Das Buch »Prototypische Untersuchung von Lernszenarien in virtuellen Welten am Beispiel WorkAdventure zur Evaluation des Potenzials der Anwendung in der Hochschullehre im Bereich Informatik« wird vom Open Acces Hochschulverlag der HTWK Leipzig herausgegeben. Es ist die dritte Veröffentlichung in der Reihe »Publikationen in der Informatik«.
Ansicht des Buchcovers für die Publikation der Masterarbeit von Felix Stolze.
Rückseite der Publikation des OA-Hochschulverlags.
Das Buch kann sowohl als E-Book als auch als gedrucktes Exemplar erworben werden: OA-Hochschulverlag.
Firma: FTZ Leipzig e.V.
Verlag: OA-Hochschulverlag der HTWK Leipzig
Arbeitspunkte: Typografie, Integration von Content, Erstellen einer druckfertigen Datei.
Experimentelle Klänge leiteten die Veranstaltung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum an der Deutschen Nationalbibliothek am 20. August 2026 ein. Alejandro Barria spielte mit seinem Cello und mit Loops zwei Interpretationen des Gedichts „Poëma Naturale“ von Róža Domašcyna. Während der einstündigen Veranstaltung wurden das Gedicht von der Autorin vorgetragen, ich konnte auf zwei Aspekte meiner Arbeit an dem Buchprojekt eingehen und anschließend gab es Gelegenheit für Fragen an die Autroin und an mich.
Das erste Künstlerinnenbuch der Edition Knüve wurde Ende Juni fertig gestellt. Auf zwölf Seiten wird das Gedicht Poëma Naturale von Róža Domašcyna künstlerisch interpretiert. Gebunden ist das Buch in feines Materica Terra Rossa von fedrigoni. Erhältlich ist das Buch auf Grafik- und Druckmessen, sowie während der Präsentationen.
Label: Edition Knüve
Webadresse: https://edition-knüve.de/
Handwerk: Handsatz, Flachdruck: Floraler Druck und Algrafie, Buchdruck, Handbindung
Fonts: Bleisatz: Vendôme, François Ganeau (1951) und Super Grotesk.
Foto: Thomas Riechert.
4.12.2026 – Bautzen, Sorbisches Museum. Weitere Informationen folgen.
Das Vorhaben wird gefördert durch die Stiftung für das sorbische Volk, die jährlich auf der Grundlage der beschlossenen Haushalte des Deutschen Bundestages, des Landtages Brandenburg und des Sächsischen Landtages Zuwendungen aus Steuermitteln erhält.
Projekt spěchuje Załožba za serbski lud, kotraž dóstawa lětnje přiražki z dawkowych srědkow na zakładźe hospodarskich planow, kotrež su Němski zwjazkowy sejm, Krajny sejm Braniborskeje a Sakski krajny sejm wobzamknyli.
Projekt spěchujo Załožba za serbski lud, kótaraž dostawa lětnje pódpěru z dankowych srědkow na zakłaźe góspodaŕskich planow, kenž su Nimski zwězkowy sejm, Krajny sejm Bramborska a Sakski krajny sejm wobzamknuli.
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Gutenberg-Bibliothek
8. Juli – 28. Augusts 2026 / Mainz
Gutenberg-Carré, Ernst-Ludwig-Platz 2, Mainz
Sonderausstellung im Stadtmuseum Mosbach
Eröffnung am 8. Juli – 18:00 Uhr
31. August bis 28. Oktober 2026
Landesbibliothek Oldenburg
25. September – 30. Oktober 2026
www.lb-oldenburg.de
Mein*Morgenstern in Leipzig und in Werder an der Havel, auf dem Galgenberg.
Verein für die Schwarze Kunst, MDE Meister der Einbandkunst und Büchergilde Gutenberg.
]]>Das erste Künstlerinnenbuch der Edition Knüve wurde Ende Juni fertig gestellt. Auf zwölf Seiten wird das Gedicht Poëma Naturale von Róža Domašcyna künstlerisch interpretiert. Gebunden ist das Buch in feines Materica Terra Rossa von fedrigoni. Erhältlich ist das Buch auf Grafik- und Druckmessen, sowie während der Präsentationen.
In dem zwölfseitigen Band mit Cover findet die künstlerische Auseinandersetzung mit den Mitteln von Sprache, Typografie und der traditionellen Handwerkskunst des Buch- und Hochdrucks statt. Das Gedicht Poëma Naturale von Róža Domašcyna wurde in inszenierender Typografie gestaltet. In der aufwendigen Technik der Algrafie entstand der sich durch das Buch ziehende florale Druck. Durch diese Verbindung von Sprache, Typografie und floralen Materialdrucken entstand das handwerklich gefertigte Buch, welches das Interesse für die Pflege und Förderung der sorbischen Sprache und Kultur als Ausdruck der Identität des sorbischen Volkes sichtbar macht. Die hochwertige und handgebundene Ausgabe nutzt traditionelle Handwerkstechniken, unterstützt damit die Bewahrung der sorbischen Identität und stärkt die Präsentation sorbischer Kunst und Kultur auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Das für den Lyrikband verwendete Gedicht beschäftigt sich mit einer Besonderheit von Sprache und Umgangssprache. Die Begriffe von Flora und Fauna unterscheiden sich je nach Sprachraum, ja auch nach Region oder Dialekt. Diese in eine andere Sprache zu übersetzen, heißt sich der Begriffe der anderen Sprache zu bedienen. Róža Domašcyna stellt aber die rein sprachlich übertragenen Begriffe den Übersetzungen gegenüber. Aus dieser Semantik entsteht eine Spannung, die zur Interpretation und Auseinandersetzung einlädt und somit den Raum für eine Auseinandersetzung mit der sorbischen Sprache einlädt. Das handwerklich gestaltete Buch verbindet so die kulturelle Tradition, die sprachwissenschaftliche Analyse und die künstlerische Umsetzung zu einem einzigartigen Projekt.
Das Gedicht Poëma Naturale wurde von Róža Domašcyna geschrieben und reiht sich ein in ihre vielfältiges lyrisches Œuvre. Das Gedicht Poëma Naturale wurde 2006 in dem Band Stimmfaden im Verlag Das Wunderhorn veröffentlicht. Róža Domašcyna arbeitete als Übersetzerin und hat somit einen besonderen Blick auf die Feinheiten von Sprache. Dies sollte im Projekt als inhaltliche Schwerpunkte mittels inszenierender Typografie und traditioneller Handwerkskunst in einen Lyrikband sichtbar gemacht werden und zugleich als kulturelle Repräsentation der sorbischen Literatur im nationalen und internationalen Kontext wirken. So zurückhaltend wie die Dichterin in ihrem Gedicht von dem Wiedererwachen der Natur nach einem Feuer schreibt und sorbische Namen mit den deutschen verwebt, sollte auch die inszenierende Typografie sich einfügen und ein weiteres Element auf der Seite eines Verses werden. Die floralen Drucken sollen sich, zart begonnen, in der Wildheit der Mitte bis zum Schlussbild entfalten und so von der Kraft der Natur, dem immer wieder Aufkeimen und Fortpflanzen Zeugnis ablegen. Dies als Symbol für den Fortbestand bedrohter Sprachen, für die Schönheit und Bedeutung des Sorbischen. Mittels der scheinbar gebrochenen Sätze ab Vers zwei wird auf die Vernetzung und Durchdringung der sorbischen Lebenswelten eingegangen. Nicht der Zeilendurchschuß wurde verwendet, sondern die gebrochenen Zeilen hängen aneinander, wie die Übersetzung des sorbischen Begriffs, in all seiner Poetik, gemeinsam mit dem deutschen und dem lateinischen semantisch vernetzt ist.
Mit dem Fokus auf die Semantik der Bezeichnungen im Gedicht wurde ein besonderer Wert auf den Dialog mit dem Material, mittels Pflanzendrucks, gelegt. Ein Ziel war, die aus der Natur entnommenen Pflanzen durch einen direkten Abdruck sichtbar und in ihrer Vielfalt und Authentizität erfahrbar werden zu lassen. Dieses Vorhaben konnte mit der Flachdrucktechnik, der Algrafie, umgesetzt werden. Dafür waren jedoch Vorarbeiten notwendig, wie das Identifizieren von entsprechendem floralen Materialien, das Entnehmen aus der Natur und Waschen, sowie das Schneiden mittels eines Skalpells. Die benötigten Pflanzen wurden für zwei Stunden zum Antrocknen gepresst, sie behielten durch diese kurze Phase ihre Vitalität und konnten zum Druck verwendet werden. Im ersten Druckgang wurde das Pflanzenmaterial nahtlos aufgebracht, wie es beim Blättern im Buch zu sehen sein würde. Vor dem Belichten der Algrafieplatte wurde der Druckbogen ausgeschossen, die Vorlagen für Schön- und Wiederdruck angelegt. Nach dem fotomechanischen Belichten der Algrafieplatte wurde diese aktiviert und fand im floralen Druck ihre Verwendung. Diese drei Phasen gleichen den Metamorphosen der Pflanzenwelt im Jahresverlauf oder wie im Gedicht von Róža Domašcyna, nach einer (Feuer)-Apokalypse. Das Abbild der Pflanzen in den Phasen meiner Arbeit und die Pflanzen in der Natur sind regelmäßigen Veränderungen unterworfen, verändern sich, vom Hummus ausgehend, der die Samen nährt bis zur fruchtenden, ausgewachsenen Pflanze, bleiben doch immer sie selbst.
Ein weiteres Ziel war die Durchdringung des Textes und der floralen Gestaltung mittels einer inszenierenden Typografie in der Tradition der vergangenen zweihundert Jahre, begonnen mit Mallarmé, Ende des 19. Jahrhunderts, bis zur die Visuellen Poesie. Der Bedeutungsrahmen einiger im Gedicht verwendeter Pflanzen sollte um die lateinischen Begriffe dieser erweitert werden, jedoch wurde auch auf das Spiel der Dichterin eingegangen, so streuen sich Bruchstücke auf den Seiten des Lyrikbands und nur auf der letzten Seite, gleich einem Schlussakkord, türmt sich in drei Zeilen gestapelt der Rosmarin. Die Funktion dieser inszenierenden Typografie liegt in der Einladung zum Dialog, zur Auseinandersetzung mit Sprache und mit Fremdheit. In der bewußten Verwendung von Wortteilen liegt die Aufforderung sich tiefgründig mit der Verwandlung von Begriffen auseinanderzusetzen. Die poetischen Übersetzungen von Róža Domašcyna stehen dabei als Bedeutungsebene, weisen auf ihren Ursprung, die sorbische Sprache, hin. So wurde der Semantik des Gedichts neben den sorbischen Übersetzungen und den deutschen Begriffen mit den lateinischen Bezeichnungen eine weitere Einheit hinzugefügt (und es wäre ein leichtes, dieses System auf alle Sprachen der Welt, soweit die Pflanzen als solche bekannt sind, zu erweitern).
Ein ganzes Wochenende werde ich auf der Buch und Druckkunstmesse im schweizerischen Frauenfeld meine Arbeiten präsentieren.
Informationen zur Messe finden Sie hier: www.buch-und-druckkunst-messe.ch.
Weitere Informationen folgen.
Im Deutschen Buch- und Schriftmuseum an der Deutschen Nationalbibliothek findet die erste Präsentation des Künstlerinnenbuch „Poëma Naturale“ im Beisein der Autorin Róža Domašcyna statt. Durch die Veranstaltung führt der Verleger Andreas Heidtmann (poetenladen.de). Umrahmt wird die Veranstaltung von Alejandro Barría, Cello & Loops (Instagram: bassocello).
Beginn: 16 Uhr, Ort: Dauerausstellung des Museums.
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig
Label: Edition Knüve von Annett Riechert, gegründet 2026 in Leipzig
Webadresse: https://edition-knüve.de/
Idee und Umsetzung: Annett Riechert.
Handwerk: Handsatz, Floraler Druck, Flachdruck (Algrafie), Buchdruck, Handbindung
Fonts: Bleisatz: Vendôme, François Ganeau (1951) und Super Grotesk.
Werkstätten: FBPress, Grafikwerkstatt Dresden, Buchkunst Anne Deuter.
Fotos: Anne Deuter.
Das Vorhaben wird gefördert durch die Stiftung für das sorbische Volk, die jährlich auf der Grundlage der beschlossenen Haushalte des Deutschen Bundestages, des Landtages Brandenburg und des Sächsischen Landtages Zuwendungen aus Steuermitteln erhält.
Projekt spěchuje Załožba za serbski lud, kotraž dóstawa lětnje přiražki z dawkowych srědkow na zakładźe hospodarskich planow, kotrež su Němski zwjazkowy sejm, Krajny sejm Braniborskeje a Sakski krajny sejm wobzamknyli.
Projekt spěchujo Załožba za serbski lud, kótaraž dostawa lětnje pódpěru z dankowych srědkow na zakłaźe góspodaŕskich planow, kenž su Nimski zwězkowy sejm, Krajny sejm Bramborska a Sakski krajny sejm wobzamknuli.
In meinem Shop finden Sie verschiedene Arbeiten. Es handelt sich um Einzelexemplare oder kleine Auflagen. Alle Preise erhalten Sie auf Anfrage.
]]>In Ergänzung zu meinen Berufsausbildungen entschied ich mich vier Jahre später für die Ausbildung Typografie-Intensiv. Diese fand einmal monatlich als Blockseminar in der Nähev von München statt. In dieser von Rudolf Paulus Gorbach geleiteten Weiterbildung eröffnete sich mir die Welt der Typen – der Buchstaben, der Innenräume, des Weißraums, der Formenvielfalt und so weiter. Für die Abschlussarbeit untersuchte ich den kleinen Buchstaben g und fand in einer der früheren Teilnehmerinnen eine Verlegerin.
Lange Zeit hatte ich meine Leidenschaft für Zeichnen und Malen hinter all den Dingen, die Familien so tun, gestellt. Im Anschluß an die Typografie-Ausbildung begann ich wöchentlich verschiedene Kurse zu besuchen. Da mich auch weiterhin die Typografie begeisterte, studierte ich zwei Semester an der Abendakademie der HGB in Leipzig. Der Kurs wurde geleitet von Pierre Pané-Farré. Die dort entwickelten Schriften ruhen noch heute und warten auf eine Vollendung.
Von Jahr zu Jahr vertiefte ich meine Kenntnisse in der „Designprogrammierung“, also HTML und CSS. Es entstanden rein typografische Seiten in reinstem HTML, aber auch umfangreiche Redesigns mit der Einbindung von externen Datenbanken. Eine meiner Lieblingsseiten wird in einem SVG-Editor erstellt und erlaubt so eine sehr freie Gestaltung auf der Fläche. Dass sich der Kundenkreis immer mehr in den künstlerischen Bereich fokussierte, liegt sicher an meiner eigenen Ausrichtung.
Was wäre das Leben ohne eine warmherzige Unterstützung? Ins Museum für Druckkunst kam ich allein und blieb diesem bis heute treu. Christine Hartmann vermittelte mich nicht nur zu dem Unterstützerkreis der Typotage, sie ermöglichte mir die ersten Schritte im Handsatz. Meine erste Visitenkarte setzte ich unter dem strengen Blick eines ehrenamtlich arbeitenden Pensionärs. Inzwischen gebe ich im Museum meine eigenen Workshops mit dem Titel „Druck dich aus“.
Nicht unerwähnt sollen die Poster für den wissenschaftlichen Bereich bleiben. Was mich an der Gestaltung besonders reizt, ist die Visualisierung der wissenschaftlichen Thematik und die Auseinandersetzung mit den Akteuren. Die Aussagen strukturiert und pointiert darzustellen, fordert meine Kreativität ungemein heraus. Für eine Veranstaltung von Historikern und Informatikern setzte und druckte ich das Plakat von Hand, also im Buchdruck. Überwiegend arbeitete ich aber Digital mit Illustrator, Photoshop und InDesign.
Mit der „Walz“, einem Programm des Vereins für die Schwarze Kunst, verband ich meine Reiselust mit meinem Interesse für den Handsatz. In diesen insgesamt 40 Arbeitstagen habe ich unglaublich viel kennengelernt. Ich bereiste innerhalb der Walz und danach Werkstätten in sieben Ländern und besuchte Buchdrucker*innen, die freiberuflich oder im Verein arbeiten.
Dies alles, und noch viel mehr, passierte in den letzten fünfzehn Jahren. Am 9. Juni lade ich alle Interessierten ein, beim Andruck meiner Korrex-Stuttgart dabei zu sein und so das nächste Kapitel meiner Freiberuflichkeit zu eröffnen. Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldung! Die Veranstaltung wird von 15 bis 19 Uhr in meinem Atelier für analoge und digitale Gestaltung stattfinden.
9. Juni 2026, 15 bis 19 Uhr, Andruck und 15jähriges Jubiläum
Anmeldung per Mail: Kontakt
Ort: Scharnhorststr. 38, Leipzig.
Sowohl auf der Startseite, wie auch den Unterseiten mußten die Größen und die Komposition der Überschrift verändert werden. Beide Logos sind als SVG-Datei angelegt und auf der Webseite eingebunden.
Weitere Aktualisierungen können durch die einfache Bedienung des Backends entweder von der Kundin vorgenommen oder beauftragt werden. Ein Arbeitspunkt beinhaltet die Konfigurationn des Formulars. Ich empfehle für das Formular einen Spamschutz (oder eher Spamreduzierer) zu verwenden und das Formular offline zu schalten, sobald die Teilnehmeranzahl erreicht ist. So kann die Anzahl unwerwünschter Spam-Mails vermieden werden.
Ein weiterer Arbeitspunkt war die Einrichtung einer neuen Landkarte. Für diese hat sich die Verwendung von OpenStreetMap mit dem Kartendienstleister Umap etabliert. Die Konfiguration des Zielortes lässt sich einfach vornehmen und auf der Webseite einbinden.
Firma: Prof. Katrin Kunert, Leipziger Sommerakademie
Webadresse: https://leipziger-sommerakademie.de
CMS: ClassicPress, https://www.classicpress.net/
Fonts: Open Sans (Steve Matteson, googlefonts), Albra (Designer: Yang Lu, Publisher: BumbumType)
Map: Umap auf OpenStreet-Map, https://umap.openstreetmap.fr/de/
Arbeitspunkte: Typografie, Implementierung, Designprogrammierung, HTML, CSS
Druck dich aus! Eine Walze mit Farbe liegt auf einem Arbeitstisch, bereit für den nächsten Arbeitsschritt. Foto in der Druckerei TipoRenesansa in Ljubljana, Slovenien.
Im Workshop „Druck dich aus“ erhalten die Teilnehmenden einen praktischen Einblick in das traditionelle Handwerk des Bleisatzes und Buchdrucks. Sie arbeiten mit originalen Bleilettern, lernen den Aufbau des Setzkastens, das typografische Maßsystem (Didot-System), sowie den Umgang mit historischen Handpressen.
Der Kurs kombiniert Theorie und Praxis:
Im Mittelpunkt stehen historisches Handwerk, kreatives Ausprobieren und das Erleben von Materialität von Holz, Blei, Farbe und Papier. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Am Ende nehmen die Teilnehmenden eigene Druckwerke mit.
NEUE Termine:
9.5.2026, Auf den Spuren von Jan Tschichold,
6.6.2026, Vier Gänge Typografie – Ein sommerliches Menü setzen,
die Workshops finden jeweils von 11 bis 15 Uhr statt.
Der Workshop wird von mir, Annett Riechert, angeleitet. Ich bin ausgebildete Typografin und war Stipendiatin für Buchdruck des Vereins für die Schwarze Kunst. Seit acht Jahren verwirkliche ich eigene Projekte im Museum für Druckkunst und unterstütze das Team ehrenamtlich in der Handsatzwerkstatt oder bei Kursen.
Beruflich begleitet mich die angewandte Typografie sowohl im analogen, wie auch im digitalen Kontext. Die Konzeption von Schrift und Bild auf einer Fläche wende ich in Projekten wie Webseiten, wissenschaftliche Poster, Cover, Flyer u.s.w. an.
Der Workshop Druck-dich-aus wird einmal monatlich, jeweils an einem Sonnabend, im Museum für Druckkunst stattfinden. In jedem Workshop werde ich ein Thema aus der Typografie oder aus Leipzig, als der traditionellen Buchstadt, aufgreifen. Zu den Kosten informieren Sie sich bitte auf der Webseite des Museums. Anmeldung direkt per Mail oder Telefon im Museum für Druckkunst Leipzig.
In diesem Kurs für angewandte Typografie setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem Gedicht »Sophie« von Hans Arp auseinander. Die sechs Zeilen des Gedichts sollten frei komponiert, gesetzt und danach mit meiner Unterstützung gedruckt werden.
Die Erfahrung von Gestaltung soll eine haptische sein, so bekamen die Teilnehmerinnen Schere und Papier, um an ihren Entwürfen zu arbeiten.
Parallel zu den Entwurfsarbeiten führte ich in die nächsten Schritte ein: Welche Schriften stehen zur Verfügung und was ist das besondere am Maßsystem im Bleisatz.
Der Winkelhaken und das Setzschiff – mit solch eingängigen Begriffen wurde der Einsatz der Werkzeuge erleichtert. Wobei das in der Hand halten und gleichzeitig am Text arbeiten eine Herausforderung war.
Die Korrekturen des Satzes funktionierte dank der Größe des Schriftsatzes recht gut.
Durch den gemeinsamen Druck von Bleisatz und Klischee wurde der Ausgleich des letzteren nötig. Die Teilnehmerin schneidet ein Papier auf die Größe des Klischees. Dieses wurde danach unter das Klischee gelegt, um die Höhe zu korrigieren.
Jede Teilnehmerin hatte die Gelegenheit ihren eigenen Druck an der Korrex Andruckpresse zu drucken. Die Farbe der Drucke hatte wir in der Entwurfsphase besprochen. Bei einem eintägigen Workshoptag ist nur ein einfarbiger Druck möglich.
Die Ergebnisse aller Teilnehmerinnen trockneten in einem Trockenregal. Für den Heimweg schützten Seidenpapiere die Drucke. Nach einer Ruhezeit von 2–3 Tage sollten diese vollständig getrocknet sein.
Firma: Landeskirchenamt Hannover, Arbeitsgemeinschaft Archive und Bibliotheken in der EKD
Arbeitspunkte: Layout, Illustration, Typografie
Format: A0
Auflage Poster: 2
www.forge25.uni-rostock.de
www.landeskirchlichesarchiv-hannover.de
Science Poster für die Präsentation auf der Konferenz FORGE25 – Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften in Rostock.
Unglaublich viele Interessierte besuchten mich in meinem Atelier. Zusehen gab es typografische Poster, Buchdrucksachen und Arbeiten im Hochdruck. In den letzten 18 Monaten war ich in einigen Werkstätten für traditionellen Buchdruck. Viele Fotos von meinen Walzaufenthalten lagen für meine Besucher bereit und so ergaben sich sehr viele spannende Gespräche. Wenn ich auch zu geben muss, die Videos vom Heidelberger Zylinder, aufgenommen im Museum Typorama, und der Druckaktion in Belo Horizonte mit den Kollegen vom Druckkollekitv 62 zogen natürlich alle Augen und Ohren auf sich.
Dem Leipziger Geschäft Kunstgriff für die schnelle Arbeit und die tolle Fachberatung, meine Kollegin claire, die sich an dem Tag der offenen Tür beteiligt hatte und natürlich an meine Freundinnen und meine Familie!
Kunstgriff Leipzig
Verein ars avanti
Verein für die Schwarze Kunst
Gemeinsam mit der Künstlerin Christina Wildgrube entwickelten wir eine Portfolio-Webseite. Unsere erste gemeinsame Arbeit diente der Visualisierung einer aktuellen Ausstellung in der Leipziger Spinnerei.
Diese vor kurzem veröffentlichte Webseite ist unsere zweite Zusammenarbeit. Strukturiert und konzentriert entwickelten wir für das Porfolio der Künstlerin verschiedene Seitentypen. Zur einfachen Pflege der Inhalte wird das Content-Management-System Redaxo verwendet. Im Backend hat Christina Wildgrube verschiedene Text- und Bildvorlagen. Das Rastersystem kann sie für alle ihre Inhalte einsetzen.
Die Designprogrammierung (HTML und CSS), das Einrichten des Templates, sowie die Integration der optimierten Text- und Bildinhalte führte ich aus. Für die Anpassungsarbeiten des Templates beauftragte ich einen Programmierer.
Bild 1: Startseite. Bild 2: Einzelbildazeige. Bild 3: Archiv.
Firma: Christina Wildgrube
Webadresse: https://christinawildgrube.de/
CMS: Redaxo
Arbeitspunkte: Projekt- und Designmanagement, Designprogrammierung, Anpassungen an Geräte- und Browser, User-Manuel