Ein Punkt, der mich gestört hat, war folgender:
Häufig wurden Kritikpunkte an „der Mainstreampsychologie“ geäußert ohne, dass es Vetretern dieser Richtung möglich gewesen wäre sich dazu zu äußern. Meiner Ansicht nach hätte es die Diskussionskultur belebt, wenn nicht nur von einer Seite Negatives geäußert worden wäre, sondern es den Kritisierten auch möglich gewesen wäre dazu Stellung zu beziehen. Zum Einen hätte das dazu geführt, dass sich die Kritisierenden differenziert mit der Stellung des Anderen befassen müssen (was ja großteilig auch getan wurde), andererseits würde es vielleicht sogar eine Diskussion in kleinen Kreisen der „Mainstreampsychologie“ anregen, wenn deren Vertreter dazu aufgefordert sind ihre Position zu verteidigen.
Ich fand es gut, dass es viele Workshops gab, in denen Diplomarbeiten vorgestellt wurden. Manchmal hat da aber jemand gefehlt, der schon länger in der Materie ist und so in der Lage gewesen wäre teilweise etwas wabernde Diskussionen einzufangen.
Einen Open-Space-Tag in der Mitte fände ich auch spannend, damit man besser auf aktuell sich entwickelnde Themen reagieren kann.
Aber das sind natürlich nur Kleinigkeiten. Wichtiger: Danke für den großen Aufwand, den ihr da gestemmt habt und kostenlos war es auch noch und ganz besonders bedanke ich mich für den Luxus, das als Bildungsurlaub einreichen zu können 🙂
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