Preisliste Kiosk
Getränke
Cola 1.50
Cola light/ zero 1.50
Rivella 1.50
Volvic Grüntee 1.50
Wasser mit Zitronen/Orangen/Minzegeschmack 1.00
Apfelschorle 1.50
Bio IceTea 1.00
Acáo Energy Drink 2.50
BioIso 2.00
Soda Mojito/Oran, Sanpellegrino 1.00
Zingi 2.00
Focus 1.50
Shot Ingwer/Kurkuma 2.50
Süsses
Twix 1.00
Snickers 1.00
Balisto 1.00
Maltesers 1.00
M&M 1.00
Nakd 1.50
Worth Macadamia 2.50
GoNatural 2.50
Celebrations 0.10
Pick up 0.50
Datteln 3.00
Bounty 1.00
Salziges
Quix Nussmischung nature hellblau 1.50
Quix PicNic violett 1.00
Quix Nussmischung geröstet blau 1.50
Quix Paprika orange 1.50
Quix Curry Cashews gelb 1.50
Quix Erdnüsse rot 1.00
Quix ProteinMix 2.50
Salzstängeli 1.00
Popcorn 1.00
Pringels 2.50
Suppe Stopp Food Waste 3.50
Bouillon pro Tasse 0.20
Saures & Sonstiges
Schläckseckli 2.00
]]>Du bezahlst manchmal deine Kioskbezüge nicht oder nicht vollständig, aus was für Gründen auch immer? Lies doch folgende Infos durch. Du wirst zwar dein Verhalten kaum ändern, schätze ich. Aber sagen muss ich es dir trotzdem mal.
Du gefährdest mit deinem Verhalten das Fortbestehen des Kiosks ernsthaft. Die Rechnung sollte nämlich deutlich anders aussehen, als sie wirklich ist.
Statt dass ich mir Gedanken machen kann, was wir Schlaues mit dem Gewinn machen könnten, muss ich hoffen, dass es überhaupt weitergeht. Wenn ich nicht günstig einkaufen würde, wäre sowieso Ende Gelände. Isch ä chli blöd. Vllt solltest du mal schauen, was dich das Zeugs im Laden kostet. Oder im Restaurant vorne. Ehrlich
]]>Wahlversprechen sind Lügen (ich verspreche gar nichts…), der Rückblick zeigt die Wahrheit: Sie haben alle versagt. Alle. «Unsere» Schönwetterpolitiker in Bern verwalten unseren Wohlstand und unser Geld. Das beherrschen und lieben sie. Aber wenn ihnen die Mächtigen und Reichen auf die Füsse treten? Corona, Ukraine, Klima, immer das Gleiche: Wegducken, Anpassen, Gleichschalten, Angst fördern statt hinstehen und normal denken. Sie haben bereitwillig Freiheit, Neutralität, unsere Gesundheit und auch unsere Kinder geopfert, um gut dazustehen bei denen, die irgendwo im Hintergrund unser Leben bestimmen wollen. Ein Haufen panischer Angsthasen und geldgieriger Lobbyisten. Abwählen, alle zusammen!
Aber abwählen geht nur, wenn du wählst. Fragt sich einfach, wen denn, bei dieser Misere? Im Kanton Bern haben wir eine gute Alternative. Um die EDU, die bereits einen Nationalrat stellt, hat sich eine Listenverbindung gruppiert. Aufrecht Bern, MASS-VOLL und andere aus bürgernahen Gruppierungen spannen über Differenzen hinweg zusammen. Wenn auch du diese Bewegung wählst, sind 5 Sitze und damit Fraktionsstärke im Nationalrat möglich. Und das wird mehr als nur ein Zeichen setzen.
Noch zum Rückblick: ein paar wenige Bisherige sind wählbar. Wenn du suchst, findest du sie. Die grossen Parteien haben alle versagt, aber die EDU, traditionell solidarisch mit der Regierung, hat schnell die Zeichen der Zeit erkannt, hat auf kritischen Widerstand geschaltet und sich für uns gewehrt, wo es möglich war: im Grossen Rat des Kantons Bern, in dem die EDU sechs Sitze innehat, hat sie nach Kräften interveniert (ja, ich weiss, in der Zeitung hat man nichts davon gelesen…). Deshalb bin ich, als Parteiloser, auf der EDU-Liste. Weil jede Stimme wichtig ist, auch die paar, die ich hoffentlich sammle.
]]>Neben dem Garten ist ein kleiner Abhang. Das Wasser fliesst hier hinunter. Oben ist ein Damm. Er soll das Wasser umleiten oder stauen, damit es nicht in den Garten fliesst. Mein Damm ist schwach und klein. Ich habe ihn mit bester Absicht gebaut. Aber mit dem Bau scheint das Wasser stärker geworden zu sein. Der Damm nützt kaum. Ich denke an andere Menschen, die viel stärker sind als ich. Sie haben einen viel besseren Damm als ich gebaut. Vorbilder. Sie wissen, wie man das macht. Ihr Damm ist hoch und stark. Das Wasser muss am Haus vorbeilaufen, hinten weg. Aber der Damm ist riesig, steht in der Sonne und bedrückt den Menschen.
Gott nimmt mich an der Hand. Es führt mich dem Wasser entlang. Das Wasser ist gut, es kommt von Gott. Er ist die Quelle. Wir kommen zu einem Stauwehr. Das Wehr staut den Bach, und deshalb läuft Wasser in Richtung Garten. Und jetzt sehe und erinnere ich mich: vor dem Garten läuft der Bach durch. Ein kleiner See liegt da. Es ist herrlich. Ich sitze gerne am Bach, ich schwimme gerne im See. Das Wasser ist einfach gut.
Das Wehr staut den Bach. Es scheint ein gutes und richtiges Wehr zu sein. Es ist schon lange da. An der Einrichtung sind Bibelziate geschrieben. Es sieht gut und fromm aus, mit starkem Fundament. Niemand stellt es in Frage. Es gehört hierher. Ohne Wehr wäre der Bach und der See gefährdet, sagt man vielleicht. Es entspricht der Lehre.
Gott zeigt mir das Ganze. Das Wehr ist von Menschen gebaut. Es ist die Idee von Satan. Gott will seinen Bach nicht stauen. Er soll fliessen, das Wasser soll fliessen in den Bach und in den See. Viele Menschen haben wenig Wasser im See. Sie denken, das sei gut. Das göttliche Wehr hält ja das Wasser zurück. Sie lernen, mit wenig Wasser zu leben. Das ist so traurig.
Das Wehr ist tabu. Niemand will ohne leben. Ohne Wehr zu sein ist einfach undenkbar. Die Vorstellung macht Angst. Das Wehr verspricht Sicherheit und schafft Trockenheit. So wie es der Satan häufig macht.
Es ist so traurig. Viele Bücher sind geschrieben darüber. Wie man den Damm baut und unterhält. Damm bauen ist etwas für Starke. Die Schwachen, so wie ich, bitten Gott um Hilfe beim Dammbau. Sie verstehen nicht, das der liebende Vater nicht hilft und zuschaut, wie der Strom den Garten verwüstet. Profis unterstützen den Dammbau. Es funktioniert selten.
Das Wasser im Garten ist auch tabu. Wenige haben kein Problem damit. Aber keiner steht gerne dazu. Wasser im Garten ist nicht schön. Es gehört in den See, das ist Gottes Wille, das weiss jeder. Es ist beliebt, vom Wasser im See zu reden. Es gibt viele Bücher darüber, auch darüber, wie das Wehr gebaut sein sollte, damit alles bestens ist. Warum sieht niemand, dass das Wehr die Ursache der Misere ist? Es ist so traurig.
]]>Wahlzeit. Zeit der Versprechen und Lügen, Gelegenheit zum Abrechnen und Abklatschen. Politiker haben überrascht in den zwei letzten Jahren. Mitläufer ohne Rückgrat wurden sichtbar, Profiteure und Brandstifter. Aber auch Löwen, die selber denken. Das gibt Entscheidungsgrundlage für das Ausfüllen der Liste.
Aber eigentlich ist es ja wirklich einfach dieses Jahr. Die letzte Liste im Block ist am einfachsten zu finden, und ich bin drauf. Pöilu kumulieren und fertig!
Glaub keinem Plakat und Prospekt! Alles schön geredet und designt. Erste Handlung beim Wahlmaterial auspacken: Prospekte wegwerfen. Politiker sind schamlose Lügner. Smartvote ist ebenfalls wenig hilfreich, es beruht auf Absichtserklärungen, die Fragen ergeben ein einseitiges Bild.
Schau zurück! Parteien und Politiker werden so weitermachen wie bisher. Also schau zurück, und du kennst die Zukunft. Schau dabei auf die Themen, die für dich wichtig sind. Ich finde, ich wurde zwei Jahre lang von der Politik zum Thema Corona angelogen und manipuliert. Aus meiner Sicht hat unsere Politik versagt. Deshalb fokussiere ich auf dieses Thema. Die Einstellung unserer Grossräte dazu ist exemplarisch bei dieser Motion sichtbar. Die Motion verlangte, dass Menschen, die sich nicht spritzen lassen, keine Nachteile erleiden dürfen. Spannend sind die Voten der Sprecher. Sie strotzen von Unkenntnis, Panikmache und Staatsgläubigkeit. Die Motion wurde im Dezember 2021 beraten, also zu einem Zeitpunkt, zu dem sich jeder Interessierte ein gewisses Basiswissen über Covid erworben hatte. Von einem Politiker könnte man das während einer zweijährigen Pandemie auch erwarten, finde ich. Obwohl die Motion chancenlos war, hat Samuel Kullmann sie nicht zurückgezogen. Damit ermöglichte er die interessante Debatte und die Abstimmung. Wäre wirklich schade, wenn wir diese Daten nicht hätten.

Diese Liste zeigt das Abstimmungsverhalten der Grossräte nach Partei und Namen

Hier ist der Link zum Motionstext
Hier ist der Link zum Wortprotokoll
Folgende Grossräte aus meiner Region haben für die Motion gestimmt:
Wahlkreis Oberaargau:
Freudiger Patrick, SVP
Grädel Johann Ulrich, EDU
Sager Ruth, SP
Schüpbach Andreas, SVP
Wahlkreis Emmental:
Seiler Michel, parteilos
Tanner Ernst, EDU
Deine Favoritenpartei hat alles richtig gemacht? Super. Wahlentscheid gefällt
Deine Favoritenpartei hats versifft? Ja, da bist du nicht alleine, so geht es vielen. Jetzt wirds halt etwas anspruchsvoller
Eine andere Partei hats besser gemacht? Spring über deinen Schatten und wähle sie. Ich weiss, es ist schwierig, die Partei zu wechseln. Aber nur so lernen Politiker etwas. Und wenn du es nicht machst, wirst du dich ärgern, wenn sie gleich weiterfahren und du darunter leidest. Und glaub mir, sie werden gleich weiterfahren. Vergiss nicht: die Spritzen sind eingekauft, die Überwachungsapp bestellt
Alle anderen sind auch nicht besser? Ok, setz die Wette auf neue Pferde. Wähle neue, wirklich neue Leute. Leute, die vielleicht noch gar nicht Politiker sind. Normalos, Bodenständige, Spinner. Es kann nur besser werden, oder? Meine Empfehlung: in den meisten Wahlkreisen hat „Aufrecht Bern“ eine Liste aufgestellt. Die Ereignisse der zwei letzten Jahre hat diese Menschen politisiert, und sie stehen für Veränderung. Im Oberaargau gibts leider keine Aufrecht-Liste. Aber: die Alternative ist noch besser: es gibt die Unabhängigen Oberaargauer, bodenständige Landwirte mit gesunder Lebenserfahrung. Da wird nicht gewoked oder gegendert, es wird angepackt. Und die Letzten sind die Besten: die Musketiere. Wir sind eine bunte Truppe quer durch die Bevölkerung. Und wir stehen für Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung für die Gesellschaft. Und gegen Bevormundung, Hirnwäsche und Zwangsspritze natürlich. Davon habe ich übrigens in keinem Prospekt gelesen, obwohl die Spritzen, wie gesagt, für nächsten Herbst bestellt sind🤔. Das ist ja spannend. Zwei Jahre lang drehen wir durch wegen einer Pandemie, und in den Wahlprospekten steht nichts davon. Ausser eben bei den DM.
Vergiss nicht, das Couvert abzuschicken. Sonst musst du am Sonntag extra für den Wahllokalspaziergang aufstehen.
]]>Du sitzt im Hotpot neben mir. Du weisst: es war richtig, ins Wasser zu steigen, raus aus dem Schneesturm. Nein, raus aus der Lawine, sie bedrohte dein Leben, sagen sie, und der Hotpot schützt dich und ist warm. Es ist der einzig vernünftige Ort heute.
Ich sehe keine Lawine. Es gibt keine, das ist sogar im Schneesturm sichtbar, wenn ich hinschaue. Es gibt diesen lästigen Schneesturm, der die Sicht raubt, die Bise zieht durch die Kleider. Es schneit, wie jeden Winter, und ich will nach Hause. Der Gegenwind ist einfach etwas stark im Moment. Aber ich bin nicht allein, viele sind im Sturm unterwegs, und wir helfen uns, einer hat sogar heissen Kaffee für alle dabei.
Du willst nirgendwo hin. Oder doch, eigentlich willst du auch nach Hause, zum Chemineefeuer, an den gedeckten Tisch. Aber das geht nicht, die Lawine bedeoht dich. Der Hotpot ist die Lösung, jedenfalls besser als im Sturm zu stehen, man hat dich nicht angelogen. Es kostet nicht einmal Eintritt, man hat dich eingeladen. Einfach den Mantel musstest du ausziehen, logisch, das macht Sinn. Jetzt sitzst du im warmen Wasser. So ist die Bise erträglich, sie zieht dir um die Ohren, aber es geht gut. Du schaust mitleidig auf mich. Wieso kommst du nicht ins Wasser? Die Lawine wird dich umbringen.
Der Hotpot hat Räder. Du siehst es nicht, du hast den Hotpotexperten vertraut. Sie sagen, das sei der beste Hotpot ever, aber ich habe ihn mir genau angeschaut. Er hat Räder, er rollt weg, weg von Zuhause. Das Wasser wird abkühlen, bereits wurde gesammelt für mehr Holz, aber spenden ist freiwillig. Du hast bereitwillig gespendet, besser kannst du nicht investieren. Du willst warmes Wasser, bis die Lawine weg ist, das lohnt sich. Du willst im Wasser bleiben, es ist der einzige Weg, die Lawine zu besiegen.
Manchmal bist du unsicher, ob du wirklich am richtigen Ort bist. Aber du bist es bestimmt. Ihr seid viele im Hotpot, und alle sind gleicher Meinung. Es ist nicht dein Zuhause, aber es ist warm und sicher, trotz Bise. Es fühlt sich richtig an. Es wird geheizt. Und irgendwann ist es vorbei, bestimmt. Jetzt aufstehen und in den Schneesturm hinaus, ohne das Zuhause zu sehen? Keine Option, nein danke. Nass und ohne Mantel?
Wir haben genug Mäntel, auch für dich wäre einer da. Jeden Tag denke ich: wäre nicht der Hotpot im Moment besser? Und jeden Tag denke ich: ich will nach Hause, wir werden es schaffen, es ist nicht mein erster Tag an der Bise. Und die Räder, der Hotpot rollt, er rollt immer weiter weg. Nein, mein Mantel schützt mich. Ich weiss, wohin ich will
]]>
und das ist auch ok für mich, einfach impfen ist ja definitiv der bequemere Weg im Moment. Da habe ich gedacht, jetzt überlegst du dir doch auch mal, wieso du nicht impfen willst. Und es ist mir tatsächlich etwas eingefallen zum Thema
An der Impfung klebt das Blut ungeborener Kinder. Wir opfern Kinder dafür
Zur Entwicklung der Impfstoffe werden Zelllinien verwendet, die aus menschlichen Embryonen stammen. Bei manchen Impfstoffen wird auch für die Produktion embryonales Gewebe verwendet und ist auch noch im Impfstoff selber enthalten. Die Zelllinien wurden vor Jahrzehnten entnommen und werden seither im Labor weitergezüchtet. Viele sagen: diese Zelllinien existieren sowieso, warum sollen wir sie nicht für etwas Gutes verwenden? Embryonen werden sowieso abgetrieben, warum sollen wir sie nicht für die Forschung verwenden? Das Argument zählt für mich nicht. Es ist egal, ob ein Kind vor fünfzig Jahren getötet wurde oder heute, es wurde getötet. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Für die Zelllinienproduktion kann man nicht normal abgetriebene Embryonen verwenden. Die Embryonen müssen möglichst frisch sein, eine normale Abort- Curettage geht nicht, die Embryonen werden gezielt „geerntet“. Das ganze Thema ist ziemlich verstörend, wenn man sich näher damit auseinandersetzt. Ich verstehe nicht, dass dieses Thema eifach ausgeblendet wird in der Diskussion. Nicht einmal herkömmliche Abtreibungsgegner interessieren sich dafür. Auch das ist verstörend.
Diese Injektion ist nicht eine Impfung im herkömmlichen Sinn, sondern ein neuartiger Eingriff auf Gentechnikbasis
Ich bin Biobauer, und ich will nichts wissen von Gentechnik. Weder in der Landwirtschaft noch in der Medizin. Das ist meine Meinung, ziemlich extrem, aber gut überlegt, finde ich. Ich glaube nicht, dass wir Gentechnik brauchen für ein gutes Leben, und ich sehe grosse und nicht abschätzbare Risiken. Und ich finde, mit dem direkten Eingriff in das Genom gehen wir ganz grundsätzlich zu weit. Nun ist in unserer Medizin Gentechnologie verbreitet. Viele moderne Medikamente würde es nicht geben ohne Gentechnik. Aber es gibt auch hier Eskalationsstufen, A ist nicht gleich B. Ein gentechnisch hergestelltes Medikament bewirkt im Körper keine genetische Veränderung, die Entwicklung und Produktion des Stoffes erfolgt gentechnisch. Diese Impfung jedoch ist eine Gentherapie. RNA wird in eine Zelle eingeschleust, diese Zelle wird genetisch verändert und arbeitet jetzt ganz anders als ursprünglich. Sie überlebt nicht lange, und die Wirkung ist vorbei. Sagt man. Wir wissen das nicht wirklich. Möglicherweise nistet sich die RNA in Zellen ein, die nicht einfach wieder verschwinden, und bleibt uns dauerhaft erhalten. Der gentechnische Prozess geschieht also nicht in der Fabrik, sondern in meinem Körper. Beziehungsweise in deinem Körper; in meinem nicht.
Zur Bewältigung dieser neuen Krankheit ist eine Impfung absolut unnötig
Mittlerweise wissen wir ja viel über das Virus SARS-CoV2. Am Anfang hatten wir Angst und agierten im Blindflug. Aber schon bald wurde klar: das Virus ist etwa so gefährlich wie die üblichen Influenzaviren. Die Sterblichkeit ist ähnlich, es sterben fast ausschliesslich alte und schwache Menschen am Ende ihrer Lebensspanne. Wie jedes Coronavirus mutiert auch SARS-CoV2 heftig, und die Mutationen verhalten sich so wie Mutationen es so machen: sie sind ansteckender, aber weniger krankmachend. Ein grosser Teil der Bevölkerung hat das Virus längst kennengelernt, es bestand schon von Anfang weg Kreuzimmunität mit bekannten Coronaviren, und die Grundimmunität hat sich mittlerweile verbessert. Es ist alles ziemlich normal: ein neuartiges Virus macht etwas Furore, aber eigentlich läuft es so wie immer. Die Impfung wird von Manchen als einziger Weg aus der Pandemie gepriesen. Da fragt man sich: welche Pandemie denn eigentlich? Und nein, die Pandemie kann nicht durch eine Impfung beendet werden. Dafür braucht es eine Impfung, die eine sterile Immunität erzeugt. Das kann eine Impfung gegen ein Coronavirus nie aufgrund der Eigenschaften des Virus.
Kurz zur Pandemie: das Virus ist so gefährlich wie das Influenzavirus, trotzdem ist die Welt voller Coronatoten? Das geht natürlich nicht auf. Wir wissen auch warum: letzten Herbst, in der grossen Sterbewelle, starb nur ein kleiner Teil der „Coronatoten“ den Coronatod. Warum all die anderen starben, ganze Abteilungen in den Heimen, ist ein anderes Thema.
Diese Impfung ist also etwa so nötig wie die Influenzaimpfung. Und die ist aus meiner Meinung so hilfreich wie zB eine Blinddarmentzündung oder so. Es geht mir ganz gut ohne
Diese Impfung hat wenig Wirkung
Erinnerst du dich noch an die ersten Studienergebnissen zur Wirkung der Impfung? Natürlich erinnerst du dich, es ist in unsere Hirnis eingebrannt. 95% Wirkung, einfach fabelhaft. Die Zahlen waren von Anfang an geschönt (mindestens), und mittlerweile wird immer tiefer gestapelt. Jetzt geben wir uns damit zufrieden, dass die Impfung schwere Verläufe und Tod vermindert (auch das ist umstritten, viele Wissenschaftler sagen aufgrund von seriösen Zahlen, es gebe überhaupt keinen Nutzen), und wir finden es normal, dass die Impfung nur ein halbes Jahr wirkt. Wir infizieren uns trotz Impfung, wir infizieren andere trotz Impfung, wir werden krank trotz Impfung. Ehrlich ausgedrückt: die Impfung ist ziemlich wirkungslos. Bei der Hauptzielgruppe, der Menschen mit schwachem Immunsystem und den Alten, wirkt die Impfung schlecht, weil das Immunsystem gar nicht genügend reagieren kann. Bei den Jungen und Starken, die gar keinen zusätzlichen Schutz brauchen, wird das Immunsystem stimuliert; aber das schafft vor allem Probleme in Form von Nebenwirkungen. Und: die Impfung wird uns verkauft als Solidaritätsleistung. Du bist ein lieber, wenn du impfst, weil du es für deine Oma machst. Chabis. Impfung ist nur für dich. Selbstschutz oder Selbstgefährdung, je nachdem.
Ob die Impfung nützt, kannst du selber beurteilen, ohne Studien: letztes Jahr war niemand geimpft. Jetzt sind viele geimpft, in manchen Ländern fast alle. Wenn die Impfung nützt, wird diese Infektionssaison viel besser als letztes Jahr, und wir können es locker angehen. Genau so sieht es ja jetzt auch aus, oder?
Fast hätte ich es vergessen: die Impfung hat natürlich eine Wirkung. Länder, die schnell sehr viele geimpft haben, hatten darauffolgend eine massive Sterbewelle. Warum auch immer, hat nur die Schwurbler interessiert und ist längst vergessen.
Diese Impfung ist unsicher. Die Technologie ist nicht erprobt, die Medikamente sind kaum geprüft, die Nebenwirkungen katastrophal
Die Entwicklung einer Impfung dauert. Lange. Fast ewig. Zehn Jahre oder so. Meist eilt es auch nicht so wahnsinnig, und es gibt Potential, den Prozess zu beschleunigen. Aber nicht so wie hier: innert Monaten wurde der Impfstoff entwickelt. Das geht nicht ohne grosse Abstriche bei der Sicherheit. Es geht nicht. Man kann nicht Probanden in einem Monat ein Jahr lang beobachten. Es geht einfach nicht. Das Risiko sind wir gern eingegangen, weil die Impfung so super wirkt und dringend nötig war für die Rettung der Menschheit;wir hofften, es werde dann schon nicht so schlimm kommen mit Nebenwirkungen. Ich hatte schwere Bedenken, hoffte aber auch, dass nicht viel passiert. Und siehe da: es kam und kommt schlimm. Die Impfung hat katastrophale Nebenwirkungen. Jetzt ist das so eine Sache mit Nebenwirkungen einer Impfung: sie sind nicht sichtbar für den Einzelnen (es sei denn, du selber oder jemand in deinem Umfeld ist zufällig betroffen). Bei einer Impfung toleriert man richtigerweise nur geringe Nebenwirkungen, weil wir ja nicht einen Kranken retten können wie bei einer Medikamententherapie, sondern einen Gesunden behandeln; der mögliche Schaden ist eben nur eine potentielle Möglichkeit, die wahrscheinlich nicht eintrifft. Gemessen mit den üblichen Messlatten, ist diese Impfung richtig schlimm. Es gibt irrsinnig viel Meldungen über schwere Nebenwirkungen und Todesfälle, etwa hundertfach soviele wie bei anderen Impfungen, und das, obwohl viele Fälle nicht gemeldet werden. Die Impfung verändert die Gerinnungseigenschaften des Blutes (so wie es das Virus bei schweren Verläufen auch macht) mit entsprechenden Krankheitsbildern (Blutungen und Gerinnselbildungen), es gibt gehäuft Herzprobleme speziell bei jungen, gesunden Männern, Gefässinnenwände sind entzündet mit entsprechenden Krankheitsbildern. Wir sehen, dass generell das Immunsystem leidet. Und die grossen potentiellen Probleme können wir noch nicht sehen: überschiessende Immunreaktionen bei erneuter Infektion mit dem Virus; das wird möglicherweise das Thema diesen Winter. Ich hoffe es nicht.
Wir opfern übrigens auch hier Kinder. Um die Alten zu schützen, impfen wir Kinder, für die SARS-CoV2 harmlos ist, und nehmen in Kauf, dass sie dabei sterben. Kinder sind immunsystemmässig anders drauf als wir. Sie machen viele Nebenwirkungen, und an Spätfolgen mag ich gar nicht denken. Es ist einfach nur schrecklich.
So lieber Rolf, voilà! Kannst du meine Gedanken wenigstens teilweise nachvollziehen? Ein geimpfter Bekannter hat sich übrigens im Jodlerklub infiziert kürzlich. Natürlich nicht in deinem Klub, ich weiss.
]]>

Am Hafen in Tunis, in La Goulette, geht es wieder lustig zu und her. Auf dem Parkplatz werden wir von einer Gruppe Tunesier empfangen. Wir sind wirklich früh, halb vier, es ist noch nichts los, trotzdem tun alle sehr aufgeregt. Sie weisen uns weit vorne einen Platz zu und geben uns das Gefühl einer besonderen Behandlung. Wir wissen, dass es diesen halboffiziellen Service für die Erledigung der Papiere gibt und nehmen das grundsätzlich gerne in Anspruch. Ich möchte zuerst den Tarif aushandeln, setze mich jedoch leider nicht durch. Sie füllen ein paar Papiere aus und machen den Check-in. Wir genehmigen uns in der Wartezeit einen Kaffee.




Dieses Gesöff ist einmalig. Bazooka hoch drei, einfach unglaublich. Wir geben uns alle Mühe, aber ein Rest bleibt stehen.

Dann muss plötzlich alles wieder schnell gehen, wir wechseln Platz, müssen wieder warten, und dann kommen die Papiere zurück. Das von mir vorgängig ausgefüllte Formular sei nun doch nicht gültig, und sie füllen dasselbe nochmals auf italienisch aus. Viel Theater und Herumtelefoniererei. Ich bereue, dass ich nicht selber an den Schalter bin. Zuletzt gehts ums Geld, sie sagen, es ist Ramadan, wir wollen nichts. Die angebotene Summe ist dann doch zuwenig, und lieber hätten sie Euro und nicht Dinar, und vier Männer haben jetzt so viel gearbeitet…es ist richtig mühsam. Wir geben ihnen viel zuviel, damit Ruhe ist, Pia hat die Nerven nicht mehr. Dafür bekomme ich zuletzt einen Kuss auf die Glatze. Das ist ja auch was. Um halb sechs sind sie weg, sie finden bestimmt noch ein weiteres Opfer ich meine einen weiteren Kunden. Ich merke später, dass sie uns richtig hereingelegt haben. Ihre einzige Leistung war der CheckIn, ein Besuch am Schalter. Die Papiere, die sie ausfüllten, sind für den runden Ordner, die ganze Umparkiererei bringt rein gar nichts. Sie waren definitiv schlauer als ich, oder ich noch blöder als sie. Verkäufer wollen uns noch Plüschkamele und anderen Blödsinn verkaufen. Es ist wirklich unangenehm, die Toilette ist auch schrecklich. Wie es genau weitergeht, wissen wir nicht, es ist hier noch schlechter organisiert als in Genua, und das heisst doch etwas. Es ist glücklicherweise nicht so heiss. Wir warten hier gemeinsam mit den Autos, die auf eine frühere Fähre gehen. Unser liebe Helfer meinte, wir sollen mit denen schon mal zum Zoll, aber ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Ich will nicht in Palermo landen. Ein Angestellter sagt schon mal, für uns ginge es um acht los.



Die Palermoautos fahren weg, die Genuaautos werden zurückgepfiffen, ein Riesenbordell und Gehupe. Wir haben uns zum Glück nicht bewegt, warten einfach. Das haben wir gelernt hier.
Viertel nach acht geht es tatsächlich weiter. Passkontrolle, Stempel. Weiter zum Zoll. Ich glaube es nicht. Die Halle kenne ich doch. Und was jetzt, echt? Alles auspacken??? Alles auspacken. Ok, alles auspacken. Wir packen alles aus. Der Zöllner kommt, wir packen wieder ein. Passkontrolle, Auto eintragen, Stempel. Wir sind fertig, aber eingeklemmt in der Kolonne. Eine Italienerin nebenan macht grosses Drama wegen der Auspackerei. Da wird etwas geboten! Dann gibts Platz, wir fahren etwas Kofferslalom und stehen draussen, vor dem Schiff, in der nächsten Kolonne. Jetzt einfach aufs Schiff, bitte. Vor uns liegt eine tunesische Fähre. Die ist zwar schön rotweiss, aber wir wollen trotzdem nicht da drauf. Unsere Fähre muss sonstwo sein. Dann, kurz vor zehn, fährt ein Lotsenboot vorbei. Kurz darauf kehrt es zurück, und da ist sie ja, die Atlas. Ich drehe durch. Die kommt erst jetzt rein, muss noch entladen, und dann erst…oje. Wir dachten, nach dem Zoll gehts auf die Fähre und kurzum ins schöne Himmelbett. War wohl nicht ganz gut gedacht. Aufs Bett bin ich sowieso gespannt. Ich habe eine Honeymoonsuite gebucht. Aber da war ein anderes Schiff auf dem Plan, jetzt ist wieder die Atlas da, die wir kennen von der Hinfahrt. Da glaube ich einfach nicht so recht an das breite Doppelbett auf diesem alten Kahn.




Es ist 23.00. Die Fähre von Grimaldi fährt weg. Die Fähre von Grimaldi. Die Autos für Palermo waren zwei Stunden vor uns in der Pipeline. Und die Fähre fährt jetzt. Um 23.00. Das wird ja noch lustig. Pia schläft auf der Rückbank, und ich sollte eigentlich aufs WC. Wir haben Kaffee dabei, zum Glück, merci Pia, aber eben, Kaffee…nebendran fahren Autos vorbei, die von der Atlas kommen. Die gehen jetzt zum Passbüro, dann zum Zoll. Ich beneide sie nicht. Beim WC-Gang staune ich. Wir warten fast zuvorderst. Hinter uns stehen Autos. Und nochmals Autos. Zweihundert? Dreihundert? Vielleicht noch mehr. Sogar Berner hat es dabei. Wir sind gut positioniert, es war schon richtig, früh zu sein.
Viertel vor zwölf gehts weiter, etwa fünfhundert Meter, dann wird wieder aufkolonniert. Wir stehen jetzt direkt neben dem Schiff und schauen zu, wie die Container eingeladen werden. In Genua wurden zuerst die Autos verladen, und die Passagiere konnten ins Bett. Hier ist anderes Programm. Weit hinter uns hören wir ein minutenlanges Hupkonzert. Die Auflieger werden von weit hergeholt, mit drei Schleppern, viele Container. Der Verlad läuft nicht so speditiv wie in Genua. Und immer noch mehr. Und noch einer. Und wieder einer.
01.00. Die Zöllner tauchen auf, kontrollieren nochmals den Pass, schauen in den Kofferraum. Es geht offenbar um überzählige Personen. Dann fahren wir schon aufs Schiff, Deck 6, eine Treppe hoch, Lift in den Elften, Suite 110. 01.30 ist Feierabend. Das Schiff fährt irgendwann, ich schlafe längst. Wir erfahren am Morgen: Abfahrt war um halb drei.





















Offiziell ist das anders. Wir haben ja bei der Einreise grossen Ärger. Schon in Italien war vieles unklar, und eigentlich darf man als Tourist von Italien nicht nach Tunesien gehen. Aber irgendwie ging es dann doch. Wir müssten in Tunesien für zwei Tage in Quarantäne und danach einen Test machen. Damit können wir die Quarantäne beenden. Wir haben natürlich nicht im Sinn, uns wirklich einzusperren, deshalb haben wir als Quarantäneadresse unsere Freunde in Monastir angegeben. Das wird nun plötzlich nicht akzeptiert am Zoll. Wir müssen für den ganzen Aufenthalt eine Hotelbuchung vorweisen. Wir buchen das Hotel online, und die Angaben werden am Zoll registriert. Anschliessend stornieren wir die Buchung wieder. Weil die Angaben registriert wurden, befürchte ich Probleme. Wir wissen, dass bei der Ankunft im Flugzeug alles registriert wird und am zweiten Tag im Hotel jemand vorbeikommt und den Abstrich vornimmt. Vielleicht ging da auch jemand ins Hotel, wo wir sein sollten? Aber es geht problemlos, wir hören jedenfalls nichts. Falls uns jemand suchen würde an der angegebenen Adresse, wäre das sowieso etwas schwierig für ihn. Es ist hier nicht so einfach mit Strassennamen, Hausnummern und so 😀.
Wir machen am Dienstag den Test für die Ausreise und holen am Mittwoch das Papier ab. Es trägt einen schönen Stempel und eine echte Unterschrift. Am Donnerstag reisen wir, also wird das Datum auf Mittwoch angepasst. Kein Problem, wir bezahlen ja auch genug dafür. Italien verlangt für die Einreise ein Deklarationspapier in dreifacher Ausführung, das gibt viele Ordner voll. Dann, in Tunis am Hafen, will gar niemand den Test sehen. Der Test ist ja vor allem für Italien wichtig. Aber auch in Italien fragt niemand danach, und in Chiasso werden wir sowieso durchgewunken. Lustig.
Während eines Küstenspazierganges sehe ich eine Parallele zur Coronageschichte, manchmal hat man ja so komische Eindrücke. Der Küstenabschnitt wird gerade richtiggehend umgepflügt, und ich denke, das ist es, was gerade passiert in unserer Welt. Die Küste ist schön, eine wilde, unberechenbare Schönheit, sie lebt und blüht, und sie stirbt auch immer ein wenig und lebt auch mit und von diesem Sterben. Die Steilküste erodiert bei jedem Unwetter, es entstehen neue Gräben, Erde und Büsche verschwinden im Meer.













So ist es doch auch bei uns. Es war wieder mal ein Unwetter, und es sah schlimm aus am Anfang, wir mussten mit vielen Toten rechnen, die Propheten überboten sich mit Schreckensszenarien. Man sah bald, dass es doch nicht so schlimm kommt, aber irgend etwas lief anders, warum auch immer. Die wichtigen Leute sagten: so geht es nicht weiter, die Küste wird weggespült, bald stürzen unsere Häuser ein, wir müssen jetzt handeln, das ist etwas Neues, noch nie Dagewesenes. Die Häuser sind weit vom Meer entfernt, da ist noch viel Land da, aber das ist egal. Jeden Tag, jede Stunde wird berichtet über die Naturkatastrophe, und die Erosionsgräben werden gefilmt und in Grossaufnahme tausendfach gezeigt. Sie sehen aus wie immer, aber jetzt haben die Menschen plötzlich Angst davor. Vor zwei Jahren noch hat sich niemand dafür interessiert, wenn jemand einen Busch verloren hat ans Meer, das ist einfach so im Leben, aber jetzt ist es anders, schau dir doch die Bilder an, hör doch was die Nachrichten sagen! Und es ist plötzlich ein Plan da, erstaunlich wie schnell er entstand, aber er ist da und alternativlos. Wir verbauen die Küste! Wir haben das noch nie so schnell und in diesem Umfang gemacht, aber es war ja noch nie so schlimm! Die Bauunternehmer und Planer und Betonverkäufer und Fotografen und Lehrer und Gärtner werden eingebunden, sie dürfen mithelfen beim Bauen, wenn sie den ganzen Gestaltungsprozess mittragen. Wir sind solidarisch, es gibt eine Massnahme gegen den Regen, wir laufen jetzt alle mit Regenschirm herum, auch wenn es nicht regnet, auch wenn es der Küste nichts hilft, es muss jetzt einfach sein. Wir diskutieren engagiert über die richtige Farbe des Regenschirms, das ist wichtig, und wehe, du spannst deinen Regenschirm nicht auf! dann kommt der Polizist. Die Bagger fahren auf, reissen Wunden, die Schafhirten werden vertrieben, sie müssen zu Hause bleiben und die Schafe verhungern. Die aufgerissene Erde wird beim kleinsten Regen weggespült. Schon lange sind die Folgen der Bauerei schlimmer als die natürliche Erosion, aber wir müssen jetzt Opfer bringen, sonst verlieren wir die Küste und auch noch unsere Häuser, du musst jetzt auf die Vision schauen und nicht auf die paar Büsche, die sterben, und die Vögel und Eidechsen und Schlangen. Die neue Küste wird viel besser sein, sicherer, schöner, mit Strassen statt Trampelpfaden, ohne Löcher, mit gereinigtem Sandstrand auch!
Das ging mir durch den Kopf beim Spazieren. Ich denke, das ist Lüge, Manipulation, Kontrolle. Meine Bibel kennt ein Wort für solches, es ist Zauberei. Und mein Gott hasst Zauberei, er hasst es, wenn Menschen anderen Menschen die Freiheit rauben, wenn Menschen Menschen manipulieren und kontrollieren und wenn sie Türme in Babylon bauen. Viele denken so ähnlich wie ich, aber noch viel mehr glauben der Lüge der Mächtigen und der Vision der besseren Küste, gerade auch die Christen. Mir zerreisst es halt einfach das Herz, wenn ich an die Küste denke, die gut und wunderschön ist und jetzt leidet.
Wir könnten es anders haben, viele Regierungen machen nicht mehr mit bei dem Theater, bei dem Skandal. Aber wir vertrauen unseren Mächtigen und können uns nicht vorstellen, uns gegen sie zu stellen und uns zu wehren. Das ist schon erstaunlich, finde ich. In dieser Sache freue ich mich nicht auf die Schweiz, Tunesien war angenehmes Maskenland. Tunesier haben ganz andere Einschränkungen im Alltag, und wir sind natürlich insgesamt viel freier. Warum lassen wir uns das gefallen? Ist uns unsere Freiheit nichts mehr wert?