Der Beitrag Stoff online kaufen ohne Fehlkauf: 7 Dinge, die Du vorher wissen musst erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Stoff online kaufen ist praktisch: riesige Auswahl, rund um die Uhr geöffnet und der nächste Stoffladen ist plötzlich nur noch einen Klick entfernt. Das Problem ist nur: Du kannst den Stoff nicht anfassen, nicht gegen das Licht halten und nicht ausprobieren, wie stark er sich wirklich dehnt.
Und selbst wenn im Onlineshop „100 % Baumwolle“, Stoffbreite und Gewicht angegeben sind, weisst Du noch lange nicht, ob der Stoff tatsächlich zu Deinem Nähprojekt passt. Zwei Baumwollstoffe können sich völlig unterschiedlich anfühlen, fallen und qualitativ sogar Welten auseinanderliegen.
Wir zeigen Dir deshalb 7 Dinge, die Du beim Online-Stoffkauf unbedingt prüfen solltest. Damit kannst Du Produktbeschreibungen besser einschätzen und reduzierst das Risiko, dass nach dem Auspacken die grosse Enttäuschung kommt.

Die 7 Punkte im Überblick:
Wenn Du noch grundsätzlicher wissen möchtest, welche typischen Fehler beim Stoffkauf passieren, schau auch in unseren Beitrag Die 7 häufigsten Fehler beim Stoffkauf.
Die Materialzusammensetzung ist meistens die erste Angabe, die wir uns bei einem Stoff ansehen.
Grundsätzlich kannst Du zwischen verschiedenen Fasergruppen unterscheiden:
Diese Information ist wichtig – aber sie reicht noch lange nicht aus.
100 % Baumwolle kann nämlich sehr vieles bedeuten. Ein feiner Batist, eine Popeline, Denim, Canvas, Musselin, Jersey oder dicker Sweat können alle aus Baumwolle bestehen und trotzdem vollkommen unterschiedliche Eigenschaften haben.
Die Materialangabe allein verrät Dir also noch nicht zuverlässig:
Gerade Mischungen haben übrigens durchaus ihre Berechtigung. Ein Leinen-Viskose-Stoff kann beispielsweise den typischen Charakter von Leinen behalten, dabei aber weicher fallen und weniger stark knittern.
Neben dem Rohstoff ist die Konstruktion des Stoffes entscheidend.
Die wichtigste grobe Unterscheidung ist zunächst:
Webware oder Maschenware?
Bei Webware kreuzen sich Kett- und Schussfäden. Dazu gehören zum Beispiel Popeline, Batist, Canvas oder Denim. Solche Stoffe sind ohne zusätzliche elastische Fasern normalerweise deutlich weniger dehnbar.
Bei gestrickten oder gewirkten Stoffen entstehen dagegen Maschen. Deshalb sind viele dieser Stoffe von Natur aus elastischer.
Vielleicht hast Du in einem Stoffshop auch schon einmal die Angabe „gewirkt“ gesehen. Gewirkte Stoffe gehören ebenfalls zur Maschenware. Dabei werden mehrere Fäden gleichzeitig zur Maschenbildung eingesetzt. Je nach Konstruktion entstehen dadurch sehr formstabile und robuste Stoffe.
Auch innerhalb der Webware gibt es wieder grosse Unterschiede. Popeline, Köper, Satin oder Canvas können aus derselben Faser bestehen und sich trotzdem vollkommen unterschiedlich verhalten.
Deshalb gilt: Material und Herstellungsart immer zusammen betrachten.
Eine der hilfreichsten Angaben beim Stoff online kaufen ist das Flächengewicht in g/m², manchmal auch als GSM angegeben.
Je höher der Wert, desto schwerer ist ein Quadratmeter des Stoffes.
Aber Vorsicht: Daraus solltest Du nicht schliessen, dass sich zwei Stoffe mit demselben Gewicht auch ähnlich anfühlen.
Ein Leinenstoff mit 200 g/m² kann vollkommen anders wirken als ein Jersey, Wollstoff oder Fleece mit ebenfalls 200 g/m². Entscheidend sind zusätzlich Material, Garn, Konstruktion, Dichte und Ausrüstung.
Das Stoffgewicht eignet sich deshalb besonders gut, um ähnliche Stoffarten miteinander zu vergleichen.
Wenn Du zum Beispiel einen Jersey für ein Shirt oder einen Leinenstoff für eine Hose suchst, gibt Dir die Grammatur einen guten zusätzlichen Anhaltspunkt.
Damit Du beim nächsten Einkauf nicht jedes Mal überlegen musst, welches Stoffgewicht ungefähr zu welchem Kleidungsstück passt, haben wir Dir unseren Stoffgewicht-Spickzettel erstellt.
Darin findest Du grobe Richtwerte für verschiedene Kleidungsstücke und Materialien übersichtlich auf einer Seite.
Die Werte sind bewusst als Orientierung gedacht. Konstruktion, gewünschter Fall und Schnittmuster spielen natürlich ebenfalls eine Rolle.
Und vergiss die Stoffbreite nicht.
110 cm, 140 cm, 150 cm oder 160 cm Stoffbreite können beim Stoffverbrauch einen riesigen Unterschied machen. Wenn Vorder- und Rückenteil nicht mehr nebeneinanderpassen, brauchst Du plötzlich deutlich mehr Stofflänge.
Wie Du Deinen ungefähren Stoffverbrauch einschätzt, erklären wir ausführlich im Beitrag Wie viel Stoff braucht man?.
Dazu gibt es auch unseren Stoffkauf-Spickzettel zum Ausdrucken, mit dem Du Deine persönlichen Werte und typischen Stoffmengen immer griffbereit hast.
Gerade bei Jersey, Stretchhosen und körpernahen Schnitten kann die Dehnbarkeit darüber entscheiden, ob Dein fertiges Kleidungsstück später überhaupt funktioniert.
Achte darauf, ob der Stoff:
ist.
„Stretch“ allein ist uns inzwischen zu wenig.
Wir haben selbst schon einen Stoff vernäht, der zwar elastisch war – aber hauptsächlich in die falsche Richtung. Das Shirt war fertig und sah gut aus, aber hineinzukommen war alles andere als angenehm.
Auch der Elasthananteil allein sagt nicht genau, wie stark sich ein Stoff tatsächlich dehnen lässt. Zwei Jerseys mit jeweils 5 % Elasthan können sich vollkommen unterschiedlich verhalten.
Vergleiche deshalb die Stoffbeschreibung immer mit der Stoffempfehlung Deines Schnittmusters.
Neben der reinen Dehnbarkeit interessiert uns:
Genau diese Eigenschaften sind online leider besonders schwer einzuschätzen.
Wenn ein Shop Begriffe wie weich fallend, griffig, standfest, blickdicht oder transparent angibt, sind das deshalb durchaus hilfreiche Informationen.
Noch besser ist es, wenn Du ein Stoffmuster bestellen kannst.
Beim Online-Stoffkauf verlassen wir uns zwangsläufig stark auf Bilder.
Ideal sind:
Besonders bei gemusterten Stoffen ist ein Kleidungsstück am Model sehr hilfreich. Du erkennst sofort, wie gross Blumen, Streifen oder andere Motive später am Körper wirken.
Allerdings solltest Du genau hinschauen, ob es sich tatsächlich um ein echtes Nähbeispiel oder nur um ein Mockup handelt.
Bei einem Mockup wird das Stoffdesign digital auf ein vorhandenes Kleidungsfoto gelegt. Das kann für die Mustergrösse sehr hilfreich sein – über den tatsächlichen Fall, die Dicke oder Steifigkeit des Stoffes sagt es aber praktisch nichts aus.
Auch die Farbe ist beim Stoff online kaufen schwierig.
Schon bei der Aufnahme beeinflussen Licht und Weissabgleich das Ergebnis. Danach können Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung bei der Bildbearbeitung verändert werden.
Und schliesslich kommt noch Dein eigenes Gerät dazu.
Dasselbe Produktbild kann auf einem Smartphone deutlich anders aussehen als auf einem Laptop oder Desktop-Monitor.
Wenn ein Farbton wirklich exakt passen muss – zum Beispiel zu einem vorhandenen Bündchen, Garn oder anderen Kleidungsstück – ist ein Stoffmuster deshalb die sicherste Lösung.
Sehr angenehm finden wir ausserdem Shops, bei denen Du alle Farbvarianten derselben Stoffqualität direkt auf der Produktseite sehen kannst.
Wenn Du einmal eine Stoffqualität gefunden hast, mit der Du zufrieden bist, ist es oft sinnvoll, bei späteren Projekten wieder auf dieselbe Qualität in einer anderen Farbe zurückzugreifen.
Viele Stoffshops geben inzwischen direkt an:
Das ist eine gute Orientierung – aber noch keine Garantie.
„Geeignet für Kleider“ ist zum Beispiel eine ziemlich breite Aussage.
Ein enges Jerseykleid braucht eine vollkommen andere Stoffqualität als ein weich fallendes Viskosekleid, ein sommerliches Leinenkleid oder ein strukturiertes Hemdblusenkleid.
Besonders wenn Du noch nicht sehr viel Näherfahrung hast, empfehlen wir deshalb:
Erst Schnittmuster aussuchen, dann Stoff kaufen.
In einem guten Schnittmuster ist normalerweise angegeben, welche Stoffarten und Eigenschaften benötigt werden.
Prüfe vor dem Kauf auch die Pflegehinweise.
Wenn Du Deine Bluse später unkompliziert in die Waschmaschine werfen möchtest, bringt Dir der schönste Stoff wenig, wenn er nur von Hand gewaschen oder professionell gereinigt werden darf.
Bei Stoffkombinationen sollten die Materialien ausserdem möglichst ähnliche Pflegeanforderungen haben.
Sehr praktisch finden wir es, wenn ein Shop gleich passendes Zubehör empfiehlt:
Gerade bei Bündchen oder Garn ist es online gar nicht so einfach, den Farbton perfekt zu treffen.
Jetzt wird es interessant.
Nehmen wir an, auf einer Produktseite steht:
100 % Baumwolle, 120 g/m², 145 cm breit, Popeline und zertifiziert.
Das klingt schon ziemlich ausführlich.
Trotzdem wissen wir noch nicht:
Und genau deshalb können zwei Stoffe, auf denen vorne einfach „100 % Baumwolle“ steht, qualitativ vollkommen unterschiedlich sein.
Beim Kardieren werden die Fasern geöffnet, gereinigt und zunehmend parallel ausgerichtet.
Beim Kämmen erfolgt ein zusätzlicher Arbeitsschritt. Dabei werden kurze Fasern stärker entfernt und die verbleibenden Fasern noch gleichmässiger angeordnet.
Kurz gesagt:
Kardiert = Fasern werden gereinigt und geordnet.
Gekämmt = zusätzlich werden kurze Fasern stärker aussortiert.
Gekämmte Baumwollgarne können dadurch besonders fein, glatt und gleichmässig werden.
Auch die Stapellänge, also die Länge der einzelnen Baumwollfasern, spielt bei hochwertiger Baumwolle eine Rolle. Lange und extralange Fasern ermöglichen besonders feine und gleichmässige Garne.
Im Video zeigen wir als Beispiel einen sehr hochwertigen Schweizer Hemdenstoff.
Bei solchen Stoffen findest Du plötzlich Angaben wie:
Die Angabe Ne 200/2 beschreibt beispielsweise die Garnfeinheit und Zwirnung. Vereinfacht gesagt: Es handelt sich um ein extrem feines Garn, bei dem zwei Garne miteinander verzwirnt wurden.
Und plötzlich versteht man, warum zwischen einem günstigen Baumwollstoff und einem Stoff für rund 60 Euro pro Meter Welten liegen können – obwohl auf beiden einfach 100 % Baumwolle stehen könnte.
Auch der Begriff Ausrüstung taucht in Stoffbeschreibungen immer wieder auf.
Damit sind Verarbeitungsschritte gemeint, die nach dem Weben oder Stricken erfolgen können.
Dazu gehören beispielsweise:
Beim Mercerisieren wird vor allem Baumwolle chemisch behandelt. Dadurch kann sie glatter und glänzender werden, Farbstoff besser aufnehmen und an Festigkeit gewinnen.
Beim Sanforisieren wird Stoff kontrolliert vorgeschrumpft. Dadurch soll er beim späteren Waschen weniger stark einlaufen.
Die Ausrüstung ist also ein weiterer Grund, warum zwei Stoffe mit derselben Materialzusammensetzung trotzdem völlig unterschiedlich wirken können.
Manche Eigenschaften lassen sich online schlicht nicht zuverlässig beurteilen.
Dazu gehören besonders:
Wenn ein Stoffhändler Stoffmuster verschickt, ist das für uns deshalb ein echter Vorteil.
Unser Tipp: Heb interessante Muster auf und beschrifte sie mit Material, Gewicht und Stoffart.
Mit der Zeit entsteht daraus Deine ganz persönliche kleine Stoffbibliothek. Wenn Du später online einen Jersey mit 190 g/m² siehst, kannst Du einen ähnlichen Stoff aus Deiner Sammlung anfassen und bekommst viel schneller ein Gefühl dafür, was Dich erwartet.
Fehlende Angaben bedeuten übrigens nicht automatisch, dass ein Stoff schlecht ist. Viele Händler bekommen bestimmte technische Informationen von ihren Lieferanten selbst nicht.
Aber grundsätzlich gilt: Je mehr relevante Informationen Du bekommst, desto besser kannst Du beurteilen, ob der Stoff wirklich zu Deinem Projekt passt.
Stoff online zu kaufen bleibt immer ein kleines Stück Vertrauenssache. Mit diesen sieben Punkten ist es aber deutlich weniger Blindflug.
Wenn Du zusätzlich wissen möchtest, welche Fehler uns beim Stoffkauf selbst schon passiert sind, lies auch unseren Beitrag Die 7 häufigsten Fehler beim Stoffkauf.
Du möchtest beim nächsten Stoffkauf schnell nachschauen können, welches Stoffgewicht ungefähr zu einer Bluse, einem Shirt, einer Hose oder einem Mantel passt?
Dann hol Dir unseren kostenlosen Stoffgewicht-Spickzettel für den Online-Stoffkauf.
Du findest darin die wichtigsten Orientierungswerte für verschiedene Materialien und Kleidungsstücke übersichtlich auf einer Seite – ideal zum Ausdrucken oder Abspeichern.
Achte mindestens auf Materialzusammensetzung, Stoffart bzw. Konstruktion, Gewicht, Stoffbreite und Dehnbarkeit. Hilfreich sind ausserdem Angaben zu Fall, Transparenz, Pflege, Rapport und empfohlenen Nähprojekten.
g/m² gibt das Gewicht eines Quadratmeters Stoff an. Die Zahl hilft Dir einzuschätzen, ob ein Stoff innerhalb einer bestimmten Stoffart eher leicht oder schwer ist. Sie sagt allein aber weder sicher etwas über die Dicke noch über die Qualität aus.
Das hängt von Material, Konstruktion, gewünschtem Fall und Kleidungsstück ab. Einen schnellen Überblick über typische Bereiche findest Du in unserem kostenlosen Stoffgewicht-Spickzettel für den Online-Stoffkauf.
Die benötigte Menge hängt unter anderem von Schnittmuster, Grösse, Stoffbreite, Ärmellänge, Rapport und Strichrichtung ab. In unserem Beitrag Wie viel Stoff braucht man? findest Du ausführliche Faustregeln dazu.
Ein bi-elastischer Stoff lässt sich sowohl quer als auch längs dehnen. Besonders bei körpernahen Schnittmustern solltest Du genau prüfen, welche Dehnrichtung und Dehnbarkeit vorgesehen ist.
Nur eingeschränkt. Aufnahme, Beleuchtung, Bildbearbeitung und Dein eigener Bildschirm können die Farbe verändern. Wenn ein bestimmter Farbton wichtig ist, solltest Du möglichst ein echtes Stoffmuster bestellen.
Die Angabe 100 % Baumwolle reicht dafür nicht aus. Hinweise können unter anderem Faserlänge, Garnfeinheit, Fadendichte, Zwirnung sowie gekämmte Baumwolle geben. Diese technischen Details werden in normalen Stoffshops allerdings nur selten vollständig angegeben.
Vor allem bei teuren Stoffen oder wenn Farbe, Griff, Transparenz oder Dehnbarkeit wichtig sind, kann ein Stoffmuster einen Fehlkauf verhindern. Es ist die beste Möglichkeit, einen Online-Stoff vor der eigentlichen Bestellung zumindest teilweise selbst zu beurteilen.
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]]>Der Beitrag Einfaches Kleid aus Webware nähen – nur 1 Stunde Nähzeit! erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Du möchtest ein einfaches Kleid aus Webware nähen, aber bitte ohne ein Projekt, das erst 3 Nähabende braucht – und damit in der Realität am Ende womöglich 3 Monate auf dem Nähtisch liegt?
Dann ist Kleid Solea genau für solche Tage gedacht.
Wenn alles zugeschnitten ist, dauert das eigentliche Nähen ungefähr 1 Stunde. Du musst keine Ärmel einsetzen, brauchst keinen Reissverschluss und kannst Solea komplett mit der normalen Nähmaschine nähen.
Der Schnitt ist weit, luftig und unkompliziert. Die angeschnittenen Ärmel machen das Nähen besonders einfach und die Nahttaschen sorgen dafür, dass das Kleid trotzdem ein praktisches Detail hat. Wenn Du keine Taschen möchtest, kannst Du sie einfach weglassen – dann geht es sogar noch ein bisschen schneller.
Für Solea eignen sich leichte Webstoffe mit schönem Fall. Ich habe meine Version aus einer leichten Viskose genäht. Auch Popeline, dünnes Leinen, Musselin, Seide oder Tencel können gut funktionieren.
Wenn Du also Lust auf ein schnelles Projekt hast, das nicht zum nächsten UFO wird, schau Dir die Videoanleitung an und näh Solea direkt mit.

Das Schnittmuster Kleid Solea enthält die ausführliche Nähanleitung. Im Video kannst Du Dir zusätzlich jeden Arbeitsschritt direkt an der Nähmaschine anschauen und Solea Schritt für Schritt mitnähen.

Kleid Solea ist für mich genau so ein Projekt, das man näht, wenn man Lust auf ein neues Kleid hat, aber keine komplizierte Nähaktion starten möchte.
Der Schnitt ist weit und luftig, die Ärmel sind direkt angeschnitten und müssen nicht extra eingesetzt werden. Es gibt keinen Reissverschluss und keine komplizierten Verschlüsse. Wenn alles zugeschnitten ist, kannst Du das Kleid deshalb in ungefähr 1 Stunde reiner Nähzeit fertigstellen.

Solea ist bewusst sehr weit geschnitten. Dadurch liegt der Stoff kaum am Körper an und das Kleid fühlt sich besonders angenehm und luftig an.
Genau diese Weite macht Solea auch zu einem praktischen Kleid für warme Tage, Urlaub oder Strand. Es ist bequem genug, um es einfach über Badeanzug oder Bikini zu ziehen – und durch die grosszügige Weite kannst Du Dich darunter sogar relativ unkompliziert umziehen.

Einer der Gründe, warum Solea so schnell genäht ist, sind die angeschnittenen Ärmel. Vorder- und Rückenteil bilden gleichzeitig auch die Ärmel – Du musst also keine separaten Ärmel vorbereiten, einreihen oder ins Armloch einsetzen.
Damit fällt direkt einer der Arbeitsschritte weg, vor denen gerade Nähanfängerinnen häufig Respekt haben. Vorder- und Rückenteil zusammennähen, Seiten schliessen – und die Grundform des Kleids ist schon fertig.

Ich liebe Kleider mit Taschen, deshalb hat Solea Nahttaschen in den Seitennähten. Sie sind von aussen kaum sichtbar und geben Dir trotzdem Platz für Kleinigkeiten – oder einfach für die Hände.
Wenn Du keine Taschen brauchst, kannst Du sie problemlos weglassen. Dann lässt Du die 4 Taschenbeutel beim Zuschnitt einfach weg und nähst die Seitennähte direkt durch. Das macht das Kleid sogar noch ein bisschen schneller.

Je nach Grösse ist Solea von der Schulter bis zum Saum ungefähr 1 m lang. Die Länge kannst Du aber ganz einfach an Deine Wünsche anpassen.
Möchtest Du das Kleid länger tragen, verlängerst Du Vorder- und Rückenteil entsprechend nach unten. Denk nur daran, dass Du für die zusätzliche Länge auch entsprechend mehr Stoff einplanen musst.
So kannst Du aus dem unkomplizierten Schnitt genauso gut eine längere Variante nähen, wenn Dir das besser gefällt.
Solea wird aus Webware genäht. Besonders schön fällt der weite Schnitt mit eher leichten Stoffen, die nicht zu steif sind.
Gut geeignet sind zum Beispiel:
Viskose
feine Popeline
dünnes Leinen
Musselin
Seide
Tencel
andere leichte, fliessende Webstoffe
Meine Solea habe ich aus einer leichten gemusterten Viskose genäht. Je weicher und fliessender der Stoff fällt, desto weicher wirkt auch die grosszügige Form des Kleids.
Bei Solea gibt es bewusst nicht unzählige Arbeitsschritte. Keine Ärmel einsetzen, kein Reissverschluss und keine komplizierten Verschlüsse – genau deshalb ist das Kleid so schnell genäht.
Hier bekommst Du einen kurzen Überblick über die wichtigsten Schritte. Die ausführliche Nähanleitung findest Du im Schnittmuster und im Video weiter oben.
Schneide Vorder- und Rückenteil sowie die beiden Halsblenden jeweils im Stoffbruch zu. Dazu kommen insgesamt 4 Taschenbeutel. Die Halsblenden werden mit einer leichten Bügeleinlage verstärkt.
Das Schnittmuster enthält keine Nahtzugabe. Für Solea verwenden wir 1 cm Nahtzugabe und an den Ärmeln sowie am unteren Saum 3 cm Saumzugabe.

Versäubere die Taschenbeutel und die Seitenkanten von Vorder- und Rückenteil. Nähe die Taschenbeutel an den markierten Stellen rechts auf rechts an.

Lege Vorder- und Rückenteil rechts auf rechts aufeinander und schliesse die Schulternähte sowie die Seitennähte. Dabei werden auch die Taschenbeutel geschlossen.
Den gerundeten Bereich unter dem Arm kannst Du mit der Overlock nähen. Wenn Du keine Overlock hast, funktioniert das genauso mit der normalen Nähmaschine. Schneide die Nahtzugabe in der Rundung etwas zurück, damit sie sich schön legt.

Nähst Du einen gestreiften Stoff, lass die untere Stofflage beim Nähen ein kleines Stück hervorschauen. So kannst Du immer wieder kontrollieren, ob die Streifen wirklich aufeinandertreffen.
Gerade bei auffälligen Mustern macht dieser kleine Trick am fertigen Kleid einen erstaunlich grossen Unterschied.

Lege die verstärkte vordere und hintere Halsblende rechts auf rechts und schliesse die Schulternähte. Bügle die Nahtzugaben auseinander und versäubere die äussere Kante der Blende.

Nähe die Halsblende rechts auf rechts an den Halsausschnitt und schneide die Nahtzugabe zurück.
Danach wird die Blende untergesteppt: Dabei nähst Du knapp neben der Ansatznaht auf der Halsblende und fasst die darunterliegende Nahtzugabe mit. So legt sich die Blende später schöner nach innen.

Ob Du die Halsblende zusätzlich sichtbar absteppst, hängt vom Stoff und von Deinem gewünschten Look ab. Eine sichtbare Absteppung wirkt etwas sportlicher, ohne Absteppung wirkt der Ausschnitt meist ruhiger und etwas eleganter.
Ganz unabhängig davon solltest Du die Halsblende an den Schulternähten mit ein paar Stichen fixieren, damit sie innen liegen bleibt.
Versäubere die Kanten an den Ärmeln und am unteren Saum, bügle die 3 cm Saumzugabe nach innen und steppe sie mit der Nähmaschine fest.
Für sichtbare Nähte verwende ich gerne eine etwas längere Stichlänge – bei Solea sind es 3,5 mm.

Und das war’s tatsächlich schon. Wenn alles zugeschnitten ist, kannst Du Solea in ungefähr 1 Stunde reiner Nähzeit fertigstellen.
Keine Lust auf Taschen? Dann lässt Du sie einfach weg – und bist sogar noch etwas schneller. 
Ja. Kleid Solea ist sehr einfach aufgebaut und eignet sich auch gut für Nähanfängerinnen.
Die Ärmel sind direkt angeschnitten und müssen nicht separat eingesetzt werden. Ausserdem gibt es keinen Reissverschluss und keine komplizierten Verschlüsse. Auch die Nahttaschen kannst Du weglassen, wenn Du es noch einfacher haben möchtest.
Wenn alle Schnittteile bereits zugeschnitten sind, brauchst Du für das eigentliche Nähen ungefähr 1 Stunde.
Wie lange der Zuschnitt dauert, hängt stark vom Stoff ab. Bei einem unifarbenen Stoff geht es natürlich schneller als bei Streifen oder einem grossen Rapport, bei dem das Muster möglichst genau aufeinandertreffen soll.
Damit ist Solea ein schönes Projekt für einen freien Nachmittag – statt für 3 Nähabende, die sich im echten Leben dann vielleicht doch über 3 Monate verteilen. 
Für Solea eignen sich vor allem leichte Webstoffe mit schönem Fall. Besonders gut funktioniert das Kleid zum Beispiel aus Viskose, feiner Popeline, dünnem Leinen, Musselin, Seide oder Tencel.
Je weicher und fliessender Dein Stoff fällt, desto weicher wirkt auch die grosszügige, weite Form des Kleids.
Nein. Du kannst Kleid Solea komplett mit der normalen Nähmaschine nähen.
Die Nähte werden mit Geradstich geschlossen. Zum Versäubern der offenen Kanten kannst Du entweder eine Overlock verwenden oder einfach den Zickzackstich Deiner Nähmaschine.
Ja. Solea hat Nahttaschen in den Seitennähten.
Die Taschen sind aber optional. Wenn Du keine Taschen möchtest, lässt Du die 4 Taschenbeutel beim Zuschnitt einfach weg und nähst die Seitennähte durchgehend. Dadurch ist das Kleid sogar noch etwas schneller genäht.
Ja. Du kannst Solea problemlos nach unten verlängern.
Je nach Grösse ist das Kleid von der Schulter bis zum Saum ungefähr 1 m lang. Wenn Du eine längere Variante möchtest, verlängerst Du Vorder- und Rückenteil entsprechend und planst für die zusätzliche Länge einfach etwas mehr Stoff ein.
Nein. Solea hat angeschnittene Ärmel. Die Ärmel sind bereits Teil von Vorder- und Rückenteil und müssen deshalb nicht separat vorbereitet und ins Armloch eingesetzt werden.
Das spart einen kompletten Arbeitsschritt und ist einer der Gründe, warum sich Solea so schnell nähen lässt.
Nein. Das Schnittmuster enthält keine Nahtzugabe.
Für Solea empfehlen wir an den meisten Kanten 1 cm Nahtzugabe und an den Ärmelsäumen sowie am unteren Saum 3 cm Saumzugabe.
Warum unsere Schnittmuster grundsätzlich ohne Nahtzugabe angelegt sind und welche Vorteile das beim Nähen und bei Schnittanpassungen hat, erklären wir Dir ausführlich in unserem Beitrag dazu.
Das Schnittmuster Kleid Solea ist in den Grössen 36 bis 52 enthalten.
Solea ist bewusst weit und bequem geschnitten. Orientiere Dich bei der Auswahl Deiner Grösse trotzdem an unserer Grössentabelle und daran, wie locker Du Dein Kleid tragen möchtest.
Der Beitrag Einfaches Kleid aus Webware nähen – nur 1 Stunde Nähzeit! erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Der Beitrag Die 7 häufigsten Fehler beim Stoffkauf – und wie Du sie vermeidest erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Fehler beim Stoffkauf sind besonders ärgerlich: Du investierst Zeit und Geld in ein Nähprojekt – und stellst erst beim Zuschneiden, Nähen oder nach der ersten Wäsche fest, dass der Stoff nicht reicht, nicht zum Schnitt passt oder nicht die erhoffte Qualität hat.
Viele dieser Probleme lassen sich schon beim Einkauf vermeiden. Entscheidend sind nicht nur Farbe und Muster. Auch Stoffbreite, Rapport, Strichrichtung, Fall, Gewicht, Rückseite und Qualität bestimmen, ob ein Stoff wirklich für Dein Projekt geeignet ist.
Wir nähen seit vielen Jahren und haben diese Fehler selbst schon gemacht. In diesem Beitrag zeigen wir Dir deshalb die 7 häufigsten Fehler beim Stoffkauf – und erklären, worauf Du achten solltest, damit aus Deinem Stoff tatsächlich das Kleidungsstück wird, das Du Dir vorgestellt hast.

Die 7 Fehler im Überblick:
Im Video erklären wir Dir die sieben Punkte ausführlich und zeigen Dir konkrete Beispiele aus unserem Nähalltag. So erkennst Du schneller, welche Stoffmenge Du brauchst, welche Qualitätsprobleme später sichtbar werden können und welche Details Du direkt im Stoffladen überprüfen solltest.
Einer der häufigsten Fehler beim Stoffkauf ist die falsche Stoffmenge. Kaufst Du zu wenig Stoff, lässt sich das geplante Kleidungsstück vielleicht nicht zuschneiden. Kaufst Du deutlich zu viel, wächst der Stoffvorrat und es bleiben immer mehr Reste übrig.
Verlasse Dich deshalb nicht nur auf eine Meterzahl. Die Verbrauchsangabe im Schnittmuster gilt immer für eine bestimmte Stoffbreite. Wurde mit 140 cm breitem Stoff gerechnet, Dein Wunschstoff liegt aber nur 130 cm breit, passen Vorder- und Rückenteil möglicherweise nicht mehr nebeneinander. Dann brauchst Du mehr Stofflänge. Umgekehrt kann ein 150 oder 160 cm breiter Jersey dafür sorgen, dass Du weniger Stoff benötigst.
Auch die gewählte Schnittmustergrösse spielt eine Rolle. Kaufe den Stoff nicht für Deine übliche Kaufgrösse, sondern miss Dich zuerst und wähle danach die passende Grösse in der Masstabelle des Schnittmusters aus. Die beiden Grössen können deutlich voneinander abweichen.
Bei grossen Mustern, Streifen oder einem auffälligen Rapport müssen die Motive an Nähten sauber aufeinandertreffen. Dafür kannst Du die Schnittteile nicht beliebig platzieren und brauchst oft mehr Stoff als bei einem einfarbigen Material.
Dasselbe gilt für Stoffe mit Strichrichtung. Cord, Samt, Fell und manche Drucke müssen in einer einheitlichen Richtung zugeschnitten werden. Drehst Du einzelne Schnittteile um 180 Grad, können Farbe, Glanz oder Muster später unterschiedlich wirken.


Wenn Du noch kein konkretes Schnittmuster dabeihast, hilft Dir unser Beitrag Wie viel Stoff braucht man? bei der groben Planung. Dort findest Du Faustregeln für Shirts, Kleider, Röcke und Hosen.
Ein schönes Muster ist verführerisch – sagt aber noch nichts darüber aus, ob der Stoff zu Deinem Projekt passt. Für eine weich fallende Bluse brauchst Du in der Regel ein anderes Material als für eine Hose, Jacke oder Tasche.
Prüfe deshalb vor dem Kauf:
Die Stoffempfehlung im Schnittmuster ist dabei Deine beste Orientierung. Beim Onlinekauf helfen zusätzlich Angaben zu Material, Stoffbreite, Dehnbarkeit und Flächengewicht. Das Gewicht wird häufig in g/m² oder GSM angegeben. Vergleiche diesen Wert aber möglichst innerhalb ähnlicher Materialarten, denn Leinen, Baumwolle und Viskose verhalten sich trotz vergleichbarer Grammzahl unterschiedlich.
Im Fachgeschäft lohnt sich eine Beratung – besonders dann, wenn Du noch nicht sicher beurteilen kannst, wie ein Stoff später fällt.
Ein günstiger Stoff kann für erste Nähversuche sinnvoll sein. Sobald Du aber viel Zeit in ein Kleidungsstück investierst, lohnt sich eine gute Stoffqualität. Ein niedriger Preis ist kein Fehler – problematisch wird es, wenn der Stoff schnell Pilling bildet, Farbe verliert, sich verzieht oder stark einläuft.
Pilling erkennst Du an kleinen Knötchen auf der Oberfläche. Bei minderwertigen Stoffen können sie schon nach wenigen Wäschen entstehen. Dunkel bedruckter Jersey oder French Terry kann ausserdem einen hellen Flaum entwickeln: Die Farbe sitzt nur auf der Oberfläche, und beim Tragen oder Dehnen werden die hellen Grundfasern sichtbar.


Ziehe bedruckte elastische Stoffe vorsichtig auseinander. Scheint die weisse Grundware deutlich durch, kann das später besonders an Brust, Schultern oder Bündchen auffallen. Reibe ausserdem sanft über die Oberfläche und achte darauf, ob sich bereits Fasern oder Fusseln lösen.
Auch das Einlaufverhalten gehört zur Qualität. Wasche Deinen Stoff vor dem Zuschnitt so, wie Du das fertige Kleidungsstück später pflegen möchtest. So erlebst Du nach dem Nähen keine böse Überraschung.
Auch ein schöner, hochwertig wirkender Stoff kann Mängel haben. Typische Probleme sind kleine Löcher, Flecken, Webfehler, Ziehfäden, Druckfehler, verschmutzte Bruchkanten oder ausgeblichene Stellen.
Ein zusätzliches Stück Stoff hilft nicht automatisch. Liegt ein Loch mitten im Stoff oder zieht sich eine verfärbte Falte über die gesamte Länge, kannst Du bei grossen Schnittteilen möglicherweise nicht darum herum schneiden.
Auf dem Stoffmarkt ist eine spätere Reklamation oft schwierig. Bitte deshalb darum, den Stoff vor dem Abschneiden ausrollen zu dürfen. Sieh Dir beide Kanten, die gefaltete Mitte und auffällige Stellen genau an. Entdeckst Du einen Fehler, kläre direkt, ob ein anderes Stück verfügbar ist.

Der Stoff ist gekauft – aber zu Hause fehlen Garn, Bündchen, Reissverschluss oder Bügeleinlage. Das bedeutet nicht nur einen zweiten Einkauf. Besonders bei Farben kann es schwierig sein, später genau den richtigen Ton zu finden.
Weiss ist nicht immer gleich weiss, Schwarz nicht immer gleich schwarz. Lege Garn, Reissverschluss, Knöpfe oder Bündchen deshalb direkt neben den Stoff und vergleiche sie bei gutem Licht. Wenn Du Zubehör erst später kaufst, nimm den Stoff oder wenigstens ein ausreichend grosses Stoffmuster mit.
Je nach Projekt solltest Du an Folgendes denken:

Die schöne Vorderseite fällt zuerst ins Auge. Für den Tragekomfort ist jedoch die Rückseite des Stoffes mindestens genauso wichtig, denn sie liegt später auf Deiner Haut.
Drehe den Stoff immer um und fühle mit der Hand darüber. Ist die Rückseite weich, glatt, warm, kühl oder vielleicht kratzig? French Terry hat beispielsweise eine andere Rückseite als Sweat. Bei einem Shirt oder Kleid kann genau dieses Gefühl darüber entscheiden, ob Du das fertige Kleidungsstück gerne trägst.
Auch bei Steppstoffen lohnt sich der Blick auf beide Seiten. Manche Qualitäten sind beidseitig verwendbar. Dann kannst Du bewusst entscheiden, welche Seite aussen liegen soll – und Garn, Reissverschluss oder Einfassung passend dazu auswählen.

Spontane Stoffkäufe machen Spass. Ohne eine ungefähre Idee landet der Stoff jedoch leicht jahrelang im Schrank – oder die gekaufte Menge passt später zu keinem Wunschprojekt.
Du brauchst beim Einkauf noch kein konkretes Schnittmuster. Entscheide aber wenigstens, ob aus dem Stoff eher ein Shirt, Kleid, Rock, eine Hose oder eine Jacke werden soll. Dann kannst Du die benötigte Menge wesentlich besser einschätzen und gleichzeitig prüfen, ob Fall, Gewicht und Dehnbarkeit zum Projekt passen.
Unser Stoffkauf-Spickzettel zum Ausdrucken hilft Dir bei spontanen Einkäufen. Du kannst Deine persönlichen Masse und Erfahrungswerte eintragen und hast eine schnelle Orientierung dabei, wie viel Stoff Du für typische Kleidungsstücke brauchst.
Bevor Dein Stoff abgeschnitten wird oder im Online-Warenkorb landet, gehe diese kurze Checkliste durch:
Wenn Du diese Punkte beachtest, vermeidest Du die häufigsten Fehlkäufe und startest mit deutlich mehr Sicherheit in Dein nächstes Nähprojekt.
Welcher dieser sieben Fehler ist Dir schon passiert? Schreib uns gerne „Fehler“ und die passende Nummer in die Kommentare – natürlich darfst Du auch mehrere Nummern nennen.
Die passende Stoffmenge hängt vom Schnittmuster, Deiner gewählten Grösse, der Stoffbreite und der Anordnung der Schnittteile ab. Auch Ärmel, Taschen, Belege, Rapport und Strichrichtung können den Verbrauch erhöhen. Die genaue Angabe im Schnittmuster ist deshalb immer die beste Grundlage.
Achte auf eine gleichmässige Oberfläche, saubere Kanten und einen angenehmen Griff. Prüfe ausserdem, ob sich der Stoff nach vorsichtigem Dehnen wieder zurückformt. Reibe leicht über die Oberfläche und kontrolliere bei dunklen Drucken, ob die helle Grundware stark durchscheint.
Kontrolliere den Stoff auf Löcher, Flecken, Ziehfäden, Web- und Druckfehler sowie verschmutzte oder ausgeblichene Bruchkanten. Bei Meterware solltest Du besonders prüfen, ob sich ein Mangel über eine grössere Länge zieht und dadurch wichtige Schnittteile betroffen wären.
Bei einem Rapport wiederholt sich das Muster in festen Abständen. Damit Motive oder Streifen an den Nähten passend aufeinandertreffen, müssen die Schnittteile gezielt auf dem Stoff positioniert werden. Dadurch entstehen grössere Zwischenräume und der Stoffverbrauch steigt.
Stoffe wie Cord, Samt und Fell sehen je nach Richtung unterschiedlich aus oder fühlen sich anders an. Deshalb müssen alle Schnittteile in derselben Richtung zugeschnitten werden. Auch manche Muster haben eine eindeutige Richtung, beispielsweise Motive, die sonst auf dem Kopf stehen würden.
Das hängt vom Projekt ab. Häufig brauchst Du passendes Garn, Bündchen, Reissverschluss, Knöpfe, Gummiband, Bügeleinlage oder Futter. Wenn die Farbe genau passen soll, solltest Du das Zubehör direkt mit dem Stoff vergleichen.
Überlege vor dem Kauf wenigstens grob, welches Kleidungsstück aus dem Stoff werden könnte. Prüfe dann Stoffart, Breite und benötigte Menge für dieses Projekt. Ein persönlicher Stoffkauf-Spickzettel hilft Dir, auch ohne konkretes Schnittmuster eine vernünftige Menge auszuwählen.
Der Beitrag Die 7 häufigsten Fehler beim Stoffkauf – und wie Du sie vermeidest erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Der Beitrag 7 Dinge, die wir nicht mehr kaufen – unser Open Funk re:Mix Test erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Es gibt Lebensmittel, die landen beim Einkaufen fast automatisch im Wagen: Mayo, Schokocreme, Hummus, Paniermehl oder Salatdressing. Dabei kann man erstaunlich vieles davon ganz einfach selber machen – und weiss dann auch genau, was drin ist.
Seit bei uns der re:Mix Mixer von Open Funk eingezogen ist, probieren wir immer mehr aus. Und ziemlich oft lautet unsere Reaktion inzwischen: Warum haben wir das eigentlich bisher gekauft?
In diesem Beitrag zeigen wir Dir 7 Dinge, die wir inzwischen lieber selber machen. Dazu gibt es alle Rezepte mit genauen Mengenangaben, unsere Erfahrungen mit dem Open Funk re:Mix und ein Bonusrezept, das bei uns inzwischen regelmässig auf dem Tisch landet: unsere gesunde Milchschnitte mit selbst gemahlenem Hafermehl.

Im Video zeigen Ute und ich Dir, wie wir die verschiedenen Rezepte direkt im Glas zubereiten. Dabei siehst Du auch, was uns am re:Mix besonders gefällt – und was wir nach einigem Ausprobieren inzwischen anders machen als bei den ersten Versuchen.
Alle Rezepte findest Du hier noch einmal in Ruhe zum Nachlesen.
Einige davon sind richtige Rezepte, andere sind Küchenbasics, bei denen man sich irgendwann fragt, warum man sie überhaupt fertig kaufen sollte. Besonders praktisch finden wir, dass wir immer genau die Menge herstellen können, die wir gerade brauchen.
Unsere gesunde Mayo ist cremig, schnell gemacht und kommt mit erstaunlich wenigen Zutaten aus. Statt einer klassischen Mayonnaise mit viel Öl bilden Hüttenkäse und gekochte Eier die Basis.
Das Gurkenwasser gibt der Mayo eine schöne Säure. Wenn Du gerade kein Gurkenglas offen hast, kannst Du stattdessen Zitronensaft verwenden.

Zutaten für die gesunde Mayo
Alle Zutaten in ein passendes Glas geben und cremig mixen. Falls die Mayo noch etwas zu fest ist, kannst Du noch einen kleinen Schluck Gurkenwasser dazugeben.
Und genau hier mögen wir das Gläsersystem des re:Mix besonders: Nach dem Mixen Messeraufsatz abnehmen, Deckel aufs Glas und die Mayo kann direkt in den Kühlschrank.
Puderzucker ist wahrscheinlich das einfachste „Rezept“ in diesem Beitrag. Trotzdem ist es unglaublich praktisch, wenn beim Backen plötzlich keiner mehr im Schrank steht.
Zutaten
Zucker in ein trockenes Glas mit trockenem Messeraufsatz geben und so lange mixen, bis ein feiner Puderzucker entsteht.
Das trockene Messer ist hier wichtig. Wenn noch Feuchtigkeit daran hängt, klebt der feine Zucker schnell zusammen.
Auf die gleiche Weise kannst Du übrigens auch Vanillezucker herstellen.
Diese Schokocreme bekommt ihre Süsse hauptsächlich durch Datteln. Cashews sorgen für den nussigen Geschmack und machen die Creme schön gehaltvoll.
Im Video haben wir Butter verwendet. Du kannst stattdessen auch Kokosöl nehmen.

Zutaten für die Schokocreme
Die Datteln am Vorabend in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 50 ml des Einweichwassers aufheben.
Die Cashews zuerst möglichst fein zerkleinern. Danach Datteln, Einweichwasser, Butter und Kakaopulver dazugeben und alles cremig mixen.
Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass es bei solchen Rezepten wirklich hilft, kurz über die Reihenfolge der Zutaten nachzudenken. Harte Zutaten wie Nüsse lassen sich am besten zuerst zerkleinern, bevor weiche oder klebrige Zutaten dazukommen.
Die fertige Schokocreme im Kühlschrank aufbewahren.
Das ist für uns eine dieser kleinen Ideen, bei denen Lebensmittelreste plötzlich wieder richtig nützlich werden.
Wenn Weissbrot übrig bleibt, kannst Du es gut trocknen und daraus Paniermehl herstellen – fürs nächste Schnitzel, für Hackfleischgerichte oder überall dort, wo Du sonst Semmelbrösel verwendest.
Du brauchst
Das Brot würfeln und vollständig durchtrocknen lassen. Es sollte wirklich keine Restfeuchtigkeit mehr enthalten.
Die trockenen Brotwürfel anschliessend im Mixer fein mahlen und das fertige Paniermehl trocken und gut verschlossen aufbewahren.
Diese Salatcreme stammt von Ute und wird ganz bewusst in einer grossen Menge auf Vorrat gemacht.
Die Gewürze werden zuerst fein gemahlen. Danach kommen die flüssigen Zutaten dazu. So steht im Kühlschrank immer eine Basis bereit, aus der schnell ein Salatdressing wird.
Zutaten für die Salatcreme auf Vorrat
Zuerst Pfefferkörner, Korianderkörner, Salz und getrocknete Salatkräuter fein zerkleinern.
Anschliessend Öl, Essig, Honig und Senf dazugeben und alles gründlich mixen, bis eine gleichmässige Salatcreme entsteht.
Zum Verwenden wird die konzentrierte Salatcreme ungefähr 1:1 mit Wasser verdünnt. In eine kleine Portion, die Du direkt verbrauchst, kannst Du zusätzlich frische Kräuter geben.
In den grossen Vorrat verwenden wir bewusst nur getrocknete Kräuter.

Ube hat uns allein schon wegen seiner unglaublich schönen violetten Farbe neugierig gemacht.
Ube ist eine violette Yamswurzel (Dioscorea alata), die besonders in der philippinischen Küche für Desserts verwendet wird. Ihre violette Farbe stammt von natürlichen Pflanzenfarbstoffen, den sogenannten Anthocyanen.
Ube schmeckt mild, leicht süsslich und etwas nussig-erdig. Gerade in Eis oder Desserts ist die intensive Farbe natürlich ein echter Hingucker.
Ube enthält Stärke und – als ganze Knolle – unter anderem Ballaststoffe. Die Anthocyane gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und besitzen antioxidative Eigenschaften. Bei gekauftem Ube-Pulver hängt die genaue Zusammensetzung natürlich vom jeweiligen Produkt ab.
Für unser Eis kombinieren wir Ube mit Kokosmilch und gefrorener Banane.
Zutaten für Ube-Eis
Die Banane in Scheiben schneiden, die Scheiben auf einen Teller legen und etwa 1½ Stunden einfrieren, bis sie gut durchgefroren sind.
Gefrorene Banane, Kokosmilch, Ube-Pulver, Ahornsirup und Vanille zusammen mixen.
Wenn das Eis nach dem Mixen noch etwas weich ist, kannst Du es noch einmal ins Gefrierfach stellen. Je stärker die Banane bereits durchgefroren ist, desto eisiger wird die Konsistenz direkt nach dem Mixen.
Hummus machen wir schon lange selbst. Unsere Variante bekommt durch eine kleine Rote Bete nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern auch einen etwas anderen Geschmack.
Unser kleiner Trick für besonders fluffigen Hummus ist Mineralwasser mit Kohlensäure.

Zutaten für Rote-Bete-Hummus
Kichererbsen, Tahini und Olivenöl zunächst zusammen mixen. Nach und nach etwas Sprudel dazugeben, bis sich die Masse gut mixen lässt und schön cremig wird.
Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer dazugeben.
Zum Schluss die gekochte Rote Bete mitmixen. Durch sie bekommt der Hummus seine intensive pinke Farbe.

Hafermehl kaufen wir inzwischen ebenfalls nicht mehr unbedingt fertig. Im re:Mix werden aus Haferflocken innerhalb kurzer Zeit fein gemahlene Haferflocken beziehungsweise Hafermehl.
Und daraus machen wir unter anderem diese gesunden Milchschnitten.
Die Idee basiert auf den Biskuitschnitten mit Milchcreme der Ernährungs-Docs. Ich habe das Rezept für uns etwas angepasst und verschiedene Zutaten in Gramm umgerechnet.

Zutaten für den Biskuit
Zutaten für die Creme
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine flache rechteckige Backform mit Backpapier auslegen.
Die Eier trennen. Eiweiss mit der Prise Salz steif schlagen.
Eigelb mit Ahornsirup und Rapsöl etwa zwei Minuten cremig rühren. Hafermehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und kurz unter die Eigelbmasse rühren. Anschliessend den Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Teig gleichmässig in der Form verstreichen und etwa 15 Minuten backen. Anschliessend vollständig abkühlen lassen.
Für die Creme Magerquark beziehungsweise Skyr mit Frischkäse und Ahornsirup glatt rühren. Vanillezucker und Zitronenschale dazugeben. Wenn Du eine festere Füllung möchtest, kannst Du zusätzlich Agar-Agar nach Packungsanleitung verwenden.
Den abgekühlten Biskuit in zwei gleich grosse Hälften schneiden. Die Creme auf eine Hälfte streichen, die zweite Biskuithälfte darauflegen und leicht andrücken.
Mindestens 1–2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und anschliessend in Schnitten schneiden.

Upcycling und Nachhaltigkeit sind bei ChezNU schon lange ein grosses Thema. Wir mögen die Idee, Dinge möglichst lange zu verwenden, vorhandene Materialien weiterzunutzen und aus etwas, das sonst vielleicht weggeworfen würde, noch etwas Praktisches zu machen.
Auf unserem Blog findest Du deshalb inzwischen eine ganze Sammlung mit Upcycling-Ideen.
Wir haben zum Beispiel schon Stoffbinden aus Frottee und Baumwolle genäht, aus einem Tetrapack eine kleine Box gemacht und sogar aus alten Kaffeeverpackungen eine Tasche genäht.
Deshalb hat uns die Idee hinter dem re:Mix von Open Funk ziemlich schnell angesprochen.
Einer unserer Lieblingspunkte ist, dass der re:Mix mit passenden normalen Schraubgläsern funktioniert.
Wir benutzen am häufigsten kleine Marmeladengläser. Wenn ich zum Beispiel nur 30 g Leinsamen für mein Müsli mahlen möchte, brauche ich keinen grossen Mixbehälter. Ich nehme einfach ein kleines Marmeladenglas und das funktioniert wirklich gut.
Für mittlere Mengen haben sich bei uns Gläser von Joghurt der Kaufland-Eigenmarke bewährt. Sie fassen ungefähr einen halben Liter und haben für viele Sachen eine sehr praktische Grösse.
Für grössere Mengen verwenden wir gerne Gurkengläser von Kühne.
Zusätzlich haben wir ein 2-Liter-Glas von Open Funk. Das kam bei uns bisher tatsächlich erst einmal zum Einsatz – trotzdem bin ich froh, dass wir auch diese Möglichkeit haben.
Der re:Mix ist für sogenannte TO82-Gläser ausgelegt. Genauere Informationen zu passenden Verschlüssen und Glasgrössen findest Du direkt bei Open Funk in der Übersicht zu kompatiblen Gläsern.
Natürlich besteht auch der re:Mix teilweise aus Kunststoff – und Kunststoff ist für uns nicht automatisch nachhaltig.
Das Aussengehäuse wird allerdings aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Noch wichtiger finden wir persönlich etwas anderes: Der Mixer ist modular aufgebaut und viele Teile sind so konstruiert, dass sie repariert oder einzeln ausgetauscht werden können.
Kaputtgegangen ist bei unserem re:Mix bisher noch nichts. Wir können Euch deshalb keinen eigenen Reparatur-Erfahrungsbericht liefern.
Wenn man beispielsweise den Messeraufsatz zerlegt, sieht man aber schon sehr deutlich, dass dieser tatsächlich aus einzelnen Komponenten besteht. Open Funk bietet Anleitungen für Reinigung, Wartung und den Austausch einzelner Teile an.
Das gefällt uns wesentlich besser als Geräte, bei denen ein kleines defektes Teil irgendwann bedeutet, dass der komplette Mixer entsorgt werden muss.
Wer sich genauer für die Konstruktion interessiert, findet bei Open Funk auch eine Anleitung zum Zerlegen des Klingenaufsatzes.
Der re:Mix wird ausserdem laut Open Funk in Berlin entwickelt, gefertigt und montiert. Mehr über das Konzept, die verwendeten Materialien und die modulare Konstruktion findest Du auf der re:Mix-Seite von Open Funk.
Nach einigem Ausprobieren haben wir festgestellt: Die Reihenfolge der Zutaten kann einen deutlichen Unterschied machen.
Beim Pesto zerkleinern wir inzwischen zum Beispiel zuerst den Käse, danach die Pinienkerne und geben erst dann die übrigen Zutaten dazu.
Bei unserer Schokocreme mit Cashews funktioniert es ebenfalls besser, zuerst die Nüsse möglichst fein zu zerkleinern und danach die weicheren und klebrigen Zutaten dazuzugeben.
Generell würden wir sehr klebrige Zutaten nicht unbedingt als Erstes ganz unten ins Glas geben. Es funktioniert zwar auch so, aber manchmal dauert das Durchmixen dann einfach länger.
Unser Tipp ist deshalb ganz simpel: Kurz überlegen, welche Zutaten zuerst am einfachsten fein werden. Mit etwas Erfahrung weiss man schnell, welche Reihenfolge für das jeweilige Rezept am besten funktioniert.

Nach dem Mixen muss man darauf achten, den Messeraufsatz vom Glas abzuschrauben – und nicht versehentlich das Glas vom Messeraufsatz.
Das klingt vollkommen logisch.
Ist es auch.
Trotzdem möchte man gerade am Anfang aus Gewohnheit manchmal einfach das Glas drehen. Wenn der Messeraufsatz dabei noch auf dem Mixer sitzt, kann der frisch gemixte Inhalt anschliessend dort landen, wo man ihn definitiv nicht haben wollte.
Sagen wir es so: Diesen Fehler macht man wahrscheinlich nicht besonders oft. 
Das ist kein wirklicher Kritikpunkt am Mixer, sondern einfach etwas, woran wir uns bei diesem System erst gewöhnen mussten.
Die Rezepte aus dem Video sind längst nicht alles, wofür unser Mixer inzwischen zum Einsatz kommt.
Gerade bei kleinen Mengen finden wir die Möglichkeit, unterschiedliche Gläser zu verwenden, inzwischen unglaublich praktisch.
Ja, wenn sie den passenden TO82-Twist-Off-Verschluss haben. Die Mundöffnung beträgt 72 mm, der Deckel hat einen Durchmesser von 82 mm.
Open Funk nennt grundsätzlich Glasvolumen von etwa 125 ml bis 2 Litern, sofern das Glas die passende Öffnung besitzt.
Wir verwenden selbst unter anderem Marmeladengläser, bestimmte Joghurtgläser und Gurkengläser.
Bei uns definitiv ja.
Ich mahle beispielsweise manchmal nur 30 g Leinsamen für mein Müsli. Dafür nehme ich ein kleines Marmeladenglas. Gerade diese Möglichkeit, für kleine Mengen auch ein kleines Glas zu verwenden, gehört für uns zu den grossen Vorteilen des Systems.
Damit haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.
Im Video mahlen wir unter anderem Cashews, getrocknetes Brot und Haferflocken. Für unser Ube-Eis werden ausserdem gefrorene Bananenscheiben verarbeitet.
Wir haben nur gelernt, bei Rezepten mit verschiedenen Konsistenzen auf die Reihenfolge zu achten. Harte Zutaten wie Nüsse zerkleinern wir gerne zuerst und geben weichere oder klebrige Zutaten anschliessend dazu.
Bei unserem Mixer war bisher noch nichts kaputt.
Die Konstruktion ist aber modular aufgebaut. Am Klingenaufsatz sieht man beispielsweise gut, dass verschiedene Teile einzeln zerlegt werden können.
Open Funk stellt Reparatur- und Wartungsanleitungen bereit und verschiedene Komponenten können einzeln ausgetauscht werden. Genau dieser Ansatz gefällt uns: Wenn irgendwann ein einzelnes Teil verschlissen oder kaputt ist, soll nicht automatisch der ganze Mixer im Müll landen.
Wir würden nicht behaupten, dass ein Elektrogerät allein dadurch „nachhaltig“ wird.
Das Gehäuse besteht schliesslich trotzdem aus Kunststoff – allerdings aus recyceltem Kunststoff.
Was wir wesentlich interessanter finden, sind die Reparierbarkeit, die austauschbaren Komponenten, die Möglichkeit vorhandene Gläser wiederzuverwenden und die modulare Konstruktion.
Für uns ist vor allem die Idee wichtig, ein Gerät möglichst lange benutzen und bei Bedarf reparieren zu können, anstatt es wegen eines einzelnen defekten Teils komplett zu ersetzen.
Open Funk gibt an, den re:Mix in der eigenen Werkstatt in Berlin zu entwickeln, zu fertigen und zu montieren.
Viele Kunststoffteile werden dort im 3D-Druck hergestellt. Das Aussengehäuse besteht laut Hersteller aus 100 % recyceltem Kunststoff.
Der re:Mix besitzt laut Hersteller einen 1000-Watt-Motor und erreicht bis zu 22.000 Messerumdrehungen pro Minute.
Es gibt zwei Geschwindigkeitsstufen sowie einen sogenannten Funk Mode, bei dem kurzfristig die maximale Leistung genutzt wird.
Für die schnelle Reinigung geben wir etwas Wasser und einen Tropfen Spülmittel ins Glas und lassen den Mixer kurz laufen.
Das Glas selbst kann anschliessend ganz normal gereinigt werden. Beim Klingenaufsatz solltest Du die Pflegehinweise von Open Funk beachten. Der Klingenaufsatz kann für eine gründlichere Reinigung und Wartung auch zerlegt werden.
Ja.
Wir sind mit dem Mixer bisher wirklich sehr zufrieden. Besonders oft nutzen wir kleine Gläser, weil wir im Alltag erstaunlich häufig nur kleine Mengen brauchen.
Dass wir Lebensmittel direkt im Glas zubereiten, das Glas danach verschliessen und in den Kühlschrank stellen können, hat sich für uns als ausgesprochen praktisch erwiesen.
Und inzwischen fallen uns ständig neue Sachen ein, die wir damit ausprobieren möchten.
Der Beitrag 7 Dinge, die wir nicht mehr kaufen – unser Open Funk re:Mix Test erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Der Beitrag Wie viel Stoff braucht man? Faustregeln für Shirt, Kleid, Rock und Hose erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Wie viel Stoff braucht man für ein Shirt, ein Kleid, einen Rock oder eine Hose? Genau diese Frage stellt sich spätestens dann, wenn Du einen schönen Stoff entdeckst, aber noch nicht ganz genau weisst, welches Schnittmuster Du daraus nähen möchtest.
Natürlich ist die Stoffangabe im Schnittmuster immer am genauesten. Aber mal ehrlich: Wer geht schon immer perfekt vorbereitet Stoff kaufen? Manchmal sieht man einfach einen Stoff und denkt: Der muss mit. Und dann muss man trotzdem entscheiden, ob 1 Meter reicht, ob 1,5 Meter besser wären oder ob man lieber 2 Meter Stoff kauft.
In diesem Beitrag zeige ich Dir einfache Faustregeln für den Stoffkauf, mit denen Du den Stoffverbrauch grob einschätzen kannst. Es geht um Kurzarmshirt, Langarmshirt, gerade Kleider, Röcke und Hosen – also um die Projekte, bei denen man beim spontanen Stoffkauf besonders oft ins Grübeln kommt.
Damit Du Dir Deine eigenen Werte notieren kannst, haben wir zusätzlich einen Stoffkauf-Spickzettel zum Ausdrucken erstellt. Darin findest Du Rechenwege, Platz für Deine persönlichen Masse und eine kleine Übersicht, wann Du lieber etwas mehr Stoff einplanen solltest.

Im Video erkläre ich Dir die wichtigsten Überlegungen Schritt für Schritt. Du siehst, warum die Stoffbreite so eine grosse Rolle spielt, weshalb Vorderteil und Rückenteil manchmal nebeneinander passen und manchmal nicht – und warum Ärmel, Bündchen, Saumzugaben, Muster und Rapport den Stoffverbrauch schnell verändern können.
Wenn Du beim nächsten Stoffkauf nicht komplett schätzen möchtest, nimm Dir am besten den Stoffkauf-Spickzettel dazu. So kannst Du Deine eigenen Standardwerte eintragen und hast sie beim nächsten spontanen Stoffkauf direkt zur Hand.
Wenn Du einmal verstanden hast, wie Schnittteile auf dem Stoff liegen, kannst Du den Stoffverbrauch oft viel besser einschätzen. Dann geht es nicht mehr nur darum, ob irgendwo „1,20 m“ oder „1,50 m“ steht, sondern Du erkennst selbst, warum ein Schnittmuster mehr oder weniger Stoff braucht.
Die wichtigste Frage ist fast immer: Passen Vorderteil und Rückenteil nebeneinander auf die Stoffbreite? Wenn ja, brauchst Du die Länge des Kleidungsstücks oft nur einmal. Wenn nicht, müssen die Schnittteile untereinander liegen – und der Stoffverbrauch steigt deutlich.
Genau deshalb ist die Stoffbreite so wichtig. Ein Stoff mit 140 cm Breite verhält sich anders als ein Stoff mit 150 oder 160 cm Breite. Auch Deine Grösse, die Weite des Schnittes, Ärmel, Bündchen, Belege, Taschen, Muster und Rapport spielen eine Rolle.
Der Stoffkauf-Spickzettel hilft Dir dabei, diese Überlegungen für Dich festzuhalten und beim nächsten Stoffkauf schneller zu entscheiden.
Beim Kurzarmshirt ist die Rechnung oft relativ übersichtlich. Wenn Vorderteil und Rückenteil nebeneinander auf die Stoffbreite passen, brauchst Du die Oberteillänge nur einmal. Dazu kommen die kurzen Ärmel, Nahtzugaben, Saumzugaben und ein bisschen Reserve.
Als grobe Orientierung landet man bei einem einfachen Kurzarmshirt oft bei etwa 1,10 m bis 1,20 m Stoff. Das gilt aber nur, wenn die Teile wirklich gut nebeneinander passen und der Schnitt nicht besonders weit ist.

Wenn Dein Shirt mit Bündchen genäht wird, kommen zusätzliche Schnittteile dazu. Das wirkt auf den ersten Blick nicht nach viel, aber auch kleine Teile brauchen Platz auf dem Stoff oder auf der Bündchenware.
Bei einem Shirt rechne ich für Bündchen oft etwa 30 cm Bündchenware, wenn Hals und Ärmel mit Bündchen verarbeitet werden sollen. Wenn Du nur den Halsausschnitt einfassen möchtest, reicht meist weniger.
Wichtig ist: Bündchen liegen oft nicht auf demselben Stoff wie das Shirt. Wenn Du also spontan Stoff kaufst, überlege direkt mit, ob Du passende Bündchenware zu Hause hast oder mitkaufen möchtest.

Beim Langarmshirt funktioniert die Grundrechnung ähnlich wie beim Kurzarmshirt. Der grosse Unterschied sind die Ärmel. Während kurze Ärmel oft mit etwa 20 bis 30 cm zusätzlicher Stofflänge auskommen, brauchst Du für lange Ärmel deutlich mehr Platz.
Wenn Vorderteil und Rückenteil nebeneinander passen, rechnest Du grob mit:
Oberteillänge + lange Ärmel + Reserve
So kommt man bei vielen einfachen Langarmshirts ungefähr auf 1,50 m Stoff. Wenn Vorder- und Rückenteil nicht nebeneinander passen, brauchst Du entsprechend mehr.

Bei einem Langarmshirt mit Bündchen solltest Du unterscheiden: Was brauchst Du aus dem Hauptstoff und was kommt aus Bündchenware?
Der Hauptstoff wird vor allem durch Vorderteil, Rückenteil und Ärmel bestimmt. Die Bündchen für Hals, Ärmel oder Saum kannst Du oft separat planen. Das macht den Stoffkauf leichter, weil Du nicht alles in eine einzige Meterzahl pressen musst.
Genau solche Notizen kannst Du Dir auch im Stoffkauf-Spickzettel zum Ausdrucken eintragen, damit Du beim nächsten Mal weisst, welche Werte für Dich gut funktionieren.

Bei einem geraden Kleid oder Shirtkleid kannst Du ähnlich denken wie beim Shirt. Der Unterschied ist: Die Basislänge ist nicht mehr die Shirtlänge, sondern die Kleidlänge ab Schulter.
Wenn Vorderteil und Rückenteil nebeneinander auf die Stoffbreite passen, brauchst Du ungefähr:
Kleidlänge ab Schulter + kurze Ärmel + Reserve
Bei einem Kleid mit kurzen Ärmeln ist der zusätzliche Stoff für die Ärmel überschaubarer als bei einem langärmeligen Kleid. Trotzdem solltest Du bei Kleidern etwas grosszügiger planen, weil Saum, Taschen, Belege oder Muster den Verbrauch schnell verändern können.

Wenn ein Kleid mit Bündchen genäht wird, gilt wieder: Der Hauptstoff wird vor allem durch die grossen Schnittteile bestimmt. Die Bündchen selbst kannst Du extra rechnen.
Bei einem Kleid ist wichtig, dass Du die gewünschte Kleidlänge wirklich ab Schulter misst. Schon 5 oder 10 cm mehr Länge können entscheiden, ob ein Stoffstück noch reicht oder ob Du am Ende knapp wirst.
Wenn Du spontan Stoff kaufst, ist es deshalb hilfreich, Deine Lieblingslänge für Kleider ungefähr zu kennen. Genau dafür ist die Seite mit den persönlichen Werten im Stoffkauf-Spickzettel gedacht.

Bei einem Kleid mit langen Ärmeln bleibt die Grundlogik gleich: Du rechnest zuerst mit der Kleidlänge ab Schulter. Dazu kommen die Ärmel und Reserve.
Wenn Vorderteil und Rückenteil nebeneinander auf die Stoffbreite passen, brauchst Du ungefähr:
Kleidlänge ab Schulter + lange Ärmel + Reserve
Der Unterschied zum Kleid mit kurzen Ärmeln liegt also nicht in der Kleidlänge, sondern vor allem in der zusätzlichen Stofflänge für die Ärmel. Lange Ärmel brauchen deutlich mehr Platz und können schnell darüber entscheiden, ob 1,5 Meter reichen oder ob Du lieber mehr Stoff einplanst.

Bei einem Kleid mit langen Ärmeln und Bündchen kommen mehrere Dinge zusammen: lange Vorder- und Rückenteile, lange Ärmel, eventuell Taschen und zusätzlich die Bündchen. Der Stoffverbrauch hängt deshalb stark davon ab, ob die grossen Teile nebeneinander liegen können.
Wenn Du bei einem langärmeligen Kleid unsicher bist, würde ich lieber etwas mehr Stoff einplanen. Gerade bei Kleidern ist es ärgerlich, wenn später ein kleines Stück für Saum, Ärmel oder Taschen fehlt.
Als Faustregel gilt: Je länger die Ärmel und je breiter der Schnitt, desto vorsichtiger solltest Du rechnen.

Beim Rock ist die Rechnung oft am einfachsten. Wenn Vorderteil und Rückteil nebeneinander auf die Stoffbreite passen, brauchst Du ungefähr:
1 × Rocklänge + Bund + Saumreserve
Wenn die Rockteile nicht nebeneinander passen, rechnest Du eher mit:
2 × Rocklänge + Bund + Saumreserve
Diese Faustregel gilt vor allem für einfache, gerade oder leicht ausgestellte Röcke. Für Tellerrock, Faltenrock, sehr weite Röcke oder Röcke mit grossen Kellerfalten solltest Du unbedingt ins konkrete Schnittmuster schauen.

Bei einer Hose rechne ich als grobe Faustregel oft mit ungefähr:
1,5 × Hosenlänge + Bund + Reserve
Das funktioniert häufig, weil die Hosenteile leicht versetzt zugeschnitten werden können. Trotzdem hängt der Verbrauch stark vom Schnitt ab. Eine schmale Hose braucht anders Platz als eine weite Hose, eine Culotte oder eine Hose mit grossen Taschen.
Wenn Du ganz sicher gehen möchtest, rechnest Du grosszügiger:
2 × Hosenlänge + Bund + Saumreserve
Diese Sicherheitsvariante braucht mehr Stoff, gibt Dir aber beim Zuschnitt deutlich mehr Spielraum.

Wenn Du solche Faustregeln nicht jedes Mal neu überlegen möchtest, trag Dir Deine persönlichen Werte am besten einmal ein. Dafür kannst Du den Stoffkauf-Spickzettel zum Ausdrucken nutzen. Dann weisst Du beim nächsten spontanen Stoffkauf viel schneller, ob Du eher 1 Meter, 1,5 Meter oder 2 Meter Stoff brauchst.
Für ein einfaches Kurzarmshirt reichen oft etwa 1,10 m bis 1,20 m Stoff, wenn Vorderteil und Rückenteil nebeneinander auf die Stoffbreite passen. Für ein Langarmshirt würde ich grob mit etwa 1,50 m Stoff rechnen.
Das hängt aber immer von Deiner Grösse, der Stoffbreite, der Ärmellänge und dem konkreten Schnittmuster ab.
Bei einem einfachen, geraden Kleid oder Shirtkleid rechnest Du ähnlich wie beim Shirt. Statt der Shirtlänge nimmst Du aber die Kleidlänge ab Schulter.
Wenn Vorderteil und Rückenteil nebeneinander passen, rechnest Du grob: Kleidlänge ab Schulter + Ärmel + Reserve. Bei langen Ärmeln, Taschen, Belegen oder einem grossen Muster solltest Du mehr Stoff einplanen.
Bei einem einfachen Rock ist die Rechnung oft besonders übersichtlich. Wenn Vorderteil und Rückteil nebeneinander passen, brauchst Du ungefähr 1 × Rocklänge + Bund + Saumreserve.
Wenn die Rockteile nicht nebeneinander passen, rechnest Du eher mit 2 × Rocklänge + Bund + Saumreserve. Für Tellerrock, Faltenrock oder sehr weite Röcke gilt diese Faustregel nicht.
Für eine Hose rechne ich als grobe Faustregel oft mit etwa 1,5 × Hosenlänge + Bund + Reserve. Das klappt häufig, weil die Hosenteile leicht versetzt zugeschnitten werden können.
Wenn Du ganz sicher gehen möchtest, planst Du eher 2 × Hosenlänge + Bund + Saumreserve ein.
Die Stoffbreite entscheidet oft darüber, ob Schnittteile nebeneinander liegen können oder untereinander zugeschnitten werden müssen. Auf einem Stoff mit 150 oder 160 cm Breite passt manchmal deutlich mehr nebeneinander als auf einem Stoff mit 130 oder 140 cm Breite.
Deshalb kann derselbe Schnitt je nach Stoffbreite unterschiedlich viel Stoff brauchen.
Mehr Stoff ist sinnvoll, wenn der Stoff ein grosses Muster, einen Rapport oder eine Strichrichtung hat.
Auch bei Taschen, Belegen, Kapuze, Bündchen, Bindebändern, Volants oder wenn Du ein Kleidungsstück verlängern möchtest, solltest Du nicht zu knapp rechnen. Lieber bleiben ein paar Zentimeter übrig, als dass Dir zu Hause genau 10 cm fehlen.
Nein. Die Stoffangabe im Schnittmuster ist immer genauer, weil sie zum konkreten Modell gehört.
Der Stoffkauf-Spickzettel ist eine Orientierungshilfe für spontane Stoffkäufe, wenn Du noch kein bestimmtes Schnittmuster dabeihast oder schnell grob einschätzen möchtest, wie viel Stoff Du kaufen solltest.
Wenn Du unsicher bist, überlege zuerst: Was könnte aus dem Stoff werden? Ein Shirt, ein Kleid, ein Rock oder eine Hose?
Dann prüfe die Stoffbreite, die ungefähre Länge des Kleidungsstücks und ob Ärmel, Bündchen oder Taschen dazukommen. Wenn Du zwischen zwei Stoffmengen schwankst, ist die etwas grosszügigere Menge oft entspannter.
Der Beitrag Wie viel Stoff braucht man? Faustregeln für Shirt, Kleid, Rock und Hose erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Der Beitrag Leinenkleid nähen für Anfänger: Kleid Maya ist luftig, bequem und einfach schön erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Du möchtest ein Leinenkleid nähen für Anfänger, aber bitte ohne komplizierte Passform, ohne Reissverschluss und ohne Schnitt, der Dich im Sommer einengt? Dann könnte das Kleid Maya genau das richtige Projekt für Dich sein. 
Maya ist ein locker geschnittenes, knöchellanges Kleid aus Webware mit tunikahaftem Ausschnitt, etwas längeren Kurzärmeln und praktischen Nahttaschen. Es sitzt luftig und bequem, bedeckt aber trotzdem angenehm viel – besonders schön, wenn Du im Sommer nicht ganz ärmellos oder mit ganz kurzen Ärmeln unterwegs sein möchtest.
Auch wenn wir hier vom Leinenkleid nähen sprechen, bist Du bei der Stoffwahl nicht auf reines Leinen festgelegt. Du kannst Maya auch aus Musselin, Leinenmischgewebe, Baumwolle, Viskose oder anderen leichten Webstoffen nähen. Wichtig ist nur: Verwende keinen Stretchstoff, denn das Schnittmuster ist für nicht dehnbare Stoffe gedacht.
Ich mag an Maya besonders, dass das Kleid unkompliziert aussieht, aber trotzdem kleine Details hat, die es besonders machen: den Tunika-Ausschnitt, die halblangen Ärmel und die Nahttaschen, die im Alltag einfach praktisch sind.
Wenn Du also ein einfaches Sommerkleid suchst, das locker fällt, angenehm zu tragen ist und trotzdem angezogen wirkt, dann schau Dir das Schnittmuster Maya unbedingt genauer an. 

Das Schnittmuster Kleid Maya enthält eine ausführliche Nähanleitung und wird durch die ergänzende Videoanleitung zum Mitnähen begleitet. So kannst Du jeden Schritt in Ruhe nachvollziehen und Dein Kleid in Deinem eigenen Tempo nähen.

Kleid Maya ist ein Schnittmuster für alle, die ein Leinenkleid nähen für Anfänger suchen, aber trotzdem kein langweiliges Sackkleid möchten. Der Schnitt ist locker, schlicht und bequem, hat aber mit dem tunikahaften Ausschnitt, den etwas längeren Ärmeln und den Nahttaschen genau die Details, die ihn besonders machen.
Maya ist kein enges Kleid und auch kein typisches Trägerkleid für den Hochsommer. Es ist eher ein luftiges, knöchellanges Sommerkleid aus Webware, das angenehm bedeckt, viel Bewegungsfreiheit lässt und sich im Alltag unkompliziert tragen lässt.

Der Schnitt von Maya fällt locker und gerade, ohne direkt formlos zu wirken. Durch die knöchellange Länge bekommt das Kleid zusätzlich eine ruhige, angezogene Wirkung. Gerade an warmen Tagen ist das angenehm, weil nichts eng anliegt und der Stoff schön luftig fallen kann.
Wenn Du ein einfaches Leinenkleid nähen möchtest, das Du schnell überziehen kannst und in dem Du Dich trotzdem ordentlich angezogen fühlst, passt Maya sehr gut. Durch die schlichte Form kannst Du das Kleid je nach Stoff eher natürlich, clean, sommerlich oder auch etwas eleganter wirken lassen.

Ein Detail, das Maya sofort erkennbar macht, ist der tunikahafte Ausschnitt. Er ist schlicht, aber nicht ganz gewöhnlich, und passt sehr schön zu Stoffen mit natürlicher Struktur.
Gerade bei Leinen, Leinenmischgewebe oder Musselin wirkt dieser Ausschnitt besonders stimmig. Er macht das Kleid etwas luftiger, ohne dass der Halsausschnitt zu tief oder zu offen wird.

Die Ärmel von Maya sind bewusst nicht ganz kurz. Sie bedecken den Oberarm angenehm und geben Dir im Sommer ein bisschen mehr Schutz, ohne dass das Kleid dadurch schwer oder warm wirkt.
Das ist besonders praktisch, wenn Du zwar ein luftiges Sommerkleid nähen möchtest, aber nicht unbedingt ärmellos oder mit sehr kurzen Ärmeln unterwegs sein willst. Genau dadurch fühlt sich Maya für viele Alltagssituationen tragbarer an.

Natürlich hat Maya auch Taschen. Die Nahttaschen sitzen unauffällig in der Seitennaht und stören den schlichten Look des Kleids nicht.
Ich finde solche Taschen bei einem Kleid einfach praktisch: kurz die Hände hineinstecken, ein Taschentuch mitnehmen oder einfach dieses kleine Extra haben, das ein Kleid im Alltag sofort angenehmer macht.

Auch wenn ich hier immer von Leinenkleid nähen für Anfänger spreche, muss Maya nicht zwingend aus reinem Leinen genäht werden. Schön geeignet sind zum Beispiel:
Leinen
Leinenmischgewebe
Musselin
Baumwolle
Viskose
leichte Webstoffe
Kreppstoffe mit schönem Fall
Wichtig ist nur, dass Du keinen elastischen Stoff verwendest. Maya ist für Webware gedacht und lebt davon, dass der Stoff locker fällt, ohne sich stark zu dehnen.
Das Schnittmuster Kleid Maya ist angenehm übersichtlich aufgebaut. Wenn Du schon einmal einfache Webware genäht hast, kannst Du dieses Projekt gut Schritt für Schritt umsetzen.
Wichtig: Diese Kurz-Anleitung ersetzt nicht die ausführliche Nähanleitung im Schnittmuster. Sie gibt Dir aber einen guten Überblick, wie Maya genäht wird und welche Arbeitsschritte auf Dich zukommen.
Für Maya eignen sich Leinen, Leinenmischgewebe, Musselin, Baumwolle, Viskose oder andere leichte Webstoffe. Der Stoff sollte nicht elastisch sein, weil das Schnittmuster für Webware konstruiert ist.
Zugeschnitten werden Vorderteil und Rückenteil jeweils im Stoffbruch, dazu die Ärmel, die Halsblende für vorne und hinten sowie die Taschenbeutel. Übertrage die Nahtzeichen am besten mit kleinen Knipsen in die Nahtzugabe.

Das Schnittmuster enthält keine Nahtzugabe. Ich empfehle rundherum 1 cm Nahtzugabe und am Saum 3 cm Saumzugabe. Diese Angaben stehen auch so im E-Book zu Maya.
Gerade bei Webware lohnt es sich, hier sauber zu arbeiten. So passen die Schnittteile später besser zusammen und die Säume lassen sich ordentlich einschlagen.

Auch die Saumzugabe solltest Du direkt beim Zuschneiden einplanen. Bei Maya sind 3 cm Saumzugabe sinnvoll, damit Kleid- und Ärmelsaum später schön verarbeitet werden können.

Zuerst werden die seitlichen Kanten des Kleids und die Taschenbeutel versäubert. Danach steckst Du die Taschenbeutel rechts auf rechts an die markierten Stellen von Vorder- und Rückenteil.

Nähe die Taschenbeutel mit der Nähmaschine an und bügle die Naht anschliessend auseinander. So lassen sich Vorder- und Rückenteil später sauber aufeinanderlegen.

Lege Vorder- und Rückenteil rechts auf rechts aufeinander. Dann schliesst Du die Seitennähte und nähst dabei um die Taschenbeutel herum. Genau dieser Schritt ist wichtig, damit aus dem angenähten Taschenbeutel später eine saubere Nahttasche wird.

Anschliessend werden die Schulternähte geschlossen. Danach ist die Grundform des Kleids schon gut zu erkennen.

Die Ärmel werden zwischen den Nahtzeichen leicht eingereiht. Dafür nähst Du 2 Raffnähte mit grosser Stichlänge und ziehst den Ärmel vorsichtig so weit ein, bis er gut ins Armloch passt.

Danach schliesst Du die Ärmelnaht. Der Ärmel bekommt dadurch seine Form und kann anschliessend ins Armloch eingesetzt werden.

Jetzt steckst Du den Ärmel rechts auf rechts in das Armloch und nähst ihn an. Bei Stoffen mit Struktur, zum Beispiel Musselin oder Leinenlook, verzeiht der Stoff kleine Unebenheiten oft sehr gut.

Wenn beide Ärmel eingesetzt sind, ist das Kleid schon fast vollständig zusammengenäht. Jetzt fehlt vor allem noch der Ausschnitt und später der Saum.

Die Halsblende gibt dem tunikahaften Ausschnitt seine Form. Verstärke die Blendenteile mit leichter Bügeleinlage, schliesse die Schulternähte der Blende und versäubere die äussere Kante.

Dann steckst Du die Blende rechts auf rechts auf den Halsausschnitt und nähst sie rundherum mit der Nähmaschine an.

Anschliessend wird die Nahtzugabe zurückgeschnitten, die Blende gewendet, gebügelt und untergesteppt. Beim Untersteppen wird die Nahtzugabe auf den Beleg genäht, damit der Beleg später schöner innen liegt.

Zum Schluss werden Kleid- und Ärmelsaum versäubert, eingeschlagen und mit Geradstich festgenäht. Wenn Dein Stoff stark arbeitet oder Du ganz genau sein möchtest, kannst Du den Saum vorher noch einmal markieren und ausgleichen.

Danach ist Dein Leinenkleid Maya fertig und bereit für den Sommer. Locker, bequem und mit genau den Details, die ein schlichtes Kleid alltagstauglich machen. 

Ja, Kleid Maya eignet sich auch für Anfänger*innen, besonders wenn Du schon einmal einfache Webware genäht hast. Der Schnitt ist locker und nicht körpernah, dadurch muss die Passform nicht millimetergenau sitzen.
Ein paar Arbeitsschritte solltest Du trotzdem in Ruhe nähen: die Nahttaschen, das Einsetzen der Ärmel und die Halsblende. In der Videoanleitung kannst Du Dir diese Schritte genau anschauen und dann in Deinem Tempo mitnähen.
Für Maya eignen sich vor allem Leinen, Leinenmischgewebe, Musselin, Baumwolle, Viskose, Kreppstoffe und andere leichte Webstoffe.
Wichtig ist, dass Du keinen elastischen Stoff verwendest. Das Schnittmuster ist für nicht dehnbare Stoffe konstruiert. Gerade Stoffe mit natürlicher Struktur passen sehr gut zum tunikahaften Ausschnitt und zum lockeren Fall des Kleids.
Ja, Du kannst Kleid Maya auch sehr gut aus Musselin nähen. Musselin passt durch seine weiche, leicht gekreppte Struktur schön zu diesem lockeren Schnitt.
Beachte aber, dass Musselin häufig etwas schmaler liegt als klassische Baumwoll- oder Leinenstoffe. Prüfe deshalb vor dem Zuschnitt, ob Dein Stoff breit genug ist und ob der angegebene Materialverbrauch für Deine Stoffbreite passt.
Nein, das Schnittmuster enthält keine Nahtzugabe. Du musst die Nahtzugabe beim Zuschneiden selbst ergänzen.
Wir empfehlen für Maya 1 cm Nahtzugabe und 3 cm Saumzugabe. Die äusseren Kanten der Halsblende werden nur versäubert und brauchen dort keine zusätzliche Nahtzugabe.
Nein, Du brauchst keine Overlock. Du kannst Kleid Maya komplett mit der normalen Nähmaschine nähen.
Genäht wird mit einem Geradstich. Die offenen Kanten kannst Du mit der Overlock versäubern oder mit einem Zickzackstich Deiner Nähmaschine. Da Maya aus Webware genäht wird, brauchst Du keinen elastischen Stich.
Die Ärmel von Maya sind bewusst etwas länger als klassische kurze Ärmel. Dadurch bedecken sie den Oberarm angenehmer und geben Dir im Sommer ein bisschen mehr Schutz vor Sonne.
Das Kleid bleibt trotzdem luftig, weil der Schnitt locker fällt und nicht eng am Körper liegt. Genau diese Mischung macht Maya für den Alltag so angenehm: sommerlich, aber nicht zu knapp.
Ja, Kleid Maya hat praktische Nahttaschen. Sie werden unauffällig in die Seitennähte eingearbeitet und stören den schlichten Look des Kleids nicht.
Gerade bei einem Alltagskleid finde ich Taschen sehr angenehm. Sie machen das Kleid praktischer, ohne dass es sportlich oder überladen wirkt.
Das Schnittmuster Kleid Maya ist in den Grössen 36 bis 52 enthalten.
Orientiere Dich beim Auswählen Deiner Grösse am besten an unserer Grössentabelle und daran, wie locker Du Dein Kleid tragen möchtest. Maya ist grundsätzlich weit und bequem geschnitten, soll aber trotzdem schön fallen.
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]]>Kennst Du das? Du findest auf dem Stoffmarkt einen wunderschönen Coupon, nimmst genau einen Meter mit nach Hause – und beim Zuschneiden merkst Du plötzlich: Für ein normales Shirt reicht der Stoff eigentlich gar nicht richtig aus. 
Gerade bei lockeren Schnitten wird es schnell eng. Die Ärmel passen nicht mehr neben Vorder- und Rückenteil, der Stoff wirkt plötzlich viel schmaler als gedacht und spätestens beim Zuschneiden beginnt das kreative Tetris auf dem Fussboden. 
Genau deshalb mag ich Schnitte wie Alva so gern. Durch die seitlichen Einsätze kannst Du Stoffe wunderbar kombinieren und auch kleinere Stoffstücke oder Stoffmarkt-Coupons sinnvoll vernähen. Gleichzeitig entstehen dadurch richtig schöne Kontraste und das Oversize-Shirtkleid bekommt seinen besonderen Look.
Das Ergebnis ist ein bequemes Oversize-Shirtkleid, das lässig sitzt, aber trotzdem angezogen wirkt. Perfekt für Jersey, Sommersweat oder andere dehnbare Stoffe. 
Besonders praktisch: Du kannst das Oversize-Shirtkleid nähen auch ohne Overlock. Mit dem Dreifach-Stretchstich Deiner normalen Nähmaschine lässt sich das komplette Shirtkleid problemlos umsetzen.

Das Schnittmuster enthält eine ausführliche Anleitung und die ergänzende Videoanleitung zum Mitnähen. So kannst Du jeden Schritt direkt nachvollziehen und das Shirtkleid ganz entspannt in Deinem eigenen Tempo nähen. 

Das Oversize-Shirtkleid Alva wurde speziell dafür entworfen, dass Du auch kleinere Stoffstücke oder Stoffmarkt-Coupons wunderbar vernähen kannst. Durch die seitlichen Einsätze entsteht ein spannender Look, der nicht nur praktisch ist, sondern auch richtig schön aussieht. 
Je nach Stoffwahl wirkt das Shirt komplett unterschiedlich. Du kannst es als Loungewear, gemütliches Homewear-Kleid, lockeres Sommershirt oder sogar als bequemes Nachthemd nähen. Ich selbst trage meine Varianten oft am Wochenende zu Hause – manchmal aber tatsächlich auch einfach zum Schlafen.
Durch die seitlichen Kontraststreifen reichen oft schon zwei passende Stoffstücke aus. Gerade wenn ein Meter Stoff für ein normales Shirt eigentlich zu wenig wäre, funktioniert das Oversize-Shirtkleid nähen mit Alva trotzdem wunderbar.
Die seitlichen Einsätze strecken die Silhouette optisch zusätzlich und geben dem Schnitt seinen typischen lässigen Look.

Die Ärmel sitzen angenehm locker und machen das Shirt besonders bequem. Genau dieser lässige Schnitt sorgt dafür, dass sich das Kleid wunderbar für gemütliche Tage eignet, aber trotzdem nicht wie ein klassisches Nachthemd aussieht.
Im Schnittmuster sind übrigens sowohl kurze als auch lange Ärmel enthalten. Du kannst also ganz flexibel entscheiden, welche Variante besser zu Deinem Stoff oder zur Jahreszeit passt.

Die florale Variante habe ich mit einem Rollsaum und einem eingerollten Halsabschluss genäht. Das wirkt besonders leicht und weich und passt wunderschön zu feinen Jerseys oder sommerlichen Stoffen.
Natürlich kannst Du das Shirt aber auch ganz klassisch nähen. Die Katzenstoff-Version hat einfache Säume und ein normales Halsbündchen – perfekt, wenn Du einen sportlicheren Look möchtest.
Auch die Ärmel kannst Du entweder normal säumen oder mit Bündchen abschliessen. Die passenden Bündchenmasse findest Du direkt im E-Book zum Schnittmuster.


Das Oversize-Shirtkleid nähen eignet sich auch wunderbar für Anfänger*innen. Du brauchst keine spezielle Maschine. Das Shirt lässt sich problemlos mit der normalen Nähmaschine nähen.
Zum Säumen verwende ich persönlich gern den Dreifach-Geradstich, weil die Nähte dadurch schön stabil bleiben und trotzdem elastisch sind.
Das Schnittmuster enthält ausserdem:
Doppelgrössen bis Grösse 60
kurze und lange Ärmel
Angaben für Bündchenmasse
ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung
ergänzende Videoanleitung

Das Oversize-Shirtkleid Alva ist bewusst einfach aufgebaut und dadurch auch für ambitionierte Anfänger*innen gut geeignet. Durch die grossen Schnittteile und die lockere Passform kommst Du beim Nähen schnell voran und kannst trotzdem viele verschiedene Varianten umsetzen.
Wenn Du lieber Schritt für Schritt mit Video nähst, findest Du natürlich auch eine ausführliche Videoanleitung zum Oversize-Shirtkleid nähen findest Du weiter oben auf dieser Seite.
Das Schnittmuster enthält keine Nahtzugabe. Wir empfehlen rundherum etwa 1 cm Nahtzugabe zu ergänzen. Für die Rollsaum-Variante genügt ebenfalls eine kleine Saumzugabe.
Übertrage ausserdem unbedingt die Nahtzeichen auf den Stoff. Gerade bei den Seitenteilen helfen sie später beim exakten Zusammennähen enorm.


Lege Vorder- und Rückenteil jeweils rechts auf rechts aufeinander und schliesse die Schulternähte mit einem elastischen Stich oder der Overlock.
Dadurch entsteht bereits die Grundform des Shirts.

Jetzt werden die seitlichen Kontrastteile angenäht. Achte dabei gut auf die Nahtzeichen. Die Spitze des Seitenteils trifft genau auf das markierte Nahtzeichen am Ärmelbereich.
Gerade hier entsteht der typische Look des Oversize-Shirtkleids Alva.


Schliesse zuerst die Ärmelnaht. Danach werden die Ärmel eingesetzt. Die Nahtzeichen des Ärmels treffen dabei genau auf den Farbübergang der Seitenteile.
Zwischen den Markierungen ist der Ärmel minimal grösser als das Armloch. Das klingt komplizierter als es ist – der Unterschied ist wirklich klein und lässt sich problemlos einnähen.



Für die florale Variante haben wir ein Rollbündchen verwendet. Dafür wird das Bündchen zunächst zur Runde geschlossen und in Viertel eingeteilt.
Anschliessend nähst Du das Bündchen leicht gedehnt an den Halsausschnitt. Durch das Dehnen rollt sich die offene Kante später schön ein und sorgt für den typischen soften Look.
Natürlich kannst Du stattdessen auch ein klassisches Halsbündchen nähen.


Zum Schluss werden Ärmel und Saum verarbeitet. Für die gezeigte Variante haben wir einen Rollsaum mit der Overlock genäht. Dabei wird der Stoff leicht gedehnt, damit die schöne Wellenkante entsteht.
Wenn Du keine Overlock hast, kannst Du das Shirt selbstverständlich auch ganz klassisch säumen.



Und schon ist Dein Oversize-Shirtkleid Alva fertig 


Ja, das Oversize-Shirtkleid Alva ist auch für Anfänger*innen sehr gut geeignet. Der Schnitt ist einfach aufgebaut und durch die lockere Oversize-Form ziemlich verzeihend. Es kommt also nicht so stark auf eine körpernahe Passform an wie bei einem eng sitzenden Shirt oder Kleid.
Wichtig ist nur, dass Du sorgfältig zuschneidest, die Nahtzeichen überträgst und beim Nähen einen elastischen Stich verwendest.
Für das Oversize-Shirtkleid nähen solltest Du unbedingt einen dehnbaren Stoff verwenden. Besonders empfehlenswert ist Baumwolljersey, weil er angenehm zu tragen ist und sich gut verarbeiten lässt.
Ausserdem Tencel, Viskose und French Terry. Je nach Stoffwahl wirkt Alva ganz unterschiedlich: aus Baumwolljersey eher gemütlich und unkompliziert, aus Viskose weicher und fliessender, aus French Terry etwas sportlicher.
Ja, Du kannst das Oversize-Shirtkleid Alva auch ohne Overlock nähen. Verwende dafür an Deiner normalen Nähmaschine einen elastischen Stich.
Am besten eignet sich ein Dreifach-Stretchstich oder Dreifach-Geradstich. Falls Deine Maschine diesen Stich nicht hat, kannst Du zur Not auch einen Zickzackstich verwenden. Wichtig ist einfach, dass die Naht dehnbar bleibt und beim Tragen nicht reisst.
Alva fällt durch die Oversize-Form eher gross und locker aus. Genau das ist bei diesem Schnitt gewollt, denn das Shirtkleid soll bequem sitzen und nicht körpernah anliegen.
Orientiere Dich beim Nähen trotzdem an unserer ChezNU-Grössentabelle für Damen. So kannst Du besser einschätzen, welche Grösse für Dich passt.
Ja, Du kannst Alva auch als normales Oversize-Shirt nähen. Dafür kürzt Du das Schnittmuster einfach auf die gewünschte Länge.
Wichtig ist, dass Du Vorderteil, Rückenteil und Seitenteil gleichmässig von unten her kürzt. Am einfachsten misst Du die gewünschte Länge ab und zeichnest die neue Saumlinie gerade ein.
Ein normaler Saum wird nach innen umgeschlagen und festgenäht. Er wirkt ruhig, klassisch und ist eine gute Wahl, wenn Dein Shirtkleid eher schlicht aussehen soll.
Ein Rollsaum wird mit der Overlock oder Coverlock genäht. Dabei rollt sich die Stoffkante leicht ein und bekommt eine wellige, verspielte Optik. Das passt besonders schön zu leichten Jersey-Stoffen und gibt dem Oversize-Shirtkleid Alva einen weicheren, lässigeren Look.
Im Schnittmuster Alva sind eine Kurzarm-Variante und eine Langarm-Variante enthalten. Die Langarm-Version reicht bis zum Handgelenk.
Du kannst die Ärmel klassisch säumen, mit Rollsaum verarbeiten oder mit Bündchen abschliessen. Die passenden Masse für die Bündchen findest Du direkt im E-Book zum Schnittmuster.
Die Nahtzeichen an den Seitenteilen sind wichtig, damit Du genau weisst, wo die Seitenteile oben angesetzt werden müssen.
Die Spitzen am Seitenteil treffen exakt auf die Nahtzeichen am Vorder- und Rückenteil. An dieser Stelle treffen später auch die Nahtzeichen der Ärmel aufeinander. Dadurch sitzen Seitenteil, Vorderteil, Rückenteil und Ärmel sauber zusammen.
Für die Kurzarm-Variante brauchst Du:
1 x 100 cm gemusterten Stoff bei 140 cm Stoffbreite
1 x 100 cm Uni-Stoff bei 140 cm Stoffbreite
Für die Langarm-Variante brauchst Du:
1 x 100 cm gemusterten Stoff bei 140 cm Stoffbreite
1 x 140 cm Uni-Stoff bei 140 cm Stoffbreite
Wenn Du das Shirtkleid verlängerst oder nicht aus Stoffcoupons nähst, kannst Du natürlich auch ganz normale Meterware verwenden.
Ja, Du kannst das Oversize-Shirtkleid Alva problemlos verlängern oder kürzen. Wenn Du es kürzen möchtest, kürzt Du Vorderteil, Rückenteil und Seitenteil einfach von unten her gleichmässig auf Deine Wunschlänge.
Wenn Du Alva verlängerst, reicht ein 1-m-Stoffcoupon allerdings nicht mehr aus. Dann nähst Du das Shirtkleid am besten aus grösseren Stoffstücken oder klassischer Meterware.
Wenn Du gern Kleidung selber nähst, könnten Dir auch diese Schnittmuster gefallen. Einige sind sehr einfach und anfängerfreundlich, andere bringen etwas mehr Details mit – perfekt, wenn Du nach dem Oversize-Shirtkleid Alva direkt das nächste Projekt planen möchtest.
Sabrina ist ein einfaches Bigshirt mit leicht oversized Passform. Du kannst es als Freizeitshirt, Schlafshirt oder sogar als lockeres Strandkleid nähen.
Die Videoanleitung zu Sabrina macht das Schnittmuster auch für Anfänger*innen gut umsetzbar.
Cassy ist ein stylisches Shirt mit Cut-Out am Ausschnitt. Durch den besonderen Ausschnitt wirkt das Shirt elegant und modern, bleibt aber trotzdem angenehm tragbar und anfängerfreundlich.
In der Videoanleitung zu Cassy zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie das Shirt genäht wird.
Bianca ist ein figurbetontes Kleid mit Prinzessnähten. Elegant, knielang und besonders schön als Sommerkleid oder Cocktailkleid – eher ein Projekt für fortgeschrittene Näher*innen.
Mit der Videoanleitung zu Bianca kannst Du Dir das Projekt vorab anschauen.
Paula ist ein einfaches Sommerkleid mit breiten Trägern, leichter Taillierung und bequemer Passform. Ein schönes Projekt aus Jersey oder French Terry.
In der Videoanleitung zu Paula siehst Du direkt, wie unkompliziert das Kleid genäht wird.
Lana ist ein bequemes Jerseykleid mit Wasserfallausschnitt und Beinschlitz. Es wirkt elegant, bleibt aber angenehm tragbar und ist auch für Anfänger*innen geeignet.
Mit der Videoanleitung zu Lana kannst Du Dir das Schnittmuster genauer ansehen.
Seraphina ist ein einfaches Shirt mit Puffärmeln. Durch die gerafften Ärmel wirkt es besonders, bleibt aber trotzdem schnell und unkompliziert zu nähen.
Schau Dir dazu gern die Videoanleitung zu Seraphina an.
Enja ist ein extrem einfaches Kleid aus Musselin oder leichter Webware. Locker fallend, schnell genäht und sehr anfängerfreundlich.
In der Videoanleitung zu Enja siehst Du, wie einfach das Kleid aufgebaut ist.
Zamira ist ein einfaches Raglan-Kleid mit breitem Ausschnitt und langen Ärmeln. Je nach Stoff wirkt es gemütlich, sportlich oder richtig angezogen.
Die Videoanleitung zu Zamira hilft Dir beim Einschätzen des Projekts.
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]]>Der Beitrag Hemdbluse Linnea nähen ✂️ Klassische Bluse mit Kragen, Manschetten & Videoanleitung erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Wenn Du eine Hemdbluse nähen möchtest, die klassisch aussieht und trotzdem modern wirkt, dann ist Linnea ein richtig schönes Projekt. Die Bluse hat eine durchgehende Knopfleiste, einen Kragen mit Steg, Manschetten mit Manschettenschlitz, eine Brusttasche und eine Passe mit Kellerfalte im Rücken.
Besonders schön wirkt Linnea, wenn Du – wie hier – mit einem Kontraststoff arbeitest. Innen am Kragen oder an den Manschetten entstehen so kleine Hingucker, die die Bluse noch hochwertiger wirken lassen. 
Videoanleitung: So nähst Du die Hemdbluse Linnea

Linnea ist eine klassische Damen-Hemdbluse, die durch ihre klaren Linien und die schönen Details richtig hochwertig wirkt. Besonders spannend ist die Kombination aus schlichtem Stoff und feinen Kontrasten.


Der Kragen mit Steg gibt der Bluse ihren typischen Hemdblusen-Look. Mit einem Kontraststoff kannst Du hier einen besonders schönen Akzent setzen.


Die Brusttasche und die Knopfleiste sorgen für den klassischen Look. Die klare Linienführung macht die Bluse vielseitig kombinierbar und angenehm ruhig im Gesamtbild.

Gerade die sauber gearbeitete Knopfleiste ist ein Detail, das die Bluse besonders hochwertig wirken lässt – und gleichzeitig ein schöner Lernschritt beim Nähen ist.
Für besonders saubere und gleichmässige Knopflöcher kannst Du zusätzlich das passende Stick-Freebie für Knopflöcher (11 mm) verwenden.


Die Manschetten mit Manschettenschlitz sind ein echtes Highlight der Bluse. Besonders schön: Die Manschetten haben zwei Knöpfe, sodass Du die Weite variieren kannst – praktisch und gleichzeitig ein typisches Detail hochwertiger Hemdblusen.
Wenn Du Dich beim Nähen des Schlitzes unsicher fühlst, kannst Du Dir mit dem Manschettenschlitz-Lineal helfen – damit wird die Verarbeitung deutlich einfacher und sauberer.

Auch hier kannst Du mit einem Kontraststoff arbeiten und kleine, feine Details hervorheben, die Deine Bluse einzigartig machen.


Die Passe im Rücken mit Kellerfalte sorgt für eine schöne Silhouette und gleichzeitig für Bewegungsfreiheit. So trägt sich die Bluse angenehm und wirkt trotzdem elegant.


Im Video zeige ich Dir alle wichtigen Schritte – vom Zuschnitt bis zur fertigen Bluse. Du kannst direkt mitnähen und bekommst ein sicheres Gefühl für alle Details.
Ja, die Bluse ist auch für ambitionierte Anfänger gut machbar. Wichtig ist: Es ist kein Nähkurs, sondern ein Schnittmuster mit einer sehr ausführlichen Anleitung und ergänzender Videoanleitung. Du wirst Schritt für Schritt durch den gesamten Nähprozess geführt und kannst alles in Deinem eigenen Tempo umsetzen.
Am besten eignen sich leichte Webstoffe wie Baumwolle, Popeline oder Viskose. Für einen klassischen Look greifst Du zu Baumwolle, für einen weich fallenden Look ist Viskose ideal. Wichtig ist, dass der Stoff nicht zu dick ist, damit Kragen und Manschetten schön sauber gelingen.
Die Stoffmenge variiert je nach Grösse und liegt etwa im Bereich von ca. 1,5 m bis 2,2 m. Die genauen Angaben findest Du in der PDF-Anleitung, die dem Schnittmuster nach dem Kauf beiliegt. Dort ist alles übersichtlich für jede Grösse aufgelistet.
Zusätzlich zum Stoff benötigst Du noch Bügeleinlage für Kragen, Manschetten und Knopfleiste, passende Knöpfe sowie Nähgarn. Alle Materialien sind in der Anleitung, die Du mit dem Schnittmuster erhältst, genau aufgeführt.
Kragen und Manschetten wirken oft kompliziert, sind aber mit der Anleitung gut umsetzbar. Durch die genaue Schritt-für-Schritt-Erklärung und die Videoanleitung kannst Du jeden Schritt nachvollziehen und bekommst ein sauberes Ergebnis hin.
Nein, Du kannst die Bluse komplett mit einer normalen Nähmaschine nähen. Eine Overlock ist nur optional und wird hauptsächlich zum Versäubern der Nähte verwendet.
Ja, die Bluse lässt sich gut anpassen. Besonders die Ärmellänge kannst Du flexibel ändern. Viele nähen die Manschetten erst nach der Anprobe an, um die Länge perfekt abzustimmen.
Je nach Erfahrung kannst Du die Bluse an einem Nachmittag oder über zwei entspannte Nähsessions fertigstellen. Mit etwas Übung geht es deutlich schneller.
Für Baumwollstoffe verwendest Du am besten eine Universalnadel in Stärke 80. Bei sehr feinen Stoffen kannst Du auch auf eine 70er Nadel wechseln, um ein besonders sauberes Stichbild zu erhalten.
Ja, besonders beim Manschettenschlitz kann ein spezielles Lineal eine grosse Hilfe sein. Mit dem Manschettenschlitz-Lineal kannst Du die Linien schnell und exakt einzeichnen und sparst Dir viel Zeit beim Zuschneiden.
Bevor ich mich verabschiede, wollte ich Dir noch weitere Schnitte zeigen. Alle lassen sich mit Hilfe der Videoanleitung gut einschätzen – so siehst Du schon vor dem Kauf, ob das Projekt zu Deinem Nählevel passt und wie einfach es sich umsetzen lässt.
Chloe ist eine einfache Bluse mit Manschettenärmeln und klaren Linien. Sie wirkt gepflegt, bleibt aber unkompliziert und ist auch für ambitionierte Anfängerinnen gut machbar.
Mit der Videoanleitung zu Chloe kannst Du vorab sehen, wie leicht sich das Schnittmuster umsetzen lässt.
Paula ist ein luftiges Sommerkleid mit schwingender Weite und bequemer Passform. Ein tolles Projekt für heisse Tage und schnelle Näherfolge.
Mit der Videoanleitung zu Paula kannst Du Dir das Projekt schon vorab ansehen und direkt einschätzen, ob es zu Dir passt.
Locker fallende Bluse mit Rundhalsausschnitt und leicht überschnittenen Schultern. Doreen ist unkompliziert zu nähen und ein schönes Basic für jeden Tag.
Schau Dir am besten zuerst die Videoanleitung zur Bluse Doreen an. So siehst Du direkt, wie einfach das Projekt umgesetzt ist und ob es zu Deinem Nählevel passt.
Asymmetrisches Shirt mit raffiniertem Ausschnitt und feinen Falten. Claire sitzt bequem und ist trotzdem ein besonderer Hingucker.
Wenn Du unsicher bist, schau Dir vorher die Videoanleitung zu Claire an. Dann kannst Du direkt einschätzen, wie einfach das Shirt zu nähen ist.
Cassy ist ein feminines Shirt mit angesagten Cut-outs. Es wirkt besonders, bleibt aber alltagstauglich und bequem.
Schau Dir vorab die Videoanleitung zu Cassy an. Dann siehst Du direkt, ob das Projekt zu Deinen Nähskills passt.
Eloise ist eine schnell genähte Basic-Bluse mit lockerer Passform. Ideal für Anfängerinnen und ein tolles Projekt, wenn Du mit Webware starten möchtest.
Mit der Videoanleitung zu Eloise kannst Du schon vor dem Kauf sehen, wie unkompliziert das Schnittmuster aufgebaut ist.
Ravi ist eine ärmellose Tunika mit Kellerfalte im Vorderteil. Dadurch fällt sie schön und bleibt gleichzeitig angenehm bequem.
Mit der Videoanleitung zu Ravi kannst Du Dir das Projekt schon vorab anschauen und besser einschätzen.
Seraphina ist ein feminines Jerseyshirt mit Puffärmeln. Ein schönes Projekt, wenn Du mit wenig Aufwand ein besonderes Oberteil nähen möchtest.
In der Videoanleitung zu Seraphina siehst Du schnell, wie das Shirt genäht wird und ob es zu Deinen Fähigkeiten passt.
Enja ist ein einfaches Musselinkleid mit viel Wohlfühlweite. Perfekt für Anfängerinnen und alle, die gern bequeme Kleider tragen.
Wenn Du magst, schau Dir vorab die Videoanleitung zu Enja an. Dann kannst Du besser einschätzen, wie leicht das Projekt umzusetzen ist.
Raphaela ist ein lässiges Jerseytop mit V-Ausschnitt und Bündchen. Sportliche Details treffen hier auf eine feminine Linie.
In der Videoanleitung zu Raphaela erkennst Du direkt, wie schnell und unkompliziert das Shirt genäht werden kann.
Valeria wirkt vorne schlicht und überrascht mit einem raffinierten Rückenausschnitt. Locker, bequem und trotzdem ein Hingucker.
Schau Dir gern zuerst die Videoanleitung zu Valeria an. So bekommst Du direkt ein Gefühl dafür, wie das Projekt genäht wird.
Tiana ist ein luftiges Sommertop mit Abnähern und schöner Passform. Besonders aus Musselin wirkt es lässig und trotzdem gepflegt.
Wenn Du vor dem Kauf schon einen Blick in die Videoanleitung zu Tiana wirfst, kannst Du direkt sehen, wie einfach das Top genäht ist.
Lana ist ein Jerseykleid mit elegantem Wasserfallausschnitt. Der weiche Fall sorgt für eine feminine Silhouette und viel Komfort.
In der Videoanleitung zu Lana siehst Du direkt, wie das Kleid aufgebaut ist und wie einfach es genäht werden kann.
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]]>Der Beitrag Warum es bei uns plötzlich still wurde erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Vielleicht hast Du es gemerkt: Hier war es in letzter Zeit ruhiger als sonst.
Kein neues Schnittmuster. Kein grosser Launch. Kein „Tadaa – hier ist das nächste Projekt“.
Und nein – das war kein Zufall.
Manchmal sieht man nach aussen wenig. Während im Hintergrund unglaublich viel passiert.
Wir haben uns ganz bewusst entschieden, Tempo rauszunehmen. Nicht, weil uns die Ideen ausgegangen wären. Sondern weil wir gemerkt haben, dass wir Dinge anders machen möchten.
Gründlicher.
Nachhaltiger.
Und mit mehr Tiefe.
Parallel zu ChezNU haben wir intensiv an Free Embroidery Files gearbeitet.
Aktuell sind dort bereits 27 Stickdesigns online.
Und jedes einzelne davon hat mehr Arbeit gekostet, als man von aussen vielleicht vermuten würde.
Stickdateien sind keine „mal schnell exportierten“ Dateien.
Sie müssen durchdacht sein. Getestet werden. Auf unterschiedlichen Stoffen funktionieren. Die Stichdichte muss passen. Die Unterlagen müssen stimmen. Die Sprungstiche dürfen nicht nerven.
Wir haben gestickt. Aufgetrennt. Neu digitalisiert. Noch einmal gestickt.
Und dann wieder.
Ganz ehrlich? Es war eine steile Lernkurve. Aber eine, die uns unglaublich viel Freude macht.
Der Start war stärker, als wir es erwartet hätten. Wir sehen Traffic. Wir sehen Downloads. Wir sehen Rückmeldungen.
Und wir merken: Das war der richtige Schritt.
Und dann ist da noch dieses eine grosse Projekt.
Unsere neue Hemdbluse Linnea.
Was als normales Schnittmuster gedacht war, ist schnell gewachsen. Mit jedem Detail wurde klar: Das wird kein kleines Projekt.
Über 100 Takes für das Nähtutorial.
Mehr als 60 Fotos für die Anleitung.
Mehrere zusätzliche Spezial-Tutorials – für Kragen, Manschette, Knopfleiste, Rückenpasse, Ärmelschlitz.
Wir haben Arbeitsschritte neu gedacht. Reihenfolgen optimiert. Dinge verworfen. Nochmal gedreht. Nochmal erklärt.
Weil wir nicht einfach nur eine Bluse veröffentlichen wollen.
Wir möchten ein Schnittmuster veröffentlichen, das Dir Sicherheit gibt.
Das Dir Klarheit gibt.
Und das Dich vielleicht sogar ein kleines Stück wachsen lässt.
Das ist kein „mal schnell zwischendurch“-Schnitt.
Das ist ein Projekt, das wir mit Respekt behandeln.
Früher hätten wir vielleicht trotzdem noch ein Projekt dazwischengeschoben.
Ein kleines Schnittmuster. Etwas Schnelles. Einfach, damit es „regelmässig“ aussieht.
Heute nicht mehr.
Wir haben gemerkt, dass wir nicht mehr für den Algorithmus arbeiten möchten.
Nicht für das Gefühl, „man müsste doch…“.
Sondern für Inhalte, die bleiben.
Qualität vor Tempo.
Tiefe vor Taktung.
Substanz statt Schnellschuss.
Und das bedeutet manchmal: Es wird still. Aber nur nach aussen.
Innen drin passiert unglaublich viel.
Es ist spannend zu beobachten, wie sehr man sich selbst unter Druck setzen kann.
„Wir müssten doch längst wieder…“
„Eigentlich sollten wir schneller…“
„Was, wenn es zu ruhig wird?“
Aber weisst Du was?
Die besten Projekte entstehen nicht unter Druck.
Sie entstehen mit Raum.
Mit Zeit zum Denken.
Mit Zeit zum Testen.
Mit Zeit zum Verwerfen.
Und genau diesen Raum nehmen wir uns gerade.
Nicht aus Bequemlichkeit. Sondern aus Überzeugung.
Während Linnea weiter Form annimmt, ist vielleicht genau jetzt der richtige Moment für ein kleineres Projekt.
Nächste Woche ist Aschermittwoch. Der Frühling steht vor der Tür.
Vielleicht hast Du Lust auf ein Osterprojekt?
Auf etwas Leichtes. Etwas Frisches. Etwas, das Dir sofort Freude macht.
Auf unserer Oster-Ideenseite findest Du viele Inspirationen – von schnellen Projekten bis zu liebevollen Details.
Manchmal braucht es nicht das grosse Vorhaben.
Manchmal reicht ein kleines Nähprojekt, um wieder dieses „Ich liebe es“-Gefühl zu spüren.
Der Beitrag Warum es bei uns plötzlich still wurde erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>Der Beitrag Jahresrückblick 2025 bei ChezNU.TV – zwischen Basics, Linny und dem Einstieg ins Sticken erschien zuerst auf ChezNU.TV.
]]>2025 war für ChezNU.TV kein Jahr des grossen Wachstums. Die goldene Corona-Nähzeit ist vorbei – und das merken wir. Während der Pandemie hatten viele plötzlich mehr Zeit zum Nähen. Gleichzeitig sind wir heute froh, dass diese Zeit vorbei ist. Corona war für viele Menschen schwierig, belastend und alles andere als leicht.
Dass wir wieder im normalen Alltag angekommen sind, ist etwas Gutes – auch wenn Nähen dadurch für viele nicht mehr oberste Priorität hat. Für uns war 2025 deshalb kein Rekordjahr, sondern ein Jahr, in dem wir bewusst weitergearbeitet haben. Ohne Druck. Ohne grosse Versprechen. Mit Fokus auf Dinge, die langfristig Sinn machen.
Wenn wir ein Projekt aus 2025 herauspicken müssten, dann ist es ganz klar Linny. Nicht, weil es spektakulär wäre, sondern weil es zeigt, was ein gutes Schnittmuster für uns ausmacht.
Linny ist wandelbar, vielseitig und nicht auf einen einzigen Look festgelegt. Kleid, Rock oder Shirt – schlicht oder verspielt. Genau diese Flexibilität macht den Schnitt so wertvoll, weil er nicht nach einmal Nähen im Ordner verschwindet, sondern immer wieder hervorgeholt wird.
Ein grosser Schwerpunkt in diesem Jahr waren unsere Basic-Tutorials. Themen wie Bündchen sauber annähen oder Ärmel korrekt einsetzen sind nicht spektakulär – aber entscheidend.
Uns war wichtig, Inhalte zu schaffen, die zwei Gruppen abholen: Wer schon Erfahrung hat, findet eine kurze, klare Anleitung. Wer noch unsicher ist, kann auf ein detailliertes Tutorial zurückgreifen. So bleiben unsere Inhalte langfristig nutzbar – auch für kommende Nähvideos.
2025 war auch das Jahr, in dem wir mit dem Sticken begonnen haben. Wir haben uns eine Stickmaschine zugelegt – und schnell gemerkt, dass Stickdateien eine eigene Welt sind. Es gab Fails. Dateien, die am Bildschirm gut aussahen, aber im Stoff nicht funktioniert haben.
Trotzdem haben wir uns entschieden, dranzubleiben – und relativ spontan Free Embroidery Files gestartet. Aktuell sind die ersten drei Dateien online. Das ist noch kein grosses Sortiment, aber ein Anfang.
Besonders spannend finden wir ITH-Dateien – also Projekte, die komplett im Stickrahmen entstehen. Das Designen am PC, das Denken in Abläufen und die maschinelle Umsetzung passen für uns sehr gut zusammen. Wenn am Ende ein fertiges Teil aus dem Stickrahmen kommt, hat das etwas sehr Befriedigendes.
2026 wird voraussichtlich geprägt sein von Sticken und neuen Schnittmustern. Geplant ist etwa ein Schnittmuster pro Monat, mit Fokus auf Damenkleidung. Und wie immer wird es zwischendurch auch mal eine Tasche geben.
2025 war kein lautes Jahr. Aber eines, in dem viel Grundlagenarbeit passiert ist – sichtbar und unsichtbar. Und manchmal ist genau das die Voraussetzung dafür, dass Dinge langfristig funktionieren.
Der Beitrag Jahresrückblick 2025 bei ChezNU.TV – zwischen Basics, Linny und dem Einstieg ins Sticken erschien zuerst auf ChezNU.TV.
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