Advertise with Googlier.com das Dossier | Arbeit &amp; Einkommen http://dasdossier.de/rubrik/gesellschaft/arbeit-einkommen de Streiken macht sich bezahlt http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/streiken-macht-sich-bezahlt <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Einige Fakten zur Diskussion </div> </div> </div> <p>Kaum nutzen die Lokf&uuml;hrer und die Piloten mal ihr Streikrecht, schon ist Deutschland in heller Aufregung. <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Wird-Deutschland-zum-Streikland/Das-Erste/Video?documentId=25119892&amp;bcastId=432744" class="urlicon urlicon-ardmediathek">&bdquo;Wird Deutschland zum Streikland?&ldquo;</a> fragt die ARD und liefert die Antwort gleich tendenzi&ouml;s mit. Um das zaghafte Aufflammen des Kampfwillens der Arbeitnehmer im Keim zu ersticken, bastelt die Bundesregierung derweil bereits am &bdquo;Tarifeinheitsgesetz&ldquo;. Wenn man sich jedoch einmal die Zahlen anschaut, stellt man schnell fest, dass in kaum einem anderen Industrieland so wenig gestreikt wird, wie in Deutschland. Und dies ist volkswirtschaftlich kein Segen, sondern ein Fluch.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/streiken-macht-sich-bezahlt" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/streiken-macht-sich-bezahlt#comments Arbeit & Einkommen Gewerkschaften Löhne Streik Dänemark Deutschland Kanada Analyse Sun, 07 Dec 2014 15:03:04 +0000 Jens Berger 5058 at http://dasdossier.de Zum Bahnstreik http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/zum-bahnstreik <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Aus den Zeilen tropft Hass </div> </div> </div> <p>Was hat Claus Weselsky den Medien eigentlich getan? Die BILD nennt ihn den &bdquo;Gr&ouml;&szlig;en-Bahnsinnigen&ldquo; und fordert ihre Leser auf, dem &bdquo;Gewerkschafts-Boss&ldquo; unter der auf der Titelseite gedruckten B&uuml;ronummer &bdquo;die Meinung zu geigen&ldquo;. Der Focus k&uuml;rt ihn gar zum &bdquo;meistgehassten Deutschen&ldquo; und pr&auml;sentiert seinen Lesern Fotos vom Wohnhaus der Familie Weselsky samt genauer Ortsangabe. Selten tropfte so viel Hass aus den Zeilen. Und dieser Hass tropft offenbar auf fruchtbaren Boden, wie die von Medien eingesammelten O-T&ouml;ne belegen. Die Wut der vom Streik betroffenen Bahn-Kunden ist freilich verst&auml;ndlich. Absolut unverst&auml;ndlich ist jedoch, dass aus dieser Wut auf den Streik ein kanalisierter Hass auf die Lokf&uuml;hrer, die GDL oder gar Herrn Weselsky wird. Hier werden Opfer und T&auml;ter verwechselt.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/zum-bahnstreik" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/zum-bahnstreik#comments Arbeit & Einkommen Gewerkschaften Streik Deutschland Meinung Thu, 06 Nov 2014 12:54:32 +0000 Jens Berger 5050 at http://dasdossier.de Bahnstreik http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/bahnstreik <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ich bin ein GDL-Versteher </div> </div> </div> <p>Die Lokomotivf&uuml;hrergewerkschaft GDL hat es in diesen Tagen nicht eben leicht. Ihr Vorsitzender Claus Weselsky wird in den Medien als eine Art Atilla der Lokf&uuml;hrerk&ouml;nig dargestellt, w&auml;hrend der Streik der Eisenbahner in der ver&ouml;ffentlichten Meinung zum Untergang des Abendlandes hochgeschrieben wird. Hinter den Kulissen wurde zur heiligen Hetzjagd auf das Gespenst der Lokf&uuml;hrergewerkschaft geblasen &ndash; beteiligt ist neben der Deutschen Bahn AG, den Medien und der SPD auch die DGB-Gewerkschaft EVG, die im offenen Clinch mit der GDL liegt. Dabei hat die GDL allen Grund, der EVG ein wenig Konkurrenz zu machen. Die EVG und vor allem deren Vorg&auml;ngerin Transnet ist n&auml;mlich nicht gerade ein Ruhmesblatt f&uuml;r die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/bahnstreik" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/bahnstreik#comments Arbeit & Einkommen Verkehr Deutsche Bahn AG Streik Deutschland Analyse Thu, 30 Oct 2014 16:48:34 +0000 Jens Berger 5049 at http://dasdossier.de Ebola http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/ebola <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die Katastrophe hinter der Katastrophe und der erbärmliche Zynismus Deutschlands </div> </div> </div> <p>Die Nachrichten aus den drei von Ebola am st&auml;rksten heimgesuchten westafrikanischen L&auml;ndern Guinea, Liberia und Sierra Leone k&ouml;nnten kaum schlechter sein &ndash; seit Ausbruch der Epidemie hat die Weltgesundheitsorganisation nun bereits mehr als 8.900 best&auml;tigte Ebola-F&auml;lle registriert. F&uuml;r Dezember geht man nun von bis zu 10.000 neuen F&auml;llen aus &ndash; pro Woche, wohlgemerkt! Bis Ende Januar 2015 kalkulieren die Experten mit 200.000 bis 250.000 Erkrankungen. Das ist f&uuml;r die drei bitterarmen L&auml;nder, von denen zwei sich gerade eben langsam von einem langw&auml;hrenden B&uuml;rgerkrieg erholen, eine echte Katastrophe. Mindestens genau so schlimm wie die direkten sind jedoch die indirekten Folgen der Epidemie. Allen drei Staaten droht kurz- bis mittelfristig eine humanit&auml;re Katastrophe mit Hungersn&ouml;ten und mittel- bis langfristig eine tiefe Wirtschaftskrise, die die gesamte Region destabilisieren k&ouml;nnte. Aus Deutschland ist leider keine Hilfe zu erwarten.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/ebola" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/ebola#comments Arbeit & Einkommen Ernährung Hungersnot Guinea Liberia Sierra Leone Westafrika Analyse Wed, 15 Oct 2014 13:56:34 +0000 Jens Berger 5048 at http://dasdossier.de "diszipliniert und bestraft" http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/diszipliniert-und-bestraft <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die Arbeitslosenverwaltung - eine Bestandsaufnahme </div> </div> </div> <p>F&uuml;r den Deutschlandfunk hat <a href="http://www.deutschlandfunk.de/arbeitslosenverwaltung-viel-fordern-schnell-strafen.724.de.html?dram:article_id=296766" class="urlicon urlicon-deutschlandfunk">Reiner Scholz</a> Betroffene, Beh&ouml;rden und Kritiker der deutschen Arbeitslosenverwaltung zu ihrer Meinung befragt. Herausgekommen ist dabei eine durchaus differenzierte Bestandsaufnahme. Von der Angst um die blo&szlig;e Existenz ist die Rede, aber auch von Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r, &uuml;berlasteten Mitarbeitern und mangelnden Perspektiven. Etwa zehn Jahre nach der Einf&uuml;hrung der sog. Hartz-Gesetze ist jedenfalls klar, dass die Reform daran gescheitert ist, Arbeitslosigkeit wirksam zu bek&auml;mpfen. Selbst Peter Hartz meinte schon 2007: &raquo;Herausgekommen ist ein System, in dem die Arbeitslosen diszipliniert und bestraft werden.&laquo; Man mag sich freilich dar&uuml;ber streiten, ob nicht genau das - und eben nicht die Hilfe f&uuml;r die Erwerbslosen - der eigentliche Zweck der Neurordnung war.</p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/diszipliniert-und-bestraft#comments Arbeit & Einkommen Arbeitslosigkeit Hartz IV Deutschland Mon, 08 Sep 2014 13:40:22 +0000 Stefan Meyer 5030 at http://dasdossier.de Towards a Great Society? http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/towards-great-society <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zum 50. Jahrestag von Lyndon B. Johnsons Reformrede </div> </div> </div> <p>Es geh&ouml;rt nach wie vor zu den ambitioniertesten Reformprogrammen der US-Geschichte: Lyndon B. Johnsons Konzept einer &raquo;Great Society&laquo;. Vor 50 Jahren k&uuml;ndigte er es anl&auml;sslich einer Rede vor Studenten an. <a href="http://www.washingtonpost.com/sf/national/2014/05/17/the-great-society-at-50/" class="urlicon urlicon-washingtonpost">Karen Tumulty</a> nimmt das zum Anlass, einen Blick zur&uuml;ck zu verbinden mit der Frage, welche Rolle die damaligen Reformen heute noch spielen. Herausgekommen ist ein lesenswerter Text, der viele der seinerzeit Involvierten zu Wort kommen l&auml;sst.</p> <p>Im Kern ging es Johnson darum, den nie dagewesenen Wohlstand seines Landes allen zugute kommen zu lassen. Und, damit eng verbunden, um eine progressive &Ouml;ffnung der Gesellschaft und Integration derjenigen, die bislang am Rande standen. Ob er mit seinem &raquo;War on Poverty&laquo; letztlich Erfolg hatte, war und ist heftig umstritten. Manche Teile seiner Reformen wurden schon nach kurzem eingestellt, andere bestehen noch immer. Sie ver&auml;nderten aber - und das ist unumstritten - die Rolle des Staates in Gesellschaft und Wirtschaft. Von Programmen zur Neugestaltung der St&auml;dte &uuml;ber eine Bildungsreform bis hin zu ausgeweiteten B&uuml;rgerrechten reichten die Ma&szlig;nahmen im Einzelnen. Etwa 200 Gesetze umfasste die Great Society insgesamt.</p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/towards-great-society#comments Arbeit & Einkommen Bildung Stadt Sozialpolitik USA Empfehlung Mon, 19 May 2014 22:13:12 +0000 Axel Weipert 5011 at http://dasdossier.de Blue-Card-Desaster http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/blue-card-desaster <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Warum meiden Fachkräfte Deutschland? </div> </div> </div> <p>Frank-J&uuml;rgen Weise, seines Zeichens Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, zeigte sich zu Beginn des neuen Jahres <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BA-Chef-Weise-Nur-7000-Zuwanderer-mit-Blue-Card-2073163.html" class="urlicon urlicon-heise">zerknirscht</a>. Die Blue Card, mit der Fachkr&auml;fte aus Nicht-EU-L&auml;ndern nach Deutschland gelockt werden sollen, hat sich als grandioser Flop erwiesen. Nur rund 3.000 Menschen kamen in den letzten anderthalb Jahren mit der Blue Card ins Land. Um aus der Blue Card doch noch ein Erfolgsmodell zu machen, hat sich BA-Chef Weise nun jedoch einen &bdquo;phantastischen&ldquo; Plan ausgedacht. Bislang darf die Blue Card nur dann erteilt werden, wenn Bewerber in sogenannten &bdquo;Mangelberufen&ldquo; nachweisen k&ouml;nnen, dass sie hierzulande mindestens 37.128 Euro verdienen. Dieser Mindestsatz soll nun nach dem Wunsch von Weise gesenkt werden. Die &bdquo;Logik&ldquo; dahinter: Wenn wir f&uuml;r 37.128 Euro keine Fachkr&auml;fte anwerben k&ouml;nnen, dann sollte es mit viel weniger Geld doch ganz sicher klappen. Dies ist freilich Unsinn &ndash; wie viele andere Argumente in der Debatte um den Zuzug qualifizierter Arbeitskr&auml;fte auch.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/blue-card-desaster" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/blue-card-desaster#comments Arbeit & Einkommen Migration Arbeitsmarkt Immigration Deutschland Großbritannien Analyse Fri, 03 Jan 2014 18:37:23 +0000 Jens Berger 4984 at http://dasdossier.de Kein Baum wächst in den Himmel http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/kein-baum-waechst-in-den-himmel <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Einwurf </div> </div> </div> <p>Aus Anlass der j&uuml;ngsten Zinssenkung durch die EZB h&auml;lt der renommierte Wirtschaftsjournalist <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ezb-zinssenkung-offenbart-wachstumsschwaeche-des-westens-a-932371.html" class="urlicon urlicon-spiegel">Christian Rickens</a> fest: Mit Geldpolitik kann kaum Wirtschaftswachstum erzeugt werden. Die mehr oder weniger hilflosen Versuche, erst &uuml;ber Staatsschulden, seit der Finanzkrise &uuml;ber extrem niedrige Leitzinsen Wachstum zu generieren, &auml;ndern demnach wenig an einem historischen Trend, dem R&uuml;ckgang des Zuwachses beim BIP in Europa, Nordamerika und Japan. Doch was sagt uns das eigentlich grunds&auml;tzlich &uuml;ber unsere Gesellschaft?</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/kein-baum-waechst-in-den-himmel" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/gesellschaft/arbeit-einkommen/kein-baum-waechst-in-den-himmel#comments Arbeit & Einkommen Staat und Wirtschaft Ökonomische Theorie Soziale Bewegungen Armut Reichtum Soziale Gerechtigkeit Umwelt Wirtschaftswachstum Deutschland Essay Thu, 07 Nov 2013 20:29:18 +0000 Axel Weipert 4978 at http://dasdossier.de Wohlstand für alle? http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/wohlstand-fuer-alle <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die Schere geht auseinander in Deutschland </div> </div> </div> <p>Seit vielen Jahren entwickeln sich die sozialen Schichten auseinander, das zeigen zahlreiche Studien ganz eindeutig. Die Umverteilung und Anh&auml;ufung gigantischer Verm&ouml;gen wurde durch eine Politik gef&ouml;rdert, die den obersten zehn Prozent enorme Vorteile bescherte - und zwar von allen Regierungen, seien sie nun schwarz-gelb, rot-gr&uuml;n oder rot-schwarz. <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1864158/ZDFzeit-Arm-und-Reich#/beitrag/video/1864158/ZDFzeit-Arm-und-Reich" class="urlicon urlicon-zdf">Ein Film des ZDF</a> zeigt einige Ausschnitte aus einer Gesellschaft, in der Reichtum nicht nur w&auml;chst, sondern sich auch reproduziert. Denn schon in der Kita greifen Selektionsmechanismen, die daf&uuml;r sorgen, dass sich an der Spaltung zuk&uuml;nftig nichts &auml;ndert. Auf der anderen Seite verlieren Menschen ihre Jobs, ihre Perspektive und zuletzt auch ihre W&uuml;rde. Und sie haben nicht Teil an Vielem, was das Leben lebenswert macht.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/wohlstand-fuer-alle" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/wohlstand-fuer-alle#comments Arbeit & Einkommen Bildung Reichtum Steuern Superreiche Deutschland Schweiz Sat, 23 Mar 2013 00:01:18 +0000 Stefan Meyer 4890 at http://dasdossier.de Intellektuelles Proletariat http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/intellektuelles-proletariat <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zwischen Karrierehoffnung und Prekarisierung </div> </div> </div> <p>Rund 400.000 wissenschaftliche Hilfskr&auml;fte und Mitarbeiter arbeiten im deutschen Hochschulsystem. Sie geben Kurse f&uuml;r Studenten, kopieren B&uuml;cher f&uuml;r ihre Chefs, die Professoren, und helfen auf vielf&auml;ltige Weise dabei, den Betrieb am Laufen zu halten. Die Bezahlung ist eher gering, die Arbeitsbelastung dagegen hoch. Dennoch sind die Jobs beliebt, denn sie scheinen ein Karrieresprungbrett zu sein. Oft genug geht dieser Traum aber nicht in Erf&uuml;llung, wie <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38783/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Christian Schneickert</a> mit einer umfangreichen Studie festgestellt hat. Neben der geringen Zahl an verf&uuml;gbaren Stellen f&uuml;r fertig ausgebildete Wissenschaftler kommt noch ein weiteres Problem hinzu:</p> <blockquote><p class="iv-antwort">Aber nat&uuml;rlich ist klar, dass sich viele Erwartungen langfristig nicht erf&uuml;llen werden. Nach dem Examen oder der Promotion geht es nicht automatisch im Traumjob weiter. Der Grund ist ganz einfach und l&auml;sst sich wieder mit Bourdieus Feld-Theorie beschreiben. Die Anzahl der Stellen, die hochqualifiziert, hervorragend bezahlt und obendrein noch mit gesellschaftlicher Anerkennung verbunden sind, liegt weit unter der Zahl der Absolventen und Promovenden. Will sagen: die Bewerberinnen und Bewerber sind da und haben eigentlich nichts falsch gemacht. Es fehlen nur die entsprechenden Besch&auml;ftigungsangebote. Und hier spielt dann die soziale Herkunft doch wieder eine erhebliche Rolle.</p> </blockquote> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/intellektuelles-proletariat" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/intellektuelles-proletariat#comments Arbeit & Einkommen Prekariat Universitäten Deutschland Fri, 22 Mar 2013 16:10:43 +0000 Stefan Meyer 4888 at http://dasdossier.de