Es gibt viele Möglichkeiten eine architektonische Idee zu entwickeln. Besonders im kreativen Entwurfsprozess sind die Herangehensweisen individuell. Mit der Übung „Transformation“ wird eine abstrakte Variante zur Ideenentwicklung verfolgt. In dem Entwurfsprozess werden architektonische Konzeptionen über ein prägnantes Bild entwickelt. Dafür werden Objekte aus dem Alltag benutzt. Das können Objekte aller Art sein. Zum Beispiel ein altes Telefon, ein Locher, ein Küchengerät, Werkzeuge und vieles mehr.
Die Übung soll neben der experimentellen Entwurfserfahrung auch die Fähigkeit des Beobachtens, des Erkennens und das Transformieren in Neues fördern.
Folgend präsentieren wir sehr gelungene Beispiele aus dem vergangenen Semester und beglückwünschen die Verfasser*innen zu diesen Leistungen.
Entwurf: Merle Weth
Frau Weth zeigt ansprechend ihren sehr ausführlichen Transformationsprozess. Sie entwickelt aus einer Schreibmaschine ein Informationszentrum. Durch ein sich wiederholendes Element kombiniert mit funktionalen Elementen schafft sie spannungsvolle räumliche Situation die im Gesamtbild eine gelungen architektonische Komposition bilden.
Entwurf: Katharina Page
Die Verfasserin beschäftigt sich mit einem Plattenspieler. Frau Page erkennt einige spannende Situationen in dem ausgewählten Objekt und entwickelt aus dem Beobachtungsprozess sehr reduzierte Apartments in einer reizvollen Umgebung in Norwegen sowie einen gelungenen und nachvollziehbar abgeleiteten Übergang von den öffentlichen zu den privaten Bereichen.
Entwurf: Lena Eichwald

Entwurf: Kimbeley Zamponi
Frau Zamponi entwickelt aus einem Klebefilmabroller, ein Wohnhaus das mit spannenden räumlichen Situationen, den erzeugten Ausblicken und einer interessanten Formsprache überzeugt.
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Sibylle Käppel-Klieber
Dipl.-Ing. Architektin BDA
Präsidiumsmitglied DARL Deutsche Dekane und Abteilungsleiterkonferenz
Raum: PB-B 0102
T: +49 271 740 2380
F: +49 271 740 2515
E: kaeppel-klieber@architektur.uni-siegen.de
Curriculum Vitae
geb. in Bielefeld
Schulausbildung in Bayern, Hessen und Italien
1979-1987 Studium der Architektur an der TH Darmstadt (TU Darmstadt) Praktika u.a.: KBK Kammer in Beiz | Kucher und Partner in Stuttgart, Speerplan in Frankfurt
1985/1986 Stipendium des DAAD, Universitá degli Studi di Firenze, Italien
1987-1990 Mitarbeit bei Architekten Günter Behnisch & Partner, Stuttgart
1990 Gründung Architekturbüro Käppel+Klieber mit Götz Klieber
1988-2000 Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart, iöb Prof. Karla Szyszkowitz-Kowalski, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehraufträge
1996 Berufung in den BDA Baden-Württemberg
1996 Vertretungsprofessur abk Akademie der Bildenden Künste, Architekturklasse, Stuttgart
seit 2000 Professorin für Grundlagen des Entwerfens und Entwerfen an der Universität Siegen
2004-2008 Dekanin Fachbereich Architektur und Städtebau
2015-2018 Vorsitzende des Prüfungsausschuss Architektur BA und MA
seit 2016 Präsidiumsmitglied DARL, Deutsche Dekane-und Abteilungsleiterkonferenz
seit 2018-2022 Prodekanin der Fakultät II für künstlerische Fächer und Qualitätsmanagement
Sept. 2018 Internationale Sommerakademie der Deutschen Studienstiftung in Krakau
seit 2021 Gutachterin DAAD
]]>Kira van der Giet
M. Sc. Architektin
Raum: PB-B 0102
T: +49 271 740 2380
F: +49 271 740 2515
E: vandergiet@architektur.uni-siegen.de
]]>Alexander Görg
Dipl.-Ing. Architekt
Raum: PB-B 0102
T: +49 271 740 2380
F: +49 271 740 2515
E: alex.goerg@uni-siegen.de
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Marcus Heider
Dipl.-Ing. Architekt BDA
Raum: PB-B 0102
T: +49 271 740 2380
F: +49 271 740 2515
E: heider@architektur.uni-siegen.de
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Studentische Mitarbeiterin
Katrin Ostretsov
Raum: PB-B 0102
T: +49 271 740 2380
F: +49 271 740 2515
]]>Modelllandschaft




Entwurf: Johanna Joppich
In dem folgenden Entwurf wurden die Funktionen Wellness und Entspannung thematisch bearbeitet und in einer u.a. der Aussicht dienlichen Hülle vereint. Eine reduzierte und gelungene Formensprache, sowohl in der Anordnung der Funktionen im Grundriss als auch in der Erscheinung der Ansichten ist entstanden.
Entwurf: Merle Weth
In dem Entwurf wird das Thema Bücherei fokussiert. Die Fassade dient nicht nur der äußeren Form und Gestaltung, sondern auch den inneren Funktionen. Einerseits bildet die auffällige Struktur im Inneren Sitzbereiche, anderseits Stellfläche für den thematischen Schwerpunkt Bücher.


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Entwurf: Roschan Büyükkaya

Der Entwurf entwickelt sich in der Grundform aus einem Kegel, der sämtliche Sportgeräte beherbergen soll, sowie eine reduzierte Wohnfunktion bietet. Im Laufe des Entwurfsprozesses verändert sich der Kegel in der Form zu einem spannungsvoll ausgerichteten Objekt, das von einer zylinderähnlichen Form unterbrochen wird, wodurch der Entwurf an Qualität gewinnt. Eine interessante sowie in Form, Inhalt und Darstellung komplexe Arbeit aus dem ersten Semester.

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