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]]> 1. Voie Verte Vallée de la Bruche (Elsass)
2. Voie Bleue: Canal des Vosges (Lothringen)
3. Voie Verte Trans-Ardennes (Ardennen)
Die Voies Vertes im Osten Frankreichs sind ein echter Geheimtipp für entspannte Radreisen. Wer autofreie Wege liebt, wird hier fündig – und entdeckt ganz nebenbei kleine Dörfer, Kanäle, Wälder und Weingegenden ohne viel Trubel.
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Die Sonne zündet ein Feuerwerk auf den Terrakottadächern von Arles, taucht die alten, verwitterten Ziegel in ein glühendes Orange und Rot. Es ist früher Morgen, die Luft noch kühl und klar, und die Stadt scheint noch in einem tiefen Schlaf zu liegen. Nur vereinzelt huschen Gestalten durch die engen, verwinkelten Gassen, in denen der Duft von frischem Brot aus den Boulangerien strömt, sich mit dem würzigen Aroma von Olivenöl vermischt und eine zarte Brise den Duft von Lavendel von einem nahen Marktstand herüberweht.

Ich schiebe mein Fahrrad über das unebene Kopfsteinpflaster, vorbei an den ockerfarbenen Fassaden der Häuser, an denen sich das Licht der aufgehenden Sonne wie flüssiges Gold bricht. Vor einem kleinen Café, dessen Stühle ansonsten verwaist auf der Terrasse stehen, sitzt ein alter Mann mit einer abgewetzten Baskenmütze und rührt mit träger Präzision Zucker in seinen Espresso. In seinen Augen spiegelt sich etwas, das vielleicht Erinnerung ist – an Nächte voller Streit und Farben.

Am Ende der Gasse öffnet sich der Blick auf die majestätische Arena von Arles. Die alten Steine, von Jahrhunderten gegerbt, wirken wie das Rückgrat einer Stadt, die vieles gesehen hat – römische Gladiatoren, Stierkämpfe, Theateraufführungen – und vielleicht auch zwei Maler, die sich hier mit Leidenschaft und Wahnsinn in der Sonne der Provence verbrannten. Ich bilde mir ein, in der Stille des Morgens das ferne Echo des Gebrülls der Menge zu hören – oder ist es der hallende Widerschein eines anderen, inneren Kampfes?
Arles, eine geschichtsträchtige Stadt in der Provence, lockt mit antiken Bauwerken wie dem Amphitheater und dem römischen Theater, die von ihrer bedeutenden Vergangenheit als römische Siedlung zeugen. Die Stadt ist aber auch ein lebendiges Zentrum für Kunst und Kultur, eng verbunden mit Vincent van Gogh und bekannt für das jährliche Fotofestival „Rencontres d’Arles“. Umgeben von der malerischen Landschaft der Provence mit Lavendelfeldern und Olivenhainen, bietet Arles Besuchern ein vielfältiges Erlebnis aus Geschichte, Kunst und südländischem Charme. Hier kann man durch die engen Gassen schlendern, auf den Spuren der Römer wandeln und die Atmosphäre genießen, die schon viele Künstler inspiriert hat. Ein Besuch in Arles ist wie eine Reise durch die Zeit, die mit allen Sinnen erlebt werden kann.
Denn nur wenige Straßen entfernt, in einem gelben Haus mit grünen Fensterläden, spitzte sich einst ein Drama zu, das bis heute nachhallt: Vincent van Gogh, besessen von Licht und Farbe, lud Paul Gauguin ein, mit ihm in Arles zu leben und gemeinsam eine Künstlergemeinschaft zu gründen. Doch was als kreatives Feuerwerk begann, endete in Streit, Misstrauen und psychischem Zusammenbruch. Zwei geniale Geister – einer suchte Nähe, der andere Freiheit. Und als Gauguin ging, blieb Van Gogh allein zurück, mit dem Ohr in blutiger Stille, aber auch mit Bildern, die später die Welt veränderten. Aus den offenen Fenstern eines alten Gebäudes dringt die imaginäre Melodie einer längst vergangenen Zeit, vielleicht ein Menuett, das auf einem Cembalo gespielt wird, während in einem verborgenen Innenhof die Geister von Vincent und Paul sich noch einmal begegnen – nicht mehr im Streit, sondern in einem Tanz aus Licht und Leinwand. Ich sehe sie vor meinem inneren Auge: Van Gogh mit schnellen, verzweifelten Pinselstrichen, Gauguin mit kräftigen Farben und Symbolen, beide vereint in ihrer Suche nach etwas, das sich vielleicht nur hier – im Süden – erahnen lässt.



Ich radele weiter, fühle, wie das Leben in Arles seine Fäden um mich spinnt. Auf dem Place du Forum steht ein Marktstand, beladen mit Aprikosen, Feigen und roten Tomaten, so reif, dass sie beinahe unter ihrem eigenen Gewicht zu platzen drohen. „Un petit goût?“ fragt die Marktfrau, ihre Hände voller runzliger Falten, die vom Leben erzählen. Ich greife zu, beiße in eine Aprikose, und der Saft läuft mir über die Finger. Sie lacht. „So ist die Provence,“ sagt sie, „immer ein bisschen zu viel, immer ein bisschen zu wild.“

Später, am Ufer der Rhône, lasse ich mein Fahrrad gegen einen Baum sinken und setze mich ins Gras. Das Wasser glitzert in der Mittagssonne, und ein Fischerboot zieht langsam vorbei.

Eine Frau mit einem großen Strohhut winkt mir vom anderen Ufer zu, und ich hebe reflexartig die Hand. Vielleicht ist es die Provence, denke ich, die mich grüßt – in ihren Menschen, in ihren Momenten, in ihren Künstlern, die gekommen sind, um zu bleiben. Wenn nicht mit ihren Körpern, dann mit ihren Farben.

Les Baux-de-Provence schält sich aus der flimmernden Hitze am Horizont, eine mächtige Silhouette aus Stein, die wie eine Festung aus längst vergangenen Zeiten thront. Die schmalen Straßen, die dorthin führen, winden sich zwischen endlosen Olivenhainen, deren Blätter in der Sonne silbrig schimmern. Der Weg ist staubig, die Reifen meines Fahrrads knirschen bei jedem Tritt. Der Staub legt sich wie ein sanfter Schleier auf meine Haut und klebt an den Haaren, doch der warme Wind trägt ihn immer wieder davon.

Weiter geht es, bergauf in Richtung des Dorfes. Mit jedem Meter gewinne ich an Höhe, und der Blick weitet sich über die ganze Ebene. Die Sonne brennt erbarmungslos, doch der Wind, der mir entgegen weht, bringt eine angenehme Kühle mit sich. Endlich erreiche ich den Fuß des Felsens, auf dem Les Baux-de-Provence liegt. Die Häuser drängen sich aneinander, als wollten sie sich gegenseitig Halt geben. Ich schiebe mein Fahrrad durch die engen Gassen, vorbei an alten Steinmauern und verwitterten Holztüren. Die Luft ist geschwängert vom Duft von Lavendel und Thymian.
Les Baux-de-Provence, ein malerisches Dorf in der Provence, thront auf einem felsigen Plateau in den Alpilles und blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Antike reicht. Die mittelalterliche Burgruine zeugt von der einstigen Bedeutung als Sitz einer mächtigen Seigneurie. Heute ist das Dorf ein beliebtes Touristenziel, das Besucher mit seinen historischen Gebäuden, dem kulturellen Angebot und der Produktion von Olivenöl und Wein anzieht. Neben der Burgruine gehören die Kirche Saint-Vincent und die Carrières de Lumières, ein ehemaliger Steinbruch mit Licht- und Tonshows, zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten.
Der Duft von Rosmarin und Thymian liegt in der Luft, vermischt mit dem süßen Aroma von frisch gebackenen Calissons, die im Schaufenster der kleinen Bäckerei zum Kauf locken. Plötzlich stehe ich vor einem unscheinbaren Torbogen, über dem ein verwittertes Schild „Musée des Santons“ verkündet. Neugierig trete ich ein und finde mich in einer anderen Welt wieder. In einem kühlen, dämmrigen Raum sind hunderte von Santons ausgestellt, kleine, handbemalte Figuren aus Terrakotta, die Szenen aus der Provence darstellen.

Hirten mit ihren Schafen, Bäcker mit knusprigen Broten, Marktfrauen mit Körben voller Obst und Gemüse, und natürlich die heilige Familie in der Krippe. Die Details sind so liebevoll gestaltet, dass ich mich in die Welt der Figuren hineinversetzt fühle, als wäre ich Teil ihrer kleinen Gemeinschaft. Ich verlasse das Museum mit einem Lächeln und dem Gefühl, ein kleines Geheimnis entdeckt zu haben, einen verborgenen Schatz inmitten der Schönheit von Les Baux-de-Provence.

Ein sanftes Wellenmeer aus grünen Hügeln, zieht mich in seinen Bann. Weinberge klettern die Hänge hinauf, unterbrochen von silbergrauen Olivenhainen und den schlanken Silhouetten dunkelgrüner Zypressen. Ich radle durch ein Meer von Lavendel, dessen Duft die Luft mit einer betörenden Süße erfüllt. Mein Weg führt mich durch verschlafene Dörfer, die sich an die Hänge kuscheln. Honigfarbene Häuser mit blumengeschmückten Fenstern versprühen einen unwiderstehlichen Charme. Von einem hochgelegenen Punkt genieße ich den atemberaubenden Blick über das Tal, während der Wind frei über die Hügel des Luberon streift.

Gordes, ein Dorf wie aus einem Traum, klammert sich an einen steilen Felsen im Herzen des Luberon. Die Häuser, aus dem gleichen honigfarbenen Stein wie der Fels selbst gebaut, scheinen mit der Landschaft zu verschmelzen. Enge Gassen winden sich durch das Dorf, vorbei an blumengeschmückten Balkonen und kleinen Plätzen, die zum Verweilen einladen. Doch Gordes birgt nicht nur malerische Schönheit, sondern auch ein faszinierendes Geheimnis: das Village des Bories.

Dieses außergewöhnliche Dorf, nur wenige Kilometer von Gordes entfernt, besteht aus zahlreichen „Bories“, kleinen Hütten aus trocken aufeinandergeschichteten Steinen. Diese prähistorischen Bauwerke zeugen von einer längst vergangenen Zeit, als Menschen in Einklang mit der Natur lebten. Ich wandle durch die engen Pfade zwischen den Bories und spüre die Geister der Vergangenheit, die hier noch immer zu hausen scheinen. Ein Ort voller Magie und Geschichte, der mich tief berührt.
Der Luberon, ein Gebirgszug in der Provence, verzaubert mit sanften Hügeln, duftenden Lavendelfeldern und tiefen Schluchten. Als Teil des Regionalen Naturparks Luberon bietet er geschützten Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten. Malerische Dörfer wie Gordes und Ménerbes schmiegen sich an die Hänge und locken mit provenzalischem Charme. Neben landschaftlicher Schönheit bietet der Luberon auch kulinarische Genüsse. Die Region ist bekannt für exzellente Weine und lokale Produkte wie Olivenöl und Obst. Ob Natur, Kultur oder Kulinarik – der Luberon verzaubert mit seinem Charme und bietet ein unvergessliches Provence-Erlebni

Die Sonne steht schon tief am Himmel, als ich in Ménerbes ankomme. Sie taucht die honigfarbenen Fassaden in ein goldenes Licht und wirft lange Schatten in die engen Gassen. Die Luft ist erfüllt vom Zirpen der Zikaden und dem Duft von Pinien und Kräutern. Nach einer langen Radtour durch den Luberon bin ich erschöpft, aber glücklich, dieses malerische Dorf erreicht zu haben.

Ich schlendere durch die Gassen, vorbei an alten Steinhäusern mit blühenden Fensterkästen und kleinen, verschlafenen Plätzen. Vor einem Brunnen plätschert erfrischendes Wasser, und auf einer Bank sitzen zwei Männer und spielen Boule. Die Atmosphäre ist entspannt und friedlich.

Am Ende einer Gasse entdecke ich ein kleines Restaurant mit einladender Terrasse. Unter einem schattenspendenden Baum stehen Tische mit karierten Tischdecken, und der Duft von gegrilltem Fisch und frischem Brot liegt in der Luft. Ich lasse mich nieder und bestelle mir ein kühles Glas Rosé.
Während ich die letzten Sonnenstrahlen genieße und dem munteren Treiben im Dorf zuschaue, fühle ich mich unendlich weit weg von aller Hektik. Ménerbes ist ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint, ein Ort zum Entspannen und die Seele baumeln lassen.
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]]>Der Kinnekulle ist ein beeindruckender Berg in Schweden, der sich in der Provinz Västra Götaland befindet. Er erhebt sich majestätisch aus der flachen Landschaft und bietet eine atemberaubende Kulisse für Naturfreunde und Outdoor-Enthusiasten. Der Berg ist bekannt für seine einzigartige Landschaft, seine reiche Flora und seine vielfältige Tierwelt.



Die Vegetation auf dem Kinnekulle ist sehr unterschiedlich. Es hängt von den verschiedenen Höhen und Böden ab. Die unteren Hänge des Berges sind mit Laub- und Nadelbäumen bewachsen. Je höher man jedoch aufsteigt, desto karger wird die Vegetation. Auf den Kalksteinplateaus gibt es eine einzigartige Pflanzenwelt, die sich an die speziellen Lebensbedingungen angepasst hat. Hier wachsen seltene Pflanzenarten, die in anderen Teilen Schwedens nicht zu finden sind. Einige dieser Pflanzen sind sogar endemisch für diese Region.



Es gibt großartige Campingplätze und Dank Jedermannsrecht unzählige wilde Zeltplätze, alle mit kostenfreien Einrichtungen und Wasser. Die Cafés und Boutiquen, die lokale Handwerksprodukte verkaufen, strahlen eine traditionelle kulturelle Atmosphäre aus, die man sonst woanders kaum findet!

Der Kinnekulle ist nicht nur ein Naturparadies, sondern auch ein Ort mit kultureller Bedeutung. Auf dem Berg befinden sich historische Stätten wie Gräber aus der Bronzezeit sowie mittelalterliche Ruinen und Kirchen. Die Kombination aus natürlicher Schönheit und kulturellem Erbe macht den Kinnekulle zu einem einzigartigen Reiseziel in Schweden, das sowohl Naturliebhaber als auch Geschichtsinteressierte gleichermaßen begeistert.
Kinnekulle Runt ist ein Rundweg, der um den Kinnekulle herumführt und etwa 50 Kilometer lang ist. Er führt durch malerische Landschaften, vorbei an Seen, Wäldern, Obstgärten und kleinen Dörfern. Der Weg ist gut ausgeschildert und bietet sowohl schöne Ausblicke als auch Gelegenheiten für Pausen.

Die Route zwischen Kinnekulle Stenbrott und dem Götakanal bei Haddeboda ermöglicht eine malerische und abwechslungsreiche Radtour durch die Natur und Landschaft Schwedens. Diese Strecke erstreckt sich von der Kinnekulle-Halbinsel am Vänern-See, einem beliebten Ziel für Outdoor-Aktivitäten, bis zum Götakanal, der etwa sechzig Kilometer südwestlich von Kinnekulle durch Haddeboda fließt. Während der Tour durchquert man Waldgebiete und folgt Seen entlang gut ausgebauter Radwege.



Eine Nacht meiner Reise verbrachte ich wild am Rande des Kinnekulle Stenbrott. Später werde ich ausführlicher darüber sprechen, aber grundsätzlich handelt es sich um einen wunderschönen alten Steinbruch, der besonders im Sommer ein Paradies für Angler und Camper ist! Hier sind normalerweise mehr Wohnmobile als Zelte anzutreffen, wodurch es einfach ist, einen Platz direkt am Wasser zum Aufstellen zu finden. Vergesst nicht, Brennholz mitzubringen, denn es gibt Feuerstellen entlang des Sees sowie Bänke und Toiletten! Selbst wenn ihr euch nicht entscheidet, hier zu übernachten, ist es definitiv ein Ort, den ihr während eurer Zeit in Kinnekulle besuchen solltet!

Der Kinnekulle Stenbrott ist eines der faszinierendsten Dinge, die du bei deinem Besuch in Kinnekulle sehen kannst. Dieser alte Steinbruch ist eine 40 Meter tiefe Grube mit Kalkstein, der sich über mehr als 400 Millionen Jahre gebildet hat. Wenn du darauf zufährst, fühlt es sich fast an wie ein Mini-Grand-Canyon mit den aufragenden orangefarbenen und roten Felsen. Es gibt ein paar Dinge, die du bei Kinnekulle Stenbrott tun kannst, wobei einer der beliebtesten der Rundgang um den Steinbruch ist. Wenn du dich zum Seeufer auf der linken Seite begibst, findest du einen Weg, der auf den Gipfel führt. Von dort aus kannst du um den Steinbruch herumgehen. Die Aussicht wird umso magischer, je weiter du gehst. Die beste Zeit für einen Besuch ist entweder morgens oder abends, wenn die Winde weniger stark sind. Dann ist das Wasser am ruhigsten und du kannst die Reflexionen des orangefarbenen Kalksteins im Wasser sehen.

Eine weitere großartige Aktivität hier ist das Angeln! Ich glaube, du benötigst eine Erlaubnis, um im Stenbrott zu angeln, aber das kannst du vor deinem Besuch noch einmal überprüfen! Wenn du den Abend hier verbringst, kannst du am Feuerplatz einen Grill aufstellen und deinen frisch gefangenen Fisch für das Abendessen grillen!

Martorpsfallet zählt zu den bekanntesten Wasserfällen im Naturschutzgebiet Kinnekulle. Obwohl er nicht der größte Wasserfall ist, ist er doch beeindruckend, da er durch eine Kalkstein-Spalte fließt. Die Felswände hier sehen aus wie natürliche Ziegelmauern und nach einer regnerischen Woche kann der Wasserfall wild tosend sein. In den frühen Frühlingsmonaten, wenn der Schnee und das Eis zu schmelzen beginnen, zeigt sich dieser Wasserfall von seiner besten Seite. Wenn du Ende Mai oder Anfang Juni besuchst, wirst du hier die Frühblüher in einem leuchtenden Lila-Ton sehen, der den Wald bedeckt.

Der Västerplana leden war mein Favorit unter den Wanderungen, die ich in Kinnekulle unternommen hatte. Es war viel ruhiger als an anderen Orten, und meiner Meinung nach auch am schönsten. Der Weg beginnt am selben Parkplatz wie die Martorpsfallet-Wanderung, südlich von Västerplana. Die ersten 1 km des Weges folgen dem Pfad zum Martorpsfallet, aber wenn du den Wasserfall erreichst, führt der Weg weitere 3 km. Der Weg führt durch den Wald, vorbei an majestätischen alten Herrenhäusern und durch blühende Wälder. Im Frühling, wenn die Pflanzen gerade zu wachsen beginnen, leuchtet alles in einem kräftigen Grün, und es fühlt sich an, als wäre man in einem Film. Der Weg ist relativ einfach und flach und gut markiert. Die Wanderung dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden.

Die Husaby Kirche (Husaby Kyrka) ist ein faszinierender Ort, um die Geschichte von Kinnekulle zu entdecken. Hier kannst du einen kurzen Weg entlang historischer Stätten finden, die auf die ursprüngliche Kirche zurückgehen, die Ende des 10. Jahrhunderts an diesem Ort erbaut wurde. Es gibt immer noch Überreste dieser Kirche, die stehen geblieben sind. Du kannst um das verbliebene Gelände herumgehen, den Bereich sehen, wo das alte Dorf stand, und die neue Kirche besichtigen.
Falkängen in Kinnekulle betont als kleines Dorf betont die Atmosphäre dieser Gegend. Das Kulturdorf Falkängen besteht aus alten Häusern, die jetzt kleine Boutique-Läden beherbergen, in denen Produkte von lokalen Designern verkauft werden. Hier werden Werke von über 80 lokalen Künstlern gezeigt, und alles ist wirklich ein Unikat! Dies ist ein großartiger Ort, um Souvenirs von deinem Ausflug nach Kinnekulle oder authentischere Souvenirs von deiner Reise nach Schweden zu kaufen!

Lasses Grotta ist ebenfalls eine interessanteste Station in Kinnekulle. Es handelt sich um das ehemalige Zuhause eines Mannes, der über 20 Jahre lang in Kinnekulle lebte. Was es besonders macht, ist, dass das Haus in die Felswand gehauen ist, fast wie eine Höhle. Heute ist ein Großteil des Inneren verfallen, aber du kannst das kleine Haus immer noch besichtigen und hineingehen. Der Wald um Lasses Grotta herum ist einer der besten Orte in Kinnekulle, um im frühen Frühling Vitsippor (weiße Windröschen) zu sehen. Dieser Ort ist eine Station auf dem Kinnekulle leden, daher sind alle Wanderwege in der Gegend nur in eine Richtung ausgeschildert. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall, ein paar hundert Meter durch den Wald zu wandern.

Lasses Grotta befindet sich im Süden von Kinnekulle und ist direkt vom Parkplatz aus erreichbar. Das Parken ist kostenlos, und es gibt Toiletten, Wasserzugang, einen Grillplatz und einen Windschutz. Dies ist ein weiterer großartiger Ort für kostenloses Camping in Kinnekulle!

Västerplana Storäng ist einer der schönsten Waldbereiche in Kinnekulle. Die Wanderung ist Teil des Kinnekulle leden und daher nur in eine Richtung ausgeschildert. Wenn du entlang des Pfades durch die Wiesen wanderst, kannst du auf dem Rückweg den nicht auf der Karte markierten Waldweg nehmen.







Naturschöne und ruhige
Lage am Vänersee

Der grosse Steinbruch ist vielleicht die beliebteste Sehenswürdigkeit des Tafelberges Kinnekulle.

In dem naturschönen Gebiet wachsen die meisten von Schwedens edlen Laubbaumarten. Mönchwiesen liegt auf einer Alunschieferschicht, Kinnekulles fruchtbarster Bergart.
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]]>Der Beitrag Radtour auf die Burgruine Breuberg im Odenwald erschien zuerst auf Cycle-Blog - Radreisen und mehr.
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Eines Spätherbsttags entschied ich mich für einen Ausflug zur Burg Breuberg im Odenwald. Ich nahm mein Fahrrad und fuhr mit dem Zug bis Miltenberg und von dort radelte ich bei sonnigem Wetter in den Odenwald. Nach Wochen voller Regen und Trübheit war ich bereit für eine längere Tour. Die Burg Breuberg, eine der größten Burgruinen Deutschlands, thront 600 Meter über dem Meeresspiegel und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung. Ursprünglich im 14. Jahrhundert erbaut, wurde sie im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und umgebaut. 1622 wurde sie während einer Belagerung durch schwedische Söldner weitgehend zerstört, weshalb heute nur noch Teile der Burgmauern und einige Türme übrig sind.

Am Bahnenhof angekommen nahm ich den Radweg ein Stück den Main entlang und dann ging es in den Odenwald hinein. Eine kleine Weile später sah ich die ersten Dächer der Stadt Amorbach. Es war noch zu früh am Morgen für einen Gang zum Bäcker. Außerdem hatte ich mir vor der Reise an paar Brötchen geschmiert. Ich radelte durch das Städtchen und sammelte ein paar Eindrücke von der Altstadt und dem Kloster, einer ehemaligen Benediktinerabtei.



Bei gutem Wetter radelte ich weiter in Richtung Jagdschloss Eulbach und einer Limes-Anlage, die auf einem Bergkamm oberhalb von Erbach liegt. Das Jagdschloss Eulbach ist ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert. Es war einst eine Residenz der Landgrafen von Hessen-Darmstadt und diente ihnen als Ort zur Jagd und zur Erholung.

Beim ersten Zwischenstopp besuchte ich die berühmten Limes-Ruinen, die sich nicht weit vom Jagdschloss Eulbach befinden. Die Ruinen sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und bieten einen interessanten Einblick in die Geschichte des Römischen Reichs in Germanien und gehören zu den am besten erhaltenen Limes-Ruinen in Deutschland.



Ein besonderes Highlight der Ruinen ist der Wachturm, der als „Erbacher Wachturm“ bekannt ist. Der Wachturm ist gut erhalten und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Umgebung. Auf dem Weg zum Wachturm kann man auch eine Reihe von Informationstafeln entlang des Weges lesen und mehr über die Geschichte des Limes erfahren.

Einen zweiten Halt machte ich in Michelstadt. Die Stadt ist über die Grenzen Hessens für ihre malerischen Fachwerkhäuser und die reizvolle Altstadt bekannt. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die Stadtkirche St. Martin und das alte Rathaus am Marktplatz. Das Alte Rathaus ist ein typisches Beispiel für die Architektur des Spätmittelalters und der frühen Renaissancezeit. Das Gebäude hat eine lange Geschichte und diente sowohl als Rathaus als auch als Gerichtsgebäude. Heute ist es eine Touristenattraktion und beherbergt ein Stadt-Museum.



Am späten Nachmittag kam ich dann nach Breuberg. Von dort wanderte ich den Berg bis zur Burg hinauf und freute mich über die herrlichen Ausblicke über den Odenwald. Es war eine herrliche Radtour durch den lieblichen Odenwald und ich genoss die eindrucksvollen Landschaften und die frische Luft. Da ich vorwiegend über einsame Waldwege radelte, hatte ich mich auf der Strecke zwischen den Limes Ruinen und Michelstadt verfahren. Aber glücklicherweise konnte mir ein Wanderer, den ich getroffen hatte, den richtigen Weg erklären.

Nach der Besichtigung der Burg machte ich mich auf eine kleine Wanderung in der Umgebung. Der Odenwald bietet viele Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen. Ich war begeistert von der Schönheit der Natur und den weiten Blicken über den Odenwald.
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]]>Der Beitrag Burg Eltz in der Eifel: Eine Reise durch Geschichte und Natur erschien zuerst auf Cycle-Blog - Radreisen und mehr.
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Viele Burgen wurden einst entlang wichtiger Handelsrouten erbaut, so auch die Burg Eltz, die stolz über einer historischen Handelsstraße wacht. Diese Festung diente nicht nur als Schutzwall, sondern auch als Handelsposten. Zudem war sie ein bedeutendes Zuhause für die Adelsfamilie Eltz, die seit dem 12. Jahrhundert ihre Geschichte mit dieser Burg verknüpft.

Heutzutage ist die Burg Eltz ein beliebtes Ziel für Touristen. Die Besichtigung der Burg, bzw. eine geführte Tour ermöglichen faszinierende Einblicke durch ihre vielfältigen Gebäude. Die Anlage ist ebenso eine begehrte Kulisse für Fotografen.

Als wahrhaftiges Juwel im Landschaftsschutzgebiet Vordereifel bietet die Burg Eltz Radfahrern eine hervorragende Gelegenheit, die Schönheit dieser Region zu erkunden. Inmitten des Waldes, auf einer Anhöhe gelegen und von einer imposanten Befestigungsmauer umgeben, präsentiert sich die Burg selbst als architektonisches Meisterwerk.
Der Eltzer Wald ist ein Waldgebiet in der Eifel in Deutschland. Er befindet sich im Landkreis Mayen-Koblenz und umfasst eine Fläche von etwa 13.000 Hektar. Der Wald ist hauptsächlich von Nadelbäumen, wie Fichten und Kiefern, bedeckt und beherbergt auch eine Vielzahl an Wildtieren, darunter Rehe, Wildschweine und verschiedene Vogelarten. Zudem ist er die Heimat einer Vielzahl von Pflanzen, darunter seltene Orchideen und Moose. Er ist Teil des Naturparks Vordereifel und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Radfahren und Reiten. Es gibt auch mehrere Aussichtsplattformen, von denen aus man die atemberaubende Landschaft der Eifel genießen kann.
Eine Radtour rund um die Burg verspricht atemberaubende Ausblicke auf umliegende Wälder. Der Weg führt durch malerische Dörfer und entlang idyllischer Wiesen und Felder. Die Strecke ist für Radfahrer jeglichen Niveaus geeignet, da sie sowohl flache Abschnitte als auch sanfte Anstiege bietet.

Während dieser Tour ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten, die Natur zu genießen. Beliebte Stopps entlang der Route sind die Aussichtsplattform „Eltzer Hof“, die einen beeindruckenden Blick über die Eifel bietet, sowie das Naturschutzgebiet „Schalkenmehrener Maar„, bekannt für seine seltenen Pflanzen und Tiere.

Die Burg Eltz selbst ist eine Besichtigung wert. Ganzjährig geöffnet, bietet sie Führungen durch ihre prachtvollen Räumlichkeiten an. Besucher können die opulenten Säle und Gemächer erkunden und mehr über ihre fesselnde Historie erfahren.



Nach der Besichtigung der Burg eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung in der näheren Umgebung. Die Region ist für ihre ausgezeichneten Weingüter bekannt und bietet reichlich Gelegenheit, lokale Weine zu probieren. Auch kulinarische Genüsse sind in der Eifel keineswegs rar. Gasthäuser und Restaurants servieren eine Fülle regionaler Spezialitäten.

Insgesamt verspricht eine Radtour rund um die Burg Eltz ein unvergessliches Erlebnis für Naturliebhaber sowie für jene, die sich für Architektur und Geschichte begeistern. Die abwechslungsreiche Strecke offenbart zahlreiche Möglichkeiten, die Schönheit der Eifel in ihrer ganzen Pracht zu erleben.
Es gibt viele interessante Radwege in der Nähe der Burg Eltz, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Radfahrer geeignet sind. Hier sind einige Vorschläge für Radtouren in der Nähe der Burg Eltz:
Es gibt noch viele weitere interessante Radwege in der Nähe der Burg Eltz, die für jeden Geschmack und jedes Niveau geeignet sind. Am besten informiert man sich vor der Tour über die Strecke und plant genügend Zeit für Rast und Erkundungen ein.
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]]>Der Beitrag Brevets im Radsport: Grenzerfahrung auf Langstrecken erschien zuerst auf Cycle-Blog - Radreisen und mehr.
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Die 1230 Kilometer von P.B.P. sind legendär. Alle vier Jahre versammeln sich Tausende Teilnehmer aus der ganzen Welt im Pariser Vélodrome National. Das letzte P-B-P fand im August 2015 mit über 5000 Fahrern statt. Sie haben maximal 90 Stunden, um die Strecke zu bewältigen. Daher müssen ihre Fahrräder leicht sein. Die Randonneure nutzen oft Rennräder oder leichte Tourenräder.
Bei bekannten Brevets bieten Anwohner Verpflegung und Schlafplätze an. Bei weniger bekannten Events fehlt dieser Komfort. Für die Teilnehmer ist das reizvoll, denn sie möchten den Organisationsaufwand gering halten. Pausen, Geschwindigkeit und Übernachtungen legen sie selbst fest. Nur am Anfang des Events erleben sie es als Gemeinschaftserlebnis. Man muss aber nicht alleine fahren, denn oft finden sich kleinere Grüppchen, denen man sich anschließen kann.
Teilnehmer sehen Brevets als Wettbewerb mit sich selbst. Sie wollen ihre Grenzen entdecken oder überschreiten. Ankunftszeiten bei längeren Brevets können stark variieren. Da viele lange Brevets im Hochsommer stattfinden, nutzen manche zufällige Schlafplätze am Straßenrand. Überdachte Bushaltestellen sind begehrt – sie bieten Windschutz und mildern die ungesunde Abkühlung. Gewichtsreduzierung ist essenziell für die extreme Herausforderung, daher ersetzen leichte, winddichte Nylonplanen den Schlafsack.
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Die durchschnittliche einfache Pendelstrecke beträgt zwischen fünf und zehn Kilometer. Wenn keine größeren Steigungen auf der Strecke zu bewältigen sind, genügt ein reguläres Tourenrad. Natürlich kann jedes Fahrrad für das Pendeln verwendet werden. Möchte man jedoch unverschwitzt am Arbeitsplatz ankommen, ist ein leichteres Renn- oder Tourenrad zu empfehlen. Die schmalen Reifen und der reduzierte Komfort sind nicht jedermanns Sache. Als Alternative können breitere Reifen aufgezogen werden. Je breiter die Reifen, desto weniger Erschütterungen spürt man. Dies wirkt sich auch schonender auf die Handgelenke aus. Ein weiterer Vorteil ist das ausgeprägtere Profil, das das Risiko eines Plattfußes verringert. Doch jeder Vorteil hat auch seine Kehrseite: Das Gewicht und der Rollwiderstand nehmen zu. Welches Fahrrad das richtige ist, lässt sich am besten durch Probefahrten verschiedener Modelle beim örtlichen Händler herausfinden.
Das perfekt abgestimmte Fahrrad ist stets ein Kompromiss zwischen Fahrkomfort und Wendigkeit. Ein leichtes Rad mit schmalen Reifen verleiht besonders im Stadtverkehr eine hohe Wendigkeit. In alltäglichen Situationen mit zahlreichen Ampeln und vollen Straßen, bei häufigem Anfahren und Abbremsen im Sekundentakt, wird man sein leichtes Rad zu schätzen wissen. Doch der sich verschlechternde Zustand unserer Straßen und die Verpflichtung zur Nutzung von Radwegen, die oft das Überfahren von Bordsteinen erfordern, verdeutlichen rasch die Nachteile von Rädern mit dünnen und leichten Reifen. Breitere Reifen und eine gefederte Sattelstütze steigern den Komfort. Wenn man zudem Reifen mit integriertem Pannenschutz wählt, gestaltet sich die Fahrt noch entspannter. Mit einer Federgabel erhöht sich das Gesamtgewicht jedoch von 10–13 kg auf 14–17 kg. Diese zusätzliche Masse erfordert spürbar mehr Kraft und Ausdauer. Sobald man das passende Fahrrad für sich gefunden hat, wird das Pendeln zu einem täglichen Ritual der Entspannung.
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