für das „wie bei Oma“ Gefühl und das Netzwerk, denn hier ist jeder persönlich bekannt und wenn man ein Problem hat, finden die Chefs unter den Gästen jemanden mit einer Lösung.
Kultgaststätten kann man Aussenstehenden nur schwer erklären.
Nachweislich seit über 150 Jahren ist das Weinhaus Lichtenberg eine Gaststätte. Lernt man Chefin Heidi kennen und hört ihren Erzählungen zu, meint man, sie säße seit 150 Jahren auf der Bank in der Küche, wo sie noch heute tagein tagaus sitzt.
Morgens frühstücken die Mitarbeiter zusammen. Danach werden Kartoffeln geschält, denn hier werden viele Kartoffeln im Laufe eines Abends gegessen als Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln und dann kommen sie eine Nacht in den Keller bevor sie weiter verarbeitet werden.
Das Phänomen an diesem Weinhaus ist, dass es eigentlich nur Schnittchen gibt. Ein mit Roastbeef belegtes Graubrot und dazu ein Haufen Kartoffelsalat mit einem russischen Ei und saurer Gurke. Das ist der beliebte Klassiker und heißt je nach Größe Marianne oder Irene.
Viele Wanderer kommen aus dem Siebengebirge hier die Straße runter und laufen zur Bahn. Auf dem Weg noch schnell ein Schnittchen und ein Wein damit man wieder Kraft tankt.
Doch Chefin Heidi, die direkt nach dem Krieg geboren wurde, hat das Weinhaus zu einer Kultstätte gemacht. Jeder kennt die 2-fache Maikönigin und sie kennt jeden.
Und so kommt es, dass es hier immer voll ist. Da sitzen die (Ex-) Bürgermeister, der Karnevalspräsident, der Orthopäde, der Sternekoch, der Sänger und der Wanderer nebeneinander und warten auf ihr belegtes Brot. Währenddessen unterhält man sich vielleicht auch mal mit dem Nebentisch und hat vielleicht plötzlich für den nächsten Tag problemlos einen Orthopädentermin oder jemand, der mal wegen dem tropfenden Hahn vorbei kommt oder auch einen neuen Auftrag.
Das Netzwerk ist nicht zu unterschätzen. Genau sowas ist auch wichtig in der lokalen Gastronomie. Die Menschen suchen nicht nur nach dem letzten Hype. Wir Menschen suchen immer auch Wärme. Diese Wärme gibt uns das Weinhaus Lichtenberg auf so unterschiedliche Art und deswegen auch der Hashtag im Internet #HeidiistHeimat .
Worauf ich mich am Meisten freue?
Wenn ich in die Küche zur Begrüßung komme und mir schallt ein rheinisches „Schaaatz“ von der Bank entgegen.










Für die Gastgeberqualitäten in Kombination mit schönem Ambiente und gutem Essen
Das Déjà Vu ist ein gehobenes Restaurant mit mediterraner Küche, die oft einen portugiesischen Anklang hat, da der Betreiber Mario aus Portugal kommt.
Im Jugendstilambiente begrüßt einen der Chef persönlich. Er ist ein Gastgeber aus Leidenschaft. Deshalb hat er viele Stammkunden, die kommen um einen entspannten und familiären Abend zu verbringen. Das Verhältnis vom Service und den Gästen entwickelt sich und wird persönlich und herzlich.
Es gibt die normale Karte und die Wochenkarte. Allgemein kann man sagen, dass es eine mediterrane Küche ist, aber immer mehr versucht der Chef portugiesische Speisen auf die Karte zu bringen, manchmal mit leichten Änderungen oder modernisiert.
Tendenziell habe ich in den letzten Jahren gelernt, dass die portugiesische Küche gerne frittiert oder auch gerne mit Zucker oder Fruchtsüße arbeitet. Im Winter bekommt ihr die Gans mit einer Orangenfüllung oder das Iberico-Kotelett mit der dunklen Pflaumensauce. Im Frühling ein Risotto mit Weintrauben oder im Sommer ein Fisch mit asiatischen Noten und Kokossößchen. Dazu eine Flasche Wein oder auch ein guter Cocktail, denn die Auswahl ist groß und teilweise auch sehr exquisit.
Aufgrund des sehr persönlichen Umgangs kann man gut den Geburtstag, die Taufe oder die Hochzeit hier feiern, da ihr euch wie zuhause fühlen werdet.
Denkt rechtzeitig an eine Reservierung, denn sonst könnte es knapp werden mit einem Tisch.











