Advertise with Googlier.com das Dossier | Schlüsselwort | junge Welt http://dasdossier.de/recherche/134?tid=All&reset=Zur%C3%BCcksetzen de Ohne Strom http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ohne-strom <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zum Bürgerkrieg in der Ukraine </div> </div> </div> <p>Ein in den Diskussionen zum B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine etwas unterbelichtetes Thema ist bislang die <a href="http://www.jungewelt.de/2014/08-23/023.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">&ouml;konomische Lage</a>. Dabei steht die Ukraine vor dem Kollaps. Einerseits ist das bedingt durch die Zerst&ouml;rungen im Verlauf der K&auml;mpfe, andererseits durch den maroden Staatshaushalt und die gestoppten Lieferungen aus Russland. Vor allem die Energieversorgung wird wohl auf Jahre hinaus schwierig bleiben.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ohne-strom#comments Ressourcen & Energie Kriege & Konflikte Erdgas Kohle Russland Ukraine Sun, 24 Aug 2014 10:40:47 +0000 Axel Weipert 5026 at http://dasdossier.de Der Rubel rollt http://dasdossier.de/presseschau/kultur/sport/der-rubel-rollt <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Fußball-Bundesliga mit neuen Rekorden </div> </div> </div> <p>Ob man den Gesamtumsatz aller 18 Bundesligaclubs - gut zwei Milliarden Euro - betrachtet, oder einzelne Posten wie Fernsehgelder, Ticketing und Merchandising: Die <a href="http://www.jungewelt.de/2013/08-10/027.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Bundesliga</a> legt Jahr f&uuml;r Jahr ordentlich zu. Zugleich steigen auch die Ausgaben, etwa f&uuml;r Spielergeh&auml;lter um gut f&uuml;nf Prozent im Vergleich zur Vorsaison, oder f&uuml;r die Abl&ouml;sesummen. Damit steht die Liga finanziell auf Rang zwei in Europa, nur noch hinter der englischen Premier League. Und der Abstand schrumpft auch hier.</p> <p>Die voranschreitende Kommerzialisierung w&auml;re undenkbar ohne die parallel zunehmende Berichterstattung in den Medien. Der Fu&szlig;ball als familienkompatible Unterhaltungsware hat l&auml;ngst das Image des Proletensports abgelegt, das ihm noch vor 20 Jahren anhaftete. Das Fernsehen an erster Stelle diktiert die Wahrnehmung des Produkts Bundesliga, immer wichtiger wird neben dem eigentlichen Sport das &raquo;drumherum&laquo; an Talkshows, Homestories und dergleichen mehr. Von kritischer Distanz ist kaum die Rede, schon gar nicht bei einem Sender wie Sky, der hunderte von Millionen Euro j&auml;hrlich in die Senderechte investiert.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/der-rubel-rollt-1304.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Oft überstrahlt der Kommerz den Sport]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/der-rubel-rollt-1304.jpg" alt="Oft überstrahlt der Kommerz den Sport" title="Oft überstrahlt der Kommerz den Sport" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Oft überstrahlt der Kommerz den Sport <span class="contributor">Bild von Marcus Unger</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/sport/der-rubel-rollt#comments Sport Bundesliga Fernsehen Fußball Kommerzialisierung Deutschland Sat, 10 Aug 2013 18:06:27 +0000 Axel Weipert 4932 at http://dasdossier.de Die enteignete Revolution http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/die-enteignete-revolution <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Was ist aus dem arabischen Frühling geworden? </div> </div> </div> <p><a href="http://www.jungewelt.de/2012/09-01/023.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Werner Pirker</a> analysiert den Stand der Dinge in den arabischen L&auml;ndern: Wohin haben sich die Revolutionen entwickelt, und warum? Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Politik des Westens. Dieser habe dem Wandel anfangs eher skeptisch gegen&uuml;bergestanden, da die jahrzehntelang erprobte Kooperation mit den autorit&auml;ren Eliten in Gefahr geriet. Sp&auml;ter habe man sich stattdessen darauf verlegt, die Neuordnung zumindest nachhaltig zu beeinflussen.</p> <p>Als entscheidenden Wendepunkt sieht Pirker den Fall Bahrain: Eine Volksbewegung wurde hier von den reaktion&auml;ren Golfdynastien brutal unterdr&uuml;ckt. Und die USA, die eng mit dem Regime zusammenarbeiteten, auch wegen der gro&szlig;en Milit&auml;rbasis vor Ort, schauten zu. In Libyen dann nahm man mittels direkter Milit&auml;rintervention massiv Einfluss, &auml;hnliches steht in Syrien bevor. Von zentraler Bedeutung ist schlie&szlig;lich &Auml;gypten als bev&ouml;lkerungsreichstes Land der Region. Hier erstickte erst die westlich unterst&uuml;tzte Armee die Volksbewegung, dann &uuml;bernahm die Organisation der Muslimbr&uuml;der die Macht. Deren Charakter erscheint zwiesp&auml;ltig: &raquo;Sie hat zwei Gesichter, das eine ist der Demokratie zugewandt, das andere der Oligarchie.&laquo; Es bleibt jedenfalls vorerst offen, ob die Umw&auml;lzungen schon beendet sind oder es einen neuen revolution&auml;ren Schub geben wird.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/die-enteignete-revolution-1242.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/die-enteignete-revolution-1242.jpg" alt="Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011" title="Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011 <span class="contributor">Bild von mmoneib</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/die-enteignete-revolution#comments Staat Kriege & Konflikte Aufbruch in Arabien Muslimbruderschaft Ägypten Bahrain Libyen Syrien Tunesien Empfehlung Sun, 02 Sep 2012 09:36:39 +0000 Axel Weipert 4809 at http://dasdossier.de Stütze der Freiheit? http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/stuetze-der-freiheit <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Gauck zur Bundeswehr </div> </div> </div> <p>Mit seiner <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2012/06/120612-Bundeswehr.html" class="urlicon urlicon-bundespraesident">Rede vor der F&uuml;hrungsakademie </a>der Bundeswehr hat Bundespr&auml;sident Joachim Gauck <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=13506" class="urlicon urlicon-nachdenkseiten">viel</a> <a href="http://www.jungewelt.de/2012/06-14/057.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Widerspruch</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gauck-erntet-kritik-von-linken-wegen-aeusserungen-zu-auslandseinsaetzen-a-838469.html" class="urlicon urlicon-spiegel">ausgel&ouml;st</a>. Er attestierte darin der Truppe, eine St&uuml;tze der Freiheit und Menschenw&uuml;rde zu sein - hierzulande, aber auch im Ausland. Gauck betonte die demokratische Ausrichtung der aktuellen Armee und ihre Rolle als &raquo;Friedensmotor&laquo;. Dem setzte er zugleich die unseligen Milit&auml;rtraditionen der deutschen Geschichte entgegen. Durchaus originell sah er diese vor allem verk&ouml;rpert in der NVA: Einer Armee also, die im Gegensatz zur Bundeswehr nie an einem Krieg teilgenommen hat.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/stuetze-der-freiheit-1218.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ein &quot;Staatsbürger in Uniform&quot;]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/stuetze-der-freiheit-1218.jpg" alt="Ein &quot;Staatsbürger in Uniform&quot;" title="Ein &quot;Staatsbürger in Uniform&quot;" width="173" height="200"/></a> <div class="image-caption"> Ein "Staatsbürger in Uniform" <span class="contributor">Bild von Bundeswehr</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/stuetze-der-freiheit" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/stuetze-der-freiheit#comments Kriege & Konflikte Militär Afghanistankrieg Bundeswehr Joachim Gauck Deutschland Thu, 14 Jun 2012 14:44:35 +0000 Axel Weipert 4694 at http://dasdossier.de Gaudi oder Trauerspiel? http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/gaudi-oder-trauerspiel <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Vom Boom des Pfandsammelns </div> </div> </div> <p>Mittlerweile kennt sie wohl jeder: Meist &auml;ltere Damen und Herren, die mit ihren Einkaufstrolleys in Parks unterwegs sind oder die M&uuml;lleimer am Stra&szlig;enrand abklappern. Immer auf der Suche nach Pfandflaschen oder -dosen. Selten sind die Folgen von Sozialabbau und Altersarmut so pr&auml;sent in der &Ouml;ffentlichkeit. Fast unmerklich hat sich in der allgemeinen Wahrnehmung aber ein gewisser Wandel vollzogen: Es &uuml;berwiegen nicht mehr Verwunderung oder Emp&ouml;rung &uuml;ber solche Verh&auml;ltnisse, wie <a href="http://www.jungewelt.de/2012/05-26/004.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Loidl</a> bemerkt: &raquo;Flaschensammler werden h&auml;ufig nicht mehr als Ausdruck des Versagens sozialer Sicherungssysteme gesehen, sondern als integraler Teil der Ausgeh- und Trinkkultur.&laquo; Gelegentlich wird das Ganze sogar als regelrechte Gaudi dargestellt, zum Beispiel in der <a href="http://www.zeit.de/2012/20/C-Dosenpfandsammler/komplettansicht" class="urlicon urlicon-zeit">Zeit</a>.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/gaudi-oder-trauerspiel-1216.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Gaudi oder Trauerspiel?]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/gaudi-oder-trauerspiel-1216.jpg" alt="Gaudi oder Trauerspiel?" title="" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von Scoobay</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/gaudi-oder-trauerspiel#comments Arbeit & Einkommen Arbeit Einkommen Soziale Gerechtigkeit Deutschland Sat, 26 May 2012 10:15:22 +0000 Axel Weipert 4676 at http://dasdossier.de Rosskur in der PS-Branche http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/rosskur-in-der-ps-branche <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Opel ist kein Einzelfall </div> </div> </div> <p>Wieder einmal ger&auml;t <a href="http://www.jungewelt.de/2012/03-23/022.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Opel</a> in die Schlagzeilen: Den Besch&auml;ftigten des Autobauers stehen drastischer Lohnverzicht, Auslagerungen und vermehrte Leiharbeit bevor. Damit soll offenbar die - bisher wenig erfolgreiche - Schrumpfkur der letzten Jahre fortgesetzt werden. In der vergangenen Dekade nahm die Zahl der Arbeitspl&auml;tze von 63.000 auf 40.000 ab. Gewerkschaft und Betriebsrat haben sich vehement gegen die Pl&auml;ne des Managements gestellt: Zur Zeit durch eine Erkl&auml;rung, nach der man nur gemeinsam &uuml;ber Einschnitte verhandle. Zuvor hatte die Konzernleitung versucht, die einzelnen Werke in separaten Gespr&auml;chen gegeneinander auszuspielen: Wer den K&uuml;rzungen nicht zustimme, verliere interne Produktionsauftr&auml;ge.</p> <p>Die Krise betrifft aber nicht allein Opel, sondern weite Teile der europ&auml;ischen Autoindustrie. Viele Experten sind sich darin einig, dass es in Europa angesichts stagnierender oder sogar sinkender Nachfrage gewaltige <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13948140/Kahlschlag-in-Europas-Autoindustrie.html" class="urlicon urlicon-welt">&Uuml;berkapazit&auml;ten</a> gebe. Rund zehn bis f&uuml;nfzehn Prozent der etwa 70 Fabriken seien &uuml;berfl&uuml;ssig. Das betr&auml;fe dann insgesamt 250.000 Mitarbeiter. Eine &auml;hnliche Rosskur haben die Unternehmen in den USA schon in den Jahren 2008-2010 hinter sich gebracht.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/rosskur-in-der-ps-branche-1181.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Voll gegen die Wand gefahren: Opel]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/rosskur-in-der-ps-branche-1181.jpg" alt="Voll gegen die Wand gefahren: Opel" title="Voll gegen die Wand gefahren: Opel" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Voll gegen die Wand gefahren: Opel <span class="contributor">Bild von astrablog</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/rosskur-in-der-ps-branche" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/rosskur-in-der-ps-branche#comments Arbeit & Einkommen Unternehmen Autoindustrie Betriebsrat Gewerkschaften Löhne Deutschland Frankreich Großbritannien Italien Tue, 27 Mar 2012 23:34:58 +0000 Axel Weipert 4610 at http://dasdossier.de Libyen unter der Lupe http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/libyen-unter-der-lupe <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Bestandsaufnahme </div> </div> </div> <p><a href="http://www.jungewelt.de/2012/03-10/021.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Joachim Guilliard</a> schildert in einem ausf&uuml;hrlichen Bericht die aktuelle Lage in dem nordafrikanischen Land. Sein Urteil f&auml;llt drastisch aus, aus mehreren Gr&uuml;nden:</p> <blockquote><p>Die Entwicklung in Libyen nach der &raquo;Befreiung&laquo; ist hier schon lange kein Thema mehr, steht nun doch mit Syrien der n&auml;chste Kandidat f&uuml;r einen &raquo;Regime Change&laquo; im Zentrum des Interesses. Ein Blick auf das heutige Libyen w&uuml;rde dabei nur st&ouml;ren, zeigte dieser doch &ndash; wie zuvor schon in Afghanistan und Irak &ndash; keinen positiven Wandel, sondern nur Zerst&ouml;rung, Chaos, Willk&uuml;r und Gewalt sowie die offensichtlichen wirtschaftlichen Interessen hinter dem Krieg.</p> </blockquote> <p>Als Belege f&uuml;hrt er zahlreiche durch internationale NGOs dokumentierte Menschenrechtsverletzungen an, zu denen auch Ermordungen und Folter z&auml;hlen. Der &Uuml;bergangsrat besitzt offenbar weder den Willen noch die F&auml;higkeiten, dem willk&uuml;rlichen Treiben der Milizen ein Ende zu bereiten. Der Wiederaufbau des zerst&ouml;rten Landes geht nur sehr schleppend voran, selbst dort, wo ausl&auml;ndische Konzerne ein vitales Interesse vertreten, etwa in der &Ouml;lindustrie. Ursachen daf&uuml;r sind die angespannte Sicherheitslage, die unsichere politische Zukunft und b&uuml;rokratische H&uuml;rden. Hinzu kommen noch <a href="http://www.fr-online.de/politik/libyen-das-gespenst-der-teilung,1472596,11860272.html" class="urlicon urlicon-fr-online">Rivalit&auml;ten zwischen den einzelnen Regionen</a> - besonders die &ouml;lreiche Ostprovinz um Bengasi verlangt mehr Autonomie. Ob der Krieg bzw. der Eingriff der NATO tats&auml;chlich zu deren erfolgreichsten Eins&auml;tzen z&auml;hlt, wie das Generalsekret&auml;r Rasmussen behauptete, bleibt noch immer zweifelhaft.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/libyen-unter-der-lupe-1176.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/libyen-unter-der-lupe-1176.jpg" alt="Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012" title="Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012 <span class="contributor">Bild von EU Humanitarian Aid and Civil Protection</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/libyen-unter-der-lupe#comments Ressourcen & Energie Kriege & Konflikte Aufbruch in Arabien Bürgerkrieg Erdöl Mustafa Abdul Dschalil NATO Libyen Empfehlung Sun, 11 Mar 2012 13:42:39 +0000 Axel Weipert 4570 at http://dasdossier.de Händel um den Handel http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/industrie-handel/haendel-um-den-handel <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> EU-Indien-Abkommen bleibt weiter in Verhandlungen stecken </div> </div> </div> <p>Seit 2007 verhandeln die EU und Asiens drittgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft um ein <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/indien694.html" class="urlicon urlicon-tagesschau">Freihandelsabkommen</a>. Doch noch immer sind viele Fragen offen, auch die aktuelle Gespr&auml;chsrunde brachte keinen Durchbruch. In Europa dr&auml;ngen vor allem die gro&szlig;en Konzerne und Lobbyverb&auml;nde auf einen raschen Abschluss. Sie versprechen sich viel von dem gewaltigen Wachstumsmarkt Indien mit seinen 1,2 Milliarden Menschen. Dort gibt es jedoch &#8211; zu Recht &#8211; erhebliche Vorbehalte. Die Bauern f&uuml;rchten Importe subventionierter europ&auml;ischer Lebensmittel ebenso wie kleine Ladenbesitzer die Konkurrenz von Supermarktketten. Und wenn Autos nur importiert statt vor Ort gebaut werden, d&uuml;rfte sich der erhoffte Technologietransfer in Grenzen halten. Die Bef&uuml;rchtungen haben zu <a href="http://www.jungewelt.de/2012/02-11/009.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">umfangreichen Protesten</a> in Indien gef&uuml;hrt. Auch deswegen wurde das Abkommen vorerst blockiert. Schon vor einiger Zeit kam eine <a href="http://www2.weed-online.org/uploads/eed_weed_studie_eu_indien_freihandelsabkommen_mit_spendenanzeige.pdf" class="urlicon urlicon-weed-online">Studie der NGO Weed</a> zu einem eindeutigen Fazit:</p> <blockquote><p>Insgesamt zeigt sich, dass das EU-Indien-Freihandelsabkommen gravierende Auswirkungen auf die Ern&auml;hrungssicherheit und die Existenzgrundlagen der indischen Bev&ouml;lkerung haben wird und gleichzeitig den politischen Handlungsspielraum f&uuml;r zuk&uuml;nftige Regierungen erheblich einschr&auml;nkt.</p> </blockquote> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/haendel-um-den-handel-1153.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Händel um den Handel]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/haendel-um-den-handel-1153.jpg" alt="Händel um den Handel" title="" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von Axel Weipert</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/industrie-handel/haendel-um-den-handel#comments Industrie & Handel Lobbyismus Europäische Union Neoliberalismus Proteste Schutzzölle Europa Indien Empfehlung Mon, 13 Feb 2012 01:07:44 +0000 Axel Weipert 4494 at http://dasdossier.de Strategische Nebelkerzen http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/strategien/strategische-nebelkerzen <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Sparen beim US-Militär? </div> </div> </div> <p>Barack Obama ist ein Meister der Verschleierung. Der US-Pr&auml;sident, der zwei Kriege f&uuml;hrte und dennoch den Friedensnobelpreis bekam, hat schon mehrfach gerade in Fragen der Milit&auml;rpolitik Hoffnungen geweckt, die von vornherein unbegr&uuml;ndet waren. Die Atomwaffen werden keineswegs abgeschafft, sondern nur auf ein Ma&szlig; reduziert, das den ver&auml;nderten Bedingungen nach dem Kalten Krieg angemessen ist. Ebenso verh&auml;lt es sich mit der j&uuml;ngst angek&uuml;ndigten K&uuml;rzung des Milit&auml;rbudgets um etwa 500 Milliarden Dollar. Und das aus mehreren Gr&uuml;nden.</p> <p>Zun&auml;chst ist die K&uuml;rzung auf zehn Jahre angelegt, was allein schon die Summe erheblich relativiert. Dar&uuml;ber hinaus findet vor allem eine Neustrukturierung der Armee statt. Nach dem Abzug aus dem Irak und der Verringerung der Soldaten in Afghanistan kann die Zahl der Bodentruppen deutlich sinken. Gleichzeitig werden Flotte, Luftwaffe und Spezialkr&auml;fte eine wichtigere Rolle spielen. Von einer wirklichen Abr&uuml;stung kann also keine Rede sein. Au&szlig;erdem betonte Obama, dass es auch <a href="http://www.defense.gov/news/Defense_Strategic_Guidance.pdf" class="urlicon urlicon-defense">weiterhin gro&szlig;e Herausforderungen </a>geben werde: An erster Stelle der Aufstieg Chinas, aber auch der Krieg gegen den Terror und nicht zuletzt der Iran. In <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/usa/neue-militaerstrategie-usa-draengen-in-den-pazifik-mit-china-im-visier_aid_700146.html" class="urlicon urlicon-focus">Peking</a> sorgt das S&auml;belrasseln indessen f&uuml;r ernste Sorgen. Eine bewusst offen gehaltene Liste von m&ouml;glichen Einsatzl&auml;ndern umfasst daneben Pakistan, Jemen, Somalia. Das klingt nicht nach Entspannung, zumal ein Krieg gegen Iran unabsehbare Folgen haben w&uuml;rde. Ausdr&uuml;cklich wird eine grundlegende Verschiebung der strategischen Ausrichtung nach Asien angek&uuml;ndigt, was einen teilweisen Abzug aus Europa einschlie&szlig;t. In jedem Fall soll die finanzielle Ausstattung der Armee in einer H&ouml;he aufrecht erhalten werden, die eine globale Vormachtstellung auch in Zukunft garantiert.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/strategische-nebelkerzen-1103.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Strategische Nebelkerzen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/strategische-nebelkerzen-1103.jpg" alt="Strategische Nebelkerzen" title="" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von The U.S. Army</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/strategien/strategische-nebelkerzen#comments Strategien Militär Barack Obama Rüstung US-Army China Iran Jemen Pakistan Somalia USA Empfehlung Sat, 07 Jan 2012 11:16:30 +0000 Axel Weipert 4371 at http://dasdossier.de Konfusionen und Interessen http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/konfusionen-und-interessen <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zu den Ergebnissen des EU-Gipfels </div> </div> </div> <p>Die Kommentatoren besch&auml;ftigten sich aus zwei Gr&uuml;nden mit den j&uuml;ngsten Entscheidungen: Zum einen wegen der beschlossenen Fiskalunion, zum anderen wegen des Neins der Briten. Die neuen Regeln werden dabei weitgehend positiv bewertet, etwa von Spiegel Online &#8211; die FTD dagegen glaubt, sie seien zwar richtig, aber nicht nachhaltig genug. Die FAZ weist darauf hin, dass sie weitaus gravierender sein werden, als bislang bekundet &#8211; denn die Finanzpolitik habe entscheidende Bedeutung.</p> <p>Gro&szlig;britanniens Sonderpolitik wird dagegen eher skeptisch aufgenommen. Der Tenor lautet herbei, das Land w&auml;re zwar grunds&auml;tzlich willkommen in der EU, nicht aber mit seiner permanenten Blockadehaltung. Nur in Teilen wird darauf verwiesen, Camerons Haltung sei der Londoner Finanzbranche geschuldet. Und das, obwohl selbst Au&szlig;enminister William Hague explizit darauf verwiesen hat, wie die Tagesschau zitiert. Die junge Welt erkl&auml;rt das britische Unbehagen so: Die Banken der Londoner City w&uuml;rden penibel auf ihre unregulierte Sonderrolle achten, die Industrie dagegen habe jenseits des Kanals schon lange ihre Bedeutung verloren. Deshalb k&ouml;nne man auf den europ&auml;ischen Absatzmarkt f&uuml;r deren Produkte eher verzichten als auf die liberale Politik gegen&uuml;ber der Finanzbranche.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/konfusionen-und-interessen-1034.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Konfusionen und Interessen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/konfusionen-und-interessen-1034.jpg" alt="Konfusionen und Interessen" title="" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von europeanpeoplesparty</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/konfusionen-und-interessen" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/konfusionen-und-interessen#comments Staat und Wirtschaft Finanzmarkt Euro Eurobonds Eurokrise Europäische Union Staatsverschuldung Europa Sat, 10 Dec 2011 23:48:27 +0000 Axel Weipert 4249 at http://dasdossier.de