Ein Brautkleid für den schönsten Tag des Jahres zu Zeiten von Corona suchen, finden, anprobieren und sich wie eine Prinzessin fühlen, ist derzeit etwas schwieriger. So wird der Lockdown weiterhin...
So wird der Lockdown weiterhin von Woche zu Woche verlängert und viele Bräute fürchten, dass sie für ihren tollsten Tag, der Hochzeit, kein Brautkleid finden, das für sie bestimmt ist.
Dieser Blogartikel soll aber die vielen kreativen Möglichkeiten zeigen und Fragen rund um das Thema Brautkleid Kauf während Corona beantworten. Denn die Ausstatter für Brautmoden bieten viele Möglichkeiten an.
in einem anderen Blogbeitrag habe ich schon mal alles für Euch zum Thema Brauktleid zusammengetragen und Euch einen Zeitplan an die Hand gegeben. Die meisten Brautkleider sind nicht von der Stange und müssen in den meisten Fällen in Eurer Größe bestellt und evtl. auch noch abgeändert werden. So gehen einige Woche vom Finden des richtigen Brautkleids bis zur finalen Anprobe schon mal ins Land. Ihr solltet also rechtzeitig mit der Suche nach Eurem Brautkleid anfangen.
Viele Geschäfte die derzeit vom Lockdown betroffen sind und nicht öffnen dürfen, sind auch Brautmode Geschäfte. Viele von Ihnen bieten aber auch weiterhin ihren Bräuten einen kreativen Service an.
Ein Anruf beim Brautmodengeschäft gibt Aufschluss, welche Möglichkeiten sie Euch bieten.
Ein Brautkleid kauft man nicht von der Stange. Im Brautladen gibt es einige Modelle in unterschiedlichen Größen. Es kann sein, dass du ein Brautkleid anprobierst, dass die zwei Nummer zu groß oder sogar zu klein ist.
Wenn Du Dein Kleid gefunden hast, wird es speziell für dich in der richtigen Größe bestellt. Das dauert etwas. Zudem kommen ggfls. noch ein paar Änderungen am Brautkleid und eine letzte Anprobe, so das es Dir perfekt passt.
Daher sollte man sich auch bereits zu normalen Zeiten etwas Zeit dafür einplanen, wie ihr auch in meinem Blog nachlesen könnt. Jetzt zu Corona kann es bei der Lieferzeit Deines Brautkleids zu Verzögerungen kommen, daher plane etwas mehr Zeit dafür ein.
Sobald Lockerungen zur Corona Pandemie ausgesprochen werden, sind die Brautmoden Geschäfte im Normalfall ganz normal für Euch geöffnet.
Allerdings unter höheren Auflagen wie Hygienvorschriften. Das bedeutet mitunter:
Ruft beim Brautmoden Laden an und fragt nach Möglichkeiten und Terminen während und nach Corona Lockdown.
Ich durfte die Eröffnung von White Silhuette the Curvy Bride in München mit meiner Kamera und dem Fernsehteam von Zwischen Tüll und Tränen begleiten.
Unter strengen Bedingungen gibt es für die Aufzeichnung der Sendung für Bräute und das Brautmoden Geschäft eine Ausnahmegenehmigung.
Falls Du also sowieso bereits mit dem Gedanken gespielt hast an einem solchen Format einmal teilnehmen zu wollen, hast Du sogar während dem Corona Lockdown die Möglichkeit dazu.
Can’t get enough?
Ein Brautkleid für den schönsten Tag des Jahres zu Zeiten von Corona suchen, finden, anprobieren und sich wie eine Prinzessin fühlen, ist derzeit etwas schwieriger. So wird der Lockdown weiterhin...
Mit Erkunde die Welt beginnt die Fotoparade 2020 unter dem Titel: Spaß am Fotografieren - Fotoparade 2020 Spezial – Coole Bilder trotz Corona! Letztes Jahr war das Motto der FopaNet 6 Pärchen...
Wer auf der Suche nach ein paar Geschenkideen für Fotografen ist, denkt zuerst an teures Equipment wie Kameras, Objektive und Zubehör. Aber es gibt wunderbare Alternativen für jede Preisklasse, ob...
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]]>Mit Erkunde die Welt beginnt die Fotoparade 2020 unter dem Titel: Spaß am Fotografieren – Fotoparade 2020 Spezial – Coole Bilder trotz Corona!
Letztes Jahr war das Motto der FopaNet 6 Pärchen gegensätzlicher Begriffe und das Jahr davor habe ich meinen Rückblick auf das vergangene Jahr den Titel verpasst: Ein ganzes halbes Jahr. Es ist heuer mein drittes mal das ich bei der Fotoparade dabei bin. Diesmal sind es andere Umstände und auch die „Spielregel“ haben sich in diesem Jahr zur FopaNet geändert.
Es gibt dieses Jahr keine Vorgaben. Alles was zählt ist die Freude an der Fotografie, ein ganz persönlicher Rückblick auf die Bilder aus dem Jahr 2020.
Ein volles und aufregendes Jahr steht zu Jahresanfang in meinem Kalender. Hochzeiten, Kommunion und Reisen, Ideen, Schreiben, Träume…. stehen im Terminkalender. Aber dann kam der Corona Virus und die Welt blieb im ersten Augenblick stehen und alle merkten, wir sind alle gleich, wir sind alle verletzlich, alle erstarrten und stehen vor der selben Ratlosigkeit.
Damit beginnt mein Rückblick mit einem Bild aus dem ersten Monat des Jahres.

Es schneit und der Winter scheint nun endlich angekommen zu sein. Ich fahre an den Ammersee und bin dort fast für mich alleine. Es ist klirren kalt und nach kurzer Zeit die Hände blau. Da hilft auch der Tee kaum noch etwas,
Auf dem See schwimmen all die Vögel, die wohl nicht in den Süden gezogen sind und ich frage mich, ob sie keine kalten Füße bekommen. Ich würde mich sehr gut als Zugvogel eignen. Sobald die Temperaturen unter 20 Grad fallen, würde ich meinen Weg gen Süden machen. So stapfe ich (vielleicht übertrieben) mit meiner Schneehose, der Thermounterwäsche und mehreren Schichten unter der Skijacke am See entlang.
Dann entdecke ich die feinen Schneeflocken die sich auf den vertrockneten zarten Ästen niedergelassen haben. Es sieht so aus, als hätte der Wind sie dort hin geweht und durch die kleinen Zweige aufgehalten worden.

Die Natur schafft die schönsten Motive.
Es hat wieder geschneit und der Schnee bleibt bei der Kälte liegen. Wenn es leise ist im Wald, kann man seinen Schritten und dem knirschen lauschen.
Bei dieser klirrenden Kälte hat man den Weg für sich alleine, aber nur solange bis ein fleißiges und aufgewecktes Eichhörnchen den Weg kreuzt, sich in die Mitte des Weges auf seine Hinterbeine setzt und dich fragend ansieht. Wir schauten uns lange an, bis jeder entschied seinen eigenen Weg fortzusetzen.

Ich bin wieder zurück am Ammersee. Ein Stück für mich alleine.
Langsam merkt man, dass die Natur wieder blühen möchte, neues Leben in Form von Knospen und Blätter schaffen will.
Nur noch ein paar glitzernde Eiskristalle verraten, es ist noch Winter, sowie auch dieses Silberblatt (Lunaria annua).

Die Knospen haben es geschafft, sie sind zu prächtigen Blüten geworden. Jetzt wird es Zeit für den Frühling. Schon bald werden weitere Frühlingsboten an den Bäumen aufgehen und mit ihren Pastelltönen das Auge erfreuen. Die ersten Insekten finden ihre Nahrung daran und freuen sich auf das rege treiben das im Sommer folgt. Jetzt beginnt das warten auf den Sommer, er steht mit seinen Blüten bereit.

Mittlerweile findet das Leben auch wieder auf den Straßen statt, die Biergärten sind gefüllt, die Seen und Parks erklingen im Lachen von Kindern und welche, die es im Herzen geblieben sind.
Wir vergessen kurzfristig die Situation die uns seit Anfang des Jahres begleitet. Wir haben zu unserem Frohsinn zurückgefunden, freuen uns an der warmen Luft und das draußen sein und miteinander verbringen von sorgenfreier Zeit.
Meine Motive, die ich sonst auch auf meinen Reisen entdecke, finde ich nun weiterhin in meinem kleinen Garten. wir diese wiederkehrende Traumhyazinthe.

Viele strömen jetzt raus in die Natur anstatt in die Ferne zu schweifen. Wie schön es in der eigenen Heimat ist, merken jedoch nur wenige. Denn anstelle eines sanften Fußabdrucks, überwiegt oft der Egoismus.
Schade das wir unsere Welt, Natur und das Drumherum nicht mehr spüren können. Vielleicht ein Grund, der uns dorthin geführt hat, wo wir Mitte des Jahres stehen.
TAKE ONLY MEMORIES LEAVE ONLY FOOTPRINTS
In der Zwischenzeit erfreue ich mich an der riesigen Pfingstrose in meinem Garten, die ich im letzten Jahr als Wegwerfware günstig erstanden hatte. Sie war nicht mehr für den Verkauf geeignet, da sie bereits verblüht war und keine schönen dunkelrosafarbene Pracht zeigte. Aber sie kommt doch wieder, dachte ich mir und nahm sie mit.

Nichts ist verlockender als der Duft der blühenden Knospen für fleißige Bienen und Hummeln.
Auch der Ginster ist oft ein Objekt der Begierde in meinem Garten. So sitze ich vor den schneeweißen Blüten und beobachte die gestreiften Insekten bei ihrer Arbeit.

Mittlerweile leben wir schon 8 Monate mit der Situation. Teilweise ist es in den Hintergrund gerutscht.
Die Grenzen sind wieder offen, der Reiseverkehr findet statt und die ersten sind bereits an den Stränden, die in kurzer Flugzeit erreichbar sind.
Mich zieht es zum Monatsende gen Italien. Ein Land, das ganz besonders schwer von der Situation getroffen wurde. Man merkt es den Menschen vor Ort an, wenn sie auf der Straße hastig den Mundschutz aufsetzen, wenn sie einem begegnen. Wenn Du vor der Eisdiele deine Hände desinfizierst und zwischen Aperol Spritz und deinem nächsten Sitznachbar eine Plexiglasscheibe befindet.
Ich komme nach Hause und im Garten erwartet mich eine große blühende Rose.

Die ersten kommen aus ihrem Urlaub zurück und manche diskutieren bereits über die Folgen.
Der Herbst nähert sich. Die Abende werden kühler, die zuvor bunten Farben verblasen langsam und der Lebenssaft der Pflanzen fliest zurück in die Erde.
Bei einem Sparziergang im Park streift mein Blick über die wundersame Natur. Wo manche Pflanze sich bereits zurückgezogen hat, bleiben andere standhaft und wiederum andere strotzen vor Schönheit, obwohl sie nicht in farbiger Pracht in der Sonne glänzen.

Und dann kam der zweite Lockdown. Lockdown light oder auch „Wellenbrecher Lockdown“ genannt. Für mich hieß es allerdings – angeordnete Quarantäne wegen Erstkontakt zu einer positiv getesteten Person. Zum Glück fiel sowohl der Erste wie auch der zweite Corona Test negativ aus. Der Hausarrest allerdings musste ich bis zum Ende absitzen. Auch der Kollege, der das Corona Virus hatte, hatte zum Glück nur leicht Symptome.
Danach genoss ich wieder meine Sparziergänge vor der Haustüre und fand am Wegesrand eine der wenigen Pusteblumen.

Der rote Ahorn, ein großer Traum von mir ihn in meinen Garten zu haben.
Nun steht er da. Noch klein und verletzlich. Aber er hat Zeit zu wachsen. Der Regen hilft ihm dabei.

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Die Hoffnungen bei den Menschen ist groß. Doch ein Thema polarisiert die Wochen kurz vor Weihnachten. Das feiern im großen Familienkreis ist untersagt, zum Wohle aller
Die Geschäfte, die nicht zu den systemrelevanten gehören, müssen in schließen und die ersten rufen nach fehlenden Weihnachtsgeschenke.
Die Ausgangssperre gilt auch an Weihnachten und Sylvester, doch manche Geschäfte wie Drogerien und Lebensmittelläden, haben dennoch bis 16 Uhr geöffnet. Darin die Menschen, die den Egoismus mancher befriedigen und erst spät zu ihren Familien zurückkehren können.
Vor den Metzgereien bilden sich meterlange Schlangen bis auf die Straße. Ich fahre daran vorbei und denke mir, dies hat uns erst dorthin gebracht, der Mensch scheint nicht viel aus diesem Jahr gelernt zu haben.
Dies ist mein ganz persönlicher Rückblick auf dieses eigenartige Jahr 2020. Meine Sichtweise auf Situationen und ein kleiner Denkanstoß für alle, die sich dafür öffnen möchten und ein Stück bereit sind, Dinge anders zu sehen oder auch zu verändern.
Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er das Jahr reflektiert und welche Wege man im Jahr 2021 geht.
Wer Lust hat mehr Bilder aus der Fotoparade, der schaut sich auf der Seite von Erkunde die Welt um.
Bleibt gesund, ich freue mich auf das Jahr 2021!

Im übirgen, die Fotoparade ist auch immer eine Entdeckungsreise. Man trifft Menschen mit der selben Leidenschaft zu Bildern und auch passenden Wörtern. Einige davon habe ich für mich entdeckt und möchte ich mit Euch teilen, denn Sie sind sehens- und lesenswert. Viel Freude damit!
Bilder und Worte, so ehrlich und tief. Das ist wohl der Grund, warum mir der Beitrag von Seh-n-sucht so gut gefällt. Danke für´s Träumen einladen.
Tolle Bilder, Fernweh und Sternenzauber gibt es auf dem Blogbeitrag von Jennifer Alka Photography zu sehen.
Ein toller Jahresrückblick findet sich auch in den Bildern von Keep Life Simple wieder.
Can’t get enough?
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Wer auf der Suche nach ein paar Geschenkideen für Fotografen ist, denkt zuerst an teures Equipment wie Kameras, Objektive und Zubehör. Aber es gibt wunderbare Alternativen für jede Preisklasse, ob...
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]]>Wer auf der Suche nach ein paar Geschenkideen für Fotografen ist, denkt zuerst an teures Equipment wie Kameras, Objektive und Zubehör. Aber es gibt wunderbare Alternativen für jede Preisklasse, ob lustig oder inspirierend. Einige Ideen habe ich in diesem Blogbeitrag zusammengefasst und möchte ich ein paar Inspirationen geben, über welches Geschenk sich ein Fotograf freuen würde.
Vielleicht ist die richtige Geschenkidee für den nächsten Geburtstag oder Weihnachten dabei.
Ein guter Fotorucksack ist Gold wert. Er soll nicht nur sicher die verschiedenen Objektive und die Kamera verstauen, sondern auch ein kleiner Alltagshelfer sein. So kommt meist noch ein Laptop mit, eine Trinkflasche wenn es mal Outdoor geht und noch die privaten Kleinigkeiten wie Geldbeutel und Handy wollen verstaut werden.
Für Outdoor Aktivitäten, für die Reise oder zum wandern würde ich auf einen Rucksack nicht verzichten wollten.
Meine Anforderung an den Rucksack sind klar definiert: reichlich Platz, bequem und leicht zu tragen und eine guter schneller Zugriff auf meine Kamera.
Ich selbst habe mich für den Fotorucksack von Mantona Luis Retro entschieden und wurde von mir ausgiebig getestet. Den gesamten Testbericht gibt es hier nachzulesen.
Ein schicker Begleiter anstelle eines Fotorucksacks, ist eine Fototasche die nicht zugleich als solche zu erkennen ist. Aber die zu erfüllenden Kriterien sollen dieselben sein.
Reichlich Platz, sichere Verwahrung von Kamera und Objektive, schick und bequem zu tragen.
Bücher können eine tolle Art der Inspiration sein, zum Träumen einladen oder bei der Weiterentwicklung helfen. Hier ein paar persönliche Vorschläge die sich als Geschenkidee für Fotografen eignen.
Es gibt so viele wunderbare und inspirierende Bücher, die schon alleine beim Durchblättern Lust auf das Thema Fotografie machen.
Mit einem Gimbal, welche die Bewegung von Kameras oder einem Smartphone stabiler und flüssiger macht, lässt jedes Fotografenherz mit Filmambitionen höherschlagen. Auch in professionellen Filmproduktionen arbeiten die Kameramänner und Frauen damit.
Immer öfters werden Außendrehs auch mit eine Spiegelreflexkamera und einem Gimbal gemacht.
Diese zwei Modelle sind für den Einsatz mit dem Handy oder einer Spiegelreflexkamera geeignet und für einen schmalen Taler zu erhalten.
Ein Bean Bag ist ein super Ersatz zum mitschleppen eines Stativs. Es gibt sie in vielen Ausführungen und Größen und sind zudem in vielen Bereichen multifunktionell und schnell einsetzbar.
Ein kleiner heimlicher Star. Dieser kleine Geselle passt in jede Tasche und lässt sich so wegen seiner flexiblen Beine fast überall problemlos anbringen. Egal ob zu Hause für ein Home Video, als kleiner Helfer für das Kochvideo oder für unterwegs für Handy oder DSLR. Ein GorillaPod sollte in keiner Fotografen Tasche fehlen.
Ein manchmal nicht ernstgemeintes Geschenk sorgt für ein großes Lächeln.
Eine lustige Tasse mit dem Spruch „Leg Dich niemals mit einem Fotografen an, wir kennen Plätze, an denen dich keiner mehr findet.“ passt auf jeden Naturfotograf oder Lost Places Exploer.
Passend dazu eine Thermoskanne in Objektivoptik für kalte Nächte bei der Sternenfotografie und für Experimentierfreudige Fotografen eine Glaskugel und einfach mal die Welt auf den Kopf stellen.
Haben Euch meine Geschenkideen für Fotografen gefallen? Ist das richtige Geschenk dabei? Viel Spaß beim shoppen und Freude beim verschenken.
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]]>Heute möchte ich Euch ein paar Tipps und Tricks zum Thema Hundefotografie an die Hand geben. Denn was viele nicht wissen, bevor ich als Hochzeitsfotografin *in angefangen habe zu arbeiten, begann alles mit der Tierfotografie.
Vor einer Zeit hat mich Sarah gefragt, ob ich nicht Lust hätte einen kleinen Gastartikel für Bothshunde zum Thema Hundefotografie zu schreiben. Klar, hab ich!
Ich möchte Euch gerne zeigen, wie ihr mit einfachen Mitteln, mit klenen Tipps und Tricks zu tollen Hundefotos kommt. Und eines vorweg, es ist gar nicht so schwer.
Im übrigen, das Coverbild von Sarah´s Buch „Hund im Stress?“ ist bei einem unserer Shootings entstanden.
Achja, und zu gewinnen gibt es auch noch was!
Es ist erst einmal egal, welche Art von Kamera Du verwendest. Ob es nun ein Smartphone ist, eine Systemkamera oder eine große Spiegelreflex. Die Tipps & Tricks lassen sich immer umsetzen. Auch wenn das Ergebnis unterschiedlich stark ausfällt, werden dadurch Deine Fotos besser.
Jetzt schnapp dir deine Flauschnase und viel Spaß beim ausprobieren und üben der Tipps!
Marius Müller-Westernhagen´s sang: „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“. Für uns gilt: „Mit Leckerlis bin ich dein Model.“
Wer das Klickertraining kennt, kann beispielsweise mit dem klickern beim Fotoshooting arbeiten. Ein Stück vom Lieblingsleckerli erhöht die Bereitschaft zum mitmachen und eine Belohnung als Gage für das Model wird sicherlich auch gerne genommen.
Auch der Anblick auf das Leckerli, das fangen vom Snack ist ideal um tolle Portraitfotos zu machen, während gespannt auf die Belohnung geschaut wird, sich der Hundekopf zur Seite neigt, die Ohren nach vorne gestellt werden oder ein Sabberfaden vielleicht das Mäulchen hinabhängt oder beim fangen ein lustiges Gesicht gezogen wird.
Eine Pause zwischen dem Shooting kann man sich mit einem ruhigen Sparziergang zur nächsten Location überbrücken oder eine Runde mit dem Lieblingsspielzeug auflockern.
„Von 12 bis um drei, hat der Fotograf frei“ so oder so ähnlich könnte man sich das merken. Ausnamen bestätigen wie immer, die Regel, aber um die Mittagszeit steht die Sonne am höchsten und wirft harte Schatten und Farben und Details verschwinden auf dem Foto. Wenn man keine andere zeitliche Möglichkeit hat, sollte man in den Schatten gehen oder auch mal die Wolke abwarten die sich vor die Sonne schiebt und damit einen natürlichen Schatten verursacht. Auch ein Reflektor oder ein Regenschirm (darauf achten, das er nicht farbig ist, so dass er die Farbgebung verfälscht, am besten weiß) können als Hilfsmittel dienen das Sonnenlicht umzuleiten oder abzuschatten.
Das schönste Licht allerdings, hat man während der blauen Stunde, kurz vor dem Sonnenuntergang. Dann ist das Licht wunderbar weich und man kann sich auch an Gegenlichtaufnahmen wagen.
Ein Fotoshooting bietet sich also insbesondere zur Morgenstunde oder in den Abendstunden an. Zudem kann man später den Sonnenuntergang genießen.
Wenn das Wetter nicht mitspielt, lässt sich auch eine ganz besondere Stimmung festhalten. Etwas mystisch, im Wald auf einer Lichtung zum beispiel. Manchmal wirkt es wie in einem Zauberwald.
Wenn ihr nicht nur Portraitfotos von Euren Flauschnasen machen möchtet, sondern auch Actionfotos, solltet ihr diese erst nach den Portraitfotos machen. Denn nach so viel Spiel und Spaß sind die Hunde oft verschwitzt, nass und dreckig, denn sie hatten ja auch jede Menge Spaß. Selbstverständlich könnt ihr davon auch Portraitfotos machen. Eine dreckige Hundeschnauze und ein richtig nasser Hund sind doch auch auf Fotos knuffig.
Denkt aber daran, dass manche Hunde nach so viel Action müde oder aufgedreht sind. Ihr selbst kennt Euren Hunden am besten, gönnt ihnen ne Pause oder macht einfach Schluss für „heute“.
Wenn ihr das Hundefotoshooting in den Abend verlegt, dann spielt mit dem Licht. Lass es zum Beispiel von der Seite oder von hinten durch das Fell leuchten. Achtet aber darauf, dass ihr dann nicht zu dunkel werdet und wartet lieber noch etwas Abendlicht ab, dann ist es oft nicht so stark, aber der Effekt bleibt.
Wenn ihr denkt das man immer einen spekatkulären Hintergrund braucht, den kann ich beruhigen. Oft reicht ein sehr einfacher Hintergrund für ein Fotoshooting. Erst kürzlich habe ich meinen Kunden als Location eine Kiesgrube vorgeschlagen. Die Verwunderung kann man sich vorstellen. Dann habe ich ein Video der Location geschickt und sie waren Feuer und Flamme. Ihr wollt Euren Hund in den Vordergrund rücken und nicht den Hintergrund, der oft vom wesentlichen ablenkt. Deshalb gilt, weniger ist mehr.
Hier ein paarTipps zum Thema „richtiger Hintergrund“:
Bei solchen Portraitfotos arbeite ich gerne mit speziellen Objektiven, die sogenannten Festbrennweiten, die auch bei diffusen Lichtverhältnissen mit den Lichtverhältnissen zurecht kommen und zaubern durch ihre Eigenschaften einen wunderschönen weichen Hintergrund.
Alma und Sarah standen öfters vor meiner Kamera. Dieses Bild entstand in der Anfangsphase der Beiden. Es war Winter, reichlich Schnee und es war kalt.
Jetzt schau Dir einmal das Bild der Dalmatiner Hündin genauer an. Sei ganz spontan! Was gefällt Dir, fällt dir etwas auf oder stört Dich etwas? Was würdest Du anders machen? Es gibt kein richtig oder falsch.
Ein richtig oder falsch gibt es nicht. Nur ein, es gefällt mir oder nicht.
Was mich an diesem Foto störte, ist das extreme gelb vom Mantel. Ich empfinde es als Ablenkung vom eigentlichen Motiv und lässt somit das menschliche Auge über das Bild wandern, statt in den braunen Knopfaugen zu verweilen.
An dem „Vorher“ „Nachher“ Bild kann man sehr gut erkennen, was ein ruhiger Hintergrund oder das eliminieren von störenden Elementen wie Farbe oder Objekte ausmachen. Der Betrachter wird durch störende Elemente wie Farbe oder auffällige Formen vom wesentlichen Motiv abgelenkt. Da es keine Option war, den Mantel auszuziehen, habe ich mich entschlossen dieses Bild in schwarz-weiß auszugeben. Das wäre zum Beispiel eine Lösung. Oder man färbt den Mantel mit Photoshop in eine dezentere Farbe ein.
Lerne deine Fotos kennen. Schaue sie dir im nachinein an und finde Dinge, die du beim nächsten mal besser machen würdest. Lese aus ihnen. Wenn Du nochmal einen Blick auf das Originalbild wirfst, kannst du aus dem Bild das Licht „lesen“. Das Licht kommt von der linken Seite, so ist die rechte Hälfte etwas dunkler geworden. Du erkennst as am Schatten in Alma´s Gesicht.
Lerne aus deinen Erkenntnissen für dein nächstes Bild und achte darauf. Schritt für Schritt werden deine Bilder immer besser.

Wie findest Du die das schwarz-weiß Foto zum Original? Was war deine erste Eindrücke vom Foto? Hast Du weitere Vorschläge für das Bild und die Situation? Schreib sie mir gerne unten in die Kommentare. Ich freue mich auf deine Idee, Umsetzung und Einfälle.
Du hast Lust auf diese Art Foto zu machen, aber kein großes Fotostudio mit großer Technik und Blitzanlage? Okay! Let´s do it.
Im Garten hatte ich mir die dunkelste Stelle mit etwas Raumtiefe ausgesucht und zwar den Eingang vom Gartenhäuschen. So etwas eignet sich hervorragend für diese Aufnahmen – ein Flur, eine Scheune… alles was in der Tiefe Dunkelheit bietet. Selbstverständlich braucht es davor genügend Helligkeit um das Motiv auch vom Hintergrund abzuheben. Also habe ich „Klara“ vor dem Hauseingang in den Lichtkegel platziert und das ist das Ergebnis. Einfach oder!? Suche Dir eine geeignete Stelle und probiere Dein Fake Fotostudio doch mal aus.
Der Hund sitzt brav in der Mitte und der Horizont läuft genau durch die Mitte des Bildes. Langweilig, so bitte nicht. Weniger Boden, dafür mehr Horizont im Bild und die Flauschnase guckt nach rechts, während er auf der linken Bildseite sitzt oder liegt. Durch seinen Blick in die „leere“ Hälfte des Bildes, lässt das mehr Raum zur Interpretation. Stand dort das Herrchen, was gab´s da zu sehen? Das Bild wirkt dadurch gleich viel interessanter.
In einigen Kameras kann man diese Hilfslinien einblenden, aber mit eigener Vorstellung funktioniert es aber auch ganz einfach:
Stell Dir vor, Du schaust durch den Sucher Deiner Kamera oder auf das Display Deines Handys und in der waagrechten befinden sich zwei Linien, sowie in der senkrechten. Diese Linien teilen das Display in 9 Teile. Wenn das Motiv nun in der Nähe eines der Schnittpunkte der Linie platziert ist, wirkt der Bildaufbau dadurch sehr harmonisch. Dieser goldende Schnitt ist mit einer Formel berechenbar, aber mit diesem kleinen Tipp, schafft man es auch ganz ohne umständlicher Berechnung.
Ich empfehle das Motiv immer auf Augenhöhe zu fotografieren. So erhältst Du die richtige Perspektive zum Motiv. Auch wenn es dann mal heißt, sich in den Dreck zu legen. Das Ergebnis ist es definitiv wert.
Wenn Du mit einer Spiegelreflex oder Systemkamera fotografisch unterwegs bist, dann lege den Fokus (scharf stellen) auf die Augen.
„Eine Seele, die durch die Augen zu sprechen vermag, kann auch mit Blicken küssen.“ – Gustavo Adolfo Becquer
Dadurch entsteht eine Intensivität und die Schärfe sitzt auf dem Bild an der richtige Stelle. Achte aber darauf, was sich im Auge widerspiegelt oder nutze dies als kreativen Spielraum. Lichtreflexe in den Augen machen das Bild noch viel lebendiger.
Ein Jeder hat etwas Besonderes, ob es ein einzelnes andersfarbiges Schnauzhaar ist, ein Fleck auf der Hundeschnauze oder puschelige Ohren, man sollte sie gerade deswegen besonders in den Fokus rücken.
Die Details zusammen mit einem schönen Portraitfoto zusammengefügt, kann zudem gleich eine eigene Geschichte erzählen.
Die Fotos leben vom Motiv, der Aussage und vom Betrachter. Überlege bereits im Vorfeld, was du mit deinem Foto zum Ausdruck bringen möchtest und halte es genau so fest. Dein Bild sollte möglichst im Rohzustand deine Aussage wiedergeben, die du dir im Anschluss beim betrachten vorgestellt hast. Unterstützen kann man dies mit entfernen von störenden Elementen im Bild oder einfärben in sepia oder schwarz weiß, um Emotionen stärker zum Ausdurck zu bringen.
Wenn Du ein Photoshop Pro bist oder eine HighEnd Retusche machen möchtest weil es genau deinen Bildlook wiedergibt, dann solltest Du das tun. Es ist dein Bild und deine Bildsprache.
Alternativ kannst Du mit ein paar einfachen Klicks und Reglern in Lightroom Anpassungen wie Farbkorrektur, Weissabgleich, Farbintensivität oder Filter an deinem Bild vornehmen.
Wenn dir das alles viel zu viel drum herum ist und du mit einfachen Apps und Tools dein Bild etwas pimpen möchtest, kannst Du das beispielsweise auch am Handy mit der Snapseed App. Hier kannst du neben den Fotofiltern auch ein paar kleine Retuschen vornehmen.
Du möchtest noch eine kleine Collage aus deinen Fotos erstellen, ähnlich wie oben von Klara? Dann kannst du die kostenlose Handy App PhotoGrid verwenden. Mit wenigen Klicks hast du schnell eine Collage erstellt.
Wie wir Menschen, hat jeder Hund seinen eigenen Charakter den es gilt im Foto festzuhalten. Hunde sind groß, sind klein, manche dick und flauschig, zottelig oder kurzhaarig, scheu oder verspielt. Verzichte darauf Dich an andere Fotos zu messen, um dasselbe Ergebnis zu erhalten. Halte genau die Situation fest, die Deinen Hund ausmachen. Mit ein paar einfachen Tipps die Du eben bekommen hast, kannst Du so, noch mehr und stärker im Foto zum Ausdruck bringen.
Lass Deinen Hund Hund sein! So wirkt alles auf dem Foto natürlich und gewollt.
Ich hoffe, das Du ab sofort immer wieder an meine Tipps zurückdenkst sobald Du ein Bild machst und somit noch bessere Fotos macht.
Ich hab Euch ja noch etwas versprochen. Und zwar gib es noch etwas zu gewinnen. Verlost werden insgesamt zwei Bücher* „Hund im Stress Entspannter Hund- Entspannter Alltag?“ von Sarah Both mit dem Coverbild aus einem Fotoshooting von Art is Passion Photodesign by Silvia Höld.
Um das Buch „Hund im Stress Entspannter Hund- Entspannter Alltag?“ zu gewinnen, hinterlasst mir hier unter dem Blog einfach einen Kommentar, welcher Tipp dir besonders gut gefallen hat und dir geholfen hat, tolle Fotos von deinem Vierbeiner zu machen. Oder du postet noch deinen ganz persönlichen Tipp!
Ich wünsche Euch gutes Gelingen bei der Umsetzung der Fototipps und Tricks, viel Glück und drücke die Pfoten ähhhh Daumen für das Gewinnspiel
Teilnahmebedingungen:
Der Gewinner oder die Gewinnerin werden per Zufall ermittelt. Das Gewinnspiel endet am. 17.10.2020 um 0 Uhr. Mitmachen kann jeder ab dem 16. Lebensjahr mit einer Postanschrift in Deutschland. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Pro Gewinner/Gewinnerin wird ein Exemplar verlost.
In der Zwischenzeit hat Sarah noch ein weiteres Buch geschrieben: Abenteuer Hundebegegnungen: Andere Hunde treffen ohne Stress. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und bin ihrer Bitte gefolgt und bin von München an die Ostsee, um dort das Fotoshooting für das Buchcover durchzuführen.
Und das hier ist das Ergebnis. Ganz wie es sich die Autorin für ihr Buch vogestellt hat.
Was sagst Du?
„Wenn fremde Hunde in Sicht kommen, gleichen eure Spaziergänge eher einem Spießrutenlauf, als der entspannten Auszeit, die du gerne mit deinem Hund erleben möchtest. Du greifst die Leine fester, spannst dich an und bereitest dich auf das Unvermeidliche vor. Schon öfter hast du dich gefragt, wie deinem Hund diese Leinenaggression wieder abgewöhnen kannst, oder wie er endlich aufhört scheinbar wahllos andere Hunde anzupöbeln.
Auf andere Hunde zu treffen bedeutet für dich und deinen Hund vor allem eines: Stress.
Dein Hund zieht an der Leine, bellt und ist nicht mehr ansprechbar, wenn andere Hunde ihm zu nahe kommen? Er regt sich auf, sobald er einen anderen Hund sieht (vor Freude, oder Ärger über den anderen Hund)?
Das muss nicht sein!
Im Buch tauchen wir gemeinsam in die Welt deines Hundes ein. Du lernst, ihn besser zu verstehen und mit ihm Wege zu entwickeln, wie ihr in Zukunft ganz entspannte Spaziergänge haben könnt, auch wenn andere Hunde euren Weg kreuzen. Dazu gehört nicht nur das reine Training, sondern auch die Kommunikation zwischen euch, wenn keine Ablenkung da ist. Auch deiner Gedankenwelt werden wir uns widmen und ich gebe dir Ideen, wie du dein Kopfkino so umprogrammieren kannst, dass es keine Horrorfilme mehr abspielt.
Das Buch bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Mein Ziel ist es, dass du ein gutes Bauchgefühl dafür entwickelst, was dein Hund braucht und wie ihr gemeinsam schwierige Situationen meistern könnt.
Ich wünsche mir für dich, dass du Sicherheit entwickelst.
Eine solche gelassene Sicherheit, dass die Tipps und Ratschläge von Hundewiesenprofis, Fernsehtrainings und auch von mir nicht mehr wichtig sind. Du findest hier Impulse und Ideen, sinnvolle Trainingsmöglichkeiten und Wissen, das dir auf der Suche nach eurem eigenen Weg hilft. Natürlich gibt es auch konkrete Übungsanleitungen für einzelne Situationen.
Was das Buch nicht bietet, sind vorgefertigte Zauberlösungen, mit denen jeder Hund von heute auf morgen „gehorcht“ und ruhig an anderen vorbeigeht. Die gibt es nicht. Denn da wo „schnelle Lösung“ und „sofortige Besserung“ draufsteht, steht meistens „Symptombehandlung“ im Kleingedruckten. Und ich möchte langfristige Lösungen schaffen.“
Can’t get enough?
Ein Brautkleid für den schönsten Tag des Jahres zu Zeiten von Corona suchen, finden, anprobieren und sich wie eine Prinzessin fühlen, ist derzeit etwas schwieriger. So wird der Lockdown weiterhin...
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Die Frage „Was soll ich anziehen“ stellen Kunden oft. Daher gar nicht mal so selten. Und klar! Das Fotoshooting soll schließlich perfekt werden, mit tollen Bildern. Egal ob es Bewerbungsbilder werden, Business Portraits, Couple Shooting oder Familienfotos. Klar stehe ich dann für Tipps und Tricks für Euch zur Verfügung un berate Euch gerne.
Jetzt wird es aber Zeit das Thema – Was soll ich zum Fotoshooting anziehen – im Detail in einem Blogbeitrag gründlich zu behandeln und Euch viele hilfreiche Tipps an die Hand zu geben.
Solltet ihr, egal um welches Fotoshooting es sich handelt, immer Klamotten wählen, in denen ihr Euch wohl und nicht verkleidet fühlt, denn es heißt nicht umsonst „Kleidung machen Leute“. Wenn Du Dich nicht wohlfühlst, wird das Fotoshooting total unentspannt und Dir wird kein Foto gefallen, weil Du das nicht bist.
Holt also Euer Lieblings Outfit aus dem Schrank, probiert es und überlegt, ob es das ausdrückt, warum das Fotoshooting machst.
Das Outfit passt, dann solltet ihr vielleicht noch einmal mit der Fusselbürste vor dem Fotoshooting drüber gehen und vielleicht das ein oder andere Teil knitterfrei machen.
Die Farbe des Outfits kann eine große Rolle spielen und ist auch von der Location abhängig. Im Wald grün zu tragen ist eher ungünstig. Erdtöne, grau, braun oder auch schwarz und weiß eignen sich bei Fotoshootings immer sehr gut. Mit farbigen Accessoires kann man sein Outfit dann noch aufpeppen oder mit einem leichten Pastellfarbiges Teil zum Outfit.
Wenn ihr zu einem Couple Fotoshooting kommt, schaut, das Eure Farben miteinander kombinieren
Das hängt mitunter vom Anlass und Idee für das Fotoshooting ab. Zu dunkel kann schnell sehr trist wirken. Pastelltöne, ein schönes grau und Erdtöne wirkt warm und angenehm auf einem Foto.
Die Farbe kann man auch der Jahreszeit anpassen. So passen beispielsweise Erdtöne sehr gut zum Herbst und im Frühling und Sommer farbige Pastelltöne.
Klar, denn ich bin ja nicht kleinkariert. Aber zu klein ergibt ob einen unschönen Moiré Effekt. Ihr solltet also darauf achten, dass die Muster nicht zu klein sind.
Wenn ihr in einer größeren Gruppe Fotos macht, dann schaut, dass ihr nicht mit zu vielen bunten und gemusterten Outfits das Bild unruhig werden lasst. Ein zwei Muster bei 5 Leute und der Rest in einem Unifarbenen Outfit ist eine gute Mischung für Euer Fotoshooting.
Wenn ihr Euch das Outfit bereit legt, werft noch einmal einen prüfenden Blick darauf ob nicht große Logos und Aufdrucke darauf sind. Diese Teile lenken sehr von Euch ab und das Auge wandert oft zuerst zu diesem Punkt.
Etwas Struktur und ein kleiner dezenter Eyecatcher wäre zum Beispiel eine Lederjacke oder ein Spitzenoberteil. Es sorgt für Struktur und kleinen aber dezenten Blickfang.
Das kommt natürlich auch auf den Anlass an. Das Business Outfit für ein offzielles Bewerbungsfoto passt hier natürlich am besten oder einfach mal ein Fotoshooting für Dich im lässigen Outfit. Oder ein romantisches Fotoshooting in feiner Spitze zum träumen.
Du buchst ein Shooting im Wald, auf Feldern und Wiesen oder doch Mitten in der Stadt? Versuche dich den dortigen Tönen anzupassen, oder neutral zu bleiben. Bei einem Outdoorshooting in der Natur sind Braun, blau, Grüntöne am meisten vorhanden. Vielleicht kannst du dein Outfit so wählen, dass es von den Farben genau dazu passt. Um so eher die Farben zusammenpassen umso stimmiger ist am Ende das Bild und um so besser fügst du dich in die klein-große Welt um dich rum ein. In der Stadt, mit bunten Schaufenstern, kannst du natürlich die Kleidung viel bunter wählen oder auch hier neutral bleiben.
Neutrale Farben sind für mich Schwarz-, Weiß- und Grautöne. Die passen immer und überall dazu.
In der City mit viel grau, wählt einen kleinen Farbklecks in Eurem Outfit. Wie wäre es mit einer farbigen Lederjacke, einem tollen Schal oder Farbe an den Füßen, rote Chucks zur blauen Jeans mit weißem Shirt.
Dein Outfit ist eher etwas neutral, dann peppe es mit einem kleinen Detail auf. Accessoires wie Ketten, Haarband, Schal oder ein großer Ring helfen etwas mehr Pep in das Bild zu bringen oder einen kleinen Farbklecks.
Zum Beispiel könnt ihr bei einem Pärchenfotoshooting ein paar kleine Details mit in Euer Bild einbauen. Wie wäre es mit passenden farblichen Socken bei ihm zu ihrem Shirt?
Bei einem Fotoshooting in der Stadt passt zum Beispiel ein lässiges Shoppingoutfit. Ein paar coole Sneakers, eine Sonnenbrille und eine Tasche und fertig ist der Look.
Auch Männer können mit Accessoires spielen, mit einer tollen Uhr, außergewöhnlichen Schuhen oder schick mit einem farbigen Einstecktuch.
Aber auch bei Accessoires gilt, „weniger ist mehr“.
Zum Fotoshooting darf es hier schon etwas mehr haben. Die Kamera schluckt viel, daher darf das Make-up auch etwas kräftiger ausfallen. Daher empfehle ich hier etwas mehr als nur ein Tages Make-up aufzutragen.
Benutzt gerne etwas mehr vom Rouge und vom Konturenstift. Wie wäre es mit einem tollen Lippenstift?
Zum Fotoshooting bringt ihr am besten noch euer eigenes Puder mit, so ist es auch die richtige Hautton und hygienischer.
Du willst ein Make-up vom Profi? Ein komplettes Styling bekommt ihr oft bei Eurem Friseur. Hier solltet ihr aber vielleicht einen Probetermin vereinbaren, damit es dir zum Schluss auch gefällt.
Wer einen Douglas oder MAC in seiner Stadt hat, kann sich dort auch, meistens sogar kostenlos, schminken lassen. Allerdings solltet ihr großzügig Zeit dafür einplanen, da für Euch erst ein Make-up Artist frei werden muss.
Für Männer in der Regel super einfach. Wir Mädels möchten hier dann meist das perfekte Styling haben, ob hochgesteckt, mit großen Locken oder glatt geföhnt. Wenn Du darauf Bock hast, dann vereinbare einen Termin bei einem Friseur Deines Vertrauens und lass dich dort für dein Fotoshooting stylen. Aber aufgepasst, für ein Businessportraits oder Bewerbungsbilder würde ich nicht zu viel verändern, am Ende soll man die Person auch noch bei einem Bewerbungsgespräch erkennen. Achtet auf Natürlichkeit und legt lieber Wert auf Klasse.
Bei einem ausgefallenen Fotoshooting könnt ihr aber mal richtig Gas geben. Der Make-up Artist freut sich bestimmt mega wenn er bei Euch kreativ werden darf.
Wer oft mit fliegenden Haare zu kämpfen hat, muss nicht von Anfang an eine halbe Flasche Haarspray auftragen.
Der ultimative Tipp kommt vom Profi, der Brautstylistin Alexandra Meier (hier könnt ihr im übrigen auch das ganze Interview nachlesen):
Besprüht ein Stück Kleenex oder Taschentuch mit Haarspray und streicht euch mit der besprühten Seite über das Haar. Damit verschwinden ganz einfach und sauber fliegende Haare.
Ihr wollt ein Familienfotoshooting oder ihr möchtet Fotos von Euch als Pärchen? Dann stimmt Euer Outfit ab. Harmonische Farben sehen auf solchen Bildern am besten aus.
P.S. Ein Partnerlook in Jeans und weißem Oberteil muss nicht sein. Dieser Look wirkt sehr schnell aufgesetzt. Harmonischer, passender und leichter sehen abgestimmte Farben aus.
Dann fragt einfach nach! Euer Fotograf/in gibt Euch hilfreiche Tipps. Habt ihr sonst noch Fragen, Anmerkungen oder Anregungen, dann schreibt mir oder hinterlasst hier unten gerne Euren Kommentar. Ich freue mich darauf.
Jetzt wünsche ich Euch ein tolles Fotoshooting mit tollen Bildern!
Can’t get enough?
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Der Beitrag Was ziehe ich an? Tipps fürs Fotoshooting erschien zuerst auf Art is Passion Photodesign by Silvia Höld.
]]>Um das richtige Paket für die Hochzeitsbegleitung durch den Hochzeitsfotograf *in zu finden, berate ich meine Brautpaare sehr gerne und ausführlich. Denn es geht dabei um das richtige Finden der Stundenanzahl und nicht um das verkaufen von unnötigen Stunden oder Paketen. Bei mir sollen die Brautpaare sich wohl fühlen, das Gefühl haben genau das richtige zu bekommen und bei einer unvorhergesehenen Verlängerung, bin ich natürlich gerne weiter als fotografische Begleitung dabei, auch wenn das Brautpaar das kleinere Paket gewählt hat.
In einem vorherigen Blogbeitrag habe ich Euch ein paar Antworten auf Fragen gegeben um Euch die Wahl des Hochzeitsfotografen zu erleichtern und nun dreht sich alles um die Frage: „Wieviele Stunden sind „richtig“ um den Fotografen für seine Hochzeit zu buchen.“ Hier gibt es ein paar Tipps von mir als Hochzeitsfotograf *in, damit von Eurem einzigartiger Tag jeder besondere Moment festgehalten wird.
In den meisten Fällen haben Brautleute die ihre Hochzeit vorbereiten bei ihrer Wahl des Hochzeitsfotografen bereits einen ersten groben Ablaufplan. Die Location steht, das Motto ist klar, die Farbwahl steht und Hair & Make up sind bereits gebrieft.
Im ersten Schritt rechnet ich mit einer Begleitung ab dem Getting Ready, ca. 1 Stunde bevor die Abfahrt zur Trauung, zum First Look oder dem Fotoshooting geht. Damit hat man kann man schon mal den ersten Rahmen abstecken, wie lange ab diesem Zeitpunkt eine Begleitung stattfinden kann. Mit dieser groben Planung geht es dann ins Finetuning und kann diesen auf den aktuellen Ablaufplan der Hochzeit legen.
Machen wir einen groben Plan!
Um 9 Uhr kommt die Deine Stylistin um dich für den großen Hochzeitstag schick zu machen. Im Normalfall je nach Friseur und Make up Wünschen dauert dein Getting Ready zwischen 2 und 3 Stunden. Eine Stunde bevor du in dein Hochzeitskleid schlüpfst und dein Mann seine Manschettenknöpfe schließt, kommt der Hochzeitsfotograf *in um diesen besonderen Zeitpunkt festzuhalten, bevor ihr euch das erste mal beim First Look seht.
Dieser Moment ist ganz besonders. Es ist die Zeit für Euch, die Vorbereitung auf einen großen und besonderen Tag mit ganz besonderen Emotionen, die man entweder alleine, mit der Mama oder mit Freundinnen verbringt. Haltet diese Moment für Euch fest! Seid im Anschluss ein kleines Mäuschen beim betrachten der Getting Ready Bilder des jeweils anderen. Ich finde diese Zeit als etwas ganz besonderes und würde mich immer dafür entscheiden diese Momente fotografisch begleiten zu lassen.
Es ist Mittlerweile 11 Uhr und die erste Emotionen sind mit der Kamera eingefangen. Rechnen wir kurz nach. Ihr habt Euch für eine 8 Stunden Hochzeitsreportage entschieden, dann begleitet Euch der Hochzeitsfotograf *in bis 18 Uhr. In der Regel wäre dies dann bis zum Abendessen.
Schauen wir uns nun den weiteren Tag an.
Je nachdem wann Eure Trauung angesetzt ist, findet der First Look mit anschließendem Fotoshooting noch direkt vor der Trauung statt oder aber der First Look findet zur Trauung statt.
Das ist von Paar zu Paar unterschiedlich und ist auch etwas dem Timing der Trauung geschuldet.
Als Hochzeitsfotografin empfehle ich meinen Brautpaaren jedoch den First Look ganz für sich zu haben. Das heißt an einem vertrauten Ort oder an der Fotolocation bereits in der Nähe der Trauung. So spart man sich Zeit und Stress.
Das Brautpaar sieht sich dort das erste mal, ohne Gäste und ohne den Druck sofort zur Trauung überzugehen.
Dieser Moment ist einfach unbezahlbar. Ein Moment der Ruhe vor dem großartigen Fest, ein zusammentreffen, eine Zweisamkeit um noch einmal alles in sich aufzusaugen und sich Nahe zu sein und zu realisieren. Dies spiegelt sich dann auch in den Fotos wieder und daher mein absolute Empfehlung.
Für den First Look und das Fotoshooting plane ich in der Regel eine Stunde ein.
Die Trauung dauert je nach Location und Art zwischen 15 Minuten, wie beispielsweise im Standesamt München und 1 Stunde bei einer kirchlichen oder auch freien Trauung. Das kann Euch aber Euer Pfarrer oder Trauredner/in sagen. So könnt ihr weiter an Eurem Zeitplan arbeiten.
Den Moment Eures Einzugs und die Reaktion Eurer Gäste sowie das anstecken Eurer Ringe und der Kuss begleitet Euch Euer Hochzeitsfotograf die ganze Zeremonie lang.
In den meisten Fällen sitzen die Gäste hinter dem Brautpaar, die die oft emotionalen Reaktionen von beispielsweise der Trauzeugin oder Oma gar nicht mitbekommen. Erst auf den Bildern Eures Hochzeitsfotografen findet ihr die Freudentränen wieder oder das schlafende Kind in der letzten Reihe.
Nach den Freudentränen kommen die Glückwünsche und zwar im Anschluss an die Trauung. Die gerührte Mama, der stolze Papa, Oma & Opa und Trauzeugen sind meist die Ersten die liebevoll umarmen und liebe Worte für die Brautleute haben.. Es kullert hier und da die ein oder andere Träne und eine sanfte Umarmung von weisen Händen sorgen für Emotionen im Bild.
Je nach Anzahl der geladenen Gäste kann das schon mal eine gute 1/2 bis 1 Stunde dauern.
Überschlagen wir kurz einmal den Zeitplan. Um 11 Uhr schlüpft die Braut in ihr Brautkleid, der First Look ist gegen 12 Uhr und die Trauung beginnt eine Stunde später und danach gratulieren alle mit guten Wünschen bis 14 Uhr. Es geht los zur Location, wo es um 15 Uhr Kaffee und Kuchen gibt.
Für den Hochzeitsfotograf ist nun Halbzeit – es sind bereits 4 Stunden fotografiert.
Während dem Kaffee & Kuchen ist Zeit für den große Deko. Ob Candy Bar oder eine die liebevolle Tischdeko. Das alles hält Euer Hochzeitsfotograf während ihr und Eure Gäste den leckeren Kuchen schmecken lässt für Euer Album fest.
Denn genau jetzt ist ein guter Zeitpunkt die Ruhe vor dem großen Ansturm auszunutzen und den tollen Raum der später zur Party Location wird zu fotografieren.
Und wenn vor der Trauung das Brautpaar Fotoshooting noch nicht stattgefunden hat, dann würde ich nach oder vor dem Kuchen die Zeit dafür einplanen, denn in dieser Zeit sind Eure Gäste mit süßen Leckereien beschäftigt während ihr tolle Fotos macht.
Wenn Familienbilder oder Gruppenbilder geplant sind, sollte das mit den Ablaufplan eingeplant werden. Hierfür würde ich zwischen einer halben bis einer Stunde rechnen. Der zeitliche Aufwand ist je nach Location und Konstellationen unterschiedlich. Als Hochzeitsfotograf *in berate ich daher meine Brautpaare sehr gerne, wie wir am besten vorgehen, an welcher Stelle im Plan der beste Zeitpunkt ist und wie wir es am besten organisieren. Denn ein Gruppen- oder Familienbilder sind zwar schnell gemacht, aber hängen von einigen Faktoren ab die individuell besprochen werden sollten.
Flying Buffet oder Seated Dinner mit drei Gänge Menü. So individuell ihr als Paar seid, so sollte Eure Feier sein und genau nach Euren Wünschen ausgerichtet sein. Es ist Euer Fest! Wie wäre es mal mit etwas ganz anderem wie ein American BBQ?
Beim Essen selbst wird in den meisten Fällen nicht fotografiert. Und der Hochzeitsfotograf *in freut sich sicherlich auch über einen kleinen Teller Essen, bevor es gleich weiter Richtung Partystimmung geht.
Hier und da ist noch die Einlage von Freunden geplant, eine Rede vom Brautvater oder ein Feuerwerk, bevor es das Tanzbein geschwungen wird. Jetzt liegt die Entscheidung bei Euch ob ihr diesen Part mit in Eure Planung aufnehmen wollt, denn auf dem Programm steht vielleicht noch der Hochzeitstanz, das werfen vom Brautstrauß oder selbst eine Rede für den Ehepartner. Lasst Euch hierzu gerne von Eurem Fotografen beraten. Zusammen findet ihr eine perfekte Lösung für Euren Hochzeitstag.
Mir ist die Persönlichkeit der Brautpaare wichtig. Gerne berate ich individuell und persönlich das beste Paket. Ich möchte das meine Brautleute Ihren Hochzeitstag in Bildern emotional wiedererleben können, Überraschende Momente sehen, die sie an diesem Tag nicht mitbekommen haben und den Tag genießen.
Wünsche und Vorstellungen gleiche ich mit dem Ablaufplan ab, gebe Tipps und Ratschläge und wir finden den besten Weg für die optimale Hochzeitsreportage, so das der Tag unvergesslich bleibt.
Mein Ziel ist es eine Geschichte in Bildern Eures Tages festzuhalten und Erinnerungen an diese Momente zu schaffen.
Can’t get enough?
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Du bist auf der Suche nach deinem perfekten Brautkleid für Eure Hochzeit. Du stellst dir Fragen wie „Wann das Brautkleid kaufen“?, „Soll ich das Brautkleid online kaufen“? „Wie läuft ein Beratungsgespräch ab“? „Wo finde ich mein Hochzeitskleid“? „Kann ich das Brautkleid leihen oder doch lieber Second Hand“?.
In diesem Blog Beitrag gibt es Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Brautkleid kaufen, auf was musst du achten und gibt dir Tipps für die Suche und den Beratungstermin.
Plane auf alle Fälle ausreichend Zeit für die Suche nach Deinem perfekten Brautkleid ein. Es soll nicht irgendeins sein. Es soll DAS Brautkleid sein. Es wird auch nicht einfach von der Stange weggekauft, sondern genau auf Dich angepasst.
Um genug Zeit für die Suche und anpassen zu haben, plane auf alle Fälle 12 Monate im Vorfeld ein. Das fängt damit an, sich erste Gedanken um Dein Hochzeitskleid zu machen. Hole Dir dazu auch Inspirationen von Pinterest, Blogs und Zeitschriften. Auch wenn Celebrities wie Heidi Klum und Barbara Meier den Trend für ein Brautkleid vorgeben, finde Deinen Stil der zu Dir passt. Notiere Dir Kleinigkeiten, die dir gefallen, welcher Ausschnitt, Länge oder Stoff und Farbe es sein soll.
Jetzt solltest Du deine Suche nach Deinem Brautkleid intensivieren. Vereinbare bei zwei bis drei Brautmodengeschäften einen Beratungstermin. So bekommst Du Deinen Wunschtermin und es bleibt genug Beratung bei der Suche. Gleichzeitig stellst Du sicher, dass wenn Du Dein Hochzeitskleid gefunden hast, es rechtzeitig geliefert, ein weiterer Probetermin und Änderung stattfinden können.
Ihr heiratet spontan? Du hattest viel um die Ohren? Auch das ist kein Problem. Denn einige Brautläden bieten einen Expressservice. Oder man entscheidet sich für ein Second Hand Brautkleid oder leiht sich ein Hochzeitskleid. Das leihen von einem Brautkleid ist heutzutage keine Ausnahme mehr. Viele Läden bieten mittlereile diesen Service.
Aber umso mehr Vorlaufzeit man hat, umso individueller und stressfreier ist die Suche nach dem perfekten Kleid.
Dieser Schnitt paßt sich eng an Brust und Taille an und ist grundsätzlich enganliegend. Manchmal braucht es auch mal eine Kleidergröße größer, als die, die man überlichweise hat.
Wie bei der A-Linie ist der Schnitt an Brust und Taille eng. In den meisten Fällen sollte man auch hier eine Nummer größer wählen.
Dieser Schnitt ist an Brust, Taillie und an den Hüften eng an den Körper geschnitten.
Ein oben an der Brust und Teille enganliegender Schnitt, der nach unten ausläuft. Er betont die weibliche Silhouette besonders gut.
Hier befindet sich die hohe Taillennaht direkt unter der Brust. Dieser Schnitt ist für die meisten Körperformen geeignet und betont die Schulterlinien, so dass es gerade für Frauen mit kleinerer Oberweite geeignet ist. Durch die fließenden Linien am Bauch, kaschiert er diese und streckt die Figur. Daher auch sehr gut für Schwangere Bräute geeignet.
Wenn dieser Bereich schlanker wirken soll, wählt man am besten einen V- oder U-Ausschnitt, sowie Neckholder. Beim Schnitt greift man am besten auf den Empire Stil zurück und wählt ab Hüftabwärts verspielte Ornamente. Korsagen mit reichlicher Verzierung eignen sich beim kaschieren und zum schmäler wirken der Brüste nicht. Ein gut gewählter V-Ausschnitt kann eine größere Oberweite kaschieren.
Mit guter Unterwäsche und passendem Brautkleid ist auch hier einiges möglich. Ein tiefsitzender V-Ausschnitt kann die weibliche Brust mehr in Szene und dadurch den Fokus setzen.
Ein Stehkragen oder Bustierkleid lenken gut ab und eignen sich sehr gut. Bei der Wahl des Kleides möglichst auf Ärmel und Träger verzichten. Die Wahl eines schulterfreies Kleides paßt in diesem Fall.
Bei breiten Schultern eignet sich ein V-Auschnitt oder ein hochgeschlossener Kragen.
Verzierungen an der richtigen Stelle lenken den Blick auf die Stelle. Wählt man diese geschickt, wie am Bauchbereich und ein etwa üppiger Rock, lässt die Vorteile betonen und die schmale Taille nebensächlich wirken.
Die A-Linie und der Prinzessinnen Stil sind Klassiker bei der Wahl eines Brautkleids und auch in diesem Fall eine gute Wahl. Ein etwas nach oben versetzter Gürtel lässt zusätzlich die Figur schlanker wirken
Wenn man etwas kleiner ist eignen sich feiner und zarte Kleider mit Spaghettiträger oder Neckholder meistens sehr gut. Zu mächstige Kleider erdrücken schnell und man geht unter. Auch kurze Kleider, wer möchte, eignen sich sehr gut.
Wenn du aus einer Großstadt kommst, findest Du sicherlich an vielen Ecken ein Brautmodengeschäft. Wenn du aber etwas ländlicher wohnst, musst du vielleicht etwas Fahrtweg auf dich nehmen und das mit in deine Zeitplanung einkalkulieren. Solltest du dein Brautkleid nicht alleine aussuchen, musst du das mit deinen Lieblingsmenschen ggfls. auch abstimmen.
Wie immer gibt es zwei Seiten einer Medaillie. In einem großen Laden findest du auch eine größere Auswahl an Kleider & Co. Allerdings kann es passieren, dass paralell zu dir ein oder mehrere Bräute auch im Geschäft sind und beraten werden. Ein kleiner Laden bietet dir die Möglichkeit individueller und gemütlicher Atmosphäre dein Traumkleid auszusuchen. Allerdings hält sich meist die Auswahl in Grenzen.
Tipp: Termine unter der Woche sind meistens besser zu bekommen und auch etwas entspannter als am Wochenende.
Oder so ähnlich. In manchen Läden kann man sich sein Brautkleid für den Tag leihen. Eine kostengünstigere Variante, allerdings ohne große Anpassungsmöglichkeiten. Bei Secondhand hast du die Möglichkeit Änderungen an dem Kleid vorzunehmen.
Von 500 EUR bis 2.500 EUR ist alles dabei. Umso ausgefallener und exklusiver umso teurer das Kleid.
Wenn du dich dabei wohl fühlst, nimm deine Lieblingsmenschen mit. Ob das deine Mom, deine beste Freundin oder, oder, oder ist. Aber denkt daran „Zu viele Köche verderben den Brei“ das ist bei der Wahl deines Brautkleides auch der Fall. Du solltest dich auf 1 bis 5 Begleitpersonen beschränken. Im Zweifel solltest du auch im Brautmodengeschäft nachfragen wieiveile Personen bei dem Besuch möglich sind.
Vielleicht findest Du auf Anhieb dein Brautkleid, aber überstürze nichts. Konzentriere dich auf maximal 5 Kleider bei deinem ersten Beratungsgespräch. Plane auch nicht mehr als einen Termin am Tag ein. In der Regel dauert ein Termin zwischen 2 und 3 Stunden.
Zu Beginn wirst du von dem Mitarbeiter/in nach deinen Wünschen und Vorstellungen gefragt, sowie dein gesetzten Budgetlimit.
Dann geht es auch schon los. Je nach Brautladengeschäft sucht der oder die Beraterin schon ein paar passenden Kleider raus, die deiner Beschreibung nah kommen und zu dir passen könnten. Auch du und/oder deine Begleitung können sich jetzt in den Tüll werfen und ein geeignetes Kleid suchen.
Und dann geht es auch schon zur Anprobe. Wenn das Kleid nicht in deiner Größe da ist, muss es ggfls. hinten mit Klammern abgesteckt werden oder wenn es in einer zu kleinen Kleidergröße da ist, auch an der ein oder anderen Stelle offen bleiben.
Entscheide Du und höre auf dein Gefühl. Es ist auch nicht notwendig, sofort beim ersten Besuch sich für ein bestimmtes Kleid zu entscheiden. Du musst dir sicher sein, das es DEIN Kleid ist. Im Zweifel schläfst du eine Nacht drüber.
Aber auch ein spontan „DAS IST MEIN KLEID“ Gefühl kann aufkommen, dann feier ihn.
Am besten Du verzichtest am Tag des Beratungsgespräch komplett auf dein Gesichtsmakeup. Denn weiß ist nunmal empfindlich und hinterlässt hässliche Spuren auf den traumhaften Kleider. Und mit dem vielen an- und ausziehen sieht man danach sicherlich nicht mehr so gut gestylt aus, wie wenn man frisch das Haus verlassen hat.
In der Handtasche solltest Du vielleicht noch eine Haarklammer, Haaargummi oder Nadeln haben um ggfls. die Haare nach oben stecken zu können.
Solltest du bereits Brautschuhe habe, bringe sie unbedingt mit oder wähle Schuhe die den ungefähren Absatz haben die auch später deine Brautschuhe haben sollen.
Grundsätzlich jedoch wäre es ratsam die Schuhe erst nach dem Kleiderkauf zu besorgen, damit sie farblich gut zum Kleid passen.
Tipp: Wenn deine Wahl auf Satinschuhe gefallen sind, kanst du sie nach der Hochzeit auch prima einfärben.
Hast Du schon mal an zweites Paar Schuhe zur Hochzeit gedacht? Statt Flip Flops gemütliche Chucks oder Turnschuhe? Du kannst sie auch von Künstlern mit Namen, Datum oder ähnliches zur Hochzeit verzieren lassen..
Wenn du am Strand heiratest brauchs du keine hohen Schuhe, wie wäre es mit tollen weißen Spitzenverzierungen an den Füßen. Ein Traum.
Am besten trägst Du, wenn du dich für ein klassisches Hochzeitskleid entscheidest eine helle oder hautfarbene Unterwäsche und Strumpfhose.
Die Wahl des BH´s hängt von deinem Kleid ab. Wenn Du dir noch nicht sicher bist, nimm einen ohne Träger und/oder einen Klebe-Bh zur Anprobe mit. Damit bist du für die Anprobe von Rücken- und trägerlosen Kleidern gut ausgestattet. Bei manchen Kleidern mit eingenähten Bustiers kommst du auch ganz ohne BH aus.
Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues! So heißt es. Blau soll die Treue symbolisieren.
Es gibt viele andere schöne Möglichkeiten diese Tradition ohne Strumpfband fortzuführen. Wie wäre es mit einer blauen Schleife am Slip, eine Stickerei in blau am Kleid, ein Brosche ein Memorial mit blauer Schleife, Haarnadeln, Halskette etwas im Brautstrauß, Straßsteine an den Schuhe oder gar blaue Schuhe?
Die meisten Brautläden haben eine große Auswahl an Haarschmuck und anderen Accessoires. Wenn man ein Erbstück in den Stil einarbeiten möchte, kann man dies mit zur Anprobe mitnehmen. Gegenfalls kann man das eine oder andere mit ins Kleid einarbeiten z.B. eine Brosche.
Aber seinen Haarschmuck und Accesoires muss man nicht im Brautmodengeschäft kaufen, in dem man sein Kleid kauft. Selbstverständlich kann man dies in anderen Läden oder im Internet kaufen. Die Auswahl ist riesig.
Den Haarschmuck bringst du am besten auch zu deinem ersten Probetermin bei deiner Brautstylistin mit. Hier kannst du dir auch das Interview von Alexandra Meier, Brautstylistin nachlesen.
Wie wäre es zum Beispiel mit Socken „gegen kalte Füße“ oder einem Aufkleber „She´s mine“ für die Schuhe.
Oder einen kleinen Flachmann für die Nerven, auch wenn man es ihm vielleicht nicht ansieht?
Jetzt hoffe ich das all deine Fragen rund umd as Thema Hochzeitskleider beantwortet sind und du dich jetzt in Satin, Seide oder Tüll hüllen wirst und bald dein Traumkleid findest.
Du hast noch Fragen, Erfahrungen oder Antworten? Dann hinterlasse hier gerne einen Kommentar.
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Ein Brautkleid für den schönsten Tag des Jahres zu Zeiten von Corona suchen, finden, anprobieren und sich wie eine Prinzessin fühlen, ist derzeit etwas schwieriger. So wird der Lockdown weiterhin...
Mit Erkunde die Welt beginnt die Fotoparade 2020 unter dem Titel: Spaß am Fotografieren - Fotoparade 2020 Spezial – Coole Bilder trotz Corona! Letztes Jahr war das Motto der FopaNet 6 Pärchen...
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]]>Michael von Erkunde die Welt hat wieder dazu aufgerufen – zur 9. Fotoparade 2019.
Bereits Ende letzten Jahres hab ich mit einem Jahresrückblick meiner Reisen mitgemacht. Das letzmalige Motto waren die folgenden Kategorien, zu denen man sein persönliches Lieblingsbild rausgesucht hat: “Abstrakt”, “Aussicht”, “Krasse Sache”, “Landschaft”, “Rot”, “Tierisch” und „Schönstes Foto“. Tolle Themen die einen dazu bewegen sein Jahr etwas mit Erfahrungen und Erinnerungen Revue passieren zu lassen. So öffnete ich meine digitale Fotokiste um für mich die passenden Bilder rauszusuchen. Darunter Bilder aus Neuseeland, Vietnam, Myanmar und Itaien. Meinen Blogbeirtrag „Ein ganzes halbes Jahr“ der letztjährigen Fotoparade könnt ihr Euch hier noch einmal ansehen.
Statt den 6 Kategorien, wie im letzten Jahr, gibt es diesmal eine kleine Änderung bei der Fotoparade. Heuer soll es darum gehen, sich für einen der beiden Pärchen gegensätzlichen Begriff auszuwählen und für sich das passende Foto und Motiv zu finden. Ich finde das sehr spannend und freue mich darauf! Und hier sind die 6 Pärchen der gegensätzlichen Begriffe, die für diese Fotoparade vorgegeben wurden:
Jetzt wühlte ich mich also durch meine Bilder und Gedankenwelt und holte all meine Erinnerungen und Fotos von meinen Festplatten.
Und hier kommt nun meine Wahl der Kategorien für die Fotoparade!
Auf meiner kleinen Weltreise, bei der ich das erste mal ganz alleine unterwegs war, war mein erster Stopp in Sri Lanka. Ein Land das ich mir auf meiner Strecke bis nach Australien als Zwischenziel ausgesucht hatte. Was mich genau erwartet, war für mich irgendwie unklar, aber umso spannender stürzte ich mich in das von mir schlecht geplante Abenteuer.
Auf der Rundreise durch das wunderbare und vielseitige Sri Lanka, machte ich mich auf in Richtung Ella. Der Weg dort hin führt nach vielen Aussagen, Blogartikeln und Reiseführer, über eine der schönsten Zugstrecken der Welt. In der Tat war diese Zugfahrt ein Erlebnis. Von Kandy aus startete ich meine Anreise mit dem Tuk Tuk zum Bahnhof. Das knatternde Gefährt wuselte sich bereits am frühen morgen durch das Verkehrschaos der Stadt Kandy. Wenn man bedenkt, das sich in so einem Tuk Tuk neben all den großen Fahrzeugen null Knautschzone befindet, sollte man nicht allzu empfindlich sein und etwas Abenteuerlust verspüren. Der ein oder andere wird vielleicht ein Leben an sich vorbeiziehen sehen. Auf dieser Reise ging es mir öfters so, aber mein lustiger Gedanke war meist „Meine Reise hat eben erst begonnen, ich muss noch andere Länder erleben.“
Zum Glück hatte ich bereits den Tag zuvor mein Ticket für die Fahrt nach Ella gekauft und konnte so getrost an allen anderen vorbeiziehen. Der freundliche Schaffner zeigte mir meinen Waggon und ich nahm Platz neben einer einheimischen Frau, die mir ihrer Familie unterwegs war. Sicherlich wurde für diese Reise lange gespart. Denn wenn für uns verhältnismäßig die Zugfahrt ein Schnäppchen ist, ist dies wahrlich nicht für den ein oder anderen Menschen in Sri Lanka der Fall.
Die Frau neben mir bot mir während der Fahrt etwas zum Essen an – Kichererbsen, Chilli, Zwiebeln und Kokosnuss. Sobald meine Portion aufgegessen war, lächelte sie mich an und gab mir noch eine weitere mit dem Zeichen, ich solle das auch noch essen. Traditionell habe ich mit der rechten Hand dieses einfache aber tolle Gericht gegessen. Wie mir die Frau dann mit wenig Englisch und Hilfe ihres Mannes erzählte, stand sie morgens schon ganz früh auf und hat dies alles für die 5köpfige Familie vor der Zugfahrt vorbereitet.
Nach Stunden im Zug war ich dennoch froh endlich am Ziel zu sein. Es ist Ella, eine Kleinstadt im Hochland von Sri Lanka. Mit dem Tuk Tuk und meinem Gepäck ging es dann zum AirBnB. Sofort startete ich noch eine kleine Abendrunde auf den Little Adams Rock und wurde mit einem ersten atemberaubenden Blick auf diese wunderbare Landschaft Sri Lanka´s belohnt. Es war eine gemütliche Wanderung hinauf auf den Little Adams Rock, dessen Name vom großen Berg stammt. Oben, ein Stück weiter, über den Grat, den nicht all zu viele Leute wagen, kann man noch etwas mehr Einsamkeit genießen und diese Stimmung auf sich wirken lassen.
Auf dem Weg zurück über den Grat erreicht man wieder den Ausgangspunkt des Little Adams Peak´s. Hier findet man diese Budda Statue, mit Gebetsfahnen und dem Ausblick auf den Regenwald. Daher gehörte für mich zum Thema Landschaft diese drei Bilder in einer Collage zusammen.
Nicht selten liegt das Schöne im Detail.
Die Reise zu diesem wunderschönen Blatt einer Palme führte mich nach Myanmar. Ich liebe es in kleine Seitenstraße einzubiegen, ohne Ziel oder auf die Karte zu blicken. Einfach treiben lassen. Manchmal entdeckt man dabei wahre Schätze, ein anderes mal die ungeschminkte Wahrheit eines Landes. Von all dem nimmt man seine ganz eigenen Erfahrungen mit.
Dieses Bild wurde in einer Seitenstraße von Myanmar aufgenommen. Eine Seitenstraße die an einem kleinen Bach entlang führte, an denen Einheimische ihren Müll verbrannten. Es zeigte das wahre Myanmar abseits von irgendwelchen Touristendingen – das hier, ist das Leben. Und dazwischen diese wunderschöne Palme am Straßenrand, zwischen Müll, Rauchschwaden vom verbrennen des Unrats und den Häusern derjenigen, die hier leben.
Jeder der auf Reisen ist, egal wohin es ihn verschlägt, sollte einmal von der Route abweichen und sich einfach treiben lassen. Durch die Straße einer Stadt, eines Dorfs oder einfach irgendwo im Nirgendo, die nicht im Reiseführer stehen. Es sich in sich aufnehmen und erleben!
Im August hatte ich dieses tolle Palmenblatt als Wallpaper verschenkt. Du findest alle und die nächsten hier oder meldest Dich ganz einfach zum Newsletter an und bekommst den Downloadlink ganz einfach per Email zugeschickt.
Meer – Ich bin Meer verliebt und will me(eh)r. Ich liebe das rauschen, das tosen, das fast schon Laute. Man blickt hinaus, unendlich. Man kann in der Ferne den Sonnenuntergang sehen und denkt, da wäre das Ende, aber das Meer ist noch viel größer, tiefer und unendlicher.
Dieses Bild ist auf meiner Reise durch West Australien entstanden. Genauer gesagt am Eighty Mile Beach. Dieser Strand ist unglaubliche 220 km lang und bekannt für wunderschöne, große und außergewöhnliche Muscheln. Natürlich bin ich sofort nach Ankunft an den Strand. Ich wollte barfuß den Sand auf meiner Haut spüren, sie vom Meereswasser umspülen lassen, den Wellen ausweichen und doch wieder wie ein kleines Kind hineinlaufen. Es war ein Spiel zwischen dem Meer und mir.
Es wurde langsam dunkel und ich beschloss den Weg zurück zum Campingplatz nehmen. So schlenderte ich am Strand im nassen Sand zurück. Am Horizont die untergehende Sonne und ein Farbenspiel, das sich minütlich änderte. Die Natur zeigte mir all ihre Farben am Himmel. Dann sah ich das Strandgut und überlegte nicht lange. Es zog mich irgendwie in den Bann. Davon wollte ich ein Foto machen, eine zarte Pflanze, die unter Wasser leicht hin und her wiegt, als zu Hause für den ein oder anderen Fisch dient. Jetzt liegt sie am Strand – am Eighty Mile Beach in Australien.
Die Stimmung am Strand war unbeschreiblich und ich kann nicht in Worte fassen, welche Emotionen in mir aufkamen. Es war einfach eine wunderbare Wärme und Dankbarkeit in mir. Danke für diesen wunderbaren Moment! Das ich hier sein darf, das ich das mit ansehen und spüren darf.
So schafft es das Motiv nicht nur in die Fotoparade, sondern sollte natürlich auch in meinen Kalender und ziert dort den September.
Eine Kategorie aus der Fotoparade die ich mir aus den zwei unterschiedlichen Pärchen bewusst so ausgesucht habe. Für mich tatsächlich auch eine kleine Herausforderung. Einheimisch! Wo ich doch von meinen Reisen so viele Bilder immer wieder mitbringe. Wäre da fremdländisch als Wahl nicht besser gewesen? Ich wollte mich selber testen und schauen, was habe ich in meiner Heimat fotografiert. Lebe ich doch im zauberhaften Bayern, mit seinen Wäldern, Bergen und vielen Seen, die ich zumeist mit dem Mountainbike erforsche. Nur selten bleibt hier die Zeit die Kamera ein- bzw. auszupacken und auf den Moment zu warten oder ihn zu erleben. Geht es mir in diesem Moment eher das Ziel nach oben zu erreichen und den nächsten Trail hinabzufahren.
Aber tatsächlich, vor einiger Zeit habe ich das Bike gegen meine zwei Füße auf dem Boden getauscht und den ein oder anderen Berg bestritten. Auf so einer Wanderung bleibt mehr Zeit und Langsamkeit das um sich herum wirken zu lassen. Also nahm ich meine Kamera mit in die Berge. Genauer gesagt geht es auf den Roßstein zur Tegernseer Hütte auf 1650 hm.
Wunderbare Bäume und dessen bunte Blätter leuchteten im Herbstlicht. Ich genoss jedes glitzern darin, denn bald werden sie braun und fallen von den Bäumen. Tolle und interessant geformte Bäume stehen am Wegesrand. Manch einer läuft achtlos hinauf, als wären sie bei einem Wettrennen. Ich sah in ihnen wunderschöne Bäume, verknotet, alt und mit einer langen Geschichte.
Auf dem Rückweg runter vom Berg, liefen wir durch diese Lichtung mit dem ganz eigenen Herbstlicht. Da packte ich meine Kamera aus dem Rucksack, hielt kurz inne und drückte den Auslöser. Das hier ist für mich Heimat – einheimisch.
Ich gehöre zur Kategorie „Sonnenuntergang“ sowohl mental, körperlich sowie für´s Bild. Daher war die Entscheidung gleich klar. Denn vom Sonnenaufgang gibt es nur wenige Bilder. Vielleicht hier und da im Urlaub, aber bei einem Langschläfer und Nachteule wie mir eher selten.
Das Reisen gehört zu mir! Es ist meine Art die Welt und das Drumherum kennenzulernen. Ich liebe es!
Aber das entdecken zu Hause hat seinen ganz eigenen Reiz. Dieses Foto habe ich in meiner Heimat Bayern aufgenommen. Entstanden an einem kalten Wintertag am Ammersee. Seit dieser Tage zieht es mich immer wieder zum fotografieren dort hin. Verändert sich die Landschaft in den Farben und in Jahreszeiten so oft und ist dabei immer einzigartig.
Schon früh morgens gegen 5:00 Uhr mache ich mich auf dem Weg dort hin, wo sonst der Nachtmarkt der Stadt stattfindet. Der Weg führt hinaus zu all den Tempeln von Luang Prabang. Die Stadt Luang Prabang ist eine Provinz im Norden von Laos und zählt seit 1995 zum UNESCO Welterbe.
Morgens findet hier täglich der Almosengang (Tak Bak) der Mönche statt. Zwischen 5:00 Uhr und 06:30 Uhr morgens kann man die meisten Bewohner der Stadt auf der Straße sehen, teilweise festlich gekleidet mit einer großen Schüssel Klebreis, warten sie auf die buddhistischen Mönchen um ihnen jeweils etwas als Geschenk in ihre Schalen zu geben. Für das Karma!
Wenn man zu den Ersten Touristen gehört, die sich in den Straßen rund um den Tempel Wat Mai tummelt, erlebt man noch diesen Zauber dieser beeindruckenden Zeremonie. Die Ruhe und Stille. Ganz wortlos geht es dabei zu.
Als so langsam Ruhe in den Straßen einkehrte und sich mehr schaulustige Touristen umher trieben, machte ich mich bereits auf den Rückweg. Hier traf ich diese ältere Dame vor ihrer Schale voller Klebreis. Ich deutete auf meine Kamera um sie um ein Foto zu bitten. Es ist mir eine Ehre, wenn fremde Menschen mir vertrauen und einem Foto zustimmen. Also drückte ich den Auslöser und machte dieses Foto der gläubigen Frau auf den Straßen von Luang Prabang. Als ich ihr das Foto auf dem Display meiner Kamera zeigte, strahlte sie mich an und lachte und bedankte sich, so wie ich bei ihr.
Bilder können unterschiedliche Emotionen wecken. Dazu gehört zum wichtigsten Teil das Motiv selber, aber auch die Farbe entscheidet über die Stimmung eines Bildes. Schwarz-weiß verwende ich sehr gerne bei emotionalen Bildern, um diese Kraft durch die „Farbe“ mehr Ausdruck zu verteilen. Bei diesem Bild, die Frau in Luang Prabang, wollte ich ihre Emotion durch die schwarz-weiß Fotografie verstärken. Das Bild in Farbe kann bereits schon beim Betrachter ein Gefühl auslösen. Durch die s/w verleiht es ihm noch mehr Nachdruck. Aber entscheidet gerne selbst welches Bild in Euch mehr Kraft und Emotion auslöst.
Ist es schon eine kleine Herausforderung sich für ein bestimmtes Bild für die gegensätzlichen Pärchen zu entscheiden, darf es noch eine kleine Challenge bei der Fotoparade geben. Die Kategorie heißt: „Mein schönstes Foto 2019„. Schwierig! Denn Schönheit ist ja subjektiv. Daher entscheide ich mich hier nicht zwingend nach der technischen Umsetzung, die das Foto vielleicht zu einem „schönen Motiv“ macht, sondern nach dem Motto „meine persönlichen Emotionen“. So ist das in der Kunst! Ob es nun dem goldenen Schnitt entspricht oder eben einen ganz anderer, interessanter Ausschnitt ist der zum gucken, staunen und entdecken einlädt. So liegt dies doch immer im Auge des Betrachters was er für sich schön empfindet und welche Emotionen man in ihm hervorruft. Daher lade ich Euch zu meinem Foto des Jahres ein. Aufgenommen in Myanmar bei einer Rollertour durch Bagan. Diese jungen Mönche haben sich ein schattiges Plätzchen unter einem Bodhibaum gesucht, um zu quatschen, Witze zu machen und ein wenig am Handy rumzuspielen. Erst bin ich auf der sandigen Piste, zwischen all den alten Stupas vorbeigefahren und habe die Mönche in ihren leuchtenden Roben gesehen, bin aber dennoch weiter. Die Szene ging mir aber nicht aus dem Kopf und daher hielt ich nur wenige Meter danach an um das kleine Stück wieder zu den Mönchen und dem Baum zurückzulaufen. Mit Ehrfurcht hatte ich die Mönche dann in Englisch und Zeichensprache gefragt, ob ich sie fotografieren dürfte. Sie willigten ein und so entstand genau dieses Bild.
Hast Du ein Lieblingsbild? Welches hättest Du gewählt?
– Andrew McCarthy
Eine jede Reise verändert einen. Ich liebe diesen Prozess. Es erweitert den Horizont. Man wäscht. Der Charakter wird gestärkt. So habe ich das mehr als passende Zitat zu meinen Gedanken und Gefühl gefunden. Auch die Reisen in 2019, gerade die Weltreise die ich alleine gemacht habe, stärkte mich und ließ mich weiter wachsen. Aber nicht nur Erinnerungen, Emotionen und Veränderungen habe ich von all den Reisen mitgebracht, sondern auch jede Menge Bilder. Einige davon habt ihr in dieser Blogbeitrag gesehen, einige finden sich hier auf meiner Seite und auf meinem Reiseblog wieder.
Eine große Veränderung gab es in diesem Jahr! Ich habe meinen eigenen Kalender im Selbstverlag herausgebracht!
Er enthält Bildern meiner Weltreise, als ich mit dem Camper West Australien entdeckt habe. Blättert doch einfach mal darin und lasst Euch inspirieren.
Hast Du auch Lust an der Fotoparade von Erkunde die Welt mitzumachen? Hier findest Du die die Anleitung. Vielleicht findest auch Du Dich in der Hall of Fame wieder. Dort kannst Du auch noch nach Lust und Laune durch weitere tolle Blogs und Bilder anderer Teilnehmer stöbern. Es lohnt sich!
Hier gibt es ein paar Empfehlungen von weiteren Fotografenkollegen und Bloggern die bei der Fotoparade 2019 mitgemacht haben und bei denen Du mal vorbeischauen solltest:
Bei Lisa von Imprintmytravel findest Du Fotos ihrer Reise von Österreich bis Tansania.
Esther von esthers-travel-guide bereiste 20 Länder in einem Jahr und einige davon findest Du in ihrem Blogbeitrag.
Die Fotonomaden Karin und Markus zeigen faszinierende Aufnahmen aus Norwegen, Teneriffa und Tirol. Zieht doch mal bei ihnen vorbei.
Auch Nicola von Suitcase und Wanderlust hat ihre Koffer gepackt und ist mit vielen Fotos zurück.
Tolle Bilder mit Tiefgang gibt es bei Franz auf seinem Blog cruisetricks.de zu sehen.
Noch mehr Fernweh gibt es auch bei Evelyn mit traumhaften Bildern auf barfuss im Sand.
Einen großen Hauch von Zauber findest Du bei Birgit – einfach märchenhaft.
Can’t get enough?
Ein Brautkleid für den schönsten Tag des Jahres zu Zeiten von Corona suchen, finden, anprobieren und sich wie eine Prinzessin fühlen, ist derzeit etwas schwieriger. So wird der Lockdown weiterhin...
Mit Erkunde die Welt beginnt die Fotoparade 2020 unter dem Titel: Spaß am Fotografieren - Fotoparade 2020 Spezial – Coole Bilder trotz Corona! Letztes Jahr war das Motto der FopaNet 6 Pärchen...
Wer auf der Suche nach ein paar Geschenkideen für Fotografen ist, denkt zuerst an teures Equipment wie Kameras, Objektive und Zubehör. Aber es gibt wunderbare Alternativen für jede Preisklasse, ob...
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Neben der Location, buchen vom Hochzeitsfotograf und aussuchen der Ringe, steht der Kauf des Brautkleids ganz oben auf der Liste der Hochzeitsvorbereitungen. Fan Xia weiß als studierte Modedesignerin was sie tut und das nun jetzt ein zweites mal. Sie eröffnete am 20. September einen weiteren Laden mit dem Namen „White Silhuette – the curvy bride. Und der Name ist Program. Hier dreht sich alles um die Kurven der Frauen über der etwas größeren Kleidungsgrößen.
Ihren neuen Laden inkl. Modenschau und kulinarischer hochexklusiver Candybar präsentierte Sie vor ehemaligen Bräuten, zukünftigen sowie Freunde, Partner. Auch ein Kamerateam von der Fernsehsendung „Zwischen Tüll und Tränen“ war vor Ort und hat den Abend mit begeleitet. Als Partner bin ich an diesem Abend mit Vorfreude hingefahren und im Gepäck selbstverständlich meine Kamera.
Hier gibt es ein paar Impressionen des Abends.


Am 25. Februar 2020 ist es endlich soweit. Die Eröffnung wurde vom Team von „Zwischen Tüll und Tränen“ begleitet und nun ausgestrahlt. Seid also mit dabei wenn die Curvy Models in tollen Brautkleidern durch das neu eröffnete White Silhouette Curvy Bride Lädchen laufen.














Sweets & Salty: Spindler & Malburg
Gesang: Vanessa Eventmusic
Filmteam: Zwischen Tüll und Tränen
Blumen: Franziska Weißhaupt
Kleider: Fan von White Silhuette
Ein Brautkleid für den schönsten Tag des Jahres zu Zeiten von Corona suchen, finden, anprobieren und sich wie eine Prinzessin fühlen, ist derzeit etwas schwieriger. So wird der Lockdown weiterhin...
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Wenn Dein Baby das Haus verlässt, dann ist es soweit – ein Herzensprojekt geht auf die große Reise.
Die Zeiten wo man unter sich war und das Design entworfen hat, sind vorbei. Das Projekt ist nun erwachsen und reif entdeckt zu werden.
Los geht´s!
Meine Leidenschaft und Hobby ist das Reisen. Was für eine tolle Art Menschen, Kulturen und fremde Länder hautnah zu spüren und kennenzulernen. Das aufsaugen, wie es ist. Manchmal laut und stikig, manchmal auch einfach nur ruhig und rauschend. Je nachdem wo man ist.
Mein Herz habe ich bereits bei meiner ersten Reise an Australien verschenkt. Meine große Liebe an ein Land. Warum es so ist, kann ich nicht beschreiben, es fühlt sich einfach nur gut an. Mittlerweile habe ich in Australien jeden Bundesstaat bereist, aber gefühlt, bin ich damit noch nicht fertig. Mein letzter Besuch ist erst dieses Jahr gewesen. Ich bin für über 2 Monate alleine auf Weltreise gegangen und habe neben Sri Lanka, Laos und Bangkok auch West Australien auf meiner Reiseliste gehabt.
Meine Reise durch Western Australia begann in Perth und ging mit dem Camper, 10.000 km hoch in den Norden nach Darwin. Ich habe einen Cyclon getrotzt, viele Leute kennengelernt und Abenteuer erlebt.
Jeder Monat ist ein Teil meines Roundtrips durch West Australien und findet seinen Platz im Monatskalender. Die Reiseberichte gibt es im Blog nachzulesen.
Selbstverständlich könnte man nun an die großen Händler gehen und in Maßen das Produkt verkaufen. Aber mein Herz hängt an diesem Kalender. Er ist etwas besonderes und das soll er auch für Dich werden, falls Du ihn für zu Hause haben möchtest. Deshalb waren mir viele Dinge wichtig! Der Kalender soll auf hochwertigem, schwerem Papier und sehr gutem Farbdruck gedruckt werden. Deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen, vom Design bis hin zum Marketing alles zu übernehmen.
Gegen die riesigen Händler hat man nur wenig Chancen. Aber das ist weiterhin nicht mein Ziel. Mit dem Kalender 2020 Australien – life´s a beach geht ein handgefertigter, fast schon Einzelstück, durch meine Hände in die Qualtitäskontrolle und letztlich mit Liebe verpackt an den Besteller. Damit holt man sich nicht nur einen wunderbaren Monatskalender nach Hause, sondern auch ein Stück Fernweh zum stillen, dessen Geschichte auf meinem Blog zum nachlesen gibt. Es ist kein anonymer Kalender den es überall zu kaufen gibt.
Wie Du merkst, geht es nicht immer um das große Geld, sondern um die Verwirklichtung einer Leidenschaft. Deswegen möchte ich auch meinen Lesern und Freunden den Kalender für kurze Zeit zum Sonderpreis anbieten.
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Can’t get enough?
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