
Die Ausstellung zeigt nicht nur Porträts älterer Menschen, sondern untersucht auch die Art und Weise, wie das Altern in der Fotografie dargestellt wird. Dabei werden verschiedene Stile und Techniken der Fotografie präsentiert, die das Thema auf unterschiedliche Weise erfassen. Von dokumentarischen Schwarz-Weiß-Fotografien bis hin zu experimentellen und künstlerischen Porträts bietet die Ausstellung einen umfassenden Überblick über das Thema.
Darüber hinaus werden auch Fragen zur Wahrnehmung des Alters in der Gesellschaft und zu den kulturellen und sozialen Aspekten des Alterns angesprochen. Die Ausstellung regt dazu an, über die Bedeutung des Alterns in unserer Kultur nachzudenken und die Vielfalt der Lebenserfahrungen zu würdigen.
Toll ist das Nebeneinander von großen Legenden wie August Sander mit Namen, die nur Experten auf dem Schirm haben (was auch meiner Unwissenheit geschuldet sein kann).
Insgesamt bietet die Ausstellung „Blick in die Zeit – Alter und Altern im photographischen Porträt“ einen einfühlsamen und vielschichtigen Blick auf das Thema des Alterns und lädt die Besucher dazu ein, ihre eigenen Vorstellungen und Wahrnehmungen zu reflektieren.
Mich hat vieles sehr berührt, aber total gepackt hat mich die Serie von Deanna Dikeman: „Leaving and Waving“. Wunderbar. Und sehr traurig. Unbedingt ansehen.


Antje Koehler bekam mitten in der Pandemie die Diagnose Brustkrebs. Während ihr Mann in Indien im Lockdown fest saß, wurde sie im Heilig Geist-Krankenhaus in Köln-Longerich behandelt. Mit gutem Ausgang!
Als sie später zu einem Dankeschön-Besuch mit Kuchen in der Hand ins Krankenhaus kam, habe ich sie porträtiert.



Tethered Shooting, noch mit der 5D Mk IV.
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Ein Freund und Kollege ist viel zu früh gegangen.
Danke für alles, Tante Klara!
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Während meines Studiums in Essen gab es immer einen festen Termin, zu dem man als Fotograf hin musste: Das BFF-Jahrestreffen. Da kamen die großen Namen der deutschen und internationalen Fotografie und zeigten in einem Vortrag ihre Bilder, und wenn man es schaffte, sich auf den Kodak-Abend zu schmuggeln, saß man plötzlich neben Ellen von Unwerth auf der Bierbank.
Viele meiner damaligen Helden habe ich dort erlebt, und einmal auch Walter Schels, der dort seine neuen Tierporträts zeigte. Riesige schwarzweisse Porträts von Affen schauten auf den dunklen Vortragsraum herunter, es war beeindruckend.
Jetzt hatte ich das Glück, ihn und seine Frau Beate Lakotta in Köln wiederzusehen, bei der Ausstellungseröffnung von „NOCH MAL LEBEN. Eine Ausstellung über das Sterben“, im alten Pfandhaus in der Südstadt.
Auch hier wieder riesige Schwarzweiss-Porträts, aber von Menschen im Hospiz, die den Tod erwarten, und ein zweites Bild von ihnen unmittelbar nach dem Tod. Dazu Gespräche mit den Porträtierten, die die Journalistin Beate Lakotta aufgezeichnet hat. Kein fröhlich stimmender, sondern ein sehr nachdenklich und nachhaltig beeindruckender Abend, mit einem quietschfidelen Walter Schels.
Leider wurde die Ausstellung durch die Corona-Sperren frühzeitig beendet, aber das Buch zur Ausstellung ist eine Empfehlung. Kann man in seiner Buchhandlung nebenan bestellen!




Diese Jahr fördert die Stadt Köln den Kauf eines Lastenrades mit der Hälfte des Kaufpreises, bis max. 5.000€ brutto.
Wer auf dem Weg zum Job im Stau steht, um dann verzweifelt nach einem Parkplatz sucht, der kommt schnell dahin, das mal auszuprobieren:

Fototasche, kleiner Blitz, Stative, diverse Kleinigkeiten, alles dabei. Parken? Vor der Haustür. Stau? Keiner. Emissionen? Null.
]]>Ausstellung von Di. 25.09. bis So. 30.09.2018
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind:
Dienstag bis Donnerstag 14.00 – 19.00 Uhr
Freitag 14.00 -22.00 Uhr
Samstag 11.00 – 19.00 Uhr
Sonntag 11.00 – 19.00 Uhr
Vernissage: 25.09. 19.00 bis 23.00
Am Dienstagabend, ab 19 Uhr wird es in Anwesenheit der Künstler eine Vernissage mit Einführung in die Ausstellung geben.
Ich zeige die ersten Bilder aus meiner Arbeit über die Eitelkeit:
„Die sieben Todsünden: 7.1 Eitelkeit
In der christlichen Lehre ist die Eitelkeit eine der 7 Todsünden. Heutzutage begegnen uns immer mehr Menschen, deren Leben sich um die Selbstoptimierung und Präsentation ihres Körpers dreht. Überall gibt es Dienstleister, die diese Welt der Äußerlichkeiten bedienen. Da werden Körper geshaped, Muskeln aufgepumpt, Lippen auf- und Falten weggespritzt, Brüste und Hintern grotesk neu geformt.
Das Leben vieler oft junger Menschen scheint sich nur noch um ein vermeintliches Schönheitsideal zu drehen, was gleichzeitig von einer schnell wachsenden Industrie befeuert wird. Es wird tätowiert und gepierct, was der Körper hergibt, große Mengen an Kosmetika aufgetragen, bis jede Natürlichkeit getilgt ist, sämtliche Haare wegrasiert außer der Kopfbehaarung,die dann mit „Extensions“ verlängert wird.
Schülerinnen betrachten stundenlang Videos von „Influencern“, die sich dabei filmen, wie sie Kosmetik-Verpackungen öffnen und Produkte in die Kamera halten. Alle sind sich einig, dass man sich ununterbrochen selbst fotografieren und diese Bilder – gerne digital dem Ideal noch etwas nähergebracht – der ganzen Welt auf verschiedenen Plattformen präsentieren muss.
Fotografiert wurde auf der Messe „Beauty Düsseldorf 2018“ und beim„World Bodybuilding Federation Grandprix Germany 2017“ in Wuppertal. Weitere Aspekte sollen folgen.“
