Natürlich kann es durchaus sein, dass er nicht perfekt mit 10 Fingern schreiben kann. Aber das mache ich auch nicht
Das haben wir neben der suboptimalen Handschrift (eigentlich sollten wir Arzt oder Apotheker werden) gemeinsam.
Aber kennt ihr jemanden, der seinen Job und seinen Erfolg einem perfekten 10 Finger System zu verdanken hat? Und ich rede nicht vom 80er Jahre Vorzimmer mit der Schreibmaschine.
Unsere Kinder sind lange und viel online, auf verschiedenen Plattformen. TikTok, Instagram, Snapchat, Roblox, Discord, WhatsApp … Und was lernen sie mit 13 und 14 in der Schule? 10 Finger System… nicht etwa den Umgang mit persönlichen Daten, Verhalten im Netz, Passwort Sicherheit, Dateiablage, Cloud… Aber warum ist das so? Und wäre das nicht wichtiger und näher am Leben und den Bedürfnissen der Zeit? Warum wühlt unser Lehrplan bei digitalen Themen so sehr in der Vergangenheit und schaut nicht nach vorne?
Homeschooling war hier eine super Chance, welche kurz genutzt und dann schnell wieder im Hängeregister unseres Bildungssystems versteckt wurde. „Bitte die Leihgeräte am ersten Tag Präsenzunterricht wieder zurückgeben“.
Ich wünsche mir, dass wir mehr Quereinsteiger in der Bildung unserer Kinder wiederfinden. Nicht erst die Dozenten später im Studium. Sondern in den ersten Bildungswegen. Nur so kommt der Stoff, der wirklich wichtig ist, in das Klassenzimmer unserer Kinder. Und somit in ihr Leben. Auch fernab des IT Unterrichts.
]]>Die Rolle der IT wird leider immer noch oft unter den Teppich gekehrt. Zum Glück nicht mehr überall. Aber die IT ist allgegenwärtig. Angefangen von Deiner Email Adresse, Deiner Zutrittskarte und schließlich beim Lieferschein, welchem dem Paket zu euren Kund:innen beliegt.
Aber diese Rolle wird sehr oft unterschätzt. Viele Projekte starten in den Köpfen schlauer Menschen und erst im letzten Schritt wenn es nicht mehr ohne geht, werden die Kolleg:innen aus der IT mit dazu geholt. „Schaut doch mal, was wir uns tolles ausgedacht haben und ganz wichtig, das brauchen wir gestern“. Kommt Dir bekannt vor?
Wie geht es denn besser? Aktuell hat mein BI Team die Herausforderung gehabt, ihre Themen und Modelle zur dokumentieren und den unterschiedlichsten Anwender:innen zur Verfügung zu stellen. Wir haben erst im kleinen Kreis überlegt, was grundlegenden gebraucht wird. Aber ohne dabei in die technische Planung zu gehen. Dafür habe ich bei unserer IT Technology nachgefragt, welche Kollegen für das Thema die richtigen sind. Schnell waren zwei Kollegen gefunden, die uns in der frühen Phase unterstützen konnten und die Möglichkeiten und Best Pratices aufgezeigt haben. In gut 40 Minuten war geklärt, wie die Umsetzung aus der Sicht der IT ideal und nachhaltig wäre.
Und jetzt kann es in die Detailplanung gehen. Mit dem richtigen Wissen im Hintergrund, worauf wir achten müssen. Alle sind happy und es wurde nicht ein weiteres IT U-Boot zu Wasser gelassen.
Somit heißt es weiterhin, lieber mITeinander statt gegeneinander. Nehmt eure IT Abteilung frühzeitig mit ins Boot. Damit aus eurer tollen Idee ein schickes Schnellboot wird und kein vermisstes U-Boot.
]]>Kurz gesagt: Scrum ist und bleibt Scrum. Ein einfaches Framework, das es Teams möglich macht, mit der Arbeit an komplexen Problemen zu starten. Aber ohne lange Vorworte, hier findet ihr die Änderungen in einer schlanken Übersicht.
Was sind wir? Ein Team! Kein „Scrum Team“ mehr mit der „Untergruppe“ des „Development Team“. Aus dem Development Team wird „Developers“. Steve Ballmer hat es immer gewusst 
Und so gibt es nur noch ein Team! Das Scrum Team, bestehend aus Product Owner, Scrum Master und Developers, welches seinen gemeinsamen Fokus voll und ganz auf das Product Goal (siehe unten) legen kann. Somit sind alle drei in der Verantwortung, ein wertvolles und nützliches Inkrement zu liefern. Oder auch mehrere.
Wie gerade schon geschrieben, ist das Thema CI/CD jetzt auch im Scrum Guide angekommen. Durch Continuous Integration, Continuous Delivery und Continuous Deployment sind Teams schon lange in der Lage, mehr als eine Lieferung pro Sprint auf die Beine zu stellen. Dem wurde jetzt auch Rechnung getragen, denn jetzt sind im Scrum Guide auch mehre Lieferungen für das gleiche Produkt verankert.

Die Rollen im Scrum Framework bekommen einen neuen Namen und somit auch eine neue Aufgabe. Nachdem schon aus dem „Development Team“ die „Developers“ wurden, ist der Begriff der Rollen weggefallen und wird ersetzt. Ersetzt durch den Begriff Verantwortlichkeiten (Accountabilities genannt). Damit auch klar ersichtlich ist, dass das Team gemeinsam die Verantwortung trägt.
Bislang stand die „Selbstorganisation“ dafür, dass das Team selbst entscheiden konnte, wer im Team die Arbeit wie erledigt. Aber nachdem nun aus Rollen Verantwortlichkeiten geworden sind und das Product Goal steht, ist es nur logisch, dass wir als Team auch raus aus der reinen Selbstorganisation kommen. Selbstmanagement heißt das Schlüsselwort. Denn das Team komplett trägt die Verantwortung für das Produkt und somit soll auch das Team, mit dem Product Owner an der Spitze, entscheiden WAS umgesetzt wird. Das Team geht in die Richtung.
Das Sprint Goal kennen wir ja alle. Es hilft dem Team, den Fokus im Sprint zu wahren. Es stellt die Leitplanken dar, an denen sich das Team orientiert. Aber was ist mit dem großen ganzen? Worauf sollen all die Sprint Ziele einzahlen? Die Antwort darauf liefert das neue „Product Goal“. Es beschreibt den zukünftigen Zustand des Produktes. Die Produkt Vision wird sozusagen in das „Product Goal“ gegossen. Und exakt darauf kann sich dann das Product Backlog fokussieren.
Ein bisschen bleibt alles so wie es ist, Artefakte im Scrum sind es weiterhin drei (Product Backlog, Sprint Backlog und das Produkt Inkrement). Aber frisch dazu gibt es jetzt drei explizite Commitments. Sie sollen helfen, jedes Artefakt an seinem Ergebnis messbar zu machen und die Transparenz zu erhöhen.
Beim Product Backlog ist es das Product Goal, als Fokus für das Team für mehrere Sprints.
Unser Sprint Backlog wird durch das Sprint Ziel beschrieben, um zu zeigen, warum der Sprint überhaupt durchgeführt werden soll.
Und nachdem ein Produkt Inkrement auf das Product Goal einzahlt, sollte auch hier die Qualität im Auge behalten werden. Dafür dient jetzt die „DoD“ – Definition of Done –
Bisher gab es im Planning nur zwei Fragen zu beantworten. Neben der Fragestellung WAS und WIE in der Form von „Was wollen wir erreichen?“ und „Wie ist unser Plan, um das zu erreichen?“ kommt jetzt auch das WARUM auf die Bühne. Und stellt die Frage „Wozu wollen wir es erreichen?“ Und diese Frage sollte das Sprint Ziel klar beantworten.
Aus 18 Seiten wurden 11 Seiten. Der Scrum Guide ist somit deutlich kürzer und auch sehr viel einfacher zu lesen. Das Ziel ein breiteres Publikum zu erreichen ist somit besser zu erreichen. Ein klares Zeichen dafür ist die vollständige Entfernung von IT bezogenen Begriffen. Ein guter Schritt nach vorne. Aber weiterhin gilt:
]]>Scrum – Simple to understand and difficult to master.

Auf die Ausbildung selbst bin ich über LinkedIn gekommen. Irgendwo in den Untiefen des Newsfeeds tauchte ein Bild auf. Kurz eingelesen und für gut befunden war das Motto. Nach einem kurzen Austausch mit Saskia war ich mit dabei, und so begann eine spannende Reise in drei vollgepackten Tagen.

Am Montag lernten wir erst einmal Mensch, Material, Methode kennen. Und die Frage, warum wir eigentlich mit Lego Steinen „spielen“ und basteln sollten und wann es denn nicht so gut passt. Und schon gings los, Strategie Prozess mit LSP. Schnell haben wir unser StartUp Kidz Schuttle gegründet und waren auf dem Weg, den „Best Startup 2025 Award“ abzugreifen. Läuft bei uns
Und jetzt ging es darum, rauszufinden, warum das so gut lief. Natürlich immer mit freundlicher Unterstützung des bunten Klemmbausteins. Am Ende des Tages waren wir schon leicht geschlaucht, aber unser StartUp stand kurz vor dem Exit und dem fiktiven Verkauf an Elon Musk.

Tag 2 war nicht weniger spannend. Nachdem wir uns nicht für den Verkauf von Kids Shuttle entschieden haben, ging es heute darum, warum wir so ein geiles Team sind! Und wieder kam ein Award ins Spiel, diesmal der für das „Most Awesome Team ever“. Somit ging es heute um den Team Prozess mit LSP. Der Ablauf ist etwas anders, aber dennoch wurde viel gebaut, gelacht, gelernt. Und zum Glück konnten wir noch verhindern, dass sich 2 Gründer unseres Awesome Teams zerstreiten und unser Start Up in den Ruin stürzen. Aber damit war Tag 2 natürlich noch lange nicht vorbei! Denn der dritte Tag wurde von uns gestaltet. Jeder Kursteilnehmer durfte seinen Part beim LSP ziehen. Gemeinsam haben wir im Anschluss noch die Fragen für die individuelle und gemeinsame Identität formuliert. Was aber nicht heißt, dass die damit final waren. Zu später Stunde wurde dann noch gemeinsam am Telefon an den Fragen gefeilt. Denn genau diese Fragen sind das wichtigste am ganzen Prozess. Und so war dann gegen 22 Uhr auch der zweite Tag vorbei.

Finale! Tag 3 bricht an und wie soll es anders sein… ja die Fragen standen zur Diskussion, und wir haben nochmal umgebaut. Jetzt waren wir alle damit zufrieden und es konnte losgehen. Diesmal ging es nicht um Kids Shuttle, heute ging es um den Arbeitgeber einer Teilnehmerin und das doch akute Problem der Mitarbeiter-Aqukise. Wo sollen denn nur 2025 die besten, coolsten und großartigsten IT Kollegen herkommen und warum sich denn bitte gerade bei uns bewerben? Fragen über Fragen! Okay, es waren „nur“ 3, aber die waren eben von extremer Bedeutung. Und auch so spielte wieder Elon Musk eine wichtige Rolle in unseren unterschiedlichen Szenarien. Am frühen Abend hatten wir es geschafft! Die gemeinsame Ultimative Lobhudelei stand an!

Mit tollen Geschenken, einem gemeinsamen Fotoshooting und jeder Menge Spaß. Und das alles mündete in einer gemeinsamen Whatsapp Gruppe zum Tausch unserer Bauwerksbilder.

So neigten sich drei anstrengende aber lehrreiche Tage dem Ende entgegen, in dem wir gemeinsam „spielerisch Business gemacht haben“. Und wenn ihr das nächste Mal einen Workshop einleitet, bringt etwas Lego mit und lasst alle bauen. Dann können auch eure Kids euch „Viel Spaß beim Spielen“ wünschen.

Du möchtest gerne einmal LEGO® SERIOUS PLAY® für einen Strategie oder Team Workshop ausprobieren und suchst einen Facilitator? Schreib mich gerne an, ich freu mich auf die Zusammenarbeit.
Du bietest selbst LEGO® SERIOUS PLAY® an und suchst einen Raum, der auch das notwendige Material für LSP hat? Dann ist das WorkZimmer von Neufahrn genau das richtige für Dich.

Du brauchst Material? Wie zum Beispiel das „Window Exploration Bag“ als Einzelpaket und nicht im 100er Pack? Dann schau gerne hier im Shop vorbei: Kalandro Shop

Wer von euch nicht mehr mit der Mutter oder dem Vater des eigenen Kindes zusammenlebt und Kindergeld beantragt hat, kennt ganz bestimmt den Antrag, die Unterlagen, die Anlage Kind und ganz wichtig die zweiseitige Ausfüllhilfe. Weil ohne wäre ich völlig verloren gewesen. Und dazu kommt natürlich, dass ich alles bereits als PDF ausgefüllt habe, gedruckt, per Post geschickt habe und in dem Antwortschreiben von und an die Familien, alles nochmal ausfüllen musste. Wenn ihr eine Schraube mit einem Holzhammer in einen Eiswürfel schrauben wollt, fühlt sich das sicherlich ähnlich an. Dabei geht es doch wie bei so vielem um Menschen. Interaktion. Kommunikation. Menschen.

Und da ich so viele Fragen hatte, habe ich unter der angegeben Telefonnummer anrufen. Soweit so fatal die Idee. Nach acht! Minuten monotoner Ansagen und Kommunikationsverweigerung habe ich aufgegeben. Da war er wieder der Hammer und die Schraube im Eiswürfel.
Passe das Werkzeug dem Menschen an und nicht umgekehrt.
Individuen und Interaktion mehr als Prozesse und Tools
Agiles Manifest
Dafür braucht es nur drei einfache Denkweisen.
Der direkte Dialog zu offenen Fragen und Themen ist so viel einfacher als endlose Ticket Kriege und Email Schlachten im Kampf um ein gutes Ergebnis. Natürlich macht es Sinn, den Fortschritt und die Arbeit in einem Ticket oder einem gleichwertigen System zu dokumentieren. Aber doch bitte nur diese beiden Dinge. Und kein Ping Pong mit der Kasperklatsche anstatt dem Tischtennis Schläger.
Denn das vermeidet Frust und Probleme wo beides keinen Nährboden hat, weil es doch eigentlich so einfach ist.
Einfach mal so machen, tut gar nicht weh.
Aber das haben wir doch schon immer so gemacht! Das kann ja sein, aber ich hätte vor 3 Jahren nicht gedacht, dass ich meine geliebte Thüringer Bratwurst im Internet bestelle. Heute kam das Paket von Hol-Dir-Deine.de (unbezahlte Werbung weil großartig)
Der Mensch braucht Handlungsspiel und Freiraum. Sonst stumpft er ab und wird frustriert und lässt es am Ende noch an seinem Kunden hat. Und wer würde DAS wollen?
Also Freiräume schaffen für Potentialentfaltung.
So schön wurde die Woche in einem Termin das Wort „Micromanagement“ umschrieben. Ich hab es mir aufgeschrieben, weil es so schön die Dinge auf den Punkt bringt.
Aber warum brauch ich dann bitte fähige Mitarbeiter, wenn ich doch alles selbst und sogar noch besser machen kann?

Ein oft genutztes Zitat aber es sagt einfach alles. Wenn ich fähige und kompetente Mitarbeiter habe, dann vertraue ich darauf, dass sie das richtige für das Unternehmen tun.
Das Werkzeug und die Tools müssen an den Menschen angepasst werden und nicht der Mensch mit dem Holzhammer in den Werkzeugkasten geklopft werden. Das tut weh, und die Schraube ist deswegen noch lange nicht drin.
Und wenn heute einer eurer Kollegen sich nicht an den Prozess hält, ruft ihn an. Fragt nicht „Warum machst Du das nicht so?“ sondern fragt „Wie muss der Prozess für Dich aussehen“.
Und beim nächsten Behördengang nehmt lieber gleich das richtige Werkzeug zur Hand.

Prost.
]]>Im agilen Manifest steht als einer der vier Werte
Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation
Agiles Manifest
Ich hab das am Anfang nicht verstanden. Bis ich wenige Augenblicke später mein Outlook öffnete und eine Email geschrieben habe. Hast Du schon einmal das Handbuch von Microsofts Outlook gelesen? Also in Zeiten, als Software noch in Boxen mit Disketten, CD-Roms und einem brotschwerem Handbuch ausgeliefert wurde.
Ich für meinen Teil nie. Vielleicht lag es an dem Fakt, dass ich als kindlicher Nerd sehr viel Zeit vor dem Röhrenmonitor verbracht habe und Spaß daran hat, Software zu erkunden. Vielleicht war die Software aber auch einfach so durchdacht, dass ich die grundlegenden Funktionen schnell begreifen konnte. Natürlich wird hier und da die Google Suche bemüht, wenn es etwas kniffliger wird. Wie zum Beispiel beim SVERWEIS in Excel. Für viele Bürotiger und Excelextremisten ein täglich Brot. Für mich jedes Mal ein Buch mit sieben Siegeln, welches die Büchse der Pandora beschreibt.
Bergenes. Was klingt wie der nordische Gott der Berggipfel ist, wie soll es anders sein, ein Ikea Produkt. Bei wem es bisher nicht klingelt, so schaut es aus und vielleicht kommt jetzt der „Ah!“ Effekt.
Ein Produkt, welches ebenfalls kein Handbuch braucht. Schlicht, einfach und verdammt gut durchdacht. Ich hatte es in der Hand und die Anwendung war klar. Bei der Reaktionszeit wäre ein Kolibri neidisch gewesen. Und so praktisch, selbst für ein Handy mit Hülle. Für eine falsche Anwendung muss der Käufer schon ein Billy Regal vorm Kopf haben.
Aber wo Design Licht, gibt es auch Bedienungsschatten… mein Low-Light kommt da aus dem Hause Casio. Hier seht ihr mich im typischen Umgang mit der Casio Uhr von einem unseren zwei Kids im Haushalt. Wenn mal wieder um 23:45 der Phantonalarm losgeht.

Eine Uhr mit vier Knöpfen, die in der passenden Reihenfolge wohl den Weltfrieden bringen oder unseren Planeten in Richtung Sonne katapultieren.
Egal ob Microsoft Office, Bergenes oder die von mir verhasste Casio Uhr. Alle drei Produkte zeigen auf unterschiedliche Weise, wie Unternehmen mit dem agilen Wert „Funktionierendes Produkt mehr als umfassende Dokumentation“ umgehen.
Und beim nächsten Produkt Test, drück es jemanden in die Hand, der es noch nie in den Fingern hatte und schau ob Du ein Bergenes oder eine nicht smarte Uhr entwickelt hast. Denn „Das Design sollte das Produkt sozusagen zum Sprechen bringen.“ damit es der Anwender ganz ohne Worte versteht.
]]>Dabei ist der zufriedene Kunde doch einer der Kernfaktoren für ein erfolgreiches Produkt. Du brauchst ehrliches Kundenfeedback und keine weichgespülten Wollsocken als Geschenk. Es dürfen auch mal die kratzigen Strümpfe von Tante Hildegard sein. Denn nur so kannst Du ein Produkt bauen, was deinen Kunden zufriedenstellt.
Und es gibt genug Beispiele für Produkte, die so richtig am Ziel vorbeigeschossen sind. Ich erinnere mich da nur an den Ofen bei uns in der Büroküche. Namhafter deutscher Hersteller natürlich. Mit einer Bedienüberfläche, die den Aufzeichnungen der Maya gleichkommt. Schwer zu entziffern und verbirgt noch viele Rätsel. Touch, Drehen, Klicken, alles ist dabei und zwar in jedem Menübereich auf seine Art und Weise. Der Ofen leistet tolle Arbeit, aber dieses Menü ist ein Grund, einen anderen Hersteller zu wählen.
Warum versäumt es der Hersteller bei so einem teuren Produkt ein paar Hobbyköche zu befragen, wie sie das Gerät finden? Und wenn sie doch gefragt wurden, haben Sie geantwortet und wenn ja wahrheitsgemäß?
Ich weiß es leider nicht, aber wenn Du demnächst ein Produkt entwickelst, denke immer daran, es muss nicht Dir gefallen sondern Dein Kunde muss zufrieden sein. Dann bist auch Du am Ende zufrieden.
So ergeht es auch dem Inhaber des italienischen Restaurants, nur ein zufriedener Kunde kommt wieder. Dann vielleicht auch zum zweiten Date.
]]>Es gibt „klare“ Prozesse und Abläufe natürlich, aber was bringen Dolch und Säbel wenn wir mitten in eine Schießerei geraten? Klare Prozesse und Abläufe helfen nur dann, wenn ich als Anwender diese auch kenne. Und wenn nicht, sollte sie mir doch jemand erklären können, oder?
Und so wird versucht, alles klar und sauber in Formen und Strukturen zu bringen, die am Ende der Anforderung doch weder mir als Anforderer noch dem Unternehmen als Prozessopfer etwas bringen. Im Gegenteil, dem Unternehmen entgeht eine Innovation, gelähmt durch Vorschriften, die niemand kennt. Und mir als Anforderer entweichen die Nerven für die gefühlten sozialen Experimente in Form von Anforderungsprozessen.
Nur wenige Prozesse werden mit dem Anwender gebaut, aber viele Prozesse werden gefühlt gegen den Anwender gebaut. Der ein oder andere von euch, der einmal bei seinem Internet Anbieter mit einem echten Menschen am Telefon sprechen wollte, kennt dieses Gefühl. Wenn ihr in das Telefon beißen wollt. Ausgehungert vom dritten Hinweis, warum denn bitteschön nicht das Online Portal genutzt wird. Und der fadenscheinigen Entschuldigung, dass gerade jetzt in dem Moment, Sonntag nachts um 3:37 Uhr, ganz viel los ist. Aber jeden Moment könnte vielleicht jemand für Dich da sein. Dranbleiben!
Daher sollten Prozesse und Abläufe nicht nur transparent sein, sondern auch verständlich. Sie sollten dem Anwender und dem Unternehmen helfen. Und vor allem um und mit dem Anwender gebaut sein. Und nicht als Rammbock für Wünsche und Innovationen.
Und beim nächsten Urlaub im Milchglashaus mit dem Stein in der Hand, diesen vielleicht einfach mal gegen die Wand werfen. Es könnte Licht ins Dunkle kommen.
]]>Und neben dem aktuellen Corona Zirkus da draußen haben ich für euch den Zirkus der besonderen Art. Und zwar als Einleitung und Kennenlernspiel für eure nächsten Workshops, Seminare oder Trainings. Dem Kennenlernspiel Manege frei.
Auf das Spiel gestoßen wurde ich letztes Jahr in einem Training mit Eva Thiel und genauso perplex und großartig wie meine Seminarteilnehmer fand ich es letztes Jahr auch. Somit hab ich es einfach übernommen.
Bei der Teilnehmerzahl gibt es eigentlich kein Limit, ihr müsst nur mit einplanen, dass es je nach Gruppengröße doch einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann. Aber das sollte dem Spaß keinen Abbruch tun.
Ihr braucht eigentlich kein Material, was das ganze aber deutlich aufwertet ist der Einsatz von Musik (natürlich das klassische Zirkus Jingle) und ein sicherer Stuhl oder ein Podest.
Und wie läuft das ganze ab? Einfache Nummer, eure Teilnehmer ahnen erst einmal nichts. Ihr sagt, jeder solle sich bitte eine ihm (möglichst) unbekannte Person schnappen und eine Minute lang ausquetschen, wer ist es, was macht die Person, was liebt die Person und was hasst die Person? Gerne mit kleinen Notizen. Nach der einen Minute ist Wechsel angesagt und die Rollen werden getauscht.
Wenn die Zwei Minuten vorbei sind darf ein Freiwilliger oder eine Freiwillige anfangen und sobald die Person loslegen will, unterbrecht ihr sie. Jetzt werden die restlichen „Regeln“ erklärt. Ihr zaubert das Podest oder den Stuhl herbei, startet die Musik und erklärt, dass ihr alle jetzt im Zirkus seid. Die leicht verwirrte freiwillige Person ist der Zirkus Direktor und darf DIE Attraktion des Abends vorstellen! Natürlich von großen Worten und Übertreibungen nur so gespickt, „so richtig drüber!“ Nachdem die freiwillige Person dann noch etwas verunsichert ist, kommt die letzte Regel, jeder der vorne steht muss seinen Vorgänger übertrumpfen. Das entspannt unseren ersten Zirkus Direktor schlagartig und sorgt dafür, dass die nachfolgenden sich nicht lange bitten lassen.
Also rauf aufs Podest und los gehts. Viel Spaß und Lachen ist garantiert!
Welche Methoden kennt und nutzt ihr? Was funktioniert und was ging gar nicht? Lasst es mich wissen und schreibt es mir oder in die Kommentare.
]]>Kicker? Tischtennisplatte? Club Mate als Flatrate? Sicherlich nicht. Wir wollten es rausfinden. Nachdem ich im Intrinsify Podcast viele Beiträge des Pathfinder Festivals von 2018 gehört habe, war für mich eines klar: Da musst Du hin! Also nix wie ran an die Early Bird Tickets. Und da so ein Wochenende zu zweit gleich noch mehr Spaß macht, hab ich meinen Schatz mitgenommen. Und ihr gleich bei der Buchung versprochen „Nach dem Wochenende wird nichts mehr so sein, wie es war“ Ich sollte Recht behalten.
Mein Profi Organisationstalent an meiner Seite plante unseren Flug, Mietwagen, Hotel… Ois! Und das alles zu Preisen, die man nicht für möglich hält. Da kam dann das Upgrade von Sixt noch gerade richtig. Wenn aus dem Opel Adam ein Insignia wird. Da kann man mit leben würde ich sagen.

Wir sind einen Tag früher angereist und haben uns noch in aller Ruhe Düsseldorf und das Rheinufer angeschaut.

Am Samstag früh war es endlich soweit. Auf gings zur Zeche Zollverein zum Check-In und zum Finden unserer Reisegruppe. Tinas Gruppe war die 4 und meine war die Nummer 12. Kennenlernen – Austauschen – Reiseplan checken war angesagt.

Und dann gings schon in Halle 12 zur Eröffnung von Mark Poppenborg:
Wieso eigentlich gerade so?

Ein großartiger Einstieg mit dem Mann, der keine Stühle zuhause hat
Wir sind sehr gespannt, was uns die kommenden 2 Tage erwartet.
Mein erster Stop auf meiner Reiseroute war die Druckbetankung von Tanja Waldeck – Gründerin von Netmoms – zeigt uns, dass der Weg der Unternehmerin nie geradlinig und ohne Komplikationen ist.

Direkt im Anschluss von 12-14 Uhr waren meine 4 Expertensprechstunden. Gut getarnt hinter dem großen schwarzen Schirm mit der Nummer D6.

Ich hatte 4 spannende Gespräche. Unter anderem mit Manfred Brandstätter von den Organisationsgestaltern.
Und jetzt 30 Minuten Luft. Die hab ich schnell für ein Mittagessen genutzt und mich im Anschluss auf die Suche nach meiner [X]Space Location gemacht. Mit meinem großartigen Moderator Martin Lennartz. Wir haben uns bereits vorher via Zoom gut vorbereitet und die Stunde war so schnell um.




Die tollen Flipcharts hat natürlich meine bessere Hälfte gemalt und es gab reichlich Lob dafür!

Direkt ohne Pause ging es dann zu Pascal Biesenbach und dem Thema „China, Klima und KI“ – Eindrucksvoll zeigte er auf, wie die Weltordnung gerade dabei ist sich zu verändern und neu zu formen.

Dicht gefolgt vom großartigen Gerhard Wohland. Und ich muss zugeben, ich hatte ihn bisher nicht auf dem Schirm. Aber nachdem Pascal fertig war, wurde die Halle nicht leerer, sondern füllte sich extrem. Also musste dieser Gerhard Wohland wohl spannend sein. Und das war er auch. „Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps. – Wir wurden so sozialisiert, dass wir beim Eintritt durch das Werkstor den Kontext verändern und aufhören zu denken. Stattdessen befolgen wir nur noch die Befehle von anderen. Doch das reicht heute nicht mehr“

Und gleich noch meine Mitschriebsel zum #workX19 und der Druckbetankung mit Gerhard Wohland pic.twitter.com/GJwitqmZ2e
— Sandra Kiel (@paulismama) September 14, 2019
Und damit der Tag genauso gut zu Ende geht, wie er anfing, war der Abschluss von Lars Vollmer – „Ich will gefälligst scheitern dürfen“
Klar, ganz klar, auch ich will gefälligst scheitern dürfen, Danke für deine unglaublich inspirierende Keynote @LarsVollmer #workX19 pic.twitter.com/XKpxNSFaFP
— Sandra Kiel (@paulismama) September 14, 2019
Genug von der Arbeit, jetzt war es Zeit für die Party am Abend. Aber es gab 2 mittlere Katastrophen. Zuerst war die Currywurst aus (wir sind im Ruhrpott wohlgemerkt) und dann auch noch das Bier! Aber „Luigi“ hat es gerettet und 85! Pizzen geliefert.
#Sustainability and fast action taking shows at #workX19 conference when 85 pizza boxes are delivered after limited #currywurst stock is sold out. #learnfast #kudos #nowaste pic.twitter.com/oryBkNqPrG
— Susanne Junk (@SusanneJunk) September 7, 2019
Ein langer Tag ging zuende und wir waren völlig platt! Wer beschäftigt sich an einem Wochenende schon freiwillig mit dem Thema „Arbeit“ Und es lag noch der Sonntag vor uns.
Und gleich wieder ein Mega Einstieg mit Ali Mahlodji!
„Mit meinem Lebenslauf bin ich eigentlich ein Fehler im System“
Unglaubliche Impulse über Kreativität, unsere Kinder und Patrick den Wiener U-Bahn Fahrer aus Leidenschaft.

Mein erste Slot am Sonntag gehört dann Simon Stock von der Datev. Ein spannender Bericht, wie sich das Unternehmen im Umbruch befindet, wie sich Rollen verändern und man verstanden hat, dass man ohne Change sehr schnell in Probleme laufen wird.
Simon Stock von der @DATEV in seiner #workX19-Reisepartner live-Session. Idee: #PopUp-Store-Prinzip in der vernetzten #HR. pic.twitter.com/DSShMEUknr
— Florian Städtler (@spielplanvier) September 8, 2019
In dieser tollen Location namens „Rundeindicker“ bin ich gleich geblieben. Es folgte eine Session mit Mark und Lars zu „Quo Vadis New Work?“ Ein spannende Diskussion mit allen Rednern, Impulsgebern und vielen Intrinsify Mitgliedern.
Und jetzt auf unserem #workX19:
— intrinsify (@Intrinsifyme) September 8, 2019
„Quo vadis New Work?“
Wir diskutieren die Zukunft der Arbeit mit unseren ImpulsgeberInnen und intrinsify Mitgliedern in der Meisterloge: pic.twitter.com/EzB2jGzCZo
Jetzt nochmal schnell zum Treffen der eigenen Reisegruppe und dann zum Entspurt. Mit Maren Urner von Perspective Daily und sie macht Schluss mit dem täglichen Weltuntergang. Nachrichten einfach mal lösungsorientiert und nicht problemorientiert.

Das Finale waren dann die „Drei von Sinnen“ über ihre Reise ohne die Sinne Sehen, Hören, Sprechen. Leider konnten die 2 von 3 nicht so richtig überzeugen. Aber das Wochenende war dennoch unglaublich vollgepackt mit viel Ideen, Inputs, Austausch und ganz viel Wow!
Mein Fazit, das Work[X] 20 ist eine Reise Wert, mein Ticket hab ich schon gekauft. Das lass ich mir nicht entgehen. Die Arbeitswelt von meiner besseren Hälfte war wie versprochen auf den Kopf gestellt, meine natürlich auch. Und unser große Überraschung war der Festival Drink „Flash“ von Inju. Dem Gründer der Bionade. 2 Tage ohne Kaffee und wir haben es nicht mal gemerkt.
Bleibt nur noch zu sagen, dass wir nach 20 Jahren Bayern mit Getränkegrößen im Pott nicht umgehen können. Alles unter 0,5L fühlte sich seltsam an und wir sind unterm Trinken verdurstet. Zum Glück wars kein Kölsch 