Mir war es egal, weil ich eh nie veröffentlichen wollte. Aber jetzt kommt eine Situation auf mich zu, die eine ideale darstellt, um es doch zu tun. Du hast mir geholfen – ich danke dir. (:
]]>Auch dem Phonemen würde ich den Zeichencharakter nicht absprechen wollen. Laut Saussure gibt es ja immer die zwei Seiten Form und Inhalt. Über den Inhalt des Phonems, seine Funktion der Bedeutungsunterscheidung, haben wir gesprochen. Die Form des Phonems ist kein optisch wahrnehmbares Gefäß, aber doch ein akustisches Signal und dieses akustische Signal ist die Form, die den Inhalt “Unterschied zu X/Y” transportiert.
]]>Übrigens sind nicht alle Elemente der Sprachform auch (sprachliche) Zeichen. So dienen Phoneme dazu, Bedeutung zu unterscheiden, d.h. sie selbst haben keine Bedeutung (eher eine Funktion, nämlich die der Bedeutungsunterscheidung). Grapheme sind Zeichen auf (ortho-) graphischer Ebene: der Buchstabe steht für den Laut /k/ usw., allerdings ist das natürlich nicht die Ebene der sprachlichen Zeichen.
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