Kommen Sie vorbei, sprechen Sie uns an, informieren Sie sich gerne! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das diesjährige Programm zeigt die Vielfalt der Stadt auf ganz unterschiedliche Weise: Begegnungen, Kultur, Kunst, Lesungen, interreligiöser Austausch und gemeinsames Erleben stehen im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen aller Generationen und laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsame Erfahrungen zu machen.
Den Auftakt bildet am 28. September das Puppentheater „Die Koscher Maschine“ für Vorschul- und Grundschulkinder. Auf spielerische Weise vermittelt das Stück erste Einblicke in jüdische Traditionen und fördert Offenheit gegenüber unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Die Veranstaltung findet statt im Gemeindehaus St. Laurentius, Schlossstraße 1. Anmeldungen über standort.wiesloch@caritas-HDRN.de.
Am 29. September lädt die ruandische Autorin und Bildungsreferentin Tete Loeper in der Buchhandlung Eulenspiegel zur Lesung aus ihrem Roman „Barfuß in Deutschland“ ein. Das Buch erzählt eindrucksvoll die Geschichte einer jungen Frau, die nach Deutschland flieht und hier zwischen Hoffnung, Ausbeutung und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ihren Weg sucht.
Ebenfalls am 29. September öffnet das „Café dienstag“ in der Friedrichstraße 5 seine Türen und lädt alle Interessierten bei Kaffee und Kuchen zu Begegnung und Austausch ein.
Ein weiteres Highlight ist am 30. September das Gemeinschaftskunstprojekt „Träume heben uns“ in der SPHV-Tagesstätte. Gemeinsam mit der ukrainischen Künstlerin Anna Berezina entsteht ein großes Kunstwerk, das Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt und die verbindende Kraft gemeinsamer Träume sichtbar macht.
Der 1. Oktober steht ganz im Zeichen des interreligiösen Dialogs. Ein Online-Workshop vermittelt Grundlagen zu Judentum, Christentum und Islam, bevor am Abend eine Führung durch die Heidelberger Synagoge mit Informationen zum Sukkot-Fest stattfindet. Beide Veranstaltungen richten sich insbesondere an Haupt- und Ehrenamtliche.
Am 2. Oktober lädt der Interkulturelle Nachbarschaftstreff im Eine-Welt-Familienzentrum unter dem Motto „Reiselustige“ zu einem gemeinsamen Nachmittag mit Reisegeschichten, Fotopräsentation und internationalem Buffet ein. Parallel dazu findet das offene Begegnungsangebot „Café freitag“ in der Friedrichstraße 5 statt.
Traditionell beteiligt sich auch die DITIB-Gemeinde am Tag der offenen Moschee am 3. Oktober. Besucherinnen und Besucher erhalten bei Führungen Einblicke in das Gemeindeleben und haben Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei Tee und Gebäck.
Den Abschluss der Interkulturellen Woche bildet am 4. Oktober das „Wohnzimmer der Kulturen“ im Gemeindehaus der Evangelischen Petrusgemeinde in der Friedrichstraße 5. Menschen unterschiedlicher Herkunft gestalten jeweils ein typisches Wohnzimmer ihres Heimatlandes und laden dazu ein, Spiele, Musik, Traditionen und Geschichten kennenzulernen. In entspannter Atmosphäre entstehen Begegnungen, die kulturelle Vielfalt unmittelbar erlebbar machen.
Auch über die eigentliche Aktionswoche hinaus setzt sich das Programm fort. Ab dem 8. Oktober ist im Rathaus Wiesloch die Ausstellung „Gastarbeiter als Pioniere des gesellschaftlichen Wandels“ zu sehen. Sie beleuchtet die Geschichte der Arbeitsmigration und erinnert an das bundesweit einzigartige Gastarbeiterparlament Wiesloch/Walldorf von 1971. Begleitend finden eine Filmvorführung sowie ein Podiumsgespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen statt.
Die Interkulturelle Woche Wiesloch 2026 wird von der Partnerschaft für Demokratie Wiesloch unterstützt und durch das Bundesministerium für Bildung, Senioren, Frauen, Jugend und Familie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.
]]>Selbstbestimmt zu sterben ist nicht verboten, aber tabuisiert. Das Wissen um bestehende Hilfsangebote, die Menschen helfen durch Krisen hindurchzukommen und wieder Lebensmut und Zuversicht zu gewinnen, kann für Betroffene sehr wertvoll sein.
Schwierig wird es, wenn die Hilfe Dritter in Anspruch genommen wird. Hier gibt es Grenzbereiche, bei denen gesetzliche Regelungen notwendig erscheinen, um Geschäftemacherei mit dem Tod auszuschließen oder auch um sicherzustellen, dass die Person tatsächlich aus freiem Willen sterben will und nicht dazu gedrängt wurde.
Die Bürgerstiftung Wiesloch will mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten dieses überaus komplexe Thema im Rahmen einer Informations- und Diskussionsveranstaltung umfassend beleuchten.
Prof. Dr. Lars Castellucci, Mitglied des Deutschen Bundestages und Wegbereiter der Bürgerstiftung Wiesloch, berichtet über die wichtigsten Gedanken und Ziele einer möglichen gesetzlichen Regelung, über die aktuell in Deutschland wieder gerungen wird.
Folgende Personen werden in kurzen Statements die Einstellung ihrer jeweiligen Einrichtung zu dem Thema darlegen:
Im Anschluss daran findet eine Diskussion der Podiumsmitglieder und der Gäste statt. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Anna Gisbertz, Leiterin der Volkshochschule Südliche Bergstraße.
Zum Abschluss besteht Gelegenheit, mit den Podiumsmitgliedern an Thementischen direkt ins Gespräch zu kommen.
Mit einem vielfältigen, kostenfreien Programm möchten die Veranstalterinnen informieren, Begegnungen ermöglichen und bestehende Unterstützungsangebote im Rhein-Neckar-Kreis sichtbar machen. Geplant sind Vorträge, Seminare, Workshops, Bewegungs- und Malangebote, Kaffeerunden sowie ein Fachtag für Fachkräfte. Gemeinsam mit 15 Kooperationspartnerinnen und -partnern.
Das Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ebenso wie an Fachkräfte, Ehrenamtliche, Nachbarinnen und Nachbarn sowie alle Interessierten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Teilhabe, Verständnis und ein selbstverständliches Zusammenleben gelingen können. Denn auch Menschen mit beginnender Demenz möchten ihre Hobbys, Gewohnheiten und sozialen Kontakte möglichst lange bewahren.
Bei aktuell rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland betrifft das Thema die gesamte Gesellschaft. Die Aktionswoche lädt dazu ein, Wissen zu erweitern, miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen für ein demenzfreundliches Gemeinwesen zu entwickeln.
Das vollständige Programm gibt es im Flyer und weitere Informationen bei der Initiative Demenzfreundliches Wiesloch.
]]>Am 10. Oktober 2026 findet der achte Gala-Ball zugunsten der Bürgerstiftung Wiesloch statt. Unter dem Motto „miteinander füreinander tanzen“ dürfen Sie in schöner Atmosphäre und auf großer Tanzfläche das Tanzbein schwingen und für einen guten Zweck einen herrlichen Abend verbringen. Die Veranstaltung wird ausschließlich durch Ehrenamtliche organisiert, und die Künstler und Künstlerinnen verzichten auf Gage.
Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann hat sich erneut bereit erklärt, die Schirmherrschaft für den Gala-Ball zu übernehmen und die Gäste am Abend persönlich willkommen zu heißen.
Das Uni-Tanzorchester Karlsruhe freut sich schon, „für solch ein wunderbares Publikum und viele begeisterte Tanzpaare“ Musik zu machen. Dass sie dabei „eine gute Sache“ unterstützen können, finden Dirigent und Mitglieder des Orchesters so gut, dass sie bereits beim letzten Ball für dieses Jahr zusagten.
Die Tanzpausen werden durch attraktive Showeinlagen zu ganz besonderen Erlebnissen – nur so viel sei verraten: es wird ein buntes Potpourri unterschiedlichster Darbietungen.
Für prickelnde Spannung sorgt eine Verlosung hochwertiger Preise, u.a. Fahrradgutscheine, Einkaufsgutscheine oder Gutscheine für unterschiedliche Dienstleistungen – sowie ein Smart-TV-Gerät. Der Gesamtwert der Gewinne beläuft sich auf über 2.000 Euro. Wir danken allen, die diese Preise großzügig zur Verfügung stellen.
Jeder Gast kann beliebig viele Lose zu je 10 Euro kaufen. Aus allen abgegebenen Losen werden noch während des Balles die Gewinner gezogen.
Außerdem wird es eine Stille Auktion mit unterschiedlichen Angeboten geben. Im Foyer können Sie auf Bieterlisten Ihre Gebote dazu abgeben. Den ersteigerten Schatz erhalten Sie direkt nach Übergabe des gebotenen Geldbetrags oder einer Abbuchungserlaubnis.
Auch hier gilt unser Dank allen, die uns die schönen Dinge gespendet haben.
Die Erlöse aus der Veranstaltung werden wir wie immer zu 100% für unsere gemeinnützigen Tätigkeiten einsetzen.
Kommen Sie zum diesjährigen Ball, genießen Sie die ganz besondere Atmosphäre und helfen Sie uns dabei, Gutes zu tun.
Auf der Palatin-Reservierungsseite unter: Gala-Ball zugunsten der Bürgerstiftung Wiesloch – Palatin Kongresszentrum, an der Palatin-Theaterkasse im Hotelfoyer sowie bei Bücher Dörner, Hauptstraße 84 in Wiesloch gibt es Eintrittskarten zu 35 € / 32 € / 23 € (je nach Lage des Tisches zzgl. Vorverkaufsgebühr).
Der Kartenvorverkauf läuft seit dem 30.4.2024.
Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren fand der erste Werkstatt-Café-Termin statt. Dieses Angebot der Bürgerstiftung Wiesloch entwickelte sich rasch zu einem Publikumsmagneten. „Reparieren statt wegwerfen“ wird zunehmend beliebter, wie eine bemerkenswerte Zahl verdeutlicht: im Mai 2025 gab es nach knapp vier Jahren Werkstattbetrieb die 1.000ste Reparatur, schon ein gutes Jahr später wurde die Marke 1.500 erreicht.
Das kleine Jubiläum wurde mit einem Gartenfest des gesamten Werkstatt-Teams gefeiert. Oberbürgermeister Dirk Elkemann kam vorbei, um den Ehrenamtlichen seine Glückwünsche
zu überbringen. Er lobte die „gelebte Nachhaltigkeit, nicht nur in Bezug auf die reparierten Geräte, sondern auch, was den sozialen Aspekt anbelangt, denn es ist ein Angebot von Bürgern für Bürger, wo man Gleichgesinnte trifft.“
Das Werkstatt-Café sei „ein Gewinn für unsere Gesellschaft“, sagte er weiter und bedankte sich bei allen, die in der Stadt ehrenamtlich für andere tätig sind. Auch Edeltraut Schuckert, Projektpatin im Vorstand der Bürgerstiftung, dankte allen und übergab den Projektleiterinnen Sigrid Sauter-Gaa und Karin Nachtigal Geschenke.

Liebe Stifterinnen und Stifter, liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerstiftung Wiesloch,

Anfang Mai dieses Jahres jährte sich die Gründung der Bürgerstiftung Wiesloch zum 20. Mal. Grund genug, das alljährliche Stiftungsforum in größerem Rahmen zu begehen. Der Minnesängersaal im Palatin erwies sich hierfür als das richtige Ambiente. Knapp 200 Gäste durften sich über eine kurzweilige Veranstaltung freuen, in deren Zentrum das Engagement der über 200 ehrenamtlichen Aktiven stand, die unter dem Dach der Bürgerstiftung großartige Arbeit leisten. Einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern finden Sie hier.
In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten entwickelte sich die Bürgerstiftung zu einer anerkannten und geschätzten Akteurin der Wieslocher Zivilgesellschaft. Dieser Erfolg – wie könnte es anders sein – hat viele Väter und Mütter. Die erfolgeiche Arbeit in der Bürgerstiftung gelingt nur in der Zusammenarbeit von Vielen.
Diese Zusammenarbeit innerhalb der Bürgerstiftung ist von einer einzigartigen Qualität geprägt: Umgang miteinander auf Augenhöhe, mit Respekt, Rücksichtnahme und Fehlertoleranz. Und darüber hinaus mit einer optimistischen und pragmatischen Grundhaltung. Frei nach dem Motto: „Nicht jammern – einfach machen!“
Dies ist – neben der soliden Organisation – sicherlich einer der Hauptgründe, weshalb immer wieder Menschen den Kontakt zur Bürgerstiftung suchen.
In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über das, was im Jubiläumsjahr bereits passiert ist – und worauf Sie sich noch freuen dürfen.
Herzliche Grüße – Der Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch

Turnusgemäß wurden im Frühjahr die Mitglieder des Stiftungsrats neu gewählt. Die Wahl fand im Vorfeld des Stiftungsforums als Briefwahl statt.
Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsgremium innerhalb der Bürgerstiftung. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen:
Im Rahmen des Stiftungsforums im Palatin wurden die gewählten Mitglieder des Stiftungsrats vorgestellt: Sieben „Alte“ und vier „Neue“. Hier können Sie mehr über die Mitglieder des Stiftungsrats erfahren.
Bei der Vielzahl an Aktivitäten, die unter dem Dach der Bürgerstiftung stattfinden, ist es manchmal gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Daher haben wir auf unserer Homepage eine Seite mit allen Terminen & Veranstaltungen eingerichtet. Um dorthin zu gelangen, klicken Sie einfach hier.
Beim Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters im Staufersaal des Palatin würdigte Oberbürgermeister Dirk Elkemann die Bedeutung der Bürgerstiftung. Monika Gessat, Mitglied des Vorstands, durfte in Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements aus den Händen von Dirk Elkemann die Ehrenplakette der Stadt Wiesloch engegennehmen. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie hier.
Die Metropolregion Rhein-Neckar erfreut sich einer sehr großen Zahl von Stiftungen. Mehr als 150 Stiftungen leisten großartige Arbeit auf unterschiedlichsten Gebieten. Grund genug, diese Stiftungen zu einem Netzwerk zusammenzubringen. So entstand 2022 unter dem Dach des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. das Stiftungsnetzwerk der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die regelmäßigen Netzwerktreffen finden jeweils bei einer der beteiligten Einrichtungen statt. Anlässlich unseres 20jährigen Jubiläums fungierte die Bürgerstiftung Wiesloch im Februar als Gastgeber. Lesen Sie mehr dazu hier.
Auch in diesem Monat: Die Petrusgemeinde Wiesloch lud zusammen mit Fairtade-Town Wiesloch zum zweiten Fairen Frühstück ein
Das Projekt „Stadtgrün für Wiesloch“ präsentierte in der Abschlussveranstaltung am 17.4. 2026 im Rathaus die Ergebnisse und zeichnete die Preisträger des Wettbewerbs aus. Lesen Sie mehr dazu hier.
Am Geburtstag der Bürgerstiftung, dem 4. Mai, fand das Jubiläums-Stiftungsforum statt. Aus gegebenem Anlass in etwas größerem Rahmen im Minnesängersaal des Palatin. Die Resonanz war geradezu überwältigend. Einen Bericht finden Sie hier.
Wir werden nicht müde zu betonen, dass das wahre Kapital der Bürgerstiftung die vielen ehrenamtlich Aktiven sind. Als Ausdruck der Wertschätzung dieses Engagements hat die Bürgerstiftung auch in diesem Jahr wieder alle ehrenamtlich Aktiven samt Familienangehörigen zu einem Fest eingeladen. Wir freuten uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder bei den Boule-Freunden Wiesloch zu Gast sein durften. Einen Bericht mit vielen Bildern finden Sie hier.
In diesem Monat wurde erstmals die Wohlfühlküche für Demenz angeboten. Dank einer großzügigen Spende von REWE konnten die Kochworkshops kostenfrei angeboten werden.
Auch im Jubiläumsjahr hat es das beliebte „Singen im Park“ wieder gegeben. Und weil der Kalender es so will, waren es sogar fünf Donnerstage.
Nach gründlicher Vorbereitung konnte am 10.7.2026 der Leihladen eröffnet werden. Alle Informationen mit vielen Bildern gibt es hier.
Bereits einen Tag später konnte das Team vom Werkstatt-Café die 1.500ste Reparatur feiern – zusammen mit dem fünfjährigen Bestehen. Mehr dazu hier.
„Drei Minuten, die zeigen, was möglich ist – Artenvielfalt zum Anfassen“. Unter diesem Motto hat der junge Filmemacher Julius Kröger aus Sandhausen ein großartiges Video erstellt, welches in wenigen Minuten den besonderen Zauber des Projekts „Gemeinsam für die Artenvielfalt“ darlegt. Hier geht es zum Video.
Vom 21.-27.9.2027 wird erneut die Woche der Demenz stattfinden. Informieren Sie sich gerne hier.
„Das Bewährte fortführen, Neues ausprobieren“. Dies ist seit jeher ein Leitgedanke in der Bürgerstiftung. Etwas ganz Besonderes in diesem Jahr: Die „Bürgerstiftungsmeile“. Am Sonntag, dem 27.9.2026, werden sich zahlreiche Projekte und Gruppen der Bürgerstiftung im Rahmen des Herbstmarkts präsentieren – rund um das Büro der Bürgerstiftung in der Rathausgasse und auch in der angrenzenden Pfarrstraße.
Den glamourösen Schlusspunkt wird der 8. Gala-Ball am 10.10.2026 im Staufersaal des Palatin setzen. Freuen Sie sich bereits jetzt auf einen unvergesslichen Abend mit großartiger Musik und mitreißenden Showauftritten. Der Vorverkauf läuft. Alle Informationen finden Sie hier.
In den Projekten der Bürgerstiftung ist auch in den vergangenen Monaten wieder viel los gewesen. Informieren Sie sich gerne über unsere Aktivitäten. Klicken Sie auf ein Bild, um zum zugehörigen Artikel zu gelangen.
Wir haben für Sie wieder ein hoffentlich interessantes Informationspaket zusammengestellt, das Ihnen zeigt, auf wie vielen Feldern die Bürgerstiftung aktiv ist. Viel Spaß beim Lesen!
Herzliche Grüße – Der Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch
















Erleben Sie in drei Minuten hautnah, wie aus dieser Partnerschaft blühende Vielfalt entsteht – und was jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann.
„Leih es dir einfach!“, lautet das Motto des neuen Angebots. Dahinter steckt
eine einfache Idee mit großer Wirkung: Gegenstände, die im Alltag nur selten benötigt werden, können kostenlos ausgeliehen werden. Das spart Geld, schont Ressourcen und erleichtert zugleich die soziale Teilhabe.
Rund ein Jahr lang arbeitete das Projektteam an der Umsetzung. Barbara Oestreich, Imke Eichelberg und Isolde Greßler bilden gemeinsam das Leitungsteam des Leihladens. Der von der Stadt Wiesloch angemietete Raum wurde in Eigenleistung renoviert und mit gespendeten Regalen und Möbeln ausgestattet. Darüber hinaus wurde ein digitales Ausleihsystem
eingerichtet.
Imke Eichelberg interessierte sich ursprünglich für das Reparatur-Café der Bürgerstiftung und ist dabei auf das Projekt Leihladen aufmerksam geworden. Die Idee hat sie sofort begeistert. Für sie steht neben dem nachhaltigen Gedanken vor allem der soziale Nutzen im Vordergrund. „Nicht jeder kann sich alle Geräte selbst anschaffen. Hier können sie kostenlos ausgeliehen werden“, beschreibt sie die Motivation hinter dem Projekt.
Auch Isolde Greßler engagiert sich seit Beginn für den Aufbau des Leihladens. Über ihren Nachbarn Franz Schaidhammer wurde sie auf die neue Idee der Bürgerstiftung aufmerksam
und ist seitdem mit Freude dabei.
Barbara Oestreich begeistert die gute Zusammenarbeit im Helferteam, das inzwischen auf rund 14 Ehrenamtliche angewachsen ist. Weitere Unterstützer werden dennoch gesucht, um die regelmäßigen Öffnungszeiten auf noch mehr Schultern verteilen zu können.
Bereits zur Eröffnung stehen rund 150 Gegenstände zur Ausleihe bereit – vom Werkzeug über Haushaltsgeräte bis hin zu Freizeitartikeln. Weitere Sachspenden sind jederzeit willkommen. Welche Gegenstände verfügbar sind, können Interessierte online einsehen – dabei auch und reservieren.
Auch die Erstregistrierung ist digital möglich. Wer lieber persönlich vorbeikommt, kann sich direkt im Leihladen anmelden und die Gegenstände vor Ort anschauen.
Vorstandspate Franz Schaidhammer zeigte sich stolz, dass Wiesloch nun den vierten Leihladen in Baden-Württemberg beherbergt. Die drei bisherigen Standorte befinden sich ausschließlich in Großstädten – Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart. Den Nachhaltigkeitsgedanken verdeutlichte Franz Schaidhammer mit Statistik: Eine Bohrmaschine verbleibt durchschnittlich acht Jahre in einem Privathaushalt, wird in dieser Zeit jedoch lediglich etwa 15 Minuten lang tatsächlich genutzt. Genau für solche Gegenstände sei das Prinzip
des Leihladens geschaffen worden.
Franz Schaidhammer dankte den zahlreichen Partnern, die das Projekt möglich gemacht haben. Neben der Stadt Wiesloch, die die Räume zu günstigen Konditionen
zur Verfügung stellt, hob er insbesondere das große ehrenamtliche Engagement hervor. Immer wieder fänden sich Menschen, die bereit seien, neue Ideen der Bürgerstiftung
mit Leben zu füllen.
Der Leihladen befindet sich in der Rathausgasse 1 und ist ab dem 11. Juli jeweils freitags und samstags geöffnet.
















Bei diesem Preis geht es nicht um Höchstleistungen im herkömmlichen Sinne. Er wird an Absolventinnen und Absolventen Wieslocher Schulen verliehen, die trotz schwieriger Lebensumstände die Herausforderungen des Lebens annehmen und dabei eine außergewöhnliche schulische Abschlussleistung erzielen. Mit dem Preis zeichnet die Bürgerstiftung seit 2011 Jugendliche aus, die hinsichtlich Ausdauer, Mut und Willensstärke Vorbildcharakter zeigen. Der Preis der Bürgerstiftung ist – neben einer Urkunde und einer Laudatio – mit einem Geldbetrag ausgestattet. In diesem Jahr konnten vier Preise mit jeweils 300 Euro vergeben werden.
Der Auftakt der diesjährigen Prämierungen fand am 3. Juli 2026 statt. Klaus Pfaff, Mitglied der Jury, übergab den Preis im Rahmen der Schulentlassfeier in der Aula der Hubert-Sternberg-Schule an Kateryna Bakaieva. Kateryna kam im April 2022 mit 15 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland.
Innerhalb kürzester Zeit musste sie sich nicht nur in einem neuen Land zurechtfinden, sondern zugleich eine neue Sprache erlernen, sich in ein unbekanntes Schulsystem integrieren sowie ihren gesamten Bildungsweg unter schwierigsten Bedingungen neu aufbauen. Bemerkenswert ist dabei ihre außergewöhnliche Eigeninitiative: Noch bevor sie eine Schule besuchen konnte, begann sie selbstständig Deutsch zu lernen. Anschließend besuchte sie die VABO-Klasse („Vorbereitung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse“) und legte bereits nach einem Jahr in Deutschland erfolgreich die B2-Prüfung sowie Prüfungen in Mathematik und Englisch auf Deutsch ab. Trotz der tiefgreifenden Brüche in ihrem Leben hat sie ihr ursprüngliches Ziel, ein Studium aufzunehmen, nie aufgegeben.
Mit großer Zielstrebigkeit und beeindruckender Leistungsbereitschaft setzte sie ihren schulischen Weg am Gymnasium fort. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass sie nicht nur sprachliche Hürden überwinden musste, sondern sich gleichzeitig in eine neue Kultur und ein neues soziales Umfeld integrierte. Während eines Praktikums entdeckte sie ihr Interesse an Informatik und entschied sich daraufhin bewusst für dieses Profilfach am Technischen Gymnasium. Ihr Bildungsweg zeigt eindrucksvoll, wie konsequent sie Chancen nutzt und ihre Zukunft aktiv gestaltet. Kateryna Bakaieva begegnet den Herausforderungen ihrer Lebensgeschichte mit bemerkenswerter Reife, Disziplin und Offenheit. Ihr Weg ist ein Beispiel dafür, was mit Eigenmotivation, Durchhaltevermögen und der Bereitschaft zur Integration erreicht werden kann. Sie ist damit nicht nur eine äußerst engagierte Schülerin, sondern auch ein Vorbild für andere junge Menschen.

Am 16.7.2026 konnte Monika Gessat, stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Wiesloch, den nächsten Preis überreichen.
Michael Otto, Absolvent der Esther-Bejarano-Gemeinschaftsschule, ist mit seinen Eltern aus Russland eingewandert. Er hatte etliche Herausforderungen zu bewältigen, denn er wuchs mit seinen Geschwistern in schwierigen Verhältnissen auf. Da war zunächst die Sprache zu lernen, aber auch die familiäre Situation war über die gesamte Kindheit und Schulzeit sehr belastend und wenig unterstützend.
Seine Lehrkräfte bescheinigen, dass er sich in den vier Jahren sowohl persönlich als auch sozial enorm entwickelt hat. Mit der emotionalen Stabilisierung und seinem Durchhaltevermögen wurde die Basis für einen ordentlichen Hauptschulabschluss geschaffen. Er wird an der Schule bleiben, denn er möchte in zwei Jahren den mittleren Bildungsabschluss erreichen.
Mit der Auszeichnung durch die Bürgerstiftung wird ein junger Mann gewürdigt, der keinen einfachen Start ins Leben hatte und trotz widriger Umstände seinen Weg gehen wird.

Bereits einen Tag später konnte Miriam Schindler, Mitglied der Jury, an der Berufsschule der Hubert-Sternberg-Schule einen weiteren Preis überreichen.
Geehrt wurde Nico Ewert. Nico kam 2023 an die Hubert-Sternberg-Schule, um dort in der Zweijährigen Berufsschule mit Schwerpunkt Metall seinen mittleren Bildungsabschluss zu machen. Er war ein interessierter Schüler, der schon immer einen klaren Plan verfolgte. Seine Pläne wurden leider durch eine schwere Erkrankung durchkreuzt. Nico musste lange in der Klinik bleiben. Dennoch behielt er seine Ziele im Blick. Er bearbeitete den Schulstoff, den er von den Lehrkräften HSS erhielt, mit Hilfe der Klinikschule und kehrte zum Schuljahr
2025/26 in den Klassenraum zurück.
In den Prüfungen erzielte Nico gute Leistungen. Nach seinem Abschluss wird er eine Ausbildung als Industriemechaniker bei der HDM antreten; danach will er Hufschmied werden. Seine Ziele hat er nie aus den Augen verloren.

Den Abschluss durfte Edeltraut Schuckert, Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung, am Abend desselben Tages bei der Abschlussfeier der Bertha-Benz-Realschule im Palatin vornehmen.
Eva kam aus der Ukraine nach Wiesloch und lernte Deutsch in einer sog. Vorbereitungsklasse. Mit Beginn des Schuljahres 2025/26 konnte sie in die Regelklasse wechseln. Eva machte beeindruckende Fortschritte in kürzester Zeit und war zum Halbjahr die beste Schülerin ihrer Klasse.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren beeindruckenden Leistungen und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute.
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