ausgerechnet das hat mich heut nachdenken lassen – nicht über fehlende Begrifflichkeiten allerdings. Meiner Ansicht nach wäre es legitim, in einer solchen Situation von „meinem Kind“ zu sprechen, auch wenn es eben nicht unter Schmerzen … Die Verantwortung für kommende Tage ist es in meinen Augen, die diesen Satz prägt; ich sähe in diesem Falle das Künftige als das Wesentliche an, nicht die Vergangenheit, die oft genug bedeutungsschwer mir scheint. „Mein Kind“ schaute erstaunt, als ich das erste Mal sie in einem Geschäft so nannte – der Einfachheit halber – und hat sich nun doch an diesen Wortlaut gewöhnt.
Bezüglich der Ehe trüge meine Einschätzung andere Trübnis: Oftmals ist es wohl doch das ‚für immer‘, dass die Menschen davor schreckt und darüber habe ich mir kürzlich ein paar Gedanken gemacht. Da werte auch ich vielleicht ob der eigenen Unfähigkeit, ein für immer zu ertragen? Doch das führt heute zu weit.
Kühlschränke, die sollten auch Freunde hier ungefragt öffnen dürfen – und das ist wahrscheinlich dann doch von der Wahrheit dieses Kindes nicht so weit entfernt und wohl auch nicht von Deiner: Auch Freunde sind halt ein stückweit Familie… *smile*
Auf dann und gib Acht auf Dich
Nina