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The study by Dr. Ravi Dadsena and Priv.-Doz. Dr. med. Alexa Häger demonstrates that physical activity in early Alzheimer’s disease strengthens functional brain communication, especially in networks important for memory and thinking. These brain changes also relate to fitness and cognitive performance, highlighting exercise as a meaningful, evidence‑based component of early Alzheimer’s care. Their paper, “Mapping brain change longitudinally: physical activity intervention reshapes structural alterations and functional connectivity in Alzheimer’s disease”, was honored with the “Paper of the Month” award for July 2026.
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Die monatliche Auszeichnung „Paper of the Month“ wird als Teil des internen Bonusprogramms der Medizinischen Fakultät aus Mitteln des zuständigen Ministeriums des Landes NRW finanziert. Sie dient der Würdigung herausragender wissenschaftlicher Publikationen aus der Fakultät. ![]()
In der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie der Uniklinik RWTH Aachen (Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Justus P. Beier) wurde erstmals in Deutschland eine patientenspezifische, individuell gefertigte und im 3D-Druckverfahren hergestellte Titanprothese des Mondbeins (Os lunatum) implantiert. Der Eingriff wurde von den Oberärzten Simon Reß und Dr. med. Astrid Bülow durchgeführt.
Das Prothesendesign wurde von den handchirurgischen Kollegen Dr. med. Mathias Häfeli (Kantonsspital Graubünden) und Prof. Dr. med. Philipp Honigmann (Handzentrum Nordwestschweiz AG) gemeinsam mit Geert Streekstra, Iwan Dobbe und Joris Oonk (Amsterdam UMC, Niederlande) entwickelt. In der Schweiz wurde die Prothese bereits erfolgreich bei einigen Patientinnen und Patienten eingesetzt. Mit der nun in Aachen erfolgten Implantation steht diese innovative Behandlungsoption erstmals auch in Deutschland zur Verfügung. Der Eingriff eröffnet neue Möglichkeiten für die operative Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Mondbeinnekrosen im fortgeschrittenen Stadium.
Maßgeschneiderte Prothese aus dem 3D-Drucker
Grundlage für die Herstellung der Prothese ist eine hochauflösende Bildgebung des betroffenen Handgelenks. Anhand dieser Daten wird die individuelle Anatomie präzise vermessen und anschließend eine passgenaue Titanprothese gefertigt. Form, Größe und Gelenkflächen des ursprünglichen Mondbeins werden dabei millimetergenau nachgebildet. Diese individuelle Fertigung ermöglicht eine deutlich physiologischere Wiederherstellung der Gelenkmechanik, als es mit standardisierten Implantaten möglich wäre.
Internationale Zusammenarbeit für innovative Implantatlösungen
Der Implantation ging eine enge Zusammenarbeit zwischen den Handchirurginnen und Handchirurgen der Uniklinik RWTH Aachen und dem Schweizer Entwicklerteam voraus. Auf Basis des in der Schweiz entwickelten Designs passte die Firma Medartis die Prothese exakt an die Anatomie des Aachener Patienten an. Die Herstellung des Implantats im 3D-Druckverfahren erfolgte durch das belgische Unternehmen CADskills mit Sitz in Gent, das auf patientenspezifische Implantatlösungen und den Titan-3D-Druck spezialisiert ist. „Die erfolgreiche Implantation ist Teil eines Behandlungskonzepts, das wir an unserer Klinik kontinuierlich für komplexe Erkrankungen und Verletzungen der Handwurzel und des Handgelenks weiterentwickeln“, erläutert Oberarzt Simon Reß. Ziel sei es, die Methode künftig weiteren Patientinnen und Patienten mit vergleichbaren Krankheitsbildern zugänglich zu machen und die Langzeitergebnisse wissenschaftlich zu begleiten.
Weiterentwicklung moderner handchirurgischer Therapien
„Bereits in Planung ist zudem die Implantation einer patientenspezifischen 3D-gedruckten Kahnbeinprothese. Damit werden wir unser Behandlungsspektrum für komplexe handchirurgische Erkrankungen weiter ausbauen“, ergänzt Oberärztin Dr. med. Astrid Bülow, die den Eingriff gemeinsam mit Simon Reß durchgeführt hat. Mit dieser ersten Implantation einer patientenspezifischen 3D-gedruckten Mondbeinprothese in Deutschland leistet die Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie der Uniklinik RWTH Aachen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung patientenindividueller, additiv gefertigter Implantate in der rekonstruktiven Handchirurgie. ![]()
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung der in den vergangenen zwei Jahren entwickelten KABINE – einer mobilen, telemedizinischen Versorgungseinheit, die auf Basis einer umgebauten Toilettenkabine entstanden ist. Das System wurde entwickelt, um die hausärztliche Versorgung auch dann sicherzustellen, wenn Arztpraxen, Krankenhäuser oder Verkehrswege infolge einer Katastrophe beschädigt, zerstört oder überlastet sind. In einer Live-Demonstration zeigten die Projektbeteiligten, wie Patientinnen und Patienten mithilfe der KABINE medizinisch versorgt werden können. Dabei führten die Patientinnen und Patienten unter telemedizinischer Anleitung selbstständig verschiedene Untersuchungen durch. Die Besucherinnen und Besucher erhielten dabei einen praxisnahen Einblick in die Funktionsweise der integrierten Medizingeräte sowie in den telemedizinischen Behandlungsablauf.
Live-Demonstration zeigt Einsatz in der Praxis
Vor der Demonstration präsentierte das Projektkonsortium die zentralen Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Im Fokus standen insbesondere die technische Umsetzung der mobilen Versorgungseinheit, die Erprobung des Systems unter realitätsnahen Bedingungen sowie mögliche zukünftige Einsatzszenarien im Bevölkerungsschutz. Die KABINE soll dazu beitragen, Versorgungslücken in außergewöhnlichen Schadenslagen zu überbrücken und die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung auch unter erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Mobile Versorgungseinheit für den Krisenfall
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts wurde ein innovativer Ansatz für die medizinische Versorgung in Krisensituationen entwickelt und erprobt. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung telemedizinischer Lösungen im Bevölkerungsschutz und können Impulse für zukünftige Konzepte einer resilienten Gesundheitsversorgung liefern. Bereits jetzt zeigt sich eine hohe Akzeptanz der KABINE bei den Besucherinnen und Besuchern der Abschlussveranstaltung sowie bei den Teilnehmenden der Studien.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt KABINE sind unter projekt-kabine.org verfügbar. ![]()
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Die monatliche Auszeichnung „Paper of the Month“ wird als Teil des internen Bonusprogramms der Medizinischen Fakultät aus Mitteln des zuständigen Ministeriums des Landes NRW finanziert. Sie dient der Würdigung herausragender wissenschaftlicher Publikationen aus der Fakultät. ![]()
Schwere Verbrennungen lösen eine massive Entzündungsreaktion und oxidativen Stress aus. Vitamin C gilt als starkes Antioxidans und wird seit Jahrzehnten in der Behandlung von Verbrennungspatienten diskutiert. Bisherige kleinere Studien hatten vielversprechende Effekte gezeigt, etwa einen geringeren Flüssigkeitsbedarf. Aufgrund dieser vielversprechenden, aber unsicheren Datenlage empfehlen einige internationale Leitlinien den Einsatz von hochdosiertem Vitamin C – allerdings ohne belastbare Evidenz aus großen randomisierten Studien.
Die VICToRY-Studie (Vitamin C in Thermal injuRY) schließt diese Lücke: In 24 Zentren in Nord-, Zentral- und Südamerika, Europa und Asien, darunter dem Schwerbrandverletztenzentrum der Uniklinik RWTH Aachen, wurden 238 erwachsene Patienten mit schweren Verbrennungen (≥20 % der Körperoberfläche) randomisiert entweder mit hochdosiertem intravenösem Vitamin C (50 mg/kg alle 6 Stunden über 96 Stunden) oder Placebo behandelt. Der primäre Studienendpunkt war ein zusammengesetzter Endpunkt aus 28-Tage-Sterblichkeit und anhaltender Organdysfunktion (z. B. Beatmung, Nierenersatztherapie oder Kreislaufunterstützung).
Die Studie wurde nach einer geplanten Zwischenanalyse vorzeitig beendet, weil die vordefinierte Futilitäts‑/Schadensgrenze überschritten wurde – ein unabhängiges Gremium empfahl den Stopp.
„Die Studie liefert erstmals hochwertige, randomisierte Evidenz zu hochdosiertem Vitamin C bei schweren Verbrennungen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Therapie bringt keinen Nutzen und ist möglicherweise schädlich. Sie sollte daher nicht routinemäßig eingesetzt werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Justus P. Beier, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Leiter des Schwerbrandverletztenzentrums an der Uniklinik RWTH Aachen und als PI am Standort Aachen einer der Ko-Autoren der Publikation.
PD Dr. med. Aileen Hill, Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care (Klinikdirektor: Univ.-Prof. Dr. med. G. Marx) / Klinik für Anästhesiologie (Klinikdirektor: Univ.-Prof. Dr. med. J. Larmann) und Zweitautorin der Publikation, ergänzt: „Die Ergebnisse passen zu der kürzlich publizierten LOVIT-Studie bei septischem Schock, die mit dem gleichen Vitamin‑C‑Schema ebenfalls einen Schadenshinweis zeigte. Damit liegen nun zwei große randomisierte Studien aus unterschiedlichen intensivmedizinischen Bereichen vor, die den Einsatz von hochdosiertem Vitamin C infrage stellen. Internationale Leitlinien sollten diese neuen Erkenntnisse dringend berücksichtigen und ihre Empfehlungen überdenken.“
Die VICToRY-Studie wurde im Rahmen des Military Burn Research Program des US‑Verteidigungsministeriums gefördert, unterstützt durch die Lotte & John Hecht Memorial Foundation (Kanada) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, STO1099/10-1). Kooperationspartner waren die Queen’s University, Kingston (Kanada), die U.S. Army sowie mehr als 20 weitere internationale Zentren.
Die Ergebnisse wurden gestern auf dem Critical Care Reviews Meeting 2026 in Belfast vorgestellt und zeitgleich in JAMA publiziert.
„Angesichts der weltweit steigenden regulatorischen Anforderungen und begrenzten Ressourcen ist es umso wichtiger, dass eine so große internationale Studie endlich Klarheit schafft. Wir hoffen, dass unsere Arbeit dazu beiträgt, Patienten vor einer unwirksamen und potenziell gefährlichen Therapie zu schützen und die begrenzten Ressourcen auf nachweislich wirksame Maßnahmen zu lenken“, so die beiden Aachener Ko-Autoren PD Dr. Hill und Prof. Dr. Beier abschließend.
Stoppe C, Hill A, Cancio LC, Pruskowski KA, Turgeon AF, Pham T, Bélisle S, Martinez-Jimenez MA, Limper U, Gille J, Wisler J, Savetamal A, Pollack J, Grau D, Jennes S, Shupp JW, Jeschke MG, Colpaert K, Hundeshagen G, Beier JP,…, Heyland DK
“High‑Dose Intravenous Vitamin C and Mortality and Organ Dysfunction in Severe Burn Injury: The VICToRY Randomized Clinical Trial.” JAMA. 2026. doi: 10.1001/jama.2026.10616. Online ahead of print.
Univ. Prof. Dr. med. Ferdinand Binkofski, Leiter der Klinischen Kognitionsforschung der RWTH Aachen und Mitausrichter der Studie, erklärt im Interview, woher der Hype um seine Forschungsergebnisse kommt und wie er mit kritischen Stimmen umgeht.
Können Sie das Thema Ihres Papers einmal kurz und verständlich zusammenfassen?
Prof. Binkofski: Kreatin ist ein unter Bodybuildern oft eingenommenes Nahrungsergänzungsmittel, weil es Energie für die Muskeln liefert und das Muskelwachstum fördert. Es ist auch bekannt, dass Kreatin zur Verbesserung der Kognition beiträgt. Bisher wurden nur die Auswirkungen von Langzeiteinnahmen erforscht. Die experimentelle Fragestellung unserer Studie war, ob eine einmalige Einnahme einer höheren Dosis Kreatin die Auswirkungen von Schlafdeprivation und die damit einhergehenden kognitiven Einbußen ausgleichen kann. Die kognitiven Tests nach Schlafmangel haben tatsächlich gezeigt, dass die Einnahme von Kreatin die kognitive Leistung fast ausgleicht. Eine gleichzeitige Messung der Konzentration von energietragenden Substanzen im Gehirn hat ebenfalls einen fast vollständigen Ausgleich der Konzentration nach der Einnahme von Kreatin nachgewiesen.
Haben Sie die Ergebnisse der Studie überrascht?
Prof. Binkofski: Wir haben auf ein solches Resultat gehofft, waren uns aber nicht sicher, ob eine einzige Dosis von Kreatin derart eindeutige Effekte zeigen würde. Dr. Ali Gordjinejad vom Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-2) am Forschungszentrum Jülich hatte dann die Idee, die Annahme anhand von Experimenten auszutesten. Wir waren sehr erfreut über das positive Ergebnis.
Haben Sie damit gerechnet, dass das Paper so breit rezipiert werden würde?
Prof. Binkofski: Das breite Echo auf die Ergebnisse der Studie hat uns alle total überrascht. Normalerweise werden wissenschaftliche Veröffentlichungen, wie die unsere, hauptsächlich von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelesen.
Woher, denken Sie, kommt das große Interesse am Thema?
Prof. Binkofski: Im Vordergrund des Interesses an der Studie stand natürlich die Auswirkung von Kreatin auf Kognition. Dass die Bodybuilding-Szene auf das Paper aufmerksam werden würde, damit hat keiner von uns gerechnet. Ich vermute, dass das Ergebnis für viele aus der Szene ein weiterer Beweis für die positive Wirksamkeit von Kreatin ist.
Es werden auch aktuell immer noch Berichte veröffentlicht, die behaupten, Kreatin hätte keine nachgewiesenen Auswirkungen auf die menschliche Kognition. Wie gehen Sie damit um, wenn Ihre Ergebnisse angezweifelt werden?
Prof. Binkofski: Als Wissenschaftler muss man objektiv bleiben und die Ergebnisse von Studien so nehmen wie sie sind. Unterschiedliche Studien haben unterschiedliche experimentelle Bedingungen und variieren daher teilweise erheblich. Um Studien zu vergleichen, muss man von daher schauen, unter welchen Umständen die anderen Studien durchgeführt wurden. Es gibt jedoch immer einen gewissen Spielraum für Interpretationen. Unsere Ergebnisse sind auf jeden Fall eindeutig. Aber, bei uns ist jede konstruktive Kritik willkommen, denn sie belebt die wissenschaftliche Debatte.
Zu guter Letzt: Man munkelt, Arnold Schwarzenegger würde in seinen Vorträgen über Ihre Studie sprechen. Wie haben Sie davon erfahren und haben Sie sich darüber gefreut?
Prof. Binkofski: Wir haben davon anekdotisch gehört. Uns freut in diesem Zusammenhang vor allem, dass man über unsere Ergebnisse auch in nichtwissenschaftlichen Kreisen spricht. Es ist ein Traum jedes Wissenschaftlers, dass seine Ergebnisse ein breites Publikum erreichen.
Das vollständige Paper finden Sie hier.
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ALS ist eine bislang unheilbare Erkrankung, bei der Nervenzellen, die Muskeln steuern (Motoneurone), zunehmend absterben. Weltweit arbeitet die Forschung daran zu verstehen, warum diese Zellen zugrunde gehen und wie sich dieser Prozess stoppen oder zumindest verlangsamen lässt.
Im Rahmen der Förderung durch die My Name’5 Doddie Foundation untersucht das Team der Uniklinik RWTH Aachen gemeinsam mit Partnern aus Schottland (University of Dundee) und Ungarn (HUN-REN Research Centre for Natural Sciences) einen vielversprechenden Ansatz der sogenannten JNK-Inhibitoren. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die ein bestimmtes Stress-Signal in den Zellen blockieren. Dieses Signal trägt möglicherweise dazu bei, dass Nervenzellen bei ALS schneller geschädigt werden. Ziel der Forschung ist es, Substanzen zu entwickeln, die diesen Prozess bremsen und so das Überleben der gefährdeten Nervenzellen verlängern könnten.
Einen ergänzenden Ansatz verfolgt das internationale Konsortium TUM_ALIGN_ALS, das im Rahmen des Longitude Prize on ALS als eines von weltweit 20 Teams ausgewählt und zuerst mit 100.000 US-Dollar gefördert wird. Die Initiative gilt als eine der größten globalen Fördermaßnahmen zur Nutzung von künstlicher Intelligenz in der ALS-Forschung. Ziel ist es, große Mengen an Patientendaten mithilfe von KI auszuwerten, um neue Angriffspunkte für Therapien zu identifizieren und Behandlungen künftig früher und gezielter einzusetzen. An dem Projekt sind neben der Uniklinik RWTH Aachen das TUM Klinikum Rechts der Isar, die Universität Ulm, die University of Melbourne (Australien), das Istituto di Ricerche Farmacologiche Mario Negri (Italien) sowie Raya Therapeutic Inc. (Kanada) beteiligt.
„Die Mitarbeit in solchen internationalen Konsortien eröffnet eine einzigartige Möglichkeit, die ALS-Forschung entscheidend voranzubringen und innovative Therapien für Betroffene zu entwickeln“, ordnet Prof. Catanese die Förderungen ein. „Diese ambitionierten Ziele können nur durch eine enge, professionelle und inspirierende Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt erreicht werden – vereint durch dieselbe Vision und dasselbe Ziel: eine Zukunft ohne ALS.“
Die Beteiligung an beiden Projekten zeigt, dass an der Uniklinik RWTH Aachen sowohl an konkreten Wirkstoffen als auch an datengetriebenen Therapieansätzen gearbeitet wird. Damit leistet das Institut für Neuroanatomie einen wichtigen Beitrag zur internationalen Forschung an Motoneuronerkrankungen mit dem langfristigen Ziel, ALS besser behandelbar zu machen.
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