Advertise with Googlier.com tag:blogger.com,1999:blog-33654189Tue, 10 Sep 2024 15:31:29 +0000HPIAustralienAlltäglichesReisenSouth AmericaFunMSPJobSportITIndiaBlog von Alexander KüchlerDies ist der Blog von Alexander Küchler, einer Person wie vielen Anderen und doch etwas ganz Besonderes ;-)http://alexkuechler.blogspot.com/noreply@blogger.com (alexkuechler)Blogger142125tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-3716017496301993089Sat, 29 Jan 2011 13:30:00 +00002011-01-29T15:16:13.664+01:00ReisenSouth AmericaBuenos Aires II26.1.-29.1.<br /><br />Am Mi. 26.1. sind wir spaet ausm Hostel raus und wollten etwas detailiertes Sightseeing machen nachdem wir mit der Bustour ja schon einiges von aussen gesehen hatten. Also sind wir zum Plaza del Congreso gelaufen (sind ja nur 5 Fussminuten weg, wenn man langsam wandelt) und wollten dort in den Congreso de la Nacion. Leider hat der Mittwochs zu. Also sind wir erst mal einen Kaffee trinken gegangen. Daraufhin sind wir die Avenida de Mayo wieder runter gelaufen ueber die Avenida 9 de Julio rueber und zum Plaza de Mayo, wo wir uns die Casa Rosada (das Praesidentenhaus mit dem beruehmten Balkon von Evita) ansehen wollten. Leider hat das nur am Wochenende auf. Dumm gelaufen. Also sind wir wieder einen Kaffee trinken gegangen :-) Am Abend waren wir in Puerto Madero zum Essen mit All-you-can-eat-Buffet, natuerlich mit viel Fleisch und Fisch, kleinen Haeppchen und sogar Sushi und Nachtisch :-)<br /><br />Donnerstag sind wir zu einem Tagesausflug ins Tiger-Delta. Mit dem Zug (eine Zugfahrt kostet schlappe 25 Cent, also 1,10 AR$) sind wir ne gute Stunde rausgefahren und sind dann erst mal ein wenig durch Tigre geschlendert. Dann sind wir mit einem kleinen Boot durch die Fluesschen und den Sumpf gefahren zum einzigen Ausstiegspunkt fuer Tagestouristen (der Rest ist privat oder zu vermietende Pensionen). Da waren wir 45 min wandeln und dann Mittagessen. Danach sind wir auf den mehrfach empfohlenen Markt gegangen und waren so dermassen enttaeuscht. Viele der kleinen Laeden hatten zu, viele andere hatten (durchaus schoene) Moebel aber eben nix was man als Tourist mitnehmen koennte. Na ja ... Sind dann schon bald zurueck gefahren und erstmal ins Bett gegangen und haben 2 Stunden geschlafen um uns zu erholen. Denn am Abend waren wir beim Pub Crawl. Im Bus auf dem Weg dahin haben wir noch einen netten Mann getroffen, der uns mit die Busfahrt bezahlt hat, da man in Bussen ausschliesslich mit Muenzen am Automaten zahlen kann. Und mit dem haben wir uns dann versucht zu unterhalten. Hat halbwegs geklappt, immerhin haben wir verstanden, dass wir eine Station nach ihm aussteigen sollten ;-) Dort angekommen, mussten wir schnell feststellen, dass wir mit Abstand die Aeltesten dort waren. Es gab erstmal Bier und Pizza und dann gings in die erste Bar in Palermo Soho. Nach Begruessungsshot mussten wir 20 Minuten warten, da der Barkeeper unseren Hunderter nicht klein machen konnten (fuer Getraenke im Wert von 30). Da meint man doch, da reichen 2-3 Leute und er koennte wechseln :-( Na dann gabs nen Drink (Andre musste seinen aufgrund eines Trinkspiels nach 2 Minuten auf Ex leeren) und anschliessend ging es in die zweite Bar, erneuten Begruessungsshot und Drink und dann in die dritte Bar und dann ins "Lost" einen HipHop Nachtclub. Ich fans gut, Andre glaube ich nicht so sehr (Andre kommentiert: stimmt.). Aber da wir beide muede und alt sind, sind wir gegen 3 Uhr oder so schon heim. Der Taxifahrer wollte unseren leicht oll aussehenden Hunderter auch nicht haben und hat sich erst nach konsequentem Sitzenbleben im Taxi ohne anderes Geld entschieden uns zu wechseln.<br /><br />Am 28. haben wir erst einmal etwas laenger geschlafen und das Fruehstueck im Hostel sausen lassen. Beim Blick ins Portemonnaie mussten wir feststellen, dass wir am Vorabend vom Taxifahrer Falschgeld bekommen hatten. Echt schlechte Kopien mit verwischten Farben. Hatte man leicht sehen koennen, wenn es ... aehm ... im Taxi nicht so dunkel gewesen waere ;-) Danach waren wir erst einmal im Cafe des Hotel Ritz fruehstuecken. Na ja klingt besser als das Fruehstueck war und ich glaube es war auch nicht DAS Hotel Ritz. Dann haben wir angefangen unsere Koffer zu packen um fuer die Abreise vorbereitet zu sein. Am Abend waren wir in einer Tango-Dinner-Show mit vorheriger Tanzstunde. Haben also ab 18.30h auf unser Shuttle gewartet, das leider erst 19.15 kam. Aber die Tanzstunde war witzig. Es waren natuerlich vor allem Paare allen Alters da, aber es wurden getrennt die Maenner- und Frauenschritte geuebt und dann forderten die Maenner eine beliebige Frau zum Tanz, so dass eh immer neue Paare gebildet wurden. Verstaerkt wurde das Ganze dadurch, dass nach knapp 30 Sekunden wieder Tanzpartnertausch war. Insofern alles ganz entspannt und wir konnten immerhin immer mit einer Frau tanzen. Danach gab es dann Abendessen, welches ok aber auch nicht aussergewoehnlich war. Und dann gab es eine Tangoshow mit Gesang und Tanz. War sehr schoen. Zum Glueck nicht soooo superexklusiv, dass wir underdressed gewesen waeren aber auch nicht zu billig. Eben einfach angemessen finde ich.<br /><br />Jetzt/heute sitzen wir im Hostel, haben eben ausgecheckt und muessen noch ein paar Stunden mit TV und Internet rumkriegen, bevor wir ins Taxi zum Flughafen steigen. Und dann geht es auch schon heim ... Es war ein toller Urlaub. Ein kleines Fazit kommt demnaechst noch ...http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/buenos-aires-ii.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-3392320621350249323Fri, 28 Jan 2011 16:08:00 +00002011-01-28T17:10:21.377+01:00ReisenSouth AmericaBuenos Aires I23.1. - 25.1.<br /><br />Am 23.1. sind wir bei schoenstem Sonnenschein von Montevideo aus mit dem Boot ueber den Rio de la Plata in Buenos Aires eingelaufen. Nachdem wir wie immer die (sorry) voellig wahnsinnigen Suedamerikaner am Gepaeckband ueber uns ergehen lassen mussten (ALLE stellen sich direkt ans Band, und wenn man dann dahinter als Europaer genuesslich wartet, sein Gepaeckstueck erblickt und durch zum Band will, schubsen dich alle weg, weil sie denken, du willst ihnen ihren Super-1A-Warteplatz streitig machen.. was darin endet, dass wir hier unsere Ellenbogen deutlich einsetzen und dann genuesslich unser Gepaeck auf deren Fuessen abstellen, gegen die Kniee stossen und so weiter .. vielleicht merken sie ja dann, wie bescheuert ihr Verhalten ist..), haben wir das Terminal verlassen und uns brav am Taxistand angestellt. Leider kam in den 15 Minuten nur EIN Taxi vorbei, was bei 20 Leuten vor uns eine lange Wartezeit bedeutete. Nach und nach konnte man sehen, dass viele Leute einfach das Gelaende verlassen haben, weil die Taxis an der Strasse davor deutlich lieber anhalten. Sowas bloedes. Da stehen x Menschen am Taxistand und warten, und die Taxifahrer haben aber keinen Bock, dahin zu fahren... Also haben wir uns auch draussen eines gefangen. Der erste wollte uns noch nicht mitnehmen, weil ihm ZWEI leute mit ZWEI Rucksaecken zu viel waren .. aber schliesslich hielt doch jemand an. Ein aelterer Herr, gut gelaunt, mit sehr langsamen Fahrstil. Und anstatt uns schnellstmoeglich zum Hostel zu bringen, genoss er die Fahrt mit Tempo 30, erkundigte sich nach unserer Herkunft, begann mit ein paar Brocken Deutsch die Stimmung aufzuheitern, und machte eine Art Stadtrundfahrt mit uns und erklaerte uns jeweils, welche bedeutenden Gebaeude und Plaetze wir grade passierten. Seeehr geil! Daraufhin haben wir ihm ein Drittel des Fahrpreises nochmal als Trinkgeld gegeben, und dann in unser gemischt-geschlechtliches 6-Bett-Zimmer fuer eine Nacht eingecheckt.<br /><br />Am ersten Abend haben wir zu Fuss ein wenig die Gegend erkundet. Es war Sonntag, und in St. Telmo fand der Strassenmarkt tagsueber statt. Vom Hostel hatten wir auch eine Empfehlung fuer ein gutes Steak-Restaurant da in der Naehe, und Tangotaenzer auf den Strassen sollte es da wohl auch geben... also hin da! Beim einbrechenden Abend wurde der Markt grade geleert, aber es gab noch genug Staende, wo man entlang spazieren und die Waren bestaunen konnte. Es waren Tausende Menschen in dieser langen Strasse unterwegs. Mit zunehmende Dunkelheit haben dann auch die Restaurants ihre Gaeste empfangen, und auf einem Platz gab es tatsaechlich eine oeffentlich bespielte Tanzflaeche, wo alle die Lust hatten, Tango tanzten. Das war genau so, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte. Nun fuehlten wir uns endlich wie in Argentinien angekommen.<br /><br />Nach dem durch-die-Strassen-laufen sind wir dann in unsere Restaurantempfehlung gegangen.. haben natuerlich (darauf haben wir uns die ganzen 2 Monate gefreut) Steak bestellt.. und haben einen Traum von Steak serviert bekommen!!! Absoluter Hammer!!! Und das fuer einen absolut guenstigen Preis. Das hat sich echt mehr als gelohnt!<br /><br />Am 24.1. wollten wir uns dann die naehere Umgebung und einige Sehenswuerdigkeiten in unmittelbarer Hostelnaehe (Zentrum) erlaufen.. Und als wir bei einer Hop-On/Hop-Off-Bustour vorbeigekommen sind, haben wir spontan zwei Tickets gekauft und wollten erstmal einen Ueberblick ueber die Stadt kriegen. 3h lang ging es durch La Boca, Palermo, Recoleto, das Zentrum, Puerto Madeiro (Docks) und so weiter.. und wir hatten erstmal einen Rundum-Blick bekommen. Beim Aussteigen habe ich (Andre) dann leider noch meine Fotoapparat-Tasche im Bus vergessen, konnte sie aber 20 Minuten spaeter an der zentralen Busstation wieder in Empfang nehmen. Alles gut also.<br />Den Abend haben wir dann wieder in einem Restaurant und einer Bar in der Naehe verbracht, und uns ein bisschen um die Organisation der naechsten Tage gekuemmert.<br /><br />Der 25.1. erwartete uns dann mit einer Ueberraschung: denn er verlief anders, als zunaechst geplant. Eigentlch wollten wir uns Fahrraeder ausleihen, um in einige Gegenden, die wir tags zuvor mit dem Bus gesehen hatten, zu radeln. Dann haben wir jedoch die Emails eines Polo-Anbieters gelesen, den wir zuvor kontaktiert hatten, weil wir am Donnerstag Polo spielen lernen wollten. Dieser schrieb daraufhin, dass Donnerstag und Freitag schon belegt seien, und ob wir es frueher einrichten koennten. Als wir uns fuer Mittwoch entschieden hatten, bat er uns, das ebenfalls zu ueberdenken, da fuer Mittwoch schlechtes Wetter vorhergesagt sei. Sein Angebot, einfach kurzristig in die 2h spaeter beginnende Dienstags-Tour einzusteigen, nahmen wir dann einfach an, und strahlten vor Vorfreude. Allerdings war es schon komisch, lange Hosen, Muetze/Sonnenhut und feste Schuhe einzupacken bei 30 Grad...<br /><br />Abgeholt wurden wir an einer Strassenecke ganz in der Naehe, wir lernten noch ein australisches Fruerentnerpaar (Larry und Marie) , sowie ein kanadisches Paar Mitte 40 (Mike und Claire) kennen, und schon ging es mit Fernando, unserem Trainer, 30 Minuten gen Suedwesten in die Pampa. Kaum angekommen, wurden wir erstmal mit Helmen ausgestattet, wir bekamen die Pferde zu Gesicht - und grade als die Einweisung los ging, fing es an, maechtig zu gewittern und zu regnen. Na super. Nach 20 Minuten Warten war der Himmel jedoch wieder bereit, uns Polo spielen zu lassen ;).<br />Es gab eine kurze Einweisung von Fernando, wie man auf dem Pferd sitzt, wie man es in Gang kriegt, bremst, und lenkt - alles quasi wie bei einem Auto. Und dann ging es auch schon los. Jeder bekam ein Pferd, es hiess Aufsteigen, und das eben gehoerte auf der Wiese auszuprobieren. Links herum, rechts herum, stoppen, schneller Gang.. alles eben. Dabei stellte sich jedoch schon heraus, dass mein (Andre) Pferd eine absolute Abneigung gegen das Rechts-Abbiegen hat.. was beim ueben noch kaschiert werden konnte, beim Spiel jedoch nicht mehr.. ;) Dafuer klappte links herum hervorragend! Anhalten ging ebenso, sogar rueckwaerts klappte ein mal, und schneller Gang (wie nennt man das, Trab?) war auch moeglich - dabei wurde allerdings das Festhalten schwieriger...<br /><br />Nachdem wir diese Lektion gemeistert hatten, bekamen wir auch noch umgehend in die rechte Hand den Polo-Schlaeger, und fortan galt es, einen kleinen Ball vom Pferd aus zu treffen.. sowohl vorwaerts zum Angriff, als auch rueckwaerts zum Verteidigen .. ja, Polo-Regeln sind echt schraeg. Davon gab es zum Abschluss noch einige: Weg abschneiden ist verboten - aber Body-Checks, Schlaeger-Hauen und so weiter sind erlaubt.. jaha, da haben wir ein bisschen geschluckt :). Umgehend wurde fuer uns ein kleines Feld aufgebaut, wir wurden in 2 Teams eingeteilt, und es galt, als erstes 5 Tore zu erzielen, um zu gewinnen..<br /><br />Was soll ich sagen, ich habe doch tatsaechlich das erste Tor des gesamten Spiels geschossen und uns 1:0 in Fuehrung gebracht. So spielten wir also hin und her, bekamen echt Spass an der Sache, und auch der leichte Nieselregen stoerte uns nicht wirklich. Einzig die Rechts-Schwaeche meines Pferdes (das lag natuerlich NUR am Pferd, niemals am Reiter!! ;) ) fuehrte dazu, dass ich mich ab und zu am einen Ende des Spielfelds aufhielt, mit dem Pferd redete und versuchte, irgendwie die Richtung zu aendern, waehrend das Geschehen mit Ball und allen anderen genau am anderen Ende des Spielfelds stattfand. Glorreich! Aber ich habe mich eben in Spieltaktik geuebt.. ;). Beim Stand von 4:4 (Alex, Mike und Larry hatten noch je einmal getroffen) hatte ich die grosse Siegchance auf dem Schlaeger, doch sie wurde von Fernando (er hat in der anderen Mannschaft gespielt) vereitelt. Und beim Versuch, den Gegenstoss dann zu verhindern, geschah es: Ich beugte mich zu sehr nach rechts zum Ball, rutschte dabei mit dem linken Fuss aus dem Steigbuegel, fiel vom Pferd auf den Boden, dreckig und hart, Ruecken und Ellenbogen nahmen harten Kontakt mit der Wirklichkeit auf... und blieb aber leider mit dem rechten Fuss im Steigbuegel verdreht haengen. Da lag ich nun, das Pferd war verwirrt, und begann auf einmal Fahrt aufzunehmen. Ich keine 20 cm neben dem rechten Hinterhuf, mit Bein im Steigbuegel gefangen und wurde so fuer max. ca. 10m mitgeschleift. Da sass der Schock mir selbst und allen anderen kurz in den Gliedern. Als sich kurz darauf mein Fuss loeste und ich zum liegen kam, stand Fernando auch schon neben mir, half mir auf, und versicherte sich, dass ich OK sei. Neben ein paar leichten Prellungen am Knoechel und Ellenbogen war ja auch nichts, und somit stieg ich sofort wieder erneut aufs Pferd. Ich wollte doch unsere Mannschaft siegen sehen! Und so kam es auch. Nach Pass auf Larry (ich glaube, Alex wars) hat dieser final zum 5:4 Sieg fuer uns vollendet. Als wir die Pferde wieder in die Stallungen fuehrten, feierten wir alle gemeinsam anschliessend dieses unvergessliche Erlebnis bei der untergehenden Sonne ueber der argentinischen Pampa. Dazu gabs ein Bier, Softdrinks, Kekse und gute Laune, und gegen 21 Uhr hat uns Fernando dann wieder vor unserem Hostel abgesetzt. Es ging ein unvergesslicher Tag zu Ende, Larry+Marie, sowie Mike+Claire waren ueberaus nett und angenehm, und mit einem Restaurant-Besuch (All-you-can-eat Buffet) am Hafen schlossen Alex und ich den Tag dann ab.http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/buenos-aires-i_28.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-3103584244267272861Wed, 26 Jan 2011 21:16:00 +00002011-01-26T22:16:58.124+01:00ReisenSouth AmericaMontevideo (Uruguay)21.1. - 23.1.<br />Am 21. Januar wurden unsere grob 4 Wochen Brasilien nun final durch den Abflug aus Sao Paulo fuer beendet erklaert.. und vor uns stand das naechste Land und die naechste Stadt. Denn unsere Reise fuehrte uns fuer 48 Stunden ins kleine Uruguay, wo wir dir Hauptstadt Montevideo kennenlernen und unsicher machen wollten.<br /><br />Angekommen am Flughafen nach 3 stuendigem Flug ohne Zeitverschiebung (DAS war ersmal komisch! ;) ) galt es als erstes, sich kurz zu orientieren. Doch bevor uns das gelang, wurden wir schon von einer hektischen Dame mit einem Taxi-Angebot ueberrumpelt. 10 US Dollar pro Nase fuer den Transport zum Hostel. Skeptisch lehnten wir erstmal ab, nachdem wir jedoch am offiziellen Taxistand den doppelten Preis vernahmen und noch keine rechte Idee hatten, wieviel lokales Geld wir eigentlich abheben wollten fuer 48 Stunden, entschieden wir uns recht einfach und schnell dann fuer das Angebot der Dame. Per Minibus ging es dann zu unserem Hostel, und schon allein die Fahrt deutete an, dass Montevideo so ganz anders sein sollte, als wir es aus Brasilien gewohnt waren. Hier sah es sauber, aufgeraeumt, an der Strandpromenade mehr als nett bebaut aus, es gab keine Hektik - und dafuer aber einen blauen Himmel fuer die naechsten 2 Tage, an dem NIE eine Wolke zu sehen war!<br /><br />Im Hostel hatten wir unser gemischtes 6-Personen-Zimmer recht schnell bezogen, uns eine Stadtkarte geben lassen, und sind erstmal ein wenig herum gelaufen. Ziel war es, das Busterminal zu erreichen, um Tickets fuer unsere Ueberfahrt mit der Faehre nach Buenos Aires fuer den 23.1. schonmal zu erstehen. Auf dem Weg dahin ging es durch ruhige Wohnviertel, gesaeumt von einigen Strassen. Eher sehr europaeisch, statt suedamerikanisch. Mit den Tickets in der Tasche ging es dann kurz zurueck zum Hostel, vorsichtshalber etwas langes angezogen, und ab mit dem Bus ins Stadtzentrum, wo uns laut Karte Dutzende Sehenswuerdigkeiten erwarten sollten. Sollten!.. Denn bei naeherer Betrachtung (es war Freitag abend), war alles .. nunja.. ausgestorben! Die Sehenswuerdigkeiten stellten sich zumeist als Finanz- oder Hotel-/Wohngebaeude heraus, und es war KEIN MENSCH auf der Strasse. Freitag abend. Unfassbar! .. So sind wir ziemlich desillusioniert fuer einen Burger bei Burger King eingefallen, haben uns dann am Hafen kurz herumgedrueckt, und sind abschliessend noch in DIE Strasse gegangen, wo das Nachtleben toben sollte. Sollte!.. Denn wie sich diese Gasse darbot, waren es keine 100m, auf denen 4 Bars aufgereit waren.. das wars. Und in jeder Bar sassen.. gut geschaetzt.. 10 Leute! Jawoll. Wir harrten da bis Mitternacht aus, doch nichts aenderte sich. Auch die Aussage, dass das Nachtleben in Montevideo eher spaet als frueh losgeht, verhalf nicht wirklich zu Hoffnung oder besserer Stimmung...<br /><br />Am naechsten Morgen liessen wir es daher etwas ruhiger angehen, hatten fast das Fruehstueck verschlafen, und nachdem Alex noch bis 14:30 eine Schlafrunde eingelegt hatte, da es ihm gar nicht gut ging, sind wir erst gen Nachmittag in die Stadt gefahren. Fuer den Tag bestand die Idee darin, uns Fahrraeder auszuleihen, und dann die Strandpromenade vom suedlichen Ende bis zu unserem Viertel Pocitos hinauf entlang zu cruisen. Und ich muss sagen: wir sahen aus wie Locals! ;). Gemuetlich auf falsch eingestellten Raedern die Promenade entlang bummelnd haben wir hier auch erstmals sowas wie Menschenmengen gesehen. Koennte daran liegen, dass Samstag war und alle raus zum Wasser unterwegs waren.. Jedenfalls fanden wir uns irgendwann mit einem (unalkoholischen.. jawoll!) Drink am Strand wieder, schauten gen Sonnenuntergang, und genossen das sehr relaxte Leben unter diesem eher ruhigen und sehr angenehmen Voelkchen. Abends haben wir dann die Raeder wieder abgegeben - in einem fremden Hostel uebrigens, wo, wie sollte es anders sein, uns durch Zufall eine Deutsche mit den Worten "Aufpassen. Und den Schlossschluessel schoen abmachen und in die Hostentasche stecken.. sagt jetzt mal die Mutti!" die Raeder vermacht hatte. Uns Deutsche gibts also auch ueberall auf der Welt ... :)Den Abend verbrachten wir anschliessend recht ruhig in einem Restaurant ganz bei uns in der Hostelnaehe, fernab vom "tobenden" Stadtzentrum also.. Nach kurzer und viel zu lauter Nacht hiess es dann am 23. morgens um 10:30, das Hostel mit dem Taxi gen Hafen zu verlassen. Am Terminal von Buquebus wurden dann die Ausreiseangelegenheiten aus Uruguay zusammen mit den Einreiseangelegenheiten aus Argentinien gleich gemeinsam erledigt, und um 13:35 Uhr verliess unser Schiff mit halbstuendiger Verspaetung diese Stadt und dieses Land.. und wir steuerten fortan innerhalb von 3 Stunden Buenos Aires, Argentinien, und damit den letzten Stopp unserer Reise durch Suedamerika an.http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/montevideo-uruguay_26.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-776718931268787588Mon, 24 Jan 2011 23:54:00 +00002011-01-25T01:30:45.528+01:00ReisenSouth AmericaSao Paulo<div>18.1.-21.1.</div><br /><div>Am 18.1. in Sao Paulo angekommen, haben wir ein Taxi zum Oca Hostel genommen, was auch schon fast 40 EUR gekostet hat. Naja, bei einer Stadt mit 12 Mio Einwohnern in der Stadt und weiteren 5 Mio in den Vororten ist es wohl eine etwas groessere Stadt und somit zu erwarten, dass der Flughafen etwas weiter ausserhalb liegt. Das Oca Hostel lag direkt an der U-Bahn in einer Seitenstrasse einer grossen Strasse die direkt auf die Avenida Paulista fuehrt. Diese sind wir am selben Nachmittag noch entlang spaziert und waren im MASP Museum in einer Ausstellung mit Fotos von Wim Wenders. Danach waren wir direkt gegnueber im Trianon Park wo es jedoch nach kurzer Zeit zu regen anfing und wir umgehends ins "<a href="http://www.bellapaulista.com/">Bella Paulista</a>" fluechtet sind: Ein Traum von Esseensladen! Dort gabs erst lecker Pizza und dann noch leckeren Schoko-Mousse-Nachtisch. Dann sind wir auch schon muede zurueck ins Hostel, wo wir diese erste Nacht das Zimmer noch mit einem Spanier geteilt haben, der wohl jedoch eher aengstlich war und das Hostel kaum verlassen hat. Am nachsten Tag sind wir zu einem Stadtspaziergang durch das Zentrum los, waren in einer grossen Markthalle essen und wollten auch auf ein grosses Buerogebaeude hoch, aber da die einen echten Ausweis sehen wollten, den wir natuerlich nicht dabei hatten, durften wir eben nicht hoch. Komisch hier ... Am fruehen Abend haben wir uns dann wieder mit Valmir getroffen, unserer Bekanntschaft aus dem Portugal-Urlaub 2009, mit dem wir auch schon in Rio eine Nacht unterwegs waren. Mit ihm waren erst in bei einem All-you-can-eat Pizza Restaurant und sind dann in einen kleinen Samba Club nach Villa Madalena in dem wir noch zwei Freundinnen von Valmir trafen. Spaeter kam noch eine Gruppe von 5 weiteren Leuten dazu, die sich und Valmir auch irgendwie kannten. Spaeter sind wir noch in einen Rock Club weiter gezogen bis wir irgendwann muede und durchgeschwitzt noch nach Hause gefahren wurden.</div><br /><div> </div><br /><div>Am 20.1. waren wir beide etwas fertig vom Vortag, sodass wir uns entschieden einen ruhigen Tag im Park Ibirapuera zu verbringen. Da gab es einen Basketballplatz und so fragten wir nach einem Ball und spielten locker flockig 2 Stunden Basketball, zum Teil barfuss. Am Abend wollten wir eigentlich noch mal weggehen. Nach dem (unspektakulaeren) Abendessen gab es lecker frische Fruechte (Mango, Pfirsiche und Erdbeeren) mit Zartbitterschokolade zum Nachtisch. Danach sind wir in die Rua Augusta in eine Bar die uns am Vorbabend empfohlen wurde. Die war leider gar nicht so der Hit und so sind wir nach einem Cocktail wieder raus. Leider war unser Spanisch noch nicht so gut, als dass wir den Tuersteher zu Beginn richtig verstanden hatten. Wir hatten gefragt ob man mit Kreditkarte zahlen kann und er sagte was von 30 Reais, was wir als Mindestsumme fuer Kreditkartenzahlung interpretiert hatten. Schien kein Problem, da unsere Drinks zusammen ja 34 Reais gekostet hatten. Lieder sahen wir dann auf dem Kreditkartenbeleg, dass es wohl 30 Reais pro Person Mindestverzehr waren. Na dumm gelaufen. Zur Aufheiterung wollten wir an unserem letzten Abend in Brasilien noch mal einen guten Caipi trinken, bekamen aber ein solche Alkoholbombe, dass der Trinkspass schnell verging, wir das Ding irgendwie niederkaempften und nach Hause fuhren.</div><br /><div> </div><br /><div>Am 21.1. ging es dann nach dem Check-out im Hostel schon los zum Flieger nach Montevido in Uruguay..</div>http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/sao-paulo.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-7477982052311908711Thu, 20 Jan 2011 11:07:00 +00002011-01-20T21:39:06.190+01:00ReisenSouth AmericaRecife15.1. - 18.1.<br /><br />Am 15. Januar ging es also mit grosser Bustour nach Recife.. ebenso eine deutlich groessere Stadt, als wir in unserer naiven Urlaubsplanung dachten :) Kurzum: kein Fischerdorf, kein Surferdorf, sondern Brasiliens viert-groesst Stadt !!!<br /><br /><br /><br />Und wir halten gleich mal fest: Recife war irgendwie komisch..<br /><br />Wir hatten einiges weniges ueber Recife in Deutschland gehoert - hauptsaechlich gutes und schoenes. Kaum in Brasilien rieten uns Leute aber kontinuierlich davon ab, nach Recife zu fahren. Zu haesslich. Zu gefaehrlich. Zu gross. Nicht sehenswert. Naja, mit diesen Gefuehlen wurden wir mal wieder von unserem (Luxus-)Bus-Fahrer irgendwo inmitten der Stadt an einem Park weit entfernt von der Endstation rausgelassen und standen da: zwei Touris, mit grossen rucksaecken, umringt von Leuten, die alle hektisch etwas von uns wollten und in der falschen Sprache zu uns sprachen :). Also rein ins Taxi, Hosteladresse in Boa Viagem vorgekramt, gezeigt, kurze Funkruecksprache, und los gings. Unser Hostel war in einem Arztgebaeude untergebracht, welches wir beim Aussteigen aus dem Taxi erstmal skeptisch von aussen betrachteten.. Wir waren aber offenbar richtig angekommen, 3 Etagen hochstiefeln, und wurden von gastfreundlichen Menschen, die teilweise sogar englisch sprachen, willkommen geheissen und zu unserem Zimmer gefuehrt - wo es mehr als eigenartig roch.. die ganzen kommenden Tage..<br /><br /><br /><br />Der erste Abend verlief recht enttaeuschend: Wir dachten, laut Lonely Planet, wir seien im Ausgehbereich der Stadt untergekommen, keine 200m vom Strand weg. Rein in die FlipFlops, Tshirt an, und ab ins Nachtleben.. Denkste! Es gab genau eine Strasse, wo sich (laut Hostelbeschreibung) das "Nachtleben" konzentriert.. und es waren: 2 Restaurants und 1 Cafe. Mehr nicht. Nichts. Also ich meine "Hallo! Nachtleben?!?!" .. naja, da sassen wir dann enttaeuscht: 1 Caipirinha trinkend, und die Zeit totschlagend.. Denn zurueck zum Hostel waere auch doof gewesen, da da ab 21:30 der Strom abgeschaltet wurde ueber Nacht..<br /><br /><br /><br />Am ersten von 2 vollen Tagen sind wir dann am Sonntag (16.1.) nach Ollinda gefahren. Das ist eine kleine Stadt am Rand von Recife, und wird als die schoene Schwester der Grosstadt beschrieben. Ist auch Weltkulturerbe. Nach kurzem Bus-Abenteuer (jede Stadt funktioniert hier anders) sind wir am spaeten Mittag dann in Ollinda eingefallen.. Und Ollinda sieht wirklich anders aus. Man erkennt die vielen kolonialen Bauten aus der Zeit, in der die Hollaender(?) hier angelandet sind; auch wenn viele Bauten recht verkommen aussahen. Wir haben wie immer die sehenswerten Stellen gesucht, und vor einer Kirche sitzend haben wir sie dann auch gefunden: Denn in Ollinda geht die Vorbereitung auf den Carneval schon jetzt los. Also sammelten sich ab Nachmittags kleinere Samba-Gruppen in den Strassen, verkleideten sich standesgemaess, und fingen an, oeffentlich zu proben. Mit fortschreitender Zeit wurde auch die Zahl der Touristen und Besucher deutlich groesser, und nach kleineren Pausen beim Bummeln hier und da, fanden wir uns gegen Abend auf einmal mitten in einer marschierenden Samba-Band inkl. Anhang wieder.... und marschierten einfach mit ! :) Das war ein Spass. Ganz schoen laut, was die mit ihren Trommeln und Pfeiffen anstellen koennen - aber unglaublich toll und beeindruckend ! Und mti einem Caipirinha in der Hand, laesst sich auch so ein verrueckter Abend sehr gern aushalten :) Das Bus-Abenteuer zurueck hat uns wieder mal 30-45 Min Wartezeit gekostet... aber letztlich sind wir heil und ausgepowert wieder am Hostel angekommen.<br /><br /><br /><br />Am Montag hatten wir dann vor, das nur bei Tageslicht beschauliche Stadtzentrum von Recife anzuschauen.. Wenn schon etwas vielversprechend "antikes Recife" heisst, die Stadt so gross und bedeutend ist, und frueher wohl auch eine wichtige Rolle mit viel Historie gespielt hat, sollte es ja da etwas zu sehen geben... Dachten wir !<br /><br />Angekommen im Nirgendwo haben wir also versucht, die Realitaet mit unserer Touristenkarte und den darauf abgebildeten Sehenswuerdigkeiten abzugleichen.. und fuehlten uns irgendwie etwas verschaukelt. Auf der einen der beiden Inseln (ja, das Stadtzentrum liegt auf 2 Inseln gelagert) war alles zusammenfassend leer, verrammelt, heruntergekommen oder mindestens sehr sehr sehr sehr renovierungsbeduerftig. Und es stank. Sehr ernuechternd irgendwie.. Um es beim Ruebergehen auf die zweite Insel nicht aehnlich hart zu treffen, haben Alex und ich daher auf dem Weg beschlossen, dass wir uns zu den Bauten lebhafte Stadtgeschichten ausdenken und uns so gegenseitig von der Bildung und Erfahrung des anderen beeindrucken lassen.. :) Wenn uns haette jemand verstehen koennen, haetten sie uns entweder fuer betrunken oder fuer Leute mit einem Sonnenstich gehalten :)..<br /><br />Viel hergegeben hat diese zweite Insel aber auch nicht. Aber dafuer hatten wir das Gefuehl, ganz weit ab von touristischen Pfaden inmitten dem Alltag der lokalen Leute angekommen zu sein. Kein Englisch. Keine Touristen. Einfach nur hektischer gelebter Alltag. Und das Highlight waren 10 Minuten an einem Postschalter, wo der Beamte in Ameisengeschwindigkeit es tatsaechlich am Ende geschafft hat, vor dem Einschlafen ACHT Postkarten mit Briefmarken zu versehen... jaha, der war ne Kanone!!! :)<br /><br />Am Abend erwartete uns dann zurueck im Hostel noch ein Highlight: Denn es wurde eine Strandparty organisiert fuer alle.. und das Thema war (2 Wochen verspaetet) "Neujahrsfest". Also haben wir mit Kerzen und Musik und Drinks am Strand alle brasilianischen Neujahrsbraeuche erlebt und selbst durchgefuehrt, um uns reichhaltig mit Glueck zu beschenken: Blumen ins Wasser werfen, ueber Wellen springen, Linsen+Cashew+Weintrauben essen, alle umarmen.. und so weiter :) Ich hoffe, es hat geholfen und wird uns 2011 mit persoenlichem Glueck ueberschuetten :) !<br /><br />Gegen halb 1 ging es dann wieder heim ins Hostel, und nach weniger als 5h Schlaf am naechsten Morgen fruehs zum Flughafen, um nach Sao Paulo abzureisen...http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/recife.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-5233681846602350258Fri, 14 Jan 2011 22:08:00 +00002011-01-14T23:29:55.976+01:00ReisenSouth AmericaPipa II & Natal12.-14.01.<br /><br />Erst einmal eins vorneweg: uns geht es gut. Wir haben bis gestern nix von den ganzen Unwettersachen gehoert, die sich gerade hier in Brasilien so abspielen, aber wir sind weit davon entfernt. Also keine Sorgen machen :-)<br /><br />Am 12.1. waren wir in Pipa am Strand Praia do Amor und haben mal wieder viel gelesen und den Surfern zugeschaut. Sonst war nicht viel los. Am Abend waren wir dann in einem der kleinen Buffetrestaurants super guenstig und ganz gut essen. Anschliessend gabs noch einen Espresso in einer kleinen Kaffeebar und dann schon ab ins Hostel.<br /><br />Am Tag danach wollten wir eigentlich erst an den Praio de Madeiro und dann weiter in den Norden nach Tibau do Sul. Allerdings sind wir irgendwie am Strand haengengeblieben und sind dann am spaeten Nachmittag wieder zurueckgewandert. Um das Mass voll zu machen, waren wir sogar noch einmal im "Tamassa" essen, obwohl ich es ja nicht so mag zweimal am gleichen Ort essen oder trinken zu gehen, da es doch eigentlich noch so viel anderes gibt. Aber da es dort wirklich lecker war, sind wir noch mal hin. Also gabs wieder lecker Pasta und am Nachbartisch eine Englaenderin, die zum Surfen nach Pipa kam und genauso viel (oder eher wenig) Portugiesisch sprach wie wir. Haben uns also nett englisch unterhalten und sind nach einem Caipi und ein wenig flanieren ueber die Hauptstrasse dann auch wieder ins Bett.<br /><br />Heute, am 14.1., sind wir nach dem Fruehstueck wieder mit dem Oceano Bus von Pipa zurueck nach Natal gefahren und haben wieder spontan eine Unterkunft in Ponta Negra gesucht und gefunden. Danach waren wir am Strand und da gab es noch einmal das volle kulinarische Angebot: Huehnchen-, Rind-, Wurst- und Kaesespiess und danach noch einen Crepes mit Erdbeeren und Schokolade und Kondensmilch (sowas wie "Milchmaedchen"): LECKER! Jetzt gehts auch gleich essen und dann noch was trinken und morgen geht es weiter nach Recife. Mit dem Bus. Dauert so ca. 5 Stunden ... :-(<br /><br />An der Stelle seien mal unsere literarischen Ausfluege erwaehnt: Andre und ich haben inzwischen jeder schon 5 bzw. 6 Buecher gelesen. Alleine in den letzten beiden Tagen habe ich (Alex) jeweils ein Buch pro Tag gelesen. Ja, Strand und Busfahrten bieten viel Zeit dafuer ... Darunter waren bisher bzw. kommen in den naechsten Tagen noch:<br /><ul><li>Helge Timmerberg: "Shiva-Moon"</li><li>Michael Birbaek: "Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr"</li><li>Charles Dickens: "Oliver Twist" (auf englisch)</li><li>David Safier: "Jesus liebt mich"</li><li>Jan Weiler: "Maria, ihm schmeckt's nicht"</li><li>Dorothy Cannell: "Der Club der alten Damen"</li><li>Oliver Uschmann: "Wandelgermanen"</li></ul><p>Alles in allem fast alles einfache Strandlektuere (ausser Oliver Twist) und dafuer genau so empfehlenswert ...</p>http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/pipa-ii-natal.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-6398413132034431908Wed, 12 Jan 2011 16:16:00 +00002011-01-14T23:10:23.066+01:00ReisenSouth AmericaPipa I10.01.-11.01.<br /><br />Am Morgen dann also zum Busbahnhof um die Tickets zu kaufen. Vor allem das Busticket von Natal nach Receife war uns wichtig, da der 5h Bus dahin noch einmal etwas Zeit nimmt und man sich schon 1-2 Tage vorher um so etwas kuemmern sollte. Hab ich also gekauft und mal wieder ohne jegliche Portuiesisch-Kenntnise (wobei das stimmt ja auch nicht ganz, aber dazu spaeter mehr ...) Jedenfall liess ich die richtigen Sachen wortsprachlich fallen: Natal, Receife, 2 Personen, Datum und Uhrzeit; hat geklappt und sowohl die Frau am Schalter als auch ich hatten Spass bei der Art der Voelkerverstaendigung ...<br /><br />2h spaeter waren wir dann in Pipa. Pipa ist ein TRAUM! Genau das kleine suesse idyllische Surferoertchen was wir gesucht haben. In Natal hatten wir zum Glueck schon das Hostel gebucht so dass wir am 10. frueh "nur" noch mit dem Taxi zum Busbahnhof mussten und von dort mit dem Bus nach Pipa fuhren. In Pipa gibt es genau eine Hauptstrasse und dank der Wegbeschreibung vom Hostel haben wir es auch gefunden. Am Busbahnhof stieg noch ein anderer Bachpacker mit aus, der scheinbar nicht nur Englisch sondern auch fliessend Portugiesisch sprach: Cliff aus Washington, USA der seit 2 Jahren in Rio lebt und auch gerade etwas Urlaub macht. Also sind wir gemeinsam die Hauptstrasse runter bis sich die Wege trennten, da er zum Camping wollte und wir ins Hostel. Ankommen, Sachen abstellen und richtig: ab zum Strand. Auf dem Weg dahin in der Broschuere ueber Pipa geblaettert und da bekamen wir fast schon Traenen in den Aufgen: die Broschuere war komplett zweisprachig: portugiesich und englisch. Alle Sraende beschrieben, Karte drin, Hostels und Restaurants benannt. WAHNSINN! Am Praia do Centro war es jetzt nicht ganz so schoen, aber schon nebenan am Strand Praio do Amor war es echt cool mit vielen Surfern und weniger Leuten. Abend waren wir noch im Pipa Beach Club essen: lecker Salat bzw. Nudeln (nachdem die letzten Nudeln die Andre in Fortaleza hatte nicht so der Wahnsinn waren) und einen Caipi hinterher. Einziger kleiner Nachteil war dass wir in einem 8-Bett-Zimmer uebernachteten, was naturgemaess dazu fuehrt, dass man eher schlechter schlaeft, weil immer jmd anderes wach wird, rein kommt, raus geht oder hustet oder schnarcht. Na ja, dafuer ist es eben auch etwas billiger.<br /><br />Am 11.01. sind wir frueh raus, weil wir eigentlich gehofft hatten noch Kitesurfstunden nehmen zu koennen. Im Nebenhostel war einer der Besitzer so nett uns mit der Reservierung und allen Fragen zu helfen. Leider war die Kitesurfschule nicht ganz so fit und wusste nicht ob ueberhaupt noch was geht. Zumindest wohl nicht mehr an dem Tag, da der Wind nicht gut genug war. Also sind wir schon um 9.30h los zum Praio do Madeiro. Und da lagen wir dann und haben gelesen, waren baden und haben die Ruhe genossen, denn der Strand war echt nicht voll. Vlt auch weil er nur ueber die 170 Stufen von der Strasse aus zu erreichen ist oder bei Ebbe ueber den anderen Strand nebenan. Jedenfalls konnte man in der Bucht Delphine ganz nah sehen. Ich (Alex) bin dann auch rausgeschwommen und da tauchten sie kurz mal so ca. 2-3 m neben mir auf um dann wieder zu verschwinden und kurz danach 100m weiter wieder aufzutauchen. Schade aber trotzdem Wahnsinn ... Nachmittags sind wir dann bei Ebbe ueber die eigentliche Delfinbucht zurueck zum Hostel und waren dann noch ein wenig am Pool im Hostel. Abends waren wir dann so richtig gut essen. Das Maedel von der Bar aus dem Hostel nebenan hatte uns eine Livebar empfohlen und daneben sollte ein gutes Restaurant sein. Wir also los und und genau zwischen beiden beiden Bars auf der Haupstrasse in denen sich das Nachtleben ueblicherweise abspielt, geht eine kleine Gasse hoch zur anderen Bar mit Livemusik am Dienstag Abend und daneben suchten wir ein Restaurant aus. Das musste auch zeitnah geschehen: zum einen gabs es auf einmal Regen und zum anderen verursachte offensichtlich dieser Regen ein grosses Stromkabel auf der Hauptstrasse zum reissen wodurch auf einmal so ca. 10-15 Laeden und Restaurants stockduster wurden und auch die ganzen Abend nicht mehr angingen ... Also waren wir im "Tamassa" essen: Bruschetta vorneweg, dann lecker Nudeln mit Pesto (Andre) bzw mit Huehnchen mit Sosse nach Art des Hauses (Alex), dazu leckeren Caja Saft (was auch immer das fuer eine Frucht ist), danach noch Espresso bzw Cappucino und ein lecker Schokocremeeisdessert. Dazu eine supernette Bedienung die zwar kaum Englsich sprach aber von unserer Art sich zu verstaendigen sehr begeistert war. Und dazu war es auch noch guenstig vergichen mit vielen anderen Restaurants ... Anschlieesend waren wir noch bei der Livemusik mit Cliff den wir natuerlich auf der Hauptstrasse wiedertrafen ...<br /><br />Ach so noch ein Wort zu unseren Portuiesischkenntnissen. Wir koennen aufgrund praktischer Erfahrung inzwischen in einer Pizzeria die Karte lesen und kennen fast alle Zutaten. Da wir aufgrund ebenso praktischer Erfahrung an den vielen Saftstaenden in Rio nun auch die meisten Fruechte kennen (also zumindest ob sie geschacklich was taugen) koennen wir ueberleben. Bei einigen Fruechten haben wir jedoch noch immer keine Ahnung wie es aussieht oder wie es auf deutsch heisst, aber das macht auch etwas den Charme eines solchen Urlaubs aus :-)http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/pipa-i.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-2363707816560466718Wed, 12 Jan 2011 15:53:00 +00002011-01-12T17:59:44.231+01:00ReisenSouth AmericaPonta Negra07.-09.01.2011<br />So, mal wieder Zeit fuer ein paar Zeilen ...<br /><br />Am 07. sind wir per Bus nach Natal aufgebrochen. Am Morgen gabs schon etwas Hektik. Von Canoa Quebrada mussten wir mit einem kleinen Van nach Aracati zum Busbahnhof. Wir hatten genug Zeit eingeplant hatten aber auch bis zum letzten Moment noch versucht in der Touriinfo eine Unterkunft fuer Natal bzw. den suedlichen Stadtteil Ponta Negra zu finden. Hat leider nicht geklappt. Statt unserem Busticket hatten wir auch nur Quittung auf der unsere gewuenschten Reiseinformationen standen. Kurzum: Busticket nicht sicher und Unterkunft nicht vorhanden ... Also rein in den Van und warten, dass er losfahert. Nach 10 Minuten warten versuchten wir zu fragen, wann er losfaehrt und die Antwort war so sinngemaess: "wenn der Bus voll ist". Wir haben verdeutlicht dass es eilig fuer uns ist und so meinte er fuer 20 R$ faehrt er gleich los. Der normale Fahrpreis sind 2 R$ also haben wir mal eben das fuenffache bezahlt! Jaja, das ist nicht viel, 2R$ sind etwa 0,80 EUR oder so, aber trotzdem Wucher. na ja, am Busbahnhof angekommen haben wir immerhin binnen Sekunden unsere Quittung gegen ein echtes Ticket eintauschen koennen. Alles fertig und startklar sollte 5 Minuten spaeter der Bus abfahren. War leider nix; der Bus kam mit 30 Minuten Verspaetung an und machte dann erst mal weitere 30 Minuten Pause. Abfahrt also schon mal ne Stunde spaeter.<br /><br />Irgendwann gings dann los zu geplanten 4,5h Busfahrt (aus denen dann locker 5,5h wurden) Zugegebenermassen und wir kamen Abends in Natal an. Es war dunkel wir hatten keine UNterkunft und der Busfahrer meinte wer nach Ponta Negra will solle da an einem kleinen Taxistand aussteigen. Wir haben also ein Taxi genommen und uns zur einziegn Adresse fahren lassen, die die Touriinfo in Canoa Quebrada fuer uns hatte, die man aber nicht reservieren konnte telefonisch und fuer die eine Baranzahlung in dem Touriinfo noetig gewesen waere, die nicht ging weil der Bankautomat im Dorf kaputt war. Na ja, wir also hin und da war natuerlich alles voll. Also die Strasse runter laufen und die Pousadas abklappern und bei der naechsten hatten wir schon Glueck und bekamen was fuer zumindest eine Nacht. Auch zu einem stattlichen Preis der doppelt so hoch war wie die letzte Nacht in Canoa Quebrada. Also Sachen abstellen und gleich weitersuchen nach etwas fuer die naechsten beiden Naechte. Wir hatten Glueck und fanden eine Strasse naeher am Wasser die Pousada La Luna in der der Rezeptionist sogar Englisch sprach: Ein TRAUM! Also gleich mal vorreserviert und am naechsten Morgen wieder hin und einziehen. Dann erst mal an den Strand und laufen zur grossen Wanderduene am Hang direkt ins Meer laufend. Sah cool aus und war mal wieder etwas Abwechslung zum immer nur am Strand liegen :-p Was wir dann aber auch noch gemacht haben. Abends waren wir in einem English Pub und dort gabs den Gute-Nacht-Trunk ;-)<br /><br />Am 09.01. sind wir dann erst gegen Mittag aufgestanden und natuerlich ... zum Strand gegangen. Das beeindruckendste da waren die vielen Strandverkaeufer: es gab lecker Shrimps mit Knofi, herzhafte und suesse Crepes, Eis, kalte Getraenke, frische Kokosnuesse und kleine Fleisch- und Kaesespiesse. Alles sehr lecker! Abends waren wir dann in der IN-Gegend von Ponta Negra gegenueber von dem English Pub und einer kleinen Seitenstrasse, die sich etwas weiter zur Restaurant- und Barmeile ausweitete. Dort haben wir sehr gut gegessen und waren anschiessend noch auf ein lokales Kaltgetraenk in der Bar. Schliesslich wollten wir am naechsten Morgen ja weiter ziehen nach Pipa, einem kleinen Surferoertchen 2h suedlich von Natal ...http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/ponta-negra.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-1393193419063383380Fri, 07 Jan 2011 00:06:00 +00002011-01-07T02:35:30.422+01:00AlltäglichesFunReisenSouth AmericaTrink- und KartenspieleGut gelaunt bei einer Caipirinha und 28 Grad am spaeten Abend sitze ich (Andre hier) hier nun grade in einem Internetcafe und moechte mal unseren gemeinsamen Erfahrungsschatz aus Peru niederschreiben.. Thema heute: Trink- und Kartenspiele fuer Gruppen. Was wir da so gelernt haben, sollte niemandem vorenthalten werden. Vielleicht erkennt der eine oder die andere ja etwas wieder ...<br /><br /><br /><br /><strong>"21" </strong><br />TYP: Trinkspiel<br />ANZAHL MITSPIELER: beliebig viele<br />GRUNDIDEE DES SPIELS: Es wird aufwaerts von 1 beginnend bis zur Zahl 21 reihum durchgezaehlt. Es darf keine Zahl ausgelassen werden.<br />Der Mitspieler, der bei 21 angekommen ist, muss trinken, darf aber im Gegenzug eine beliebige Zahl durch einen selbstgewaehlten Begriff ersetzen (also z.B. "4" durch "Kuehlschrank"). In den folgenden Runden muss nun statt dieser Zahl immer der Ersatzbegriff genannt werden. Fuer die folgenden Runden bleibt diese Wahl bestehen. Es ergibt sich also irgendwann keine Zaehlrunde von 1 bis 21 mehr, sondern eine abwechselnde Kette aus Zahlen und Begriffen.<br />BESONDERHEITEN: Ein Spieler der grade dran ist hat jederzeit die Moeglichkeit, eine von 2 Sonderregeln anzuwenden.<br />Sonderregel 1: Nennt er zwei Zahlen hintereinander (also z.B. "17, 18"), so aendert sich die Spielrichtung.<br />Sonderregel 2: Nennt er drei Zahlen hintereinander (also z.B. "5, 6, 7"), so bleibt die aktuelle Spielrichtung bestehen, aber der naechste Spieler wird uebersprungen.<br />TRINKEN MUSS:<br />- Derjenige, der bei 21 ankommt<br />- Jeder, der im Laufe des Spiels einen Fehler macht. Dies kann z.B. sein, wenn er die Aenderung der Spielrichtung nicht erkennt und faelschlicherweise denkt er sei dran und weiterzaehlt. Oder wenn er einen Ersatzbegriff fuer eine Zahl nicht mehr weiss. Oder obwohl er uebersprungen wurde trotzdem zaehlt. Oder einfach zu lange nachdenkt ...<br />TIPPS UND TRICKS: Es hat sich mit fortlaufender Spieldauer als besonders gemein heraus gestellt, wenn man z.B. einen Ersatzbegriff im Laufe des Spiels erneut aendert. Statt urspruenglich "4" wurde wie o.g. ja etwa "Kuehlschrank" eingefuehrt. Wer nun "Kuehlschrank" erneut in z.B. "Freiheitsstatue" aendert, veraergert alle diejenigen, die noch an "Kuehlschrank" denken und veranlasst sie so zum Trinken. Mehr als "nett" ist auch, als Ersatz fuer eine Zahl eine andere einzufuehren, also z.B. statt "6" zukuenftig "9" zu verlangen.<br /><br /><br /><br /><strong>"SPOONS" </strong><br />TYP: Kartenspiel<br />ANZAHL MITSPIELER: beliebig viele, abhaengig von den verfuegbaren Karten<br />GRUNDIDEE DES SPIELS: Es liegen so viele Loeffel auf dem Tisch, wie es Mitspieler gibt, minus 1. Also bei 8 Spielern 7 Loeffel. Jeder Spieler erhaelt vom Kartengeber 4 Karten, die sich der Spieler anschauen darf. Die restlichen Karten verbleiben verdeckt als Stapel in der Mitte des Tisches liegen. Ziel des Spiels ist es, 4 gleiche Karten zu erreichen, also etwa 4 "SIEBENEN".<br />Das Spiel beginnt bei einem zu bestimmenden Spieler. Dieser zieht eine Karte von dem verdeckten Kartenstapel und betrachtet sie zusammen mit seinen bereits erhaltenen 4 Karten. Passt die gezogene Karte nicht zu seinem auserwaehlten Sammelwunsch, so gibt er sie an den naechsten Spieler in der Runde verdeckt weiter. Passt die Karte doch, so darf er sie behalten und stattdessen eine andere Karte weitergeben. Sobald eine Karte bei einem Mitspieler ankommt, verfaehrt er genauso. Der erste Mitspieler kann sofort nachdem er eine Karte abgegeben hat, eine neue Karte vom Kartenstapel ziehen und fortfahren.<br />Es ergibt sich somit ein Reihum-Reichen von Karten, wobei jeder Mitspieler die ihm gegebene Karte vergleichen und tauschen oder behalten darf. Je schneller die vorne sitzenden Mitspieler beim ziehen und weiterleiten sind, desto mehr Tempo entwickelt sich im Spiel. Ueberlicherweise wird das Tempo immer dann sofort schneller, wenn ein Mitspieler nur noch eine Karte zum Sieg braucht.<br />Ziel des Spiels bei so einer Runde ist es nicht unbedingt, erster zu werden, sondern nicht rauszufliegen.<br />BESONDERHEITEN: Sobald ein Spieler 4 gleiche Kartenbilder auf der Hand haelt, greift er zur Mitte und nimmt einen der dort liegenden Loeffel in seinen Besitz. Sobald ein Spieler dies tut, duerfen alle anderen Spieler auch versuchen, einen der verbliebenen Loeffel zu ergreifen. Hierbei kommt es auf Schnelligkeit an. Da es weniger Loeffel als Mitspieler gibt, scheidet pro Runde derjenige Spieler aus, der keinen Loeffel ergattert hat. Ist dieser Spieler ausgeschieden, werden die Karten erneut gemischt, ein Loeffel dem Spiel entnommen und es wird in geringerer Spieleranzahl fortgefahren.<br />GEWONNEN HAT: Wer als letztes uebrig bleibt und den einzigen Loeffel in der letzten Runde ergattert hat.<br />TIPPS UND TRICKS: Hat man keine Aussicht auf 4 gleiche Karten, so sollte man zumindest den Loeffelbereich beobachten und schnell reagieren, sobald ein Mitspieler den ersten Loeffel aufnimmt. Somit sichert man sich, dass man nicht ausscheidet und kann in der naechsten Runde erneut sein Glueck versuchen.<br /><br /><br /><br /><strong>"MACHU - PICCHU - NACHA NACHA" </strong><br />TYP: Trinkspiel<br />ANZAHL MITSPIELER: beliebig viele<br />GRUNDIDEE DES SPIELS: Es gibt 3 Begriffe, die abwechselnd genannt werden: 1. "MACHU". 2. "PICCHU". 3. "NACHA NACHA". Ein Spieler faengt an, sagt "MACHU", und bestimmt per eindeutigem Fingerzeig den naechsten Spieler, welcher dann umgehend "PICCHU" sagt. Dieser Spieler wiederum zeigt dabei schon auf den naechsten, dritten Spieler. Dieser dritte Spieler jedoch agiert nicht selbst, sondern muss still bleiben, weil die beiden links und rechts neben ihm sitzenden Spieler stattdessen beide jeweils schnellstmoeglich "NACHA NACHA" sagen muessen und dabei eine vor dem Spielstart zu bestimmende Geste mit den Haenden an ihrem Kopf vollfuehren muessen. Der Spieler, auf den eigentlich gezeigt wurde im dritten Schritt, setzt das Spiel wieder fort, indem er erneut mit "MACHU" beginnt und dabei auf den naechsten Spieler zeigt. Auch bei diesem Spiel geht es um Schnelligkeit!<br />BESONDERHEITEN: Statt "MACHU" und "PICCHU" koennen auch 2 andere vorher zu bestimmende Begriffe ernannt werden.<br />TRINKEN MUSS: Jeder, der einen Fehler macht..., also entweder jemand der einen falschen Begriff aus der einzuhaltenen Reihenfolge sagt, oder wenn ein nicht per Fingerzeig bestimmter Spieler antwortet, oder (und am haeufigsten) der dritte Spieler, wenn er nicht schweigt sondern selber "NACHA NACHA" sagt .. oder einer seiner beiden Nachbarn, die ihren Einsatz als Nachbarn des dritten Spielers bei "NACHA NACHA" verpassen.<br />TIPPS UND TRICKS: je schneller gespielt wird, und je absurder die Hand-Kopf-Geste ist, desto schneller wird man betrunken :) ..<br /><br />Achja, uebrigens zwischendurch mit dem Caipirinha: PROST ! *schluck* .. und weiter<br /><br /><br /><br /><strong>"SHITHEAD" </strong><br />TYP: Kartenspiel<br />ANZAHL MITSPIELER: beliebig viele, abhaengig von den verfuegbaren Karten, meist wird mit 52 Karten gespielt, was ungefaehr bis zu 6 Spieler erlaubt.<br />GRUNDIDEE DES SPIELS: Ziel des Spiels ist es, all seine Karten loszuwerden, bzw. zu vermeiden der letzte zu sein, der alle seine Karten los wird. Der Gewinner des Spiels ist eigentlich egal. Der Verlierer einer Runde heisst "Shithead" und kann wuest beschimpft werden - er verliert diesen Titel aber Gott sei Dank an den Verlierer der naechsten Runde :)<br /><br />Begonnen wird mit dem Kartengeben. Vor jeden Spieler werden dabei 3 verdeckte Karten auf den Tisch gelegt. Auf jede der verdeckten Karten wird eine weitere, fuer alle sichtbare Karte gelegt. Zusaetlich werden jedem Spieler anschliessend 3 weitere Karten in die Hand gegeben, die er halten und sich anschauen darf. Somit hat jeder Spieler nach dem Geben 9 Karten fuer sich: 3 in der Hand, 3 verdeckt vor sich auf dem Tisch, und 3 weitere Karten, die auf den verdeckten Karten fuer alle sichtbar liegen. Die verbliebenen Karten werden als verdeckter Kartenstapel in die Mitte des Tisches gelegt.<br /><br />Die Grundidee des Spieles ist es, Karten in aufsteigender Reihenfolge abzulegen auf einen sich aufbauenden sichtbaren Kartenstapel. Es koennen neben aufsteigenden Kartenwerten auch identische abgelegt werden, also z.B. nach einer 9 erneut eine 9. Es koennen auch Werte uebersprungen werden, solange die Reihenfolge aufsteigend bleibt, also z.B. nach einer 5 eine 9 gelegt werden.<br />Dabei haben bestimmte Karten jedoch eine Sonderwirkung, die diesen Kartenstapel und das Spiel mit ihm beeinflussen:<br /><br />- 2: Darf auf jede Karte gelegt werden. Bei einer 2 wird die derzeit aufgebaute nach oben fortzusetzende Kartenregel unterbrochen und der naechste Mitspieler darf wieder bei einer beliebigen Karte anfangen, diese auf den Stapel zu legen.<br />- 3: Darf auf jede Karte gelegt werden. Bei einer 3 wird diese "unsichtbar" und der naechste Spieler muss eine hoehere Karte auf den Stapel legen als die zuletzt vor der 3 abgelegt Karte. Also qausi ein Blankjoker.<br />- 10: Darf auf jede Karte gelegt werden. Bei einer 10 leert man den bisher aufgebauten Kartenstapel, dieser wandert zur Seite und ist somit fuer diese Runde Shithead aus dem Spiel genommen. Der gleiche(!) Spieler darf wieder mit einer beliebigen Karte beginnen.<br />- 7: Darf nur im normalen Verlauf der aufsteigenden Reihenfolge gelegt werden. Bei einer 7 muss als naechstes eine Karte mit dem Wert von 7 oder niedriger gelegt werden. Danach geht es wieder aufsteigend weiter.<br />- 8: Darf nur im normalen Verlauf der aufsteigenden Reihenfolge gelegt werden. Bei einer 8 setzt der naechste Spieler aus. Bei mehreren 8ern entsprechend mehrere Spieler.<br /><br />Bevor eine Spielrunde startet, darf jeder Spieler die vor sich liegenden sichtbaren 3 Karten mit denen, die er auf der Hand haelt beliebig tauschen. Dabei erweist es sich als geschickt und klug, moeglichst hohe oder Sonderkarten auf den sichtbaren Stapel zu bringen. Die Absicht dabei wird gleich klar...<br /><br />Nach dem Kartengeben und -tauschen beginnt der Spieler als erstes eine Karte abzulegen in die Mitte, der die niedrigste Karte hat. Aufgrund der Sonderregeln fuer 2 und 3 ist dies eine 4. Der Spielverlauf ist dann im Uhrzeigersinn.<br /><br />Jeder folgende Spieler muss nun eine hoehere oder gleichwertige (oder mehrere identische) Karten AUS SEINER HAND auf den Kartenstapel ablegen. Danach zieht er vom verdeckten Kartenstapel soviele Karten, dass er wieder 3 Karten in der Hand haelt. Kann ein Spieler keine hoehere oder gleiche Karte als die geforderte (oder nach einer 7 keine gleiche oder niedrige) ablegen aus seiner Hand, so muss er den gesamten Kartenstapel in die Hand aufnehmen. Er braucht dann in den folgenden Ablege-Runden solange keine Karten vom verdeckten Kartenstapel nach seiner Ablage aufnehmen, solange er mehr als 3 Karten in der Hand haelt.<br /><br />Ist nach einer Ablage keine Karte mehr auf dem verdeckten Kartenstapel verfuegbar, so beginnt ein Spieler nun, fortan zunaechst seine 3 sichtbaren Karten vor sich zu spielen. Dabei erweist es sich als klug, wenn man vorher eher hohe oder Sonderkarten hierhin getauscht hat, um nun sehr haeufig in jedem Fall eine dieser Karten legen zu koennen. Da die anderen Mitspieler diese Karten sehen koennen, koennten sie versuchen, einen soweit fortgeschrittenen Mitspieler durch geschicktes Ablegen zum Aufnehmen des Kartenstapels zu zwingen. Fortan muss dieser erst wieder alle Karten aus der Hand ablegen, bevor er mit denen weiter spielen darf, die vor ihm liegen.<br /><br />Erst nachdem alle sichtbaren Karten vor ihm gespielt sind, darf sich ein Spieler den 3 verdeckten persoenlichen Karten widmen. Dabei muss er erraten, welche dieser Karten nun am besten sein koennte, diese auswaehlen, fuer alle sichtbar umdrehen und auf den Kartenstapel legen. War die Karte hoeher oder identisch (oder bei einer 7 identisch oder niedriger), so wird normal weitergespielt. Verletzt die ausgewaehlte Karte diese Regeln, muss man den Kartenstapel in die Hand nehmen und diesen erneut abarbeiten.<br /><br />BESONDERHEITEN: Neben den hier aufgefuehrten Besonderheiten zu einzelnen Kartenwerten gibt es beliebig viele weitere Moeglichkeiten von besonderen Kartenbedeutungen.<br />Der Kartenstapel wird auch dann geleert, wenn 4 identische Kartenwerte hintereinander auf dem Stapel abgelebt wurden (also z.B. vier mal die "6").<br />GEWONNEN HAT: niemand wirklich. Aber derjenige, der am Schluss uebrig bleibt und als letzter noch Karten in der Hand oder vor sich hat, ist der SHITHEAD und muss in der naechsten Runde die Karten austeilen.<br />TIPPS UND TRICKS: Es erweist sicht als clever, hier und da eine 10 einzusetzen, wenn man Bedenken hat, dass man bald den Kartenstapel aufnehmen muss. Somit wird dieser geleert, verschwindet und die Menge der aufzunehmenden Karten reduziert sich.<br /><br />So, wer nun zu Shithead noch mehrere Varianten kennenlernen moechte, kann auch hier schauen, wie ich grade gefunden habe:<br />http://dictionary.sensagent.com/Shithead_%28card_game%29/en-en/<br /><br />So, und nun viel Spass bei Trank und Spiel. Ich hol mir jetzt nen neuen Caipirinha. PROST.. :)http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/trink-und-kartenspiele.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-1944570969124575522Fri, 07 Jan 2011 00:04:00 +00002011-01-07T02:28:23.960+01:00ReisenSouth AmericaFortaleza und Canoa Quebrada<div>So, wir waren nun also auch in Fortaleza. Ich versuche mal, jetzt mit einigen Tagen Abstand, noch zusammenzukriegen was wir da so gemacht haben. Also ...</div><br /><div> </div><br /><div>Ankunft am 01.01.2011 nachdem wir uns der Flugpreise von Rio nach Fortaleza wegen entschieden haben, Rio schon einen Tag eher als geplant zu verlassen. Nach Ankunft sind wir in das vom Lonely Planet empfohlene Backpacker Ceara gefahren und haben ein Bett bezogen. Das war in einem Minihaus, unten 6 oder 7 Betten und oben 3 und nebenan noch einmal 3, also quasi 13 Bett Zimmer da man alle Geraeusche geteilt hat. Da gab es auch nur die Matratze auf dem Boden. Wir waren noch kurz am Strand, haben was gegessen (Alex Shrimps waren ok, aber leider sehr schwer zu schaelen, so dass die Essfreude litt) und dann ab ins Bett. Am naechsten Morgen (Sonntag 2.1.) sind wir dann ins 2-Bett-Zimmer ins groessere Gebeaude umgezogen und ins Centro gelaufen. Waren nur 5 Fussminuten aber es war alles wie ausgestorben (wie wir erst 2 Tage spaeter erfahren haben, haetten wir das aus Sicherheitsgruenden wohl lieber sein lassen sollen.. ). Nach kurzem Abstecher in das Einkaufszentrum und ins Kulturzentrum Dragao do Mar.. da war aber alles geschlossen und so sind wir dann zum Strand von Iracema und von dort gleich weiter nach Mereiles, da unser Strand eher schlecht als recht war. Nach gefuehlten 60 min Fussmarsch am Strand waren wir dann da und sind dort den Nachmittag geblieben. Am Abend waren wir noch mal sehr gut Essen im Kulturzentrum wo auch ein Grossteil der Bars und Restaurants ist und was nur 3 Fussminuten vom Hostel weg war - und im Gegensatz zum Vormittag nun auch geoeffnet und lebendig war. Am 3.1. waren wir am Praia do Futuro, einem anderen Strand, knapp 20 Minuten mit Bus entfernt. Der war deutlich schoener und mit dem Crocobeach Resort davor so etwas wie Cluburlaub fuer einen Tag. Da gibt es Buehnen, auf denen lokale Bands auftreten, Animation und Pool fuer Kinder, viele Restaurants (oder ist das alles eins?) und eben schoenen Strand. Der Bus zurueck fuehrte uns dann duch eine der Favelas, was wir vorher gar nicht so bedacht hatten, war aber unproblematisch (zumindest bei Tageslicht). Im Bus trafen wir einen Deutschen aus Stuttgart der mit seiner Frau dort ihre Schwester in Fortaleza besuchte. Der empfahl uns am Abend unbedingt in die Pirata Bar zu gehen. Das sei das Highlight schlechthin in Fortaleza. Zuerst sind wir aber ins Kino, was gluecklicheweise zumindest englische Filme auch auf englisch mit portugiesischem Untertitel zeigt und so haben wir uns "<a href="http://www.imdb.com/title/tt1182350/">You will meet a tall dark stranger</a>" von Woody Allen angeschaut. Danach sind wir in die Pirata Bar gegangen und es war echt ganz cool. Ein riesiges Bar-Ding mit Livemusik und die spielten lokale Musik und viele Leute tanzten dazu. Da wir etwas muede und tanzfaul waren, sind wir aber kurz nach Mitternacht schon Heim und ins Bett. Am folgenden Tag sind wir gleich noch mal zum Crocobeach an den schoenen Strand gefahren und haben da rumgehangen. Und Nachmittags haben wir im Reisebuero die Bustickets fuer die Fahrt nach Canoa Quebrada gekauft. Der Mann dort hat dringend empfohlen vorher nach Unterkuenften zu suchen, da vor Ort nur schwer was zu bekommen sei ... Da wir noch keine Unterkunft hatten, haben wir ein paar Telefonnummern von <a href="http://www.portalcanoaquebrada.com.br/">http://www.portalcanoaquebrada.com.br/</a> rausgesucht fuer eine Pousada (=Pension) da es kaum Hostels gibt. Haben in der Pousada Europa angerufen (Empfehlung vom Lonely Planet) und gefragt ob die was haben: sinngemaesse Antwort, "ja mein Mann holt Euch vom Busterminal ab." Ok ...</div><br /><div> </div><br /><div>05./06.01.2011</div><br /><div>Vom Hostel in Fortaleza sind wir mit Taxi zum Busbahnhof gefahren und von dort mit dem Bus fuer 2,5h aufgebrochen nach Canoa Quebrada. Am Busbahnhof angekommen warteten wir auf jmd der aussah als wenn er uns abholen wollte. Kam niemand, also sind wir auf eigene Faust den Broadway runter gelaufen (ja, so heisst hier die Hauptstrasse) und haben die Pousada Europa gesucht und gefunden. Dort angekommen haben wir auf jemanden gewartet der englisch spricht. Etwas spaeter kam der Besitzer (wohl der Mann der uns abholen wollte) und meinte es sei nix mehr frei. Also um die Ecke Richtung Strand geschaut und einfach in der naechsten Pousada gefragt, die hatten was frei und so sind wir in der Pousada Quebramar gelandet. Obergeschoss am Huegel direkt vorm Strand mit Blick aufs weite Meer und Haengematte auf dem Balkon. Sehr cool! Von dort gleich mal an den schmalen Strand gegangen und in die Sonne gepackt. Leider ist hier wieder Ebbe und Flut und irgendwann kam das Wasser so nahe dass wir dann doch zurueck sind und auf dem Broadway erst einmal ein paar Sachen fuers Fruehstueck gekauft haben. Am Abend waren wir lecker und guenstig Pizza essen und haben nach einem Softeis, was hier irrefuehrenderweise Yogurt natural heisst, noch nen Smirnoff Ice auf unserem Balkon getrunken. Heute sind wir nach dem Aufstehen und Fruehstueck im Zimmer (es gab endlich mal wieder Cornflakes mit Milch statt immer nur Weissbrot) am Strand losgewandert zum Windpark, was in Summe mal eben 5 Stunden dauerte und zumindest mir (Alex) ein paar muede Fuesse beschert hat. Dann sind wir ins Internet um zu schauen wohin wir weiterfahren und wo wir unterkommen. Doof, wir wollten nach Natal und dort vlt. nach Ponta Negra einen suedlichen Stadtteil, haben aber noch immer keine Unterkunft aber dafuer schon das Busticket dahin. Werden also spontan morgen dort nach einer Unterkunft suchen muessen ... Ach und wir haben eben festgestellt, dass hier eine andere Zeitzone als noch in Rio de Janeiro ist: haha Weltenbummler unterwegs ...</div>http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/fortaleza-und-canoa-quebrada.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-7161077637683923274Sun, 02 Jan 2011 00:11:00 +00002011-01-02T01:43:45.955+01:00ReisenSouth AmericaRio de Janeiro II27.12.2010-01.01.2011<br /><br />Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass wir in Rio viel am Strand waren und einige Caipis getrunken haben. Dieser wird jedoch etwas anders gemacht als wir ihn aus Dtl. kennen. Statt braunen Rohrzucker kommt meist (wenn ueberhaupt) weisser Kristallzucker rein. Dafuer ist der Caipi schoen billig und am Strand zu Genuege verfuegbar.<br /><br />Am 28.12. sind wir dann auf zum zweiten grossen Wahrzeichen von Rio: der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christus_der_Erlöser">Christus Statue</a>. Auf der Fahrt dahin war (aehnlich wie schon zum Zuckerhut) noch alles prima. Klare Sicht und gutes Wetter. Die Fahrt mit der kleinen Bahn hoch zur Statue dauert knapp 40 Minuten und oben angekommen gab es Regen und NEBEL. Wir standen 10 m vor Christus und konnten ihn kaum sehen :-( Also standen wir bei Regen eine gute Stunde ueberdacht am Kiosk bevor wir wieder hinunterfuhren. Echt bloed gelaufen.<br /><br />Am 29.12. waren wir wieder am Strand in Ipanema und am 30.12. ebenso. Ich (Alex) war am 30.12. auch noch eine Stunde joggen am Strand der Copacabana und bis nach Ipanema und zurueck. Seitdem (heute ist der 1.1) plagt mich Ganzkoerpermuskelkater. Am Abend des 30.12. waren wir mit unserem brasilianischen Kumpel Valmir, den wir letztes Jahr im Urlaub in Portugal kennengelernt hatten, in Lapa unterwegs. Und entgegen unseres Erlebnisses vom 26.12. (dem einsamen Spaziergang durchs Centro und Lapa) war es brechend voll in den Bars und Restaurants. Wir haben uns gleich mal jeder einen halben Liter Caipi fuer nur 4 Reais gegoennt, was etwas mehr als 1,50 EUR sind. Das hat fuer den Abend dann auch fast gereicht. Etwas spaeter sind wir noch in eine kleine Bar mit Livemusik, da die grossen Bars alle entweder schon voll waren oder knapp 30 Reais Eintritt wollten und man dafuer noch 30 Minuten anstehen sollte.<br /><br />Gestern dann war der 31.12. und wir waren etwas gespannt, was uns da an der Copacabana erwarten sollte. Mittags noch friedlich dort gebadet konnte man um sich herum schon das Wirrwarr der abschliessenden Aufbauarbeiten sehen und hoeren .. Musiktests hier, Sperrungen dort.. ein Glueck waren wir keine 100m vom Strand untergebracht :) Die Menschenmassen konnten uns also nicht wirklich etwas anhaben. Stattdessen haben wir uns noch 6 Smirnoff Ice und eine Packung Pringles als Galadinner fuer den Abend besorgt und sind gen 20 uhr auf die Prachtmeile getreten. 1 Stuendchen hin und her flanieren hat uns dann gereicht, so dass wir uns am Strand vorne langsam ein gemuetliches Plaetzchen suchen sollten. Statt der tagesueblichen 3 Reais hat ein Strandstuhl nun auf einmal 10 gekostet - doch gegoennt haben wir uns diese Teile trotzdem.<br /><br />Puenktlich um 21 Uhr Ortszeit haben wir zum ersten Mal angestossen - denn da war es in Deutschland Mitternacht, und wir waren in Gedanken bei euch allen !!!! Anschliessend wagte doch tatsaechlich der Regen nochmal ein kurzes Stelldichein.. nachdem er allerdings erkannte, dass wir mit Regenponchos bestens gewappnet waren, hat sich das schlechte Wetter auch wieder verzogen und wir warteten.. und warteten.. und mit jeder Minute wurde es voller am Strand. So voll, dass als guter Indikator gilt: wenn du nicht mehr links und rechts treten kannst, ist wohl gleich Mitternacht.. Letztlich waren 2 Millionen Leute am Strand und haben das neue Jahr herbei gesehnt. Ich (Andre jetzt uebrigens) habe NOCH NIE in meinem Leben ein so beeindruckendes, riesiges Feuerwerk gesehen!!!! Mir blieb fuer die vollen 2o Minuten eigentlich nur Staunen mit offenem Mund. Achja, und angestossen haben wir dann natuerlich auch nochmal :) Was fuer ein Spektakel jedenfalls.. !! Unvergesslich!<br /><br /><br />01.01.2011 Weiterflug nach Fortaleza<br />Leider mussten unsere mueden Knochen dann gestern gegen halb 2 ins Bett, denn heute morgen hiess es ja um 7 Uhr aufstehen, Appartment raeumen, ab zum Flughafen und ab gen Norden erst nach Natal und dann gleich weiter mit dem Flieger nach Fortaleza. Da sind wir nun und melden uns sicherlich bald wieder. Jetzt machen wir naemlich erst einmal schoen Strandurlaub :-)http://alexkuechler.blogspot.com/2011/01/rio-de-janeiro-ii.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)1tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-3339335435328239676Sun, 26 Dec 2010 23:17:00 +00002010-12-27T01:16:01.966+01:00ReisenSouth AmericaRio de Janeiro I24.12.<br /><br /><br />Was soll ich sagen: Wir haben es tatsaechlich nach mehreren vergeblichen Versuchen noch am 23.12. abends geschafft, einen Barbier in unserer Strasse zu finden, der uns wieder zu ansehnlichen Menschen machte. Somit war es also moeglich, mit den frisch gekauften Weihnachtsmann-Muetzen zuenftig an den Strand zu fahren, um hier den 24.12. anstaendig zu begehen. Unsere kleine Stadttour durch die angrenzenden Viertel Ipanema und Leblon brachte uns immer schoen entlang der Wasserkante.. Strand hier, Sonne da, ein Grinsen im Gesicht.. :) So kann man es sich gutgehen lassen.<br /><br />In Leblon waren wir dann auf der ziemlich aussichtslosen Suche nach einem internationalen Telefon, um uns daheim bei unseren Lieben puenktlich zur Bescherung zu melden. Da es aufgrund des Zeitunterschieds fuer meine Telefonplaene etwas eng wurde und die Suche zu lange dauerte, haben wir uns fuer 2 Stunden getrennt, ich bin fix zur alt-bekannten Internetbude in unserer Strasse geduest, und habe Alex dann mit seiner Ueberraschung wieder am Strand spaeter getroffen: Er hatte - ganz weihnachtlich und fuersorglich - aus der Gemeinschaftskasse unser persoenliches Weihnachtsmahl beschafft: 2 x Smirnoff Ice und einen Schoko-Panettone Kuchen .. So sassen wir also gluecklich mit Badehose, Weihnachtsmannmuetze, Kuchen und Drink am Strand von Ipanema. Ein Bild fuer die Goetter.. :) So ging der Abend dann auch geruhsam zu Ende. Leider mit einem deftigen Sonnenbrand fuer uns beide ... (Ach ja und Alex fand ein Internetcafe kurz nachdem wir uns getrennt hatten :-o)<br /><br /><br /><br />25.12.<br /><br />Am 25.12. war dann wohlverdient vom "Stress" des Vortages erstmal Ausschlafen angesagt. Ausserdem meldete sich unser Sonnenbrand bei jeder Bewegung zu Wort so dass wir den Grossteil des Tages die Sonne mieden und gemuetlich daheim blieben und wort- sowie verstaendnislos ins brasilianische Weihnachtsfernsehprogramm blickten .. lost in translation ! Komische Sendungen haben die hier .. tz tz tz :) und kein einziger englischsprachiger Sender :-(<br /><br />Gegen 17 Uhr haben wir uns dann auf zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerhut_(Felsen)">Zuckerhut</a> gemacht. Wir wollten dieses Wahrzeichen der Stadt unbedingt erklimmen (also nicht kletternd, aber Seilbahn-fahrend !) und dort oben bei einem Caipirinha dann den Sonnenuntergang ueber der Stadt mit Blick auf die Christus-Statue geniessen.. Denkste ! Bis zur Zwischenstation war auch noch alles super: blauer Himmel, weite Sicht, der Gipfel frohlockte .. und dann wurde uns bewusst: "Wieso heisst das Ding eigentlich Zuckerhut?" Weil da oben immer eine Wolke klebt und den Gipfel einhuellt, so dass es aussieht wie Zucker ... Nunja, und genau das erlebten wir: kaum oben angekommen war nichts mehr zu sehen. Erinnerungen an das Sonnentor am Machu Picchu morgens wurden wach, wo wir tolle Aussicht in eine Wolke hatten .. So war es auch hier. Alles Warten half nichts: nach ueber 2h rumsitzen, hoffen, essen, Seite wechseln, fluchen und warten mussten wir wieder runter, da der Hut bald schloss.. Nichts war es mit der schoenen Aussicht. :(<br /><br /><br /><br />Dafuer sassen wir anschliessend noch 45 Minuten an der einzigen Bushaltestelle vor Ort und warteten .. und warteten .. und warteten.. Irgendwann beschlossen wir einfach, ein Stueck vor zu laufen - und keine 5 Minuten spaeter rauschte von hinten der Bus an. Hand raus, rein in den Bus, ab gen Heimat. Und dann ging es fuer eine Stunde an die Copacabana...<br /><br />Denn hier spielte ein gewisser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Carlos_(Musiker)">Roberto Carlos</a> ein Gratis-Weihnachtskonzert. Die Aufbauarbeiten zogen sich ueber Tage hin, alles schien ausser Rand und Band - einzig, wir kannten den Typen nicht mal .. Hm, kurzum, der muss sowas wie der Udo Juergens von Brasilien sein. Denn kaum am Abend auf der Strandmeile angekommen, bekamen wir einen Vorgeschmack, was uns wohl am 31.12. erwarten wird .. Menschenmassen und Gedraenge ohne Ende !!! Unglaublich. Massen sind schwer zu schaetzen, aber es waren sicher mehrere Zehntausende.. wenn nicht sogar eine 6-stellige Anzahl! Und alle sangen mit Leib und Seele mit. Nur die zwei Deutschen am Rand nicht :). Nach einer Stunde haben wir uns dann auch wieder aus der Masse verabschiedet und sind Heim.. ein komischer 25.12. :)<br /><br /><br /><br />26.12.<br /><br /><br />Und heute ging es dafuer sofort wieder frueh raus: Wir wollten um 9:55 im Stadtzentrum sein um bei einer kostenlosen Stadtfuehrung durchs Zentrum dabei zu sein .. Wir kamen an, Menschen warteten, ein Guide tauchte auf - und quatschte in Portugiesisch los .. ! Na super. In englischer Sprache im Stadtfuehrer angekuendigt, Tour aber in Portugiesisch. Kurzum: nach 5 Minuten verliessen wir die Tour, schlugen uns alleine durch das ausgestorbene Stadtzentrum, sind mit einer Tram den Huegel hinauf durch Santa Teresa gefahren, haben dort bei "Mike`s Haus" deutsch gegessen - sehr schraeg aber lecker - und sind dann nach einem Abstecher in Lapa wieder mit einem der halsbrecherisch fahrenden Busse in unser Viertel geduest.<br /><br /><br /><br />Hier haben wir vohin das erste Mal auf dieser Reise selber Waesche gewaschen, diese trocknet nun an der Decke des Bades vor sich hin und verwandelt den Boden in eine einzige grosse Pfuetze - aber das muss wohl so. Nun ja, und eben gab es Huehnchen zum Abendessen in unserer Strasse. Das war`s auch schon wieder .. damit ist der 26.12. schon fast Geschichte...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/rio-de-janeiro-i.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-5741633491539537548Thu, 23 Dec 2010 14:29:00 +00002011-01-02T01:14:35.133+01:00ReisenSouth AmericaDschungel & Lima nach Rio19.12.-22.12<br />Zurueck vom Inka-Trail haben wir uns nach dem guten Fruehstueck in Cusco noch eine Massage gegoennt und den Tag mehr oder weniger im Internet Cafe verbracht. Abends gab es dann noch sehr lecker Steak (fuer Andre Rind und fuer mich Alpaca). Am naechten Morgen (19.12.) ging es dann zum Flughafen und von dort nach Puerto Maldonado in die Region Madre de Dios in den Regenwald kurz vor Brasilien. Vom Flughafen ging es per Bus in das Reisebuero des Veranstalters zum Sachen umpacken und Gummistiefel ausleihen. Dann ging es mit dem ersten Boot ueber den grossen Fluss. Nach Lunch auf dem Wasser hiess es umsteigen und ca 3 km zu Fuss durch den Dschungel laufen zum naechsten Boot, welches uns ueber den Sandoval Lake zur Unterkunft "Sandoval Lake Lodge" brachte. Dort angekommen gab es erst einmal Mittagsschlaefchen :-) Danach gab es schon den "Nachtspaziergang" durch den Dschungel. Hervorragend ausgeruestet mit Gummistiefeln, langer Hose, Regenjacke, Hut und Moskitonetz machten wir uns auf Affen zu sehen. Schlangen blieben uns verwehrt (oder erspart?), dafuer gab es noch einige Kaefer, Spinnen und anderes Krabbeltier. Nach dem Abendessen haben wir dann wieder Karten gespielt mit unserer Gruppe und sind um kurz nach 21 Uhr ins Zimmer um noch zu duschen solange es Strom gab (geht nur bis 22 Uhr). Am naechsten Morgen war mal wieder zeitig aufstehen zur einer Bootsfahrt auf dem See um Kaimane zu sehen und die beruehmten Riesenotter des Sees. Danach gabs erst einmal Fruehstueck und gleich wieder ein Schlaefchen ... Nach dem Mittag haben wir einen weiteren Spaziergang durch den Dschungel gemacht und neben weiteren Affen vor allem die Pflanzenwelt angeschaut. Wir haben Kakaopflanzenkeimlinge gelutscht (sehr lecker) und ich musste lernen, dass Moskitos notwendig sind diesen Kako zu befruchten. Merke also: ohne Mossis keine Schokolade :-o Ausserdem haben wir an Baumrinden geleckt die viele Fieberarten bekaempfen, u.a. das Malaria Fieber. Da die Baumrinde so bitter schmeckt wollten sie die die Leute aber nicht nehmen und so hat man frueher billigen Alkohol drunter gemischt. Angeblich entstand so der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gin_Tonic">Gin Tonic</a>. Ausserdem habe ich noch gelernt dass Paranuesse nur in der Wildnis vorkommen weil es bis zu 40 Jahre dauern kann bis ein gepflanzter Baum das erste Mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paranussbaum">Paranuesse</a> traegt. Diese hat Alana dann mit einer Machete zu knacken versucht, was fast unmoeglich war. Oscar, unser Guide, musste ihr helfen bevor wir alle frische Paranuesse zu essen bekamen. Danach gabs wieder ein Schlaefchen diesmal in der Haengematte und vor dem Abendessen haben wir noch einen Lehrfilm ueber die Riesenotter angeschaut. Nach dem Abend essen gabs dann zum ueblichen Kartenspiel die zweite Flasche Rum mit Cola vor dem Schlafengehen. Es hat die ganze Nacht geregnet und da die Holzhuetten fast alle offen sind und nur durch Moskitonetze nach aussen getrennt hoert man nicht nur den Regen sondern auch seine Nachbarn sehr deutlich bei allen Aktivitaeten ;-) Am naechsten Morgen (21.12.) ging es im stroemenden Regen zurueck: erst Boot ueber den See, dann 3 km Fussmarsch mit Gummistiefeln die notwendig aber wenig hilfreich waren, dann noch mal Boot und dann Bus bevor wir uns wieder umziehen konnten und ueber Cusco nach Lima zurueckgeflogen sind. In Lima ging es dann wieder ins gleiche Hotel wie zu Beginn der Reise und es gab erst einmal ne schoene heisse Dusche :-) Am Abend waren wir noch im Stadtviertel Baranco in Lima weg, erst zum Abendessen und dann noch auf ein par Drinks mit allen. Am 22.12. war dann Abschied angesagt, wir waren die ersten die aufbrachen, die anderen flogen alle im Laufe des 22. oder 23. in alle Teile der Welt (Los Angelese, New York, Madrid, ...) zurueck. Wir also erst nach Sao Paulo und dann von dort nach Rio de Janeiro. Eigentlich sollte es von Sao Pauolo nur 45 Minuten nach Rio dauern. Wa soll ich sagen, ich habe es geschafft den Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0879870/">"Eat. Pray. Love"</a> noch vor dem Start zu sehen und gleich noch die erste Haelfte eines Britney Spears Best Of Albums anzuhoeren. Kurzum wir hatten ueber 2 Stunden Verspaetung schon beim Start. Erst hiess es noch wir wuerden auf Frachtpapiere warten dann wurde nach einem Arzt an Bord gefragt. Na ja, was auch immer. Jedenfalls kamen wir dann in Rio an. Den Taxiservice den wir bestellt hatten, der war nicht da und so machten wir uns auf eigene Faust mit Taxi um 2 Uhr nachts auf den Weg zum Apartment, wo gluecklicherweise der Immobilientyp auf uns im Apartment wartete. Da es am Flughafen kein Geld gab, mussten wir ihn auf heute vertroesten.<br /><br />23.12.<br />Unser Apartament ist gerade noch so ok. Schoen ist anders aber es hat alles was man braucht, oder eben auch nicht, so wie die riesengrosse schon tote Kakerlake auf dem Kuechenboden. Wir haben (da wir gestern weder Mittag noch Abendessen hatten) erst mal nen Bacon McMuffin bei McDonalds gefruehstueckt und ein paar Halstabletten gekauft, da wir beide etwas Halskratzen haben. Danach sind wir zurueck ins Apartement weil wir dachten der Typ wuerde wegen dem Geld wiederkommen. kam er jedoch nicht. Also sind wir erst einmal an den Strand der Copacabana. Bei 24 Grad und leichtem Nieselregen kommt zwar noch keine Weihnachtsstimmung auf, aber vielleicht kommt da ja sobald wir usnere Weihnachtsmuetzen haben ;-) Ausserdem sind wir beide seit nunmehr 10 Tagen unrasiert im Gesicht und suchen gleich mal einen Barbier um uns weihnachtlich huebsch zu machen. Dann noch ein paar Dinge zu Essen einkaufen und auf die Suche nach einem Karton machen, mit dem wir Dinge wie unsere Wanderstiefel und die Thermounterwaesche nach Hause schicken koennen. Post ist immerhin gleich um die Ecke. Und dann werden wir mal ueberlegen was wir hier so 2 Wochen lang anstellen koennen ...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/dschungel-lima-nach-rio.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-6768813267825793304Sat, 18 Dec 2010 18:21:00 +00002010-12-18T21:13:50.541+01:00ReisenSouth AmericaInka-Trail / Machu Picchu & Cusco14.12. - 18.12.<br /><br />WAS FUER EIN WAHNSINN!!! Einfach unbeschreiblich diese 4 Tage. Wir sind seit gestern wieder zurueck von einem unglaublichen 4-Tages-Trip auf dem alten, 42 km langen Inka-Trail quer durch die Anden und ueber Berge und durch Taeler. Wo soll man da anfangen zu erzaehlen? Gut, am Anfang :).<br /><br />Also, los ging alles mit einem Briefing im Hotel am Abend des 13.12. Ruben trommelte unsere Gruppe zusammen (bis auf "Goscha" haben wir alle den Inka-Trail anvisiert), es wurden Schlafsaecke, Isomatten, Wanderstoecke und Taschen verteilt, in denen alles verstaut werden sollte. Allerdings durften 6 kg nicht ueberschritten werden, was bei allein 3,5 kg fuer Matte und Schlafsack eine Herausforderung darstellte - nun gut, blieben eben nur wenige Sachen ueberig.<br /><br />Nach einer Pack-Orgie und einer kurzen Nacht, hiess es dann am 14.12. frueh aufstehen: um 4 Uhr wurden wir geweckt, kurzes Fruehstueck, dann ab in den Bus und 2h Busfahrt gen Anden nach Ollantaytambo. Dort sammelten sich so ziemlich alle Wander-Wuetigen, es gab die Moeglichkeit eines letzten Kaffees, unsere 6-Kg-Pakete wurden an die Traeger uebergeben, und um 7:30 ging es weiter im Bus 30 min lang zum Start des weltberuehmten Inka-Trails: Km 82 bei Piskacuchu auf 2650m Hoehe gelegen. Die Wanderstiefel geschnuert, mit allem fuer den Tag gewappnet holten wir uns unseren ersehnten 1. Stempel im Reisepass fuer den Track ab, ueberquerten eine Haengebruecke in eine andere Welt, und los ging es.<br /><br />Der erste Tag sollte noch der leichteste werden: "lediglich" 5-6h waren angesetzt fuer 11km wandern auf weitestgehend "flacher" Strecke. Hier und da bergauf, bergab, galt es, sich an die Gepflogenheiten des Wanderns zu gewohnen: Alle paar Meter wurden wir von einem unsere insgesamt 13 Traeger und 2 Koeche ueberholt. Jawoll: wir hatten als 9er-Gruppe plus Guide insgesamt 13 eigene Traeger, die alles moegliche fuer uns trugen: in 25 kg-Rucksaecken pro Person schnallten diese unglaublich tapferen und starken und netten Leute unsere 6-kg-Pakete, Kochutensilien, Zelte, Essen, Tische, Stuehle - einfach alles sich auf den Ruecken, um uns die Reise zu erleichten. Und wenn es nicht unsere Traeger waren, die uns ueberholten, dann waren es die der anderen Reisegruppen, welche insgesamt mit uns auf ca. 200 Touristen plus 300 Traeger auf dem Trail pro Tag ausmachten... Ja, das ist schon wohl-gesteuerter Wahnsinn ;).<br />Naja, den ersten Stopp des Tages gab es ca. nach 3h Wandern in Tarayoc.. dort gab es auch Lunch fuer eine Stunde - und weiter ging es. Endlich am Ziel in Wayllabamba auf 3000m Hoehe angekommen, gab es kurz einen Snack, dann 1h Schlaf fuer die mueden Knochen, und anschliessend wieder die wahnwitzige Idee unseres Guides Johann, auf 3000m Hohe nach 11km Wandern ein Fussballspiel gegen Locals und unsere Traeger zu veranstalten. Doch wir liessen uns nicht lumpen - besser gesagt die anderen, denn ich, Andre, durfte zuschauen und mich ausruhen ;) - und besiegten eigentlich die Locals mit 1:0. Doch aus unerfindlichen Gruenden akzeptierten sie unser Tor nicht, es hiess offiziell 0:0 - und so hat wenigstens niemand sein Gesicht verloren.<br /><br />Gegen 18:30 Uhr gab es Dinner - ein Meisterwerk uebrigens unseres Koch-Duos Libio und Romulo unter diesen Umstaenden - und dann ging es gegen 20 Uhr ab ins Bett - denn es wartete der schwerste Tag des Trips auf uns ..<br /><br />Tag 2 bedeutete naemlich im groben Umfang: Aufstehen um 5 Uhr, Packen fuer die Trager, Fruehstueck um halb 6, loswandern um 6. Und es lagen vor uns: 5h ununterbrochen bergaufwandern, um innerhalb von 8 km sagenhafte 1200m Hoehenunterschied nach oben zurueckzulegen !!!! TAUSENDZWEIHUNDERT !! Jawoll ! Das hiess, endlose Stufen, duenne Luft, nicht-enden wollende Bergaufpassagen, Konzentration auf das Wesentliche - um dann gegen Mittag bei brennender Sonne den "Dead Woman Pass" auf 4215m Hoehe zu erreichen.. Wow. Da waren wir ganz schoen geschafft. Bis alle von uns auf dem Berg waren (denn im Gegensatz zum ersten Tag hiess es hier: jeder wie er kann) mussten die ersten sicherlich mind. 1h oben warten. Und von da an ging es nach gluecklichen aber erschoepften Fotos zum Beweis fuer 2 h wieder bergab, 600 Hoehenmeter killen, vorbei an Wasserfaellen und bei einsetzendem Nebel / Wolkenfeldern um uns herum ins Lager nach Paqaymayo auf 3600m Hoehe. Was fuer ein Tag, was fuer eine Anstrengung - und was fuer ein unglaublich gutes Gefuehl, das trotzdem geschafft zu haben. Zusammenfassung des Tages also nochmal zur Verdeutlichung in Kurzform: 3000m -> 4215m -> 3600m ;). Im Camp hat Alex im kristallklaren und eiskalten Fluss sogar ein 10-Sekunden-Bad genommen, um die Anstrengungen des Tages kurz abzuspuelen.<br />Gluecklich nach Dinner um 18:30 und vorherigen Snacks ab ins Zelt .. und hoffen, nicht zu frieren - denn das sollte die kaelteste aller Naechte werden, da wir auf so groesser Hoehe eingeschlossen von Bergen nicht mit dem besten Wetter zu rechnen hatten - noch dazu kam der Regen.. Aber das meisterten wir alles ohne Probleme und verabschiedeten uns glueklich ins Reich der (Bergsteiger-)Traeume. Und wir brauchten selbst nachts nicht mal die Thermo-Unterwaesche, da die Ausruestung insgesamt (Zelt, Isomatten, Schlafsaecke) echt gut waren!<br /><br />Der 3. Tag war eigentlich als der "unvergessliche Tag" vorherbestimmt. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir erneut um 5 Uhr aufgestanden wurden, lagen ab 6 Uhr diesmal 16 km vor uns, bergauf, bergab, hinein in den Hoehen-Dschungel der Anden, nachdem wir wir immer am Morgen unseren Stempel im Pass zum Start abgeholt hatten. Wolkenverhangen, mit leichtem Niesel machten wir uns auf den langen Weg entlang der urspruenglichen Route des Inka-Trails nach Machu Picchu, wobei wir viele weitere Inka-Staetten an diesem Tage entlang der Strecke besichtigen konnten. Nach ungefaehr 6h Wandern gab es auf dem Bergkamm bei Phuyupatamarca auf 3700m Hoehe inmitten der Nebelsuppe Lunch, um dann alles schnell wieder zusammenzupacken und weitere 2h nach Wiñaywayna auf 2650m Hoehe zu gelangen - unserer letzten Uebernachtung vor Erreichen von Machu Picchu.<br /><br />Waehrend sich auf den Campsites vorher die Gruppen an Wanderern noch schoen verteilt hatten, sammelte sich hier alles auf einem grossen lauten Haufen. Es gab erstmals eine warme Dusche auf dem Weg (fuer 5 Sol) und unglaublicher Weise auch eine Bar, in der es ueberteurte Drinks gab. Doch die Barwirtschaft hat die Rechnung ohne uns gemacht: Denn seit dem ersten Tag fuehrte unsere Reisegruppe 1 Flasche Pisco Sour, 1 kleine Flasche Rum, und 4 kleine Flaschen Wodka ueber die Berge mit sich ;) Diese wurden also stattdessen mit Trinkspielchen und Kartenspielen und in geselliger Runde geleert - und so ging der Abend in Vorfreude auf den letzten Tag und den Hoehepunkt des Wandertrips langsam zu Ende.<br />Doch zuvor mussten wir uns leider aber dafuer umso herzlicher bei unseren Traegern und Koechen verabschieden. Diese begleiteten uns naemlich nicht am letzten Tag, da sie nicht Eintritt nach Machu Picchu bekamen und stattdessen wieder zu ihren Familien nach Hause wohlverdient fuhren. Mit warmen Worten und einem ueblichen sehr genau aufgeteilten Trinkgeld als Dank fuer die unbeschreiblichen Dienste galt es Adieu zu sagen - und irgendwie sind uns diese unscheinbaren Helfer trotzdem ganzschoen ans Herz gewachsen. Sie haben es sogar irgendwie geschafft, auf dieser Hoehe mit einem Gaskocher einen wunderbaren Geburtstagskuchen fuer Alana zu kreieren... Wow.<br /><br />Tag 4 .<br />3 Uhr aufstehen :-( 3.30 Uhr Fruehstueck. Warten im kleinen Raum bis es losgehen sollte zum ersten Checkpunkt der erst 5.30 Uhr aufmachte. Wir schon 5 Uhr dahin und warten. Dann gings los. Diesmal wirklich wie bei einem Rennen. nach ca. 1,5 und 4km waren wir beim Intipunku dem Sonnentor, von dem aus man diesem tollen Blick auf Machu Picchu hat, den man von Postkarten kennt. Und wir hatten: NEBEL. Nur Nebel. Ausblick = 0, Nada, Rien, Nix! Also hinunter klettern ins Tal zu Machu Picchu. Derweil zog es ein wenig auf und man konnte kleine Teile der alten Inka-Stadt sehen. Wahnsinn. Waren dann gegen 7 uhr dort und machten ine paar wenige Fotos. Dann sind wir raus, weil wir eine Tour um 8 Uhr hatten und sassen 45 Minuten am Eingang rum waehrend andere Tourigruppen rein stroemten. Dann haten wir eine Tour mit Johan unserem Guide der 4 Tage. Dies Tour sollte 1,5h gehen, ging aber leider weit ueber 3h was nur bedingt gut war, da Johan sehr langsam spricht und mit seinen Pseudo-Fragen die wir natuerlich nicht beantworten konnten immer sehr weit zu neuen Dingen ausholte ohne seine igene Frage zu beantworten. Aaaaaaaahhhhhh. na immerhin hatten wir dann noch knapp 2 h selber Zeit durch die Ruinen zu wandern und Fotos zu machen. Auf den Waynapichu konnten wir nicht mehr rauf, da nur wenige Extra-Tickets pro Tag dafuer ausgegeben werden und diese alle schon weg waren. Dann ging es mit dem Bus runter nach Aguas Calientes ein kleines lebhaftes Dorf welches als Ausgangspunkt fuer die Machu Picchu Touren nahezu nur aus Hostels, Restaurants und kleinen Maerkten besteht. Dort sollten wir uns in einem natuerlich etwas ueberteuerten Touri-Restaurant mit den anderen treffen. Taten wir auch, hatten Mittag und dann ging es erst (mit verspateter Abfahrt) 2h mit dem Zug und dann noch 2h mit dem Bus zurueck nach Cusco. Dann gabs erst einmal schoen ne heisse Dusche und am spaeten Abend waren wir mit unserer Gruppe noch zu Abendessen. Es gab Steak bzw. Burger und noch einmal einen kleinen Geburtstags-Brownie fuer Alana und dann ab ins Bett.<br /><br />Zusammenfassend muss man sagen, dass es sich einiges lohnt und einiges eben nicht. Wanderschuhe sind bei gutem Wetter ok, Turnschuhe wuerden reichen. Sobald es aber regnet ist man froh ueber echte wasserfeste (Wander-)Schuhe. Die Thermo-Unterwaesche wurde nicht wirklich gebraucht, da die Schlafsaecke gut und warm waren. Wanderstoecke haben wir ebenso geliehen wie Schlafsack und Isomatte. Ist preislich ok (alles zusammen fuer 40 USD), kann man einzeln aber auch guenstiger kaufen hier. Ob das dann genauso gut ist: keine Ahnung. Hilfreich waren vor allem die Wanderstoecke allemal! Man kommt mit echt weng Gepaeck aus fuer 4 Tage, da selbst in den Bergen Staende von Einheimischen existieren, die Wasser, Schokoriegel und co anbieten. Die Toiletten unterwegs auf dem Inka-Trail sind so wie man es sich vorstellen aknn: ein Loch im Boden mit etwas Wand drumrum und ein Geruch wie er eben ist, wenn taeglich 500 Leute da lang kommen und kein echter Reinigungsservice existiert. Regenponcho haben wir zum Glueck nicht gebraucht, die Regenjacke hat gereicht, aber das Regencover fuer den Rucksack war sehr gut. Jetzt werden wir in Rio mal sehen, ob wir ein paar der Sachen per Post noch Hause schicken koennen.<br /><br />Fotos sind unter <a href="http://picasaweb.google.com/andrefiedler79/Suedamerika">http://picasaweb.google.com/andrefiedler79/Suedamerika#</a> und <a href="http://picasaweb.google.com/andrefiedler79/Suedamerika2">http://picasaweb.google.com/andrefiedler79/Suedamerika2#</a> zu finden, da in ein Picasa-Album nur 1000 Fotos gehen :-)<br /><br />Heute (18.12.) haben wir dank des verspaeteten Weckrufs vom Hotel erst einmal das Fruehstueck verpasst und sind dafuer noch einmal in Jack´s Cafe gegangen zu Ruehrei mit Speck, echten Kaffee und O-Saft. Sehr gut. Jetzt gehts dann gleich zur wohlverdienten Massage und vielleicht auf nen weiteren Kaffee bevor es zum Vorgespraech bzgl. des morgen startenden Dschungeltrips geht.http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/inka-trail-machu-picchu-cusco.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)1tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-2726831440944648431Mon, 13 Dec 2010 21:52:00 +00002010-12-13T23:29:23.854+01:00ReisenSouth AmericaCusco<div>12./13.12.2010</div><br /><div>Am Abend es 11.12. waren Ruben, Kevin, Paul, Andre und ich noch in einer coolen kleinen Bar in Puno und anschliessend in einer Disko von Dominos Pizza :D Das war ein cooler Abend mit einigem Alkohol. Erstaunlicherweise hatte ich am morgen danach erstmals KEINE Kopfschmerzen. Umkehrschluss: Alkohol am Vorabend sorgt dafuer dass man am naechsten Morgen keine (hoehenbedingten?) Kopfschmerz (wie die letzten 5 Tage) hat. Lesson learned: jeden Abend einen trinken gehen verhindert den Kopfschmerz am naechsten Morgen?</div><br /><div> </div><br /><div>Nach einer neuen 7h-gen Busfahrt sind wir am 12.12.2010 von Puno am Titikakasee nach Cusco gefahren, von wo aus die Wanderung auf dem Inka-Trail morgen startet. Nach Ankunft hier in Cusco waren wir in Jack´s Cafe Bar in der es gute Sandwiches gibt und man sich mal keine Gedanken um die Vertraeglichkeit des Essens machen musste. Andre und mir geht es inzwischen gesundheitlich auch wieder voll gut. Nach kleinem Spaziergang durch die Stadt rund um den Plaza de Armas (so heisst hier in jeder Stadt der Haupt- und Paradeplatz) gab es dann das Briefing fuer den Inka-Trail. Am Abend waren wir dann noch in Paddy´s Irish Pub mit einem Teil unserer Reisegruppe und sassen da mit zwei weiteren Englaenderinnen Kelly und Lindsay und einem Australier Rob zusammen. </div><br /><div> </div><br /><div>Heute war der erste komplett freie Tag. Ein Teil unserer Reisegruppe ist zum Rafting gefahren. Andre und ich haben uns fur Ausschlafen bis 9.30 Uhr entschieden (darueber musste nicht lange nachgedacht oder verhandelt werden ;) ). Nach dem Fruehstueck sind wir dann zu einem Stadtbummel aufgebrochen. Zuerst waren wir in der Iglesia de Santo Domingo, einer kolonialen Kirche, die auf alten Inka Ruinen gebaut wurde und an deren Seiten noch alte Inkawaende erhalten geblieben sind. Dann sind wir zu dem absolut unspeaktakulaeren 12-seitigen Stein gegangen, der aber als Sightseeing Spot ausgwiesen wurde. Die alten Inkawaende die sich quer durch die Satdt ziehen haben wir natuerlich auch angesehen. Nach kurzem Snack waren wir noch im Inkamuseum, was ok war aber verzichtbar. Die Kirche Iglesia de San Blas haben wir nur von aussen angesehen. Die Kirchen am Plaza de Armas haben wir auch noch nicht von innen gesehen, da der Eintritt fuer Kirchen auf Dauer nervt. Und ob man da innen immer noch was anderes sieht, ist fraglich ...</div><br /><div> </div><br /><div>Morgen geht es auf den Inka-Trail. Das werden 3,5 Tage wandern: 42 km weit und mit bis zu 1800m Meter Hoehenunterschied. Allein am zweiten Tag werden es 1200 Meter HOEHENunterschied auf 8 km Laenge. Wir duerfen ca 2,5 kg einpacken, da die anderen 3,5 kg fuer Schlafsack und Isomatte drauf gehen werden. Ausserdem haben wir noch 2 Wanderstoecke ausgeliehen, damit die Knie beim Wandern etwas geschont werden. Wir uebernachten also 3x in Zelten auf dem Trail. Aufstehen ist jeweils 5 Uhr frueh, damit wir mit 6-8h wandern plus Stopps zum Ansehen von anderen Inkaruinen am fruehen Nachmittag in unseren Zeltlagern sind. Die letzten drei Tage gab es jeweils am Nachmittag heftigen Regen, so dass wir wohl auch beim Wandern damit rechnen muessen. Am 4. Tag (hier dann aber aufstehen schon um 03:30 Uhr .. das nennt man nun Urlaub .. ;) ) sind wir dann gegen 8 Uhr am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu">Machu Picchu</a> mit "nur" rund 200 anderen Touristen. Gegen 11 Uhr werden dann die Massen der anderen Touris erwartet die mit Bahn/Bus kommen. Wir sind gespannt wie es wird.</div><br /><div> </div><br /><div>Also: nicht wundern, es beginnen jetzt fuer uns 4 knochenhart-anstrengede Tage ohne Internet, Rasieren, Duschen und dafuer mit Muskelkater und vermutlich viel Regen. Bis dahin ...</div>http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/cusco.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)1tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-2168110078433678471Sat, 11 Dec 2010 19:23:00 +00002010-12-11T21:23:30.706+01:00ReisenSouth AmericaTitikakasee<div>10./11.12.2010</div><br /><div>Nach einer weiteren Pizza am Abend des 09.12. (musste eben selber erst noch einmal lesen, wann wir wo waren), ging es am 10.12. frueh mit einem kleinen Boot zu einer 3h-igen Fahrt ueber den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titikakasee">Titikakasee</a> zu der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taquile">Isla Taquile</a> wo wir in ueber 4000m Hoehe Lunch und einen Wahnsinnsausblick auf den Titikakasee hatten. Anschliessend ging es auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amantan%C3%AD">Isla Amantani</a> wo wir in Kleingruppen (also in unserem Fall Andre und ich) einer Familie zugeteilt wurden. Diese Familien sprechen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quechua_%28Sprache%29">Quechua</a> und ein wenig Spanisch. Mit unseren wenigen Spanischkenntnissen waren wir schon nach zwei Minuten am Ende jeglicher Konversation und so war es etwas befremdlich sich in einer fremden Familie zu befinden. Gluecklicherweise ging es dann gleich zum Fussball gegen eine andere Tourigruppe, welches wir gewannen. Andre hat sogar ein Tor geschossen :-) (hier moechte der Andre mal einhaken: Es war mein erstes, jemals in einem Fussballspiel erzieltes Tor - doch es war in Weltklassemanier das 4:3 und somit der alles entscheidende Entstand ! Danach war der Widerstand des Gegners gebrochen und ich konnte den Torwart auslachen, da mein Tor genau zwischen seine Beine ging.. wie Klose beim 4:0 gegen Australien bei der WM .. oder so ;) !! ). Nach dem Abendessen (wir durften am Tisch sitzen und luden die beiden Soehne mit ein, die Mama isst traditionell alleine in der Kueche) wurden wir mit Hut und Poncho ausgestattet und machten uns mit Stirnlampe ausgeruestet zum Gemeinschaftshaus in dem fuer uns eine Party gegeben wurde. So tantzten wir haendchenhaltend mit unserer Mama und im grossen Kreis mit allen Anwesenden. Sehr interessanter Abend. Vor allem sehr anstrengend, in 4000m Hoehe diesen Reigentanz alle 5 Minuten zu vollfuehren. Nach Rueckweg durch die Dunkelheit gingen wir direkt ins Bett und waren froh ein echt gemuetliches und warmes Bett zu haben. Das Klo ist naemlich noch eine Art Plumpsklo hinterm Schafstall. Der Schlaf war von kurzer Dauer, denn es regnete heftig in dieser Nacht und wenn man direkt unterm Wellblechdach schlaeft hoert man das - das war mehr als laut !! Sogar ich wurde wach!. Heute morgen gab es dann Pancakes mit Erdbeermarmelade und nach Verabschiedung von den Mamas fuhren wir zu den Islas Flotantes der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urus">Urus</a>, wo wir nach einer kleinen Geschichtserzaehlung noch eine Minibootfahrt in einem der traditionellen Boote machten. Auf unserem eigentlichen Boot gab es dann einen Minilunch mit so etwas wie den Fladenbroten mit Guacamole, Schinken und Kaese. Jetzt sind wir wieder in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Puno">Puno</a> und wollen gleich die Stufen zum Kondordenkmal hochklettern. Das wird eine sportliche Anstrengung ... sechshundertirgendwas Stufen .. und wir befinden uns immer noch auf 4000m Hoehe .. Naja, derjenige, der stehen bleibt von uns beiden, berichtet dann, wie es dem anderen geht ;) ...<br /></div>http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/titikakasee.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-2339655368520714841Thu, 09 Dec 2010 23:33:00 +00002010-12-10T00:41:23.107+01:00ReisenSouth AmericaPuno09.12.2010<br />Nach einer ca. 6h-igen Busfahrt aus dem Colca Canyon ging es heute nach Puno. Andre gehts echt mies, er liegt noch oben im Bett und ruht sich aus. Nach Lunch hier in Puno waren Liz, Rob und ich ein wenig unterwegs in Puno zum Ufer des Titikakasees. Dann gab es heftigen Sturzregen und wir sind in ein Restaurant um einen Kaffee zu trinken. Dort haben wir cafe con leche bestellt. Es sollte wohl eher leche con caffee heissen, denn Rob und ich bekamen jeweils eine Tasse heisse Milch und dazu ein Glas Nespresso Pulver und noch dazu Decaf :D Dabei haben wir uns ueber die leicht unterschiedlichen Gewohnheiten zu Weihnachten in Australien, UK und Deutschland ausgetauscht. Jetzt ist gleich schon wieder Dinnertime, diesmal ohne jegliche Orga und Verabredung, wir sind also frei in der Wahl des Restaurants und der Speisen ... Wobei fuer Andre wird es wohl eher nix werden mit essen, mirgeht es gluecklicherweise schon wieder besser. In der Reisegruppe hat es nun fast die Haelfte mit irgendwelchen Kleinigkeiten erwischt. Ob es an der Nahrung liegt oder an der Hoehenluft oder an irgendetwas anderem: keine Ahnung.<br /><br />Morgen geht es dann zu den Inseln, der Isla Taquile und den Islas Flotantes wo wir eine Nacht bei einer Familie verbingen werden fuer die wir heute Geschenke in Form von Zahnbuersten, Zahnpasta, Reis, Toilettenpapier Buntstiften gemacht haben. Suessigkeiten und Geld sind explizit verboten als Geschenk. Bin mal gespannt wie touristisch das wird ...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/puno.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-1048986406450633933Thu, 09 Dec 2010 23:24:00 +00002010-12-10T00:33:35.699+01:00ReisenSouth AmericaColca Canyon07./08.12.2010<br />Von Arequipa aus sind wir in den Colca Canyon gefahren und gegen Mittag angekommen. Nach Lunch im kleinen aber feinen <a href="http://www.lacasademamayacchi.com/">Hotel Mamayacchi</a> ginbg es auf eine erst Wanderung in rund 3600m Hoehe. Am Abend ging es mir (Alex) dann schon schlecht, aber am naechsten Morgen war alles noch schlimmer. Zeit fuer eine Ibuprofen 400 und dann ging es auch schnell besser. Aufstehen war 5 Uhr und dann ging es zum Cruz del Condor einer Aussichtsplattform von der man ganz gut die Kondore sehen koennen soll. Ja, leider gab es an diesem morgen keine - trotz den 1,5 h warten. Den Rueckweg von dort oben haben wir per Mountainbike zurueckgelegt, was sehr lustig aber teilweise auch anstrengend war. Die hintere Fahrradgruppe um Liz, Paul, Ruben und mich hat zeitweise ganz gut gesungen, was ohne Musik schon echt schwer ist ;-) Nach der Fahrradtour war es erst Mittag und so gings zum Lunch in einen kleinen Ort dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Dort war auch eine Art Festival zum Gedenken einer Heiligen und so gab es viele bunte Einheimische zu bestaunen. Am Nachmittag ging es dann nach Chivay in die heissen Thermalbaeder zum 1,5h-igen Chillen in den 38 Grad warmen Pool. An diesem Abend fing Andre dann an etwas zu kraenkeln ...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/colca-canyon.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-3314193000704880222Mon, 06 Dec 2010 22:04:00 +00002010-12-11T20:45:07.020+01:00ReisenSouth AmericaArequipa06.12.2010<br />Hui .. na das war eine (Tor)Tour .. ! 10h Busfahrt auf 2300m Hoehe sind normalerweise vielleicht nicht so schwer - aber man bedenke die peruanischen Strassenverhaeltnisse und die Tatsache, dass Wege hinauf meist sehr kurvig sind und als Serpentinen verlaufen .. jaha ! Das widerum hatte unmittelbare Auswirkungen auf den gefuehlten Reisekomfort. Solange der Bus noch stand, war alles schick: obere Etage, ganz vorne = meiste Beinfreiheit fuer mich (achja, Andre hier !) .. dazu eine Decke fuer die Nacht .. sollte alles kein Problem sein, bin ja schon schlechter gereist. Doch dann setzten wir uns in Bewegung.. und die Strasse nahm jeglich Komfort vom Bus: links, rechts, links, rechts .. Schlagloch, Ueberholmanoever, Schlagloch, Ruettelpflaster ... Oh. Mein. Gott. Alex hat das wie immer nichts ausgemacht - der war schon nach 2 Minuten im Reich der Traeume. Aber ich war abwechselnd damit bescheftigt, nicht vom Sitz zu fallen, die Gardinen zuzuziehen um die waghalsigen Ueberholmanoever auf den kurvenreichen Strassen nicht sehen zu muessen, und meine Beine zu sortieren um eine halbwegs einzuhaltende Sitzposition zu finden ..<br /><br />Irgendwie hab ich das dann jedoch zumindest ansatzweise hingekriegt .. und irgendwann heute morgen gegen 7 Uhr weckte uns die freundliche - einzig spanisch sprechende - Busbesatzungsdame mit lauter Musik. Hurra. Doch die Sonne schien, es wurde ein Film ("<a href="http://www.imdb.com/title/tt1375670/">Grown ups</a>", wenigstens englische Untertitel) eingeschmissen, und bald darauf ein staubtrockenes Mini-Sandwich und Tee serviert. Gegen 8 Uhr erreichten wir dann Arequipa .. wie gesagt, auf 2300m Hoehe gelegen - doch ohne spuerbare Folgen fuer unsere stresserprobten Luxuskoerper ;).<br /><br />Ruben hat wie immer sofort einen Bus reserviert der uns zum Hotel brachte.. Dieses sah von aussen so verdammt unscheinbar aus, von drinnen jedoch ein 3-Sterne-Haus mit sehr moderner und toller Einrichtung. Haette ich hier und vom aeusseren Erscheinungsbild her nicht erwartet, muss ich eingestehen.<br />So frueh am morgen war erst einmal eine kurze Dusche, Waescheservice und eine Meldung gen Heimat zu taetigen, bevor wir gegen 10 Uhr im Stadtzentrum eintrafen - puenktlich zur beginnenden Militaerparade ;).<br />(nun schreibt Alex). Das war echt beeindruckend. Interessanterweise waren auch die Bergwacht und die Rettungsschwimmer bei dieser Parade anwesend. Wir beide sind dann ein wenig durch die Strassen von Arequipa gezogen und haben das Leben ein wenig auf uns wirken lassen. Am Abend machte sich bei mir dann leider ein sehr schlechtes Gefuehl im Magen breit. Der Rest lies dann nicht lange auf sich warten. Also erst einmal die Immodiums einwerfen und hoffen dass es besser wird. Am naechsten Tag gabs die frisch gereinigte Waesche zurueck (ohne Suammenhang zu den Magenproblemen :D) und wir machten uns auf den Weg in den Colca Canyon.http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/arequipa.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-7668392911660932579Sun, 05 Dec 2010 23:18:00 +00002010-12-06T00:44:12.978+01:00ReisenSouth AmericaNazca und Fotos05.12.2010:<br />Heute haben wir den ganzen Tag in Nazca und Umgebung verbracht. Am Morgen ging es erst zu den <a href="http://www.nazcamystery.com/nazca_chauchilla.htm">Graebern in Chauchilla</a> und dann zu einer kleinen Toepferei (gluecklicherweise nur fuer 15 Minuten). Anschliessend sind wir zu einem Flug mit einer kleinen 7-Personen-Maschine aufgebrochen um uns die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien">Nazca Linien</a> von oben anzusehen. Ein wackliger Flug, ein bisschen wie Achterbahn fahren und ein Wahnsinnsblick auf diese eigenartigen Linien deren Bedeutung bis heute kaum einer kennt. Theorien vermuten Bezuege zu Sternenkunde, andere zu unterirdischen Wasserstrassen, aber bei beiden Theorien sind nur einige Bilder mit real belegbarem Bezug. Also vermutet man dass es mit Religion zu tun hat. Na ja ... Danach waren wir kurz in Nazca zum Lunch und auf der Suche nach Postkarten. War nicht leicht. Ich muss auch gleich mal alle Hoffnungen auf Postkarten zunichte machen. Man findet die Karten schon kaum und Briefmarken sind noch schwerer zu kriegen. Also: Blog lesen und Fotos gucken ;-) Ach so, apropos Fotos, Andre und ich werden die Fotos <a href="http://picasaweb.google.com/andrefiedler79/Suedamerika#">hier </a>ablegen. Eben lagen wir noch mal am Pool und haben mit unserer Reisegruppe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pisco_(Getr%C3%A4nk)">Pisco</a> getrunken. Gleich gibs noch ne Happen zu Essen und dann geht es mit dem Nachtbus nach Arequipa. Bis spaeter ...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/nazca-und-fotos_06.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-4840664799428468431Sun, 05 Dec 2010 02:23:00 +00002010-12-05T04:04:29.808+01:00ReisenSouth AmericaVon Lima nach Nazca03.12. - 04.12.<br />Heute schreibt mal der Andre ;)...<br /><br />Das schoene Luxus-Hotel in Lima mussten wir ja leider gestern verlassen und es ging "schnell" zum Busbahnhof. Wobei "schnell" bei der Verkehrsdichte und dem Chaos ohne erkennbare Strassenregeln ein sehr dehnbarer Begriff ist. Letztlich hat es uns ca. 20 Minuten gebraucht, um bei "Peru Bus" vorzufahren. Auf der Fahrt dorthin in einen Randbezirk der Innenstadt wurde dann auch ziemlich schnell deutlich - und das sollte in den naechsten Minuten noch staerker werden - dass unser Viertel "Miraflores" so ueberhaupt nicht den Querschnitt der peruanischen Gesellschaft spiegelt. Das Land und die Leute sind groesstenteils sehr arm.. und dementsprechend wurden die Viertel auch dunkler und bei Nacht wohl ebenso gefaehrlicher.<br /><br />Ruben, unser Tourguide, hat uns vor dem Einstieg in den oeffentlichen Fernbus noch einige Sicherheitshinweise gegeben, die Tickets besorgt, geregelt dass unser Hauptgepaeck in einem gesicherten Abteil bis zum Zielort transportiert wurde - und schon waren wir "on the road". Niemand sollte sein Handgepaeck loslassen, da es leicht gestohlen oder aufgeschlitzt werden konnte und so sassen wir da und harrten der Dinge. Lima war schon nach 5 Minuten Fahrt fast vollkommen vergessen, denn in den Vororten und Randbezirken aenderten sich Landschaft und Umgebung schlagartig: Ghetto-artige Huetten aus Holz oder Stroh am Strassenrand, kleinere Verschlaege, und dazu eine absolut karge, hellbraune Sand-Stein-Wuesten-Landschaft. So glaube ich, wird es auch an vielen Orten in den Anden direkt aussehen.<br /><br />Wir haben auf der Fahrt die eine oder andere seltsame Siedlung durchfahren, wo sich wirklich saemtliches Leben einzig auf den Transitverkehr und Autoreparaturen ausrichtet.. Laut, alles hupt und ruft staendig, und Leute die offenbar nur darauf hoffen, irgendein Geschaeft mit dir machen zu koennen. Naja, nach 4 Stunden Fahrt und nach Einbruch der Dunkelheit waren wir jedenfalls am ersten Etappenziel: Pisco. Die Stadt wurde 2007 von einem Erdbeben der Staerke 8.0 zum Grossteil zerstoert oder massiv beschaedigt. Dementsprechend erschreckend sah das halbwegs erkennbare Stadtbild aus .. ueberall Steinhaufen, Haeuser im Abriss, Leerstand.. kein schoener Anblick. Und die Leute, die sich so nach Einbruch der Dunkelheit hier herum treiben, machen auch einen zwielichtigen Eindruck irgendwie. Jedenfalls galt es, mit offenen Augen das Gepaeck zu entladen, sofort in den wartenden Kleinbus einzusteigen und ab in einen Vorort (verdammt, den Namen hab ich vergessen .. irgendwas auch mit P .. ich reiche das nach ;) ) ins Hotel. Nachdem wir die Sachen dort abgestellt hatten und uns kurz orientiert hatten, hat Ruben uns erneut einen Bus organisiert, wir sind in ein Restaurant wieder hinein nach Pisco gefahren (sehr leckeres Essen!), und anschliessend ging es noch in eine Bar. Offenbar war der erste absolut erschuetternde Eindruck nich so ganz gerechtfertigt .. ;) Es wurde jedenfalls ein lustiger Abend, unsere Gruppe lernte sich noch besser kennen, und gegen Mitternacht waren auch alle wieder heil im Hotel.<br /><br />Heute ging es dann dafuer sofort umso "sportlicher" weiter: Aufstehen um 06:45 ;). Ja, das klingt nicht so ganz nach Urlaub, nicht wahr? Aber wir hatten uns alle fuer eine Bootstour zu einer vorgelagerten Insel im Naturreservat (jetzt haben wir es: Die Insel hiess "Islas Ballestas" und der zugehoerige Ort Paracas) entschieden: eine Art "Mini-Galapagos-Insel" wurde uns versprochen - und wir wurden nicht enttaeuscht. Mit einem Speedboot ging es nach dem Fruehstueck auf der Sonnenterrasse mit Meerblick hinaus aufs Meer zu einer Felsinsel, auf der Millionen von Voegeln hausen. Gepaart mit Pinguinen und Seeloewen gab es hier vor allem Kormorane und Pelikane zu bestaunen, dazu Seesterne, Krabben .. und vieles mehr. Sehr beeindruckend. Und das beste: die Sonne schien uns bei ueber 20 Grad auf die Nase ;). Ein perfekter Start in den Tag also. Nach gut 1,5 Stunden waren wir wieder auf festem Boden, holten die Sachen vom Hotel ab und nach 5 Minuten kam der naechste, von Ruben organisierte Minibus (ok, also, 15 Sitzplaetze fuer 10 Leute sind nicht "mini". .) an, sammelte uns auf und fuhr uns weiter gen Sueden. Nach 45 Minuten Fahrt erreichten wir eine Pisco-Distillerie .. denn: die oertliche Spezialitaet, die es hier zu jedem Essen gibt, ist hochprozentiger Pisco-Schnaps. Nach kurzer aber ausgiebiger Verkostung und persoenlicher Fuehrung haben wir davon natuerlich eine Flasche mitgenommen .. wer weiss, wofuer diese in den naechsten Tagen noch gut ist .. ;)<br /><br />Anschliessend ging es weiter im Bus .. zu einer Oase, mitten in einer riesigen Sandduenen-Landschaft gelegen. Und "riesig" heisst hier, dass die Duenen locker ueber 100 Meter gross werden! Absolut fantastisch. Hier wartete eine Sandbuggy-Tour auf uns.. 7 Leute, ein verrueckter Fahrer, ein super lautes Hoellengefaehrt - und keine Strassenregeln ;). Dazu wurden im "Kofferraum" Sandboards verstaut .. yeaha .. was fuer ein Spass .. 1,5 Stunden ging es durch die Duenen, und hier und da wurde angehalten, die Boards gewachst, und sich in die Abgruende gestuerzt .. Niemand hat sich verletzt und alle hatten einen riesigen Spass. Zu den Fotos gibt es am Ende sicherlich eine Menge Geschichten .. ;) Freut euch drauf!<br /><br />Da man beim Sandboarden natuerlich ungeheuer in Kontakt mit .. nunja .. SAND kommt, war die Oase danach erst recht ein Traum: kurz in den Pool springen, vorbestelltes Mittag geniessen, und dann wieder 2h in der Sonne liegen - ach, es koennte schlimmer kommen, oder? ;) Gegen 15:30 mussten wir uns dort leider wieder auf den Weg machen - denn der Bus brachte uns nach 3 Fahrt gen Sueden vor wenigen Stunden nach Nazca. Hier sind wir nun etwas ausserhalb untergebracht und harren der Dinge, die da morgen auf uns warten: Ein Rundflug (sch*** teuer - aber man ist ja nur einmal hier .. ;) ) ueber die weltbekannten "Nazca Lines"... aber dazu sicherlich bald mehr.<br /><br />So, ihr findet mich gleich entweder an der Tischtennisplatte - oder an der Bar mit etwas ... naaa ? richtig: PISCO ! Cheers und bis bald, euer Andre und Alexhttp://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/von-lima-nach-nazca.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-515355942010992045Fri, 03 Dec 2010 17:51:00 +00002010-12-03T19:13:46.688+01:00IndiaReisenSouth AmericaReise nach SuedamerikaSo, nach 3 Wochen Urlaub in der Karibik dieses Jahr, die ich voellig unkommentiert gelassen habe, habe ich beschlossen meinen Blog fuer diesen langen Urlaubstrip wieder zu nutzen.<br /><br />Ich habe eine 3-monatige Auszeit vom Job genommen und werde diese 3 Monate voellig in Urlaub anlegen. Die ersten beiden Monate bin ich mit Andre in Suedamerika waehrend ich danach einen Monat mit Katrin in Indien sein werde.<br /><br />Diese ersten beiden Monate fuehren Andre und mich also nach Suedamerika und dort erst 3 Wochen durch Peru, wo wir mit die <a href="http://www.gapadventures.com/trips/absolute-peru/PHPT/2011/">Absolute Peru Tour mit GAP Adventures</a> machen. Anschliessend geht es weiter nach Brasilien, wo wir Weihnachten und Silvester an der Copacabana in Rio de Janeiro verbringen werden, bevor wir ca 2,5 Wochen den Nordosten Brasiliens rund um Receife erkunden werden. Danach geht es fuer ein paar Tage nach Sao Paulo, Montevideo in Uruguay und dann nach Buenos Aires.<br /><br />01.-03.12.2010: Die Anreise nach Lima war echt schon ein Abentuer fuer sich. Wir hatten eine Zugfahrt von Berlin nach Frankfurt geplant, welche 4 Stunden Puffer vor Abflug vorsah. Leider gab es auf der Zugstrecke einen Personenschaden und so fuhren wir einen Umweg. Der Zug endete dann schon in Fulda und wir mussten noch mal umsteigen. Statt 16 Uhr waren wir 19.40 Uhr dann am Flughfane fuer Abflug 20.05 Uhr. Das war der krasseste Sprint meines Lebens mit vollem Gepaeck auf dem Ruecken und in Winterkleidung vom Zug zum Check-in. Nach kurzem "No" wurden wir doch noch eingecheckt und sind weiter zum Gate gesprintet, sind an der Passkontrolle nach vorne gerannt und haben den Flieger auch gerade noch so bekommen! WOW ... In Sao Paulo sassen wir dann auch noch mal kurz am falschen Gate bevor ich nachfragte und feststellte, dass wir zu einem anderen Terminal muessen. Hat dann aber auch geklappt. Dort lernten wir noch einen anderen Deutschen (Martin) kennen, der uns in Lima bis zum Hotel begleitete. Leider war Martins Gepaeck aus Sao Paulo nicht mitgekommen. In Lima waren wir in einem guten <a href="http://hoteleslima.com/hotel_britania_miraflores_lima.html">Hotel Britania im Bezirk Miraflores</a>. Gutes und etwas teureres Hotel aber genau richtig zur etwas Erholung nach ueber 30 Stunden unterwegs. Nachmittags waren wir erst beim Frisoer, damit Andre auch gut aussieht fuer die Tour und dann in der Stadt am Plaza de Armas fuer etwas Sightseeing. Am Abend lernten wir auch gleich unseren anderen 7 Mitreisenden kennen: 2 Australier, 1 Englaenderin, 1 Nordire, 3 Kanadier sowie Reuben unseren peruanischen Guide fuer die Tour mit den wir nach einem Tourbriefing auch zu Abend essen waren. Da habe ich gleich mal Ceviche probiert, ein Fischessen mit viel Zwiebel. Von den beiden Australiern und 2 Kandiern fehlt auch das Gepaeck, wir hatten also scheinbar echt Glueck ... Heute haben wir beide nach dem Fruehstueck einen Spaziergang zum Meer gemacht bevor es gleich zur 4-stuendigen Bustour nach Pisco geht. Mehr dann beim naechsten Mal ...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/12/reise-nach-suedamerika.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-6385290243808690735Wed, 06 Jan 2010 08:10:00 +00002010-01-06T09:21:53.495+01:00AlltäglichesJobMal wieder Zeit für ... eine kleine WeihnachtsgeschichteEin Frohes Neues Jahr wünsche ich Euch allen. Es ist wohl mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen von mir, diesmal in Zusammenhang mit meiner kleinen persönlichen Weihnachtsgeschichte.<br /><br />In diesem Jahr ereilte mich der Geist der Weihnacht. Auf einer Weihnachtsfeier mit sehr vielen Kollegen und einigen privaten Freunden (was nicht ausschließt, dass auch Kollege Freunde sein können *g*) haben wir ein Schrottwichteln gemacht, d.h. jeder bringt ein kleines verpacktes Geschenk mit bekommt auch eines. Meistens wird darum gewürfelt oder in anderer Form gespielt. Bei uns waren leider etwa 120 Leute auf der Party, daher mussten wir das anders organisieren. Ich dachte erst an Lose aber unsere beiden anwesenden Weihnachtsmänner - ja, es waren zwei, es gibt nämlich mehr als einen; dass einer nicht ausreicht wurde ja schon mehrfach bewiesen, s.u.a. <a href="http://www.familie-ahlers.de/witze/weihnachtsmann.html">http://www.familie-ahlers.de/witze/weihnachtsmann.html</a> - entschieden sich sich, dass Gedicht oder Lied vorgetragen werden musste, wenn man ein Geschenk haben will.<br />Nun kann man sich gut vorstellen, dass auf einer Party mit vielen, und noch dazu ca. 80% männlichen, Kollegen die Sache des Gedicht oder Lied Vortragens leicht schief gehen kann, weil sich niemand traut etwas vorzutragen. Nun fanden sich schnell zwei besonders Kluge, die sofort vortraten und das vortrugen was jeder kannt. Gute Idee, so durften sie sich als erste was aussuchen und waren schon fertig. Dann trat der Moment der peinlichen Stille ein ... Und dann fand sich eine kleien Dreiergruppe und sang etwas. Mehr schlecht als recht und ziemlich schief, aber der Mut sorgte für Nachahmer. Nach den Dreien fanden sich weitere Kleingruppen und bei jedem weiteren Lied musste nur noch angestimmt werden und dann setzte das gesamte Wohnzimmer zum Mitsingen ein. Traumhaft und wahrlich gänsehautig. Einfach schön ...http://alexkuechler.blogspot.com/2010/01/mal-wieder-zeit-fur-eine-kleine.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-4606677262266457679Tue, 05 May 2009 16:36:00 +00002009-05-05T18:45:59.813+02:00AlltäglichesITCoole Idee für Facebook ApplikationSo, kurz nach meinem Geburtstag kam mir eine richtig gute Idee für eine Facebook Applikation. Man kann sie natürlich auch auf andere Social Network Sites anwenden. Da ich mit dem Programmieren nicht so auf dem letzten Stand der Dinge bin, möchte ich hier mal meine Idee anpreisen. Vielleicht findet sich ja jemand der die Idee umsetzen möchte ...<br /><br />Die Idee ist eine Art Geschenkliste, wie man sie von Hochzeiten kennt. Dabei hinterlegt das Brautpaar eine Liste mit Geschenken in einem Kaufhaus ihrer Wahl und die Gäste können sich dort was aussuchen und kaufen. Ein großer (Ex-)Buchhändler bietet eine ähnliche Wunschliste an.<br />Mein Idee hat in etwa die folgenden Rahmenbdingungen:<br /><ul><li>der zu Beschenkende erstellt eine Liste mit seinen Wünschen</li><li>diese Liste wird auf der eigenen Profilseite veröffentlicht</li><li>die Liste kann verändert werden, in dem Geschenke hinzugefügt, verändert (in ihrer Beschreibung) oder gelöscht werden, wobei das Löschen kein echtes Löschen sondern eher ein Durchstreichen ist, bei dem der zu Beschenkende angeben sollte, warum er das jetzt gestrichen hat</li><li>die Liste kann der zu Beschenkende entweder an ausgewählte andere Nutzer (durch Selektieren seine Kontakte) oder an alle veröffentlichen (Sichtbarkeit der Liste)</li><li>andere Besucher mit entsprechendem Zugriff (siehe vorheriger Punkt) können an dieser Liste weitere Geschenke hinzufügen und vorhandene Geschenke kommentieren, z.B. (und vermutlich am wichtigsten) mit einem Hinweis à la "das kaufe ich ihm/ihr"</li><li>wichtig: die neu hinzugefügten Geschenke anderer Nutzer kann der Beschenkende selber nicht sehen, sondern nur seine eigenen Wünsche; somit bleiben auch Überraschungen möglich</li></ul><p>Kurzum: die Applikation besteht aus einer Liste, die von anderen editiert werden kann ohne dass der Ersteller dies sieht. Im wesentlichen also eine einfache Liste mit clever zu setzenden Sichtbarkeits- und Änderungsberechtigungen.</p><p>Wer will/kann das umsetzen? Würde mich über Grüße oder eine Verlinkung zu meinem Blog freuen :-)</p>http://alexkuechler.blogspot.com/2009/05/coole-idee-fur-facebook-applikation.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)3tag:blogger.com,1999:blog-33654189.post-3031100708646983659Wed, 29 Apr 2009 22:07:00 +00002009-04-30T00:13:17.529+02:00ITMSPVista und SP2: Da gibt's wohl ein Problem für mich ...Ja, was les ich denn da? Da kommt nun bald Windows Vista SP2 und einige Programme gehen nicht mehr? <a href="http://www.heise.de/newsticker/Service-Pack-2-fuer-Windows-Vista-und-Server-2008-ist-fertig-Update--/meldung/136972">Heise</a> meldet es gäbe eine Liste die erfreulich kurz ausfällt im Vergleich zu vorherigen Listen und Kompatibiltätsproblemen. gut denke ich mir, schauste mal rein. Schaun mir uns mal die <a href="http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;969707&amp;sd=rss&amp;spid=11734">Liste</a> an. Na hoppala: Avira AntiVir gehört zur Kategorie "Programs that have a loss of functionality after you install Service Pack 2". Das ist schon doof. Aber es kommt noch schlimmer: Lenovo System Update gehört zur Kategorie "Programs that do not run after you install Service Pack 2". Ja das ist nun echt blöd. Das heißt ich kriege keine Updates mehr für meinen Lenovo PC? Find ich gar nicht lustig ... :-(<br /><br />Na mal sehen, wann das kommt und wie lange man die Installation verhindern kann. Vielleicht haben sich die anderen Hersteller ja dann auch Vista SP2 konform gemacht ...http://alexkuechler.blogspot.com/2009/04/vista-und-sp2-da-gibts-wohl-ein-problem.htmlnoreply@blogger.com (alexkuechler)0