
Heute fahren wir zeitig los, um noch vor Ansturm der Massen und bei morgendlichen Temperaturen im El Torcal Naturpark zu wandern. Vor 12 Jahren hatten wir völlig anderes Wetter, und hier oben lagen noch Schneereste. Heute laufen wir eine größere Runde. Anfangs sind wir fast alleine. Die Felsenformationen sind immer noch beeindruckend. Vor allem die wie Pfannkuchen aufgestapelten Türme haben es uns angetan.



















Heute verlassen wir Grazalema und fahren nach Antequera. Unterwegs taucht am Horizont Olvera auf und wir fahren spontan hin. Das hat sich gelohnt, das Städtchen ist wunderschön, liegt auf einem Hügel und verfügt über eine weithin sichtbare Kirche sowie eine Burg. Dann geht es weiter nach Antequera. Hier waren wir vor 12 Jahren schon einmal und es hatte uns sehr gefallen. Wir spazieren heute durch die Stadt bei sommerlichen 35 Grad und versuchen uns zu erinnern. Immerhin haben wir unser altes Hotel wiedergefunden.


























Heute fahren wir nach Benaocaz und starten eine kleine Wanderrunde zum Ojo del Moro, dem „Auge des Mauren“. Zunächst erkunden wir das Dorf samt seinem maurischen Siedlungskern, dem Barrio Nazarí. Danach wandern wir auf einer alten Römerstraße durch eine faszinierende Karstlandschaft, vorbei an Ziegen, Kühen und Eseln. Das landschaftliche Highlight der Tour ist das beeindruckende Felsentor Ojo del Moro. Durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet geht es schließlich zurück zum Dorf. Eigentlich wollen wir anschließend die römische Ausgrabungsstätte Ocuri besichtigen, doch diese hat wegen Unwetterschäden leider geschlossen – ein Umstand, der momentan leider generell zu häufigen Sperrungen von Wanderwegen in der Region führt. Spontan fahren wir weiter nach Villaluenga del Rosario, dem nächsten Dorf in Richtung Grazalema. Doch auch hier das gleiche Bild: Nach einem kleinen Ortsrundgang stehen wir erneut vor einem gesperrten Weg, der uns eigentlich zu einer nahegelegenen Höhle führen sollte. Pech gehabt! Zurück in Grazalema trösten wir uns schließlich mit einem kühlen Bier auf dem gemütlichen Platz vor der Kirche.






















Heute fahren wir nach Benaoján zum Wandern. Ziel ist die Cueva del Gato, aus der der Fluss Guadares herausfließt. Dieser fließt einige Kilometer weiter in die Cueva del Hundidero und nimmt unterirdisch seinen Weg durch das Karstsystem. Der Weg zurück führt über einen 620 Meter hohen Bergpass. Nach der 8 km kurzen Wanderung wollen wir uns die Cueva del Hundidero anschauen, die wir bereits 2014 einmal besuchten. Heute hatten wir leider kein Glück. Der Weg ist durch ein Frühjahrshochwasser mitgerissen worden und daher gesperrt.
























Heute ist es ziemlich warm. Bei 29 Grad auf 1.000 Metern Höhe, nehmen wir uns nur kleine Dinge vor. Wir fahren zunächst über eine spektakuläre Bergstraße nach Zahara de la Sierra. Das weiße Dorf mit maurischer Burg liegt am Stausee Embalse de Zahara-El Gastor. Wir schauen uns das Dorf an, trinken einen Kaffee auf dem Dorfplatz vor der Kirche und besichtigen selbige. Dann geht es nach oben auf die Burg, wo wir den Torre del homenaje besteigen. Herrliche Aussichten gibt es von hier oben. Auf dem Rückweg machen wir eine kleine Wanderung auf den 1.328 Meter hohen Coros.















Heute fahren wir zum Pass „Puerto del Boyar“ und starten von dort eine Wanderung. Die 11 km sind nicht schnell zu bewältigen, denn das Karstgelände erfordert voll Aufmerksamkeit. Wir schauen uns einen weiteren Felsbogen an und laufen zu einer tunnelartigen Höhle. Überall gibt es herrliche Ausblicke. Unterwegs treffen wir auf Iberiensteinböcke, Hausziegen und Kühe. Viele Gänsegeier sind zu sehen, später wissen wir warum. In der Nähe lag eine verendete Kuh. Nach knapp 6 Stunden (!) sind wir wieder am Ausgangspunkt.


















Heute machen wir die erste Wanderung in Grazalema, die über moderate 9 km zu einer Kirchenruine (Ermita del Calvario), einem Felsbogen (La Cueva de las Dos Puertas) und einem Gipfelkreuz (La Cruz del Picach) führt. Das Wetter ist ideal, etwas windig, nicht zu warm und sonnig.























Heute ist der erste Urlaubstag nach der Sprachschule. Wir fahren zunächst in das schöne Städtchen Vejer de la Frontera. Hier gucken wir uns die sehenswerte Altstadt an. Dann fahren wir über Arcos de la Frontera nach Prado del Rey. Das ist das Städtchen, wo wir unseren vorletzten Sprachurlaub verbrachten. Hier bummelten wir ein wenig herum und guckten uns die bekannten Örtlichkeiten an. Es hat sich wenig verändert. Schließlich ging es in die Berge nach Grazalema. Hier bleiben wir 6 Tage, um zu wandern.





















Heute ist die Schule vorbei und der Urlaub kann beginnen. Bevor wir morgen nach Grazalema zum Wandern fahren, hier noch ein Blog über Conil de la Frontera, wo wir 7 Tage verbrachten. Die Stadt liegt direkt am Atlantik und verfügt über einen langen und breiten Sandstrand. Entsprechend viele Touristen sind selbst im September noch hier, vor allem Spanier. Die Temperaturen um die 30 Grad sind sommerlich, nur der starke Levante-Wind aus Osten ist etwas störend, aber nur am Strand. Heute werden wir noch einmal den berühmten Roten Thunfisch essen, von dem Conil früher gelebt hat.



















Heute fahren wir mit dem Auto nach San Fernando und von dort aus mit dem Zug nach Cadiz. Wir laufen durch die ausgedehnte Altstadt, welche auf einer Felseninsel liegt, und die durch Dämme und Brücken mit dem Festland verbunden ist. Auf dem Platz vor der Kathedrale stärken wir uns mit einem Oreja de Almendras, einen Mandelohr. Frisch gestärkt laufen wir zum Castillo de San Sebastián. Dieses liegt über Brücken verbunden mit der Stadt weit draußen im Meer. Zurück in der Altstadt besteigen wir den Torre Tavira und blicken auf die Dachlandschaft der Stadt und die engen Gassen. Zurück in Conil streifen wir ein wenig durch die ebenfalls sehenswerte Altstadt und gehen am breiten Strand baden. Der Levante-Wind weht immer noch mit 32 Grad aus Ost und treibt den Sand über den Strand. Das Atlantikwasser ist jedoch herrlich erfrischend. Morgen geht die Schule los…























