
Diese Botschaft ist ein Notruf von gläubigen Christen an den Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland. Wer diese Gottesbotschaft hört, bitte direkt an Herrn Friedrich Merz weiterleiten und in seinem Netzwerk teilen.
Sehr geehrter Herr Merz, Gott hat mich in alle Welt geschickt, um Menschen mit der Liebe Gottes und der Botschaft von Jesus Christus zu erreichen. Und die Botschaft an Sie heute ist vielleicht eine der schwierigsten in meinem Leben. Es geht um Millionen von Menschen in Deutschland und persönlich um Sie als Mensch, Herr Merz.
Die Bibel weist mich als Nachfolger von Jesus Christus an, Ihnen als Regierungsvertreter mit gebührendem Respekt entgegenzutreten. Zugleich muss ich aber auch den Maßstab der Bibel für Sie anwenden.
Damals im Dritten Reich haben etablierte Kirchen und selbstbezeichnende Christen mit dem gottlosen Hitler gemeinsame Sache gemacht. Manche aus Angst, aber auch viele aus Bequemlichkeit haben sie geschwiegen. Und manche sogenannte Kirchen und deren Repräsentanten haben sogar noch davon profitiert. Furchtbares Unrecht, furchtbare Verbrechen und Gräueltaten waren die Folge. Und jetzt wiederholt sich die Geschichte und Sie sind Teil davon.
Damals trieben Dämonen einen gottlosen Hitler in den Irrsinn, Selbstverblendung, Hass gegen Millionen von Menschen, die seinem Weltbild nicht entsprachen. Ausgrenzung und Diskriminierung von Millionen von Menschen, Absprechen des Lebensrechtes für Schwache, Aggression gegen Russland, Aufrüstung und Kriegswirtschaft, Massenverschuldung und dann ein furchtbarer Krieg. In den letzten Jahren seiner Regierung traf der gottlose Hitler immer mehr verstandlose Entscheidungen, die Deutschland, Europa und Millionen von Menschen immer mehr schadeten. Erkennen Sie seinen Nachfolger, Herr Merz?
Gemäß der Bibel hat König David einmal furchtbar gesündigt. Gott schickte den Propheten Nathan, um David zum Bekennen seiner Sünden, Umkehr und Buße zu bewegen. Letztendlich wollte Gott David vor der Verdammnis retten. Die Bibel erzählt: Nathan konfrontierte David mit der Sünde und sagte dann: „Dieser Mann bist du.“ Verstehen Sie, Herr Merz, was dies für Sie bedeutet? Wie damals Mose, der von Gott zu Pharao mit einer Botschaft geschickt wurde, komme ich jetzt zu Ihnen. Wie Mose wollte ich diese Botschaft an Sie nicht übermitteln. Doch letztendlich ist Gottes Wort wahr und bleibt bestehen. Als Christ muss ich dem liebenden Jesus Christus mehr folgen als jedem Menschen.
Sehen Sie, Herr Friedrich Merz: Minister bedeutet eigentlich Diener. Wenn ein Minister ein Amt einnimmt, kommt er nicht, um zu befehlen und zu herrschen, sondern um den Interessen seiner Bürger und Bürgerinnen zu dienen. Wenn ein Minister nicht dient, sondern über die Interessen seiner Bürger hinweg regiert, was ist er dann? Herrscher? Diktator? Was ist das passende Wort auf Deutsch?
Nein, hier geht es nicht um Politik. Im Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 16 lesen wir: „Gott hat so sehr die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn Jesus Christus sandte, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Ja, Jesus ist gekommen, um für Menschen zu sterben und den Preis für ihre Sünde zu bezahlen. Daher, Herr Merz: Jesus Christus ist auch für Sie gestorben.
Um Ihnen biblisch richtig das Evangelium zu verkünden, muss ich jetzt von Sünde sprechen. Jeder Mensch, der Vergebung seiner Sünde erfahren will, muss seine Sünde eingestehen, bekennen und dafür Buße tun. Kein Mensch kommt in den Himmel ohne diesen Prozess: Sündenbekennung, Buße und Umkehr. Und jetzt kommt der wirklich schwierige Teil: Ich muss Ihnen wie der Prophet Nathan Ihre Sünde aufzeigen, damit Sie diese auch als solche erkennen können und dafür Buße tun können. Jesus ist nur für bekennende Sünder gestorben. Anders kann Jesus Christus Ihnen, Herr Merz, die Sünde nicht vergeben.
Die Bibel sagt in den Zehn Geboten: Du sollst nicht lügen, du sollst deinen Nächsten nicht betrügen, du sollst keine Falschaussage machen, du sollst nicht stehlen (was geistliches Eigentum einschließt), du sollst nicht töten. Gemäß den Worten von Jesus Christus ist Hass wie ein innerlicher Mord. Seien Sie ehrlich vor Gott: Wie oft haben Sie nur seit Ihrem Amtsantritt bewusst und wiederholt die Unwahrheit gesagt? Wie oft haben Sie Bürger und Bürgerinnen, Wähler und Wählerinnen getäuscht und damit betrogen? Wie oft haben Sie hassvolle Gedanken und sogar Aussagen gegenüber Millionen von Menschen in Deutschland gemacht, welche nicht nach Ihrer Meinung wählten? Wie oft haben Sie Entscheidungen getroffen, welche Millionen von Menschen schadeten? Nein, hier geht es nicht um Politik, hier geht es um den Menschen Friedrich Merz.
Es wird berichtet, dass im Ersten Weltkrieg der gottlose Hitler im Schützengraben das Evangelium hörte. Doch Hitler damals lehnte die Heilsbotschaft ab – der Rest wurde Geschichte. Der Teufel benutzte diesen Hitler immer mehr als seine Marionette. Jesus sagt im Johannesevangelium Kapitel 10 Vers 10: „Der Teufel ist nur gekommen, um zu zerstören und zu töten.“ Sehen Sie nicht die Parallelen, Herr Friedrich Merz?
Mit Sorge verfolgen Psychologen und Ärzte bereits Ihren Geisteszustand. Sie analysieren, wenn Sie vor die Kamera treten, wenn Ihnen nicht mehr die Namen der wenigen wichtigen internationalen Regierungsvertreter einfallen, die Sie selbst eingeladen haben; wenn Sie selbst Schwierigkeiten haben, Namen richtig vom Zettel abzulesen und wichtige Vertreter der eigenen Partei verwechseln. Nein, dies ist keine Kritik. Als gläubiger Christ fühle ich mit Ihnen als Menschen. Ein Mensch, der immer weniger in der Lage scheint, klar zu denken und offensichtliche Dinge zu erkennen.
Sehen Sie, der von Dämonen getriebene Hitler erkannte die offensichtlichsten Tatsachen auch nicht mehr. Am Ende des bereits verlorenen Krieges verschob er Armeen gegen Russland, die gar nicht mehr existierten. Er war überzeugt und fühlte sich im Recht. Er wollte andere Menschen, die ihm widersprachen, lieber liquidieren, als Dinge von einer anderen Sichtweise zu sehen. Sehen Sie zum Beispiel Ihre Besessenheit mit Ihrer Brandmauer. Hitler war besessen von seiner Weltanschauung. Er hasste die Juden, die minderwertig erschienen. Millionen von Juden mussten ins Konzentrationslager. Ihr Hauptgegner sind jetzt die Millionen von Menschen, die sich eine bessere Alternative für Deutschland wünschen. Der Judenhass zerstörte das Denken des gottlosen Hitlers. Was beeinflusst Ihr Denken, Herr Friedrich Merz?
Als gläubiger Christ diene ich allen Menschen. Jesus Christus ist für alle Menschen gestorben, daher müssen wir auch mit Respekt einen jeden Menschen behandeln. Tun Sie das, Herr Merz, wenn Sie einkommensschwache Menschen in Ostdeutschland erniedrigen? Ja, diese Menschen werden nie die großen Autos fahren, teure Anzüge anziehen und teure Abendessen genießen wie Sie. Sie wissen zum Teil nicht, wie sie drei warme Mahlzeiten für ihre Kinder auf den Tisch stellen. Kleidung ist abgetragen, zum Teil geschenkt aus dem Secondhandladen. Ja, Jesus ist für diese Menschen auch gestorben, Herr Merz. Gott sieht, wie Sie die Schwachen behandeln.
Am schlimmsten jedoch, Herr Merz, ist der furchtbare Schaden, den Sie für Christen in Deutschland und in aller Welt verursachen. Sie vertreten eine Partei, die „christlich“ im Namen trägt. Doch viele Ihre Entscheidungen, Ihr Leben, Ihre Aussagen und Ihr Verhalten sind absolut nicht christlich. Viele Menschen in Deutschland wenden sich von Gott ab, weil sie denken, dass Sie, Herr Merz, das Christentum vertreten. Nein, gemäß der Bibel sind Sie kein Christ. Sie folgen nicht den Geboten Gottes. Ihre Aussagen und Ihr Verhalten widersprechen in vielen Teilen dem eines gläubigen Christen.
Ob Sie es wollen oder nicht: Indem Sie einer christlichen Partei vorstehen, ziehen Sie den Namen unseres Heilands Jesus Christus in den Schmutz. Sie tragen Mitschuld, dass Millionen von Menschen in Deutschland nichts mehr von der Lehre von Jesus Christus wissen wollen. In Ihrem Hass gegenüber Millionen von Menschen (den in Jesus als inneren Mord bezeichnet) und Ihrem Absprechen des Lebensrechtes für Kinder einen Tag vor der Geburt – was Gott als Macht bezeichnet – tragen Sie Mitschuld, dass viele Menschen von Ihnen bezüglich des Christentums getäuscht werden.
Sehen Sie, jeder Mensch braucht Jesus Christus als Heiland, um in den Himmel zu kommen. Solange Sie die CDU als christliche Partei in Ihrem Namen vertreten, helfen Sie dem Teufel, viele Menschen in die Hölle zu führen. Und da können wir nicht als gläubige Christen einfach zusehen. Wie Dietrich Bonhoeffer müssen wir den Menschen, die solche furchtbaren Schäden verursachen, entgegentreten. Nicht aus Hass, sondern aus Liebe zu den Menschen, welche Sie täuschen, schaden und mit in die Verdammnis führen. Ja, Herr Merz, zu Ihrer Verteidigung als Mensch: Wir sehen, dass Sie oft nur noch eine Marionette des Teufels sind. Aber trotzdem tragen Sie Mitschuld, und Gott wird Sie dafür richten.
So, ich hoffe, dies erklärt Ihnen klar, dass Sie gesündigt haben. Dies war notwendig, damit Sie mit dem richtigen Verständnis Ihre Schuld vor Gott bekennen können. Als Prediger und Diener Gottes bin ich einfach nur wie ein Arzt, der bei einem Patienten eine Gesundheitsuntersuchung macht und ihm einen Heilungsplan vorstellt. Und Sie entscheiden dann. Mein Ziel, Herr Merz, ist es nicht, zu kritisieren. Das steht mir überhaupt nicht an. Nein, ich möchte Ihnen helfen als Mensch, zu erkennen, in welcher Situation Sie sich vor Gott befinden, um dann die notwendigen biblischen Schritte zu tun. Es geht mir um Ihr Seelenheil. Es ist noch nicht zu spät, Herr Merz.
Der gottlose Massenmörder Hitler ist tot in der Hölle, niemand kann ihm mehr helfen. Aber Sie, Herr Merz, leben noch. Und Sie müssen nicht enden wie der gottlose Hitler. Es gibt noch Vergebung für Sie. Sie müssen nicht auf Ewigkeit hinter einer Brandmauer sitzen, die Hölle heißt. Gott kann Ihnen heute vergeben. Sprechen Sie mir bitte nach:
„Allmächtiger Gott, im Namen Jesu, ich habe gesündigt. Herr Jesus Christus, hilf mir.“
Und dann bekennen Sie alle Ihre Sünden.
Sind nach dieser Pause damit alle Ihre Sünden vergeben, und können Sie dann weitermachen wie bisher? Nein, das war der erste Schritt. Zweitens: Sie müssen auch Ihre Sünde bereuen und Buße tun. Drittens: Sie müssen wichtige Entscheidungen treffen, das heißt Umkehr, das heißt Wiedergutmachung. Können Sie dann noch Kanzler sein? Können Sie weiterhin die Christlich Demokratische Union vertreten? Die Antwort ist für jeden Außenstehenden offensichtlich. Aber ich antworte Ihnen so: Ihr Seelenheil ist jetzt wichtiger, Herr Merz, als noch mehr Monate in einem Amt zu sein, wo Sie dem Land mehr schaden als helfen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Beziehung mit Gott. Bitte machen Sie Frieden mit Gott und den Menschen. Der Rest Ihres Lebens ist es nicht wert, dafür die Ewigkeit in der Hölle zu verbringen.
Wenn Sie Fragen haben, stehe ich Ihnen biblisch gerne zur Verfügung. Wenn ich Ihnen zu unbedeutend bin – kein Problem. Ich setze Sie gerne in Verbindung mit gläubigen Christen, die Sie zum Teil bei der letzten Wahl noch gewählt haben (das heißt, sie sind wirklich unparteiisch), und diese stehen Ihnen dann mit Liebe, Demut und biblischer Weisheit zur Verfügung. Auf meiner Webseite im Anhang finden Sie hunderte von Predigten auf Deutsch und in vielen anderen Sprachen – Botschaften, die mir Gott gegeben hat, um hunderttausenden von Menschen weltweit zu dienen.
Erlauben Sie mir bitte, dass ich im Gebet für Sie schließe.
„Allmächtiger Gott, himmlischer Vater, ich bitte dich für den Menschen, Herrn Friedrich Merz. Du weißt, wo er steht, und du weißt, dass er Vergebung seiner Sünden braucht, um vor dir gerecht zu werden und in den Himmel zu kommen. Ich bete dafür, dass du auf besondere Weise sein Herz berührst, dass du zu ihm sprichst, dass du diese kleine Botschaft, die ich hier gegeben habe, weitergegeben habe, auf besondere Weise nutzt. Ich bete, dass du ihm besondere Einsicht gibst, besondere Klarheit, die wichtigste Entscheidung für dich zu treffen, um Vergebung der Sünden zu bitten, um Buße zu tun und um dann die nächsten richtigen Schritte zu tun. Ich bete für seine Familie, ich bete für seine Verwandten, seine Freunde und Bekannten.
Wir alle brauchen Jesus. Herr Jesus Christus, Deutschland braucht Jesus. Deutschland muss wieder zum Wort der Bibel zurückfinden, zu dem, was richtig und was falsch ist. Und ich bete, dass du Menschen wieder im Frieden zusammenführst, damit sie eine Nation sein können, die von dir genutzt wird, die dein Wort verkündet und die ein Segen ist für den Rest der Welt gemäß deinem Willen. Und dies bete ich im Namen Jesu Christi. Amen.“
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Alex Steinberg ist ein international tätiger Evangelist, Prediger und Bibelkonferenzsprecher, der weltweit das Evangelium verkündet und zudem als Unternehmensberater arbeitet. Er leitet die Missionsarbeit über seine Plattform Equip-People. Neben seiner geistlichen Tätigkeit verfügt er über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Beratung von Regierungsorgansationen und multinationalen Großunternehmen.
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Die Redewendung „Zur Salzsäule erstarren“ ist biblischen Ursprungs – doch dazu später. Im Allgemeinen wird dieser Spruch damit in Verbindung gebracht, wenn ein Mensch vor etwas erschrickt, einen Schock erleidet und handlungsunfähig wird. Manchmal ist es nur für einen Moment, daß die Muskeln vom Nervensystem blockiert werden und wie gelähmt ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Bei einem starken, anhaltenden Schockzustand handelt es sich um einen Notfall und es bedarf dringend medizinischer Hilfe.
Ein Familienvater sieht, wie sein dreijähriges Kind schnellen Schrittes auf einen Abgrund zuläuft. Im letzten Moment kann er es vor dem Absturz bewahren. Die Mutter des Kindes steht wie gelähmt, wie „zur Salzsäule erstarrt“ und vollkommen handlungsunfähig, ihrem Kind in seiner Gefahrensituation zu helfen. – Eine ältere Dame kommt vom Einkauf aus dem Supermarkt. Noch ehe sie sich’s versah, riß ihr ein Fahrradfahrer die Tragetasche von der Schulter und verschwand mit Bargeld, Ausweispapieren, Giro- und Debitkarte in Richtung Park. Da stand sie nun an ihrem Einkaufswagen, ganz bleich im Gesicht und wie „zur Salzsäule erstarrt“. Da sie sich von ihrem Schock nur schwer erholte, mußte sie in eine naheliegende Klinik gebracht werden.
Ihren eigentlichen Ursprung aber hat die Redewendung im Wort Gottes, im 1. Buch Mose (19,1-29). Dort heißt es im Vers 26: „Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule.“ Was war der Grund? Ihr Erstarren zu einer „Salzsäule“ hatte keinen Schock als Ursache, sondern einen geistlichen Auslöser. – Es war Gottes Wille, Lot mit seiner Familie zu retten, bevor ER „Schwefel und Feuer vom Himmel herab“ auf die Städte Sodom und Gomorra regnen ließ. Gottes klare Anweisung an Lot und seine Familie: „Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich…“ Das Zurückschauen von Lots Frau hatte nichts mit Neugierde oder gar Sensationslust zu tun. Sie trauerte einem Lebensstil nach, woran sie in Sodom ihr Herz festgemacht hatte. Es war also bewußter Ungehorsam gegenüber Gott. Sie stellte das Gericht Gottes infrage und glaubte nicht wirklich, daß ER Sünde bestraft.
Gottes Wort ist eben nicht relativ, sondern allumfassende Wahrheit. Wendet sich der Mensch in seinem Innersten von einem gottlosen Leben nicht ab, bleibt die Sünde bestehen und wird (wie mit „Salz“) konserviert. Die „Säule“ steht bildhaft für Unbeweglichkeit und hält einen Menschen in seinem alten, sündenbehafteten Leben fest. Ja, Gott will, „daß alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1Tim 2,4) Aber der Mensch muß für ein neues Leben bereit sein, Altgewohntes loslassen, Gott in allem vertrauen und IHM gehorsam sein.
Wohin richtest du deinen Blick: auf Sehnsüchte, die Gott Sünde nennt oder auf Christus, der sich für dein gottloses Leben hat blutig schlagen und kreuzigen lassen und dich von allem befreien will, was dich und dein Leben belastet? Glaubst du, daß es am Ende der Weltgeschichte ein Gericht Gottes gibt, vor dem jeder Mensch Rechenschaft ablegen muß? Jesus bestätigt es: „Ich sage euch aber, daß die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie reden.“ Lots Frau hatte kein einziges Wort gesagt, sie wurde für das Hinter-sich-sehen von Gott bestraft. – So eine Botschaft will heute kaum noch jemand in christlichen Gefilden hören, weil sich viele in ihrem alten Leben eingekuschelt haben. Das große Erwachen aber wird kommen.
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Angesichts der Lage im deutschen Vaterland, wird wohl jeder halbwegs vernunftbegabte Bürger der Redewendung „Die fetten Jahre sind vorbei“ zustimmen können. Staat und Regierung haben abgewirtschaftet. Es obliegt den nachfolgenden Regierungen zu prüfen, ob der Niedergang Deutschlands mangels Kompetenz zustande kam oder bewußt herbeigeführt wurde oder ob beides zutrifft.
Am Zustandekommen solchen Verfalls ist das Volk nicht unschuldig, denn seine Gottlosigkeit schreit zum Himmel. Wer Gottes Gebote mit Füßen tritt, muß sich ein solches Urteil gefallen lassen. Was die meisten Menschen nicht im Blick haben: Wohlstand ist ein Geschenk Gottes, das nicht für alle Zeiten garantiert bleibt. In der Geschichte hat sich immer wieder gezeigt, daß auf Blüte- und Glanzzeiten Krisen und Kriege folgten.
Die Bibel fordert die Führer eines Volkes zur Gerechtigkeit auf und zum Schutz der eigenen Landsleute. „Wenn die Gerechten zahlreich sind, freut sich das Volk; wenn ein Gesetzloser herrscht, stöhnt es auf.“ (Spr 29,2) Im Psalm 82, 3-4 mahnt Gott durch den Psalmisten: „Schafft dem Geringen und dem Waisenkind Recht! Verschafft Gerechtigkeit den Gebeugten und Armen! Rettet den Geringen und Bedürftigen, reißt ihn aus den Klauen der gottlosen Verbrecher!“
Dummheit, Korruption, Mißwirtschaft und Götzenkult führen ein Land in soziale Not. Da hilft kein Jammern, sondern kluges Handeln! Jeder muß sich seiner Verantwortung bewußt sein – erst recht ein wiedergeborener Christ. Er weiß, wie der Psalmbeter, um die große Kraft Gottes: „Ich gehe einher in der Kraft Gottes des HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein.“ (Ps 71,16)
Wenn „die fetten Jahre“ vorbei sind, dann heißt es für einen Menschen, durch die Platzanweisung Gottes, zur Tat zu schreiten und mit von Gott geschenkter Weisheit und Hoffnung persönliche Verantwortung zu übernehmen – für Hilfsbedürftige und Notleidende, aber auch für sich selbst und seine Familie. Ein gutes Lehrstück gibt Josef aus seinen Erfahrungen mit dem Pharao in die Hand: Sorge gut vor, handle weise, vertraue auf Gott! (1Mo 41,33-36) Sieht der kluge Mensch Krisenzeiten auf sich und seine Lieben zukommen, dann lebt er sparsam und fürsorgend für andere, und nicht nach dem Motto: „Der Letzte macht das Licht aus!“
Gerade in angespannter Lage, in Ausnahmesituationen, in einer Staats- und Wirtschaftskrise zeigt sich, ob Christen wie Weltmenschen apathisch oder sogar gewalttätig reagieren oder ob sie ihren Auftrag aus der unfehlbaren Autorität der Bibel, dem verbindlichen Wort Gottes ableiten. Gerade dann, wenn es aus dem Munde vieler heißt: „Die fetten Jahre sind vorbei“ und alle Sicherheiten wegzubrechen drohen, braucht es Hoffnungsträger, die den Heiland, Retter und Erlöser Jesus Christus verkündigen und Menschen zur Buße und zur Umkehr rufen. Dann heißt es, aller Angst- und Panikmache, Haß und Hetze, allem Stolz und Egoismus „eine Abfuhr zu erteilen“ (wie es in einer anderen Redewendung heißt).
Hast du Angst vor Krisenzeiten und Krieg? Das ist menschlich! Jesus selbst sagt: „In der Welt habt ihr Angst…“. Aber im gleichen Atemzug tröstet ER mit den Worten: „…aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh 16,33b) Jesus will damit sagen: Habe Gottvertrauen statt Angst, denn ICH habe Sünde, Tod und Teufel am Kreuz besiegt. Betest du zum HERRN für die Obrigkeit im Land? Das solltest du tun! Denn nur Gott allein kennt allumfassend die Ursachen, wozu „die fetten Jahre“ ein Ende haben. ER wird zu Seiner Zeit die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen und bestrafen.
Der Gott der Bibel ist nicht nur ein liebender Gott, sondern auch ein zorniger Gott über die Menschen, die IHN und Seinen Willen mißachten. Beides gehört untrennbar zusammen – in Predigt und Mission. Am Ende kommen für Christusgläubige keine „fetten Jahre“, sondern die Herrlichkeit Gottes in Seinem ewigen Reich.
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Die Redewendung „auf taube Ohren stoßen“ ist vor allem dann zu hören, wenn der Mensch nicht zuhört, keine Reaktion zeigt oder eine Information oder Neuigkeit einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Bitten, Ratschläge oder Warnungen werden (wie es eine andere Redensart auf den Punkt bringt) bewußt oder unbewußt „in den Wind geschlagen“. Es handelt sich um keine körperliche Begrenztheit, sondern um eine Geisteshaltung.
Seit Jahren warnen unabhängige, hochrangige Wissenschaftler vor einem politisch inszenierten Klima-Taumel, der die Bürger mit unsinnigen Steuern enorm belastet und Großkonzernen Milliarden-Gewinne einspielt. Doch leider stoßen diese Physiker und Klimatologen bei den Regierenden „auf taube Ohren“. – Die Ehefrau läßt ihrem Ehemann emotional stark erkennen, daß sie ihn sehr lieb hat, doch bei ihm stoßen alle Annäherungsversuche „auf taube Ohren“. – Der Nachbar dreht sonntags immer wieder sein Radio gefühlt bis zum Anschlag auf. Mehrmaliges Bitten, seine Tonbox leiser zu stellen, stößt bei ihm „auf taube Ohren“. Als die Polizei vor der Tür steht, ist ihm vielleicht der aufrüttelnde Spruch durch den Kopf gegangen: „Wer nicht hören will, muß fühlen.“
Schon im Alten Testament kann jeder nachlesen, wie Gott immer wieder „auf taube Ohren“ stößt. Während der Gefangenschaft Israels in Ägypten überbringen Mose und Aaron dem Pharao die Botschaft von Gott: „So spricht der HERR, der Gott Israels: Laß mein Volk ziehen, daß es mir ein Fest halte in der Wüste.“ (2Mo 5,2). Doch der Pharao tut so, als gehe ihm das alles nichts an. Erst als Gott die zehnte Plage entsendet, die Tötung aller Erstgeburt, ist es mit dem Taube-Ohren-Spiel vorbei. So muß der Pharao Gottes Zorn schmerzhaft fühlen.
Unermüdlich warnen Gottes Propheten Jesaja und Jeremia das Volk Israel vor dem Abdriften in den Götzendienst. Doch auch sie stoßen immer wieder beim Gottesvolk „auf taube Ohren“: „Hört zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat, die da Augen haben und sehen nicht, Ohren haben und hören nicht!“ (Jer 5,21) Nach der Bibel bedeutet das „Hören“ ebenfalls nicht nur eine akustische Wahrnehmung, sondern Gehorsam und Annahme des Willens Gottes. Im Buch Nehemia heißt es: „Sie aber, unsere Väter nämlich, handelten vermessen, und sie verhärteten ihren Nacken und hörten nicht auf deine Gebote.“ (Neh 9,16)
Nach der 1912-er Bibelübersetzung von Martin Luther sagt Jesus im Zusammenhang mit neun Begebenheiten: „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“ Jesus muß das den Menschen – bis heute! – immer wieder einschärfen, weil sie meinen, ihre eigenen Wege seien richtig und gut. Es geht also nicht um das Unvermögen der Menschen, sondern um die Durchsetzung ihres Eigenwillens. „Taube Ohren“ sind oft das Resultat eines verhärteten Herzens. So haben Juden ein geistlich hartes Herz, wenn sie Jesus Christus als Messias ablehnen, obwohl sie von ihm aus der Tora und aus den Prophetenbüchern hören.
Wie ist das heute bei Christen mit den „tauben Ohren“? Ihnen wird Gottes Wort verkündigt, aber viele nehmen es nicht an. Das irrtumslose, heilschaffende und wahre Wort der Bibel trifft auf Widerstand, daß man doch nicht alles (wie es in einer anderen Redewendung heißt) „für bare Münze“ nehmen könne. Obwohl der Christ äußerlich gut hört, verschließt er oft sein Herz, weil ihm Gott ins Gewissen redet und Sünde anspricht. Wie hörst du Gottes Wort? Nur mit deinen Ohren oder auch mit deinem Herzen?
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Bereits vor der letzten Bundestagswahl konnte es die Evangelische Kirche in Deutschland nicht lassen, mit dem Slogan „Rechtspopulismus schadet der Seele“ Schlagzeilen zu machen. Besonders aktiv war damals der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte mit seinen 22 Kirchengemeinden und zahlreiche Einrichtungen, Werken und Diensten.
Die Politisierung und Ideologisierung der Seele dient institutionalisierten Kirchen, Freikirchen und Bünden als erprobtes Kampfmittel – auch aktuell vor der Wahl in Berlin zum Abgeordnetenhaus und den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Sie ballern aus ihren Schützengräben mit lügenhaften und haßerfüllten Parolen und halten Gleichschritt mit staatlich geförderten Nichtregierungsorganisationen (NGO’s), mit LGBTQ+-Lobbygruppen und mit einem geschmiedeten Parteienkartell als Speerspitze.
Populismus, vom lateinischen Wort populus (das Volk) abgeleitet, bedeutet nichts anderes als Volksnähe. Der Bürger eines Landes hält zu seinem Volk. Der Politiker eines Landes hält zu seinem Volk. Der wiedergeborene Christ eines Landes hält zu seinem Volk. Das ist nicht nur vernünftig, sondern zwingend notwendig. Wie soll das von Gott geschenkte deutsche Volk Bestand haben, wenn die Bürger vor inneren und äußeren Angriffen, wie z.B. vor Bespitzelung und Überfremdung – die Flucht ergreifen?
Wer Volksnähe durch die Brille Gottes sieht, seinen von Gott geschenkten Verstand gebraucht und Gottes Willen öffentlich kundtut, wird nicht populär werden, aber Populist, der für sein Volk (das Gott gehört!) Gutes bewirken will. Ein wahrer Populist setzt sich für die Bewahrung seines Volkes ein, das Gott ihm an die Seite gestellt hat: für das Leben ungeborener Kinder, für die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, für den Schutz und die Sicherheit der Familien, für einen gesunden Lebenswandel, für ein natürliches Sterben; kurzum: für Werte, die von Gott kommen.
Was bezwecken Kirchen & Co, „Populismus“ mit „Rechts“ zu verknüpfen? Das Problem der selbsternannten Seelenwächter besteht darin, daß sie sich vom Wort Gottes entfernt haben und Wahrheit in Lüge verkehren. Nirgendwo lehrt die Bibel, daß Rechtspopulismus der Seele schadet. Wenn eine Kirche eine politische Kategorie übernimmt und daraus eine Aussage über den Zustand oder die Gefährdung der menschlichen Seele macht, überschreitet sie eine Grenze. Sie macht aus einer politischen Bewertung eine scheinbar geistliche Wahrheit.
Die Diagnose der Bibel zum Menschen lautet nicht „Rechts“, sondern zeigt die Verderbtheit eines jeden Menschen. Jesus diagnostiziert nicht die politische Ausrichtung, sondern das menschliche Herz. In Römer 3,10 heißt es: „Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.“ Und weiter in Vers 23: „Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen…“ Der Mensch ist nicht deshalb Sünder, weil er rechts oder links wählt. Er ist Sünder, weil er ein von Gott abgefallener Mensch ist. Die Behauptung der Kirchen, eine bestimmte politische Strömung „schadet der Seele“, ist biblisch nicht haltbar. Die Bibel macht Sünde nicht an einem Parteibuch fest.
Jesus stellt die Frage nach der Seele in einen völlig anderen Zusammenhang: „Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele?“ (Mk 8,36) Was also ist die Gefahr? Nicht eine politische Partei, auch nicht ein Wahlprogramm, sondern die Verlorenheit des Menschen vor Gott. Deshalb ruft Jesus zur Umkehr und zur Nachfolge auf. Das Evangelium lautet nicht: „Hüte dich vor Rechtspopulismus, dann bleibt deine Seele gesund.“, sondern: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15b) Genau hier liegt der Unterschied zwischen der eigentlichen Kernbotschaft der Kirchen und ihrer politischen Moralisierung. Die Bibel gibt keine Grundlage für Aussagen wie: „Mitglieder und Wähler der AfD sind rechtspopulistisch und deshalb schlecht.“ Wo bleiben dafür die konkreten, biblisch fundierten Argumente?
Mit öffentlichen Bekundungen wie „Rechtspopulismus schadet der Seele“ macht sich Kirche nicht nur zum politischen Richter über die Seele des Menschen, sondern sie gefährdet selbst dessen Seele, schüchtert ihn geistlich ein und bestimmt manipulativ sein Wahlverhalten. Dann fragen unsichere, sensible Menschen nicht mehr: „Was sagt Gottes Wort?“, sondern: „Welche politische Meinung muß ich vertreten, um aus Sicht meiner Kirche als guter Christ zu gelten?“ Das ist sehr gefährlich! Der Apostel Paulus mahnt: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit.“ (Gal 5,1)
Das Gewissen eines Menschen, das auch die freie und geheime Wahl tangiert, ist allein an Gottes Wort gebunden und an keine politische Auffassung irgendeiner Kirche. Eine Kirche, die bei einem politischen Lager jedes Fehlverhalten skandalisiert, beim anderen aber schweigt, hat nicht mehr den Anschein eines neutralen biblischen Maßstabes.
Ein bibeltreuer Christ erwartet die vollkommene Gerechtigkeit nicht von einer Partei, sondern von Gott. Die endgültige Herrschaft gehört Christus. Nur weil eine politische Richtung nicht mit dem Dichten und Trachten von Kirchenideologen übereinstimmt, kann sie noch lange nicht zum satanischen oder seelischen Feindbild erklärt werden. Sie sollten besser die Worte aus Epheser 4,25 zu Herzen nehmen: „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit…“ Wenn eine Kirche das Etikett „Rechtspopulismus“ klebt und es dann noch mit „Seele“ verbindet, bekommt eine politische Kampfparole einen geistlichen Anstrich. Solches Handeln ist aus biblischer Sicht verwerflich.
Gerade die Kirchen, Freikirchen und Bünde sollten sich daher selbst fragen: Verkünden wir Christus oder politische Moral? Rufen wir zur Buße auf oder zur politischen Anpassung? Binden wir die Gewissen an Gottes Wort oder an unsere politische Bewertung? Prüfen wir alle politischen Lager mit demselben Maßstab oder haben wir Lieblings- und Feindbilder? Reden wir über konkrete Sünde oder benutzen wir politische Schlag-Worte? Eine Kirche muß weder rechts noch links sein. Sie muß Christus gehören, sonst ist sie keine Kirche.
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Medien und Politik in Deutschland ignorieren in brutaler Selbstvergessenheit und Ignoranz, dass jede Waffenlieferung den Tod von unzähligen Menschen bedeutet!
Sie nennen sie Soldaten, um zu vertuschen, dass jeder von ihnen eine Mutter, einen Vater, eine Familie, eine Kindheit hat.
Sie werden aufeinandergehetzt, um ein Stück Land zu verteidigen oder zu erobern, was ihnen weder gehört, noch von dem sie persönlich einen Nutzen haben.
Keiner will dafür sterben, es sei denn, man hat ihm das Gehirn manipuliert mit falschen und vergifteten Versprechen.
Diejenigen, die Krieg angezettelt haben, sitzen sicher irgendwo, weit entfernt vom Kriegsgeschehen. Ihnen sind die Schicksale dieser Menschen vollkommen egal. Es sind Verbrecher mit einem Herz aus Stein und oft verdienen sie noch an diesem dreckigen Krieg!
Alle, die für Waffenlieferungen in Kriegsgebiete sind und eine Fortsetzung von Kriegen vorantreiben, gehören mitsamt aller Waffenlieferungen an die Front!
Egal ob Journalisten, Politiker, verblendete Ideologen, Verräter, Verführer, Menschenmanipulatoren, Aufhetzer, Lügner, Politoffiziere, Kriegshetzer, Menschenschänder, Heuchler oder wie auch immer man diese Leute nennen mag. Es ist mir völlig egal. Diese Leute gehören an die Front!
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Ein bibeltreuer, bekennender Christ ist dazu verpflichtet, alles am Wort Gottes zu prüfen. Genau deshalb kann die Aussage im Wahlprogramm der Partei „Die Linke“ im Bundesland Sachsen-Anhalt nicht einfach nur als unglückliche Wortwahl abgetan werden. Dort heißt es:
Wer bibeltreue Christen bekämpfen will, der muß zunächst einmal beantworten, was er eigentlich bekämpfen will: Gewalt oder Wahrheit? Denen, die diesen Passus ins Wahlprogramm geschrieben haben, darf ein massives Wissensdefizit unterstellt werden. Es sei denn, „Die Linke“ will dem Gott der Bibel, an den wiedergeborene Christen glauben, den Kampf ansagen. Wie lächerlich das ist, werden diese Leute am Ende der Zeit zu spüren bekommen.
Die Bibel kennt keineswegs die Vorstellung, alle Religionen seien lediglich verschiedene Wege zu demselben Ziel. Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6) Bibeltreue Christen behaupten nicht: „Das ist meine persönliche Wahrheit.“ Sie bezeugen: Jesus Christus ist die Wahrheit und außer ihr gibt es keine. Der Glaube an Jesus Christus kann also nicht in die Kategorie „eine Religion unter vielen“ eingeordnet werden, sondern erhebt den Wahrheits- und Alleinvertretungsanspruch in Jesus Christus.
Petrus verkündigt vor dem Hohen Rat: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ (Apg 4,12) Auf diesem Fundament stehen bibeltreue, bekennende Christen. „Die Linke“ verwendet „religiösen Fundamentalismus“ als Kampfbegriff, um ihre eigene Ideologie mit lügenhafter Verzerrung durchzusetzen.
Das unfehlbare und irrtumslose Wort Gottes ist – im Gegensatz zu Koran und Hadith im Islam – kein Lehrbuch mit Haß- und Gewaltpropaganda, sondern offenbart den Willen des dreieinen Schöpfergottes. Paulus schreibt, inspiriert vom Geist Gottes: „Wenn aber auch wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würde als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!“ (Galater 1,8) Damit ist klar: Der Gott, der über allen Göttern und Götzen herrscht, ist es nicht gleichgültig, was der Mensch glaubt – weil ER ihn liebt.
Die Bibel unterscheidet zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Evangelium und falschem Evangelium, zwischen Christus und Antichristus, zwischen Wahrheit und Lüge. Deshalb wäre es aus bibeltreuer Sicht ein schwerer Fehler, aus Angst vor den Linken, deren Vorwurf des „religiösen Fundamentalismus“ und ihrer irrigen Verknüpfung von „christlich-evangelikaler“ und „jihadistischer Prägung“ den Wahrheitsanspruch des Evangeliums aufzugeben. Ganz im Gegenteil! „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern … mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Eph 6,12) Die Partei „Die Linke“ hat einen teuflischen Auftrag zu erfüllen.
Mit Jesus Christus gibt es – im Gegensatz zum Islam – keine Aufforderung an bibeltreue Christen, Andersgläubige mit Gewalt zum Konvertieren zu zwingen oder sie gar zu ermorden. Jesus bekennt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Joh 18,11) ER ruft nicht dazu auf, die Welt mit Gewalt zu erobern oder gar ein Paradies auf dieser Erde zu errichten, sondern allen Menschen das Evangelium vom Reich Gottes zu verkünden. „Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.“ (2Kor 10,4)
Bibeltreue bedeutet nicht: Gewalt gegen Menschen, Terror, Zwang, Unterdrückung Andersgläubiger. Bibeltreue bedeutet: die Bibel ist Gottes inspiriertes, unfehlbares, irrtumsloses Wort; Jesus Christus ist der einzige Weg in den Himmel zum himmlischen Vater; der Mensch ist Sünder und braucht Buße und Vergebung; die Ehe ist nach Gottes Schöpfungsordnung die Verbindung von einem Mann und einer Frau; Abtreibung ist Mord; Homosexualität und alle menschgemachten Geschlechtsvarianten sind Sünde; Jesus Christus wird wiederkommen, zu richten die Lebenden und die Toten; jeder Mensch muß vor dem Richterstuhl Christi erscheinen; es gibt nur zwei Ziele für einen Menschen: Himmel oder Hölle.
Was die Partei „Die Linke“ proklamiert, hat die Bibel durch Jesus Christus längst vorausgesagt: „Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat.“ (Joh 15,18) „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“ (Joh 15,20) Wiedergeborene Christen sind deshalb nicht überrascht, wenn sie aus der Welt harschen Gegenwind bekommen. Sie sollen standhaft bleiben und nicht gewalttätig werden. Sie sollen in Christus wahrhaftig bleiben, aber nicht haßerfüllt sein. Sie sollen unbeugsam gegen Verirrte (wie die „Die Linke“) sein, aber die Menschen in einer solchen Partei dennoch als Geschöpfe Gottes sehen, die der Buße und der Umkehr bedürfen.
Nicht die Partei „Die Linke“ mit ihren 12 Prozent (INSA-Umfragewert am 02.09.2026) ist der Maßstab. Christus ist der HERR! Ein bibeltreuer Christ sollte sich von menschenfeindlichen Attacken nicht einschüchtern lassen. Auf dem festen Fundament des Christus stehen heißt: „Denn ich bekenne mich offen und ohne Scham zu dieser guten Nachricht: Sie ist Gottes Kraft und rettet jeden, der ihr glaubt. Das gilt für den Juden zuerst und für jeden anderen Menschen.“ (Röm 1,16)
Deshalb, liebe bibeltreue „Fundamentalisten“: Predigt das Evangelium. Ruft zur Buße. Bezeugt Christus. Liebt eure Feinde. Betet für eure Verfolger. Haltet fest am Wort Gottes! Schon dem jungen Propheten Jeramia mußte Gott Mut und Zuversicht zusprechen: „Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.“
An alle Christen in Sachsen-Anhalt: Gehen Sie am kommenden Sonntag, dem 6. September 2026 zur Wahl und bekennen Sie mit Ihrer Stimmabgabe, wer über Sie regieren soll: die Partei „Die Linke“ oder eine ihr wohlgesonnene Partei, die mit ihr koalieren wird oder eine andere Option. Es geht nicht um die Ewigkeit! Es geht um ein künftiges, weltliches, lebenswertes Zeitfenster für unsere Kinder und Enkelkinder.
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Die Redewendung „auf fruchtbaren Boden fallen“ ist tief in der Bibel verwurzelt und wird umgangssprachlich dann verwendet, wenn eine Idee, ein Vorschlag oder auch eine Warnung auf offene Ohren stößt. Sie wird wohlwollend zu Herzen genommen, wenn dadurch ein guter, wirksamer Ausgang abzusehen ist.
Im Weltlichen ist die Verwendung der Redensart dort zu finden, wenn beispielsweise der Geschäftsführer eines Unternehmens zu seinem Angestellten sagt: „Ihren Verbesserungsvorschlag finde ich sehr gut! In der Leitungssítzung fiel er auf fruchtbaren Boden.“ – Im Katastrophenfall verlassen manche Bürger, trotz Aufforderung, ihre Häuser und Wohnungen nicht. Bei anderen aber sind die Warnungen über Sirenen und Lautsprecheransagen „auf fruchtbaren Boden“ gefallen.
Den Bezug zur Redewendung „auf fruchtbaren Boden fallen“ ist im „Gleichnis vom Sämann“ in den biblischen Evangelien nach Matthäus (13,3-9), Markus (4,3-9) und Lukas (8,4-8) zu finden. Jesus selbst erklärt in Matthäus 13,18-23, Markus 4,13-20 und Lukas 8,11-15 das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes, der Boden das Herz des Menschen und der fruchtbare Boden das Herz eines Menschen, das Gottes Wort hört, versteht und danach lebt.
Gottes Wort ist dann „auf fruchtbaren Boden“ gefallen, wenn es der Mensch nicht nur hört und intellektuell versteht, sondern mit aufrichtigem Herzen – ohne Selbsttäuschung oder Widerstand – annimmt, es dann auch tut (Jak 1,22) und in Gottes Prüfungszeiten standhaft bleibt – also im Gegensatz zum samenvernichtenden Weg und felsigen Boden und im Gegensatz zu den samenerstickenden Dornen.
Somit ist und bleibt es der Auftrag aller in Christus neugeborenen Menschen, den Zeitgenossen das Evangelium von Jesus Christus zu erklären. Mission ist kein Sonntagsspaziergang, denn der Teufel schläft nicht (1Petr 5,8) und wird mit seinen Dämonen (im Gleichnis die „Vögel“) alles versuchen, Gottes Wort sofort wieder in den Herzen der Menschen zu tilgen. Ein Mensch, der sofort die frohe Jesus-Botschaft mit großer Freude aufnimmt, muß sehr wachsam sein, damit sie im Herzen tief verwurzelt bleibt, Irrlehren keinen Angriffspunkt finden und der Glaube an Jesus bei Anfechtungen keinen Schaden leidet. Gefährliche Gegner im geistlichen Wachstum sind auch die „Dornen“, die den aufkeimenden Glauben ersticken: einerseits Reichtum und andererseits Existenzängste, aber auch die Sucht nach Vergnügungen, Anerkennung und vielem mehr.
Jesus Christus sehnt sich auch bei dir nach einem ungeteilten Herz, einem fruchtbaren Boden, aus dem der Geist Gottes gute Frucht wachsen läßt – allein Gott zur Freude und zum Lob: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal 5,22b-23a). Aber auch Gehorsam gegenüber Gott und die Bereitschaft, anderen Menschen in deiner nächsten Umgebung die Rettungsbotschaft zu bringen, bedürfen eines fruchtbaren Bodens.
Bedenke immer, was der Apostel Paulus im Auftrag seines HERRN im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth schreibt: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. So ist weder der da pflanzt etwas, noch der da begießt, sondern Gott, der das Wachstum gibt.“ (1Kor 3,6-7) Der Boden, das Herz des Menschen, muss vom HERRN vorbereitet sein, damit es über Sündenerkenntnis und Bußbereitschaft für ein neues Leben in Christus gerüstet ist.
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Ein Glaubensbruder schickte an AG WELT nebenstehenden Plakataushang. Erst glaubten wir, es sei eine Fälschung. Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz muss mit allem gerechnet werden. Doch unsere Recherche auf den offiziellen Ticket-Plattformen bestätigte leider die Korrektheit der Veröffentlichung.
Anlässlich „50 Jahre deutsche Rockmusik“ öffnet die Evangelisch-Lutherische Pauluskirche Sehma (Erzgebirge) am Abend des 23. Oktober 2026 einer ostdeutschen Rockband ihre Pforten. Der Kirchenvorstand gewährt der Gruppe „Karussell“ Einlass, die – wie es heißt – auf einer Jubiläumstour unterwegs ist.
„Neben Klassikern und neueren Songs aus der Bandgeschichte“ erwarte das Publikum „eine Lichtshow sowie die Vorführung eines exklusiven Kurzfilms zur Historie der Band“. Im Anschluss gebe es eine Autogrammstunde.
Die Pauluskirche Sehma ist ein konkretes Beispiel von vielen dafür, dass die evangelische Kirche in Deutschland kaum noch etwas mit Bibeltreue zu tun hat. Die Öffnung des Raumes für „Karussell“ ist das Resultat von geistlicher Blindheit, Anpassung an die Welt und dem Verlust der Gottesfurcht.
Mehr als 20 Kirchen absolvierten in diesem Jahr bereits Konzerte mit der Leipziger Rockband „Karussell“, darunter in Schmölln, Crimmitschau, Colbitz, Milda, Trent, Usedom, Kroppen, Weißwasser, Hagenow, Sternberg, Demmin, Woldegk, Ribnitz-Damgarten, Reuterstadt Stavenhagen, Sagard, Graal-Müritz, Ostseebad Prerow, Pritzwalk und Aschersleben.
Auch die nachfolgend aufgeführten 15 Kirchen haben die weltliche Nostalgie-Band bis Ende des Jahres in ihren Gebäuden aufgenommen: Sankt Johanniskirche, Urbach; Erlöserkirche Kunnerwitz; Stadtkirche Olbernhau; Kirche St. Nicolai, Coswig/Anhalt; St. Stephanie Kirche Calbe; Kirche St. Wolfgang zu Glashütte, Glashütte; Dorfkirche Klinga; St. Peter & Paul Kirche Worbis; St. Michaeliskirche, Buttstädt; Lutherkirche Apolda; St. Marienkirche, Sonnewalde; Pauluskirche, Sehma (wie eingangs erwähnt); Dorfkirche Schlepitz; Ev.-Luth. Kirche Niederwürschnitz (Erzgeb.); Stadtkirche St. Nicolai, Waldheim.
Wenn weltliche Künstler eine Kirche dafür nutzen, um Lieder zu singen, die nicht zur Ehre Gottes dienen, ist das nach Jesu Worten ein schweres Vergehen: „Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.“ Die Band „Karussell“ singt poetische, aber zutiefst weltliche Lieder. Sie verkünden nicht das Evangelium von Kreuz, Sünde, Buße und der Erlösung durch das Blut Jesu Christi.
Warum tut eine Kirche das? Weil sie den Applaus der Menschen sucht und die Gunst der Welt behalten will. Man feiert weltliche Identität, DDR-Vergangenheit und Kultur, anstatt Christus alle Ehre zu geben. Die Ältesten dieser Kirchen sollten hören und dem nacheifern, was der Apostel Paulus im Auftrag seines HERRN sagt: „Suche ich denn jetzt Menschen oder Gott zu gefallen? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Jesu Christi Knecht nicht.“ (Gal 1,10) Eine Gemeinde, die eine weltliche Rockband einlädt, um die Bänke vollzubekommen, betreibt Menschengefälligkeit. Weltliche Musik und Nostalgie werden hier zu Götzen, die sich vor das Wort Gottes schieben. Kein Wunder, dass mehr und mehr Christen ihre Mitgliedschaft in solchen Kirchen beenden.
Hirten haben die biblische Pflicht, ihre Herden vor den Einflüssen der Welt zu schützen und die Geister zu prüfen (1Joh 4,1). Wenn die Gemeindeleitung die Türen für „Karussell“ und anderes weltliches Getöse öffnet, versagt sie in ihrer Wächterfunktion. Der Prophet Hesekiel warnt die Hirten, die ihre Pflicht versäumen: „Sie sollen mein Volk lehren, zu unterscheiden zwischen Heilige und Unheilige, und ihnen den Unterschied zeigen zwischen Rein und Unrein.“ (Hes 44,23) Indem diese Gemeinden den Unterschied zwischen der heiligen Gemeinde und der unheiligen Welt verwischen, führen sie die Menschen in die Irre und wiegen sie in einer falschen Sicherheit, dass doch „alles irgendwie gut und christlich“ sei.
Die Gemeinde wird in der Bibel als die reine Braut Christi beschrieben (2Kor 11,2). Sie soll unbefleckt von den Strömungen dieser Welt bleiben. Jakobus 4,4 spricht eine erschreckend deutliche Sprache: „Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“ Die Kooperation mit einer weltlichen Band ist aus rein biblischer Sicht ein Akt des geistlichen Ehebruchs. Man buhlt um die Gunst derer, die ohne Christus leben, anstatt sie zur Buße zu rufen.
Hinter der Entscheidung der Ältesten und Hirten dieser Gemeinden steht aus Sicht der Unfehlbarkeit des Wortes Gottes kein kluger missionarischer Schachzug, sondern ein Zeichen des geistlichen Niedergangs. Es zeigt Gemeinden, die die Kraft des Evangeliums aus den Augen verloren haben und deshalb meinen, sich mit den Mitteln der Welt (Rockmusik, Lichtshow, Nostalgie) am Leben erhalten zu müssen.
Deshalb sollten wiedergeborene Christen der Einladung von Kirchen zu diesem Rockkonzert nicht folgen und andere vor solchem Götzendienst warnen. Denn, so heißt es in Galater 6,7: „Gott lässt sich nicht spotten!“
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Im deutschen Sprachraum ist das „Dreimal auf Holz klopfen“ – selbst unter Christen – weit verbreitet. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es handelt sich dabei um Aberglaube.
Ein Mensch, der sagt „Ich war letztes Jahr kein einziges Mal krank“ und dann „dreimal auf Holz“ klopft, ist dem Aberglauben verfallen oder weiß nichts von den wahren Hintergründen solchen „Glaubens“. Die Reihe von Beispielen kann unendlich fortgesetzt werden: Am Auto seit zehn Jahren keine große Reparatur. Schon fünfzehn Jahre in der gleichen Firma. 50 Jahre mit derselben Frau verheiratet. Wenn dann dazu „dreimal auf Holz“ geklopft wird, glaubt der Klopfende an magische Kräfte. So versucht der Mensch, mit seinem begrenzten Denken ungeklärte Ereignisse zu erklären und sucht ein Gefühl von Sicherheit.
Ohne einen solchen Brauch zu hinterfragen, wird dieser ungeprüft an nachfolgende Generationen weitergegeben. Der Aberglaube brennt sich in die Hirne der Menschen ein und hindert sie daran, den Weg zum wahren Glauben zu finden. Auch der Spruch „Teu, Teu Teu!“ (fälschlicherweise vom Duden in „toi, toi, toi“ umgeschrieben) gehört nach der Sprachforschung zum Aberglauben. Man will dem Teufel schmeicheln, damit der Gegenspieler Gottes das menschliche Glück nicht zerstören möge. Der Name des Teufels wird deshalb nicht vollständig ausgesprochen, um ihn – so Sprachwissenschaftler – nicht herbeizurufen. In die Kategorie des Aberglaubens gehören unter anderen auch: „Jemandem die Daumen drücken“; „Salz über die Schulter werfen“; „Eine schwarze Katze von links“; „Wenn man vom Teufel spricht…“; „Das paßt auf keine Kuhhaut“; „Den Teufel an die Wand malen“; „Da liegt der Hund begraben“ „Hals- und Beinbruch!“.
Der Spruch „Dreimal auf Holz klopfen“ wird von vielen als harmlos aufgefaßt, um auf Gutes und Gelingen in der Vergangenheit hinzuweisen oder ein bevorstehendes Ereignis gut abzusichern, damit kein Unglück folgt. Es handelt sich um ein Ritual, um „das Schicksal“ nicht herauszufordern. So versucht der Mensch, durch eine Handlung einerseits sein Glück abzusichern oder andererseits Unglück abzuwehren. Er verläßt sich auf sein Vorgehen, auf seine Aktivitäten und nicht auf Gott. Sein Vertrauen gilt seinem Menschsein und nicht seinem Schöpfer. Nach der Bibel gibt es kein unpersönliches, blindes Schicksal oder Zufall, sondern einzig und allein die souveräne Vorsehung und Führung durch den allmächtigen Gott. Zum falschen und rechten Sorgen heißt es in Lukas 12,31: „Trachtet vielmehr nach Gottes Reich, so wird euch dies zufallen.“
Das geistgewirkte Wort Gottes verflucht Menschen, die magisch und abergläubisch denken und handeln (2Kön 21,6; Jes 2,6). Wer es dennoch praktiziert, wird nicht ins Himmelreich kommen (Offenbarung 21,27). Was nicht „Christum treibet“ (Martin Luther), das ist Aberglaube (Kol 2,8-10). Der Mensch fragt nicht nach dem Willen Gottes, sondern sucht Mittel und Wege, die seine Sehnsüchte (Erfolg, Anerkennung, Gesundheit, Reichtum,…) stillen und nimmt Dinge in Anspruch, die ihn vom Glauben an den biblischen Gott abhalten oder wegführen.
Bist du empfänglich für Mystik, Magie und Übersinnliches? Glaubst du, daß es außerhalb der sichtbaren Welt Kräfte, Energien und Geistwesen gibt, die dir bei der Suche nach vollkommenem Glück helfen könnten? Aberglaube bedeutet Gegen-Glaube (althochdeutsch: Afterglaube). Ist dir im Herzen bewußt, daß alles, was sich dem Anspruch von Jesus Christus nach Johannes 14,6 entgegenstellt, Aberglaube ist? Der Aberglaube vertraut allem und jedem, nur nicht dem in der Bibel bezeugten, gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus.
Prüfe dich nun selbst, welche abergläubischen Redewendungen aus deinem Mund oder aus dem Mund anderer Menschen kommen. Ein wiedergeborener Christ braucht nicht „dreimal auf Holz klopfen“, um sein Leben abzusichern, sondern Dankbarkeit (1Thess 5,18), Vertrauen (Jak 4,15) und Gebet Phil 4,6) in einer festen Beziehung zu Jesus Christus.
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