Eintrittspreise, die Kosten der Veranstaltung, den Aufwand der Veranstaltungstechnik, den Kunst- und Kulturbereich Art & Beauty, das 22C3 Weblog und Public Wiki, die Internationalisierung des Congresses und die Unterschiede internationaler Hackerszenen im Vergleich zu Deutschland.
Das Interview wird von einer sich regelmässig ein- und ausschaltenden Festplatte musikalisch untermalt.
Ein animierter Kurzfilm von Benjamin Stephan und Lutz Vogel. Eine visuell geführte Einführung in das Thema "Trusted Computing".
Quelle: http://www.lafkon.net/tc/
Format: MPEG-4 AVC (H.264 Baseline Profile)
Weitere Informationen: http://www.againsttcpa.com/
Lizenz: Creative Commons Sampling Plus 1.0
Rohmaterial: http://vektordb.lafkon.net/index.php?id=4
Ein animierter Kurzfilm von Knife Party/Simon Robson. Eine kompromisslose Betrachtung und Kritik der Außenpolitik der USA auf Basis der Aussagen von Barry aus dem Pub um die Ecke.
Der Film wurde als "Beste Animation" beim Brooklyn International Film Festival 2004 ausgezeichnet.
Weitere Links:
"Biometric Passports in Germany" vom VJ und Videokünstler Falk Gärtner ist ein digitaler Protest gegen die Einführung biometrischer Merkmale in den Pässen der Bundesrepublik Deutschland. Für Falk ist der Moment in dem "der Staat alle meine biometrischen Merkmale hat und damit tun kann was er will" das schlimmste denkbare Szenario.
Zur Einführung der Pässe am 1. November 2005 hat der Chaos Computer Club eine Presseerklärung herausgegeben.
Quelle: The Artificial Eye VJ Blog
Lizenz: Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 1.0
Musik: into the wild blue monster von subatomicglue.
Ein Interview mit Wau Holland, dem Gründer des Chaos Computer Clubs, auf dem Chaos Communication Camp 1999.
Eine "Visualisierung" der Kompressionswellen in der heißen Materie (Plasma/Hydrogen-Medium) ca. 100.000 bis 700.000 Jahre nach dem Urknall (Big Bang). Die Dichte war wohl etwas dichter als Luft. Die Frequenzen wurden bei der Simulation dem menschlichen Gehör in der Frequenz angepasst, die Originalwellen wären für den Menschen nicht hörbar (zu niedrig).
Quelle: The Sound of the Big Bang http://faculty.washington.edu/jcramer/BBSound.html
Ein grausamer Mord geschieht. Kommissar Cop-Sock nimmt die Ermittlungen auf. Am Fundort wird eine Datenschleuder gefunden - und Fingerabdrücke. Eine technische Analyse kommt zum Schluß, dass es sich um den Fingerabdruck von Otto Schily handelt.
Der Kommissar stösst auf eine Äußerung des MdB Jörg Tauss, der öffentlich behauptet hat, mit Hilfe des CCC jederzeit die Fingerabdrücke von Otto Schily fälschen zu können. Kommissar Cop-Sock greift durch.
Kamera: Cefalon, Sock-Engineering: Ben, Stimmen: Corinna, Mike, fd0, Cefalon
Chaosradio wird jeden Monat von einer wechselnden Besetzung aus dem Chaos Computer Club bestritten. Das Video zeigt ein paar Interviews mit einigen Teammitgliedern und Moderatoren von Chaosradio.
Regie/Sprecher: Frank Rosengart
Seit über 20 Jahren beschäftigt sich der Chaos Computer Club mit Sicherheitsproblemen von Computersystemen und Schwachstellen beim Datenschutz. Auch mit der Sicherheit von Fingerabdrucksystemen hat sich der Verein beschäftigt.
Um einen Fingerabdruck nachzumachen braucht man nur einen Deckel einer Plastikflasche, etwas Sekundenkleber, eine Digitalkamera, sowie Holzleim und einen speziellen, hautfreundlichen Kleber. Den Sekundenkleber füllt man in den Deckel und hält ihn an einen Fingerabdruck an einer Flasche. Die Dämpfe des Sekundenklebers steigen auf und lagern sich an den Rückständen des Fingerabdrucks ab und bilden eine weiße Schicht.
Mit einer Digitalkamera wird der Abdruck fotografiert und das Bild auf dem Computer nachbearbeitet. Die Fingerlinien müssen klar erkennbar sein und die Größe dem Original entsprechen. Das fertige Bild wird dann mit einem normalen Laserdrucker auf Plastikfolie ausgedruckt. Die Druckerschwärze bildet eine dreidimensionale Struktur. Dann streicht man etwas Holzleim über den Ausdruck. Die so entstehende Schicht dient dann als Attrappe.
Die Attrappe muss nun nur noch ausgeschnitten und mit Hilfe einer Passform auf den Finger geklebt werden. Der hautfreundliche Spezialklleber, der auch für Prothesen und Masken benutzt wird, sorgt für einen sicheren Halt der Attrappe am Finger. So entsteht mit ein wenig Arbeit eine zweite Identität.
Produktion: Frank Rosengart (2004)