TAZ, 05. Juli 2020
„Black Lives Matter“-Debatte: Rassismus ist keine Einbahnstraße!
Der aktuelle Rassismus-Diskurs führt teils zu „Othering“ – dem gutgemeinten, aber nicht zielführenden Andersmachen von anderen.
TAZ, 05. Juli 2020
„Black Lives Matter“-Debatte: Rassismus ist keine Einbahnstraße!
Der aktuelle Rassismus-Diskurs führt teils zu „Othering“ – dem gutgemeinten, aber nicht zielführenden Andersmachen von anderen.
TAZ, 09. Juni 2020
Die Realität ist mehrdimensional.
Der Psychologe Ahmad Mansour über die Realität der Integration in Deutschland und seine Lebenserfahrung von vier Shutdowns.
Tagesspiegel, 5. Juni 2020
Beamte gehen zu hart vor, Kriminelle spielen die Rassismuskarte: Die komplexe Realität eignet sich nicht für simple Schuldzuweisungen an die Polizei.
Der Mord an dem Schwarzen George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis (USA) bewegt die ganze Welt. Und er wirft auch in Deutschland die Frage auf: Gibt es Rassismus bei unserer Polizei?
Cicero, 24. April 2020
Am heutigen Freitag beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Die Coronakrise gibt Muslimen die Chance, mit ihrer Religion selbstbestimmt und mündig umzugehen und sich als verantwortungsbewusster Teil Deutschlands zu zeigen.
Die Sehnsucht nach Normalität ist auch bei uns Muslimen groß – besonders im Fastenmonat Ramadan. Beim traditionellen Fasten ist das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Familie besonders stark, selbst bei denjenigen, die ihren Glauben ansonsten eher nicht praktizieren…
Der Standard, 18. April 2020
Im Alltag hat sich zwar Social Distancing durchgesetzt, doch gegen die „Infodemie“ wird kaum vorgegangen. Zu tun gäbe es einiges.
Neben der Corona-Pandemie erleben wir gerade eine Flut an Falschnachrichten und Verschwörungstheorien. Man könnte von einer „Infodemie“ sprechen…
Die Welt, 27. März 2020
Hamsterkäufe, Schulschließungen, Ausgangssperren: Viele Flüchtlingsfamilien erleben durch die Corona-Pandemie erneut ihr Trauma. Umso wichtiger, dass wir den Eltern helfen, ihre Kinder in der Krise zu stärken.
„Gehe ich heute in den Kindergarten, oder sind schon Corona-Ferien?“, fragte mich meine Tochter am letzten offiziellen Tag vor der Schließung unseres Kindergartens. …
Cicero, 4. März 2020
Am heutigen Donnerstag findet im Bundestag eine Debatte zu Hanau statt. Die Bundesregierung betont, wie ernst sie ihren Kampf gegen Rechtsextremismus nimmt. Die Frage ist allerdings, ob sie dafür die richtigen Partner hat.
TAZ, 23. Februar 2020
Eine Analyse der Täter ist für die Prävention unabdinglich. Damit der Terror nicht gewinnt, müssen wir aber vor allem die Opfer sichtbar machen.
Tagesspiegel, 9. Februar 2020
Vor 15 Jahren wurde Hatun Sürücü im Namen der „Ehre“ erschossen. Dennoch werden in Deutschland weiterhin Tausende von Frauen bedroht. Was ist zu tun?
Ein deutsches Handyvideo im Internet. Ein junger Mann, die Hände blutig, filmt sich selbst. Neben ihm sein Sohn, etwa zwölf Jahre alt. Auf Arabisch verkündet der Mann: „Ich bin vorhin zu meiner Frau gegangen, um mit ihr zu sprechen und unsere Probleme zu klären, um unsere Beziehung zu verbessern. Aber sie hat mich rausgeworfen, und dann habe ich sie mit dem Messer erstochen.“
Die Zeit, 16. Dezember 2019
Bayerische Richter kippen Grundgesetzkurse für Zugewanderte, die gegen freiheitliche Werte wettern. Das ist ein Fehler. Integration braucht Klarheit und Konsequenz.
Frankfurter Rundschau, 27. November 2019
Die Rückkehr der IS-Terroristen erfordert Strategien der De-Radikalisierung und Prävention.
TAZ, 29. Juli 2019
Israel ist eine Demokratie und kein Apartheidstaat, arabische Bürger könnten ihre und die Situation des Landes verbessern. Einwurf eines arabischen Israelis.
Die Welt, 13. Juni 2019
Beim Thema Kopftuch scheiden sich schon lange die Geister. Zu emotional und zu gespalten ist unsere Gesellschaft, um eine ernsthafte Debattenkultur zu schaffen, vor allem eine, die dem Kindeswohl gerecht wird. Die einen, die aufgebrachten Westler, sehen in jedem Kopftuch ein flammendes Symbol des politischen Islam, eine sichtbare Flagge, um das islamistische Revier zu markieren, einen Beleg für Unterdrückung und patriarchalische Strukturen.
Die Welt, 2. Dezember 2018
Die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit stehen im demokratischen Rechtsstaat über religiösen Konzepten, das Grundgesetz über heiligen Büchern. Worüber berichtet wird, das darf nicht politisch bestimmt werden, sondern auf der Grundlage des Grundgesetzes, sachlich, faktisch klar und ausgewogen. So muss ich als Kritiker islamistischer Strömungen akzeptieren, dass Leute nicht einverstanden sind und Gegenargumente vorbringen – solange die Kritik sachlich und ohne Bedrohung auftaucht.
TAZ, 22. September 2018
Viele Linke scheuen die Debatte über Probleme mit der Integration. Sie schaden damit der Demokratie und dem Kampf gegen Rechtsextremismus.
Die Zeit, 14. März 2018
Sie schimpfen auf Ungläubige und sympathisieren mit dem Terror. Die „Generation Allah“ glaubt, dass Gott das so will. Vor diesem Irrtum müssen wir sie bewahren. Sonst sind wir verloren.
Focus online, 25. Dezember 2017
In einem demokratischen Land, ganz besonders in Deutschland, darf Antisemitismus jeglicher Art nicht geduldet werden. Es ist unser aller Verantwortung dies laut, deutlich und selbstbewusst zu kommunizieren – nach rechts außen und Richtung AfD, genauso wie nach links und in Richtung der Muslime in diesem Land.
Die Welt, 22. September 2017
Die Integration von Migranten in Deutschland ist eine Mammutaufgabe. Der Psychologe Ahmad Mansour stellt zehn Forderungen auf und vergleicht diese mit den Wahlprogrammen der großen Parteien. Er zieht ein bitteres Fazit.
Die Welt, 21. September 2017
Das wichtigste Thema im Wahlkampf müsste die Integration von Migranten sein. Doch bei den Parteien dominiert Hilflosigkeit, so der Psychologe Ahmad Mansour. Er entwirft Bedingungen für eine nationale Strategie.
Die Welt, 12. Juli 2017
In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Islamisten in Deutschland auf 10.000 verdoppelt. Dies sind die notwendigen Antworten der demokratischen Gesellschaft auf diese Bedrohung.
Süddeutsche, 16. Juni 2017
Als Zuwanderer in Deutschland war Ahmad Mansour erst verloren, die ersten Monate empfand er als beinahe traumatisch. Bis er bereit war, seine neue Heimat zu achten und zu lieben – mit allen Schwierigkeiten.
Focus online, 5. Juni 2017
Im Namen meiner Religion finden schreckliche Dinge statt. Mord in Stockholm, Berlin, Paris, Syrien, Israel, Brüssel, Kopenhagen, Irak, Istanbul, Ägypten und auch Manchester. Der islamistische Terror fordert immer mehr Opfer.
Tagesspiegel, 7. April 2017
Der Antisemitismus gehört zu Deutschland. Das darf die Politik aber nicht zulassen und muss gerade der muslimischen Variante die Stirn bieten. Hier werden noch zu oft aus Tätern Opfer gemacht.
Die Welt, 21. Februar 2017
Bundesverfassungsgericht und Landesarbeitsgericht Berlin haben dem Kopftuch eine Gasse gebahnt. Religionsfreiheit ist wichtig, ja. Es gilt, sie zu wahren, ja. Aber sie hat ihre Grenzen.
Tagesspiegel, 28. Dezember 2016
Nach dem Anschlag von Berlin blühen die Verschwörungstheorien rund um den Täter. Sie lassen sich aber ganz leicht widerlegen. Ein Gastkommentar.
FAZ, 28. August 2016
Trotz der Herkulesaufgabe der Integration der Flüchtlinge steht der Staat dem radikalen Islam bisher planlos gegenüber. Es wird Zeit aus den Fehlern zu lernen. Ein Gastbeitrag von Ahmad Mansour und Cem Özdemir.
Worldcrunch, 30. Juli 2016
Can we accept cultural „sensitivities“ as an excuse for undemocratic behavior? Can we accept a Muslim father not shaking the hand of his child’s teacher because she is a woman? Yes, it’s all connected to recent terror attacks…
Die Welt, 16. Juli 2016
Der alltägliche, traditionelle Islam birgt viele Keimlinge in sich, aus denen im passenden Gewächshaus eine extreme Interpretation aufblühen kann. Das betrifft den IS, aber auch die AKP und Hamas.
Tagesspiegel, 16. Juli 2016
Der Psychologe Ahmad Mansour erklärt im Interview, warum die Politik bislang kein Konzept für den Kampf gegen die Radikalisierung von Jugendlichen hat – und welche Schuld die Islamverbände trifft.
TAZ, 9. Juli 2016
Das linksliberale Spektrum tut sich schwer mit kritischen Muslimen. Es erklärt sich zum Beschützer konservativer Muslime und macht sie so zu Opfern.
Die Zeit, 25. November 2015
Muslime weltweit verurteilen die Anschläge in Paris – im selben Atemzug klagen sie über das viel größere Leiden der Muslime. Sie sollten lieber Verantwortung übernehmen.