
Ihr habt es ja mitbekommen. Schon lange suche ich nach einer Weise, wie es weitergehen kann. Ihr wisst, dass ich eine Aufgabe habe, die mit der Kunst nichts zu tun hat. So habe ich entschieden, den Werkschauraum zu schließen. Aber! Es wird noch eine, letzte Ausstellung dort geben.
Gedreht und Gewendet findet am 13. und 14. Juni von 11.00 – 18.00 Uhr in den Räumen an der Moerser Straße 373 in 47475 Kamp-Lintfort, statt. Es ist mir eine ganz große Freude, Goldschmiedemeisterin Vera Jahn zu Gast zu haben. Wir bereiten eine wirklich besondere Präsentation vor! Ich freue mich riesig Euch wieder zu sehen und ganz generell endlich wieder meine Arbeiten zu zeigen und das in dieser Kombination! Es wird weitere Veranstaltungen geben denn mein Atelier im Schirrhof bleibt erhalten. So wird es etwas einfacher. Und bringt Freiheit für neue Werke, neue Projekte an neuen Orten. Bleiben wir interessiert und gespannt!

Am kommenden Wochenende werden die Ateliers im Schirrhof geöffnet. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich dort besucht. Leider wird es in diesem Jahr kein “ erzähltes Licht“ im Werkschauraum geben. Viele von Euch wissen, dass ich privat gerade eine wichtige Aufgabe habe. Diese lässt mir für die Kunst nicht soviel Raum, wie gewohnt. Das wird sich wieder ändern, aber im Moment ist es einfach so. Schon deswegen, lege ich Euch den Atelierzauber im Schirrhof ans Herz.

Ich denke, es ist Zeit für ein Lebenszeichen. Ihr wisst, dass ich im ersten Quartal keine Öffnungszeiten im Werkschauraum anbiete. Ursprünglich habe ich das mal so eingerichtet, damit ich reichlich in Werkstatt und Atelier arbeiten kann. Faktisch bin ich allerdings anhaltend mit genesen beschäftigt. Ich hab mal „einmal mit allet“ gewählt. Soll man nicht machen! Aber, ich bleib dran!
Der Plan ist, zu den offenen Ateliers, am 26. und 27. April wieder zu öffnen.
Im Laufe des Jahres werde ich vermutlich neue Strukturen meiner Arbeit einrichten. Also kommt vorbei und genießt mit mir den wunderschönen Werkschauraum. Wie wir gerade Alle erleben, Nichts bleibt wie es war. Ich bin völlig von Kunst durchdrungen und werde arbeiten, bis ich die Zange, oder den Stift nicht mehr halten kann. Nur die Art und die Häufigkeit der Präsentation muss angepasst werden. Wir werden sehen, welche neuen Wege gefunden werden. Zunächst aber, sagen wir bis April! Ich freue mich auf Euch! In diesen angstgeschwängerten Zeiten sind Momente wie die, in meinem Werkschauraum kostbar und wunderbar heilsam. Solange Ihr kommt, bin ich für Euch da! Gestalten wir gemeinsam Zukunft!



Wer sich noch besser informieren möchte, schaut auf der Seite der Kulturprojekte Niederrhein um.
Los geht es um 20.00 im Atelier. Wer mag, kann schon um 18.00 zur Meditation mit Dirk Schauenberg von Kensho aus Neukirchen-Vluyn und ebenfalls mit Musikern von Ayé ins Infozentrum am Schirrhof kommen. Ich glaube, das wird ein ganz besonderer Abend. Vielleicht gebt Ihr mir ein kurzes feedback ? Vielen Dank!

Wie ich in einem letzten Blog ja schon geschrieben habe, hat sich die häusliche Situation sehr positiv entwickelt und ich wage es nun, eine gewisse Konstanz in den Öffnungszeiten anzubieten.
An dieser Stelle ein großes Lob an die Entwicklung der Krebsbehandlung. Wir hätten Anfang des Jahres im Traum nicht geglaubt, dass uns ein gutes Stück Leben geschenkt werden würde. Wir sind sehr dankbar!
So kann es also wieder mit voller Kraft weitergehen. Allerdings ist es nötig, sich den Entwicklungen zu widmen. Wir alle erleben Veränderungen, überall. Zunächst mag ich von einem kürzlichen Besuch einer Stadt erzählen, in der ich früher gerne bummeln gegangen bin. Ich kann mich genau an das freudvolle Gefühl erinnern, wenn es los ging. Eigentlich haben wir immer zu viel Geld ausgegeben, haben aber trotzdem was leckeres gegessen oder getrunken und sind sehr glücklich mit stolzen Tüten nach Hause gefahren. Heute ist das Angebot für mich nicht mehr interessant. Nun bin ich eine alternde Frau und es mag gut sein, dass ich in den `früher war alles besser` Modus verfalle, aber dieses Erleben fehlt. Gerade in diesem Jahr durfte ich erfahren wie wichtig für mich Kunst ist. Für mich als Schaffende und als Konsumierende. In der Kunst und in ihrer Wahrnehmung gibt es ständig Veränderung, aber sie verändert sich mit mir. In diesem Moment ist Nichts wichtig außer Kontemplation. Es ist egal wer oder was ich bin, Werte spielen keine Rolle, es geht nur darum zu entdecken, zu verstehen, zu erinnern, zu reflektieren, sich zu freuen und so vieles mehr. Ich meine das Prinzip des sich Wahrnehmens kann ein fröhlicher Bummel sein oder ein gutes Essen oder eben Konsumieren von Kunst. Ich biete Euch meine Kunst, deswegen liegt für mich hier der Fokus. Was ich aber eigentlich meine ist, wir dürfen nicht damit aufhören. Wenn sich schon so Vieles auflöst, der Einzelhandel, Theater, Kinos, gute Restaurants, müssen wir nutzen was da ist. Und wir brauchen das! Wir brauchen diese Inseln in denen wir uns regenerieren uns stärken und orientieren. Die Welt verändert sich. Und sie verändert sich in einer Weise die Viele von uns nicht für möglich gehalten hätten und die uns Angst macht. Wenn wir aber unsere innere Reinheit nicht versorgen, können wir uns den Aufgaben nicht stellen. So spreche ich eine laute Einladung aus, zu kommen und zu konsumieren. Das ist durchaus nicht monetär gedacht, wenn es doch auch nötig ist.
Zur Weihnachtsveranstaltung werde ich vermutlich zum ersten Mal in 12 Jahren keinen Gastaussteller haben, trotzdem wird der Werkschauraum in wunderschöner Weise für Euch bereit sein. Wer möchte, darf sich den 7. und 8. Dezember schon eintragen. Ich freue mich!!
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