In der Welt der parametrischen CAD-Konstruktion gibt es eine Vielzahl von Softwarelösungen, die den Konstruktionsprozess effizienter und präziser machen sollen. Doch welche dieser vielen CAD-Programme (Computer Aided Design) ist das Richtige für dich und dein Unternehmen?
Die Antwort ist: Es kommt drauf an
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Jede CAD-Software hat ihren eigenen Schwerpunkt und ist daher für bestimmte Anwendungsgebiete ausgelegt. Mit der Vielzahl von Optionen auf dem Markt kann es jedoch schwierig sein, die beste Lösung für deine spezifischen Bedürfnisse zu finden. Je nach Unternehmensgröße und Branche können sogar mehrere unterschiedliche CAD-Lösungen in Frage kommen.
Bevor es um die Anbieter im Detail geht, solltest du dir jedoch über einige Parameter im Klaren sein:
1. Spezifische Branchenbedürfnisse
Hat deine Branche spezifische Anforderungen, die von der CAD-Software erfüllt sein müssen? Dies ist insbesondere relevant, wenn bestimmte Normen und Standards für die 3D-Modellierung eingehalten werden müssen.
2. Komplexität der Produkte
Je nach dem, ob der Fokus des Produkts auf dem Design oder auf der Komplexität des Aufbaus liegen, können unterschiedliche Softwarelösungen in Betracht kommen. Für letzteres ist beispielsweise eher eine effiziente Baugruppenverwaltung relevant.
3. Integration in bestehende Systeme
Inwieweit ist es in deinem Unternehmen relevant, in ein Product Lifecycle Management (PLM)-System oder ein Product Data Management (PDM) System integriert zu werden?
Ggf. ist es relevant, mit dem bestehenden ERP-System kompatibel zu sein, um die Datenkonsistenz zu gewährleisten und möglichst reibungslose Schnittstellen in der IT-Infrastruktur sicherzustellen. 3D Konstruktion ist das Eine, doch das Datenmanagement spielt in Bezug auf nachhaltige Produktentwicklung eine große Rolle.
4. Häufigkeit und Änderung der Modellierung
Wie häufig wird modelliert, wie häufig sind Änderungen nötig? Ein Unternehmen mit wenigen Neukonstruktionen, aber häufigen Änderungswünschen braucht eine andere Unterstützung als Anpassungskonstruktionen. Natürlich spielt auch hier die Komplexität des Modellaufbaus eine Rolle.
5. Teamarbeit
Gibt es ein Team vor Ort oder virtuelle Teams? Erfolgt die Entwicklung digitaler Produktmodelle in multidisziplinären Teams? Auch dies ist relevant für die Infrastruktur, die es mit dem Administrator abzustimmen gilt.
6. Kooperation mit anderen Unternehmen
Sollen Daten mit Stammkunden oder Lieferanten ausgetauscht werden? Ein einheitliches CAD-System verhindert aufwendige Datenkonvertierung, die u.U. nicht nur zur Verschlechterung der Datenqualität führen kann, sondern viel Zeit und Ressourcen sparen kann.
7. Innovationsbedarf und Flexibilität
Wie sehr kann sich die Software an neue Anforderungen und Technologien anpassen, wie sehr werden Innovationen und Trends wie künstliche Intelligenz, Simulationen und weitere Technologien unterstützt?
8. Wartung und Support
Wie werden Wartung und Support gewährleistet? Welche Möglichkeiten und welche Flexibilität sind gegeben? So mancher eingesparte Euro in der Anschaffung kann hier wieder zur Belastung werden- ein genauer Blick in die Verträge ist notwendig.
9. Lizenzen und Gesamtbudget
Auch wenn die Anwendung im Vordergrund stehen sollte, ist ein Blick auf die Zusammensetzung der Kosten bei näherer Betrachtung relevant, um Kosten und Nutzen in guter Balance zu halten. Wie viele Lizenzen sind wirklich nötig, gelten sie pro Anwender, pro Arbeitsplatz oder pro Unternehmenseinheit?
Dies ist nur ein kleiner Auszug an Parametern, die es bei der Auswahl der CAD-Software zu bedenken gilt.