Advertise with Googlier.comdas Dossier | Proteste
http://dasdossier.de/stichwort/proteste
dePolyphonie der Massen
http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/polyphonie-der-massen
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Der Diskurs der Arbeiteremanzipation aus der Nacht der Ideologie. Einige Hintergründe zu einem seltsamen Buch Jacques Rancières </div>
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<p>„Es ist schon ein seltsames Buch“, charakterisierte kürzlich ein Bekannter <em>Die Nacht der Proletarier</em>, die bereits 1981 veröffentlichte und seit September letzten Jahres erstmals auf deutsch vorliegende Dissertation Jacques Rancières. Die zeitgenössische Kritik sah darin, wo sie am strengsten urteilte, lediglich „Literatur“. Verzichtet Rancière doch durchweg „auf die erklärende Distanz“, die geeignet wäre, das Denken der LeserInnen zu entlasten, indem sie das Denken der Untersuchungsobjekte verwirft. Stattdessen werden die <em>Objekte</em> dieser genealogischen Untersuchung über die politische Subjektivierung und das Denken der Arbeiter, die 1830 die Erfahrung der Pariser Julirevolution gemacht hatten, als <em>Subjekte</em> ernst genommen. Und als solche kommen sie selbst ausführlich zu Wort, ohne dass ihre Äußerungen nur dazu dienten, diese oder jene vorgefasste Ansicht zu illustrieren.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/polyphonie-der-massen-1325.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Polyphonie der Massen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Rechteck_klein imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Rechteck_klein imagecache-field_imagefield-Rechteck_klein"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Rechteck_klein/imagefield/polyphonie-der-massen-1325.jpg" alt="Polyphonie der Massen" title="" width="132" height="200"/></a>
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<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/polyphonie-der-massen" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/polyphonie-der-massen#commentsGeschichteArbeiterbewegungFrankreichRezensionFri, 19 Sep 2014 14:52:55 +0000Jan Rolletschek5035 at http://dasdossier.dePink Empowerment
http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/soziale-bewegungen/pink-empowerment
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Frauen kämpfen in Indien um ihre Rechte </div>
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<p>Wenn in den Medien von Frauen in Indien die Rede ist, geht es meist um Unterdrückung oder gar Vergewaltigungen. Doch seit einigen Jahren zeigen Frauen dort mit wachsendem Erfolg, dass es auch anders geht. Bekleidet mit traditionellen Saris - aber ganz in pink - schließen sie sich zusammen und protestieren gegen ungerechte Behandlung und Behördenwillkür. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass viele der Aktivistinnen weder lesen noch schreiben können und vielfach aus ärmlichen Landregionen stammen. Sogar einige Politiker mussten bereits einlenken, nachdem die Frauen vehement auf Missstände hingewiesen hatten. Amana Fontanella-Khan hat nun ein Buch zum Thema verfasst: <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-24503-7" class="urlicon urlicon-hanser-literaturverlage">Pink Sari Revolution</a>.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/soziale-bewegungen/pink-empowerment#commentsSoziale BewegungenFrauenProtesteIndienMon, 31 Mar 2014 18:49:27 +0000Axel Weipert5002 at http://dasdossier.deAlarmstufe Orange
http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/alarmstufe-orange
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Ist eine zunehmende Eskalation in der Ukraine noch zu verhindern? </div>
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<p>Die Ereignisse in der Ukraine erscheinen als eine Wiederkehr der »Orangenen Revolution« 2004 – im Gegensatz zu den Ereignissen vor fast zehn Jahren wird dieser Konflikt jedoch nicht friedlich ausgetragen. Die zugespitzte Auseinandersetzung rund um den Platz der Unabhängigkeit in Kiew forderte erst Todesopfer auf beiden Seiten, bei Demonstranten und Polizisten, und führte später zur Flucht des Präsidenten Janukowitsch über Charkow und die Krim ins russische Rostow. Ein Kompromiss zwischen Regierung und Opposition, aushandelt von den Außenministern von Polen, Frankreich und Deutschland am 21. Februar, wurde somit übergangen. Obwohl sich der Präsident mit den Verhandlungsführern der Opposition bereits auf Neuwahlen geeinigt hatten, erklärte das Parlament, die oberste Rada, den Präsidenten am 22. Februar unter dem Druck der Proteste einstimmig für abgesetzt und setzte einen Kandidaten der Opposition, Alexander Turtschinow, als Interimspräsident ein. Diese kompromisslose Entscheidung setzte sich über das von der Verfassung vorgesehene Verfahren zur Amtsenthebung des Präsidenten hinweg und versperrte dadurch einen Ausweg aus der Krise. Zahlreiche Provinzgouverneure im Süden und im Osten des Landes erkennen diesen Akt nicht an. Die Ermächtigung des russischen Militärs zum Einsatz in der Ukraine erweitert die Staats- und Verfassungskrise um die Gefahr einer militärischen Konfrontation.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/alarmstufe-orange-1319.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/alarmstufe-orange-1319.jpg" alt="Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew" title="Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew" width="540" height="300"/></a>
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Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew <span class="contributor">Bild von Sasha Maksymenko</span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/alarmstufe-orange" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/alarmstufe-orange#commentsStrategienKriege & KonflikteInnere KonflikteBesetzungEuropäische UnionProtesteRusslandUkraineAnalyseTue, 04 Mar 2014 11:37:17 +0000Martin Atzler4996 at http://dasdossier.deDas Rote Berlin
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/das-rote-berlin
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Ein Lesetipp </div>
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<p>„Berlin gehört uns!“ – Das konnte August Bebel voller Stolz verkünden. Über viele Jahre hinweg war die Arbeiterbewegung hier tatsächlich die größte der Welt. Das Rote Berlin behandelt diese Geschichte von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert bis zum Dritten Reich. Spannend geschrieben, ohne dabei auf historische Genauigkeit zu verzichten. Das Rote Berlin will Geschichte durch Geschichten verständlich machen und setzt kein umfassendes Vorwissen voraus. Sicher wird aber auch der Kenner der Stadtgeschichte auf bisher unbekannte Episoden und Fakten stoßen.</p>
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Weit über Deutschlands Grenzen hinaus wurde die Berliner Arbeiterbewegung als Vorbild angesehen. In dieser Darstellung werden ihre Breite und ihr Facettenreichtum deutlich. Die Entwicklung von Parteien und Gewerkschaften wird ebenso gewürdigt wie spontane Aktionen und das soziale und kulturelle Milieu. Neben Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten geht es auch um die berüchtigten Rehberger und Wilden Cliquen, um die revolutionären Obleute und rebellierende Arbeitslose, um die Blumenstraßenkrawalle, den Bierboykott, die Rote Insel oder den Arbeitersport. Denn all das war Teil der Arbeiterbewegung. Sie war kein monolithischer Block, sondern ein vielschichtiges Gebilde von einander ergänzenden, manchmal auch miteinander rivalisierenden Teilen.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/das-rote-berlin-1310.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Das Rote Berlin]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Rechteck imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Rechteck imagecache-field_imagefield-Rechteck"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Rechteck/imagefield/das-rote-berlin-1310.jpg" alt="Das Rote Berlin" title="" width="200" height="297"/></a>
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http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/das-rote-berlin#commentsGeschichteSoziale BewegungenArbeiterbewegungBerlinErster WeltkriegKaiserreichProtesteSPDWeimarer RepublikDeutschlandThu, 12 Sep 2013 16:53:23 +0000Stefan Meyer4971 at http://dasdossier.deArabischer Winter
http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter
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Wenn „Demokratie“ zum Kampfbegriff wird </div>
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<p>Demokratie ist für die westliche Politik nur dann erstrebenswert, wenn bei Wahlen die „Richtigen“ gewinnen. Der Muslimbruder Mohammed Mursi gehörte nicht dazu. Daher haben die Regierungen der westlichen Welt offenbar auch kein großes Problem damit, dass der demokratisch gewählte Präsident Ägyptens durch eine Junta aus dem Amt geputscht wurde. Erst als die neuen Machthaber in zahlreichen Massakern tausende Demonstranten abschlachteten, machte sich in Berlin, London und Washington leises Unbehagen breit. Ägypten steuert mit voller Fahrt zurück zur Militärdiktatur. Aus dem arabischen Frühling ist ein arabischer Winter geworden – währenddessen lügt man sich im Westen in die eigene Tasche und phantasiert immer noch von einem „Transformationsprozess“. Der Westen wünscht sich keine Demokratie, sondern Stabilität. Und wenn man dafür die Demokraten niederschießen muss, dann sei dem so.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/arabischer-winter-1305.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Arabischer Winter]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/arabischer-winter-1305.jpg" alt="Arabischer Winter" title="" width="540" height="300"/></a>
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<span class="contributor">Bild von Mostafa Sheshtawy </span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter#commentsStrategienInnere KonflikteAufbruch in ArabienDemokratieMilitärMuslimbruderschaftProtesteÄgyptenAnalyseSat, 24 Aug 2013 09:20:41 +0000Jens Berger4941 at http://dasdossier.deDemokratischer Frühling am Bosporus?
http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/demokratischer-fruehling-am-bosporus
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Zur Lage in der Türkei </div>
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<p>Ausgegangen sind die Proteste am zentralen Taksim-Platz in Istanbul. Befeuert durch das überaus harte Vorgehen der Polizei gegen ein Protestcamp breiteten sich die Demonstrationen binnen kurzem auf zahlreiche weitere Städte der Türkei aus. Offenbar geht es den Menschen dort um mehr als nur ein paar Parkschützer, es ist nicht nur ein S21-Protest à la turquoise.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/39/39269/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Gerrit Wustmann</a> sieht in den aktuellen Auseinandersetzungen den möglichen Beginn einer starken Zivilgesellschaft. Und damit einen Demokratisierungsschub für ein Land, das bislang zwar mit guten Wirtschaftsdaten aufwarten konnte, nicht aber mit einer wirklich umfassenden Selbstbestimmung:</p>
<blockquote><p>Fehlende Mitspracherechte und Meinungsfreiheit, tiefe Eingriffe in das Alltagsleben der Menschen und weitreichende politische Entscheidungen, die über die Köpfe der Bevölkerung hinweg gefällt werden, haben in den letzten Jahren den Unmut der Menschen anwachsen lassen. Die türkische Demokratie beschränkt sich weitestgehend darauf, dass man am Wahltag ein Kreuzchen machen darf. In kaum einem Land sitzen so viele Journalisten im Gefängnis wie in der Türkei, kritische Medien gibt es fast nicht, Schriftsteller und Intellektuelle, die sich kritisch äußern, werden regelmäßig vor Gericht gezerrt.</p>
</blockquote>
http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/demokratischer-fruehling-am-bosporus#commentsStaatInnere KonflikteSoziale BewegungenIstanbulProtesteRecep Tayyip ErdoganTürkeiEmpfehlungThu, 06 Jun 2013 21:11:01 +0000Axel Weipert4921 at http://dasdossier.deWeihen für die falschen Erben
http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/weihen-fuer-die-falschen-erben
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Eine Absolution für den Status quo </div>
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<p>Vor drei Jahren Barack Obama und nun die EU: Der Friedensnobelpreis droht zu einer Art Bambi-Verleihung zu verkommen. Nicht umsonst ruft die Entscheidung aus Oslo, den diesjährigen Preis an die Europäische Union zu vergeben, einmal mehr irritierte Reaktionen hervor. Sicher, das Komitee würdigte mit seiner Wahl die nicht zu bestreitenden historischen Errungenschaften der EU. Der Weg von einer Montanunion über die EWG, die EG und zuletzt die EU ermöglichte das friedliche Zusammenwachsen eines über Jahrhunderte kriegsgebeutelten Kontinents. Aus einem Trümmerfeld entwickelte sich eine zumindest nach innen gerichtet friedliche Hochburg des Wohlstandes. Seit der Pax Romana gab es keine längere Friedensperiode mehr als die seit 1945. Aus historischer Perspektive ist der Friedensnobelpreis für die EU sicher nachvollziehbar.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/weihen-fuer-die-falschen-erben-1247.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Weihen für die falschen Erben]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/weihen-fuer-die-falschen-erben-1247.jpg" alt="Weihen für die falschen Erben" title="" width="200" height="200"/></a>
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<span class="contributor">Bild von Alex Bikfalvi</span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/weihen-fuer-die-falschen-erben" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/weihen-fuer-die-falschen-erben#commentsStaatKriege & KonflikteDemokratieEuropäische UnionFriedensnobelpreisEuropaMeinungThu, 18 Oct 2012 09:12:05 +0000Sebastian Müller4825 at http://dasdossier.deFrieden durch Abschreckung?
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/frieden-durch-abschreckung
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Zu den Atomwaffen im Kalten Krieg - und danach </div>
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<p>Der Historiker <a href="http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2012/03/Wettruesten-Kalter-Krieg-USA-UdSSR/komplettansicht" class="urlicon urlicon-zeit">Eckart Conze</a> - einer breiteren Öffentlichkeit durch seine Mitwirkung an »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Amt_und_die_Vergangenheit" class="urlicon urlicon-wikipedia">Das Amt</a>« bekannt geworden - analysiert die Rolle der Atomwaffen im Kalten Krieg. Das häufig formulierte Argument, gerade die extreme Vernichtungskapazität dieser Bomben habe den Frieden gesichert, stellt er dabei in Frage. Denn das setze voraus, dass alle Beteiligten rational handeln, also die Folgen ihrer Entscheidungen abwägen würden. Das sei zwar damals so gewesen, ist aber keineswegs selbstverständlich. Gerade heute, in einer zunehmend unübersichtlicher werdenden Welt, könne davon immer weniger ausgegangen werden. Hinzu komme, dass der Kalte Krieg immer ein äußerst prekärer Frieden war: Die zahlreichen, schweren Krisen zeigten das. Hinzu komme noch die enorme wirtschaftliche Belastung durch die massive Aufrüstung. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass es mehrfach gerade auch in der BRD starke Friedensbewegungen gab, die sich mit ihren Anliegen aber nicht durchsetzen konnten.</p>
<h5 id="Kommentar">
Kommentar</h5>
<p>Sicher hat Conze Recht mit seiner Betonung, dass der Kalte Krieg, gerade im Rückblick, stabiler scheine, als er war. Und ja: Die Kosten der Rüstung allein richteten schon extreme Schäden an, ohne dass die Bomben überhaupt eingesetzt wurden. Das bedeutet aber zugleich, dass irgendwer von dieser Aufrüstung auch enorm profitierte: Sei es die westliche Industrie oder das sowjetische Pendant eines bürokratischen Apparats. Vor allem aber sieht Conze heute die Gefahr vor allem in Regimes wie Iran oder in einem möglichen Nuklearterrorismus begründet. Das wäre noch zu hinterfragen. Denn Fakt ist: Der bis heute einzige Einsatz von Atomwaffen im Krieg wurde von der Regierung eines demokratischen westlichen Landes angeordnet. Und umgekehrt: Warum geht er davon aus, dass die Regierung in Teheran nicht rational handelt? Man muss die Ziele dieses Regimes ja nicht teilen oder verteidigen - aber es wäre kaum seit über 30 Jahren an der Macht, wenn es sich irrational verhalten hätte. Vielmehr zeigen viele Fälle aus der jüngeren Vergangenheit ja gerade, dass es rational agiert. Und dazu gehört unter Umständen auch der Wille, Atomwaffen zu besitzen. Im Übrigen war bis dato noch keine Terrorgruppe in der Lage, sich Atomwaffen zu beschaffen oder gar einzusetzen. </p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/frieden-durch-abschreckung-1244.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Atomwaffentest]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/frieden-durch-abschreckung-1244.jpg" alt="Atomwaffentest" title="Atomwaffentest" width="200" height="180"/></a>
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Atomwaffentest <span class="contributor">Bild von vaXzine</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/frieden-durch-abschreckung#commentsGeschichteStrategienKriege & KonflikteMilitärAtomkriegKalter KriegPazifismusRüstungSowjetunionDeutschlandRusslandUSAThu, 20 Sep 2012 22:51:23 +0000Axel Weipert4816 at http://dasdossier.deFriede, Freude, Pflastersteine
http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/soziale-bewegungen/friede-freude-pflastersteine
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Über das Versagen der bürgerlichen Medien nach den Blockupy-Protesten. Ein Gastbeitrag von Ralf Hoffrogge </div>
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<p>Vielen Aktiven, die am vorigen Samstag und Sonntag von den Blockupy-Protesten aus der Frankfurter Innenstadt in ihre Heimatstädte zurückkehrten, musste der Montag wie eine Art Aschermittwoch erscheinen - zumindest was die Tagespresse anging. Ihr Protest, der im Vorverkauf als Geisterbahn durch die Medien dampfte, zwischendurch mangels Interesse kurz abgesetzt wurde, gipfelte schließlich in der massenmedialen Premierenshow am 19. Mai irgendwo zwischen Halloween und Karneval. Die Polizei habe sich blamiert - die Aktionen dagegen seien bunt, kreativ, fröhlich und vor allem eines gewesen: friedlich. Daher landeten sie dann konsequent am Montag danach auch nicht mehr auf den Titelseiten.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/friede-freude-pflastersteine-1213.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/friede-freude-pflastersteine-1213.jpg" alt="(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt" title="(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt" width="540" height="300"/></a>
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(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt <span class="contributor">Bild von picture4it</span>
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<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/soziale-bewegungen/friede-freude-pflastersteine" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/soziale-bewegungen/friede-freude-pflastersteine#commentsSoziale BewegungenFrankfurtPolizeiProtesteDeutschlandMeinungThu, 24 May 2012 14:40:12 +00004671 at http://dasdossier.deBodycount
http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/bodycount
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Die Opfer des "Krieges gegen den Terror" </div>
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<p>Im Jahr 2007 schätzten US-Amerikaner in einer Umfrage die Anzahl der Todesopfer des Irakkrieges auf unter 10.000. Und das trotz jahrelanger intensiver Berichterstattung über die Kampfhandlungen und deren Folgen auch für die Zivilbevölkerung. Die tatsächliche Zahl liegt nach fundierten Schätzungen bei etwa <a href="http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_Opferzahlen2012.pdf" class="urlicon urlicon-ippnw">1,5 Millionen</a>. In Pakistan und Afghanistan sind es erheblich weniger. Natürlich kennt das exakte Ausmaß niemand, aber es gibt doch eine Reihe von Methoden, hier zumindest plausible Zahlen zu ermitteln. Häufig sind die in der Öffentlichkeit genannten allerdings deutlich zu niedrig angesetzt. Weil in Ländern mit zerstörter Infrastruktur kaum zuverlässige und umfassende Informationen zu bekommen sind, oder weil es politisch so gewollt ist.</p>
<p>Man mag es zynisch finden, sich dem Kriegsgeschehen über solche nackten Zahlen zu nähern. Aber sie zeigen doch eines sehr deutlich: Der Krieg gegen den Terror hat nicht Gewalt verhindert, sondern potenziert. Und das in einem Ausmaß, das schockiert. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Interventionen wie in Libyen und Somalia oder eventuell bevorstehender wie in Syrien sollte das zu denken geben.</p>
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<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/bodycount-1202.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][US-Soldat im Irak 2007]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/bodycount-1202.jpg" alt="US-Soldat im Irak 2007" title="US-Soldat im Irak 2007" width="540" height="300"/></a>
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US-Soldat im Irak 2007 <span class="contributor">Bild von The U.S. Army</span>
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http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/bodycount#commentsKriege & KonflikteGewaltAfghanistankriegBesetzung des Irak 2003–2011TerrorAfghanistanIrakPakistanUSAEmpfehlungSat, 19 May 2012 10:26:03 +0000Axel Weipert4662 at http://dasdossier.de