Der Beitrag Leserpost aus der Schweiz erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Ich bin schon seit Jahren eine begeisterte Leserin Ihrer Bücher. Sprache war schon immer meine Stärke – nicht zuletzt, weil ich in einer Familie aufgewachsen bin, die mehrere Tausend Bücher ihr Eigen nannte. Diese Stärke hat mich auch zu meinem Berufsziel geführt: Übersetzerin und Korrektorin.
Seit Sommer 2018 bin ich nun eine etwas andere Übersetzerin, nämlich Übertragungsspezialistin in die Blindenschrift bei der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte (SBS). Sie haben mich in meinem Orientierungslauf durch den «Pünktchenwald» massgeblich begleitet, denn ich habe zum Üben stets Ihre Kolumnen benutzt (natürlich immer mit betreffender Quellenangabe). Ich hatte grossen Spass dabei und werde ihn auch weiterhin haben – sowohl an Ihren Büchern als auch an meinem Job.
Machen Sie weiter so, Herr Sick! Ich bin und bleibe eine treue Besucherin Ihrer Website. Ausserdem habe ich einen Eintritt für den 23. Januar in der Lüneburger Ritterakademie ergattert, darauf freue ich mich jetzt schon riesig!
Mit herzlichen Grüssen
Brigitte Locher

Brigitte Locher mit einer Braille-Version des Bastian-Sick-Gedichts »Würde Goethe heut noch leben«
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]]>Der Beitrag Ihre Lesung in Hannover erschien zuerst auf Bastian Sick.
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Sehr geehrter Herr Sick,
mit großem Genuss haben wir 5-köpfige Familie am vergangenen Donnerstag Ihre Lesung verfolgt und stellenweise buchstäblich Tränen gelacht.
Getrübt wurde das Erinnerungsvergnügen im Nachhinein durch eine mäkelige Rezension in unserem Lokalblatt, der HAZ, die zwar Ihre sprachliche Expertise würdigte, ansonsten aber unverhohlen Ihre fehlende Unterwerfung unter die Knute der political correctness anprangerte. Unser Rat: Verzichten Sie auf die Lektüre dieses „Geschwurbels“ (so sagt man heute wohl), und falls Sie sie nicht vermeiden können, dann wenigstens machen Sie sich nichts daraus. Kulturredakteure müssen sich heutzutage offenbar derart anbiedern, um in ihrer Szene zu gelten, auch wenn der Durchschnittsbürger dem verständnislos gegenübersteht. Wir jedenfalls und alle (nicht wenigen) anderen, mit denen wir gesprochen haben, fanden Ihre Lesung ausgesprochen vergnüglich, auch und insbesondere Ihre Absage an die Auswüchse einer missionarisch übersteigerten p.c.
Beste Grüße
Stephan Kaufmann


Dank an Zwiebelfisch-Leser Kurt Kreichgauer und Jens Pilawa für die Zusendung des HAZ-Artikels. (Und den Hinweis, dass es doch wohl „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ heißen müsse und nicht andersherum.)
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]]>Der Beitrag Rettet die Schreibschrift! erschien zuerst auf Bastian Sick.
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Ein Leser aus Bremen kämpft für die Beibehaltung des Schreibschriftunterrichts an einer Bremer Grundschule. Es ist aber kein Lehrer, kein Pädagoge, sondern „nur“ ein engagierter Vater. Die Schule will nur noch Druckschrift unterrichten, und den meisten anderen Eltern ist das egal. Offenbar hat sich noch nicht ausreichend herumgesprochen, welch wichtige Rolle das Lernen der Schreibschrift bei der Entwicklung des Gehirns spielt.
Im vergangenen Monat wandte sich der Leser an mich, um mich zu einer Podiumsdiskussion einzuladen. Er schrieb:
„Ich bin Mitglied im Elternbeirat einer Grundschule in Bremen. Ich wende mich an Sie, da ich Sie in Ihrem publizistischen Wirken als Liebhaber der exakten Schriftsprache wahrnehme.
Die Bremer Bildungsbehörde hat im Juni 2016 den Bremer Grundschulen die Freigabe erteilt, bei der Vermittlung des Schrifterwerbs auf die Einführung einer verbundenen Schreibschrift verzichten zu können. Es würde dann nur noch eine Grundschrift unterrichtet werden, d.h. Druckschrift mit Verbindungshäkchen. Ausgedacht hat sich das der Grundschulverband e.V., ein privater Verein, dessen Mitglieder Pädagogen und Nichtpädagogen sind – die Gesamtliste der Mitglieder ist vertraulich – der einen erstaunlichen Einfluss auf bildungspolitische Entscheidungen im Grundschulbereich hat, zumindest in Bremen. Auf Betreiben des Grundschulverbandes wurde schon das Konzept „Schreiben nach Gehör“ umgesetzt sowie das Ziffernnoten-Bewertungssystem zugunsten eines Kompetenzrasters aufgegeben.
Kritiker des Grundschriftkonzeptes warnen – meinem Empfinden nach zu Recht – vor möglichen schwerwiegenden Folgen, einerseits weil es keine langfristigen Erfahrungen gibt, wie sich der Verlust einer verbundenen Schreibschrift auf die Wissensaneignung und andere kognitive Prozesse, eine sichere Orthografie, Feinmotorik etc. auswirkt, andererseits die Entscheidung für die Aufgabe der Schreibschrift kaum wieder rückgängig zu machen ist.
Die traurige Situation an „unserer“ Schule ist, dass die Mehrheit der Lehrer von der Grundschrift überzeugt scheint und die meisten Eltern eine eher gleichgültige Haltung an den Tag legen. Dennoch konnte der Elternbeirat durchsetzen, dass es im Vorfeld der endgültigen Entscheidung eine Podiumsdiskussion zum Thema „Abschaffung der Schreibschrift und Einführung der Grundschrift“ geben wird, um das Thema von allen Seiten kritisch zu beleuchten.
Die Veranstaltung wird am 3. April im Schulgebäude, hier in Bremen, stattfinden. Das Pro und Kontra soll auf einem konstruktiven Niveau miteinander diskutiert werden, evtl. Fragen aus der Elternschaft möglichst im Vorfeld abgefragt und sortiert werden. Eingeladen sind die Elternsprecher und das Lehrerkollegium. Das Lehrerkollegium ist laut Schulleiterin noch unentschieden.
Ich gehe davon aus, dass Ihre kostbare Zeit es leider nicht zulässt, an der Diskussion teilzunehmen. Wenn Sie sich aber für einen Moment vorstellen, Herrn Brügelmann gegenüberzusitzen, was würden Sie Ihn fragen? Es würde uns bei der Veranstaltung enorm helfen, auch Fragen von kritischen Autoren stellen zu können, die nicht anwesend, aber „empört“ sind.
Ich würde mich freuen, von Ihnen eine Rückmeldung zu erhalten. Gerne können wir auch telefonieren.“
Ich schrieb ihm daraufhin sogleich zurück:
Sehr geehrter Leser, auch wenn ich aufgrund bereits eingegangener Verpflichtungen nicht an Ihrer Veranstaltung teilnehmen kann, so möchte ich Sie doch meiner uneingeschränkten moralischen und ideologischen Unterstützung versichern und Ihnen einige Argumente nennen, die von den Gegnern der verbundenen Schreibschrift verkannt werden.
So hat die Hirnforschung einen wesentlichen Zusammenhang feststellen können zwischen dem Erlernen einer verbundenen Schreibschrift und der Ausbildung der Synapsen im Hirn. Beim Verbinden der Buchstaben zu Wörtern wird die kognitive Fähigkeit trainiert, Wörter zu Gedanken zu verbinden und zu behalten. Das Erlernen der Schreibschrift ist demnach ein wichtiges Hirn-Training, um Zusammenhänge besser erfassen und sich Dinge leichter merken zu können.
Wer immer nur einzelne Tasten tippt oder Buchstaben schreibt, die nicht miteinander verbunden sind, tut sich schwerer damit, Zusammenhänge zu erkennen und darzustellen, und er vergisst auch schneller.
Es ist wie mit dem Kopfrechnen: Viele glauben, das sei nicht mehr nötig, da heute doch jedes Smartphone über einen Taschenrechner verfüge. Die Vernachlässigung des Kopfrechnens hat dazu geführt, dass viele junge Menschen nicht mehr in der Lage sind, einfache Beträge im Kopf zusammenzurechnen und somit selbst für einfache Jobs wie Kellner oder Kassierer nicht mehr in Frage kommen, da sie ohne Hilfe von Maschinen nicht mehr in der Lage sind, korrekte Wechselgeldbeträge herauszugeben.
Machen Sie den Eltern und Lehrern Ihrer Grundschule klar, dass es nicht um die Frage geht, ob wir Schreibschrift heute noch wirklich brauchen, sondern darum, welche motorischen und kognitiven Fähigkeiten trainiert werden, welche Hirnregionen dabei angesprochen werden.
Wer meint, das Erlernen einer verbundenen Schreibschrift sei überflüssig, hat offenbar keine Vorstellungen davon, wie unser Gehirn arbeitet und wie es sinnvollerweise trainiert wird.
Genauso haben auch diejenigen, die das Auswendiglernen von Gedichten und das Schreiben von Diktaten aus dem Grundschulunterricht verbannten, der Gesellschaft keinen Dienst erwiesen.
Das Gehirn der jungen Menschen will gefordert und trainiert werden. Vereinfachung ist der falsche Weg, der nur dazu führt, dass immer mehr Schulabgänger weder vernünftig schreiben noch rechnen oder in größeren Zusammenhängen denken können.
Zu diesem Thema empfehle ich Ihnen natürlich meine Kolumne mit dem Titel „Schreibschrift ade?“, aber vor allem die Studien der kanadischen und amerikanischen Forscher, die einen klaren Zusammenhang zwischen Verbundschrift und Denkfähigkeit erkennen lassen.
Dazu folgendes Zitat:
In den Vereinigten Staaten und Kanada erbrachten mehrere Studien, dass Schüler, die eine Verbundschrift beherrschen, sich Texte besser merken und ihren Sinn besser erfassen können. So entdeckten Forscher der Universität Montreal bei Schreibschriftlern bessere feinmotorische Abläufe sowie größere Fähigkeiten in der Wort- und Text-Konstruktion. ‚Wenn Schüler zu langsam schreiben, vergessen sie ihre Ideen unterwegs‘, resümierte Forschungsleiterin Isabelle Montésinos. Auch die langjährige Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Ute Andresen, hält die Abschaffung der Schreibschrift für fatal. Damit würde „leichtfertig eine Kulturtechnik aufs Spiel“ gesetzt und „die Fähigkeit, eine allen gemeinsame, lesbare Schrift zu schreiben“.
Viel Erfolg im Kampf gegen die Ignoranz!
Es grüßt Sie vielmals
Ihr Bastian Sick
In der vergangenen Woche antworte mir der Leser wiederum das Folgende:
„Sehr geehrter Herr Sick, es freut mich ausgesprochen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mir zu antworten, und ich danke Ihnen sehr für Ihre Stellungnahme. Die Lehrerschaft fühlt sich leider von meiner Initiative in ihrer Kompetenz in Frage gestellt. Das hat man mich in der letzten Elternsprechersitzung spüren lassen.
Erstaunlicherweise reichte bereits die Ankündigung der Podiumsdiskussion aus, dem Lehrerkollegium das Zugeständnis abzuringen, dass die jetzigen Erstklässler nicht in Druckschrift unterrichtet werden.
Für die jetzigen Erstklässler geht es also ab Klasse 2 in Schreibschrift weiter.
Ich vermute aber, dass ich als Organisator der Veranstaltung und „Anführer einer ersten Klasse“ ruhig gestellt werden soll. Im kommenden Jahr wechselt hier die Schulleitung und dann liegt die Frage wieder auf dem Tisch.
Die Reaktion des Lehrerkollegiums hat mich nicht wirklich überrascht, da bin ich auch komplett schmerzfrei und kann sehr gut damit umgehen. Was mich aber wirklich schockiert hat, ist die Gleichgültigkeit der Eltern. Nach etlichen Gesprächen musste ich feststellen, dass den meisten Eltern das Thema völlig egal ist. Das ist schon sehr ernüchternd.
Ich lasse Sie auf alle Fälle wissen, wie die Veranstaltung ausging.
Mit herzlichem Gruß
Zum Thema:
Zwiebelfisch: Schreibschrift ade?“
Wenn Sie, werte Leser, etwas zu dem Thema zu sagen haben, das bisher noch nicht zur Sprache gekommen ist, dann lassen Sie uns an Ihren Gedanken teilhaben. Schreiben Sie es unten in das Kommentarfeld. Vielen Dank!
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]]>Der Beitrag Die Sache mit dem Bindestrich erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Sehr geehrter Herr Sick,
ich gehe in die neunte Klasse eines Gymnasiums, daher nahm meine Klasse Anfang dieses Jahres an dem Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Nun, es müsste der 8. April gewesen sein, bekamen wir einen Zettel, sie nennen ihn liebevoll „Evaluation“, auf dem wir das Jugend-debattiert-Projekt bewerten sollten. Doch dann sah ich, dass wir in keinster Weise den Jugend-debattiert-Unterricht bewerten sollten, sondern einen sogenannten Jugend debattiert-Unterricht.
Als ich diesen überaus schwerwiegenden Fall von Nichtsetzung eines Bindestrichs sah, wandte ich mich unverzüglich an meine Deutschlehrerin. Sie sagte dazu nur, dass dies ein Eigenname sei und dass das so seine Richtigkeit habe. Darauf erwiderte ich, dass die „Jugend“ genauso zum „Unterricht“ gehöre wie auch „debattiert“. (Das habe ich von Ihnen gelernt.) Und dass es zwei Möglichkeiten gebe, dieses Wort zu schreiben, zum einen die von mir bevorzugte Schreibweise mit zwei Bindestrichen, zum anderen die, bei der der Eigenname in Anführungszeichen steht: „Jugend debattiert“-Unterricht. Aber nur bei der zweiten Methode dürfe man den ersten Bindestrich weglassen. Meine Deutschlehrerin zeigte sich weiterhin unbeeindruckt und blieb bei ihrer Theorie mit dem Eigennamen.
Aus diesem Grund ist jetzt meine Frage: Hatte meine Deutschlehrerin recht oder war meine Annahme die richtige?
Ich bitte um Antwort, da ich, falls ich recht habe, meiner Lehrerin die E-Mail vor die Nase halten und sagen möchte: „Schauen Sie her, Bastian Sick hat auch gesagt, dass meine Theorie richtig war.“ Falls sie sich nicht bewahrheiten sollte, dann ist es eben so.
Mit besten Grüßen
Eric
Antwort Bastian Sicks:
Lieber Eric,
zunächst möchte ich dir sagen, dass ich mich über deine Mail ganz außerordentlich gefreut habe und dass du dir meinen Respekt verdient hast. Du schreibst, dass du in die 9. Klasse gehst. Demnach müsstest du 14 oder 15 Jahre alt sein. Wenn ich daran denke, was ich in dem Alter getrieben habe, fällt mir mancher Unsinn ein. Doch auf die Idee, einem mir nur aus Büchern oder vielleicht aus dem Fernsehen bekannten Menschen einen Brief zu schreiben und ihn in einer Fachfrage um Rat zu bitten, wäre ich wohl nicht gekommen. Dazu hätte ich kaum den Mut aufgebracht – viel zu groß wäre meine Angst gewesen, nicht ernstgenommen und enttäuscht zu werden.
Dich will ich also auf keinen Fall enttäuschen, darum antworte ich dir noch heute. Druck dir diese E-Mail ruhig aus und zeige sie deinen Eltern und deiner Lehrerin, denn sie haben allen Grund, stolz auf dich zu sein. Du schreibst sehr sicher und verstehst es, dein Anliegen und deine Argumente schlüssig vorzubringen; deine Gedanken sind klar strukturiert, man kann ihnen gut folgen. All das sind Anzeichen dafür, dass du es im Leben noch weit bringen wirst.
Und nun zu deiner Frage: Wenn ein Name (bestehend aus einem oder mehreren Teilen) mit einem Hauptwort zu einer Fügung zusammengesetzt wird, dann müssen alle Teile dieser Fügung mit Bindestrichen verbunden werden. So lautet die Regel, wie sie im Duden (und in anderen Rechtschreibwerken) steht und von der es keine Ausnahme gibt.
Eine Schule, die nach Astrid Lindgren benannt wurde, schreibt sich Astrid-Lindgren-Schule.
Eine Straße, die nach Willy Brandt benannt wurde, schreibt sich Willy-Brandt-Straße.
Ein Fall für Sherlock Holmes ist ein Sherlock-Holmes-Fall, und der neue Film mit James Bond ist der neue James-Bond-Film.
Ein Unterricht, der im Zeichen von „Jugend debattiert“ steht, ist folglich ein Jugend-debattiert-Unterricht, oder, wie du selbst es angeführt hast, ein „Jugend debattiert“-Unterricht. Wenn der Eigenname in Anführungszeichen steht, genügt ein Bindestrich. (Wobei Anführungszeichen aber nicht bei Personennamen stehen, sondern nur bei Namensschöpfungen, die auf den ersten Blick nicht als Namen zu erkennen sind.)
Du lagst mit deiner Vermutung also voll und ganz richtig.
Dass deine Lehrerin das anders sieht, ist typisch für die heutige Zeit, in der sich selbst die Lehrer kaum noch mit den Regeln auskennen (in diesem Fall: Dudenregel K 26, „Bindestrich bei Aneinanderreihungen“) und in der um Eigennamen ein Tamtam gemacht wird, als seien es unantastbare Heiligtümer. Das versuchen uns vor allem Handel und Industrie immer wieder weiszumachen, die ihre Markennamen stets unverändert geschrieben sehen wollen, am liebsten in der firmeneigenen Typografie und mit einem -Zeichen. So wie die Firma Lego, die mir mal vorschreiben wollte, in einem Zitat das Wort „Legosteine“ so zu schreiben: LEGO® Steine. Das war mir zu blöd, und darum habe ich lieber „Steckbausteine“ geschrieben. Jede Firma hat natürlich das Recht, sich selbst so zu schreiben, wie sie will. Doch sie kann von anderen nicht erwarten, sich deshalb über die Regeln der deutschen Rechtschreibung hinwegzusetzen. Der Schutz von Markennamen hat keinen Vorrang vor den Regeln der deutschen Rechtschreibung.
Dass in Bezug auf die Bindestriche eine so große Verunsicherung herrscht, liegt auch an der Übermacht des Englischen. Dort stehen bei Zusammensetzungen aus Namen und Hauptwörtern keine Bindestriche, wie man am John F. Kennedy Airport sehen kann oder am Dow Jones Industrial Average (auf Deutsch: Dow-Jones-Index). Viele deutsche Institutionen schreiben sich daher heute selbst schon bindestrichlos oder setzten den Bindestrich nur noch vor das letzte Teil der Zusammensetzung: Robert Koch-Institut statt Robert-Koch-Institut; Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium statt Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium.
Die nächste Rechtschreibreform wird es frühestens Ende dieses Jahrhunderts geben. Dann wird man möglicherweise beschließen, das deutsche Schriftbild dem englischen anzupassen. Bindestriche werden dann für überflüssig erklärt, und die Großschreibung von Hauptwörtern wird auch nicht mehr nötig sein. Dafür wird in Buch-, Film- und Liedertiteln jedes Wort großgeschrieben und mein Buch heißt dann „Der Dativ Ist Dem Genitiv Sein Tod“.
Vielleicht kommt es aber auch nicht dazu, wer weiß. Bis dahin gilt weiterhin, was im Duden steht, also: Jugend-debattiert-Unterricht oder „Jugend debattiert“-Unterricht.
Sehr herzliche Grüße von der Ostsee sendet dir dein
Bastian Sick
Tags darauf schrieb Eric zurück:
Hallo Herr Sick,
ich habe mich riesig über Ihre Nachricht gefreut und nicht so schnell mit einer Antwort von Ihnen gerechnet. Ich werde die Mail auf jeden Fall meiner Deutschlehrerin zeigen, denn sie war es, die mich auf Ihre Bücher gebracht hat. Zurzeit lese ich Ihr drittes Buch aus der Dativ-Reihe, also habe ich die Sache mit den Legosteinen schon gelesen und mich prächtig darüber amüsiert. Meine Lieblingskolumne ist übrigens „Der traurige Konjunktiv“, die ich bestimmt schon dreimal gelesen habe. Meiner Mutter las ich sie auch einmal vor, danach schmissen wir mit Konjunktiv-II-Formen nur so um uns. Außerdem besitze ich sämtliche Bücher aus der Happy-Aua-Reihe, das Buch „Wie gut ist Ihr Deutsch?“ und die große Bastian-Sick-Schau vom SWR. Darüber hinaus denke ich, dass ich einen Autogrammwunsch an die auf der Internetseite genannte Adresse schicken werde. Liebe Grüße aus Hamm sendet Ihnen Ihr
Eric
PS: Grüßen Sie auch Sibylle und Henry von mir, und wenn Sie Frau Jackmann sehen, dann sei auch sie herzlich von mir gegrüßt 🙂
Erneute Antwort Bastian Sicks:
Lieber Eric,
deine Grüße habe ich sofort weitergeleitet – Henry und Sibylle haben sich sehr gefreut. Dass dir die Kolumne „Der traurige Konjunktiv“ besonders gefällt, freut wiederum mich sehr, denn auch ich mag sie sehr und habe sie seit Kurzem wieder im Programm, wenn ich irgendwo zu einer Lesung bin, so wie demnächst in Oldenburg (am 28.4.). Dazu gehört auch die „Ode an den Konjunktiv“, die in meinem jüngsten Buch („Dativ 6“) erschienen ist und die dir bestimmt gefallen wird.
Hier kannst du sie online lesen.
Und hier kannst du sie von mir vorgetragen hören und sehen.
Was hat übrigens deine Lehrerin gesagt? Ich hoffe, meine Klarstellung hat sie nicht verletzt. Immerhin hat sie dich auf meine Bücher aufmerksam gemacht, dafür bin ich ihr zu Dank verpflichtet. Also bestell ihr bitte meine Grüße! Eine fröhliche Schulzeit wünscht dir dein
Bastian Sick
Zum Thema:
Zwiebelfisch: Der antastbare Name
Zwiebelfisch: Die Drei-Komponenten-Regel
Zwiebelfischchen: Drei-Wort-Zusammensetzungen
Der Beitrag Die Sache mit dem Bindestrich erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Der Beitrag North by Northwest erschien zuerst auf Bastian Sick.
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Sehr geehrter Herr Sick, lieber „Zwiebelfisch“,
momentan schmökere ich in Band 6 Ihrer „Dativ/Genitiv“-Reihe und bedaure zutiefst, dass damit die Hexalogie beendet ist.
Sicher werden Sie es mir nicht verübeln, wenn ich Sie auf einen kleinen Lapsus aufmerksam mache. Sie bezeichnen auf S. 105 den Titel des Hitchcock-Films „North by Northwest“ „als eine Richtungsangabe, die für den Filmplot völlig unerheblich ist“.
In Wahrheit handelt es sich dabei um ein Zitat aus „Hamlet“ (II/2), wo der Titelheld sagt: „I am but a mad north-north-west. When the wind is southerly, I know a hawk from a handsaw.“ Das charakterisiert treffend die Lage Roger Thornhills (Cary Grant), der nicht weiß, wie ihm geschieht, und ohne Orientierung herumirrt. Insofern kann man den deutschen Titel „Der unsichtbare Dritte“ wirklich zu den „bescheuertsten Filmübersetzungen“ rechnen.
Doch ist mein Lesevergnügen auch ohne Shakespeares Feinheiten – um es neudeutsch-superlativisch zu formulieren – „in keinster Weise“ beeinträchtigt. Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Keul
Antwort des Zwiebelfischs:
Sehr geehrter Herr Keul, ich danke Ihnen für Ihre Zeilen und die überaus interessante Information.
Bei der Überprüfung Ihrer These habe ich jedoch festgestellt, dass es sich dabei offenbar um eine Legende handelt.
In dem Buch „Classic American Films: Conversations with the Screenwriters“ fand ich ein erhellendes Interview mit Hitchcocks Drehbuchautor Ernest Lehman, aus dem klar hervorgeht, dass Hitchcock kein Shakespeare-Zitat im Kopf hatte, als er nach einem griffigen Titel suchte, sondern eine Verfolgungsjagd, die in eine nordwestliche Richtung führte. „North by Northwest“ war der Arbeitstitel, und weil man bis zur Fertigstellung des Films keinen besseren gefunden hatte, behielt man ihn bei. (Als weitere Titelvorschläge waren „Breathless“ und „The Man on Lincoln‘s Nose“ im Gespräch.)
Die Behauptung, „North by Northwest“ sei ein Verweis auf Shakespeare, weist Lehman in Bausch und Bogen zurück:
„Das kommt von den verdamm
ten französischen Kritikern, den „auteurs“. Die kommen immer mit irgendeinem anspruchsvollen Mist daher, für den es keine reale Grundlage gibt. In alles, was Hitchcock machte, versuchten sie, etwas Gehaltvolles, Seriöses hineinzudeuten, was ihm zweifellos sehr gefiel. Doch in Wahrheit hat erst nach Fertigstellung des Films jemand in der Presse auf jenes Shakespeare-Zitat hingewiesen, in welchem Hamlet sagt: „I am but mad north north-west.“
(aus: „North by Northwest“: An Interview with Ernest Lehman)
Insofern bleibt es doch dabei, dass der englische Filmtitel auf einer Richtungsangabe basiert, die Roger Thornhill schließlich zum Mount Rushmore führt. Und es bleibt dabei, dass diese Richtungsangabe für die Handlung des Films völlig nebensächlich ist.
Und selbst wenn es sich um ein Shakespeare-Zitat gehandelt hätte, so änderte dies nichts an der Tatsache, dass „Der unsichtbare Dritte“ eine überaus glückliche deutsche Titelfindung ist: erklärend einerseits, spannungsreich andererseits, und darüber hinaus bis heute unverwechselbar.
Mit den besten Wünschen für ein frohes neues Jahr, Ihr Bastian Sick
Zum Thema: Die unglaubliche Geschichte der total verrückten Filmtitel
Der Beitrag North by Northwest erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Der Beitrag Auf meinem Nachttisch erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Nur das.
Maria Isabel Rodriguez, Ingelheim am Rhein
PS: Mit einer Veröffentlichung bin ich einverstanden … Wie Sie meinen …
Antwort Bastian Sicks:
Liebe Frau Rodríguez, was Sie da schreiben, ist wirklich sehr charmant. Haben Sie vielen Dank dafür. Das Foto, auf das Sie Bezug nehmen, ist vermutlich das auf dem „dicken Dativ“, der die ersten drei Bände enthält. Das ist inzwischen schon sieben oder acht Jahre alt. So frisch und jugendlich sehe ich längst nicht mehr aus. Inzwischen habe ich die 50 überschritten und sehe jetzt etwas „reifer“ aus. Ich hoffe, das ist kein Schock für Sie. Aber wir werden schließlich alle älter. Wenn wir Glück haben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem viel Freude beim Lesen! Und wenn Sie damit durch sind, warten da noch einige andere Bücher, die von Ihnen entdeckt werden wollen.
Einen Gesamtüberblick über meine Veröffentlichungen finden Sie hier.
Sehr herzlich grüßt Sie Ihr
Bastian Sick
PS: Im November erscheint Folge 6 der „Dativ“-Reihe, mit einem aktuellen Foto auf der Rückseite. So sieht der Umschlag aus:
Der Beitrag Auf meinem Nachttisch erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Der Beitrag Journalisten brauchen einen „Deutschlehrer der Nation“ erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>wenn man in den Fernseher schaut – egal welches Programm – so wird eines deutlich: der zunehmend schludrige Umgang mit der deutschen Sprache. Es ist dringend nötig, dass mal wieder ein „Deutschlehrer der Nation“ den Journalisten gutes Deutsch beibringt. Vor längerer Zeit hatten Sie schon einmal eine entsprechende TV-Sendung. Ist immer noch nötig, warum haben Sie damals bloß damit aufgehört?
Freundliche Grüße aus Stuttgart,
Wolfgang Kuhn
Bastian Sick antwortet: Lieber Herr Kuhn! Vielen Dank für Ihre Zeilen, über die ich mich sehr gefreut habe. Dass das sprachliche Niveau in den Medien nicht steigt, sondern weiter sinkt, ist eine bedauerliche Tatsache, die mit veränderten Prioritäten zusammenhängt. Der sprachlichen Genauigkeit wurde früher wesentlich mehr Bedeutung beigemessen. Was heute gemessen wird, sind allein noch die Quote und der wirtschaftliche Erfolg. Meine dreiteilige Sendereihe für den WDR war für mich ein spannendes, aber auch anstrengendes Experiment. Ich hätte es möglicherweise fortgesetzt, wenn der WDR gewollt hätte, was aber nicht der Fall zu sein schien. Wenn Sie einen Künstler, den Sie aus dem Fernsehen kennen, irgendwann im Fernsehen vermissen, liegt das in den seltensten Fällen am Künstler. Meistens liegt es an den Sendern.
Ich höre aber nicht auf, an neuen Geschichten und Büchern zu arbeiten. Und das sprachliche Niveau der Medien sorgt dafür, dass mir der Stoff nicht so schnell ausgehen wird.
Fotoalbum: Die Bastian-Sick-Schau im WDR
Video: Bastian Sick und Basta: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Video: Denglisch mit Jochen Busse und Susanne Petzold
Der Beitrag Journalisten brauchen einen „Deutschlehrer der Nation“ erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Der Beitrag Post aus München erschien zuerst auf Bastian Sick.
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Über diesen Brief habe ich mich ganz besonders gefreut. Dass sich ein Mensch von meiner Lektüre ermutigt sieht, ein Literaturstudium zu beginnen, ist für mich wie eine Auszeichnung. Natürlich habe ich dem Leser persönlich gedankt, und nach der dritten E-Mail sind wir inzwischen per Du.
Zwiebelfisch: Schreibschrift ade?
Der Beitrag Post aus München erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Der Beitrag Sag mir, was da brennt? erschien zuerst auf Bastian Sick.
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Sehr geehrter Herr Sick!
Meine Lebensgefährtin und ich waren gemeinsam in einem Lokal. Vor diesem Lokal stehen zwei große Feuerschalen. Nach dem Essen, also beim Herausgehen aus dem Lokal, sagte ich:
„Schau mal, die Feuer brennen in den Schalen.“ Meine Lebensgefährtin antwortete: „Es muss heißen: Das Feuer brennt in den Schalen. Sonst würden in jeder Schale ja mindestens zwei Feuer brennen.“
Seitdem ist unser ansonsten sehr harmonisches Leben gestört. Wer von uns beiden hat Recht? Können Sie bitte helfen, wieder Ordnung in unserem Leben zu erlangen?
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen aus Dortmund,
Benjamin Lisci
Bastian Sick antwortet: Lieber Herr Lisci! Ihre Behauptung, „die Feuer in den Schalen“ gesehen zu haben, beruht weder auf einer Halluzination noch auf einem grammatischen Irrtum. Zunächst einmal haben Sie mehr als ein Feuer gesehen, was grundsätzlich zu einem Plural berechtigt. Jedes Feuer befand sich in einer Schale, also waren es (mehrere) Feuer in Schalen.
Wenn man über „das Feuer in den Schalen“ spricht, geht es um das Feuer als übergreifendes Phänomen, als Element. Beispiel: Das Feuer in den Schalen erhellte den nächtlichen Garten.
Wenn man über „die Feuer in den Schalen“ spricht, sind damit die verschiedenen einzelnen Feuerherde gemeint. Beispiel: Nach und nach erloschen die Feuer in den Schalen.
Die Entscheidung zwischen Einzahl und Mehrzahl hängt also nicht davon ab, wie viele Feuer pro Schale zu sehen sind, sondern ob Sie die einzelnen Feuerstellen wahrnehmen und beschreiben möchten oder das Feuer als Ganzes.
Ähnlich verhält es sich mit Winden und Wind: Wer ?die Winde? ums Haus rauschen hört, der meint damit die verschiedenen Luftströme, die mal aus der einen, mal aus der anderen Richtung kommen können. Wer „den Wind“ ums Haus rauschen hört, der meint damit den Wind als allgemeines Phänomen.
Ich hoffe, dass ungeachtet dieser Frage das Feuer zwischen Ihrer Gefährtin und Ihnen unvermindert brennt. Falls es nachzulassen droht, zünden Sie rasch ein paar neue Feuer an!
Herzlich grüßt Sie Ihr
Bastian Sick
Zum Thema Einzahl oder Mehrzahl:
Stille Wässer sind tief
Von Autokorsen, Torwärtern und fiesen Möppen
Von Läuchen, Milchen und Sänden
Der Beitrag Sag mir, was da brennt? erschien zuerst auf Bastian Sick.
]]>Der Beitrag Fremdwörter – problematisch oder hilfreich? erschien zuerst auf Bastian Sick.
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Sehr geehrter Herr Sick, ich, Kira Langner, gehe in die 11. Klasse und bin Schülerin der Deutschen Schule Madrid. In dem Fach Deutsch muss ich ein Referat zum Thema „Fremdwörter und ihr Gebrauch“ halten. Mein Referat basiert aufgrund der zahlreichen Beispiele auf Ihren Text „Über das Intrigieren fremder Wörter“.
Nun komme ich zu meinem Anliegen: Könnten Sie mir kurz zusammenfassen, wie Sie über die vielen Fremdwörter in unserer Sprache denken? Bereiten sie uns zu viele Probleme oder können sie auch hilfreich sein?
Sie haben sich mit diesem Thema (Fremdwörter) ausgiebig beschäftigt und aus diesem Grund wäre es für mich eine Ehre, mit Ihrer Aussage mein Referat beenden zu können. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Mit freundlichen Grüßen, Kira Langner.
Bastian Sick antwortet: Liebe Kira! Fremdwörter sind ein fester Bestandteil unserer Sprache. Ohne sie wäre unsere Sprache deutlich ärmer und wir könnten viele Dinge gar nicht ausdrücken. Ohne Fremdwörter hätten wir nicht einmal eine Nase, denn die kommt vom lateinischen Wort „nasus“. Der Versuch der Nazis, das Wort „Nase“ durch das deutsche (Kunst-)Wort „Gesichtserker“ zu ersetzen, zeigt, wie unsinnig und engstirnig die pauschale Ablehnung von Fremdwörtern ist.
Dort allerdings, wo Fremdwörter aus modischen oder kommerziellen Gründen vorhandene deutsche Wörter ersetzen sollen (so wie „Sale“ statt „Schlussverkauf“, „Shop“ statt „Geschäft“, „Airport“ statt „Flughafen“, „Voucher“ statt „Gutschein“) sind sie mit Vorsicht zu genießen. Bevor man sie bedenkenlos übernimmt und nachplappert, sollte man sich überlegen, welche Funktionen sie tatsächlich erfüllen.
Sprache sollte immer den Kriterien Klarheit und Schönheit unterliegen. Kommerzielle Neuschöpfungen aus der Technik, dem Handel und der Werbung haben nicht immer etwas mit Schönheit zu tun.
Gutes Gelingen für deine Arbeit und herzliche Grüße, auch an deine Lehrer und Mitschüler!
Dein Bastian Sick
Lesen Sie hier die Kolumne „Über das Intrigieren fremder Wörter“
Der Beitrag Fremdwörter – problematisch oder hilfreich? erschien zuerst auf Bastian Sick.
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