Ich bin auch berührungssensitiv, mag es aber von Menschen berührt zu werden, mit deren Ausstrahlung ich mich wohl fühle. Ich schätze, ich habe ein feines Sensorium, ob jemand begehrt und sich einfach nehmen will, oder gibt. Bei GeberInnen mag ich aber keine Überrumpelungsangebote.
Auch ich selber biete Berührung an, aber frage und beobachte, bevor ich sie durchführe.
Dabei hängt es auch von der Art der Berührung ab. Händedruck oder Kontakt sind anders als Umarmungen oder gar nicht-erotische Küsse.
Ich kann mich da auch gut auf unterschiedliche Gepflogenheiten in anderen Kulturen einstellen. Mir scheint sogar, dass in kontaktfreudigen und Herzlichkeit schätzenden Kulturen die Beobachtung und das Eingehen auf andere feiner ist. (Ausnahme USA, Berührung ist weniger herzlich, als „demokratisch“ gemeint)
Wo größere Distanziertheit herrscht, können Menschen mit Berührungen schlechter umgehen.
Wäre mal ein eigenes Thema: Interkulturalität und Asexualität in verschiedenen Facetten!
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