Advertise with Googlier.comdas Dossier | Afrika
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deBildungsstagnation
http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/bildung/bildungsstagnation
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Ein Blick auf Südafrikas Schulen </div>
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<p>Unqualifizierte Lehrer, marode Gebäude und ein Übermaß an Bürokratie: in Südafrikas Bildungswesen besteht enormer Verbesserungsbedarf. Aber die schlechte Bezahlung sorgt dafür, dass gutausgebildete Lehrkräfte lieber in die private Wirtschaft wechseln, zudem können sich viele Familien die Schulgebühren nicht leisten. Zahlreiche Missstände rühren noch aus der Zeit der Apartheid her, aber damit allein lässt sich die Misere wohl nicht erklären. Denn nach zwanzig Jahren wird klar, dass auch die ANC-Regierungen vieles versäumt haben. <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/bildung-als-privileg-suedafrikas-verlorene-schueler-13363398.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" class="urlicon urlicon-faz">Claudia Bröll</a> sieht einen möglichen Ausweg in Spenden von Unternehmen. Diese Inititativen dürften aber kaum ausreichen, um die strukturellen Defizite zu überwinden.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/bildung/bildungsstagnation#commentsBildungApartheidBildungseinrichtungenSüdafrikaTue, 20 Jan 2015 15:15:16 +0000Axel Weipert5067 at http://dasdossier.deEbola
http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/ebola
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Die Katastrophe hinter der Katastrophe und der erbärmliche Zynismus Deutschlands </div>
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<p>Die Nachrichten aus den drei von Ebola am stärksten heimgesuchten westafrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone könnten kaum schlechter sein – seit Ausbruch der Epidemie hat die Weltgesundheitsorganisation nun bereits mehr als 8.900 bestätigte Ebola-Fälle registriert. Für Dezember geht man nun von bis zu 10.000 neuen Fällen aus – pro Woche, wohlgemerkt! Bis Ende Januar 2015 kalkulieren die Experten mit 200.000 bis 250.000 Erkrankungen. Das ist für die drei bitterarmen Länder, von denen zwei sich gerade eben langsam von einem langwährenden Bürgerkrieg erholen, eine echte Katastrophe. Mindestens genau so schlimm wie die direkten sind jedoch die indirekten Folgen der Epidemie. Allen drei Staaten droht kurz- bis mittelfristig eine humanitäre Katastrophe mit Hungersnöten und mittel- bis langfristig eine tiefe Wirtschaftskrise, die die gesamte Region destabilisieren könnte. Aus Deutschland ist leider keine Hilfe zu erwarten.</p>
<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/ebola" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/ebola#commentsArbeit & EinkommenErnährungHungersnotGuineaLiberiaSierra LeoneWestafrikaAnalyseWed, 15 Oct 2014 13:56:34 +0000Jens Berger5048 at http://dasdossier.deEnde des Höhenflugs
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ende-des-hoehenflugs
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Desertec steht vor der Abwicklung </div>
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<p>Die Idee war ebenso ehrgeizig wie waghalsig: Mithilfe von Sonnenkraft und Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe sollten in Nordafrika gewaltige Anlagen für erneuerbare Energie aufgebaut werden. Der so gewonnene Strom hätte dann nicht nur die Länder des Maghreb, sondern auch Europa versorgen können. <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wuestenstromprojekt-desertec-karawane-am-abgrund-1.2162839" class="urlicon urlicon-sueddeutsche">Doch daraus wird wohl nichts</a>: Nachdem in den vergangenen Jahren bereits namhafte Konzerne wie Siemens, Bosch und Bilfinger aus dem Konsortium ausgestiegen sind, wird die Trägergesellschaft DII voraussichtlich Ende 2014 abgewickelt. Allenfalls als kleine Beratungsagentur könnte sie fortbestehen.</p>
<p>Es ist ein ganzes Bündel von Ursachen, die zum Scheitern des Projekts geführt haben. Zunächst sind Solaranlagen mittlerweile so preiswert, dass sich auch mit weniger Sonnenstunden in Mitteleuropa genug Strom generieren lässt, um die Anlagen rentabel zu betreiben. Hinzu kommen die hohen Verluste durch die erforderlichen Überlandleitungen. Des Weiteren vertrauen die nordafrikanischen Länder, vor allem Marokko, lieber auf eigene Projekte. Schließlich konnten sich die zahlreichen Teilhaber nicht über ein gemeinsames Konzept einigen.</p>
<p>In gewisser Hinsicht war es der schiere <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/43/43016/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Gigantismus</a>, der Dersertec zum Scheitern brachte: Er erforderte horrende Investitionen und damit eine große Zahl an Teilhabern mit ganz unterschiedlichen Interessen. Zugleich zeigt die Entwicklung der letzten Jahre auch, dass erneuerbare Energien gerade dann besonders effizient sind, wenn die Anlagen dezentral und damit nahe beim Verbraucher platziert werden.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ende-des-hoehenflugs#commentsRessourcen & EnergieDesertecErneuerbare EnergieSolarenergieAlgerienDeutschlandMarokkoFri, 10 Oct 2014 14:49:13 +0000Axel Weipert5047 at http://dasdossier.deIm Schatten von TTIP
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/im-schatten-von-ttip
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Ein Freihandelsabkommen mit Afrika </div>
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<p>Das aktuell verhandelte nordatlantische Freihandelsabkommen stößt auf großes Interesse und breite Kritik. Fast unbemerkt wurde parallel dazu von der EU ein Abkommen mit mehreren südafrikanischen Ländern ausgehandelt. Dabei geht es u. a. um die Marktöffnung für Agrarprodukte aus der EU. Allerdings sind die Details unbekannt, da die Europäische Kommission den Vertrag nicht veröffentlichen will - noch nicht. Das macht aber eine Bewertung oder gar Proteste fast unmöglich, wie <a href="http://taz.de/Intransparenz-bei-Wirtschaftsabkommen/!142988/" class="urlicon urlicon-taz">Jost Maurin</a> festhält. Brisant ist das Vertragswerk vor allem im Hinblick auf die subventionierten Agrarerzeugnisse, die nun den afrikanischen Markt überschwemmen und damit lokalen Produzenten ihre wirtschaftliche Grundlage entziehen könnten.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/im-schatten-von-ttip#commentsStaat und WirtschaftIndustrie & HandelEuropäische UnionFreihandelAfrikaThu, 24 Jul 2014 13:13:38 +0000Axel Weipert5019 at http://dasdossier.deAl-Jazeera von innen
http://dasdossier.de/presseschau/medien/agenda-setting/al-jazeera-von-innen
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Wie ein kritischer Sender sich wandelt </div>
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<p>Al Jazeera galt viele Jahre als das journalistische Aushängeschild der arabischen Welt: Kritisch, unabhängig, professionell. <a href="http://weltnetz.tv/video/484" class="urlicon urlicon-weltnetz">Aktham Suliman</a>, ehemaliger Mitarbeiter des Senders, ist vor einiger Zeit dort ausgestiegen, denn er beklagt die zunehmende Instrumentalisierung für politische Zwecke. Das zeige sich insbesondere im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling, der nicht zuletzt durch Medien wie Al Jazeera beeinflusst worden sei. Ein Interview als Akt der Selbstreflexion über Ethik im Journalismus und die schleichende Korrumpierung durch Geld, Ruhm und Korpsgeist.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/medien/agenda-setting/al-jazeera-von-innen#commentsAgenda SettingNetzwerkeMedienwandelAl JazeeraHamad bin Chalifa Al ThaniMuslimbruderschaftSyrischer BürgerkriegÄgyptenKatarSyrienMon, 16 Sep 2013 21:10:41 +0000Axel Weipert4974 at http://dasdossier.deArabischer Winter
http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter
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Wenn „Demokratie“ zum Kampfbegriff wird </div>
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<p>Demokratie ist für die westliche Politik nur dann erstrebenswert, wenn bei Wahlen die „Richtigen“ gewinnen. Der Muslimbruder Mohammed Mursi gehörte nicht dazu. Daher haben die Regierungen der westlichen Welt offenbar auch kein großes Problem damit, dass der demokratisch gewählte Präsident Ägyptens durch eine Junta aus dem Amt geputscht wurde. Erst als die neuen Machthaber in zahlreichen Massakern tausende Demonstranten abschlachteten, machte sich in Berlin, London und Washington leises Unbehagen breit. Ägypten steuert mit voller Fahrt zurück zur Militärdiktatur. Aus dem arabischen Frühling ist ein arabischer Winter geworden – währenddessen lügt man sich im Westen in die eigene Tasche und phantasiert immer noch von einem „Transformationsprozess“. Der Westen wünscht sich keine Demokratie, sondern Stabilität. Und wenn man dafür die Demokraten niederschießen muss, dann sei dem so.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/arabischer-winter-1305.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Arabischer Winter]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/arabischer-winter-1305.jpg" alt="Arabischer Winter" title="" width="540" height="300"/></a>
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<span class="contributor">Bild von Mostafa Sheshtawy </span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter#commentsStrategienInnere KonflikteAufbruch in ArabienDemokratieMilitärMuslimbruderschaftProtesteÄgyptenAnalyseSat, 24 Aug 2013 09:20:41 +0000Jens Berger4941 at http://dasdossier.deKalter Krieg im Kleinformat
http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/kalter-krieg-im-kleinformat
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Wie die USA fragwürdige Rebellengruppen in Syrien unterstützen </div>
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<p>Daß einige Golfstaaten, die Türkei, Großbritannien und die USA das Kaleidoskop der Rebellengruppen im syrischen Bürgerkrieg durch Waffen, Logistik und Ausbildung unterstützen und somit den Bürgerkrieg in eine perspektivlose Länge ziehen, ist längst kein Geheimnis mehr. Das zynische Kalkül, im Namen von Freiheit und Demokratie die Zerstörung eines Landes in Kauf zu nehmen, ist eine Neuauflage des Kalten Krieges im Kleinformat, bei dem verschiedene Mächte um Einfluß in der Region ringen. <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38823/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Thomas Pany beleuchtet auf Telepolis einige Aspekte</a> der Waffenlieferungen durch amerikanische Sicherheitsbehörden.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/kalter-krieg-im-kleinformat#commentsKriege & KonflikteBürgerkriegCIAWaffenhandelJordanienSyrienTürkeiUSAThu, 28 Mar 2013 07:21:42 +0000Caspar Bildner4894 at http://dasdossier.deDie enteignete Revolution
http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/die-enteignete-revolution
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Was ist aus dem arabischen Frühling geworden? </div>
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<p><a href="http://www.jungewelt.de/2012/09-01/023.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Werner Pirker</a> analysiert den Stand der Dinge in den arabischen Ländern: Wohin haben sich die Revolutionen entwickelt, und warum? Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Politik des Westens. Dieser habe dem Wandel anfangs eher skeptisch gegenübergestanden, da die jahrzehntelang erprobte Kooperation mit den autoritären Eliten in Gefahr geriet. Später habe man sich stattdessen darauf verlegt, die Neuordnung zumindest nachhaltig zu beeinflussen.</p>
<p>Als entscheidenden Wendepunkt sieht Pirker den Fall Bahrain: Eine Volksbewegung wurde hier von den reaktionären Golfdynastien brutal unterdrückt. Und die USA, die eng mit dem Regime zusammenarbeiteten, auch wegen der großen Militärbasis vor Ort, schauten zu. In Libyen dann nahm man mittels direkter Militärintervention massiv Einfluss, ähnliches steht in Syrien bevor. Von zentraler Bedeutung ist schließlich Ägypten als bevölkerungsreichstes Land der Region. Hier erstickte erst die westlich unterstützte Armee die Volksbewegung, dann übernahm die Organisation der Muslimbrüder die Macht. Deren Charakter erscheint zwiespältig: »Sie hat zwei Gesichter, das eine ist der Demokratie zugewandt, das andere der Oligarchie.« Es bleibt jedenfalls vorerst offen, ob die Umwälzungen schon beendet sind oder es einen neuen revolutionären Schub geben wird.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/die-enteignete-revolution-1242.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/die-enteignete-revolution-1242.jpg" alt="Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011" title="Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011" width="540" height="300"/></a>
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Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011 <span class="contributor">Bild von mmoneib</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/die-enteignete-revolution#commentsStaatKriege & KonflikteAufbruch in ArabienMuslimbruderschaftÄgyptenBahrainLibyenSyrienTunesienEmpfehlungSun, 02 Sep 2012 09:36:39 +0000Axel Weipert4809 at http://dasdossier.deNach dem Bürgerkrieg ist vor dem Konflikt
http://dasdossier.de/presseschau/macht/innere-konflikte/nach-dem-buergerkrieg-ist-vor-dem-konflikt
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Keine Nachkriegsordnung in Libyen absehbar </div>
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<p>Zwar ist der Kampf zwischen Gaddafis Militär und den Rebellen in Libyen vorüber, doch eine stabile Nachkriegsordnung <a href="http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/das-land-der-entsicherten-revolver" class="urlicon urlicon-freitag">zeichnet sich bislang nicht ab</a>. Vielmehr zerfällt der Staat zunehmend. Städte wie Bengasi und Misrata treffen ihre eigenen Entscheidungen, die Autorität des Übergangsrates im Land ist ohnehin bescheiden. Dieser orientiert sich am überwunden geglaubten Autoritarismus. Darstellungen, nach denen die Mitglieder in Luxus leben würden, nehmen diesen ihre Glaubwürdigkeit. Nach wie vor werden weite Teile des Landes durch Milizen beherrscht. Nun stehen Parlamentswahlen an, einige Regionen fühlen sich nicht ausreichend repräsentiert. Am Ende wird jedoch die Kontrolle über die Rohstoffe entscheiden, wer die Macht im Staat hat.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/macht/innere-konflikte/nach-dem-buergerkrieg-ist-vor-dem-konflikt#commentsInnere KonflikteMilizenParlamentswahlenSezessionLibyenSat, 07 Jul 2012 14:11:27 +0000Martin Atzler4720 at http://dasdossier.deGespaltene Abspaltung
http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/gespaltene-abspaltung
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Im de facto unabhängigen Norden Malis eskaliert der Konflikt </div>
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<p>Im Norden Malis ist eine unabhängige Region entstanden, deren Status völlig ungeklärt ist. So wurde der Kampf der Tuareg um Unabhängigkeit durch heimkehrende Söldner aus Libyen und einer Waffenflut auf dem Schwarzmarkt erst befeuert. Daneben werden weite Regionen durch mehrere islamische Gruppen wie der Al-Qaida beherrscht. Diese Fraktionen bekämpfen sich zeitweise und ringen um die Macht in der dünn besiedelten Trockensavannen- und Wüstenregion. Bislang mangelte es an Reporten darüber. <a href="http://www.arte.tv/de/6771174,CmC=6771182.html" class="urlicon urlicon-arte">Olivier Joulie und Laurent Hamida sind zwei Wochen</a> als eingebettete Journalisten gemeinsam mit Soldaten der »Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad« (MNLA) durch die Region gereist und haben daraus einen <a href="http://videos.arte.tv/de/videos/arte_reportage-6773004.html" class="urlicon urlicon-arte">Film für Arte gedreht</a>. Ihr Blick, so bekennen sie im anschließenden Interview, ist durch diese Berichterstattung gefiltert. Doch ohne Schutz ist der Aufenthalt zu gefährlich. Die Abneigung der Tuareg-Kämpfer gegen die Islamisten der AQIM ist dabei ständig spürbar. Der Kampf für Unabhängigkeit wird mit Vertreibungen und Verbrechen der Malischen Armee begründet. Diese neue Freiheit wird jedoch durch die <a href="http://www.taz.de/Malis-Weltkulturerbe-in-Gefahr-/!96710/" class="urlicon urlicon-taz">Kämpfe im Inneren</a> in Frage gestellt.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/gespaltene-abspaltung-1224.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Die Stadt Gao wurde mittlerweile von den Islamisten der AQIM eingenommen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/gespaltene-abspaltung-1224.jpg" alt="Die Stadt Gao wurde mittlerweile von den Islamisten der AQIM eingenommen" title="Die Stadt Gao wurde mittlerweile von den Islamisten der AQIM eingenommen" width="200" height="200"/></a>
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Die Stadt Gao wurde mittlerweile von den Islamisten der AQIM eingenommen <span class="contributor">Bild von ju-yaovi</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/gespaltene-abspaltung#commentsKriege & KonflikteAl-QaidaBürgerkriegSezessionMaliEmpfehlungFri, 06 Jul 2012 13:34:16 +0000Martin Atzler4718 at http://dasdossier.de