Der Beitrag Wenn es am Schönsten ist erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>wenn es am Schönsten ist, dann soll man gehen. Das sagte schon meine Mutter zu mir und meistens hatte sie Recht. In diesem Fall heißt das, dass ich das Schreiben an meinen Blog „Briefe an dich“ beenden werde.
Mein Bauchgefühl sagt mir oft, wann ich etwas beenden soll. So manches Mal im Leben habe ich nicht darauf gehört, so dass ich es hinterher bereut habe. Meine Mutter sagte immer, „Birgit, hör auf, wenn es am Schönsten ist.“ Ich werde auf sie hören. Für meinem Blog „Briefe an dich, mein Leben mit Menschen und Tieren“, heißt es deshalb nun, ich höre auf!

Mein erster Blog erschien am 09.01.2015, also vor fünf Jahren. Ihm folgten in den letzten fünf Jahren noch 333 Blog Geschichten aus meinem täglichen Leben. In der Anfangszeit erschien zwei mal wöchentlich ein Blog. Das reduzierte ich später auf einmal wöchentlich und seit ein paar Monaten schreibe ich dann, wenn ich etwas zu erzählen habe.
Ich habe euch so vieles aus meinem Leben erzählt, mal Heiteres, mal Trauriges, mal Tragisches und mal Berührendes. Ihr habt mich als Leser/Innen begleitet und mit euren Kommentaren reflektiert. Ich habe mich sehr angenommen gefühlt. Für die letzten drei Jahre zählt der Blog Analytiker 42436 Sitzungen von 35987 Nutzern bei 59311 Seitenaufrufen. Ihr lieben Leser/Innen kommt aus der ganzen Welt: Deutschland ist am stärksten vertreten, dann folgen die Österreicher und die USA und die Schweizer gleichauf. Die mir gezeigte Landkarte der Welt, in der mein Blog gelesen wird, ist in einem wunderschönen blau eingefärbt mit nur wenigen weißen Flecken. Das macht mich Stolz, aber noch vielmehr überwiegt mein Gefühl der Dankbarkeit.
DANKE! MERCI! THANK YOU! DANK U WELL! GRACIE! Efcharisto!
Meine Söhne Alexander und Timo haben mir diesen Blog zu Weihnachten 2014 geschenkt, mich finanziell unterstützt und ihn mir technisch eingerichtet. Sie haben mir meinen Lebenstraum erfüllt! Ich liebe euch! Schon seit der Schulzeit wollte ich für mich und andere schreiben. Doch ich wusste nicht, wie ich es umsetzen kann, dass ich mein Geschriebenes anderen Menschen zukommen lassen kann. Dieser Blog hat es mir ermöglicht.

Themen waren meine Familie und mein Hunde, meine Urlaube auf der wunderschönen niederländischen Insel Texel und so Vieles mehr. Begleitet wurde jeder Blog von meinen selbst geknipsten Fotos und denen meines Lieblingsmannes Andreas, der mich auch in jeder erdenklichen Form unterstützt hat. Besonders blieb mir der Urlaub im Kopf, in dem es kein Wlan am Ferienhaus gab. Wir haben im Regen auf der Bank in De Koog gesessen und über das öffentliche Netz meinen Blog ins Internet eingespeist, was eine Erinnerung für unser Leben ist.
Und nun seid ihr an der Reihe meine lieben Leser/Innen des Blogs, meine treuen Facebook- und Instagram Follower. Ihr seid mir so sehr ans Herz gewachsen! Ich werde euch vermissen! Tausend Dank, für euren Zuspruch, eure Anregungen, eure Begleitung, eure Unterstützung und eure Zuneigung, die ihr mir entgegengebracht habt.
Wenn es am Schönsten ist, dann heißt es, Abschied nehmen. Mein Instagram Account wird bestehen bleiben unter meinem Namen Birgit Drewer. Wer mich dort weiter begleiten will, ist herzlich willkommen. Der Facebook Account „Briefe an dich“ wird ruhen und dieser Account wird, so denke ich, irgendwann geschlossen.
Ich danke euch von ganzem Herzen, dass ihr mich bei der Erfüllung meines Lebenstraumes begleitet habt. Ich breche auf zu neuen Ufern.
„Tschüss!“ und „Tot ziens!“ schreibt euch
Eure Birgit

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]]>Der Beitrag Fotoleinwand erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>so viele Bilder bringe ich aus dem Urlaub zurück. Zum einen wurden sie mit dem Handy geschossen, zum anderen mit der Camera. Nun habe ich mir besonders herausragende Bilder von der Familie auf Fotoleinwand gewünscht.
Gerne haben meine Lieben mir meinen Wunsch erfüllt, die schönsten Bilder für mich auf Leinwand ziehen zu lassen, so dass ich sie mir in groß jeder Zeit anschauen kann.
Nun sind die Bilder endlich angekommen. Das sie erst jetzt eintrudelten, da konnte weder die Familie, noch der Hersteller etwas zu. Es lag einfach an mir. Irgendwie lag ein zu sichtender Berg von Fotos vor mir, dass ich es einfach zeitlich verpasst habe, Anfang Dezember zu starten. Als ich mich dann endlich an die Sichtung begeben hatte, da blieben doch noch viele schöne Bilder über, von denen ich mir einige viele vorstellen konnte, auf Fotoleinwand an meinen Wänden zu hängen. Ein paar Fotos fielen wegen Unschärfe weg. Bei den anderen Bildern musste ich mich entscheiden.
Ich habe mich für wunderschöne Bilder der Hundemädels Zina und Feli entschieden. Wie die beiden durch das Meer toben, herrlich. Die Fotoleinwand gibt es einfach her. Jeder Wassertropfen ist zu sehen! Jedes hochstehende Härchen im Fell! Ich bin begeistert. Auch ein Einzelbild von Zina mit Spiegelungen im Wasser ist gelungen. Felis Bild war leider bei der Voraussicht ausgeschieden, da die Augen nicht klar waren. Aber der nächste Urlaub, und mit ihm neue Fotos, kommt bestimmt.

Die zauberhaften Stiere und Schafe kamen auch in die Auswahl. Die imposanten Stiere und die kuscheligen Schäfchen mussten natürlich auch an die Wand. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, heißt es doch so schön. Wenn ich jetzt nach Hause komme, lacht mich Texel in Form der Tiere an.

Dass diese Bilder im Flur hängen, das habe ich meinem Lieblingsmann zu verdanken. Er kletterte die Leiter hoch und runter. Dann schleppte er Steine um die Leiter auf der Treppe standfest zu bekommen. Er ist schon ein Lieber! Nun genießen wir gemeinsam den Anblick.
Am Essplatz träumen wir uns in den Wald hinein und im Schlafzimmer dösen wir mit dem Blick auf den Sonnenuntergang am Meer ein. Was wollen wir mehr als Meer?
Es ist schon etwas ganz Besonderes, seine fotografischen Arbeiten auf Fotoleinwand gezogen zu sehen und sie dort bewundern können. Ich war tief berührt und dankbar.
Ich wünsche euch eine Woche,
Eure Birgit

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]]>Der Beitrag Der dicke Schokoladenbauch erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>da ist er, der dicke Schokoladenbauch und der muss weg. Wo kam er bloß her? Ich habe ihn kaum bemerkt, doch er hat sich eingeschlichen. So still und leise, Stück für Stück, hat er sich genährt.
Heute Abend liege ich so in meinem Bett und will meine Hände so in aller Ruhe, wie gelernt in der Entspannung, neben meinen Körper legen, da gleiten eben diese Hände von der Mitte meines Körpers hinunter zum Bettlaken. Doch der Weg ist länger als gedacht, denn da ist nicht mehr der vom Radeln straffe Bauch, der so langsam die Jeans wieder tragen kann, anstatt, dass sie abgleitet vom runden kugeligen Bauch. Da ist eine weiche Kugel, sehr samtig, eine sogenannte Wohlstandskugel.
Zu dieser Kugel hat ein Wohlstand geführt, den ich ganz genau kenne. Ein Schokoladenstand der Weihnachtszeit hat dazu geführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn es ist der dicke Schokoladenbauch.
Angefangen hat es Ende November. Ich habe die Schokolade eingekauft, um den Adventskalender zu füllen. Der Adventskalender besteht aus Weihnachtsmützen Hussen, die eine Tasche haben, in die an jedem Tag bis zum 24. Dezember Süßes zu füllen ist. Mein Lieblingsmann und ich haben jeder so eine Tasche für uns und unsere Söhne müssen ihre mit den Freundinnen teilen. Mein Lieblingsmann und ich füllen uns jeden Tag eine Tasche und der Rest der Familie nach Anwesenheit. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich meine Schokolade mit abwesenden Personen teilen müsste.

Ende November habe ich die leckeren kleinen Marzipanbrote in der zehner Tüte gekauft. Oh, die sind nicht zu übertreffen. Eines davon habe ich gleich auf dem nach Hause Weg gegessen. Unbeschreiblich! Die Dinger zählen für mich als vegan, da sie aus Mandeln und dunkler Schokolade bestehen. Ideal! Mit meinem Lieblingsmann vernasche ich am Abend vor dem Fernseher auch noch so ein kleines Teil, denn frisch schmecken sie einfach am Besten.
Am Samstag vor dem ersten Dezember kaufe ich im Laden die roten Schokokugeln, die mein Lieblingsmann so sehr liebt. Ich kaufe genug Kugeln für ihn und seine kommenden 24 Kalendertage. Für mich brauche ich die nicht, da sie meinem veganen Bauch nach dem Naschen Schmerzen bereiten und ich den Geschmack einfach nicht mag. Okay, eine esse ich abends mit Andi, schließlich muss ich wissen, ob sie gut sind. Mehr will ich nicht verzehren, denn ich will ja keinen dicken Schokoladenbauch.
Ich habe zum Befüllen unserer Kalendertaschen auch noch Schokonikoläuse und Marzipanfigürchen. Ein so ein kleines Figürchen kann meinem Figürchen doch nicht schaden, oder? Gebacken habe ich natürlich auch, wenn auch nicht dieses Weihnachtsgehampel. Vanillekipferl sind einfach zu klein und mit einem Happs sind sie verputzt und ich will doch nicht so viel Süßes essen.
Ich habe Nussecken gebacken mit ganz viel dunkler Schokolade an den drei Ecken. Nun, sie sind nicht der Brüller vom Geschmack her geworden, doch wegwerfen geht nun auch nicht. Irgendwie helfen sonst alle beim Aufessen, aber dieses mal muss ich mich opfern. Na, wenigstens vegan waren sie, und doch sehr kalorienreich.
Die roten Kugeln, die ich nicht mag, haben auch nur 15 Tage angehalten. Da meine Marzipanfigürchen und meine kleinen Marzipanbrote nicht sehr lange hielten, musste ich doch das ein oder andere Kügelchen essen. Ich musste schließlich morgens auch was Süßes in meinem Täschchen finden.
Zu Weihnachten bekam mein Lieblingsmann dann auch noch Trüffel geschenkt. Na, die mag ich nun so überhaupt nicht! Aber die Bitterschokolade mag Andi gar nicht, da muss ich schon mal aushelfen. Besser wäre es gewesen, das zu lassen, doch irgendwie kenne ich gar kein Ende mehr.

Tja und nun ist er da, der dicke Schokoladenbauch, an dem meine Jeans teflonartig abgleitet, so dass ich sie an den Laschen regelmäßig hoch ziehen muss, damit ich nicht falle. Es wird Zeit, dass ich wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann, um mich von der ach so süßen Kugel zu trennen. Bis zur nächsten Kalender Füllung habe ich elf Monate Zeit, mich von der dicken Schokoladenkugel zu trennen und dann wird mir auch kein Marzipan mehr zwischen mich und meine Jeans kommen. Das habe ich mir geschworen! Außerdem bekomme ich die Engelshusse, da die keine Taschen hat, hihi!

Wie ist es euch denn so ergangen? Vielleicht so Gaumen freudig wie mir? Und wenn ihr mich trefft, dann guckt bitte nicht auf meinen dicken Schokoladenbauch. Es grüßt euch
Eure verschnuckerte Birgit

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]]>Der Beitrag Sonne tut gut erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>wenn die Sonne in unser Wohnzimmer scheint, dann passieren wirkliche Hundewunder. Sonne tut gut und deshalb liegen Zina und Feli Popo an Popo und lassen sich von ihr bescheinen.
Meine Zina ist ein absoluter Einzelgänger, die körperliche Nähe anderer Hunde nur schwer zulassen kann. Unsere Feli musste schon so manches Zischen über sich ergehen lassen, wenn sie Zinas unsichtbare Grenze überschritten hat. Für Zina gilt, dass immer eine Handbreit Luft zwischen ihr und dem nächsten Hund beim Liegen sein muss.
Für Menschen gilt das nicht. Bei ihnen gilt: je näher, desto besser. Ab vier Uhr morgens füllt sie die Besucherritze im 1.40 Meter breiten Ehebett aus. Da liegt dann Zinas Popo in Frauchens Kniekehle und ihr Kopf an oder auf Herrchens Beinen. Für die Kinder besaßen wir vor Urzeiten ein zwei Meter breites Bett, von dem wir später aber dachten, es nicht mehr zu brauchen. Doch manchmal denke ich so bei mir, ob mein Lieblingsmann und ich nicht dahin zurück kommen sollten.
Feli ist das ziemlich egal, dass Zina den Kontakt ablehnt. Sie bleibt so oder so nicht lange an einem Ort, da so eine Familie gut gehütet werden will. Nur wenn sich Herrchen oder Frauchen länger an einem Platz häuslich einrichten, dann parkt sie in unserer Nähe. Also, falls ein Sofatreff vor dem Fernseher oder Schreibtischarbeit ansteht, dann lässt sie sich für längere Zeit darauf ein, bei uns zu liegen. Bei uns, aber nicht bei Zina.
Nun brauchen die müden Knochen im Herbst und Winter aber Sonne, so dass es wirklich einmal dazu kommt, dass das Sonnenfleckchen gemeinsam genutzt wird. Die Sonne tut gut und die will sowohl Zina als auch Feli nutzen. Solange die Sonne das gesamte Wohnzimmer bescheint, sucht sich jedes der Hundemädels ein eigenes Plätzchen. Zina nutzt sogar die Sofabank, die sonst kaum jemand nutzt, weder Mensch noch Tier.

Feli genießt es dann, das Sofa für sich zu haben, das Zina ihr sonst des öfteren vor der Nase wegschnappt.

Nun wandert die Sonne langsam aus dem Wohnzimmer hinaus. Es verbleibt nur noch der Sonnezipfel auf der Ecke des Sofas, den Feli schon belegt hat. Jetzt bleibt es Zina nur, unsere Feli zu vertreiben oder sich dazuzulegen. Das mit dem Vertreiben kommt nicht so gut bei Frauchen an, die auf dem anderen Teil des Sofas liegt und Siesta macht. Schließlich will Zina es sich nicht mit Frauchen vertun. Deshalb steigt sie voller Verachtung neben Feli auf das Sofa und legt sich so neben sie, dass sie sie nicht anschauen muss, aber dem Frauchen ihren guten Willen zeigen kann.
Feli ihrer Seits schaut absolut in die Gegenrichtung. Mit keinem Wimpernschlag gibt sie zu erkennen, dass Zina sie berührt und sie Popo an Popo mit ihr liegt. Ich glaube gar, dass sie diesen Augenblick des beieinander Seins genießt. Auf diese Weise haben beide was sie wollen. Die Sonne tut gut, jede von ihnen kann die Knochen und den Pelz wärmen, ohne vom anderen registriert zu werden. Ich genieße diese Zweisamkeit meiner beiden Lieblinge in vollen Zügen, da ich weiß, wenn die Sonne weg ist, springen die beiden wie zwei sich abstoßende Magnetpole auseinander.
Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte mit und mein Lieblingsmann und ich nehmen sie so wie sie sind. Doch gerade solche Geschichten sind es, die uns darin bestärken, dass ein miteinander immer möglich ist. Herzliche Sonnegrüße,
Eure Birgit

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]]>Der Beitrag Aus dem Kanal gezogen erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>aus dem Kanal gezogen habe ich unsere Feli heute morgen. Wie das geklappt hat? Ich weiß es nicht.
Heute Morgen habe ich mich entschieden, am Kanal mit den Hundemädels Zina und Feli spazieren zu gehen. Das hat den Vorteil, dass auch Feli ohne Leine laufen darf. Am Kanal kann ich ein Jagen ihrer seits fast verhindern. Falls sie doch zur Jagd durchstartet, so trennen ein breiter Wald- beziehungsweise Wiesenstreifen den Weg bis zur Waldstraße. Kaum bricht sie aus, kann ich Feli mit dem Signal der Hundepfeife oder dem Wort „Leckerchen“ abrufen.
Als wir die Treppe zur Spundwand am Kanal heruntersteigen, sehe ich sofort, dass das Gras geschnitten wurde. Da denke ich so bei mir, klasse, da kann ich alles noch besser überblicken. An der Leine führe ich die beiden noch an zwei entgegen kommenden Gassigängern vorbei. Danach blicke ich mich um und sehe, dass weit hinter mir eine einsame Walkerin kommt, so dass ich Zina und Feli von der Leine lassen kann. Sie laufen los. Zina tut sich genüsslich ein paar Grashalme rein und Feli läuft wie immer am eisernen Rand der Spundwand entlang.

Ich will mir gerade die Leinen umhängen, da höre ich einen Riesenplatsch und gucke gleichzeitig der panikartigen Schnauze von Feli im Kanal entgegen. Sie strampelt hektisch im 12 Grad kalten Wasser, einmal weil sie kein Wasser mag und zum anderen, weil sie aus dem Kanal kein entkommen sieht.
Bei mir ist der Kopf auf Autopilot geschaltet. Von da, wo wir jetzt stehen, ist es zu weit zu schwimmen bis dort, wo die Spundwand eine Vertiefung hat, wo Feli aber selber aus dem Kanal klettern könnte. Bis dahin kann ich sie auch an der Leine nicht führen, dafür ist das Wasser zu kalt. Es bleibt nur, dass Feli von mir aus dem Kanal gezogen wird. Sie hat nur ein Halsband um, da das Geschirr beim Wasser treten an den Ufern, auf der Rückseite am Kanal, patsch nass wird. Deshalb trägt sie heute am Kanal kein Geschirr, an dem ich sie packen könnte. Die nächste Leiter in der Spundwand ist auch zu weit weg, als dass ich diese herunterklettern könnte, um Feli hoch zu schieben.
Während dieser Gedankengänge lege ich meine Tasche oben am Weg ab und wohl auch die Leinen. Während dessen begebe ich mich zum Rand. Im Kopf habe ich „Gewicht verteilen“, also lege ich mich bäuchlings auf den Boden und lange den einen Meter herunter, um Feli schon am Halsband zu erwischen. Das gibt ihr Sicherheit, die aber dazu führt, dass sie noch mehr strampelt, um sich mit den Hinterbeinen an der Wand hoch zu schieben. Aufgrund dieser Bewegung bekomme ich sie zuerst mit der rechten Hand in den Weichteilen zu fassen. Doch sie schiebt sich nach vorne, so dass ich meinen Unterarm vor ihre Hüfte schieben kann.
Ich versuche mich nun auf den Rücken zu rollen, gelange aber nur auf die Seite, was sich sehr instabil anfühlt. Da ist der Punkt, an dem es sich entscheidet, ob wir beide in den Kanal fallen oder ob wir beide sicher an Land gelangen. Ich werfe Feli über meinen Bauch, wobei ich immer noch das Halsband mit meiner linken Hand halte. Mein Gefühl sagte mir, halte sie fest, bevor sie jetzt in Panik davonläuft.
Nun liege ich auf dem Rücken, angele mit der freien Hand eine Leine, auf der ich liege, hervor und lege die Leine an. Ich will gerade aufstehen, da schüttelt sich Feli ihre Wassertropfen aus dem Fell und so stehe ich nun auf und stehe da, wie ein dummer Tropf. Die Walkerin hat uns nun erreicht. Sie dachte schon, dass sie mir hinterher springen müsste, um mich zu retten. Jetzt, wo alles gut ausgegangen ist, meinte sie, dass meine ganze Aktion sehr sportlich ausgesehen habe. Sie reichte mir ein Taschentuch für meine Brille und es tat in diesem Moment sehr gut, dass sich jemand um mich kümmerte. An dieser Stelle, herzlichen dank an die unbekannte liebe Walkerin!

Wir beendeten an dieser Stelle unseren Spaziergang an den vereisten und vom geschnittenen Gras her rutschigen Spundwand. Unsere Gras fressende Zina hatte mal wieder nichts mitbekommen, sondern wie Ferdinand der Stier auf der Blumenwiese geäst. Sie freute sich, dass der Gassigang so schnell beendet war. Dass ich Feli aus dem Kanal gezogen habe, davon hat sie nichts mitbekommen. Wieso auch? Das Gras war echt grün und lecker.
Mir tut jeder Knochen weh! Doch was soll’s. Ist ja noch mal gut gegangen und deshalb grüßen euch eure wieder trockene Feli und
Eure Birgit.

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]]>Der Beitrag Stau auf Texel erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>Stau auf Texel entsteht nicht nur an der Fähre, wenn NRW zum Ferienende die Insel verlassen will. Nein, der Stau auf der Straße entsteht auch dann, wenn die Rinder den Weg der Autofahrer queren.
Die wild lebenden schottischen Hochlandrinder weiden auf Texel in einem riesigen Gebiet. Durch Zäune und Viehgitter werden die Tiere davon abgehalten, dieses Gebiet zu verlassen. Die Viehgitter sind Boden gleich und können von Fahrzeugen ohne Halt überfahren werden. Da Tiere dort keinen festen Tritt finden, vermeiden sie ein Überqueren. Die Autofahrer durchqueren über den Ploeglanderweg in einer sehr schnellen Geschwindigkeit das Weideareal. Für die Schönheit des Naturschutzgebiets und die darin lebenden Tiere haben sie kein Auge mehr. Vielleicht sind auch die Fahrer schon Tiere, nämlich Gewohnheitstiere. Sie schauen weder rechts noch links. Nur schnell, ab durch die Weide und dann sind sie schon wieder weg.
Doch es kommt auch vor, dass auf einmal ein Stau auf Texel genau in diesem Weidegebiet entsteht. Auf einmal halten vier oder fünf Autos hintereinander an, um die Schottischen Hochlandrinder zu fotografieren, die gerade die Straße der Autofahrer queren. Da standen diese stattlichen Exemplare nun in ihrer vollen Pracht auf der Straße oder am Straßenrand.

Diese Tiere sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Sie verspeisen dort die grünsten Grashalme. Sie glotzen die Autos an und die Autos, oder vielmehr die darin sitzenden Menschen, glotzen zurück. Nun sind wir im Zeitalter der Handy Fotos angekommen. Deshalb bleibt so ein Auto auch schon mal länger stehen, denn so ein Tier will in seiner ganzen Pracht erfasst werden. Obwohl die Rinder jeden Tag zu sehen sind, denn ein schöner Spazierweg führt ebenso um die Weide wie mitten hindurch, so sind die Rinder doch erst dann interessant, wenn sie den Weg der Autofahrer direkt kreuzen.

Da dauert es dann auch mal, ein Foto zu machen. In der Zeit muss dann ein zweites Auto halten und ein drittes und so weiter. Bis zu fünf Autos haben wir schon anstehen sehen. In aller Ruhe machten die Leute ihre Handy Fotos, bevor sie langsam weiter fuhren. Solche Bilder kenne ich eigentlich von Aufnahmen im Fernsehen, wenn die Menschen durch Safariparks touren. Dabei sind es doch nur Kühe! Vielleicht kommt die Fotografierlust daher, dass da Fleisch auf vier Beinen herum läuft? Oder sie kommt daher, dass sie erkennen, dass die Kuh nicht lila ist?
Auf jeden Fall schaffen diese wundervollen Tiere es, den Menschen in seiner Urlaubshast zu stoppen und zum Staunen zu bringen. Das hat doch was! Mein Lieblingsmann, meine Hundemädels und ich genießen diese Tiere fast täglich, da wir den Wanderweg um die Weide lieben und er unser abendlicher Gassi Weg ist.
Ich wünsche euch für die kommende Woche viele kleine Naturwunder,
Eure Birgit

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]]>Der Beitrag Gibt’s Neues auf Texel? erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>Die Frage, was gibt’s Neues auf Texel, stellt sich bei meinem Lieblingsmann und mir immer sogleich nach dem Gucken, ob das Meer noch da ist. Das ist nebenbei geschrieben, auch die wichtigste Frage der Hundemädels Zina und Feli. Sobald wir in die Nähe des Meeres kommen, wird besonders Zina völlig närrisch. Sie haut sich voll in die Leine, wobei ich mich frage, ob ihr da nicht die Luft ausgeht, weil sie sich selber stranguliert.
Dieses Mal hatte sie es mit dem Ziehen vor Freude leichter, denn sie bekam Rückenwind. Eine Brise in Stärke 6 schob mich gen Meer, immer hinter unserer Zina her. Leine ab! Schon beginnen Zinas und Felis Sandspiele, so auch in diesem Herbst. Natürlich hat Zina kurz den Tunnel nach China angegraben. Schließlich muss Hund schauen, ob unter der Erde alles im Lot ist. Alles war wie immer, also kann unsere Urlaubszeit starten.

Gibt’s Neues auf Texel?, kann ich eindeutig mit ja beantworten. Das neue Naturschutzgebiet auf der Wattenseeseite auf Texel ist fast fertig gestellt. Am Prins Hendrikdeich wurde eine neue Dünenlandschaft angelegt, um beim Steigen des Meeresspiegels vor Überschwemmungen zu schützen. Um den neuen Aussichtspunkt zu erreichen, mussten wir gegen die starke Brise kämpfen, dennoch ließen wir uns die Aussicht nicht entgehen. Da auf dem Aussichtspunkt der Wind sehr geräuschvoll war, zog ich mich mit den Hundemädels zwischen die Dünen zurück. Mein Lieblingsmann genoss die Aussicht und übernahm dann die Hunde mit den Worten, „Da ist ein Flamingo am Strand. Guck mal durch das Fernglas.“

Jetzt spinnen nicht nur die Römer, nein, mein Andi spinnt auch. Der will mich veräppeln, das ist mein Gedanke auf dem Weg zum Fernglas. Flamingo auf Texel, ha, nicht mit mir! Ich steige auf den kleinen Hocker, um mit meinen 1.68 Komma 5 Metern einen Blick durch das Fernglas zu erhaschen und sehe – Ein Flamingo! Einen Flamingo auf Texel habe ich definitiv noch nie gesehen. Meine Lieben, euch habe ich einen Link unter Flamingo zugefügt. Mein Lieblingsmann sagte mir dann, er dachte, dass der Flamingo aus Plastik wäre, bis dieser sich bewegte. Nicht nur ich fühlte mich veräppelt.
Nach den vielen Jahren, die wir hier Urlaub machen, habe ich den „De Slufter“ noch niemals so voll gelaufen mit Wasser gesehen. Da haben wir wirklich gestaunt. Den schönen Weg durch den Slufter zu gehen, um zu den Wildpferden zu gehen, das war unser Ziel mit den Hundemädels. Doch das war nicht möglich. Macht nichts, mit einem wunderbaren Ausblick fühlten wir uns entschädigt.

Mal sehen, was wir noch so entdecken. Herzliche Urlaubsgrüße sendet euch,
Eure Birgit

Der Beitrag Gibt’s Neues auf Texel? erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>Der Beitrag Knochen für die Hunde erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>wisst ihr, was meine Hundemädels völlig ekelig finden? Ja, sie finden Knochen für Hunde ekelig. Das ist wirklich so.
Meine Hundemädels Zina und Feli haben schon des öfteren von meiner Chefin jede einen Knochen geschenkt bekommen. Ihr Hund Hank liebt es, einen riesigen Knochen zu verputzen. Als also Frau Chefin mal wieder zu einer Hundemesse war, hat sie auch an meine beiden gedacht und ein paar mehr Knochen für die Hunde mitgebracht. Die Knochen für meine Hundemädels waren richtige Prachtexemplare.
Diese Prachtexemplare sahen aus wie gemalt. Vor Zina konnte ich diesen Knochen nur hinlegen. Sie hat ihn nur scheel angeguckt, geschnüffelt und sich dann neben ihm nieder gelassen, um ihn zu bewachen. Feli hat ihren Knochen in ihr Maul genommen, ihn mit auf ihr Liegekissen genommen und dort hat sie ihn sich näher angeguckt. Ein bisschen hat sie an ihm geleckt, doch das war es dann auch schon. Die Knochen für die Hunde waren nichts für meine Hunde. Ich habe sie dann an Hank zurück gereicht und ich denke, dass sie dort besser aufgehoben waren.
Nun hat sich bei Zina und Feli an den Backenzähnen Zahnstein gebildet. Ich denke, ich werde ihn beim Zahnarzt entfernen lassen müssen. Aber meine liebe Chefin traf eine Gegenmaßnahme. Es gab kleinere Knochen mit Fleisch. Außerdem gab es Sandknochen und noch etwas weiteres Knackiges zum Zähne reinigen. Ich bin dann mal mit der Gabe an befleischten Knochen angefangen.
Feli war mehr als heiß auf das Leckerchen. Sie schleppte den Knochen auf ihre Decke auf dem Sofa, leckte ihn voller Hingabe ab und fing dann an, ihn zu bearbeiten. Es knackte mächtig. Vor allem der Knorpel ließ jede Menge Geräusche entstehen, die ich nicht als sehr positiv empfand. Was soll ich sagen? Bis zum letzten Fitzel verschwand der Knochen. Meine Feli war so glückliche nach der gelungenen Mahlzeit, dass sie sich immer wieder in ihrer Decke wälzte. Völlig ausgelassen und verzückt war das Hundemädel.

Meine Zina ging ihren Knochen an wie in alten Zeiten. „Frauchen, was hast du auf meine Decke gelegt? Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein?“, sagte ihr Gesichtsausdruck.

„Doch liebe Zina, es ist mein Ernst. Schau mal, was deine Schwester damit macht!“ Das machte sie dann auch. Erst einmal leckte sie am Fleisch, was wohl Geschmack auf mehr machte. Dann schob sie den Knochen von links nach rechts im Maul. Da intensive Knackgeräusche von Seiten Felis zu hören waren, machte sie es ihr nach.

Sie kam so richtig auf den Geschmack! Damit ich ihr den Knochen nicht wegnehmen konnte, was ich mache, wenn sie mit dem Essen herum kaspert, zog sie mit ihrer Beute unter den flachen Wohnzimmertisch und ward nicht mehr gesehen. Ein zufriedenes zweistimmiges Knacken erfüllte das Wohnzimmer. Auch bei Zina blieb kein Fitzelchen übrig. Dass es ihr geschmeckt hat, das merkte ich daran, dass Zina sich vor die Küchentür setzte, um Nachschub zu bekommen.
Der Sinn der Zahnsteinentsorgung ist bei Zina schon ein bisschen erreicht. Eine dicke Ecke war abgesprungen. Deshalb werden wir neben dem Zähneputzen mit der Knochenkur fortfahren. Ich glaube, dass das meinen Hundemädels lieber ist als der Tierarzt. Danke, an meine Chefin, die die Knochen für die Hunde spendiert hat. Nächste Woche muss ich dann zum Metzger Nachschub holen.
Herzlichst grüßt euch, Eure Birgit

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]]>Der Beitrag Gespräch von Mensch zu Hund erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>da sagt mein Sohn Timo zu mir, „Mama, du sprichst mit den Hunden!“. Klar spreche ich mit den Hunden. Ich führe ein Gespräch von Mensch zu Hund.
Was soll ich auch anderes tun, als ein Gespräch von Mensch zu Hund zu führen? Den Großteil des Tages sind wir drei allein, da kann ich sie doch nicht schweigend missachten. „Ich lasse sie Sitz und Platz machen, gebe das Okay für die Futteraufnahme und lasse sie Leckerchen suchen. Ist doch normal, oder?“
„Nein Mama, das meine ich nicht. Wenn ich dir unbeobachtet zuhöre, dann erzählst du Zina, dass du jetzt erst deinen Tee trinkst, bevor du ins Bad gehst. Du wirst auch noch deinen Smoothie mixen, bevor du mit ihnen Gassi gehst. Du läufst zum Thermometer und erzählst den Hundemädels, dass ihr euch dick anziehen müsst, weil es am Kanal kalt wird, obwohl nur du eine Jacke anziehst. Als nächstes erzählst du ihnen, dass du die dicken Schuhe anziehst, weil die Wege unterwegs noch matschig sind.
Du erzählst ihnen, warum du den Kaffeetisch deckst und wer zu Besuch kommt. Auch die Einkaufsliste ist ihnen bekannt und auch, was du vergessen hast einzukaufen, und dass du deshalb noch mal los musst. Was interessiert die Mädels, dass du noch Erbsen für den Nudelsalat auftauen musst?
Welchen Hund interessiert das, Mama? Außerdem – welcher Hund versteht das? Mal ehrlich Mama, das ist völlig unnötig!“
Was soll ich darauf antworten? Jetzt mal ganz ehrlich, ihr Lieben, wem soll ich das denn sonst alles erzählen? Wer hört einem derart intensiven Gespräch von Mensch zu Hund zu? Ich kann doch nicht achtlos an Zina und Feli vorbei gehen. Was sollen die denn von mir denken, wenn ich sie derart links liegen lasse?
Zina und Feli legen so schön ihre Köpfchen schief beim Zuhören. Sie wackeln mit ihren Öhrchen und wedeln mit ihren Ruten. Sie verstehen jedes Wort. Die Hundemädels lauschen und bleiben bei mir, so lange ich kein für sie wichtiges Wort wie Leckerchen oder Gassi benutze, was zum Aufbruch ihrerseits führen würde.

Die Hundemädels hören konzentriert zu und unterbrechen mich nicht. Ich vertraue ihnen voll und ganz. Sie sind verschwiegen, verplappern sich nicht und petzen auch nicht, wenn ich mal wieder über sie gestolpert bin. Zina und Feli wärmen mich, wenn ich friere und machen zur gleichen Zeit den Mittagsschlaf wie ich. Allein schon das verbindet.
Die beiden freuen sich unbändig, wenn ich unterwegs war und begrüßen mich bei der Heimkehr so stürmisch wie kein Mensch es vermag. Sie wissen, dass ich immer wieder zu ihnen zurückkehre und ihnen dann mächtig viel zu erzählen habe im Gespräch von Mensch zu Hund. Zina und Feli sind bei mir, wenn ich weine und tanzen um mich herum, wenn ich lache. Ich teile mein Leben eben auch in Worten mit ihnen.

Mein lieber Timo, anders kann ich es nicht erklären. Ich bin einfach anders als du! Macht aber gar nichts, denn deshalb lieben dich die Hundemädels nicht weniger.
Herzliche Grüße von Zina, Feli und Birgit; das habe ich so mit ihnen besprochen.

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]]>Der Beitrag Küchenallerlei erschien zuerst auf Briefe an dich.
]]>wenn sich 10 Personen zum gemeinsamen Kochen treffen, dann wird aus einem Küchenallerlei ein sehr leckeres Menü. Dieses Menü ließ nichts zu wünschen übrig.
Aus unser diesjährigen Weihnachtsfeier unter Kollegen wurde ein Herbstfest, denn unser Termin im Oktober kam dem gesamten Team recht. Unser Herbstfest führte uns in eine Kochschule nach Dülmen. Dort hieß es, die Schürzen zu binden und sich an das vorbereitete frische Küchenallerlei heranzumachen. Allein gelassen wurden wir nicht, denn der Küchenchef Christian Depel stand uns mit Rat und Tat zur Seite.
Unter großem Hallo und Gelächter arbeiteten wir uns Team weise durch das vorbereitet Küchenallerlei. Schnell durften unsere Gaumen schon die zuerst fertig gestellten Bruschetta genießen. Lecker waren die kleinen Brotscheiben, die mit Tomate, Knoblauch und Basilikum belegt waren. Da wir schon seit 16 Uhr in der Zubereitungsphase alles gaben, kamen uns die kleinen Häppchen mehr als recht.
Für den nächsten Gang bereiteten weitere Kolleginnen aus Pellkartoffeln mittels der Kartoffelpresse ein Gnocchiteig vor. Das war eine ganz schön matschige Angelegenheit. Die Frage, ob die nächsten Gnocchis nicht wieder aus der Tüte kommen, könnte zugunsten der Tüte ausfallen. Das ist aber noch nicht ganz entschieden. Dazu gab es eine herrliche Soße, die unser Hungergefühl im Bauch verstummen ließ.

Wir kamen aus dem Schlemmen gar nicht mehr heraus, neben klassischer Lasagne, gab es auch eine vegetarische Variante mit Spinat. Dazu gereicht wurde ein bunter Salat, an dessen Schnibbelei ich beteiligt war. Dem folgten Nudeln mit Pesto. Das war so lecker und doch waren wir so langsam in geselliger Runde gesättigt.

Doch es folgte nun ein Fleischgericht. Dem wiederum folgte eine Pizza. Abgerundet wurde das Menü zum guten Schluss mit einer veganen Kokos Panna Cotta. Was wir am schön gedeckten Tisch an Essen nicht bewältigt hatten, das durften wir mit nach Hause nehmen. Mein Lieblingsmann hat sich über die auf italienisch zubereiteten Hähnchenschnitzel sehr gefreut.

Das Küchenallerlei beschränkte sich an diesem Abend nicht allein auf das Zubereiten und Verzehren von Essen. Das gemeinsame Kochen, Spülen, Schnibbeln, Kneten und Schichten ermöglichte einen regen Austausch untereinander. Das Menschliche und die Geselligkeit kamen absolut nicht zu kurz. Nach fast fünf Stunden gemeinsamen Hand in Hand arbeiten, da waren wir müde und satt. So trudelten wir dann gegen 22 Uhr wieder zu Hause ein.
Jederzeit würde ich an einem so gut vorbereiteten und angeleiteten Kochabend mit diesen meinen Kollegen wieder teilnehmen. Es grüßt euch aus dem Küchenallerlei,
Eure Birgit

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