Auf de, Hofgut Hopfenburg gleicht keine Unterkunft der anderen. Nostalgische Schäferwagen, bunte Zirkuswagen, gemütliche Jurten oder authentische Tipis – jede erzählt ihre eigene Geschichte. Wir übernachten im Tiny House. Es ist zwar nicht ganz so urig wie die historischen Wagen, dafür deutlich geräumiger, modern eingerichtet und mit eigener Toilette ausgestattet. Gerade mit Kleinkind ist das für uns der perfekte Mix aus Abenteuer und Komfort.
Mit gemütlicher Holzverkleidung und warmen Betten fühlt es sich trotzdem an, als würde man bei einer Kindheitsfreundin übernachten. Wer es ursprünglicher mag, findet in den Schäfer-, Zirkus- und Heidewagen genau das richtige Maß an Nostalgie. Für noch mehr Draußengefühl gibt es Jurten, Safarizelte und Tipis, in denen sich das Übernachten unter freiem Himmel so richtig zelebrieren lässt. Egal, für welche Unterkunft du dich entscheidest: Was alle gemeinsam haben, ist das Gefühl, für eine Weile wieder Kind sein zu dürfen.

Hofleben genießen
Der Hof der Hopfenburg ist kein Hotel, sondern ein Erlebnisort samt Bauernhof. Am besten startet der Tag im Hofcafé, das liebevoll zubereitetes Frühstück und regionale Spezialitäten vom selbstgemachten Müsli bis zum Alblinsenbrot in der großen Scheune serviert. Wer später Lust auf mehr bekommt, schaut im Hofladen vorbei. Dort warten hausgemachte Produkte, Gemüse aus der Region, frisches Brot und kleine Mitbringsel – ideal, um ein Stück Schwäbische Alb mit nach Hause zu nehmen. Ein besonderes Highlight ist das historische Backhaus, in dem immer wieder Veranstaltungen rund um besondere Holzofenbrote, schwäbische Spezialitäten und süße Leckereien stattfinden. Wir genießen wunderbar frische Pinsa, bei der man die Qualität der lokalen Lebensmittel wirklich schmeckt.
Was ich am Glamping so mag? Dass man ziemlich schnell runterkommt. Raus aus dem Alltagstrott, rein in einen Ort, an dem plötzlich alles ein bisschen langsamer läuft. Die Hopfenburg erinnert daran, wie wenig es manchmal braucht. Keine spektakulären Attraktionen, keine Dauerbespaßung. Stattdessen Trampoline, Rutschen, Feuerstellen, neugierige Esel, gemütliche Rinder und ganz viel Platz zum Toben. Kinder finden ihr eigenes Abenteuer, während Erwachsene langsam entschleunigen.
Als die Sonne langsam untergeht, sitzen wir noch lange draußen vor unserem Tiny House. Fernab der Städte wird der Himmel richtig dunkel – perfekt, um Sternschnuppen zu beobachten. Zwischen Grillenzirpen und Lagerfeuerstimmung vergeht der Abend ganz ohne Bildschirm und Termindruck. Einer dieser Urlaubsmomente, die noch lange im Kopf bleiben.


Gut ausgeschilderte Wege führen rund um das Hofgut durch Wiesen, an Obstbäumen vorbei und entlang kleiner Wälder. Wer einfach die Ruhe genießen möchte, kann auf einer Bank sitzen, die frische Luft einatmen und den Blick über die sanften Hügel schweifen lassen – das ist vielleicht der schönste Moment des Tages.
Das nahe gelegene Biosphärenzentrum Schwäbische Alb bietet einen faszinierenden Einstieg in die Besonderheiten der Region: Mit stimmungsvollen Installationen, interaktiven Elementen und eindrucksvollen Natur- und Kulturräumen taucht man spielerisch in die drei typischen »Sphären« der Alb ein: geheimnisvolle Höhlen, weite Hochflächen und tief eingeschnittene Täler.
Wer etwas mehr unternehmen möchte, findet rund um die Hopfenburg viele familienfreundliche Ausflugsziele. An warmen Tagen lohnt sich ein Besuch im Münsinger Freibad. Ein echtes Highlight ist außerdem das märchenhaft auf einem Felsen gelegene Schloss Lichtenstein. Mit kleinen Kindern empfehlen wir besonders die Bärenhöhle: Sie ist überschaubar, kann ganz entspannt im eigenen Tempo besichtigt werden und ist auch für Kleinkinder gut machbar. Direkt daneben lädt der Freizeitpark Traumland mit Karussells, Spielplätzen und Fahrgeschäften zu einem entspannten Familiennachmittag ein.


Noch mehr außergewöhnliche Unterkünfte wie das Hofgut Hopfenburg findest du in meinem Buch Glamping in Deutschland. Darin stelle ich besondere Orte vor, an denen nicht Luxus im Vordergrund steht, sondern Natur, Ruhe und unvergessliche Übernachtungen mit Charakter.

Vergesst die klassischen Postkartenmotive! Leeds, das ungezähmte Herz von West Yorkshire, punktet nicht mit royalem Kitsch, sondern mit einer packenden Mischung aus industriellem Erbe, pulsierender studentischer Energie und ehrlichem nordenglischen Charakter. Ein Citytrip für alle, die das echte, unverstellte England suchen.

Wer den Norden Englands bereist, sucht oft nach rauer Romantik, grünen Hügeln und geschichtsträchtigen, fast musealen Städten. Leeds nimmt all diese Erwartungen, wirft sie elegant über den Haufen und packt noch eine gewaltige Schippe obendrauf. Mein Empfang in der Metropole West Yorkshires hätte dabei kaum authentischer – oder sagen wir: filmreifer – sein können: Kaum war ich aus dem Zug gestiegen und hatte die ersten Schritte in der Stadt gemacht, stand ich unfreiwillig mitten in einer Polizeifestnahme. Ein junger Taschendieb war wohl auf frischer Tat ertappt worden. Das Erstaunliche daran? Trotz Blaulicht, Uniformen und einer kleinen Menschentraube lief die gesamte Szene so unaufgeregt und tiefenentspannt ab, dass ich die Situation erst richtig registrierte, als ich fast schon mittendrin stand.
Ja, Leeds kann stellenweise kantig, direkt und ungeschminkt wirken. Aber genau hier liegt das Geheimnis: Die Stadt verstellt sich für niemanden, sie ist echt und besitzt ein nordenglisches Selbstbewusstsein, das einen sofort mitreißt.
Beim ausgiebigen Streifzug durch die Straßen begegnet man der industriellen Vergangenheit der Stadt auf Schritt und Tritt. Einst schlug hier das stolze, rußige Herz der britischen Textil- und Wollindustrie. Obwohl diese Ära der rauchenden Schornsteine längst Geschichte ist, bleibt sie im Stadtbild allgegenwärtig und bildet das architektonische Fundament. Massive Backsteinfassaden, historische Fabrikgebäude und riesige, gusseiserne Fensterfronten dominieren die Kulisse.
Das Geniale an Leeds ist jedoch der Umgang mit diesem Erbe: Die Stadt versteckt ihre Wurzeln nicht schamhaft, sondern nutzt sie mit kreativer Energie völlig neu. Alte, ehemals düstere Lagerhallen haben sich in stylische Bars verwandelt, aus den Werkstätten der Arbeiter wurden hippe Lofts und Wohnungen, und brachliegende Industrieflächen dienen heute als lebendige Kulturräume.
Ein Städtetrip nach Leeds lebt deshalb nicht von klassischen, starren Sehenswürdigkeiten, sondern von den Momenten im Hier und Jetzt: Vom permanenten, lebendigen Stimmengewirr auf den Straßen, das gefühlt an jeder Straßenecke von talentierten Straßenmusikern untermalt wird. Vom unverkennbaren, lauten Rufen der Marktschreier auf den historischen Märkten. Und von dem pulsierenden Gefühl, dass diese Stadt niemals stillsteht und ständig im Wandel begriffen ist.
Wer durch das Zentrum wandert, merkt schnell, dass Leeds neben dem rauen Fabrik-Charme noch eine ganz andere, fast majestätische Seite hat. Die Stadt beheimatet einige der prächtigsten viktorianischen Einkaufspassagen (die sogenannten Arcades) ganz Großbritanniens. Mit ihren prunkvollen Glasdächern, Mosaikböden und eleganten Schmiedeeisengittern versprühen Orte wie die Victoria Quarter den Luxus des 19. Jahrhunderts.
Nur wenige Meter weiter steht man wieder im modernen Leben. Dieser harte Kontrast zwischen altehrwürdiger Industriearchitektur, viktorianischer Eleganz und hypermodernen Glasbauten verleiht Leeds eine visuelle Dynamik, an der man sich kaum sattsehen kann.

Auch wenn Leeds sich nicht primär über die klassischen Postkarten-Sehenswürdigkeiten definiert, hat die Stadt für Kulturreisende so einiges im Gepäck. Neben der imposanten Town Hall ist das direkt am Wasser gelegene Royal Armouries Museum ein absolutes Highlight. Die dortige Sammlung von Waffen und Rüstungen aus verschiedenen Epochen und Ländern ist schlichtweg legendär – spannende Live-Vorführungen und wechselnde Sonderausstellungen inklusive. Wer es etwas kompakter mag, spaziert rüber zum Leeds City Museum, das einen wunderbar zugänglichen Überblick von der Stadtgeschichte über die Naturkunde bis hin zur Antike bietet. Kunstliebhaber steuern dagegen die Leeds Art Gallery an, die mit einer sorgsam kuratierten Auswahl britischer Meisterwerke vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart begeistert.

Was mich an Leeds aber am meisten fasziniert, sind die genialen Brüche im Stadtbild. Das Victoria Quarter mit seinen filigranen Glasdächern und aufwendig restaurierten Fassaden versprüht eine fast meditative Eleganz. Ganz in der Nähe wartet das nächste architektonische Juwel: die Corn Exchange. Unter ihrer gigantischen Glaskuppel haben sich heute charmante kleine Boutiquen und gemütliche Cafés eingenistet – ein echtes Mekka für kreative, unabhängige Independent-Labels. Ich konnte dort selbst nicht widerstehen und habe mir ein handgefertigtes, ziemlich cooles Skelett-Lesezeichen aus Leder gegönnt, das mich seither bei jedem Buch aufs Neue freut.
Nur ein paar Minuten weiter zeigt sich Leeds auf dem Kirkgate Market wieder von einer völlig anderen, ungeschminkten Seite. Als einer der größten überdachten Märkte Europas pulsiert hier das echte Leben: In der riesigen, traditionellen Markthalle geht es absolut bodenständig und wuselig zu. Zwischen Fleisch-, Fisch- und Stoffständen herrscht ein dichtes, lautes Treiben – hier wird noch ohne große Inszenierung gerufen, gefeilt und probiert. Und der Clou? Direkt auf der anderen Seite des Marktes dockt ein ziemlich smarter, cleaner Food Court an, der mit modernen Street-Food-Konzepten um die Ecke kommt. Genau diese Kombination aus Tradition und Trend ist einfach typisch Leeds.
Wer nach so viel Trubel etwas durchatmen möchte, wird überrascht sein, wie viel Grün die Stadt bereithält. Mit dem Roundhay Park besitzt Leeds nämlich einen der größten Stadtparks ganz Europas. Mit seinen riesigen Wiesen, idyllischen Seen und liebevoll angelegten Gartenbereichen fungiert er als das grüne Wohnzimmer der Region. Besonders am Wochenende mutiert der Park zum absoluten Lieblingstreffpunkt für ausgiebige Picknicks, lange Spaziergänge und entspannte Stunden im Freien. Ganz in der Nähe ist auch das Tropical World, eine Mischung aus Gewächshaus, Tieranlage und Mini-Regenwald. Zwischen Palmen, Schmetterlingen und tropischer Wärme vergisst man schnell, dass man eigentlich in Nordengland ist.

Diese unbändige, kreative Dynamik verdankt Leeds vor allem seinen zehntausenden Studierenden. Gleich mehrere renommierte Hochschulen – darunter die University of Leeds, die Leeds Beckett University und die Leeds Arts University – bringen junge Menschen aus aller Welt in die Stadt und prägen das soziale Leben nachhaltig. Da es keinen isolierten, abgesperrten Campus am Stadtrand gibt, sondern die Institute mitten im lebendigen Stadtgefüge integriert sind, verschmelzen Lernen, Wohnen und Feiern zu einem fließenden Übergang. Besonders in den studentisch geprägten Vierteln wie Hyde Park oder Headingley spürt man diese lebendige, nimmermüde Atmosphäre rund um die Uhr.
Mein persönlicher Geheimtipp für den maximalen Authentizitäts-Faktor: Wer tief in dieses studentische Lebensgefühl eintauchen möchte, übernachtet einfach in einem echten Studentenwohnheim! Während der Semesterferien werden die Zimmer oft überraschend günstig als Hotelunterkünfte an Reisende vermietet. Ich habe mir dieses urbane Experiment nicht entgehen lassen und ein Zimmer unweit der Civic Hall und des Leeds City Museum bezogen. Zugegeben, die Einrichtung ist recht spartanisch und funktional – aber die Erfahrung, morgens im typischen Uniflair aufzuwachen, ist es absolut wert. Nach einer langen Nacht führt der Weg direkt in den legendären Wetherspoons-Pub „The Cuthbert Brodrick“ direkt am zentralen Millennium Square. Für alle, die dieses britische Phänomen noch nicht kennen: Wetherspoons ist eine landesweite Pub-Kette, die ein echtes Kult-System für sich ist. Hier herrscht eine ganz eigene, wunderbar demokratische Atmosphäre. Man bekommt hier einfach alles, was das Herz begehrt und den Magen füllt – das traditionelle, deftige English Breakfast um 9 Uhr morgens, den schnellen Burger um 12 Uhr mittags oder ein scharfes Curry am Abend. Das Beste daran sind die Bier- und Getränkepreise, die oft fast auf unterem Supermarkt-Niveau liegen. Genau das macht diese Pubs zum generationenübergreifenden, gemütlichen Wohnzimmer der Stadt, in dem Studenten, Arbeiter und Senioren ganz selbstverständlich nebeneinandersitzen.
Studentenflair auf ganz andere Weise gibt es in Oxford. Hier geht es zu meinen Oxford-Guides.
Marbella ist ein Ort, der sich nicht auf den ersten Blick vollständig erschließt. Zwischen Meer, Palmen und dem Licht Andalusiens entsteht schnell ein Gefühl, das viele zunächst als Urlaub wahrnehmen – und später als mehr. Die Costa del Sol verbindet ein mildes Klima mit einer Lebensqualität, die sich nicht nur an freien Tagen entfaltet, sondern auch im Alltag trägt.
Wer länger bleibt, merkt schnell: Marbella funktioniert nicht nur als Reiseziel, sondern als Ort, an dem sich Leben neu strukturieren lässt. Infrastruktur, kurze Wege und ein internationales Umfeld schaffen eine Mischung, die weit über klassische Ferienorte hinausgeht.
In der Altstadt zeigt sich Marbella von seiner ruhigeren Seite. Enge Gassen, weiß getünchte Häuser und kleine Plätze erzählen von einer Vergangenheit, die bis heute spürbar ist. Hier geht es weniger um Tempo und mehr um Atmosphäre. Cafés öffnen sich zum Platz, Gespräche ziehen sich in die Länge, und selbst kurze Wege werden zu kleinen Entdeckungen.
Gerade dieser historische Kern macht deutlich, warum viele Besucher immer wieder zurückkehren – nicht wegen einzelner Sehenswürdigkeiten, sondern wegen des Gefühls, Teil eines gewachsenen Ortes zu sein.
Nur wenige Minuten entfernt verändert sich das Bild. Rund um den Yachthafen und entlang der Promenade zeigt sich Marbella international, lebendig und offen. Restaurants, Boutiquen und das ständige Kommen und Gehen schaffen eine Dynamik, die den Ort weit über Spanien hinaus bekannt gemacht hat.
Hier treffen sich Menschen aus unterschiedlichsten Ländern – und genau diese Mischung prägt den Charakter der Stadt bis heute.

Viele kommen für ein paar Tage – und bleiben länger als geplant. Was zunächst als Auszeit gedacht ist, entwickelt sich oft zu einer neuen Perspektive. Das Klima, die Nähe zum Meer und die entspannte Struktur des Alltags machen es leicht, sich schnell einzuleben.
Gleichzeitig bietet Marbella alles, was auch im Alltag zählt: internationale Schulen, medizinische Versorgung und eine gute Anbindung über den Flughafen Málaga. Dadurch entsteht ein Ort, der nicht nur für den Urlaub funktioniert, sondern auch für längere Aufenthalte.
Das Zusammenspiel aus mildem Klima und internationaler Gemeinschaft sorgt dafür, dass Marbella das ganze Jahr über lebendig bleibt. Während andere Ferienorte saisonal schwanken, bleibt hier ein stabiles Leben bestehen – mit Menschen, die nicht nur zu Besuch sind, sondern dauerhaft hier ihren Platz gefunden haben.
Diese Mischung schafft eine besondere Dynamik: offen, aber nicht hektisch, international, aber dennoch mit regionalem Charakter.
Wer länger bleibt, beginnt anders zu denken. Der Fokus verschiebt sich – weg vom Hotel, hin zum Alltag. Plötzlich werden Supermärkte, Cafés im Viertel oder der Blick vom Balkon wichtiger als die Nähe zum Strand.
In diesem Moment entsteht oft der Gedanke, Marbella nicht nur zu besuchen, sondern hier wirklich anzukommen. Auch das Interesse an Immobilien in Marbella wächst in genau solchen Phasen ganz natürlich.
Marbella verändert sich – langsam, aber spürbar. Neue Projekte entstehen, bestehende Strukturen passen sich an, und die Stadt entwickelt sich weiter, ohne ihren Charakter zu verlieren. Besonders die Möglichkeit, ortsunabhängig zu arbeiten, hat dazu beigetragen, dass viele Menschen länger bleiben oder regelmäßig zurückkehren.
Dadurch verschiebt sich auch die Nutzung des Ortes: Marbella wird nicht mehr nur als Ferienziel gesehen, sondern zunehmend als Lebensraum mit Perspektive.
Die gute Erreichbarkeit über Málaga verbindet die Region mit vielen europäischen Städten. Gleichzeitig bleiben die Wege vor Ort überschaubar, was den Alltag angenehm macht. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Costa del Sol für viele Menschen langfristig interessant bleibt.
Es ist nicht nur das Klima oder das Meer – sondern die Summe vieler Faktoren, die Marbella so besonders macht.
Marbella vereint scheinbare Gegensätze: Ruhe und Bewegung, Rückzug und Offenheit, Urlaub und Alltag. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Ortes. Wer hier Zeit verbringt, entdeckt oft mehr als nur ein Reiseziel – nämlich eine neue Perspektive auf das eigene Leben.
So wird aus einem Aufenthalt an der Costa del Sol für viele mehr als nur eine Reise – sondern der Beginn einer langfristigen Verbindung.

*enthält Werbung*
Marokko vereint Stadtleben, Bergluft, Meerblick und Wüstenstille. Dadurch bietet das Land Gruppenreisenden viele Möglichkeiten, ein einziges Land auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben. Jede Route ist anders, sodass Reisende je nach Reiseplan Königsstädte, Märkte, Dünen, Küstenstraßen und Dörfer entdecken können. Das Land ist außerdem von berberischer, arabischer und maurischer Geschichte geprägt, sodass jeder Halt der Reise eine neue Ebene verleiht. Für alle, die an Gruppenreisen nach Marokko teilnehmen, macht das gemeinsame Reiseerlebnis die täglichen Entdeckungen lebendiger, da Reisende Kultur, Abenteuer und Wüstenleben zusammen mit anderen erleben.
Marokko bietet Outdoor-Begeisterten viele Möglichkeiten zur Erkundung. Man kann auf Bergpfaden wandern, Wüstendünen durchqueren, durch Täler reiten, an der Küste surfen und in weiten offenen Landschaften campen. Das Land ist ideal für Reisende, die aktive Tage, wechselnde Landschaften und eine Mischung aus Natur und lokaler Kultur suchen. Im Folgenden finden sich einige Abenteuer, auf die man sich in Marokko freuen kann.
Die Sahara gehört zu den unvergesslichsten Outdoor-Erlebnissen einer Marokkoreise, besonders in der Nähe von Erg Chebbi. Hier sehen Reisende hohe goldene Dünen, die ihre Form verändern, wenn der Wind den Sand bewegt. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang werden zu ruhigen Momenten, die noch lange nach Ende der Reise im Gedächtnis bleiben, denn die Wüste bietet offene Weite und klares Licht.
In dieser Gegend können Reisende auf Kamelen durch die Dünen reiten, während das langsame Tempo Zeit lässt, die stille Landschaft auf sich wirken zu lassen. Später, wenn der Abend hereinbricht, können sie vor ihre Zelte treten und in einen klaren Nachthimmel blicken. Da es in der Wüste kaum Stadtlicht gibt, erscheinen die Sterne hell und nah. Dieser Teil der Reise ist schlicht, kann sich aber zutiefst besonders anfühlen, weil die Stille selbst Teil des Erlebnisses ist.
Obwohl Marokko für seine Wüste bekannt ist, können Reisende je nach Route auch das Hohe Atlasgebirge erleben. Im Sommer bleiben die Berge oft kühler als die tiefer gelegenen Regionen, während es im Winter oder frühen Frühling Schnee geben kann. Dieser Klimawechsel verleiht dem Land mehr Vielfalt, besonders für diejenigen, die frische Luft und weite Ausblicke mögen.
Darüber hinaus bietet Essaouira Reisenden die Möglichkeit, am Hafen entlangzugehen, blaue Fischerboote zu sehen und Zeit an den alten Stadtmauern zu verbringen. Da die Stadt an der Atlantikküste liegt, bietet sie eine langsamere Pause von den geschäftigen Städten im Landesinneren. Für Gruppen sorgt dieser Küstenstopp für Ausgleich, da sich die Reise von Märkten und Bergstraßen hin zu Meeresluft und offenen Straßen bewegen kann.
Marrakesch führt Reisende in eine der bekanntesten Medinas Marokkos ein. Die engen Gassen, Souks und Paläste schaffen ein starkes Gefühl für den Ort. Während Reisende durch die Altstadt gehen, sehen sie Handwerkskunst, Gewürze und lokale Waren und hören zugleich die Geräusche des täglichen Handels. Da die Medina voller Leben ist, bietet sie einen klaren Einblick darin, wie Geschichte und modernes Leben nah beieinanderstehen.
Casablanca zeigt eine andere Seite des Landes. Die Hassan-II.-Moschee, die am Atlantischen Ozean steht, gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Reisende haben die Gelegenheit, ihr kunstvolles Design zu sehen und zugleich die breiten Straßen, Cafés und modernen Viertel der Stadt wahrzunehmen. Daher zeigt Casablanca, wie Marokko Tradition und neues Stadtleben an einem Ort vereint.
Fès bietet Reisenden einen tiefen Einblick in die Vergangenheit Marokkos, denn seine Medina gehört zu den größten bewohnten mittelalterlichen Städten der arabischen Welt. Reisende gehen durch verwinkelte Gassen mit kleinen Geschäften, Gerbereien, Restaurants, Moscheen und alten Schulen. Dadurch ist Fès ein bedeutender kultureller Halt auf vielen Marokko Gruppenreisen.
Aït-Ben-Haddou ist ein weiteres Highlight, besonders für alle, die sich für alte Baustile interessieren. Diese UNESCO-Welterbestätte ist für ihre Lehmziegelhäuser, Türme und engen Durchgänge bekannt. Während Reisende durch den Ksar gehen, sehen sie, wie die Gebäude für Schutz, Familienleben und Verteidigung gestaltet wurden. Außerdem verleiht seine Rolle als Filmkulisse dem Ort für viele Besucher einen gewissen Wiedererkennungswert.
Da Marokko heiße Tieflandregionen, kühlere Berge und wechselnde Jahreszeiten hat, sollte das Packen einfach, aber durchdacht sein. Leichte Kleidung hilft an warmen Tagen, während eine Jacke für kühle Abende oder Bergregionen nützlich sein kann. Im Sommer benötigen Reisende Sonnenschutz, atmungsaktive Kleidung und bequeme Schuhe für Spaziergänge durch Medinas, Kasbahs und Wüstenwege.
Für Reisen im Frühling, Herbst oder Winter sind mehrere Kleidungsschichten hilfreich, da sich das Wetter zwischen den Regionen ändern kann. Ein Schal kann auch in der Wüste nützlich sein, wo Sand und Sonne stark sind. Darüber hinaus erleichtern robuste Wanderschuhe das Gehen durch Stadtgassen, alte Steinwege und unebenes Gelände.
Da Marokko starke kulturelle Traditionen hat, ist dezente Kleidung in Städten, Dörfern und religiösen Bereichen eine respektvolle Wahl. Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, hilft Reisenden, sich beim Besuch alter Medinas, Märkte und öffentlicher Orte wohler zu fühlen. Auch wenn Küstenregionen entspannter wirken können, ist einfache und gepflegte Kleidung dennoch eine kluge Wahl.
Auch respektvolles Verhalten ist wichtig. Reisende können in öffentlichen Bereichen ruhig sprechen, vor Nahaufnahmen von Menschen um Erlaubnis fragen und sich in belebten Märkten achtsam bewegen. Beim Besuch kultureller oder religiöser Stätten zeigt ruhige Aufmerksamkeit Respekt gegenüber dem lokalen Leben. Dadurch wird gemeinsames Reisen angenehmer, besonders wenn Gruppen Orte durchqueren, an denen der Alltag bereits sehr aktiv ist.
Marokko bietet Gruppenreisenden eine reiche Mischung aus Bewegung und Stille. An einem Tag kann der Klang eines Marktes im Mittelpunkt stehen, während ein anderer unter Wüstensternen endet. Unterwegs verleihen Städte, Dünen, Küste und alte Lehmmauern der Reise jeweils ihre eigene Bedeutung. Für alle, die sich für Gruppenreisen nach Marokko entscheiden, liegt der Wert nicht nur darin, berühmte Orte zu sehen, sondern auch darin wahrzunehmen, wie jede Umgebung das Tempo der Reise verändert.
]]>Unser Roadtrip durch Albanien war Teil einer größeren Sommerreise. Wir waren in Italien auf einer Hochzeit und haben im Anschluss die Elternzeit meines Mannes für einen Roadtrip genutzt. Dafür sind wir erst einmal über Nacht mit der Fähre von Italien nach Igoumenitsa im Norden von Griechenland gefahren. Von dort sind wir direkt weiter nach Albanien und anschließend weiter nach Montenegro, Kroatien, Slowenien und Österreich zurück nach Deutschland. Insgesamt waren wir sieben Wochen on Tour, hätten uns aber ehrlich gesagt noch viel mehr Zeit gelassen.
Du hast auch Lust auf einen Albanien Roadtrip? Dann ist dieser Artikel für dich! Wir haben hier gesammelt unsere Eindrücke und Tipps unserer Sommerreise!
Hier findest du unsere Route, Unterkünfte, Tipps und persönliche Eindrücke.
Albanien Roadtrip: Überblick über unsere Reise
Reisezeit
Wir waren Ende Juni in Albanien. Es war heiß und voll, eben typisch Ferienzeit. Aber trotzdem fanden wir die Atmosphäre überall super entspannt. Wenn wir noch einmal eine Reise planen würden, kämen wir wohl eher Ende Mai / Anfang Juni oder ab Ende August. Die Ferienproblematik kennen wir ja aus allen Urlaubsregionen, vor allem am Meer.
Reisedauer
Unsere Reisezeit von zehn Tagen in Albanien war super. Da wir ja mit der Fähre im Süden angekommen sind, mussten wir die Strecke nur einmal fahren. Wer am Ende wieder zurück muss, sollte vielleicht ein paar Tage mehr einplanen.
Sicherheit / Straßenbedingungen / Allgemeines
Wir haben uns überall super sicher gefühlt. Die Leute waren alle freundlich und kinderlieb. Wir haben nette Gespräche geführt und waren überrascht, wie gut wir mit Englisch durchgekommen sind. In den touristischen Regionen spricht wirklich so gut wie jeder richtig gutes Englisch!
Hinweis zu Städtenamen:
Ich habe hier die deutschen Namen verwendet. So schreibe ich etwa von Himara, auf Albanisch heißt die Stadt Himarë. Man findet beide Bezeichnungen.
Albanien boomt aktuell stark. Es war viel los, es wird viel gebaut, aber die Stimmung ist noch weit entfernt von Touristenüberdruss. Im Gegenteil: Wir hatten das Gefühl, überall gern gesehene Gäste zu sein. Mein Fazit: Wir waren absolut positiv überrascht und würden gerne wiederkommen.
Die Straßen waren mancherorts etwas holprig, aber insgesamt alles machbar. Was Mietwagen vor Ort angeht, können wir nicht viel sagen, da wir mit dem eigenen Auto unterwegs waren.
Noch ein paar Tipps für einen Albanien Roadtrip mit Kind: Wir hatten für unsere Kleine ein Pop-up-Strandmuschel dabei. Super praktisch! UV-Badekleidung, Kühltasche und eine Extra-Portion Sonnencreme. (Die Links sind Affiliate Links). Im Auto war unser Sonnenschutz für die Autofenster Gold wert und an Bespaßung hat e sauch nicht gefehlt. Lilith liebt besonders dieses Quiet Book.

Start- oder Endpunkt eines Albanien-Roadtrips: Saranda
Saranda ist eine lebendige Küstenstadt im Süden Albaniens mit direktem Blick auf die griechische Insel Korfu. Entlang der Promenade reihen sich Cafés, Restaurants und Bars, während kleine Buchten und Strände die Umgebung prägen. Saranda eignet sich perfekt als Basis, um den Süden des Landes zu erkunden – sowohl kulturell als auch landschaftlich.
Wir waren nur für einen kurzen Abstecher und ein Mittagessen in Saranda, bevor wir in unsere Unterkunft in Ksamil einchecken konnten. Wir sind an der Strandpromenade entlanggebummelt und haben in einem hippen Restaurant zu Mittag gegessen. Unser Eindruck: ein lebhaftes Küstenstädtchen mit Hafen, Riesenrad und vielen Restaurants. Sicher eine gute Basis im Süden.

Restaurant-Tipp:
Ausflüge:


Postkartenidylle in Ksamil
Ksamil ist einer der bekanntesten Badeorte Albaniens, berühmt für sein türkisfarbenes, glasklares Wasser und die kleinen vorgelagerten Inseln. Der Ort ist besonders im Sommer sehr beliebt. Hier findest du fast karibisch blaues Wasser und ideale Bedingungen zum Schwimmen und Schnorcheln für die ganze Familie.
Die Atmosphäre würde ich als quirlig beschreiben: Aus den Lautsprechern der Restaurants dröhnt Clubmusik, am Strand sonnen sich Familien. Stylische Tagesbetten und Schirme mit Bast- und Makramee-Deko verströmen Boho-Ibiza-Vibes. Ein Restaurant reiht sich ans nächste: Von einfachen Grillrestaurants bis zu eleganten Fischrestaurants am Strand gibt es alles.
Am liebsten sind wir einfach am Wasser entlang spaziert, haben die verschiedenen Strände erkundet, zwischendurch mal ins Wasser gehüpft oder einen Drink im Schatten genossen. So lassen sich die Tage wunderbar entschleunigt verbringen.
Fazit: Wer Ruhe sucht, ist hier falsch, aber wir mochten die Atmosphäre trotzdem und haben uns für 2–3 Tage wirklich wohlgefühlt.
Schönste Strände
Restaurant-Tipp
Unterkunft

Ausflüge und Sehenswürdigkeiten
Archäologische Stätte Butrint
Butrint ist eine beeindruckende antike Stadt und UNESCO-Weltkulturerbe, eingebettet in einen Nationalpark mit Lagunen, Wäldern und archäologischen Schätzen, nur einen Katzensprung von den Stränden in Ksamil entfernt. Die Ruinen erzählen von griechischer, römischer, byzantinischer und osmanischer Geschichte. Das Gelände ist weitläufig, man kann super spazieren und nebenbei die Ruinen erkunden.

Abstecher ins Landesinnere: Bergdorf Gjirokastra
Gjirokastër, auch „Stadt der Steine“ genannt, besticht durch die gut erhaltene osmanische Altstadt mit schiefergedeckten Häusern und engen Gassen. Hoch über der Stadt thront eine mächtige Burg mit weitem Blick über das Drino-Tal.
Wir fanden das Bergdörfchen total schön und hatten eine super nette, familiengeführte Unterkunft am Rande der Stadt. Wer mit dem Auto in die Stadt oder zur Unterkunft will, sollte den Weg gut recherchieren. Die Straßen sind teilweise super schmal und fast immer extrem steil. Wir haben nach einigen Nervenzusammenbrüchen meinerseits das Auto auf einem Parkplatz weiter unten stehen lassen und sind dann zur Unterkunft gelaufen – mit Sack und Pack und Kind bei extremer Hitze. Die Strapazen wurden aber schnell durch das pittoreske Örtchen vergessen.
Tipp: Von der Burg habt ihr nicht nur einen tollen Ausblick, wir fanden auch das Innere spannend. Ein Besuch lohnt sich.
Restaurant-Tipp:


Entlang der Riviera nach Himara
Himarë ist ein entspannter Küstenort an der Albanischen Riviera mit kristallklarem Wasser und einer Mischung aus albanischer und griechischer Kultur. Die Umgebung ist geprägt von Hügeln, Olivenhainen und traumhaften Buchten. An den Stränden säumen sich coole Bars, Boho-Cafés und Restaurants. Über dem Städtchen befindet sich eine Burgruine, von der aus man einen tollen Blick über die Buchten hat.
Schönste Strände
Restaurant-Tipps / Umgebung
Unterkunft:
Llogara Pass
Der Llogara Pass zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften Albaniens und markiert den Übergang zwischen der Adriaküste im Norden und der Ionischen Riviera im Süden. Auf etwa 1.027 Metern windet sich die Straße in spektakulären Serpentinen durch den Llogara-Nationalpark und eröffnet immer wieder weite Ausblicke auf das tiefblaue Meer, die Küstenlinie und die umliegenden Berge.
Während der Auffahrt verändert sich die Landschaft spürbar: Von mediterraner Küstenvegetation geht es hinauf in eine ruhige, fast alpine Welt mit Pinienwäldern. Der Pass ist nicht nur eine wichtige Verbindung zwischen Vlora und den Küstenorten wie Dhërmi und Himara, sondern auch ein Erlebnis für sich.


Küstenstadt Vlora
Vlora ist eine bedeutende Hafenstadt, wo Adria und Ionisches Meer aufeinandertreffen. Es herrschen Stadtvibes, die sich nach authentischem Wohnort anfühlen und nicht nur wie ein Ferienort. Entlang der Promenade reihen sich Cafés und Restaurants. Die Altstadt ist hübsch restauriert und dekoriert. Die Stadt hat historische Bedeutung für die albanische Unabhängigkeit und gilt als nördlicher Startpunkt der Albanischen Riviera.
Restaurant-Tipp:
Unterkunft:


Hauptstadt-Stopp: Tirana
Tirana ist eine lebendige, farbenfrohe Hauptstadt, in der Geschichte, Politik und modernes Stadtleben auf engem Raum zusammentreffen. Breite Plätze, bunt gestaltete Gebäude – mal modern, mal aus der Zeit des Kommunismus – und die ausgeprägte Café-Kultur prägen das Stadtbild. Besonders spannend ist Tirana für Besucher, die mehr über Albaniens Vergangenheit und seinen gesellschaftlichen Wandel erfahren möchten. Wir fanden es hier wirklich cool und wären gerne noch länger geblieben.
Lust auf eine Weinprobe? Hier findest du ein Wine Tasting in Tirana.
Unterkunft:
Tiarana Central Rooms: neu, stylisch, gute Lage
Kulturelle Tipps:


Richtung Norden: Shkodra
Shkodra liegt im Norden Albaniens nahe dem gleichnamigen See und gilt als kulturelles Zentrum der Region. Die Stadt ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Touren in die Albanischen Alpen und verbindet Geschichte, Natur und eine entspannte Atmosphäre. Wir haben nur einen kurzen Abstecher zum See gemacht, bevor wir weiter nach Theth gefahren sind.
Ausflug:
Unterkunft:


Finale in den Bergen: Theth
Theth ist ein abgeschiedenes Bergdorf im Herzen der Albanischen Alpen, bekannt für unberührte Natur. Umgeben von hohen Gipfeln, Wasserfällen und klaren Flüssen ist der Ort ideal für Wanderer und Naturliebhaber, die Ruhe und Ursprünglichkeit suchen. Uns hat es so gut gefallen, dass wir unbedingt nochmal kommen wollen.
Du willst nicht auf eigene Faust in die Berge? Dann findest du über Get Your Guide auch Tagestouren wie diese hier.
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Massagen sind mein „Gulity pleasure“. Das gönne ich mir gerne, dafür gebe ich auch gerne Geld aus. Für mich gibt es nichts Entspannenderes als eine Stunde durchgeknetet zu werden. Doch ich musste auch schon so einige Enttäuschungen verkraften. Thai-Massagen, die einfach nur weh tun, Räume, in denen man sich unwohl fühlt oder unpräzises Wischiwaschi. Damit du dir das sparen und dich auf eine tolle Massage freuen kannst, gibt es hier meine liebsten Orte für Massagen in Berlin von Mitte bis Köpenick.

In ihrer Praxis für Homöopathie und Ayurveda in Berlin-Charlottenburg bietet Heilpraktikerin Annemarie ganzheitliche Behandlungen mit einem besonderen Fokus auf Frauen jeden Alters an. Ein Schwerpunkt liegt auf traditionellen Ayurveda Massagen mit warmen Ölen, die Verspannungen lösen, das Nervensystem beruhigen und neue Energie schenken.
Besonders einfühlsam sind auch die Schwangerschafts- und Wochenbettmassagen, die den Körper in dieser besonderen Lebensphase unterstützen und für tiefe Entspannung sorgen. Ergänzend bietet Annemarie homöopathische Behandlungen sowie individuelle Ayurveda-Beratung an, um Gesundheit und Wohlbefinden nachhaltig zu fördern.
Sabrina schafft es auf behutsame und einfühlsame Weise alle Anspannung aus dem Körper zu streichen. Wiederholende Bewegungen, sanftes Umkreisen und eine angenehme Atmosphäre sorgen für Wohlbefinden auf ganzer Ebene.
Hier geht es zum vollständigen Erfahrungsbericht.
Ebenfalls dem Thema Ayurveda widmet sich die Surya Villa im Prenzlauer Berg. In der Villa gibt es Schwitzkäsen, einen Ruheraum und srilankanische Atmosphäre. Auch hier habe ich eine sehr sanfte und erholsame Massage genossen.
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Justine hat mich in ihrer zuckersüßen Wohlfühlhöhle, so nenne ich die Kellerräume einfach mal, total geflasht. Noch nie bin ich so glückselig aus einer Massage raus. Hier kann man auch den kleinen Spabereich für einen gemeinsamen Wellnesstag komplett mieten. Eine ganz große Empfehlung.
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Thai-Massagen und ich, das ist so eine Sache. Zu oft hat mir die Behandlung einfach nur höllisch weh getan. Nicht so im Yi Spa Berlin Mitte. Hier durfte ich eine ganz sanfte Royal Thai Massage erleben, die mich begeistert hat.
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Wer viel Sport macht oder körperliche Wehwehchen hat, der ist bei der Menschenhandwerkerin gut aufgehoben. Hier werden Verspannungen gründlich weggearbeitet. Ein netter Plausch ist inklusive.
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Das Sky Spa im Steigenberger Hotel am Kanzleramt ist wunderschön lichtdurchflutet. Die Saunen sind kleine Designhighlights und ich habe mich total wohlgefühlt. Die Massage hier war auch sehr entspannend und hatte genau den richtigen Druck für meinen verspannten Rücken.
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Wer Lust auf Sauna und Entspannung hat, aber nicht unbedingt eine Massage will, dem sei das Vabali ans Herz gelegt. Das Vabali in der Nähe des Hauptbahnhofs ist einfach nur wunderschön. Alles ist im balinesischen Stil gehalten mit Buddhafiguren und Holzschnitzereien. Es gibt zahlreiche Saunen und sogar Wasserbetten zum Ausruhen. Ich liebe das Vabali wirklich, auch wenn es etwas teurer ist. Mein Tipp: Komm am besten unter der Woche. Am Wochenende kann es sehr voll werden. Die Massage kann ich ehrlich gesagt nicht empfehlen. Sie war für meinen Geschmack etwas nichtssagend und abgespuhlt.
Hier geht es zum vollständigen Erfahrungsbericht.

An dieser Stelle muss noch ein Ort rein, einfach weil ich immer noch schockverliebt bin: Die Bleiche im Spreewald. Für diesen Ort fehlen mir fast schon die Worte. Soviel vorweg: Es ist sehr teuer. Kein Wunder, dass sich hier so einige Promis tummeln. Ich durfte die Bleiche besuchen und habe mich in Saunen, Schwimmbecken und Tagesbetten herumgetrieben. Zwar habe ich keine Massage getestet aber in Sachen Wellness darf die Bleiche einfach nicht fehlen. Vielleicht wäre das eine Idee für wirklich besondere Anlässe: Verlobung, Hochzeit, runder Geburtstag? Es lohnt sich.
Hier geht es zum vollständigen Erfahrungsbericht.
*Offenlegung: Ich wurde zum Testen der Massagen eingeladen, im Gegenzug habe ich meine Erfahrungen auf dem Blog geteilt. Dabei schreibe ich nur meine ehrliche Meinung.
]]>Ich liege auf dem großen weichen Sitzsack und lese. Besser gesagt, ich versuche es. Doch immer wieder merke ich, wie ich zwar die Wörter aneinanderreihe, den Inhalt aber gar nicht mitbekomme. Mein Blick schweift zum Fenster nach draußen auf die Berge, doch mit den Gedanken bin ich bei Mann und Kind, die gerade auf dem Rückweg nach Hause sind. Die Kleine hat die ganze Herfahrt geschlafen, also wird sie auf der Rückfahrt sicher wach sein und das kann ziemlich anstrengend werden. Doch genau darüber sollte ich mir jetzt keine Gedanken machen. „Kopf aus“, sage ich mir immer wieder, doch so richtig funktionieren will es nicht.
Ich bin für eine Nacht im Wellnesshotel. Mit Massage, Saunabereich und Ruhebereich mit fancy Schaukeln. Wie sehr habe ich mir das gewünscht! Eine Nacht durchschlafen, ohne Baby füttern. Zum Geburtstag haben mein Mann, Familie und Freunde zusammengelegt und mir diese Auszeit geschenkt.
Als Mann und Kind mich an der Rezeption verabschieden und viel Spaß wünschen, habe ich einen Kloß im Hals. Bei den Mitarbeiterinnen hinterlassen wir Eindruck: Dass Mama alleine hier bleibt und Papa mit Baby heimfährt, das hätte man hier auch noch nicht gehabt. „Die jungen Paare …“, sagt die Chefin halb bewundernd, aber mit einem verblüfften Kopfschütteln.

Den Willkommensdrink nehme ich auf der Terrasse ein. Die Sonne scheint wärmend auf mein Gesicht, doch der Wind ist noch kühl. Es dauert ein bisschen, bis mein Zimmer fertig ist. Ich werde ein wenig nervös, denn ich habe genau 24 Stunden und in die will ich so viel Wellness, Entspannung und Nichtstun wie möglich packen. Ich habe also keine Zeit!
Aber das Warten lohnt sich: Mein Zimmer ist riesig. Ich habe ein Upgrade bekommen und habe zusätzlich zur Dusche eine Badewanne. Eine Essecke mit Sitzbank und eine Sonnenliege auf dem Balkon laden zum Verweilen ein. Ich ziehe meinen Bademantel an und sehe so zumindest schon einmal aus, als wäre ich voll im Entspannungsmodus.
Auf dem Weg zum Wellnessbereich im Untergeschoss schaue ich noch flott an der Kuchentheke vorbei und nehme mir ein Ministückchen Schokokuchen und Bienenstich, schlinge die Stückchen schnell herunter, denn sie sind in der Halbpension inklusive, und gehe dann zum Wellnessbereich.
Ich habe eineinhalb Stunden bis zur Massage und verlaufe mich erst einmal, denn der Spa-Bereich, der sich auf mehreren Ebenen erstreckt, ist auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Es gibt moderne Ruheräume im Neubau, gemütliche Wasserbetten im alten Teil des Hotels, zwei Saunen und so viele Dampfbäder, dass ich sie gar nicht zählen kann. Sole-Grotte, Kräuter-Badl, alkoholfreies Bier zum Selbstzapfen. Ich arbeite mich von Raum zu Raum vor und veranstalte mehr einen Wellnessmarathon als dass ich richtig zur Ruhe komme.
Ich sitze also im Wellnessbereich und merke, wie schwer es mir fällt, abzuschalten. Aber ich gebe mein Bestes. Irgendwann schlage ich mein Buch zu (keine Ahnung, was ich gelesen habe) und gehe zur Spa-Rezeption für meine Aroma-Massage. Während ich das hier schreibe, zieht mir wieder der Zitronenmelisse-Duft in die Nase. Während der 50-minütigen Massage kreist mein Gedankenkarussell weiter, doch die Geschwindigkeit nimmt ab. Immerhin.
Danach suche ich mir ein ruhiges Plätzchen auf einem Tagesbett und packe noch einmal mein Buch aus. Als sich Manu endlich meldet, dass sie zuhause angekommen sind, fällt es mir deutlich leichter, den Kopf auszuschalten. Die letzte Zeit vorm Abendessen schaffe ich es tatsächlich, ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Beim Abendessen wartet ein Vorspeisenbuffet und 3-Gänge-Menü. Als ich gerade am Buffet Antipasti auf den Teller schöpfe, werde ich angesprochen: „Vermissen Sie die Kleine schon? Das ist ja so toll! Also alleine die Idee von ihrem Mann, da können Sie wirklich dankbar sein. Das ganze Hotel spricht davon.“ Ich bejahe und lächle. Klar, ich bin dankbar, aber mir stößt das Ganze auch ein wenig auf. Ich habe mir diese Auszeit explizit gewünscht, denn ich trage die Haupt-Care-Arbeit und habe mir diese Auszeit einfach verdient und darf sie auch einfordern. Und ja, mein Mann gönnt sie mir von Herzen. Ich bin sehr dankbar, dass das möglich ist und Manu organisiert hat, dass mir Freunde und Familie gemeinsam diese Nacht zum Geburtstag schenken. Aber dieser Unterton von „Toll, dass ihr Mann Ihnen das gönnt“, stört mich. Ich weiß, dass das nett gemeint war. Und Manu sagte ganz richtig: „Seh dich einfach als gutes Beispiel“ aber mich bringen solche Aussagen und das Gefühl, dass ich als Mama schon ganz schön viel einfordere, statt demütig und dankbar zu sein, schon zum Grübeln.
Am Abend wollte ich eigentlich noch einmal in die Badewanne, wollte eine Gesichtsmaske auftragen und mich von einem Film bei Schokolade oder Chips berieseln lassen, doch die Wahrheit ist: Ich bin so müde, dass ich ziemlich rasch einschlafe.
In der Nacht werde ich oft wach. Mein Körper weckt mich im Schlafrhythmus meiner Tochter. Etwas gerädert stehe ich auf und gehe frühstücken. Ich brauche dringend Kaffee. Nachdem ich ausgiebig und ganz in Ruhe gegessen und meinen heißen (!) Kaffee getrunken, nutze ich die letzten Stunden vorm Check-out im SPA. Irgendwie schaffe ich es erst jetzt, in den Entspannungsmodus zu kommen. Ich lese gemütlich auf der Schaukel, lasse mir auf der Liege am Pool die Sonne auf die Beine scheinen und setzte mich noch einmal in das Kräuterbad, wo ich die würzige Luft ganz bewusst einatme. Wie gerne würde ich noch ein paar Stündchen bleiben!
Als mich schließlich Mann und Kind wieder einsammeln, habe ich beim Anblick des breiten Grinsens meiner Tochter wieder einen Kloß im Hals. Ich habe sie vermisst, aber ich bin stolz, dass ich meine Pause eingefordert habe und sie so gut ich eben konnte genutzt habe, auch wenn es mir deutlich schwerer gefallen ist, als ich dachte. Ja, ich bin dankbar, dass mein Mann mir diesen Tag gegönnt hat. Aber ich bin viel dankbarer, dass wir versuchen, uns so gut es geht gegenseitig zu entlasten, einander Freiräume freizuschaufeln und Pausen zu ermöglichen. Und das sollte nicht so aufsehenerregend sein, sondern selbstverständlich. Und noch einmal in aller Deutlichkeit: Ich als Mama darf Pausen einfordern. Ich muss sie mir nicht mal verdienen.
]]>Fuerteventura – die Insel der endlosen Strände, faszinierend kargen Landschaften und atemberaubende Ausblicke über Felsen und das Meer. Aber ist sie auch ein ideales Reiseziel mit Baby? Wir haben uns vorab Sorgen gemacht wegen des Windes und der Flugdauer. Doch jetzt können wir sagen: Das hat richtig gut geklappt! Ich zeige dir unsere liebsten Orte und verrate dir noch ein paar Tipps für Reisen mit Baby, die uns geholfen haben.


Unsere Reise beginnt im Süden der Insel, in einem Hotel in Janida. Für die ersten beiden Tage wollen wir uns keinen Stress geben und haben uns in einem der zahlreichen Hotels eingebucht. Doch da uns direkt die Reiselust überkommt, machen wir am zweiten Tag einen Ausflug in den Süden. Morro Jable ist der touristische Hotspot im Süden der Insel und das merkt man auch. Hier gibt es nicht nur eine gut ausgebaute Infrastruktur mit zahlreichen Restaurants und Geschäften, sondern mit den Playa del Matorral auch eine gefühlt endlos langen Strand zum (Sonnen-)Baden. Der feinsandige Strand ist perfekt für Familien mit kleinen Kindern – wäre da nicht Wind, der uns heute besonders um die Ohren bläst. Aber es gibt windgeschützte Sonnenliegen, falls man länger bleiben möchte. Oder ihr macht es wie wir: Wir haben einen ausgedehnten Strandspaziergang vom Leuchtturm gen Süden gemacht und das Baby in der Trage vor Wind und Sonne geschützt.


Den Rest unseres Urlaubs verbringen wir mit Freunden in einer Unterkunft im Norden von Fuerteventura. Auf der Fahrt dorthin planen wir ein paar Zwischenstopps ein, um mehr von der Insel zu sehen. Der Aussichtspunkt Mirador Astronómico de Sicasumbre liegt etwas höher in den Bergen und bietet einen spektakulären Panoramablick über die Insel. Infotafeln klären über die Entstehung der Insel und auch über die Ureinwohner auf. Das finde ich besonders interessant! So wird erklärt, dass die Berge bei den Ureinwohnern als Orte zwischen Himmel und Erde als heilig galten. Auch hier weht ein starker Wind, doch wir wechseln uns einfach ab: Während einer mit dem Baby am Auto bleibt, kann der andere fix die Aussicht bewundern.




Der für mich schönste Ort auf der Insel ist das kleine Fischerdorf Ajuy mit seinem berühmten schwarzen Strand und den beeindruckenden Höhlen. Der dunkle Sand und die raue Brandung sind einfach besonders und der Blick von oben auf den schwarzen Sand ist spektakulär. Mit dem Kinderwagen kommt man hier nicht weit, aber wer wie wir mit der Trage unterwegs ist, kann selbst die Höhlen mit etwas Trittsicherheit und Vorsicht erkunden. Hier findet man auch die beliebten Streifenhörnchen, die sich von den Touristen füttern lassen und sich im Gegenzug bereitwillig für Fotos in Szene setzen.



Für den weiteren Weg nach Norden fahren wir durch das Gebirge nach Betancuria, der ehemaligen Hauptstadt Fuerteventuras. Die kurvigen Straßen dorthin bieten immer wieder grandiose Ausblicke und versüßen uns die Fahrt, vorausgesetzt man hat kein Problem mit Serpentinen. Wir genießen die Aussicht, Lilith verschläft die Fahrt im Kindersitz. Betancuria selbst wirkt heute verschlafen, aber man kann erahnen, dass es hier auch gerne mal voll werden kann, wenn die Touristenbusse kommen. Wir wollen erst im Casa de la Quesos etwas zu Mittag essen, finden dann aber Preise und Service doch nicht so überzeugend und gehen weiter zu La Sombra. Und das hat sich gelohnt. Wir sitzen in einem kleinen tropischen Garten unter Palmen, schlürfen Eistee und lassen uns Käse und Nachos schmecken. Eine richtige kleine Oase! Danach schlendern wir noch ein bisschen durch die Gassen, so richtig viel zu sehen gibt es dann aber allerdings auch nicht. Für einen kleinen Zwischenstopp lohnt sich Betancuria aber allemal.



El Cotillo, ein charmantes Fischerdorf an der Nordwestküste, ist unser Zuhause für den Rest des Urlaubs. Die Strände rund um das Dörfchen sind atemberaubend schön, das Wasser türkisblau. Wir genießen unsere Morgenrunden an der Küste und den Sundowner am Hafen. Unsere Spaziergänge für die Schläfchen zwischendurch sind so schön und ich vermisse sie zurück zuhause ganz besonders. Zahlreiche Restaurants locken mit frischem Fisch, wir haben leckere Tapas in einer urigen Bar namens Tapas Bar Los Cazadores gegessen und im Triton’s Coffee Lab eine Coworking-Session eingelegt.
In Richtung Süden spazieren wir an der Steilküste entlang, wo zahlreiche Camper ihre Vans mit grandiosem Ausblick parken und Surfer in den Wellen ihr Glück versuchen. Vorbei am Torro del Toston ist der Play del Castillo für mich einer der schönsten der ganzen Insel. Wer in Richtung Norden läuft, kann bis zum Leuchtturm wandern.


Für ein kleines Abenteuer wagen wir uns mit Baby zum Vulkan Calderón Hondo, einem der am besten erhaltenen Vulkane der Insel. Statt dem direkten Aufstieg wählen wir den Rundweg, der uns in knapp 9 km erst am Vulkan vorbei und dann zum Krater führt. Oben angekommen, werden wir mit einem spektakulären Blick in den Kessel und über die Lavalandschaft belohnt. Ein einzigartiges Erlebnis für Naturliebhaber und auch absolut mit Tragebaby machbar. Wer nicht wandern möchte, kann entweder am unteren Parkplatz parken und den 3 km langen Weg wählen oder nach oben fahren und fast direkt am Vulkan parken. Dann ist es nur ein kleiner Marsch zum Kraterrand.



Das Städtchen Corralejo bildet das touristische Zentrum im Norden. Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten zu Shoppen und Restaurants und Cafés. Wir spazieren erst einmal eine Runde am Hafen entlang und blicken dabei auf die kleine Insel Lobos und auf Lanzarote. Zum Mittagessen gehen wir ins Baobap, ein kleines veganes Restaurant mit wirklich leckerem Essen und riesigen Portionen. Wir hatten einen Burger und die gebackene Aubergine und fanden beides super lecker. Klare Empfehlung!
Südlich der Stadt erstrecken sich die beeindruckenden Sanddünen im Naturpark Dunas de Corralejo. Die weitläufigen Dünen laden zum Spazieren ein, das Meer zum Baden. Hier lässt es sich aushalten! Vor allem zum Sonnenuntergang ist das Licht einfach magisch schön.



Wer auch auf schaurig-schöne Reiseziele steht wie ich, kann einen Zwischenstopp in La Florida machen. Hier stehen am Straßenrand alte verfallene Bauernhäuser, die zum Umherstreifen und Fotografieren einladen. Hier bin ich in meinem Element und wandere mit der Kamera umher während das Baby im Auto schläft und Papa ein wenig Pause hat.
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Beim Reisen mit Baby stellt sich oft die Frage, ob ein Koffer oder ein Rucksack die bessere Wahl ist. Ich war bisher immer Team Rucksack und hatte bisher nicht einmal einen Koffer. Mit dem Backpack war ich zwei Monate in Indien, in Thailand und auch im Oman. Doch jetzt mit Baby ist ein Rucksack einfach zusätzliches Gewicht, was man tragen muss und ein Koffer wirklich praktisch. Ich schaffe es sonst minimalisitisch zu packen, aber mit Baby tun sich hier ganz andere Dimensionen auf. Wir nehmen unsere Pre-Milch mit, brauchen Fläschchen, Schlafsack, Spielsachen und sogar unserern Wasserkocher mit Temperaturanzeige schleppen wir mit. Ich sag euch, da kommt man mit dem Rucksack schnell an die Kapazitätsgrenze. Grade bei der ersten Reise mit Baby packt man doch lieber etwas mehr ein, als etwas zu vergessen. Also entscheiden wir: Ein Koffer muss her.
Passend für die erste Flugreise mit Baby ist der Level8 Voyageur bei uns eingezogen. Schon optisch bin ich hin und weg! Ich liebe die gelbe Farbe (und finde es am Gepäckband super praktisch, meinen Koffer schon von weitem erkennen zu können) und finde die Größe 28 mit 99 l optimal für unsere Bedürfnisse. Der Koffer ist ein wahres Platzwunder. Beide Seiten lassen sich praktisch mit dem Reißverschluss verschließen und so kann ich eine Hälfte mit Liliths Sachen packen und den Rest mit meinen. So ist alles schön sortiert und mit meinem Packing Cubes wunderbar verstaut.

Tolle Farbe, oder?

Falls du auf den Geschmack gekommen bist, dann kannst du beim Kauf eines Level8 Koffers mit meinem Code „Bezirzt15“ 15 % sparen!

Wir haben uns vor dem Flug viele Gedanken gemacht. Im Nachhinein natürlich viel zu viele. Hier sind ein paar Tipps aus unserer Erfahrung.

Warst du auch schon auf Fuerteventur, vielleicht sogar mit Kind? Was waren deine Erfahrungen? Schreib es gerne in die Kommentare!
Offenlegung: Den Koffer habe ich Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit Level8 bekommen. Ich kann ihn aber wirklich von Herzen empfehlen!
]]>Familienhotels sind teuer. Wer sich schon einmal auf die Suche gemacht hat, weiß: Zwei Nächte in Bayern oder Österreich können schnell so viel kosten wie eine Reise nach Thailand. Ich hatte ja keine Ahnung! Dabei brauchen wir eigentlich kein richtiges Familienhotel, da wir weder Betreuung noch Indoorspielplatz oder Kinderbuffet benötigen.


Wellness für Eltern, kinderfreundlich für die Kleine – geht das?
Ich tauche also tief in die Suche nach einem geeigneten Hotel ein. Wir wollen ein bisschen Wellness und ein nettes Restaurant, ohne mit Baby das Gefühl zu haben, dass wir stören. Ich lese mich durch Rezensionen, klicke mich durch Fotos und versuche immer wieder herauszufinden, wo Kinder gerngesehen sind und wo es Saunen gibt, die mehr sind als eine kleine Box im Fitnessbereich. Und das ist gar nicht so einfach. Entweder finde ich schöne Wellnesshotels, die adults-only sind, Familienhotels, die aussehen wie der Indoorspielplatz im Industriegebiet oder schick sind und deshalb unbezahlbar. Meistens finde ich weder Fotos noch genauere Infos vom Wellnessbereich, noch dazu, wie es um die Kinderfreundlichkeit steht.
Nach einer ewig langen Suche lande ich schließlich bei einem Boutiquehotel in Alpbach. Die Alpbacherin scheint all das zu haben, was wir uns wünschen. Es gibt mehrere Saunen sowie ein Massageangebot und in den Rezensionen wird von der Kinderfreundlichkeit geschwärmt. Die Lage in Alpach bietet Skitourenmöglichkeiten für Manu und ist mit einer Fahrzeit von zwei Stunden nicht zu weit von München entfernt. Klingt perfekt, wir buchen.

Als wir nach einer idyllischen Fahrt durch die winterliche Landschaft am Achensee in Alpbach ankommen, werden wir mit Sekt und einer Mittagsjause begrüßt, die zur Halbpension dazugehört. Wir kommen also erst einmal ganz in Ruhe an. Unser Zimmer ist bestens auf uns und unser Baby abgestimmt: Ein Babybett, ein Wasserkocher für die Pre-Nahrung und eine bequeme Couch sorgen für Komfort. Vom Balkon aus haben wir einen traumhaften Blick auf das verschneite Dorf Alpbach – ein echtes Postkartenmotiv.
Während Lilith im großen Bett schläft, gehen wir abwechselnd entspannen. Im Adult-Only-Bereich genieße ich die Ruhe in den beiden Saunen und der Infrarot-Kabine. Ich mache es mir mit meinem Buch auf einer der Liegen gemütlich und lasse den Blick immer mal wieder nach draußen schweifen. So hatte ich mir das vorgestellt.


6-Gänge-Menü mit Baby – stressfrei genießen
Das Abendessen ist ein Highlight: ein 6-Gänge-Menü, das in einem separaten Familienraum mit angeschlossenem Spielzimmer serviert wird. Für Eltern mit Kindern die perfekte Lösung! Auch wenn sich Lilith heute super benimmt, ist es so sehr viel entspannter, denn man hat einfach keine Sorge, dass man jemand stören könnte. Das Essen ist eine Mischung aus Buffet und frisch zubereiteten Gerichten mit regionalen Zutaten. Von der Vorspeisensuppe bis hin zum Dessert – alles ist liebevoll angerichtet.
Während Manu sich am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück mit seinen Tourenski auf den Weg in die Berge macht, bleibe ich mit Lilith im Hotel. Gegen Mittag spazieren wir gemeinsam durch das idyllische Alpbach – dick eingepackt, mit Blick auf die nebelverhangenen Berge.
Den Nachmittag verbringen wir dann zusammen in dem Teil des Wellnessbereichs, den auch Familien nutzen können. Hier gibt es eine Sauna und gemütliche Tagesbetten zum Entspannen. Der Infinitypool ist für Lilith noch etwas kühl, für mich ehrlich gesagt auch, und in die Sauna trauen wir uns mit der Kleinen auch noch nicht, weshalb wir es beim Kuscheln belassen. Unsere kleine Auszeit nach dem Motto: Wellness, Futtern, Kuscheln, Repeat geht viel zu schnell zu Ende und schon heißt es wieder Abschiednehmen.

Fazit: Entspannung für alle – wir kommen wieder!
Unser Fazit? Wir hatten zwei gemütliche Tage, in denen jeder auf seine Kosten gekommen ist. In Sachen Baby- bzw. Kinderfreundlichkeit spielt das Hotel ganz oben mit. Wir haben uns sehr willkommen gefühlt. Auch wenn der Wellnessbereich eher klein ist, sind wir auch in Sachen Wellness nicht enttäuscht worden. Wir kommen gerne wieder!


DIE ALPBACHERIN
FAMILIE GEORG LENK
ALPBACH 405
6236 ALPBACH
Offenlegung: Wir haben die Reise selbst gezahlt.
]]>Ich sitze auf einer Wolke und sehe der Landschaft zu, wie sie vorüberzieht. Von oben beobachte ich, wie die Menschen auf dem Boden auf ihr Fahrrad steigen, den Müll zur Tonne bringen oder den Kinderwagen vor sich her schieben. Ich muss nichts tun. Ich darf einfach liegen, entspannen und zusehen. „Alles ist gerade gut so wie es ist“, dringt an mein Ohr. Ich schnaufe durch. Niemand will etwas von mir. In diesem Moment darf ich einfach nur sein – ohne Aufgaben, ohne Erledigungen ohne Gedanken an morgen.
Ich liege auf der Massageliege in einem der Räume der r|auszeit im Münchner Stadtteil Pasing. Leise Musik läuft im Hintergrund und während ich den Worten von Biggi lausche, die mich durch diese Meditation führt, merke ich, wie ich immer schwerer werde. Meine Gedanken werden zunehmend langsamer, mein Geist kommt zur Ruhe. Als ich fast schon in einem Dämmerzustand bin, beginnt die Massage. Durch die Meditation bin ich schon bei den ersten streichenden Handbewegungen tiefenentspannt. Normalerweise fällt es mir schwer, den Alltag loszulassen, mein Dauerrauschen im Kopf zu beruhigen. Bis ich etwas zur Ruhe komme, ist die Massage in der Regel fast vorbei. Heute kann ich loslassen.


Als ich mich auf den Weg nach Pasing mache, muss ich sicherheitshalber noch einmal die Adresse checken, hier gibt es zwei Orte zum Entspannen, quasi Mutter- und Tochterfirma: einmal das Auszeit mit klassischem Wellnessangebot und das r|auszeit, in dem Wellness ganzheitlicher gedacht wird.
Als ich in den Räumen in der Alten Allee, nur ein paar Gehminuten vom Pasinger Bahnhof entfernt, ankomme, darf ich es mir zunächst in einer Kuschelecke mit einem Zitronenwasser bequem machen und ganz gemütlich ankommen. Dann gesellt sich Biggi zu mir und wir sprechen über meine Vorstellungen für das heutige Programm und Themen, die mich momentan besonders beschäftigen. Bei mir geht es gerade viel um Loslassen und Hilfe annehmen. Später wird die Therapeutin und Mentaltrainerin mit jahrelanger Erfahrung diese Impulse mit in die Meditation aufnehmen. Ich merke direkt, wie wohl ich mich fühle. Biggi strahlt eine Wärme aus, die sich auch in den Räumen widerspiegelt. Es klingt immer so abgedroschen, doch bereits mit dem Schritt durch die Tür, setzt ein wenig Urlaubsgefühl ein. In meinem Kopf rattert es unentwegt und ich schätze jede Gelegenheit, in der ich es schaffe, mein Gedankengewusel zur Ruhe zu bringen. Ich plane und organisiere, kümmere mich und sorge mich. Hier kann ich für eine Weile einfach nur an mich denken. Für ein paar Stunden mache ich mich zur Priorität. Und das tut gut.
Ausgehend von den klassischen SPA-Angeboten für kurze Wellnessauszeiten, hat Biggi für ihre r|auszeit eine nachhaltigere Vision entwickelt. Sie möchte mehr als kurzzeitige Entspannung, sondern ganzheitliche Gesundheitskonzepte kreieren. Das Ziel: ein anhaltendes positives Gefühl schaffen, das Körper und Geist gleichermaßen miteinbezieht. Grundsätzlich basiert das Konzept auf drei Säulen: der körperlichen Entspannung durch Massagen und Körpertherapien, dem mentalen Wohlbefinden, das mit Meditation und Coachings gestärkt wird und Outdoor-Erlebnissen mit kleinen Mikroabenteuern in der Natur. Ob Klangmeditation und Aromamassage mit den besten Freundinnen, ein Mental-Spa-Tag mit dem Partner, eine Burnout-Prävention mit Kollegen und Kolleginnen oder ein Naturcoaching mit Kindern zwischen Wald und Wiese, Biggi legt großen Wert darauf, das passende Angebot für alle zu finden. Zwar kann man auch vorgeschnürte Pakete buchen, doch am besten klärt man bei einem Telefonat vorab, welche Angebote und Erlebnisse am besten zu den jeweiligen Vorstellungen und Wünschen passen.
Nach meiner Massage sitze ich zum Nachruhen auf einem Sessel. Der Tee wärmt meine Hand und ich spüre nach, wie ruhig und angenehm leer sich mein Kopf anfühlt. Ich atme den Duft des Massageöls noch einmal ganz bewusst ein und als ich mich dann auf den Heimweg mache, hängen meine Gedanken noch immer irgendwo auf den Wolken fest. Ich fühle mich federleicht.


Meine „kleine Reise zu Dir selbst“ hat mich neugierig auf mehr gemacht und ich will unbedingt noch einmal kommen, vielleicht auch mit meinem Mann oder Freundinnen. Wenn du neugierig geworden bist, kannst du hier das ganze Angebot durchschauen und am besten mit Biggi direkt klären, welche Behandlungen am besten zu dir passen.
Fazit: Für alle, die mehr als eine klassische Massage möchten.
Passend für: Einzelpersonen, Paare, Familie, Freunde, Kollegen und Kolleginnen, JGAs.
Wo: r|auszeit, Alte Allee 13 in Pasing, weniger als zehn Gehminuten vom Basinger Bahnhof. Parkplätze gibt es direkt vor der Tür.
Du bist auf der Suche nach klassischem Wellness mit Massage- und Kosmetikbehandlungen? Dann ist das auszeit – Wellness mit Ambiente in der Gottfried-Keller-Strasse direkt am Bahnhof Pasing der perfekte Ort für dich.
Noch mehr Wellnesstipps gesucht? Dann schau mal hier vorbei.


