Wir haben einen Kreis an möglichen Kandidaten, wir haben Grenzen die diese nur bedingt beeinflussen können, wir haben in den Wochen bis zur Wahl eine Reihe von Aussagen zu den Themen und eine Selbstdarstellung der ein Mandat anstrebenden.
Der Bekanntheitsgrad trägt weit. Die Chancen stehen besser für „vertraute Gesichter“ und es dürfte kaum überraschen das Bewerber mit nach außen ausgerichteter Persönlichkeit leichter von sich einnehmen können.
Hinter den Einzelnen Kandidaten bestehen Parteien und Vereinigungen, ein Sammlungsbecken, möglicherweise etwas anleitend was die Richtung und die Themen angeht.
Quelle für die Themensetzung und Aussagen sollte in einer Gemeinde sein was die Gemeinde, die Bürger, bewegt. Die notwendige Kommunikation dafür ist leider nicht immer gegeben. Oft läuft ein Austausch mehr zwischen einzelnen „sich aktuell betroffen fühlenden“ und Gemeindepolitik zu Themen die in ihrem Umfang von „einer handvoll Personen“ bis zu „ganzer Ortsteil “ reichen.
ES entsteht eine Lücke. Kommunalpolitik hat langfristige Handlungsstränge und Parteiprogramme und lokale Spezialthemen. Bürger sind nicht so besonders scharf auf trockene Programme und Abläufe die sie Jahrelang verfolgen müssten.
Wie kommt nun der Mandatserstrebende zu seinen „Angeboten“ und zu seiner Ausrichtung um besonders „wählbar“ und damit erfolgreich zu werden ?
Manche stellen ihre Tätigkeiten nach vorn ins Schaufenster. Zählen Eigenschaften auf die sie sich selbst zuschreiben. Versuchen keine „negativen“ Punkte zuzulassen, keine Ecken und Kanten mit Reibungsrisiko sondern nur „positives“ .
Und genau so lesen sich dann die Digitalen und gedruckten Wahlmittel.
Ab und zu bestehen Themen die eine Positionierung erzwingen. Wo es kein ausweichen gibt. Dann stellen sich die Listen und Kandidaten leichter verortbar auf ( nun soll es ja vorkommen das nach der Wahl…) .
Die Zwickmühle für die Wähler ist die Suche nach dem passenden Angebot zwischen lauter Werbeaussagen, wohl wissend das sie bestenfalls beim nächsten mal anders wählen können um irgendeine Rückmeldung zu ihrer Zufriedenheit mit der Umsetzung auszudrücken. Aber alle 6 Jahre einmal ? Da wirkt eine gewisse Vergesslichkeit, ein möglicherweise „Pest oder Cholera“ Angebot, das Risiko hier Prügel zu beziehen ist begrenzt.
In unserer Bürokratie frisst die Planung und Genehmigung und Verfahren viel Zeit. Wahlversprechen können in einem Rahmen von 6 Jahren auch so langsam in der Umsetzung sein das jemand altersbedingt ( oder zB Umzugsbedingt ) ausscheidet bevor man beurteilen kann was das Ergebnis ist. Natürlich steht durch die Abstimmung in Räten eine Grenze in Form von notwendigen Mehrheiten. Praktisch bedeutet es das sehr gegensätzlich zusammengesetzte Räte mehr Diskutieren, vielleicht länger brauchen um Einigkeit herzustellen. Andererseits können sehr „konforme“ , fast schon Unterschiedslose Zusammensetzungen, möglicherweise schneller Punkte abhaken aber die Bandbreite der Gemeinde schlechter vertreten und vertreiben langfristig die Wähler vom mitmachen hin zu Opponieren. ( zB Bürgerinitiativen ).
Versprochen wird Kompetenz. Versprochen wird bezahlbarkeit. Versprochen wird weniger belastung. Versprochen wird Forderungen zu erfüllen. Das Problem an den Versprechen ist die Kontrollmöglichkeit.
]]>Viele nehmen an das es mit der Zielsetzung der lokalen Selbstverwaltung entsprechend Spielraum geben muß. Das ist so weit richtig bis es auf die nach außen kaum zu sehenden Leitplanken trifft. Man könnte ihre geringe sichtbarkeit und unbekanntheit daher mit dem Zusatz „unsichtbar“ beschreiben.
Jetzt fragt sich doch jeder warum es nicht mehr Wissen bei den Wählern und Bewerbern um Mandate gibt wo solche einschränkenden Faktoren liegen.
Eine Möglichkeit der Erklärung : es ist etwas weniger angenehm den Handlungsspielraum als begrenzt wahrzunehmen und anschließend zur Kandidatur zu Motivieren.
Für die Wählerschaft die einen Vertretungsauftrag erteilen will entsteht eine Situation der schlechten Einschätzbarkeit ob etwas an den Möglichkeiten oder dem Willen der auftragnehmenden Mandatsträger scheitert.
Die Kommunalpolitik täte deshalb gut daran die Schlüsselstellen bei Entscheidungen bekannt zu machen damit Beteiligungsverfahren durch Beteiligung gestützt und Bürger wissen wo die Weichen gestellt werden damit sie ihre Vertetung entsprechend organisieren können.
Das ist auch eine Machtfrage! Wenn die „wissenden“ ihre Vorstellungen passend platzieren können und die „unwissenden“ dadurch an Einfluss beschnitten werden , verschärft das eine Bildung von Zirkeln, von Blasen, von Pseudo-eliten, weil ein Streben nach eigenem Einfluß für Menschen keine ungewöhnliche Denkweise ist.
Das heißt wer die Abläufe kennt, wer Zugang hat, wer Reichweite hat kann mehr Einfluß haben als vorgesehen und die eigentlich den Kurs „wählenden“ stehen immer wieder als beinah schon „kalt-gestellt“ da. So erzeugt man unzufriedenheit. So erzeugt man das Gefühl es ändert sich nichts. Verdruss statt Teilhabe.
Wo kommt die Rahmensetzung her ? Wo entstehen die Leitplanken ?
Die Organisation der Gemeinden beruht auf den Grundlagen die zB eine EU, eine Bundesregierung, eine Landesregierung und die Gesetze schaffen.
Das Problem bei vielen an einer Rahmensetzung beteiligten ist das alle mitspielen. Die offensichtlichen Grenzen sind möglicherweise bekannt, zumindest ungefähr, die Vielzahl an Stellen eines verschachtelten Rahmens machen es schwer das Konstrukt das sich entwickelt zu überblicken. Würden Gemeinden für alles sogenannten „Organigramme“ erstellen wären viele wohl entsetzt über das Labyrinth.
Die Gemeinden stellen sich mit einer Verwaltung und einem Gemeinderat auf. Sie schaffen unterteilungen in Ausschüsse damit nicht jedes Thema immer alle Gemeinderäte erfordert.
Die Verwaltung muß alles von „oben“ kommende einfügen, wenn die Gemeinden zur erstellung von Plänen verpflichtet werden ( egal ob EU oder andere Quellen ) dann können die Gemeinderäte diese Bereitstellung nur umsetzen aber nicht einfach so dauerhaft unterlassen.
Die Folge ist eine Aufgabenstellung die von mehreren Seiten kommt. Die Gesetzgebende Seite stellt Aufgaben und die Bürger stellen Aufgaben. Während die Bürger eine Behandlung der kurzen Wege als Gedanken haben, steht Staatlicherseits eine Bürokratie die Erfüllung von Vorgaben, abarbeiten von Listen, weiterreichen von Verantwortung liebt.
Die Handlungsspielräume der Mandatsträger die zwischen den Bürgern und der verwaltenden Seite stehen , die im Grunde ja Teil von beidem sein sollen, schrumpfen durch eigenes und fremdes zutun. Es entstehen Abläufe mit der Wirkung von Leitplanken.
Eine Stadt erhält die Vorgabe eine Planung aufzustellen. Kann Verkehr sein, kann Gewerbe sein, kann Schulen und Bildung umfassen oder Wohnen. Heute auch Wärme und Vorranggebiete. DIese Planungen sind keine 1 Jahres Pläne, keine 5 – Jahres Pläne, eher 10-20 Jahre sollen „geplant“ werden. Sie entstehen dann mit Gutachten und expertisen, mit Zielsetzungen und Berichten, mit Festlegungen die manchmal nicht herausgelöst werden können.
Verwenden wir als Beispiel die Mobilität. Ein Verkehrsentwicklungsplan wird erstellt. Der besteht aus Konzepten für einzelne Verkehrsarten, aus Aktuellen und Prognostizierten Zahlen, aus zahlreichen Sitzungen und möglicherweise Bürgerbeteiligungen. Viele Gutachten für vorgegebene Aspekte sind beizufügen und Geld für die Büros zu verdienen. Die beteiligungen von Verbänden und Organisationen die einzelne Gruppen vertreten erzeugen Einflüsse.
Das ganze wirkt ständig innerhalb der Teilaufgaben auf andere Teile ein. Es entstehen für die außen stehenden unsichtbar Leitplanken.
Zu beginn entsteht ein Auftrag. Hier könnte man sich einbringen, das heißt falls die Erteilung nicht schon mit Leeren Phrasen und Textbausteinen auf ein Abstellgleis der Beliebigkeit gestellt ist , bestünde die Chance von Erfahrungen und Realitätssinn geleitete Räte wahren die Interessen der gesamtheit der Bürger. Sind die Lobbygruppen und Besserwisser hier erfolgreich, stehen von Anfang an einzelne Klientel im Vordergrund.
Wie oft läuft so ein Start komplett öffentlich ? Wie oft läßt man die Bürger da außen vor ?
Der wahrscheinlichste Fall ist das Parteien ihr Parteiprogramm abspulen, das Vorgaben entstehen die einen Rahmen setzen der entsprechende Maßnahmen begründet die wiederum der geneigten Wählerschaft anschliessend gut verkauft werden können. Die Interessen erzeugen eine Festlegung die wie eine Leitplanke alles folgende in eine Richtung lenkt. Das dauert bis zur Komplettierung der Planung und dem Beschluß am Ende ..Jahre. Während all dieser Zeit lenken die einzelnen Festlegungen wie Leitplanken eine Diskussion. Die darin handelnden sind möglicherweise selbst schon in ihrem eigenen Rahmen gefangen.
Ist das sichtbar für alle ? Erkennt der in jahrelangen Einzelbeschlüssen, gern im „das wollen wir doch alle“ Modus, arbeitende noch das hier kein kleines leicht zu steuerndes Projekt läuft ? Ich vermute viele merken es selbst nicht mehr und die „aussenstehenden“ können wenig Hilfe bieten weil die lange Planung einen Eindruck von endlosen Reden erzeugen kann.
Man merkt ja die selbstverwirrung schon durch die ständige Forderung nach Verkehrskonzept, auch wenn es ein Verkehrskonzept gibt und die übergeordnete Planung ein Entwicklungsplan mit aktualiserten Konzepten ist.
Die vielen Beschlüsse und Maßnahmenkataloge, die Konzepte und Gutachten schaffen Leitplanken , weil es schwer ist mit einer Besetzung aus gewählten Personen mit oder ohne Kompetenz im jeweilgen Handlungsfeld eine Sachdienliche Diskussion zu führen. Leider fand die Politik als Ausweg für die Herausforderung des dazulernens die Antwort : Emotionen ! und so findet sich immer ein Weg um ein Thema von der Sachlösung zur Gefühlsfrage zu drehen.
Der Umfang der Themen im Stadtrat und die Zeitschiene erschweren den Überblick. DIe vielen Maßnahmen und Pläne und Verpflichtungen der Verwaltung positionieren zahlreiche Leitplanken . Legt man als Ziel ÖPNV stärken fest, hängen veränderungen an den Daten der Vergaben für die bereitstellung des ÖPNV weshalb ein Gemeinderat zwar kleinere Änderungen einleiten kann aber größere zu dem jeweiligem Datum der Vergabe für x-y-z-Jahre angebunden sind. Wer in einen Gemeinderat will hat also eine Leitplanke in form der Zeitschiene auf der ein Thema läuft. Zudem eine weitere Leitplanke in der langfristigen Zielsetzung. Das multipliziert und kombiniert sich mit jedem Teilaspekt und was einmal installiert ist ist schwer wieder zu verändern.
Entstehen zu viele Festsetzungen und Ziele und Maßnahmen, ist alles voller Leitplanken und Politik nur noch Gestalten im „cruise control“ Modus, eine Politk im Autopilot.
]]>Machen sich die Kandidierenden vorher Gedanken wo sie wirken werden und wo nicht ?
Wer zur wiederwahl antritt, durfte kennenlernen was in seinen Bereich fällt. Für die möglichen „neuen“ heißt es entweder vorher Informationen sammeln oder bei Mandatserteilung versuchen hineinzufinden in den Betrieb.
Die Gemeinde ist die unterste Ebene der öffentlichen Verwaltung. Der Wirkungskreis besteht vor allem aus örtlichen Entscheidungen innerhalb des Rahmens der Gesetze. Er ist sehr nah am täglichen Leben und damit interessant für jene die etwas vor Ort bewirken wollen. Aber: während die Anfänge der Bildungslaufbahn von zB Kindergarten und Grundschule zu den Gemeinden gehören, ist der weitere Weg über Realschule/Gymnasium und Berufsschulen bei den Landkreisen verortet. Ähnlich beim Verkehr wo örtliche Strassen zur Gemeinde gehören und Kreisstrassen zum Kreis, wo ÖPNV oft vom Kreis organisert ist auch wenn eine Gemeinde den Auftrag erteilt.
Der Landkreis befasst sich mit Einrichtungen für mehrere Gemeinden. Zudem ist er ein Teil des Staates mit staatlichen Aufgaben. Kreisfreie Gemeinden können mehr selbst bestimmen, als Gemeinden innerhalb eines Landkreises. Deshalb würde zB die Große Kreisstadt Landsberg eine Entscheidung im Bauwesen regeln können ohne vom Landkreis überstimmt zu werden während ein Markt zwar selbst handeln darf aber den Kreis als darüber liegenden Entscheider hat und es vorkommen kann das betroffene versuchen etwas vom Kreis zu bekommen was die Gemeinde verweigerte.
Zu bedenken ist : was International und National, was für das Bundesland gilt, bindet auch die Wirkungskreise der Mandate einer Kommunalwahl.
Trete ich an um im Feld „Mobilität “ zu wirken, muß mir bewusst sein das es keine völlige Gestaltungsfreiheit gibt sondern eine STVO für alle, muß ich damit arbeiten das ich kein “ Muster “ keine “ Schablone für alle “ sein kann . Hat mein Thema Auswirkungen , weil zB ein Wettbewerb zwischen Gemeinden entstehen kann , sollte ich vielleicht keinen Nachbarschaftsstreit vom Zaun brechen. Man sollte die Grenzen die es gibt kennen.
Einen Rahmen bilden die langfristigen Pläne und die Konzepte. Auch diese können einschränken was ich als Mandatsträger bewirken kann, weil es dort Beschlüsse geben wird die auf viele Jahre gerichtet sind und mein Wirken auf etwas, das nur pro Jahrzent neu geschrieben wird, bei einer Normalen Mandatszeit von 6 Jahren nicht unbedingt genau in den Zeitraum meiner Tätigkeit fallen muß.
Der Wirkungskreis ist erlernbar. Er wird sich vermutlich kaum ändern. Er ist nur einer der vielen Rahmen um die Tätigkeit herum. Wer vorbereitet sein will sollte sich einlesen wo sein Wrikungskreis jeweils sein wird um nicht enttäuscht zu werden.
]]>Wer ist für diese Listen besonders interessant ?
Zusammengefasst ergibt sich ein Bild. Wen man kennt „wie ein bunter Hund“, wen man für allgemein bekannt hält, wer Zugang zu möglichen Wählern zu bieten scheint der hat gute Karten auf aussichtsreiche Plätze auf den Listen.
An welcher Mechanik liegt diese Auswahl ?
Die Logik hinter der Einschätzung von bereits vorhandener Bekanntheit als wichtigem Faktor ist das Verhalten der Wähler gegenüber dem Angebot in der Vergangenheit. Wenn sich wiederholend die Stimmen vor allem bei bestimmten Faktoren sammeln, erzeugt das eine Zielsetzung dies für den Wahlvorschlag bestmöglich einzusetzen.
Wahlvorschläge enthalten einzelne Personen in derselben Menge wie Mandate zu vergeben sind. Allerdings wird hier nicht auf einzelne Mandate beworben bei den Listen, nur die Wahlen der Bürgermeister ( und OB ) sind ein direktes Aufeinandertreffen von einzelnen Personen.
Die Listen bekommen Stimmen und die Gesamtzahl der Stimmen bestimmt den Prozentualen Anteil dieses Wahlvorschlags an den zu vergebenden Mandaten. Wessen Liste zB 10% der Stimmen erhält hätte bei 30 Mandaten für den Rat einen Anspruch darauf 3 Mandate zu besetzen. Die Reihenfolge der Listenkandidaten für die Besetzung dieser Mandate erfolgt gemäß den erhaltenen Stimmen. Bei 3 Positionen würden die 3 Kandidaten ( auch Kandidatinnen ) mit den 3 höchsten werten bei den Stimmen aufgefordert zu entscheiden ob sie die Wahl annehmen. Nehmen sie an, erhalten sie ein Mandat. Lehnt jemand ab rückt die bei den Stimmen auf Platz 4 befindliche Person nach und dürfte ebenfalls entscheiden.
Das heißt es ist sinnvoll Bewerber zu finden die Stimmen erhalten und auch eine Wahl annehmen, aber mit der Wahrscheinlichkeit das niemand 100% der Mandate erreicht ist auch eine begrenzte Menge an Kandidaten die nur Stimmen sammeln wertvoll für den Gesamterfolg.
Der Grund für komplette Listen ist in der Mechanik: „viele sammeln viele stimmen“ zu suchen.
Wer nur die aussichtsreichsten Bewerber aufstellen würde, oder nur zur Wiederwahl aufstellen würde, hätte einen Nachteil. Weil es möglich ist stimmen zu verteilen und stimmen komplett einer Liste zu geben haben kurze Listen oft einerseits gute Chancen ein Mandat zu erreichen und dabei sogar weniger stimmen für diesen Kandidaten zu benötigen und gleichzeitig schlechte Chancen mehr als ein Mandat zu bekommen.
Damit können viele kleine Listen eine Wirkung auf andere erzeugen in dem sie Mandate bekommen mit weniger stimmen für ihre Mandate und größere Listen haben Kandidaten mit mehr stimmen aber ohne Mandat.
Für Bewerber mit dem Willen ein Mandat zu erhalten kann eine kleine Gruppierung zum Erfolg führen. Allerdings sind die großen immer bemüht die Bewerber denen man zutraut Erfolg zu haben für ihre Liste zu gewinnen und die Unterstützung und Mittel sind auch größer dort.
]]>Eine wichtige Entscheidung. Sie wird oft überlagert von weiteren Wahlen, weil es üblich ist die Termine möglichst an wenigen Tagen zu Sammeln um den Aufwand zu begrenzen.
Aktuell für uns stehen zwei Mandatsvergaben an, Regional der Landkreis und Rat, Lokal die Stadt und das Oberbürgermeisteramt. Im Kreis hat die Stadt ca 25% der Wähler und durch ihre Stellung eine stärkere Ausrichtung auf die Stadt selbst. Beim Stadtrat kommen hier die Ortsteile als eine art „geschwister“ zum tragen, weil sie verbunden aber keine kopie der Stadt sind.
Die Ortsteile sind ähnlich selbstständiger Gemeinden in ihren politischen Ausrichtungen eigen, es kann also jederzeit eine Bevorzugung von Wahlvorschlägen geben die in allen 4 Ortsteilen komplett verschieden ausfällt.
Wir haben zu Wahl sowohl bundesweit tätige Parteien mit deren Ortsverbänden als auch lokale Wählervereinigungen. Die örtlich begrenzten Gruppen schließen sich für den Landkreis meist mit anderen zusammen, häufig andere Ortsbezogene Gruppierungen , manchmal docken sie bei Parteien an ( wie zb FW ) die jedoch nicht bundesweit tätig sein müssen.
Wohne hier und bleibe auch, so als zukünftig betroffener der Politik…. ein paar Gedanken von einem der sich informiert, beteiligt, auch kommentiert und immer noch hofft das es keine verlorene Sache ist.
m
Meine Auffassung ist: ein Mandat ist ein Vertretungsauftrag. Es ist kein selbstverwirklichungsauftrag, kein Umsetzungsauftrag für Versprechen allein, weil der Zeitraum von 6 Jahren Veränderungen beinhalten kann die zur Wahl noch unvorhersehbar waren. 1 sich daraus ableitende Problemstellung für mich ist die Frage wofür man stehe. Ja …. wofür ? wogegen fragt niemand … beim bequemeren wofür füllt sich gern jedes Textfeld mit Phrasen und Versprechungen. Was antworte ich also , was schreibe ich damit jemand etwas veröffentlichen kann ?? Die geübten selbstverkäufer finden genügend fürs Publikum, spulen alles ab was „erwartet“ wird. Doch wäre das ich ? Steht mein tägliches Werk, mein Handwerk, dem näher was ich bin ? Wenn ich das Mandat so betrachte, als Auftrag, als Umsetzungsanforderung die Interessen anderer Voranstellt, passt es für mich. Das ganze Paket heißt in der Folge das es für mich keine Teilansätze gibt, es ist immer ein Weg der zu Ende gegangen wird, es entstehen Erkenntnisse , Handlungen und Verantwortung. Ziele und Pläne, Konzepte und Modelle, haben ihren Platz. Der ist bei mir nicht an der Spitze, dort steht das Ergebnis, greifbar , meßbar, gemeinsam auswertbar weil alle dasselbe vor sich haben und nicht zig verschiedene Bilder ( oft trugbilder ) . Narrative sind für Narren !
]]>Nach einer leider durch technische Herausforderungen begrenzten Zeit für die Suche war die Wahl auf den Markt für direkt verfügbare Kraftfahrzeuge beschränkt. Neuwagen sind mit den Lieferzeiten und den in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Preisen langsam immer schwieriger als Zielvorstellung und mit den verschiedenen Angeboten an Tageszulassungen, Jahreswagen,Vorführwagen und Gebrauchten gibt es Alternativen wenn man nicht komplett an ein persönliches Gestalten gebunden ist.
Also mal umgeschaut vor Ort. Nur einfache Grundvorraussetzungen bei der Suche:
+ Limousine, Schrägheck/Stufenheck/Kombi oder Coupe/Gran Coupe
+ Normale Motorisierung, kein downsizing Rasenmäherturbinchen, Benzin ( Diesel? )
+ unter 50.000€
+ bestenfalls 2 Jahre alt, unter 30.000 km, möglichst aktuelle Version
+ Innenraum tauglich für Erwachsene Mitteleuropäer, kein einpferchen wie die Ölsardinen;
Wir haben eigentlich alle Marken vor Ort. Nur das Angebot ist irgendwie unpassend zu meiner Suche und ich konnte wenige Kandidaten finden. Musste dann etwas weiter ausgreifen und Nachbarorte und Nachbarlandkreise miteinbeziehen. In Unserer Zeit geht viel auch online und so kam es das ich seltsames und erfreuliches erlebte.
Einmal, stand ein Angebot gut da, war aber vor Ort dann reichlich speziell weil man zwar bemüht war und im Grunde das Fahrzeug gar nicht schlecht; die aktuellen Autos sind doch etwas auf den Strom angewiesen und ohne Batterie …. probierst du nix… warum man mitten im Ausstellungsraum KFZ vorhält die „stilliegen“ wenn man ein Autohaus ist und Batterien haben sollte??? Natürlich habe ich gefragt ob die Batterie extra kostet und der Preis nur ohne zu verstehen ist…
Oder der nette Versuch eines Verkäufers, sich mit seiner schlanken Statur hinten fix reinzusetzen und zu behaupten da wäre Platz wenn der Vordersitz auf mich eingestellt ist. Vorne hatte ich schon links und rechts kaum Platz, saß drin wie im Jagdflieger, wenn da ein Seitenairbag loslegt sitzt auf der Mittelkonsole… und der junge Herr meint mir die „Notsitze“ hinten als vollwertigen Raum andienen zu können… Kinder könnten vielleicht ein paar Jahre da reinpassen.
Sah einen Händler mit einer ganzen Reihe von Wagen die interressant sein könnten. Mehrere, ähnliche, das bietet Vergleiche und vielleicht eine Chance auf etwas passendes ohne allzu viele Beschränkungen hinsichtlich der Ausstattung. Hingefahren, die Modelle angeschaut, ein gutes Dutzend in verschiedenen Farben und Ausstattungen und Baujahren. Preislich recht gut bezahlbar und keine seltsamen Zusammenstellungen bei den Produktlinien.
Beim nächstenmal vorgehabt einen auszusuchen und ich war da schon auf dem Weg zu den Wagen im mittleren Preissegment. Wie es im Frühjahr hier gerne kühl ist, nützt man die innen stehenden Autos eher zum reinsetzen und schon wars vorbei. In einen reingesetzt und gleich das Gefühl da bist du richtig. Da sitzt einfach. Da passt die Anordnung der Bedienelemente. Da ist drin was muß aber kein nutzloser kram, es ist ein Auto und kein Handy. Dummerweise halt ein Auto am oberen Ende der Preisliste, glücklicherweise eine Liste deren Zahlen für unsere heutige Angebotswelt recht harmlos sind und es passte prima ins Budget.
Nur farblich, da wären andere eindeutig leichter zu handhaben gewesen und einen Nachteil hat der Kauf von vorgefertigten Produkten immer : 100% Perfekt ist nie.
Manches läßt sich ändern und ich hatte ja noch ein Restbudget. Also gekauft und innerhalb einer Woche fahrbereit abgeholt.
Anschließend viel Arbeit beim Putzen nach beinahe jeder Fahrt. Rote Streifen, schwarze schmierer, gelbe Flecken usw. Alles was halt so am Fahrzeug zerschellt oder hinscheißt.
Folie! Die ist auswählbar, kann wieder weg, billiger als Lackieren. Viele Farben und Effekte, von bunt bis gedeckt, von glänzend bis matt, mit Farbwechsel bei Lichteinfall.
Tollen Fachbetrieb gefunden. 2M-Designs in Augsburg.
Komplette Folierung der lackierten Bereiche außer Motorraum. Dauerte 3,5 Tage.
Mein Auto wie es in seiner Verbesserten Form aussieht:

Ich wüsste eine empfehlenswerte Dame die sich der Aufgabe stellen würde. Gleich neben mir im Bild.

Landsberg ist in den ersten drei Monaten im Wahlkampfmodus wodurch sich das Problem verstärkt.
In der Bürgerversammlung 2020 stellte ein Oberbürgermeister Zahlen in den Raum. Das man in wenigen Minuten quer durch Landsberg käme, vom Osten beim Fachmarktzentrum bis in den Westen am „Schongauer Dreieck“ / Danziger Platz. Befahrungen sollen dies ergeben haben. Nun, um Mitternacht zur Geisterstund da ist es leer , da geht es immer schnell… um es zu Prüfen könnte man die Strecke nehmen, die erlaubten Geschwindigkeiten von 30 oder 50 Km/h je nach Abschnitt und nachrechnen. Aber warum bringt man die Bürger in die Lage es schwer nachprüfen zu können, es glauben zu müssen ( oder nicht ) ?
Momentan mag es günstig erscheinen die Leute beruhigt zu haben, alles nicht so schlimm, sieht aus wie Stau ist aber nur Parken mit vorwärtsbewegung und daher Gebührenfrei… jedoch..man kommt sich auch nicht ernst genommen vor.
Die Folgen des „sich ignoriert fühlens“ kennen wir alle. Die Glaubwürdigkeit sinkt, die Scharlatane und Spruchbeutel stehen irgendwann auf derselben Stufe wie die anderen, die eigentlich das alles nicht wollten aber für den kurzfristigen Scheinerfolg den Pfad der Tugend verließen.
Selbstverständlich hat Politik mit Vermarktung zu tun. Die Kundenbindung funktioniert ähnlich wie im Handel. Nur sind Städte, die Polis, eben keine Temporären Ansiedlungen sondern langfristige und feststehende Gemeinschaftsprojekte. Mal eben einen Laden aufziehen und wenns nicht läuft dann halt abwickeln ?
Deshalb muß ein Ende des Münchhausentums her!
Natürlich bewundern wir alle wie sich Politiker, auch die kommunalen, am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Selbst ohne Pferd! Es dürfen jederzeit beliebig viele Kanonenkugeln geritten werden, wenns gefällt.
Die Diskussion , die verdient in der Sache mit Fakten geführt zu werden.
Möchte ich von Ost nach West oder umgekehrt, führt der Weg über Kreuzungen. Manche mit Ampelschaltung, manche als Kreisverkehr. Dazwischen die Haltestellen der Busse, die in Knoflacherei von Buchten zu „steht auf der Straße und verursacht Stau“ umgebaut wurden. Weder Kreuzungen noch Stehende Busse gewähren freie Fahrt, also summiert sich die reine Zeit für die Strecke mit der Wartezeit bis man dran ist, mit bewegen. Zur Erhöhung des Spaßes hätten wir auch noch einen beschrankten Bahnübergang im Angebot!
Kann man daher überhaupt Pauschal Zeiten nennen? Nein und das ist so direkt auch nicht geschehen. Aber wir wissen was zum Beispiel 3 Ampeln und eine Bundesstrasse bedeuten können. Eine B17 alt war effektiv ein Zeitfresser weil die Zeit bis man vom Königsberger Platz bis hinter Kaufering kam genau so lang war wie der rest der Fahrzeit in die Innenstadt Augsburgs. Mit der B17 Neu, da bewegt sich wieder was!
Aus den Fahrzeugen auf der B17alt heute zu schließen das Verkehr nie versiegt ist völlig irre. Wirklich wichtig war der Bau der neuen Bundesstrassenführung für den zunehmenden Verkehr der nur durch Landsberg durch fuhr. Wir haben den Zusammenbruch vermieden. Wir werden aber am Zugang zur Autobahn, zum Industrie und Gewerbegebiet, nach Kaufering, nie mit dem Verkehr rechnen dürfen der auf Landstrassen im Fuchstal oder den Stauden herrscht. Man muß sich da „ehrlich machen“.
Der Verkehr am Mittelzentrum Landsberg in der Metropolregion München , an einem Knotenpunkt gelegen der uns in alter Zeit half zur Stadt zu werden, der verschwindet nicht wegen Kommunalpolitikern die eine Verringerung des Verkehrs „herbeibeten“. Wünschen ? Wünsche sollten so gestellt werden das sie erfüllbar sind. Wir könnten uns gemeinsam überlegen was wir brauchen. Wir könnten dies frühzeitig weitergeben „nach oben“ und vielleicht haben wir die gleichen Nützlichen Angebote wie sie schon die A96 als Ersatz für die B12 darstellt, wie sie die B17 neu darstellt, wie selbst die Neue Bergstrasse die alte Bergstrasse gut vertritt. Ich würde mich ungern auf ein „geht scho“ einlassen das uns dann in den Hintern beißt weil die Prozesse so langwierig sind.
Also, die Frage der Fragen: wem nützt es, das relativieren?
]]>Am 18. Januar stellt die UBV im Altstadtsaal in der VR-Bank mit einer öffentlichen Veranstaltung sich und ihre Kandidatinnen und Kandidaten vor. Von 16.30 bis mindestens 19.00 Uhr kann man uns dort antreffen und mit uns diskutieren.
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