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http://dasdossier.de/recherche/134?tid=All&reset=Zur%C3%BCcksetzen
deOhne Strom
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ohne-strom
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Zum Bürgerkrieg in der Ukraine </div>
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<p>Ein in den Diskussionen zum Bürgerkrieg in der Ukraine etwas unterbelichtetes Thema ist bislang die <a href="http://www.jungewelt.de/2014/08-23/023.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">ökonomische Lage</a>. Dabei steht die Ukraine vor dem Kollaps. Einerseits ist das bedingt durch die Zerstörungen im Verlauf der Kämpfe, andererseits durch den maroden Staatshaushalt und die gestoppten Lieferungen aus Russland. Vor allem die Energieversorgung wird wohl auf Jahre hinaus schwierig bleiben.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ohne-strom#commentsRessourcen & EnergieKriege & KonflikteErdgasKohleRusslandUkraineSun, 24 Aug 2014 10:40:47 +0000Axel Weipert5026 at http://dasdossier.deDer Rubel rollt
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/sport/der-rubel-rollt
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Fußball-Bundesliga mit neuen Rekorden </div>
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<p>Ob man den Gesamtumsatz aller 18 Bundesligaclubs - gut zwei Milliarden Euro - betrachtet, oder einzelne Posten wie Fernsehgelder, Ticketing und Merchandising: Die <a href="http://www.jungewelt.de/2013/08-10/027.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Bundesliga</a> legt Jahr für Jahr ordentlich zu. Zugleich steigen auch die Ausgaben, etwa für Spielergehälter um gut fünf Prozent im Vergleich zur Vorsaison, oder für die Ablösesummen. Damit steht die Liga finanziell auf Rang zwei in Europa, nur noch hinter der englischen Premier League. Und der Abstand schrumpft auch hier.</p>
<p>Die voranschreitende Kommerzialisierung wäre undenkbar ohne die parallel zunehmende Berichterstattung in den Medien. Der Fußball als familienkompatible Unterhaltungsware hat längst das Image des Proletensports abgelegt, das ihm noch vor 20 Jahren anhaftete. Das Fernsehen an erster Stelle diktiert die Wahrnehmung des Produkts Bundesliga, immer wichtiger wird neben dem eigentlichen Sport das »drumherum« an Talkshows, Homestories und dergleichen mehr. Von kritischer Distanz ist kaum die Rede, schon gar nicht bei einem Sender wie Sky, der hunderte von Millionen Euro jährlich in die Senderechte investiert.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/der-rubel-rollt-1304.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Oft überstrahlt der Kommerz den Sport]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/der-rubel-rollt-1304.jpg" alt="Oft überstrahlt der Kommerz den Sport" title="Oft überstrahlt der Kommerz den Sport" width="540" height="300"/></a>
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Oft überstrahlt der Kommerz den Sport <span class="contributor">Bild von Marcus Unger</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/kultur/sport/der-rubel-rollt#commentsSportBundesligaFernsehenFußballKommerzialisierungDeutschlandSat, 10 Aug 2013 18:06:27 +0000Axel Weipert4932 at http://dasdossier.deDie enteignete Revolution
http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/die-enteignete-revolution
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Was ist aus dem arabischen Frühling geworden? </div>
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<p><a href="http://www.jungewelt.de/2012/09-01/023.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Werner Pirker</a> analysiert den Stand der Dinge in den arabischen Ländern: Wohin haben sich die Revolutionen entwickelt, und warum? Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Politik des Westens. Dieser habe dem Wandel anfangs eher skeptisch gegenübergestanden, da die jahrzehntelang erprobte Kooperation mit den autoritären Eliten in Gefahr geriet. Später habe man sich stattdessen darauf verlegt, die Neuordnung zumindest nachhaltig zu beeinflussen.</p>
<p>Als entscheidenden Wendepunkt sieht Pirker den Fall Bahrain: Eine Volksbewegung wurde hier von den reaktionären Golfdynastien brutal unterdrückt. Und die USA, die eng mit dem Regime zusammenarbeiteten, auch wegen der großen Militärbasis vor Ort, schauten zu. In Libyen dann nahm man mittels direkter Militärintervention massiv Einfluss, ähnliches steht in Syrien bevor. Von zentraler Bedeutung ist schließlich Ägypten als bevölkerungsreichstes Land der Region. Hier erstickte erst die westlich unterstützte Armee die Volksbewegung, dann übernahm die Organisation der Muslimbrüder die Macht. Deren Charakter erscheint zwiespältig: »Sie hat zwei Gesichter, das eine ist der Demokratie zugewandt, das andere der Oligarchie.« Es bleibt jedenfalls vorerst offen, ob die Umwälzungen schon beendet sind oder es einen neuen revolutionären Schub geben wird.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/die-enteignete-revolution-1242.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/die-enteignete-revolution-1242.jpg" alt="Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011" title="Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011" width="540" height="300"/></a>
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Protestdemo gegen die Reformverschleppung. Tahrirplatz Kairo, am 8. Juli 2011 <span class="contributor">Bild von mmoneib</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/die-enteignete-revolution#commentsStaatKriege & KonflikteAufbruch in ArabienMuslimbruderschaftÄgyptenBahrainLibyenSyrienTunesienEmpfehlungSun, 02 Sep 2012 09:36:39 +0000Axel Weipert4809 at http://dasdossier.deStütze der Freiheit?
http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/stuetze-der-freiheit
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Gauck zur Bundeswehr </div>
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<p>Mit seiner <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2012/06/120612-Bundeswehr.html" class="urlicon urlicon-bundespraesident">Rede vor der Führungsakademie </a>der Bundeswehr hat Bundespräsident Joachim Gauck <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=13506" class="urlicon urlicon-nachdenkseiten">viel</a> <a href="http://www.jungewelt.de/2012/06-14/057.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Widerspruch</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gauck-erntet-kritik-von-linken-wegen-aeusserungen-zu-auslandseinsaetzen-a-838469.html" class="urlicon urlicon-spiegel">ausgelöst</a>. Er attestierte darin der Truppe, eine Stütze der Freiheit und Menschenwürde zu sein - hierzulande, aber auch im Ausland. Gauck betonte die demokratische Ausrichtung der aktuellen Armee und ihre Rolle als »Friedensmotor«. Dem setzte er zugleich die unseligen Militärtraditionen der deutschen Geschichte entgegen. Durchaus originell sah er diese vor allem verkörpert in der NVA: Einer Armee also, die im Gegensatz zur Bundeswehr nie an einem Krieg teilgenommen hat.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/stuetze-der-freiheit-1218.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ein "Staatsbürger in Uniform"]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/stuetze-der-freiheit-1218.jpg" alt="Ein "Staatsbürger in Uniform"" title="Ein "Staatsbürger in Uniform"" width="173" height="200"/></a>
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Ein "Staatsbürger in Uniform" <span class="contributor">Bild von Bundeswehr</span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/stuetze-der-freiheit" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/stuetze-der-freiheit#commentsKriege & KonflikteMilitärAfghanistankriegBundeswehrJoachim GauckDeutschlandThu, 14 Jun 2012 14:44:35 +0000Axel Weipert4694 at http://dasdossier.deGaudi oder Trauerspiel?
http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/gaudi-oder-trauerspiel
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Vom Boom des Pfandsammelns </div>
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<p>Mittlerweile kennt sie wohl jeder: Meist ältere Damen und Herren, die mit ihren Einkaufstrolleys in Parks unterwegs sind oder die Mülleimer am Straßenrand abklappern. Immer auf der Suche nach Pfandflaschen oder -dosen. Selten sind die Folgen von Sozialabbau und Altersarmut so präsent in der Öffentlichkeit. Fast unmerklich hat sich in der allgemeinen Wahrnehmung aber ein gewisser Wandel vollzogen: Es überwiegen nicht mehr Verwunderung oder Empörung über solche Verhältnisse, wie <a href="http://www.jungewelt.de/2012/05-26/004.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Loidl</a> bemerkt: »Flaschensammler werden häufig nicht mehr als Ausdruck des Versagens sozialer Sicherungssysteme gesehen, sondern als integraler Teil der Ausgeh- und Trinkkultur.« Gelegentlich wird das Ganze sogar als regelrechte Gaudi dargestellt, zum Beispiel in der <a href="http://www.zeit.de/2012/20/C-Dosenpfandsammler/komplettansicht" class="urlicon urlicon-zeit">Zeit</a>.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/gaudi-oder-trauerspiel-1216.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Gaudi oder Trauerspiel?]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/gaudi-oder-trauerspiel-1216.jpg" alt="Gaudi oder Trauerspiel?" title="" width="540" height="300"/></a>
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<span class="contributor">Bild von Scoobay</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/gaudi-oder-trauerspiel#commentsArbeit & EinkommenArbeitEinkommenSoziale GerechtigkeitDeutschlandSat, 26 May 2012 10:15:22 +0000Axel Weipert4676 at http://dasdossier.deRosskur in der PS-Branche
http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/rosskur-in-der-ps-branche
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Opel ist kein Einzelfall </div>
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<p>Wieder einmal gerät <a href="http://www.jungewelt.de/2012/03-23/022.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Opel</a> in die Schlagzeilen: Den Beschäftigten des Autobauers stehen drastischer Lohnverzicht, Auslagerungen und vermehrte Leiharbeit bevor. Damit soll offenbar die - bisher wenig erfolgreiche - Schrumpfkur der letzten Jahre fortgesetzt werden. In der vergangenen Dekade nahm die Zahl der Arbeitsplätze von 63.000 auf 40.000 ab. Gewerkschaft und Betriebsrat haben sich vehement gegen die Pläne des Managements gestellt: Zur Zeit durch eine Erklärung, nach der man nur gemeinsam über Einschnitte verhandle. Zuvor hatte die Konzernleitung versucht, die einzelnen Werke in separaten Gesprächen gegeneinander auszuspielen: Wer den Kürzungen nicht zustimme, verliere interne Produktionsaufträge.</p>
<p>Die Krise betrifft aber nicht allein Opel, sondern weite Teile der europäischen Autoindustrie. Viele Experten sind sich darin einig, dass es in Europa angesichts stagnierender oder sogar sinkender Nachfrage gewaltige <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13948140/Kahlschlag-in-Europas-Autoindustrie.html" class="urlicon urlicon-welt">Überkapazitäten</a> gebe. Rund zehn bis fünfzehn Prozent der etwa 70 Fabriken seien überflüssig. Das beträfe dann insgesamt 250.000 Mitarbeiter. Eine ähnliche Rosskur haben die Unternehmen in den USA schon in den Jahren 2008-2010 hinter sich gebracht.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/rosskur-in-der-ps-branche-1181.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Voll gegen die Wand gefahren: Opel]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/rosskur-in-der-ps-branche-1181.jpg" alt="Voll gegen die Wand gefahren: Opel" title="Voll gegen die Wand gefahren: Opel" width="540" height="300"/></a>
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Voll gegen die Wand gefahren: Opel <span class="contributor">Bild von astrablog</span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/rosskur-in-der-ps-branche" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/rosskur-in-der-ps-branche#commentsArbeit & EinkommenUnternehmenAutoindustrieBetriebsratGewerkschaftenLöhneDeutschlandFrankreichGroßbritannienItalienTue, 27 Mar 2012 23:34:58 +0000Axel Weipert4610 at http://dasdossier.deLibyen unter der Lupe
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/libyen-unter-der-lupe
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Eine Bestandsaufnahme </div>
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<p><a href="http://www.jungewelt.de/2012/03-10/021.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">Joachim Guilliard</a> schildert in einem ausführlichen Bericht die aktuelle Lage in dem nordafrikanischen Land. Sein Urteil fällt drastisch aus, aus mehreren Gründen:</p>
<blockquote><p>Die Entwicklung in Libyen nach der »Befreiung« ist hier schon lange kein Thema mehr, steht nun doch mit Syrien der nächste Kandidat für einen »Regime Change« im Zentrum des Interesses. Ein Blick auf das heutige Libyen würde dabei nur stören, zeigte dieser doch – wie zuvor schon in Afghanistan und Irak – keinen positiven Wandel, sondern nur Zerstörung, Chaos, Willkür und Gewalt sowie die offensichtlichen wirtschaftlichen Interessen hinter dem Krieg.</p>
</blockquote>
<p>Als Belege führt er zahlreiche durch internationale NGOs dokumentierte Menschenrechtsverletzungen an, zu denen auch Ermordungen und Folter zählen. Der Übergangsrat besitzt offenbar weder den Willen noch die Fähigkeiten, dem willkürlichen Treiben der Milizen ein Ende zu bereiten. Der Wiederaufbau des zerstörten Landes geht nur sehr schleppend voran, selbst dort, wo ausländische Konzerne ein vitales Interesse vertreten, etwa in der Ölindustrie. Ursachen dafür sind die angespannte Sicherheitslage, die unsichere politische Zukunft und bürokratische Hürden. Hinzu kommen noch <a href="http://www.fr-online.de/politik/libyen-das-gespenst-der-teilung,1472596,11860272.html" class="urlicon urlicon-fr-online">Rivalitäten zwischen den einzelnen Regionen</a> - besonders die ölreiche Ostprovinz um Bengasi verlangt mehr Autonomie. Ob der Krieg bzw. der Eingriff der NATO tatsächlich zu deren erfolgreichsten Einsätzen zählt, wie das Generalsekretär Rasmussen behauptete, bleibt noch immer zweifelhaft.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/libyen-unter-der-lupe-1176.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/libyen-unter-der-lupe-1176.jpg" alt="Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012" title="Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012" width="540" height="300"/></a>
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Die zerstörte Stadt Sirte im Januar 2012 <span class="contributor">Bild von EU Humanitarian Aid and Civil Protection</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/libyen-unter-der-lupe#commentsRessourcen & EnergieKriege & KonflikteAufbruch in ArabienBürgerkriegErdölMustafa Abdul DschalilNATOLibyenEmpfehlungSun, 11 Mar 2012 13:42:39 +0000Axel Weipert4570 at http://dasdossier.deHändel um den Handel
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/industrie-handel/haendel-um-den-handel
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EU-Indien-Abkommen bleibt weiter in Verhandlungen stecken </div>
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<p>Seit 2007 verhandeln die EU und Asiens drittgrößte Volkswirtschaft um ein <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/indien694.html" class="urlicon urlicon-tagesschau">Freihandelsabkommen</a>. Doch noch immer sind viele Fragen offen, auch die aktuelle Gesprächsrunde brachte keinen Durchbruch. In Europa drängen vor allem die großen Konzerne und Lobbyverbände auf einen raschen Abschluss. Sie versprechen sich viel von dem gewaltigen Wachstumsmarkt Indien mit seinen 1,2 Milliarden Menschen. Dort gibt es jedoch – zu Recht – erhebliche Vorbehalte. Die Bauern fürchten Importe subventionierter europäischer Lebensmittel ebenso wie kleine Ladenbesitzer die Konkurrenz von Supermarktketten. Und wenn Autos nur importiert statt vor Ort gebaut werden, dürfte sich der erhoffte Technologietransfer in Grenzen halten. Die Befürchtungen haben zu <a href="http://www.jungewelt.de/2012/02-11/009.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">umfangreichen Protesten</a> in Indien geführt. Auch deswegen wurde das Abkommen vorerst blockiert. Schon vor einiger Zeit kam eine <a href="http://www2.weed-online.org/uploads/eed_weed_studie_eu_indien_freihandelsabkommen_mit_spendenanzeige.pdf" class="urlicon urlicon-weed-online">Studie der NGO Weed</a> zu einem eindeutigen Fazit:</p>
<blockquote><p>Insgesamt zeigt sich, dass das EU-Indien-Freihandelsabkommen gravierende Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und die Existenzgrundlagen der indischen Bevölkerung haben wird und gleichzeitig den politischen Handlungsspielraum für zukünftige Regierungen erheblich einschränkt.</p>
</blockquote>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/haendel-um-den-handel-1153.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Händel um den Handel]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/haendel-um-den-handel-1153.jpg" alt="Händel um den Handel" title="" width="540" height="300"/></a>
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<span class="contributor">Bild von Axel Weipert</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/industrie-handel/haendel-um-den-handel#commentsIndustrie & HandelLobbyismusEuropäische UnionNeoliberalismusProtesteSchutzzölleEuropaIndienEmpfehlungMon, 13 Feb 2012 01:07:44 +0000Axel Weipert4494 at http://dasdossier.deStrategische Nebelkerzen
http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/strategien/strategische-nebelkerzen
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Sparen beim US-Militär? </div>
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<p>Barack Obama ist ein Meister der Verschleierung. Der US-Präsident, der zwei Kriege führte und dennoch den Friedensnobelpreis bekam, hat schon mehrfach gerade in Fragen der Militärpolitik Hoffnungen geweckt, die von vornherein unbegründet waren. Die Atomwaffen werden keineswegs abgeschafft, sondern nur auf ein Maß reduziert, das den veränderten Bedingungen nach dem Kalten Krieg angemessen ist. Ebenso verhält es sich mit der jüngst angekündigten Kürzung des Militärbudgets um etwa 500 Milliarden Dollar. Und das aus mehreren Gründen.</p>
<p>Zunächst ist die Kürzung auf zehn Jahre angelegt, was allein schon die Summe erheblich relativiert. Darüber hinaus findet vor allem eine Neustrukturierung der Armee statt. Nach dem Abzug aus dem Irak und der Verringerung der Soldaten in Afghanistan kann die Zahl der Bodentruppen deutlich sinken. Gleichzeitig werden Flotte, Luftwaffe und Spezialkräfte eine wichtigere Rolle spielen. Von einer wirklichen Abrüstung kann also keine Rede sein. Außerdem betonte Obama, dass es auch <a href="http://www.defense.gov/news/Defense_Strategic_Guidance.pdf" class="urlicon urlicon-defense">weiterhin große Herausforderungen </a>geben werde: An erster Stelle der Aufstieg Chinas, aber auch der Krieg gegen den Terror und nicht zuletzt der Iran. In <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/usa/neue-militaerstrategie-usa-draengen-in-den-pazifik-mit-china-im-visier_aid_700146.html" class="urlicon urlicon-focus">Peking</a> sorgt das Säbelrasseln indessen für ernste Sorgen. Eine bewusst offen gehaltene Liste von möglichen Einsatzländern umfasst daneben Pakistan, Jemen, Somalia. Das klingt nicht nach Entspannung, zumal ein Krieg gegen Iran unabsehbare Folgen haben würde. Ausdrücklich wird eine grundlegende Verschiebung der strategischen Ausrichtung nach Asien angekündigt, was einen teilweisen Abzug aus Europa einschließt. In jedem Fall soll die finanzielle Ausstattung der Armee in einer Höhe aufrecht erhalten werden, die eine globale Vormachtstellung auch in Zukunft garantiert.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/strategische-nebelkerzen-1103.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Strategische Nebelkerzen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/strategische-nebelkerzen-1103.jpg" alt="Strategische Nebelkerzen" title="" width="540" height="300"/></a>
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<span class="contributor">Bild von The U.S. Army</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/strategien/strategische-nebelkerzen#commentsStrategienMilitärBarack ObamaRüstungUS-ArmyChinaIranJemenPakistanSomaliaUSAEmpfehlungSat, 07 Jan 2012 11:16:30 +0000Axel Weipert4371 at http://dasdossier.deKonfusionen und Interessen
http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/konfusionen-und-interessen
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Zu den Ergebnissen des EU-Gipfels </div>
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<p>Die Kommentatoren beschäftigten sich aus zwei Gründen mit den jüngsten Entscheidungen: Zum einen wegen der beschlossenen Fiskalunion, zum anderen wegen des Neins der Briten. Die neuen Regeln werden dabei weitgehend positiv bewertet, etwa von Spiegel Online – die FTD dagegen glaubt, sie seien zwar richtig, aber nicht nachhaltig genug. Die FAZ weist darauf hin, dass sie weitaus gravierender sein werden, als bislang bekundet – denn die Finanzpolitik habe entscheidende Bedeutung.</p>
<p>Großbritanniens Sonderpolitik wird dagegen eher skeptisch aufgenommen. Der Tenor lautet herbei, das Land wäre zwar grundsätzlich willkommen in der EU, nicht aber mit seiner permanenten Blockadehaltung. Nur in Teilen wird darauf verwiesen, Camerons Haltung sei der Londoner Finanzbranche geschuldet. Und das, obwohl selbst Außenminister William Hague explizit darauf verwiesen hat, wie die Tagesschau zitiert. Die junge Welt erklärt das britische Unbehagen so: Die Banken der Londoner City würden penibel auf ihre unregulierte Sonderrolle achten, die Industrie dagegen habe jenseits des Kanals schon lange ihre Bedeutung verloren. Deshalb könne man auf den europäischen Absatzmarkt für deren Produkte eher verzichten als auf die liberale Politik gegenüber der Finanzbranche.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/konfusionen-und-interessen-1034.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Konfusionen und Interessen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/konfusionen-und-interessen-1034.jpg" alt="Konfusionen und Interessen" title="" width="200" height="200"/></a>
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<span class="contributor">Bild von europeanpeoplesparty</span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/konfusionen-und-interessen" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/konfusionen-und-interessen#commentsStaat und WirtschaftFinanzmarktEuroEurobondsEurokriseEuropäische UnionStaatsverschuldungEuropaSat, 10 Dec 2011 23:48:27 +0000Axel Weipert4249 at http://dasdossier.de