Advertise with Googlier.com das Dossier | Proteste http://dasdossier.de/stichwort/proteste de Polyphonie der Massen http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/polyphonie-der-massen <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Der Diskurs der Arbeiteremanzipation aus der Nacht der Ideologie. Einige Hintergründe zu einem seltsamen Buch Jacques Rancières </div> </div> </div> <p>&bdquo;Es ist schon ein seltsames Buch&ldquo;, charakterisierte k&uuml;rzlich ein Bekannter <em>Die Nacht der Proletarier</em>, die bereits 1981 ver&ouml;ffentlichte und seit September letzten Jahres erstmals auf deutsch vorliegende Dissertation Jacques Ranci&egrave;res. Die zeitgen&ouml;ssische Kritik sah darin, wo sie am strengsten urteilte, lediglich &bdquo;Literatur&ldquo;. Verzichtet Ranci&egrave;re doch durchweg &bdquo;auf die erkl&auml;rende Distanz&ldquo;, die geeignet w&auml;re, das Denken der LeserInnen zu entlasten, indem sie das Denken der Untersuchungsobjekte verwirft. Stattdessen werden die <em>Objekte</em> dieser genealogischen Untersuchung &uuml;ber die politische Subjektivierung und das Denken der Arbeiter, die 1830 die Erfahrung der Pariser Julirevolution gemacht hatten, als <em>Subjekte</em> ernst genommen. Und als solche kommen sie selbst ausf&uuml;hrlich zu Wort, ohne dass ihre &Auml;u&szlig;erungen nur dazu dienten, diese oder jene vorgefasste Ansicht zu illustrieren.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Rechteck klein Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/polyphonie-der-massen-1325.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Polyphonie der Massen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Rechteck_klein imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Rechteck_klein imagecache-field_imagefield-Rechteck_klein"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Rechteck_klein/imagefield/polyphonie-der-massen-1325.jpg" alt="Polyphonie der Massen" title="" width="132" height="200"/></a> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/polyphonie-der-massen" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/polyphonie-der-massen#comments Geschichte Arbeiterbewegung Frankreich Rezension Fri, 19 Sep 2014 14:52:55 +0000 Jan Rolletschek 5035 at http://dasdossier.de Pink Empowerment http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/soziale-bewegungen/pink-empowerment <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Frauen kämpfen in Indien um ihre Rechte </div> </div> </div> <p>Wenn in den Medien von Frauen in Indien die Rede ist, geht es meist um Unterdr&uuml;ckung oder gar Vergewaltigungen. Doch seit einigen Jahren zeigen Frauen dort mit wachsendem Erfolg, dass es auch anders geht. Bekleidet mit traditionellen Saris - aber ganz in pink - schlie&szlig;en sie sich zusammen und protestieren gegen ungerechte Behandlung und Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass viele der Aktivistinnen weder lesen noch schreiben k&ouml;nnen und vielfach aus &auml;rmlichen Landregionen stammen. Sogar einige Politiker mussten bereits einlenken, nachdem die Frauen vehement auf Missst&auml;nde hingewiesen hatten. Amana Fontanella-Khan hat nun ein Buch zum Thema verfasst: <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-24503-7" class="urlicon urlicon-hanser-literaturverlage">Pink Sari Revolution</a>.</p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/soziale-bewegungen/pink-empowerment#comments Soziale Bewegungen Frauen Proteste Indien Mon, 31 Mar 2014 18:49:27 +0000 Axel Weipert 5002 at http://dasdossier.de Alarmstufe Orange http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/alarmstufe-orange <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ist eine zunehmende Eskalation in der Ukraine noch zu verhindern? </div> </div> </div> <p>Die Ereignisse in der Ukraine erscheinen als eine Wiederkehr der &raquo;Orangenen Revolution&laquo; 2004 &#8211; im Gegensatz zu den Ereignissen vor fast zehn Jahren wird dieser Konflikt jedoch nicht friedlich ausgetragen. Die zugespitzte Auseinandersetzung rund um den Platz der Unabh&auml;ngigkeit in Kiew forderte erst Todesopfer auf beiden Seiten, bei Demonstranten und Polizisten, und f&uuml;hrte sp&auml;ter zur Flucht des Pr&auml;sidenten Janukowitsch &uuml;ber Charkow&nbsp; und die Krim ins russische Rostow. Ein Kompromiss zwischen Regierung und Opposition, aushandelt von den Au&szlig;enministern von Polen, Frankreich und Deutschland am 21. Februar, wurde somit &uuml;bergangen. Obwohl sich der Pr&auml;sident mit den Verhandlungsf&uuml;hrern der Opposition bereits auf Neuwahlen geeinigt hatten, erkl&auml;rte das Parlament, die oberste Rada, den Pr&auml;sidenten am 22. Februar unter dem Druck der Proteste einstimmig f&uuml;r abgesetzt und setzte einen Kandidaten der Opposition, Alexander Turtschinow, als Interimspr&auml;sident ein. Diese kompromisslose Entscheidung setzte sich &uuml;ber das von der Verfassung vorgesehene Verfahren zur Amtsenthebung des Pr&auml;sidenten hinweg und versperrte dadurch einen Ausweg aus der Krise. Zahlreiche Provinzgouverneure im S&uuml;den und im Osten des Landes erkennen diesen Akt nicht an. Die Erm&auml;chtigung des russischen Milit&auml;rs zum Einsatz in der Ukraine erweitert die Staats- und Verfassungskrise um die Gefahr einer milit&auml;rischen Konfrontation.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/alarmstufe-orange-1319.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/alarmstufe-orange-1319.jpg" alt="Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew" title="Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Ende Januar 2014 auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew <span class="contributor">Bild von Sasha Maksymenko</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/alarmstufe-orange" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/alarmstufe-orange#comments Strategien Kriege & Konflikte Innere Konflikte Besetzung Europäische Union Proteste Russland Ukraine Analyse Tue, 04 Mar 2014 11:37:17 +0000 Martin Atzler 4996 at http://dasdossier.de Das Rote Berlin http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/das-rote-berlin <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Lesetipp </div> </div> </div> <p>&bdquo;Berlin geh&ouml;rt uns!&ldquo; &ndash; Das konnte August Bebel voller Stolz verk&uuml;nden. &Uuml;ber viele Jahre hinweg war die Arbeiterbewegung hier tats&auml;chlich die gr&ouml;&szlig;te der Welt. Das Rote Berlin behandelt diese Geschichte von ihren Anf&auml;ngen im 19. Jahrhundert bis zum Dritten Reich. Spannend geschrieben, ohne dabei auf historische Genauigkeit zu verzichten. Das Rote Berlin will Geschichte durch Geschichten verst&auml;ndlich machen und setzt kein umfassendes Vorwissen voraus. Sicher wird aber auch der Kenner der Stadtgeschichte auf bisher unbekannte Episoden und Fakten sto&szlig;en.</p> <p> Weit &uuml;ber Deutschlands Grenzen hinaus wurde die Berliner Arbeiterbewegung als Vorbild angesehen. In dieser Darstellung werden ihre Breite und ihr Facettenreichtum deutlich. Die Entwicklung von Parteien und Gewerkschaften wird ebenso gew&uuml;rdigt wie spontane Aktionen und das soziale und kulturelle Milieu. Neben Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten geht es auch um die ber&uuml;chtigten Rehberger und Wilden Cliquen, um die revolution&auml;ren Obleute und rebellierende Arbeitslose, um die Blumenstra&szlig;enkrawalle, den Bierboykott, die Rote Insel oder den Arbeitersport. Denn all das war Teil der Arbeiterbewegung. Sie war kein monolithischer Block, sondern ein vielschichtiges Gebilde von einander erg&auml;nzenden, manchmal auch miteinander rivalisierenden Teilen.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Rechteck Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/das-rote-berlin-1310.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Das Rote Berlin]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Rechteck imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Rechteck imagecache-field_imagefield-Rechteck"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Rechteck/imagefield/das-rote-berlin-1310.jpg" alt="Das Rote Berlin" title="" width="200" height="297"/></a> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/das-rote-berlin#comments Geschichte Soziale Bewegungen Arbeiterbewegung Berlin Erster Weltkrieg Kaiserreich Proteste SPD Weimarer Republik Deutschland Thu, 12 Sep 2013 16:53:23 +0000 Stefan Meyer 4971 at http://dasdossier.de Arabischer Winter http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Wenn „Demokratie“ zum Kampfbegriff wird </div> </div> </div> <p>Demokratie ist f&uuml;r die westliche Politik nur dann erstrebenswert, wenn bei Wahlen die &bdquo;Richtigen&ldquo; gewinnen. Der Muslimbruder Mohammed Mursi geh&ouml;rte nicht dazu. Daher haben die Regierungen der westlichen Welt offenbar auch kein gro&szlig;es Problem damit, dass der demokratisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident &Auml;gyptens durch eine Junta aus dem Amt geputscht wurde. Erst als die neuen Machthaber in zahlreichen Massakern tausende Demonstranten abschlachteten, machte sich in Berlin, London und Washington leises Unbehagen breit. &Auml;gypten steuert mit voller Fahrt zur&uuml;ck zur Milit&auml;rdiktatur. Aus dem arabischen Fr&uuml;hling ist ein arabischer Winter geworden &ndash; w&auml;hrenddessen l&uuml;gt man sich im Westen in die eigene Tasche und phantasiert immer noch von einem &bdquo;Transformationsprozess&ldquo;. Der Westen w&uuml;nscht sich keine Demokratie, sondern Stabilit&auml;t. Und wenn man daf&uuml;r die Demokraten niederschie&szlig;en muss, dann sei dem so.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/arabischer-winter-1305.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Arabischer Winter]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/arabischer-winter-1305.jpg" alt="Arabischer Winter" title="" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von Mostafa Sheshtawy </span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/geopolitik/strategien/arabischer-winter#comments Strategien Innere Konflikte Aufbruch in Arabien Demokratie Militär Muslimbruderschaft Proteste Ägypten Analyse Sat, 24 Aug 2013 09:20:41 +0000 Jens Berger 4941 at http://dasdossier.de Demokratischer Frühling am Bosporus? http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/demokratischer-fruehling-am-bosporus <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zur Lage in der Türkei </div> </div> </div> <p>Ausgegangen sind die Proteste am zentralen Taksim-Platz in Istanbul. Befeuert durch das &uuml;beraus harte Vorgehen der Polizei gegen ein Protestcamp breiteten sich die Demonstrationen binnen kurzem auf zahlreiche weitere St&auml;dte der T&uuml;rkei aus. Offenbar geht es den Menschen dort um mehr als nur ein paar Parksch&uuml;tzer, es ist nicht nur ein S21-Protest &agrave; la turquoise.</p> <p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/39/39269/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Gerrit Wustmann</a> sieht in den aktuellen Auseinandersetzungen den m&ouml;glichen Beginn einer starken Zivilgesellschaft. Und damit einen Demokratisierungsschub f&uuml;r ein Land, das bislang zwar mit guten Wirtschaftsdaten aufwarten konnte, nicht aber mit einer wirklich umfassenden Selbstbestimmung:</p> <blockquote><p>Fehlende Mitspracherechte und Meinungsfreiheit, tiefe Eingriffe in das Alltagsleben der Menschen und weitreichende politische Entscheidungen, die &uuml;ber die K&ouml;pfe der Bev&ouml;lkerung hinweg gef&auml;llt werden, haben in den letzten Jahren den Unmut der Menschen anwachsen lassen. Die t&uuml;rkische Demokratie beschr&auml;nkt sich weitestgehend darauf, dass man am Wahltag ein Kreuzchen machen darf. In kaum einem Land sitzen so viele Journalisten im Gef&auml;ngnis wie in der T&uuml;rkei, kritische Medien gibt es fast nicht, Schriftsteller und Intellektuelle, die sich kritisch &auml;u&szlig;ern, werden regelm&auml;&szlig;ig vor Gericht gezerrt.</p> </blockquote> http://dasdossier.de/presseschau/macht/staat/demokratischer-fruehling-am-bosporus#comments Staat Innere Konflikte Soziale Bewegungen Istanbul Proteste Recep Tayyip Erdogan Türkei Empfehlung Thu, 06 Jun 2013 21:11:01 +0000 Axel Weipert 4921 at http://dasdossier.de Weihen für die falschen Erben http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/weihen-fuer-die-falschen-erben <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Absolution für den Status quo </div> </div> </div> <p>Vor drei Jahren Barack Obama und nun die EU: Der Friedensnobelpreis droht zu einer Art Bambi-Verleihung zu verkommen. Nicht umsonst ruft die Entscheidung aus Oslo, den diesj&auml;hrigen Preis an die Europ&auml;ische Union zu vergeben, einmal mehr irritierte Reaktionen hervor. Sicher, das Komitee w&uuml;rdigte mit seiner Wahl die nicht zu bestreitenden historischen Errungenschaften der EU. Der Weg von einer Montanunion &uuml;ber die EWG, die EG und zuletzt die EU erm&ouml;glichte das friedliche Zusammenwachsen eines &uuml;ber Jahrhunderte kriegsgebeutelten Kontinents. Aus einem Tr&uuml;mmerfeld entwickelte sich eine zumindest nach innen gerichtet friedliche Hochburg des Wohlstandes. Seit der Pax Romana gab es keine l&auml;ngere Friedensperiode mehr als die seit 1945. Aus historischer Perspektive ist der Friedensnobelpreis f&uuml;r die EU sicher nachvollziehbar.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/weihen-fuer-die-falschen-erben-1247.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Weihen für die falschen Erben]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/weihen-fuer-die-falschen-erben-1247.jpg" alt="Weihen für die falschen Erben" title="" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von Alex Bikfalvi</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/weihen-fuer-die-falschen-erben" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/weihen-fuer-die-falschen-erben#comments Staat Kriege & Konflikte Demokratie Europäische Union Friedensnobelpreis Europa Meinung Thu, 18 Oct 2012 09:12:05 +0000 Sebastian Müller 4825 at http://dasdossier.de Frieden durch Abschreckung? http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/frieden-durch-abschreckung <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zu den Atomwaffen im Kalten Krieg - und danach </div> </div> </div> <p>Der Historiker <a href="http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2012/03/Wettruesten-Kalter-Krieg-USA-UdSSR/komplettansicht" class="urlicon urlicon-zeit">Eckart Conze</a> - einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit durch seine Mitwirkung an &raquo;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Amt_und_die_Vergangenheit" class="urlicon urlicon-wikipedia">Das Amt</a>&laquo; bekannt geworden - analysiert die Rolle der Atomwaffen im Kalten Krieg. Das h&auml;ufig formulierte Argument, gerade die extreme Vernichtungskapazit&auml;t dieser Bomben habe den Frieden gesichert, stellt er dabei in Frage. Denn das setze voraus, dass alle Beteiligten rational handeln, also die Folgen ihrer Entscheidungen abw&auml;gen w&uuml;rden. Das sei zwar damals so gewesen, ist aber keineswegs selbstverst&auml;ndlich. Gerade heute, in einer zunehmend un&uuml;bersichtlicher werdenden Welt, k&ouml;nne davon immer weniger ausgegangen werden. &nbsp;Hinzu komme, dass der Kalte Krieg immer ein &auml;u&szlig;erst prek&auml;rer Frieden war: Die zahlreichen, schweren Krisen zeigten das. Hinzu komme noch die enorme wirtschaftliche Belastung durch die massive Aufr&uuml;stung. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass es mehrfach gerade auch in der BRD starke Friedensbewegungen gab, die sich mit ihren Anliegen aber nicht durchsetzen konnten.</p> <h5 id="Kommentar"> Kommentar</h5> <p>Sicher hat Conze Recht mit seiner Betonung, dass der Kalte Krieg, gerade im R&uuml;ckblick, stabiler scheine, als er war. Und ja: Die Kosten der R&uuml;stung allein richteten schon extreme Sch&auml;den an, ohne dass die Bomben &uuml;berhaupt eingesetzt wurden. Das bedeutet aber zugleich, dass irgendwer von dieser Aufr&uuml;stung auch enorm profitierte: Sei es die westliche Industrie oder das sowjetische Pendant eines b&uuml;rokratischen Apparats. Vor allem aber sieht Conze heute die Gefahr vor allem in Regimes wie Iran oder in einem m&ouml;glichen Nuklearterrorismus begr&uuml;ndet. Das w&auml;re noch zu hinterfragen. Denn Fakt ist: Der bis heute einzige Einsatz von Atomwaffen im Krieg wurde von der Regierung eines demokratischen westlichen Landes angeordnet. Und umgekehrt: Warum geht er davon aus, dass die Regierung in Teheran nicht rational handelt? Man muss die Ziele dieses Regimes ja nicht teilen oder verteidigen - aber es w&auml;re kaum seit &uuml;ber 30 Jahren an der Macht, wenn es sich irrational verhalten h&auml;tte. Vielmehr zeigen viele F&auml;lle aus der j&uuml;ngeren Vergangenheit ja gerade, dass es rational agiert. Und dazu geh&ouml;rt unter Umst&auml;nden auch der Wille, Atomwaffen zu besitzen. Im &Uuml;brigen war bis dato noch keine Terrorgruppe in der Lage, sich Atomwaffen zu beschaffen oder gar einzusetzen.&nbsp;</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/frieden-durch-abschreckung-1244.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Atomwaffentest]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/frieden-durch-abschreckung-1244.jpg" alt="Atomwaffentest" title="Atomwaffentest" width="200" height="180"/></a> <div class="image-caption"> Atomwaffentest <span class="contributor">Bild von vaXzine</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/geschichte/frieden-durch-abschreckung#comments Geschichte Strategien Kriege & Konflikte Militär Atomkrieg Kalter Krieg Pazifismus Rüstung Sowjetunion Deutschland Russland USA Thu, 20 Sep 2012 22:51:23 +0000 Axel Weipert 4816 at http://dasdossier.de Friede, Freude, Pflastersteine http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/soziale-bewegungen/friede-freude-pflastersteine <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Über das Versagen der bürgerlichen Medien nach den Blockupy-Protesten. Ein Gastbeitrag von Ralf Hoffrogge </div> </div> </div> <p>Vielen Aktiven, die am vorigen Samstag und Sonntag von den Blockupy-Protesten aus der Frankfurter Innenstadt in ihre Heimatst&auml;dte zur&uuml;ckkehrten, musste der Montag wie eine Art Aschermittwoch erscheinen - zumindest was die Tagespresse anging. Ihr Protest, der im Vorverkauf als Geisterbahn durch die Medien dampfte, zwischendurch mangels Interesse kurz abgesetzt wurde, gipfelte schlie&szlig;lich in der massenmedialen Premierenshow am 19. Mai irgendwo zwischen Halloween und Karneval. Die Polizei habe sich blamiert - die Aktionen dagegen seien bunt, kreativ, fr&ouml;hlich und vor allem eines gewesen: friedlich. Daher landeten sie dann konsequent am Montag danach auch nicht mehr auf den Titelseiten.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/friede-freude-pflastersteine-1213.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/friede-freude-pflastersteine-1213.jpg" alt="(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt" title="(Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> (Nicht) immer eine Reise wert: Frankfurt <span class="contributor">Bild von picture4it</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/soziale-bewegungen/friede-freude-pflastersteine" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/soziale-bewegungen/friede-freude-pflastersteine#comments Soziale Bewegungen Frankfurt Polizei Proteste Deutschland Meinung Thu, 24 May 2012 14:40:12 +0000 4671 at http://dasdossier.de Bodycount http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/bodycount <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die Opfer des &quot;Krieges gegen den Terror&quot; </div> </div> </div> <p>Im Jahr 2007 sch&auml;tzten US-Amerikaner in einer Umfrage die Anzahl der Todesopfer des Irakkrieges auf unter 10.000. Und das trotz jahrelanger intensiver Berichterstattung &uuml;ber die Kampfhandlungen und deren Folgen auch f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung. Die tats&auml;chliche Zahl liegt nach fundierten Sch&auml;tzungen bei etwa <a href="http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_Opferzahlen2012.pdf" class="urlicon urlicon-ippnw">1,5 Millionen</a>. In Pakistan und Afghanistan sind es erheblich weniger. Nat&uuml;rlich kennt das exakte Ausma&szlig; niemand, aber es gibt doch eine Reihe von Methoden, hier zumindest plausible Zahlen zu ermitteln. H&auml;ufig sind die in der &Ouml;ffentlichkeit genannten allerdings deutlich zu niedrig angesetzt. Weil in L&auml;ndern mit zerst&ouml;rter Infrastruktur kaum zuverl&auml;ssige und umfassende Informationen zu bekommen sind, oder weil es politisch so gewollt ist.</p> <p>Man mag es zynisch finden, sich dem Kriegsgeschehen &uuml;ber solche nackten Zahlen zu n&auml;hern. Aber sie zeigen doch eines sehr deutlich: Der Krieg gegen den Terror hat nicht Gewalt verhindert, sondern potenziert. Und das in einem Ausma&szlig;, das schockiert. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Interventionen wie in Libyen und Somalia oder eventuell bevorstehender wie in Syrien sollte das zu denken geben.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/bodycount-1202.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][US-Soldat im Irak 2007]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/bodycount-1202.jpg" alt="US-Soldat im Irak 2007" title="US-Soldat im Irak 2007" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> US-Soldat im Irak 2007 <span class="contributor">Bild von The U.S. Army</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/geopolitik/kriege-konflikte/bodycount#comments Kriege & Konflikte Gewalt Afghanistankrieg Besetzung des Irak 2003–2011 Terror Afghanistan Irak Pakistan USA Empfehlung Sat, 19 May 2012 10:26:03 +0000 Axel Weipert 4662 at http://dasdossier.de