

















Gestartet sind wir vom Flugplatz Meschede-Schüren – mit einer Robin DR400/180, „dem Passat unter den kleinen Propellermaschinen“, wie einer der Piloten schmunzelnd meinte. Zunächst ging es in Richtung Westen, bevor wir auf Höhe der Veltins-Brauerei zum Möhnesee abbogen. Dort angekommen drehten wir nach Süden.
Besonders beeindruckend: Vom Möhnesee aus konnte man bereits den Sorpesee erkennen. Eine Strecke, für die man mit dem Auto gut 30 Minuten oder länger braucht, war aus der Luft plötzlich nur noch ein Katzensprung entfernt.
Weiter ging es zum Biggesee, dessen Wasser in der Sonne funkelte. Anschließend schwenkten wir nach Osten in Richtung Schmallenberg und Winterberg. Obwohl das Wetter perfekt war, lag dort unten noch Schnee auf den Pisten – und tatsächlich waren noch einige Skifahrer unterwegs.
Von dort aus flogen wir weiter Richtung Willingen und änderten dann den Kurs zum Fort Fun. Dort erwartete uns die nächste Überraschung: ein kleines „Rendezvous in der Luft“. Ein weiterer Flieger meldete sich per Funk, und wir flogen für einen kurzen Moment parallel – ein wirklich besonderes Erlebnis.
Zum Abschluss kreisten wir noch einmal tief über meinem Zuhause, bevor wir nach über einer Stunde Flugzeit sicher und butterweich wieder landeten.
Es gab eine Zeit, da habe ich gesagt: „Mich bekommen keine zwölf Pferde in so eine Klapperkiste.“ Diese Zeit ist vorbei. Ja, ich habe Flugangst – wahrscheinlich wie viele andere Menschen auch. Aber ich bin jemand, der Dinge wenigstens einmal ausprobiert. Und ich kann sagen: Es hat sich zu 100 % gelohnt.
Es war ein wunderbares Erlebnis und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Eine Wiederholung? Sehr gerne – vielleicht dann im Segelflieger. Auf jeden Fall!











Ein Dank geht an den LSV Meschede-Schüren, das Acroteam-Meschede und die Pilotin!
Der Törn sollte ursprünglich in Århus starten, aber da das Schiff wetterbedingt dort nicht hin kam starteten wir dann in Flensburg
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Flensburg -> Kegnæs
-> Lyø
-> Ærøskøbing
-> Sønderborg
-> Ochseninseln
-> Flensburg

Es wurde viel geankert. Auf dem Schlag nach Lyø haben wir uns Spaß gemacht indem wir sozusagen ins “Trapez” gegangen sind. In Ærøskøbing haben wir den Ort besichtigt und in einem netten Hotel-Restaurant gegessen. Der Hotelier war ein super netter Herr mit dem wir noch lange quatschen konnten. Das übersetzen mit dem Dinghy zum Schiff am Anker wurde zum Abenteuer. Von Sønderborg zu den Ochseninseln sind wir bei 7-9 Bft gesegelt, weil die Crew “die Kraft der Natur erleben” wollte. Vernünftig wars nicht aber spannend. Die Ochseninseln wurden erkundet und letztlich war es ein spannender, lehrreicher und schöner Törn.
Wichtig für mich war auch die Frage, ob ich mir vorstellen kann als Skipper in das Projekt einzusteigen. Dies ist auf jeden Fall denkbar. Mein nächster Trip ist zumindest bereits geplant.







































Wer die Stücke kennt, der weiß, dass das sehr kräftige und donnernde Klänge sind, die den ganzen Körper vibrieren lassen. Denn bei Dark Knight erbebt der Saal. Und wenn dann die unverkennbarste aller Titelmelodien – Star Wars – erklingt, dann spielen Trompeten und Posaunen im fortissimo. Auch der Chor hatte ein paar beeindruckende Gesangseinlagen. Z.B. war das perfekte markerschütternd-verzehrte Singen der Solistin bei Dune so atemberaubend, dass sich mir die Nackenhaare aufstellten.
Der Moderator gab einige spannende Einblicke in die Geschichten hinter den Stücken und lies das Publikum regelmäßig lachen und staunen. Als dann nach minutenlangen Standing Ovations dem Ruf nach Zugabe stattgegeben wurde und mit “Wingardium Leviosa” enthüllt wurde, welches Stück das endgültige Finale bilden würde, brandete gewaltiger Jubel im Publikum auf und gab die vielen Harry Potter Fans unter den Zuhörern preis.
Natürlich kann man die Magie der Musik in Bildern nicht widerspiegeln, aber zumindest ein paar Eindrücke will ich geben:




















Für das Balkonkraftwerk (BKW) habe ich zuvor einen Plan ausgearbeitet. Es sollte auf der Gartenhütte montiert werden, da dort im Verhältnis die wenigste Verschattung und beste Ausrichtung möglich ist. Außerdem der geringste Arbeitsaufwand.
Das Dach der Gartenhütte ist nach 150° ausgerichtet, bzw 30° von Süd nach Ost gedreht. Die Dachneigung beträgt 20°. Optimal wäre natürlich genau nach Süd mit 30° Neigung, aber man nimmt was man hat.

Im Netz hatte ich dann nach einiger Recherche eine Matrix zum Thema Leistungsspektrum von Solarpanelen je nach Ausrichtung gefunden. In meinem Fall ließe sich also ein Ertrag von 96% des Nennwerts annehmen:

Wenn 800Wp Solarmodule installiert sind bei Ausrichtung 30° und 20° Neigungswinkel lässt sich umgerechnet bis zu 768Wp erreichen. Zum Zeitpunkt der Installation ist aber eine Begrenzung von 600W maximale Einspeisung verordnet. Eine Aufständerung der Module ist nicht erforderlich, da die Verluste nicht so gravierend sind, dass es die Mehrkosten rechtfertigen würde.
Allgemein geht man von 550 bis 570 kWh Erzeugnis pro Jahr bzw. 1,5 bis 1,56 kWh pro Tag aus.
Mein Jahresverbrauch bewegte sich zuletzt bei 2.000 kWh, was im Durchschnitt 5,5 kWh pro Tag ergibt. Wenn also die Annahme stimmt, wäre mein Tagesbedarf zu etwa 27% gedeckt. Andersrum betrachtet sänke die Anfrage nach Netzstrom auf nur noch 4kW. Auf’s Jahr betrachtet also statt 2000 nur 1450 kWh.
Mein Amortisationsplan sah vor, dass ich eine Investition von 800€ habe. Bei einem Preis von 27ct pro kWh sollte das Balkonkraftwerk pro Jahr .ca 150€ an Stromkosten einsparen:

Nach Adam Riese wäre also nach rund 5-6 Jahren die Investition amortisiert. Ein übliches Solarpanel hat eine erwartbare Lebenszeit von .ca 25 Jahren. Lohnt sich also.
Das Verhältnis von Kosten, Nutzen und Rendite fällt bei meinem Haus nicht sonderlich gut aus. Es hat eine Ost-West-Ausrichtung und zu beiden Seiten auch noch Dachgauben, die die Dachfläche für Solarpanele blockieren. Man könnte zwar trotzdem bis 12kWp erreichen, allerdings sind dann die Installationskosten so enorm, dass eine erwartbare Amortisierung erst in 22 Jahren erreicht würde. Daher vorerst unattraktiv.
Bestellt habe ich letztlich folgende Komponenten:
Solarpanele: 2x Trina Solar 400Wp
Wechselrichter: Hoymiles HM 800
Anschlussart: Schukostecker
Strommessgerät: Shelly Plug




Bezahlt habe ich insgesamt runde 820€ für Panele, Wechselrichter, zusätzliche Kabel, Strommessgerät und Material.
Meine Kommune hatte zu dem Zeitpunkt einen Fördertopf, aus dem ich 220€ für die Installation erhalten habe. Dadurch lag mein realer Investitionsaufwand bei rund 600€ und somit bereits 200€ niedriger als ursprünglich kalkuliert.
Das System arbeitet seit dem Tag des Anschlusses vollkommen fehlerfrei und autark. Lustiger Weise ist genau im Monat der Inbetriebnahme auch mein Strompreis erhöht worden von 27ct auf 38ct, wodurch die Amortisationsrate höher als erwartet ist.
In diesem halben Jahr über die Sommersaison konnte ich bereits runde 150€ Stromkosten einsparen. Das ist exakt so viel, wie ich für ein ganzes Jahr in meiner Kalkulation errechnet hatte. Somit ist der Plan bislang genau aufgegangen.

Bislang habe ich die Anschaffung nicht bereut. Es macht Spaß zu beobachten, wie an sonnigen Tagen Strom erzeugt wird. Dann schaue ich immer wieder mal auf das Strommessgerät. Ob der Plan aufgeht, kann ich erst in 5 Jahren mit Bestimmtheit sagen. Bis hier her sieht es aber nach einer lohnenswerten Investition aus.
Jetzt ist mein Kraftwerk auf den Tag genau ein Jahr lang in Betrieb. Zeit für eine weitere Auswertung. Insgesamt habe ich bereits runde 250€ an Stromkosten gespart. Das sind 100€ mehr als erhofft für ein Jahr. Das liegt sicherlich zum Teil auch daran, dass mit der Installation der Strompreis mal eben um 30% gestiegen war, aber trotzdem kann man schon recht sicher sagen, dass es kein verschwendetes Geld war.

In vier überschaubaren Etappen sind wir von Konstanz im Uhrzeigersinn über Friedrichshafen, Bregenz, Arbon und zurück nach Konstanz gefahren.
Weggelassen haben wir lediglich den Untersee. Den haben wir mit einer Fähre überquert. Dort haben wir dann die berühmten Pfahlbauten, das Weltkulturerbe, besichtigt.
Wikipedia: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
Direkt noch in der Zeppelin-Stadt haben wir das gleichnamige Museum rund um die Luftschiffe besucht. Anschließend ging es auf den Weg über die Grenze nach Österreich.
Wikipedia: Zeppelin Museum
In Bregenz haben wir erstmal von Rad auf Seilbahn gewechselt und sind hoch auf den Berg Pfänder gefahren. Auf 1062 müNN. Von dort hatte man einen ziemlich guten Blick auf den See. Anschließend ging es über die nächste Grenze rüber in die Schweiz.
Wikipedia: Pfänder
In Arbon haben wir zu erst einmal das Saurer-Museum besichtigt. Saurer ist einer der ersten Hersteller von Lastkraftwagen, deren Geschichte man dort sehen konnte. Von Arbon ging es dann zurück ins Heimatland nach Deutschland. Dort angekommen haben wir noch mit dem Auto als abschließendes Highlight die Rheinfälle in Schaffhausen besucht.
Wikipedia: Adolph Saurer AG
Wikipedia: Rheinfall





































Ende Juni bis Mitte Juli habe ich in den schwedischen Schären ein Segelabenteuer erlebt. Gestartet in Västervik mit Ziel Stockholm.
Jedes Anlegemanöver gemacht, das man sich vorstellen kann, die Tücken der Schären
hautnah erlebt, das weltberühmte Wasa-Museum
besucht und zum Abschluss noch ganz spontan Elton John
bei seinem Abschiedskonzert live gesehen.
Schon vorher war Schweden ein persönlicher Traum, wo ich unbedingt nochmal hin wollte – besonders auch mal segeln -, dass es dann aber so ein überwältigender Urlaub werden würde, hat meine kühnsten Erwartungen noch übertroffen.

































kurzer Videoausschnitt: