Advertise with Googlier.com Kommentare zu: Essay: Formlos bloß lose Form http://abgedichtet.org/?p=5 Das private Weblog von LeVampyre Fri, 06 Jun 2014 21:31:48 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von: rndwrtrnyrblg http://abgedichtet.org/?p=5#comment-795 Thu, 22 Dec 2011 15:12:11 +0000 http://levampyre.de/blog/?p=5#comment-795 Danke für deine Texte. Ich bin noch Schüler, aber sie helfen mir, mein Schaffen zu verstehen. Ich dachte immer, das was ich mache, sei schlecht, weil es nicht dem entsprach, was uns gelehrt wurde.

Mir war es egal, weil ich eh nie veröffentlichen wollte. Aber jetzt kommt eine Situation auf mich zu, die eine ideale darstellt, um es doch zu tun. Du hast mir geholfen – ich danke dir. (:

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Von: LeV http://abgedichtet.org/?p=5#comment-3 Fri, 10 Mar 2006 14:19:09 +0000 http://levampyre.de/blog/?p=5#comment-3 Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass Stilunterschiede nicht in den Bereich der Wortbedeutung gehören. Unter semantische Realtionen fallen die Synonymie, aber auch die Referenzidentität. Abendessen und Dîner würde ich für referenzidentisch halten. Mit der Entscheidung für das eine oder andere Wort wird auch Inhaltliches transportiert. Ich hätte das immer im Bereich der Semantik angeordnet und würde auch von einem semantischen Wörterbuch erwarten, dass es Stilunterschiede aufdeckt. Da passiert ja etwas mit der Bedeutung des Wortes, denn Sprache macht ja mehr, als lediglich referentielle Informationen zu kommunizieren.

Auch dem Phonemen würde ich den Zeichencharakter nicht absprechen wollen. Laut Saussure gibt es ja immer die zwei Seiten Form und Inhalt. Über den Inhalt des Phonems, seine Funktion der Bedeutungsunterscheidung, haben wir gesprochen. Die Form des Phonems ist kein optisch wahrnehmbares Gefäß, aber doch ein akustisches Signal und dieses akustische Signal ist die Form, die den Inhalt “Unterschied zu X/Y” transportiert.

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Von: maha http://abgedichtet.org/?p=5#comment-2 Fri, 10 Mar 2006 14:18:42 +0000 http://levampyre.de/blog/?p=5#comment-2 Ich finden den Text – der übrigens sehr strukturalistisch ist – sehr interessant. Von der semantischen Ebene würde ich die stilistische allerdings unterscheiden, denn Abendessen, Dinner und Dîner sind ja semantisch weitgehend äquivalent, aber stilistisch verschieden. Ansonsten empfehle ich zu diesem Thema mal die gesamten poetologischen Schriften von Roman Jakobson.

Übrigens sind nicht alle Elemente der Sprachform auch (sprachliche) Zeichen. So dienen Phoneme dazu, Bedeutung zu unterscheiden, d.h. sie selbst haben keine Bedeutung (eher eine Funktion, nämlich die der Bedeutungsunterscheidung). Grapheme sind Zeichen auf (ortho-) graphischer Ebene: der Buchstabe steht für den Laut /k/ usw., allerdings ist das natürlich nicht die Ebene der sprachlichen Zeichen.

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