

Auf dem Berliner Catwalk: unser FIM Endurance WM Motorrad

Geburtstag: 08.07.1994
Größe: 1,78 m
Gewicht: veränderbar
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Großen-Buseck
Hobbys: Motorsport, Motorrad, Skifahren und vieles mehr
Motorrad- / Motorsport-Lebenslauf:
Erste Erfahrungen mit dem motorisierten Zweirad – einer PW 50 – in Omas Garten und durch den geschlossenen Palisadenzaun……. Etliche Jahre Rackelo mit der PW 50 und PW 80 in Most
Mit 16 endlich den Führerschein (125er Yamaha), mit 18 den Führerschein A1, zwei Jahre später offen (Straßengebrauch GSX-R 750 und BMW GS 700)
Start beim MZ-Cup
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Name: Daniel Bergau
Geburtstag: ja, ganz bestimmt
Größe: auf die BMW zugeschnitten
Gewicht: kein Gramm zuviel, kein Gramm zuwenig
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Berlin
Hobbys: Mopeds?
Motorrad- / Motorsport-Lebenslauf:
Daniel ist seit 20 Jahren im Rennsport aktiv.
2002:
Yamaha R6 Dunlop Cup (Platz 6)
2003:
Yamaha R6 Dunlop Cup (Platz 3)
2004:
IDM Supersport (Platz 21)
2005:
IDM Supersport (Platz 17)
2006:
IDM Supersport (Platz 12)
2007:
IDM Supersport (3 Gaststarts)
2008:
IDSM – Rollerrennen
2009:
IDSM – Rollerrennen
2010:
DRC-Rundstrecken Championship Superbike open (Platz 2)
2011:
DRC-Rundstrecken Championship Superbike open (Platz 1) / IDM Superbike (Gaststart, Platz 15)
2012:
DRC-Rundstrecken Championship Superbike open (Gaststarts) / Endurance WM
2013:
Yamaha R6 Dunlop Cup (halbe Saison, Platz 16)
2014:
Yamaha R6 Dunlop Cup (Platz 11) / Endurance WM
2015 – 2016:
…… wird noch nachgereicht …….
2017:
Unter anderem schon einmal beim DLC-Lauf in Oschersleben das BOX#44 Racing Team unterstützt.
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Bilder sagen mehr als Worte…………
Wir haben es geschafft – Saisonsieg 2018 in der Endurance-Klasse! Unser Traum ist wirklich wahr geworden!
Am 22. September 2018 konnten wir beim letzten DLC-Lauf in Oschersleben dank Daniel auf dem 6. Startplatz ins Rennen gehen. Das Wetter spielte prima mit: kalter Wind, bewölkt, trocken. Perfekt. In mittlerweile gewohnter Manier spulten Daniel, Jann und Harry ihre Runden ab. Die Fahrerwechsel liefen super schnell und fehlerfrei. Unser Einsatzmotorrad lief hervorragend. Sehr viele helfende und freundschaftliche Hände waren angereist und unterstützten das Team an allen Ecken und Enden. Was sollen wir da noch erzählen… Im letzten Stint allerdings rückte uns das finnische Team KSB One Racing ziemlich auf die Pelle; Harry (der immer auf Nummer Sicher fährt) hatte seine Mühe den Vorsprung zu halten. Zum Rennende betrug die Differenz nur noch knapp 4 Sekunden. But… we made it! Yeah! Uggatschacka! 2. Platz der Endurance-Klasse im 7. DLC-Lauf und Saisonsieger 2018!
Sehr schade war, dass das mit uns um den 2. Platz kämpfende Team #2, Lioncraft, Bikes2Speed, ca. 1 Stunde vor Rennende wegen eines Motorschadens aufgeben musste. Das hat uns sehr leid getan. Es ist – gerade beim DLC – immer wieder schön zu sehen und zu fühlen, wie freundschaftlich viele Teams miteinander umgehen und verbunden sind. So konnten wir auch auf die Únterstützung des Team Bergau zählen, nachdem Peter im 3. Rennen in Most für den Rest der Saison ausgefallen war.
Und wer jetzt, nach sooooo vielen Rennberichten, immer noch Spaß an Zahlen hat, hier ein paar Eckdaten:
Insgesamt 6:01:19.015 Stunden und 219 Runden war das Team am 22.09.2018 unterwegs. Durchschnittliche Rundenzeiten Daniel: 1.33/1.34 min., Jann und Harry 1.35/1.36 min. Die Bestzeit brannte Daniel mit 1.32,890 auf den Asphalt. Fahrerwechsel in den Runden 37, 77, 117, 154, 188, nach jeweils ca. 1 Stunde. So, was noch?
Klar! Das Ergebnis: 10. Platz in der Gesamtwertung und 2. Platz in der Endurance-Klasse. Saisonsieg 2018.
Wir sind alle sooooooo glücklich und stolz! Ganz arg bedanken möchten wir uns bei unseren Sponsoren und allen mithelfenden Händen! Ohne euch wäre dieses Ergebnis nicht machbar gewesen.
Und immer wieder schön zu sehen, wie eng und freundschaftlich alle Teams beim DLC miteinander umgehen.
Mal schauen was das neue Jahr 2019 bringt.
Auf jeden Fall wünschen wir Allen eine immer unfallreie Fahrt, egal ob auf der Rennstrecke oder der Landstraße. Let’s ride!!!
Wir herzen euch alle,
euer
BOX#44 Racing Team
….. Party am Samstag…… kann sich irgendjemand noch daran erinnern?



Eben erst waren wir noch in Dijon – und schon ist der vorletzte Lauf des Deutschen-Langstrecken-Cups in Oschersleben Geschichte. UND WAS FÜR EINE GESCHICHTE! Wieder konnte das BOX#44 Racing Team auf’s Treppchen fahren und sich weiterhin den 1. Platz der Endurance-Klasse in der Saison 2018 sichern.
Beim Rennen in Oschersleben am 19.08.2018 wurden wir von Daniel Bergau und seinem Team, dem Team Bergau, bestens unterstützt. Vielen Dank! Das ‚Team-Teamwork‘ war so klasse, dass das Rennen äußerst routiniert, stressfrei und problemlos ablief. Und Spaß hatten wir auch noch 🙂
An dieser Stelle ein besonderes „Dankeschön“ an Stefan; durch seine blitzschnelle Reaktion und den Einsatz unseres Feuerlöschers wurde das Einsatzmotorrad in einer der Nachbarboxen gerettet, dass aufgrund eines Benzinlappens auf dem heißen Endtopf Feuer gefangen hatte. Auch ein „Dankeschön“ an Sascha, der sprintmäßig durchgestartet ist, um dem Team HRE zu helfen das Motorrad anzuschieben, damit es in die letzte Runde auf die Strecke gehen konnte. Unsere Jungs sind wirklich für alle da! Klasse Einstellung!
Aber nun von vorne:

Durch eine mega Rundenzeit von 1.29,904 min. im Qualifying konnte uns Daniel den 3. Startplatz für das Rennen sichern und am Sonntag gleich als erster Fahrer durchstarten. Daniel legte bei der Übergabe an Jann einen 7. Platz in der Gesamtwertung vor. Nach Jann durfte Lutz sich austoben. Auch an diesem Sonntag wurde diese Reihenfolge eingehalten. Die Fahrerwechsel liefen absolut akkurat und reibungslos ab, das Moped lief wie geschmiert. Schwierig, hier noch Worte für einen Rennbericht zu finden.
Nach insgesamt 200 Runden und 5:26,11 Stunden konnte diesmal Lutz über die Ziellinie fahren. Ergebnis: SIEG! Platz 1 in der Endurance-Klasse und Platz 7 in der Gesamtwertung. Ein irre tolles Ergebnis.

Hierzu wieder ein paar Zahlen: durchschnittliche Rundenzeiten von Daniel 1.33 / 1.34 min. (seine und die Bestzeit in diesem Rennen fuhr er im ersten Stint mit 1.32,965 min.), von Jann 1.36 min. (seine Bestzeit 1.33,962) und von Lutz ebenfalls 1.36 min. (seine Bestzeit 1.35,429). Die Fahrerwechsel liefen alle planmäßig nach ca. 1 Stunde in den Runden 36, 76, 109, 149, 177 ab.
Insgesamt eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung ohne schwerwiegende Stürze und Safety-Car Phasen.
Der 1. Platz auf dem Treppchen! Wir sind alle ganz aus dem Häuschen und jetzt schon am Zappeln vor lauter Vorfreude auf den letzten DLC-Lauf in diesem Jahr am 22.09.2018 in Oschersleben. Natürlich hoffen wir sehr und arbeiten darauf hin, dass wir diese Saison als Sieger abschließen werden.
Drückt uns bitte weiterhin ganz feste die Daumen und seid im September in Oschersleben dabei, wenn wir das letzte Rennen in diesem Jahr fahren.
Wir freuen uns auf euch, auf’s Rennen, auf gemeinsamen Spaß und hoffentlich eine super Party.
So long,
euer
BOX#44 Racing Team mit dem Team Bergau

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Frankreich – Dijon – Prenois …. ein weiter Weg für uns alle, ein ganz besonders weiter Weg allerdings für die Berliner, die vom Team den größten Teil ausmachen. Wirklich ganz toll, wieviele Teammitglieder außer den Fahrern noch zum Helfen angereist waren.

Am 28.07. um 03:37 hat das Team Zuwachs bekommen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Ramona und John zur Geburt eurer kleinen Maus! Das konnte doch nur Glück bringen.
Harry und Lutz reisten bereits am Mittwoch an, Jann am Donnerstag, um noch 1-2 Tage zu trainieren. Keiner von den Fahrern war bisher auf dieser Strecke unterwegs. Harry durfte am Freitag noch die ’55‘ feiern, ein Grund mehr ausgiebig anzustoßen. Der Großteil vom Team kam am Samstag dazu. Steffi und JP haben sogar die letzten Tage ihres Italien-Urlaubes geopfert und den Umweg über Dijon genommen um die Fahrer zu unterstützen.

Das Wochenende bescherte uns einen satt blauen Himmel, Sonne ohne Ende und Hitze pur. Dazu noch die sehr anspruchsvolle und schnelle 3,8 km lange Rennstrecke in Dijon-Prenois. Ein Kraftakt für Mann, Maus und Maschine. Und dieser Kraftakt wurde vom Team super bewältigt.
Das Qualifying am Samstag wurde dazu genutzt die besten Rundenzeiten abzuliefern, das Sonntags-Qualifying um die Fahrerwechsel zu üben. Bestzeit vom Qualifying: 1.27,477 min. Startplatz 20 beim Rennen.
Zum 5. Lauf des Deutschen Langstrecken Cups am 29.07.2018 fuhr Lutz in die Startaufstellung. Er legte einen super Start hin und schaffte es sogar im ersten Stint auf den 10. Platz der Gesamtwertung zu fahren. Nach ihm wurde Harry eingewechselt, Jann machte das ‚Fahrer-Schlußlicht‘. Nachdem jeder Fahrer zwei Stints gefahren hatte, konnte diesmal Jann über die Ziellinie fahren und das Rennen beenden.

Hierzu ein paar Daten: Fahrerwechsel in den Runden 37, 76, 116, 160 und 196. Durchschnittliche Rundenzeiten von Harry 1.28/1.29 min., von Jann ebenfalls 1.28/1.29 min. und von Lutz 1.26/1.27 min. Lutz fuhr die Bestzeit in diesem Rennen mit 1.26,083 min. Eine echte Glanzleistung!

Nach insgesamt 231 Runden sind wir auf dem 6. Platz der Endurance Klasse und auf dem 15. Platz in der Gesamtwertung gelandet. Ein ordentliches Ergebnis, dass uns weiter auf dem 1. Platz der Endurance Klasse im Deutschen Langstrecken Cup 2018 stehen lässt. Wir freuen uns sehr dass wir diesen Platz bis jetzt verteidigen konnten.
Auch hier wieder VIELEN DANK an all unsere Sponsoren, die uns mit ihrer Unterstützung sehr helfen.
In zwei Wochen geht es bereits weiter mit dem vorletzten Lauf in dieser Saison in Oschersleben. Wir setzen alles daran an der ersten Stelle zu bleiben. Drückt also weiter die Daumen und schaut in Oschersleben mal vorbei, wir freuen uns!
Euer
BOX#44 Racing Team

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Aber von Anfang an:
Sehr positiv und voller Zuversicht hatten wir uns alle so nach und nach auf den Weg an den Sachsenring gemacht. Jann hatte bereits vor dem DLC-Lauf das Vergnügen, zwei Tage zu trainieren. Das sah man nachher auch an den Zeiten. Harry und Lutz wurden am Samstag Abend noch theoretisch und mental auf die Strecke vorbereitet.
Der nicht sehr glückliche Zeitplan bescherte uns ein Qualifying von 12:03 h bis 13:03 und einen späten Rennstart um 13:43 h. Jeder Fahrer hatte im Qualifying 20 min Zeit um sich einzurollen, was auch prima lief. Jann fuhr hier die schnellste Runde mit einer Bestzeit von 1.35,746 min.; der 32. Startplatz war unser.
Bei Bombenwetter ging es um 14:02 h in die Startaufstellung und zum Le-Mans-Start, den Jann – wie so oft – sehr souverän hinlegte. Dann spulte er Runde für Runde mit super Zeiten von 1.35 min./1.36 min. seinen Stint ab und brachte das Team innerhalb kürzester Zeit auf einen 21. Gesamtplatz. Im ersten Stint fuhr er auch die für das Team beste Zeit in diesem Rennen mit 1.34,466 min.! Nach etwa einer Stunde kam Jann zum Wechsel in die Box, Lutz war an der Reihe. Auch Lutz fuhr gleichmäßig und routiniert seinen Stint mit Zeiten zwischen 1.36 min./1.37 min. bis er an Harry übergeben konnte. Harry fuhr ebenso sehr routiniert seine Runden, obwohl er schon sehr lange nicht mehr auf dem Sachsenring unterwegs war. Er brachte es auf Durchschnittszeiten von 1.38 min./1.39 min. . Ein für das Team bis dahin sehr entspanntes Rennen.

Die Wechsel liefen perfekt mit super Zeiten! Gegen Ende des 3. Stints musste das Safety-Car auf die Strecke und Harry musste sich einreihen. Somit war unser Vorsprung zum nächsten Endurance Team hin. Dummerweise war auch ein Tankstop fällig. Guter Rat war teuer. Was tun? Harry von der Strecke holen und damit Zeit verlieren falls die Strecke nicht auf grün geschaltet würde, ihn weiterfahren lassen bis der Tank leer ist und damit riskieren, dass er genau zu dem Zeitpunkt von der Strecke muss in dem das Safety-Car die Strecke verlässt und das Feld durchstartet…..? Wie so oft hatte das Team einen guten Riecher; Harry wurde in die Box gewunken und verließ zeitgleich mit dem Safety-Car die Strecke. Zu unserem Pech war die Hinterradbremse fest gegangen, das Rad musste gewechselt werden und der Stop fiel etwas länger aus als geplant, aber immer noch in einer prima Zeit. Jann fuhr wie gehabt seinen zweiten Stint und schickte pünktlich Lutz auf die Strecke. Eigentlich sollte Lutz etwa 40 min. fahren und dann mit Harry wechseln. Dann kam das Drama. Lutz stand plötzlich und ungeplant vor der Box – Motorschaden! 50 min. vor Rennende! Großer Ärger und große Enttäuschung machten sich breit. Vor allem weil wir zu diesem Zeitpunkt auf dem 1. Platz der Endurance Klasse standen. Aber aufgeben zählt nicht.

Kurz vor Rennende fuhr Harry mit dem Motorschaden die letzte Runde im Touring-Mode und schaffte es über die Ziellinie zu fahren. Danach war das Moped tod.

Mit vereinten Kräften wurden Moped und Harry in den Parc Fermé geschoben. Wir hatten es dann doch noch in die Wertung geschafft und haben das Rennen auf dem 6. Platz der Endurance Klasse beendet. Zwar hat das komplette Team frustriert dem Treppchen hinterher geweint, aber Shit happens und motiviert geht es nun auf die Suche nach einem Motor und den Start in Dijon.
Vielen vielen Dank dem ganzen Team für die tolle Arbeit und Hilfe, den Sponsoren auch einen großen Dank, wir mussten sie diesmal leider enttäuschen.
Wir freuen uns wenn ihr uns schon jetzt für Prenois die Daumen drückt.
Euer
BOX#44 Racing Team
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Modell: BMW S1000 RR , BJ 2016
Gewicht: 180 kg
Vorbesitzer: Team Völpker NRT 48
Motor: Serie
Motorleistung: über 205 PS
Motormanagement: HP Race Calibration Kit 3
Tank: 24 l mit Schnelltankanlage von Völpker NRT 48
Auspuff: Akrapovic Titan
Rahmen/Schwinge: Serie mit Carbon-Protektoren
Sturzpads: GSG Motorradtechnik
Federbein: Oehlins TTX made by DS Suspension
Gabel: Oehlins Closed Cartridge mit Extension Caps made by DS Suspension
Gabelbrücken: BOX#44 Racing / Jann Bressel
Räder: BMW HP Schmiedefelgen
Kraftübertragung: Wieres
Bereifung: je nach Sachlage (Wetter/Strecke/Fahrer – a sponsor is missing)
Lenker: LSL
Bodywork: SCR Composites
Fußrastenanlage: LSL
Bremssättel: Serie Stäubli Schnellverschlüsse, Brembo RCS 19, Air Duct von Moto Coach
Bremsscheiben: MOTO Master by Wieres
Motordeckel: GP Racing
Lenkerschalter: Serie / Alpha-Technik
Schnellwechselvorrichtung Vorderrad: BOX#44 Racing / Jann Bressel
Schnellwechselvorrichtung Hinterrad: BOX#44 Racing / Jann Bressel
Motorradständer: Bursig
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Unser Wochenende in Most hat sehr viel Spaß gemacht und war noch viel erfolgreicher als gehofft.
Lutz und Peter konnten am Freitag bereits einen Tag trainieren. Ab Samstag war fast die komplette Mannschaft vor Ort und wir hatten genügend Zeit zusammen zu sitzen, zu quasseln und Faxen zu machen.
Das einstündige Qualifying wurde am Sonntag erst um 17:00 h gestartet. Absolut genügend Zeit um zu relaxen und für den Renntag alles vorzubereiten. Harry, Lutz und Peter hatten jeder 20 min. Zeit um sich einzurollen. Bestzeit war hier eine 1.46,313 min. die Lutz auf die ‚timelist‘ zauberte. Ein 22. Startplatz (von insgesamt 34 Startern) war gesichert.
Am Montag, dem Renntag, schien die Sonne, die Box war komplett eingeräumt, alles war sehr stressfrei und alle haben auf den Start gewartet. Pünktlich um 10:00 h ging es in die Startaufstellung bzw. Aufwärmrunde. Da kam dann der wirklich große Schreck: ein Sturz in der Schikane nach Start- und Ziel, alle Fahrer kamen in die Boxen zurück, unser Startfahrer Peter wurde sehnlichst vermisst. Leider war es so wie gefürchtet; Peter kam mit dem Lumpensammler zurück. Zwei Fahrer waren in der Linkskurve der Schikane zusammen gefahren und gestürzt. Peter hatte keinerlei Chance mehr, wollte nicht über die Fahrer fahren, bremste was das Zeug hielt und stürzte ebenfalls. Dabei zog er sich leider eine nicht unerhebliche Verletzung zu, die ihn auch für die nächsten Rennen außer Gefecht gesetzt hat.
Während Peter im Medical Center behandelt wurde, vollbrachten unsere Mechaniker wieder Wunder. Sie schafften es, bis zum verschobenen Start um 10:30 h das Einsatzmotorrad zu reparieren; als das Feld in die erneute Aufwärmrunde startete, wurde die Ampel auf grün gestellt und Harry konnte sich somit wieder einreihen und den Le-Mans-Start fahren.

Zu zweit wechselnden sich Harry und Lutz immer nach einer guten Stunde ab, fuhren souverän und konstant Zeiten um die 1.47 / 1.49 min. Die Bestzeit in diesem Lauf fuhr Lutz mit 1.45,651 min.! Wieder einmal hatte das Boxenteam die richtigen Zeiten bezüglich der Fahrer- und Radwechsel entschieden.
Auch aufgrund der relativ vielen Safety-Car Phasen (welche auch gleichzeitig kleine Erholungsphasen für Harry und Lutz waren), in denen Sprit gespart werden konnte, war der Zeitplan perfekt.

Nach insgesamt 229 Runden, knapp 7,5 Stunden und mit 9 Runden Rückstand zum Erstplatzierten in der Gesamtwertung, konnten wir das Rennen in Most ohne weitere Stürze auf dem 1. Platz der Endurance-Klasse beenden. Eine ebenfalls herausragende Leistung von Harry und Lutz! Die Sektdusche hatten Sie auf jeden Fall verdient!
Leider mussten wir alle zügig laden und uns auf den nach Hause Weg machen und hatten keine Zeit dieses Ergebnis genügend zu feiern. Das wird aber bestimmt noch nachgeholt.
Wie es nun weitergeht erfahrt ihr in Kürze.
Liebe Grüße von einem überglücklichen und breit grinsenden
BOX#44 Racing Team
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