Die meisten Fahrten mit dem Anhänger werden wohl mit Ladung durchgeführt. Dafür ist der Anhänger schließlich da: Ladung und Güter von einem Ort zum anderen zu transportieren. Doch viele Fahrer wissen nicht, wie ein Anhänger korrekt beladen werden sollte und was es zu beachten gibt. Dabei ist es wichtig, die Ladung auf dem Anhänger richtig zu positionieren und zu sichern. Andernfalls kann die Fahrstabilität beeinträchtigt werden und das Gespann sogar ins Schleudern geraten und umfallen. Das gilt natürlich für große und schwere Anhänger genauso wie für kleine und leichte Anhänger. Egal ob ein Urlaub mit dem Wohnwagen ansteht, Pferde transportiert werden oder nur ein paar Terrassenplatten mit dem Mietanhänger abgeholt werden - die richtige Beladung ist unerlässlich für den sicheren Transport mit dem Anhänger.
Bei der Beladung des Anhängers ist es wichtig, das Gewicht möglichst gleichmäßig auf der Ladefläche zu verteilen. Der Schwerpunkt des Anhängers liegt für gewöhnlich ein Stück weit vor der Achse in Richtung Zugvorrichtung. Dieser Bereich wird als Ausgangspunkt gewählt. Besonders schwere Lasten werden direkt über der Achse bzw. über dem Schwerpunkt des Anhängers positioniert. Von dort aus wird die restliche Ladung gleichmäßig in Längsrichtung auf der Ladefläche verteilt. Das sorgt dafür, dass die Räder optimalen Kontakt zur Fahrbahn haben und der Anhänger die Last auch aufnehmen kann. Neben der Straßenlage ist das vor allem wichtig, um die Bremskraft auf die Straße zu übertragen. Die Beladung sollte aber nicht nur in Längsrichtung sondern auch in Querrichtung richtig positioniert werden. Alle Terrassenplatten in die hintere rechte Ecke des Anhängers zu legen, nur weil man dort bequem ran kommt, kann dazu führen, dass der Anhänger aufgrund einer negativen Stützlast ins Schlingern gerät und ausbricht. Ragt die Ladung mehr als einen Meter über das Heck des Anhängers hinaus, ist diese zwingend zu kennzeichnen. Aber auch bei weniger Überhang ist eine Kennzeichnung natürlich sinnvoll.
Wird der Anhänger falsch beladen, kann es zu unkontrollierbaren Fahrsituationen kommen und der Anhänger schlimmstenfalls umkippen oder abreißen. Aber was ist eigentlich eine falsche Beladung? Wir haben gerade schon über die hinten positionierten Terrassenplatten gesprochen. Bei einer solchen Beladung liegt der Schwerpunkt hinter der Achse des Anhängers. Die Folge sind eine negative Stützlast und eine übermäßige Beanspruchung der Vorderachse des Zugfahrzeugs und der (Hinter-)Achse des Anhängers. Der Anhänger gerät zudem leicht ins Schleudern.
Wird die Ladung hingegen zu weit vorne platziert, entsteht eine zu hohe Stützlast. Diese drückt auf die Kupplungsvorrichtung von Zugfahrzeug und Anhänger. Bei einem Tandemanhänger kann die hintere Achse nicht mehr die volle Bremswirkung auf die Fahrbahn übertragen und der Bremsweg verlängert sich. Zusätzlich werden die Hinterachse des Zugfahrzeugs und die (Vorder-)Achse des Anhängers stark belastet und die Lenkung des Zugfahrzeugs verschlechtert sich.
Die Auswirkungen falscher Beladung werden in diesem Video eindrucksvoll demonstriert:
Die korrekte Positionierung der Ladung hängt maßgeblich von der maximal zulässigen Stützlast ab. Diese ist im Fahrzeugschein unter der Ziffer 13 eingetragen. Die Stützlast darf keinesfalls überschritten werden. Dabei lohnt auch ein Blick in den Fahrzeugschein des Zugfahrzeugs. Die maximal zulässige Stützlast kann hier geringer ausfallen, als beim Anhänger. In jedem Fall ist der niedrigere Wert einzuhalten. Für eine gute Fahrstabilität sollte die Stützlast wenigstens 4 % des Gesamtgewichts des Anhängers betragen. Idealerweise wird die Stützlast möglichst ausgeschöpft ohne dabei überschritten zu werden.
Die Stützlast kann zum Beispiel mit einer speziellen Stützlastwaage ermittelt werden. Es gibt auch Stützräder die eine Stützlastwaage integriert haben. Sollte beides nicht vorhanden sein, reicht auch eine Personenwaage. Diese mittig unter dem Kugelkopf positionieren und den Anhänger mit einem Kantholz darauf abstützen. Wichtig ist, die Stützlast unter dem Kugelkopf zu messen und nicht unter einem anderen Punkt der Zugeinrichtung. Falls die Stützlast überschritten oder deutlich unterschritten ist, die Ladung umpositionieren und erneut messen.
Neben der richtigen Positionierung der Ladung ist es wichtig diese auch zu sichern. Dazu werden Ladungssicherungsnetze und/oder Zurrgurte verwendet. Die Ladung ist so zu sichern, dass diese auch im Extremfall nicht umkippen, verrutschen oder vom Anhänger fallen kann. Da sich Ladung bei einer längeren Fahrt häufig etwas bewegt sollte die Ladungssicherung regelmäßig bei einer kurzen Pause überprüft werden.
Auch wenn ein Anhänger praktisch ist und dazu verleitet diesen möglichst voll zu beladen, darf dieser nicht überladen werden. Denn: Ein überladener Anhänger erhöht die Schleudergefahr und verlängert den Bremsweg. Es gilt stets sowohl die zulässige Anhängelast, die maximal zulässige Stützlast, die Achslast als auch das maximal zulässige Gesamtgewicht nicht zu überschreiten. Genau wie beim Auto wird Überladung bei Anhängern mit hohen Strafen geahndet. Diese reichen von Bußgeldern bis hin zu Punkten in Flensburg.
Wir fassen noch einmal die wichtigsten Punkte für die richtige Beladung und Sicherung des Anhängers zusammen:
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]]>Der Reifen stellt beim Anhänger, genau wie beim PKW, die einzige Verbindung zur Fahrbahn dar. Reifen übertragen die Bremskraft auf die Straße, halten den Anhänger sicher in der Spur und leiten über das Profil Wasser, Schnee und Matsch ab. Dennoch entstehen immer wieder Unfälle, die auf defekte Reifen zurückzuführen sind. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu niedriger oder zu hoher Luftdruck, Risse und andere mechanische Beschädigungen, spitze oder scharfe Gegenstände, kaputte Ventile, usw. Dennoch schenken viele Anhängerbesitzer ihren Reifen zu wenig Beachtung. Dabei müssen Reifen mitunter ganz schön viel aushalten. Beschädigte Straßen, sehr heiße oder sehr kalte Temperaturen, Alterung und Aushärtung. In diesem Artikel kümmern wir uns daher um alles Wissenswerte zum Thema Reifen am PKW-Anhänger. Vom Kauf des richtigen Reifens über rechtliche Vorgaben bis zur Pflege und Wartung.
Die Sichtprüfung am Anhänger hat ergeben, dass das Profil schon stark abgefahren ist? Die Reifen am gebraucht gekauften Anhänger sind viel zu alt? Dann ist es Zeit die Reifen zu ersetzen und neue zu kaufen. Viele Anhängerbesitzer stellen sich spätestens jetzt die Frage ob für den Anhänger spezielle Reifen benötigt werden oder ob es nicht auch Autoreifen tun. Immerhin sind beide schwarz und rund. Tatsächlich unterscheidet sich die generelle Fertigung nicht voneinander. In vielen Fällen ist es auch leichter einen Autoreifen mit den richtigen Spezifikationen zu bekommen als einen gesondert ausgewiesenen Anhängerreifen. Es spricht also nicht unbedingt etwas dagegen einen Autoreifen zu montieren, solange alle Vorgaben eingehalten werden.
Es gibt aber auch Anwendungsfälle, in denen es sinnvoll sein kann einen Anhängerreifen zu kaufen. Diese Reifen werden oft stabiler und tragfähiger gebaut. Die Karkasse, also der Unterbau des Reifens, wird dabei mit zusätzlichen Gewebeschichten verstärkt. Das erhöht die Stabilität des Reifens und die Tragfähigkeit. Wankmomente durch Seitenwinde oder Fliehkräfte werden vermindert und der Anhänger bleibt sicherer in der Spur. Zudem benötigen viele Anhänger Reifen mit Spezifikationen, welche auf dem PKW-Markt nicht erhältlich sind.
Die Wahl des richtigen Reifens hängt also nicht von der (Werbe-)Bezeichnung ab sondern vom jeweiligen Einsatzzweck. Unabhängig davon ob ein Autoreifen, Anhängerreifen oder Transporterreifen montiert wird, gilt es in jedem Fall die Spezifikationen im Fahrzeugschein genau zu beachten und zu erfüllen. Zusätzlich kann es gesetzliche Vorgaben geben, die über die Angaben im Fahrzeugschein hinausgehen. Eine Nichtbeachtung dieser Punkte kann zu einem Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Außerdem riskiert man seinen Versicherungsschutz und die Sicherheit von anderen und sich selbst.
Bei der Wahl des richtigen Reifens sollte zuerst ein Blick in die Papiere des Anhängers geworfen werden. Im Fahrzeugschein sind unter den Punkten 15.1 bis 15.3 die zulässigen Reifengrößen vermerkt. Die Angaben enthalten alle notwenigen Informationen in Form der gängigen Reifenkennzeichnung. Diese kann zum Beispiel wie folgt aussehen: "185/65R14 84L". Doch was bedeuten die Zahlen und Buchstaben einer solchen Kennzeichnung?
1. Reifenbreite / Nennbreite (185/65R14 84L)
Die ersten Ziffern bezeichnen die Breite des Reifens in Millimeter. Die Breite wird gemessen von der Innen- bis zur Außenflanke. In unserem Beispiel ist der Reifen also 185 mm breit.
2. Höhen-Breitenverhältnis (185/65R14 84L)
Die Ziffern nach dem Querstrich bezeichnen das Höhen-Breitenverhältnis des Reifens. Die Zahl gibt die Höhe der Seitenwand im Verhältnis zur Reifenbreite an. Dieser Wert wird in Prozent angegeben und oftmals auch Querschnitt genannt. In unserem Beispiel beträgt die Höhe der Seitenwand des Reifens 65 % der Reifenbreite: 185 mm * 65 % = 120,25 mm.
3. Bauart (185/65R14 84L)
Der Buchstabe nach dem Querschnitt gibt Aufschluss über die Bauart des Reifens. In unserem Beispiel handelt es sich um einen Radialreifen (R). Andere Bauarten sind zum Beispiel Diagonalreifen oder Gürtelreifen.
4. Felgenmaß (185/65R14 84L)
Die Ziffern nach der Reifenbauart geben das Felgenmaß in Zoll an. In unserem Beispiel handelt es sich um eine 14"-Felge. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter. Unsere Beispielfelge hat also einen Durchmesser von 35,56 Zentimeter.
5. Lastindex (185/65R14 84L)
Eine ganz wichtige Angabe für Anhängerreifen ist der Lastindex oder auch die Tragfähigkeitsziffer. Diese gibt die Tragfähigkeit des Reifens in Kilogramm an. Unser Beispielreifen hat einen Lastindex (LI) von 84. Das bedeutet, dass der Reifen eine Tragfähigkeit von 500 kg hat. Zum Anzeigen der Tabelle einfach auf den Text klicken:
6. Geschwindigkeitsindex (185/65R14 84L)
Zu guter Letzt ist noch der Geschwindigkeitsindex angegeben. Dieser Wert kennzeichnet die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens. In unserem Beispiel handelt es sich um einen L-Reifen. Das bedeutet, dass der Reifen bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h zulassen ist. Für die 100 km/h-Zulassung ist mindestens die Geschwindigkeitsklasse L vorgeschrieben. Auch für alle weiteren gängigen Anhänger reicht dieser Index in der Regel aus. Zum Anzeigen der Tabelle einfach auf den Text klicken:
Die gleichen Angaben wie im Fahrzeugschein finden sich auch auf der Reifenflanke wieder. Darüber hinaus gibt es hier noch weitere Informationen. Ein Reifen gibt zum Beispiel Aufschluss darüber, wann dieser produziert wurde, ob es sich um einen Spezialreifen handelt oder für welche Jahreszeit dieser konzipiert und zugelassen ist. Auf einem Reifen könnten zum Beispiel noch folgende Werte stehen: "DOT 1222", "CP" oder "M+S".
1. Produktionsdatum
Auf jedem Reifen ist das Herstellungsdatum in Form der DOT-Nummer vermerkt. Somit lässt sich jederzeit herausfinden wie alt ein Reifen ist. Die DOT-Nummer beinhaltet in der Regel auch Werte zum Verkehrsministerium und der Zulassung. Für uns sind jedoch nur die letzten 4 Ziffern entscheidend. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche, die letzten zwei Ziffern das Kalenderjahr an, in dem der Reifen produziert wurde. Steht dort also "1222", wurde der Reifen in der 12. Kalenderwoche des Jahres 2022 produziert. Für die 100 km/h-Zulassung ist zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben, dass das Produktionsdatum des Reifen nicht länger als sechs Jahre zurück liegen darf. Das gilt unabhängig vom Kaufdatum. Abgesehen von solchen Vorschriften ist es in jedem Fall empfehlenswert überalterte Reifen auszutauschen. Eine Faustregel besagt, dass Reifen spätestens nach 6 - 7 Jahren starker Alterung unterliegen, aushärten und sich Risse bilden können.
2. C oder CP
Bei manchen Reifen findet sich zwischen der Felgengröße und dem Lastindex noch ein C oder ein CP. Diese Angabe weist auf Spezialreifen hin. C steht für Cargo-Reifen, also Transporterreifen. CP steht für Caravan-Reifen. Diese Reifen sind ausgelegt auf ganz besondere Anforderungen. C-Reifen sind im Aufbau deutlich verstärkt und halten auch hohe Zuladungen aus. CP-Reifen sind so konzipiert, dass auch bei längerer Standzeit (Campingurlaub) kein Standplatter entsteht.
3. M+S / Alpine-Symbol
Auch wenn in Deutschland keine Winterreifenpflicht für Anhänger besteht, kann es empfehlenswert sein, den Anhänger entsprechend auszurüsten. Das hängt natürlich vom Einsatzzweck und den Witterungsverhältnissen ab. Aus Sicherheitsgründen empfehlen aber so ziemlich alle Automobilclubs, auch Anhänger mit Winterreifen auszustatten. Winterreifen können am Alpine-Symbol erkannt werden. Das ist ein kleines Piktogramm, welches aus einem Berg mit Schneeflocke darin besteht. Alle Winterreifen die seit 2018 produziert werden, müssen mit dem Alpine-Symbol versehen werden. Die früher gängige Bezeichnung M+S unterliegt hingegen keiner standardisierten Prüfung und wird spätestens ab September 2024 nicht mehr anerkannt. Einen Kompromiss aus Sommer- und Winterreifen stellen Ganzjahresreifen dar, welche häufig auf Anhängern montiert werden.
Damit ein Reifen möglichst lange hält, ist es wichtig diesen hin und wieder auf Schäden zu kontrollieren und zu pflegen. Ein einfaches Mittel Reifen zu kontrollieren ist die Sichtprüfung. Dabei achten wir vor allem auf folgende Punkte:
- Wieviel Profil hat der Reifen noch?
- Sind Schäden sichtbar?
- Sind Risse oder poröse Stellen sichtbar?
- Wie alt ist der Reifen?
- Weisen Felge oder Ventil Schäden auf?
- Stimmt der Luftdruck?
Der Gesetzgeber schreibt in Deutschland für Reifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor. Die Profiltiefe lässt sich mit einem speziellen Profiltiefemesser ermitteln. Außerdem verfügt fast jeder Reifen über kleine Gummihügel in den Profilrillen, die so genannten Tread Wear Indicator (TWI). Diese Verschleißanzeiger markieren die Grenze, an der das Profil zu stark abgefahren ist. Die meisten Automobilclubs empfehlen übrigens den Reifen schon bei einer Profiltiefe von etwa 3 - 4 mm zu wechseln und nicht bis auf die gesetzliche Vorgabe abzufahren.
Weist ein Reifen Beschädigungen auf, sollten diese genauer untersucht werden. Hat man sich zum Beispiel einen Nagel oder anderen spitzen Gegenstand in den Reifen gefahren, kann es schnell zu einem Platten oder Reifenplatzer kommen. Manchmal lassen sich Reifen noch reparieren. Ist ein Reifen schon älter, lohnt sich das aber in der Regel nicht. In jedem Fall ist man mit einem Wechsel auf der sicheren Seite. Das Gleiche gilt für Risse oder poröse Stellen. Diese deuten häufig auf einen älteren Reifen hin, bei dem der Weichmacher sich verflüchtigt. Auch aggressive Reiniger und Umwelteinflüsse können das Material angreifen. Sind Felge oder Ventil beschädigt, ist es ratsam diese zu ersetzen.
Unabhängig von der Nutzung altern Reifen. Wie schon weiter oben geschrieben ist es für eine 100 km/h-Zulassung sogar Pflicht, dass der Reifen nicht älter als sechs Jahre ist. Aber auch sonst sollten überalterte Reifen ausgetauscht werden. Das dienst sowohl dem Komfort als auch der Sicherheit.
Neben der Sichtkontrolle gehört die regelmäßige Überprüfung des Luftdrucks zu einer guten Reifenwartung. Der richtige Reifendruck erhöht die Lebensdauer und spart Benzinkosten. Außerdem tragen Reifen auch am Anhänger schnell viele hundert Kilogramm Gewicht. Um auch in Extremsituationen die Kontrolle zu behalten, ist es daher wichtig, den Reifendruck entsprechend anzupassen. Ein Großteil der Unfälle durch Reifenplatzer sind auf einen zu niedrigen Reifendruck zurückzuführen.
Schlechte Straßen, Schmutz, UV-Strahlung - ein Reifen muss eine Menge aushalten. Wenn wir schon dabei sind, den Reifen einer Sichtprüfung zu unterziehen, sollten wir diesen auch regelmäßig reinigen. Allzweckreiniger, etwas Wasser und ein Schwamm oder eine Bürste reichen dazu schon aus. Einfach den Dreck von Reifen und Felge waschen und der Reifen wird es mit einer längeren Lebensdauer danken. Steht ein Anhänger etwas länger ungenutzt, kann es auch helfen, die Reifen abzudecken, damit diese nicht permanent der UV-Strahlung ausgesetzt sind. Außerdem sollte der Anhänger regelmäßig bewegt werden, um einem Standplatten vorzubeugen. Falls die Möglichkeit besteht, kann der Anhänger auch aufgebockt werden, um die Reifen zu entlasten.
Reifen sind ein wichtiges und häufig vernachlässigtes Bauteil des Anhängers. Der einzige Kontakt zur Fahrbahn und entscheidend für eine ruhige Fahrt und gute Bremskraftübertragung. Ein plötzlich geplatzter Reifen kann schnell verheerende Folgen haben, die sicher niemand erleben möchte. Die Wahl des richtigen Reifens und regelmäßige Wartung und Pflege können helfen, solche Situationen zu vermeiden. Die Reifen an Zugfahrzeug oder Anhänger zu vernachlässigen, heißt auch immer die eigene Sicherheit zu vernachlässigen. Darum sind Zeit und Ausgaben für gute Reifen und regelmäßige Pflege sicher gut investiert. In diesem Sinne allen stets eine ruhige und sichere Fahrt.
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Der vorliegende Artikel ist nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und verfasst. Der Autor und der Anbieter des Forums, die Firma herwig ventures GmbH & Co. KG, übernehmen keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit oder Exaktheit der bereitgestellten Informationen, sowie keinerlei Haftung für Folgen, die aus der Verwendung der Informationen durch den Benutzer entstehen.
"(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen
1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h,
2. außerhalb geschlossener Ortschaften
a) für Personenkraftwagen mit Anhänger, 80 km/h
b) alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, 60 km/h"
Verstöße gegen die StVO stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einer Strafe wie Bußgeld, Punkten in Flensburg oder einem Fahrverbot geahndet. Möchte man mit dem Gespann schneller fahren, gibt es jedoch die Möglichkeit der 100 km/h-Zulassung. Damit ist auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt, sofern die Fahrspuren durch einen Mittelstreifen oder bauliche Einrichtungen getrennt sind.
Damit eine entsprechende Genehmigung erteilt wird, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt werden. Diese sind in der Neunten Verordnung über Ausnahmen von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung (9. Ausnahmeverordnung zur StVO) geregelt:
Sind die Voraussetzungen für die 100 km/h-Zulassung erfüllt, muss noch auf das Masseverhältnis zwischen Anhänger und Zugfahrzeug geachtet werden. Das Leergewicht des Zugfahrzeugs bestimmt dabei die zulässige Gesamtmasse des Anhängers. Dafür wird das Leergewicht des Zugfahrzeugs mit einem fest definierten Faktor X multipliziert. Dieser Faktor X unterscheidet sich je nach Art und Aufbau des Anhängers. Die Formel lautet: X * Leergewicht des Zugfahrzeugs (kg) = zulässiges Gesamtgewicht Anhänger (kg)
Faktor X für unterschiedliche Anhänger:
Die Nebenbedingungen für den Faktor 1,1 bei gebremsten Anhängern mit Stoßdämpfern sind unbedingt zu beachten. Überschreitet die zulässige Gesamtmasse des Anhängers (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld F.1) die zulässige Anhängelast (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld 0.1) und/oder die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld F.1), muss der Anhänger für eine 100 km/h-Zulassung entsprechend abgelastet werden. Danach darf maximal das abgelastete Gewicht gezogen werden, auch wenn der Anhänger zuvor für ein höheres Gewicht bei Tempo 80 zugelassen worden ist. Die abgelastete zulässige Gesamtmasse des Anhängers wird von der Prüforganisation in der Zulassungsbescheinigung Teil I im Feld F.2 eingetragen.
Beispiele zur Berechnung:
Regelungen im Ausland
Bei Fahrten im Ausland sind die dort geltenden Vorschriften und Gesetze zu beachten. Auch wenn im betreffenden Land eventuell höhere zulässige Höchstgeschwindigkeiten erlaubt sind, können diese an Bedingungen und Zulassungen geknüpft sein. Eine in Deutschland erteilte 100 km/h-Zulassung ist jedoch auch nur in Deutschland gültig. Informieren Sie sich daher vor dem Fahrtantritt über die jeweils gültigen Regelungen und Tempolimits.
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1.0) Typ-Reihe Knott K7,5 (zul. Gesamtgewicht: 750 kg / Stützlast: 75 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
1.1) K 7,5 Ausf. C * e1 00-1040 * Ø 50 * 2x senkrecht M12 B=90
1.2) K 7,5 Ausf. D * e1 00-1040 * Ø 60 * 2x senkrecht M12 B=90
1.3) K 7,5 Ausf. E * e1 00-1040 * Ø 70 * 2x senkrecht M12 B=90
1.4) K 7,5 Ausf. K * e1 00-1062 * Vkt. 50 * 2x senkrecht M12 B=90
1.5) K 7,5 Ausf. L * e1 00-1062 * Vkt. 60 * 2x senkrecht M12 B=90
1.6) K 7,5 Ausf. M * e1 00-1062 * Vkt. 70 * 2x senkrecht M12 B=90
2.0) Typ-Reihe Knott K14 / KQ14 / KK14 (zul. Gesamtgewicht: 1400 kg / Stützlast: 100 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
2.1) K 14 Ausf. A * e1 00-0505 * Ø 50 * 2x senkrecht M12 B=90
2.2) K 14 Ausf. B * e1 00-0505 * Ø 60 * 2x senkrecht M12 B=90
2.3) K 14 Ausf. C * e1 00-0505 * Ø 70 * 2x senkrecht M12 B=90
2.4) KK 14 Ausf. B * e1 00-0508 * Ø 45 * 2x kreuz M12 B=40
2.5) KK 14 Ausf. C * e1 00-0508 * Ø 36 * 2x kreuz M12 B=40
2.6) KQ 14 Ausf. A * e1 00-0510 * Vkt. 50 * 2x senkrecht M12 B=90
2.7) KQ 14 Ausf. B * e1 00-0510 * Vkt. 60 * 2x senkrecht M12 B=90
2.8) KQ 14 Ausf. C * e1 00-0510 * Vkt. 70 * 2x senkrecht M12 B=90
3.0) Typ-Reihe Knott K20 (zul. Gesamtgewicht: 2000 kg / Stützlast: 100 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
3.1) K 20 Ausf. A * e1 00-0506 * Ø 50 * 2x kreuz M12 B=40
3.2) K 20 Ausf. B * e1 00-0506 * Ø 45 * 2x kreuz M12 B=40
4.0) Typ-Reihe Knott K27 (zul. Gesamtgewicht: 2700 kg / Stützlast: 150 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
4.1) K 27 Ausf. A * e1 00-0507 * Ø 50 * 2x kreuz M12 B=40
4.2) K 27 Ausf. A * e1 00-0507 * Ø 50 * 2x kreuz M14 B=40
4.3) K 27 Ausf. B * e1 00-0507 * Ø 45 * 2x kreuz M12 B=40
5.0) Typ-Reihe Knott K35 (zul. Gesamtgewicht: 3500 kg / Stützlast: 150 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
5.1) K 35 Ausf. A * e1 00-0509 * Ø 50 * waagerecht M12 / senkrecht M12 B=40
5.2) K 35 Ausf. A * e1 00-0509 * Ø 50 * waagerecht M14 / senkrecht M12 B=40
5.3) K 35 Ausf. A * e1 00-0509 * Ø 50 * waagerecht M14 / senkrecht M14 B=40
5.4) K 35 Ausf. C * e1 00-0509 * Ø 60 * 2x waagerecht M14 B=54
6.0) Typ-Reihe Knott AV30 (zul. Gesamtgewicht: 3000 kg / Stützlast: 150 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
6.1) AV 30 Ausf. A * e1 00-1521 * Ø 50 * waagerecht M12 / senkrecht M12 B=40
6.2) AV 30 Ausf. A * e1 00-1521 * Ø 50 * waagerecht M14 / senkrecht M12 B=40
6.3) AV 30 Ausf. A * e1 00-1521 * Ø 50 * waagerecht M14 / senkrecht M14 B=40
6.4) AV 30 Ausf. B * e1 00-1521 * Ø 45 * waagerecht M12 / senkrecht M12 B=40
7.0) Typ-Reihe Knott AV35 (zul. Gesamtgewicht: 3500 kg / Stützlast: 150 kg)
Typ + Ausführung * Prüfzeichen * Anschluss-Art / -Durchmesser * Befestigunglöcher + Abstand
7.1) AV 35 * e1 00-1520 * Ø 60 * 2x waagerecht M14 B=54
Alle Angaben ohne Gewähr!
Anhängerhersteller produzieren bei weitem nicht eigenständig einen kompletten Pkw-Anhänger. Vielmehr musst Du Dir es so vorstellen, dass der Anhängerhersteller viele Komponenten zukauft und daraus einen fertigen Anhänger zusammenschraubt. So finden sich viele Anhängerkomponenten durchaus an vielen verschiedenen Anhängermarken wieder, z.B. Achsen, Kugelkupplungen, Beleuchtungen. Insbesondere solche Komponenten, welche spezielle Prüfverfahren und Genehmigungen durchlaufen müssen, um eine europäische Freigabe (Stichwort E-Prüfnummer, ähnlich früher ABE) zu erhalten, sind enorm aufwändig und kostenintensiv und werden daher selbst von großen Anhängerherstellern wie STEMA und HUMBAUR zugekauft. Hier bedienen sich dann sozusagen viele Anhängerhersteller aus demselben Regal.
Alle Angaben unverbindlich und ohne Gewähr.
]]>Hersteller für Anhängerkomponenten produzieren selbst keine fertigen Anhänger, sondern produzieren lediglich Einzelkomponenten wie Achsen, Deichseln, Kugelkupplungen, Beschläge, Verschlüsse, Scharniere, Seilwinden usw. die zum Bau eines kompletten Anhängers nötig sind.
Aus diesen einzelnen Komponenten setzen Anhängerhersteller und Selbstbauer dann fertige Pkw-Anhänger zusammen. Große Anhängerhersteller wie zum Beispiel STEMA und HUMBAUR produzieren einige dieser Anhängerkomponenten (bspw. Deichseln, Scharniere und Beschläge) auch selbst in eigener Fertigung bzw. von exklusiven Zulieferern.
A
AL-KO (Verschmelzung zu DexKo)
ASPÖCK
B
BPW (Verschmelzung zu DexKo)
D
DexKo
F
FBS
H
HESTAL
K
KNOTT
N
NIEPER
P
PEITZ (Verschmelzung mit BPW)
S
SCHLEGL
W
WINTERHOFF (Verschmelzung zu DexKo)
Alle Angaben unverbindlich und ohne Gewähr.
]]>Dieser Lastindex (Li) besteht aus einer 1 bis 3-stelligen Zahl gefolgt von einem Buchstaben. Der Buchstabe nach der Zahl gibt den Geschwindigkeitsindex an, der uns hier aber ersteinmal nicht weiter interessiert (mehr dazu erfährst Du in unserem Wiki siehe Geschwindigkeitsindex für Reifen).
Wenn Du die Zahl für den Lastindex (Li) auf deiner Reifenflanke gefunden hast, kannst Du den entsprechenden Gegenwert in Kilogramm folgender Tabelle entnehmen.
Belegungsplan für 7-polige und 13-polige Stecker und Steckdosen nach DIN/ISO 11446
* entsprechende Farbe bei Stecker bzw. Steckdose
Abb.: Schema 7-polig (oben) und 13-polig (unten)
Abb.: Stecker 7-polig
Abb.: Stecker “Jäger” (oben) und “WeSt” (unten)
Wie oben in der Tabelle zu erkennen ist, ist die Belegung der Kontakte 1-7 beim 13-poligen Stecker/Steckdose analog dem 7-poligen System.
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