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]]>Neulich haben wir uns mit Freunden zu einer gemütlichen Runde Wein getroffen. Und wie das bei solchen Abenden eben so ist: Jeder bringt ein paar Kleinigkeiten mit.
„Ich bringe Häppchen mit.“
„Ich mache dies.“
„Ich mache das.“
Und natürlich kam irgendwann die Frage auf: Was mache ich eigentlich?
Es sollte lecker sein, sich gut vorbereiten lassen und vor allem auch irgendwie zum Wein passen. Beim Blick in unsere Tiefkühltruhe fiel mir dann ein, dass dort noch zwei richtig schöne Stücke Rippchen schlummerten.
Warum also nicht einfach daraus kleine Ribfinger-Häppchen machen?
Die Rippchen einfach schmoren lassen
Ich habe die Rippchenstücke zunächst in kleine Stücke geschnitten und ordentlich gewürzt. Anschließend kamen die Fleischstücke in eine Form und wurden mit ordentlich Barbecue-Soße und Butter versehen.
Deckel drauf – und ab in den Holzbackofen.
Der Clou dabei: Am Abend vorher hatten wir Pizza gebacken. Der Holzbackofen hatte also noch ordentlich Temperatur und hielt diese über viele Stunden. Warum diese Restwärme nicht einfach ausnutzen?
Die Rippchen kamen bei ungefähr 150 bis 180 °C in den Ofen und durften dort rund sieben bis acht Stunden vor sich hin schmoren.
Und danach?
Butterzart!
Das Fleisch hatte nach dieser langen Zeit natürlich kaum noch Biss. Aber genau das war bei diesen Häppchen überhaupt kein Problem. Von der Konsistenz her ging es schon stark in Richtung Schichtfleisch oder Pulled Pork – nur eben mit dem genialen Geschmack von Rippchen und BBQ-Soße.
Perfekt als kleine Häppchen
Dazu gab es kleine Hamburger Buns. Diese Mini-Brötchen eignen sich meiner Meinung nach perfekt für solche Sachen.
Denn aus den Ribfingern wurden damit kleine BBQ-Häppchen, die man wunderbar nebenbei zum Wein essen konnte. Dazu noch etwas Barbecue-Soße – mehr braucht es eigentlich gar nicht.
Und natürlich standen noch jede Menge andere Leckereien auf dem Tisch, die unsere Freunde mitgebracht hatten.
Was soll ich sagen?
Die Ribfinger waren ziemlich schnell weg.
Das Fleisch war unglaublich zart, schön würzig und die Kombination aus BBQ, Fleisch und einem guten Glas Wein hat einfach hervorragend funktioniert.
Warum eigentlich im Holzbackofen?
Ganz einfach: Warum die vorhandene Wärme nicht nutzen?
Wenn unser Holzbackofen vom Pizzabacken noch ordentlich Temperatur hat, bleibt diese noch sehr lange erhalten. Genau diese Restwärme kann man wunderbar zum langsamen Schmoren nutzen.
Man muss also nicht mitten in der Nacht aufstehen, nach dem Fleisch schauen oder es irgendwann aus dem Ofen holen. Die Rippchen dürfen einfach über Stunden vor sich hin schmoren.
Natürlich hätte ich sie auch deutlich kürzer garen können, wenn ich noch etwas mehr Biss im Fleisch haben wollte. Aber für diesen Abend wollte ich es möglichst unkompliziert haben.
Und genau dafür war diese Methode perfekt.
Wird definitiv wieder gemacht!
Ich muss sagen: Diese Art Ribfinger wird es bei uns definitiv noch einmal geben.
Vielleicht dann auch einmal bewusst als Pulled-Rib-Burger oder mit einer anderen BBQ-Soße.
Für einen gemütlichen Abend mit Freunden, ein Glas Wein und ein paar kleine Häppchen kann ich mir jedenfalls kaum etwas Besseres vorstellen.
Manchmal entstehen die besten Ideen eben genau dann, wenn man einfach schaut, was noch in der Truhe liegt.
Kurz zusammengefasst
Zutaten:
Zubereitung:
Rippchen klein schneiden, würzen und mit BBQ-Soße und Butter in eine feuerfeste Form geben. Abdecken und im noch warmen Holzbackofen bei etwa 150–180 °C für 7–8 Stunden schmoren lassen.
Anschließend auf kleinen Hamburger Buns servieren.
Einfach, saftig, butterzart – und perfekt für einen gemütlichen Abend mit Freunden.




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]]>Der Beitrag Käsekrakauer – selbst gewurstet und geräuchert! erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
]]>Aber wie so oft geht probieren über studieren, als ging es neulich ran an die Wurst!

Das Räuchergestell auf den Monolith gebaut und die Temperatur eingeregelt. Nach kurzer Zeit bekommt die Wurst schon richtig schön Farbe! Ich hatte etwas Not alle unterzubringen, zwei Räuchergänge wären einfach gewesen, aber man will ja fertig werden.

Nachdem Räuchern müssen die Käsekrakauer noch 25 Minuten bei 75 Gad ins Wasserbad. Dann sind sie komplett durchgegart.

Da liegen Sie nun und warten auf den Grill! Wie ihr sehen könnt hatte ich es heute nicht im Griff das keine Luft in die Wurst gelangt. Beim nächsten mal muß ich das besser aufpassen. Bei einer Mettwurst wäre das ein großes Problem, diese hier werden aber eingefroren und können so an diesen Stellen nicht schlecht werden.


Eine kurze Nahaufnahme muß einfach sein. Herrlich wie der Käse aus der frischen Käsekrakauer läuft! Ihr müsst dir Wurst am besten bei Mittlerer Hitze grillen, sonst Platzt diese leicht auf und der Käse läuft raus, das will doch keiner von uns.
Vor einigen Jahren habe ich bereits „normale“ Käsegriller im Stil einer frischen Bratwurst selbst gemacht, allerdings sind die Käsekrakauer noch eine Nummer besser! Probiert es aus.
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]]>Der Beitrag Dinkelpizza aus dem Holzbackofen – Perfekt! erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
]]>Ich hatte mir zum testen diverse Pizzamehle bestellt, darunter auch ein 1 Kilo Dinkelmehl. Das genaue Rezept schreibe ich euch unten auf. Soviel vorweg, das ist einer der besten Teige bislang gewesen. So einfach zu verarbeiten, so stabil, luftig und lecker! Schaut euch einfach die Fotos an, die sprechen schon für sich oder was sagt ihr?

Perfekt ausgebreitet der Teig!

Den Ofen noch wieder etwas aufgeheizt und schon kann es losgehen. Ich passe immer auf das hinten im Ofen noch ein Feuerchen brennt. Die Oberfläche der Dinkelpizza wird dadurch einfach besser gebacken und brauner.

Bei diesem Feuerchen dürft ihr natürlich das Drehen der Pizza nicht vernachlässigen da diese dann doch schnell verbrennen kann!

Da gerade Spargelzeit gewesen ist, gab es als Belag Spargel und Tomaten!

Etwas italienischer Coppa musste noch als Ergänzung dazu. Der ist halt einfach superlecker!!

Und last but not least, Nachtischpizza! Schokolade und Erdbeeren! Unser Fehler war beides zusammen in den Ofen zu geben, hat geschmeckt aber die Erdbeeren sind sehr weich gewesen. Beim nächsten mal erst warten bis die Schoki geschmolzen ist und dann noch kurz die Erdbeeren drauf.


Was uns positiv überrascht hat ist der Dinkelteig! Dieser hat sich unglaublich gut zu verarbeiten lassen. Die Teiglinge zu einer Pizza auszurollen hat keine Probleme bereitet, es gab kein zusammenziehen oder Löcher im Teig, nichts. Wirklich perfekt, probiert den unbedingt mal aus!
Da wir immer noch Teig übrig hatten, durfte dieser weiter im Kühlschrank reifen. Und er ist tatsächlich immer besser geworden, nach 5 Tagen haben wir daraus nochmal eine Pizza gebacken und der Dinkelteig ist noch geschmeidiger gewesen als 4 Tage zuvor! Die Pizza ist dadurch noch besser und aromatischer gewesen. Richtig klasse!
Ihr merkt es beim lesen, Dinkelpizza wird es wieder geben. Wenn ihr das probieren wollt, nutzt spezielles Dinkelmehl extra für Pizza!
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]]>Der Beitrag Chicken Saltimbocca vom Grill – saftig, knusprig, aromatisch! erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
]]>Manchmal entstehen die besten Gerichte nicht aus einem Plan, sondern aus einer spontanen Idee am Grill. Genau so war es bei meinem Chicken Saltimbocca – eine rustikale, aber unglaublich aromatische Interpretation des italienischen Klassikers.
Die Basis bilden ausgelöste Hähnchenoberkeulen. Der große Vorteil: Das Fleisch bleibt durch den höheren Fettanteil besonders saftig und verzeiht auch mal ein paar Minuten mehr auf dem Grill. Die Haut habe ich bewusst dran gelassen, denn sie sorgt später für die entscheidende Knusprigkeit.



Auf die Fleischseite kam dann die eigentliche Magie: frischer Salbei und selbst geräucherter sardischer Speck. Allein diese Kombination sorgt schon für einen Duft, der sofort Lust auf mehr macht. Gewürzt wurde das Ganze schlicht mit einem guten Hähnchengewürz – mehr braucht es hier nicht.
Auf dem Grill ging es zunächst in die direkte Hitze. Zuerst die Hautseite, damit sie schön knusprig wird und ordentlich Farbe bekommt. Danach durften auch Speck und Salbei Röstaromen entwickeln. Gerade der Speck gibt zusätzlich Fett ab, das das Fleisch permanent aromatisiert und saftig hält.
Das Ergebnis: außen herrlich kross, innen butterzart und saftig. Der Salbei bringt eine leichte Würze, während der geräucherte Speck für Tiefe und eine angenehme Rauchigkeit sorgt. Zusammen ergibt das ein echtes Geschmackserlebnis.
Ein Gericht, das zeigt, wie einfach gutes Grillen sein kann – wenige Zutaten, sauber zubereitet, mit maximalem Genuss. Genau so muss Barbecue sein!
Ebenfalls mit ausgelöstem Oberschenkelfleisch sind diese ChickenMuffins!
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]]>Der Beitrag Sardischer Bauchspeck kaltgeräuchert! erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
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Ein Stück Sardinien aus dem Räucherofen
Der sardische Bauchspeck kaltgeräuchert ist eines der Projekte, bei dem Geduld und Handwerk perfekt zusammenspielen. Für mich gehört dieses Rezept zu den Highlights im Bereich Räuchern, weil es mit einfachen Mitteln ein unglaublich intensives Ergebnis liefert.
Vorbereitung ist der Schlüssel
Nach der Pökelphase beginnt der wichtigste Schritt: das Trocknen. Der Schweinebauch sollte außen vollständig trocken sein, bevor er in den Rauch kommt. Nur so gelingt eine gleichmäßige Rauchaufnahme – ein entscheidender Faktor, wenn man sardischen Bauchspeck kaltgeräuchert herstellen möchte.
Kalträuchern mit Geduld
Das Räuchern selbst erfolgt in mehreren Durchgängen bei niedrigen Temperaturen. Wichtig ist, dass der Speck nicht gegart wird, sondern langsam veredelt. Ich habe klassisch mit Buchenholz gearbeitet, das dem Speck eine angenehme, nicht zu dominante Rauchnote verleiht.
Während der Räucherphasen verändert sich der Speck sichtbar: Die Farbe wird intensiver, die Konsistenz fester und das Aroma entwickelt immer mehr Tiefe.
Die Ruhephase – oft unterschätzt
Nach dem Räuchern folgt die Reifezeit. Dieser Schritt ist essenziell, denn erst jetzt verbinden sich die einzelnen Aromen zu einem runden Gesamtbild. Wer hier ungeduldig ist, verschenkt viel Potenzial.
Das Ergebnis
Beim Anschnitt zeigt sich, ob alles gepasst hat. Der sardische Bauchspeck kaltgeräuchert überzeugt mit:
Serviervorschlag
Am besten genießt man den Speck hauchdünn aufgeschnitten – pur, als Antipasti oder zu einem guten Glas Rotwein. So kommt das Aroma am besten zur Geltung.
Fazit
Sardischer Bauchspeck kaltgeräuchert ist kein schnelles Rezept, sondern echtes Handwerk. Wer sich die Zeit nimmt, wird mit einem einzigartigen Geschmack belohnt, der weit über das hinausgeht, was man im Handel bekommt.




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]]>Der Beitrag Kaltgeräucherter Lachs, gebeizt und 2 mal kaltgeräuchert erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
]]>Nach dem Beizen mit Salz, Zucker und ordentlich frischen Kräutern durfte der Lachs erst einmal in Ruhe durchziehen. Als die Beizzeit vorbei war, habe ich ihn gründlich abgewaschen, von sämtlichen Kräuterresten befreit und sorgfältig trockengetupft. Ganz wichtig: Die Oberfläche muss trocken sein. Nur so kann der Rauch später richtig schön anziehen.

Geräuchert habe ich bei Temperaturen zwischen 15 und maximal 20 Grad. Kalträuchern bedeutet schließlich: kein Garen, nur Aroma. Ich habe mich bewusst für zwei Durchgänge à 8 Stunden entschieden – mit ausreichend Pause dazwischen. In dieser Ruhephase verteilt sich das Raucharoma noch einmal gleichmäßig im Fleisch.
Als Räuchermehl kam klassisch Buche zum Einsatz. Nicht zu aufdringlich, schön mild – der Lachs soll schließlich im Mittelpunkt stehen und nicht der Rauch.


Was beim ersten Anschnitt direkt auffällt: Die Farbe ist intensiver, die Textur fester als beim reinen Graved Lachs, aber immer noch wunderbar zart. Der kaltgeräucherter Lachs lässt sich hauchdünn schneiden und schmilzt förmlich auf der Zunge.
Die Kombination aus der Würze der Beize und dem feinen Rauch ist einfach stark. Nicht zu salzig, nicht zu dominant – sondern rund und harmonisch. Genau so stelle ich mir guten Räucherlachs vor.
Ganz ehrlich? Am liebsten pur. Frisches Baguette oder Schwarzbrot, ein bisschen Butter, vielleicht ein Hauch Zitrone und frisch gemahlener Pfeffer. Mehr braucht ein guter kaltgeräucherter Lachs nicht.
Er macht sich aber auch hervorragend auf einem Vorspeisenteller, zu Rührei vom Grill oder als Highlight auf einem Burger. Ja, auch das funktioniert richtig gut.
Für mich war das wieder einmal ein Beweis: BBQ ist mehr als nur Fleisch bei hoher Hitze. Geduld, sauberes Arbeiten und gute Zutaten – dann wird selbstgemachter kaltgeräucherter Lachs zu einem echten Highlight aus dem eigenen Smoker.
Wenn es auch mal Lachs mit Roter Beete sein darf, kann ich diesen Graved Lachs empfehlen. Lachs gebeizt mit der Roter Bete.
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]]>Der Beitrag Seelachs von der Planke – Norwegischer Fisch mit Honig & Zitrone erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
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Zubereitet wurde der Seelachs auf einer gewässerten Holzplanke und indirekt auf dem Gasgrill gegart. Die Planke lag zuvor etwa eine Stunde im Wasser, damit sie auf dem Grill langsam Rauch entwickeln kann, ohne zu verbrennen. Währenddessen wurde der Fisch nur kurz vorbereitet: abspülen, trocken tupfen und mit einem einfachen Fischgewürz einreiben. Kein Schnickschnack, der Fisch sollte im Vordergrund stehen.
Als kleines Extra habe ich den Seelachs mit etwas Honig beträufelt und mit frischen Zitronenscheiben belegt. Diese Kombination sorgt später für ein wunderbar ausgewogenes Aroma aus milder Süße und frischer Säure. Anschließend kam das Filet direkt auf die Planke und dann in den Grill, bei indirekter Hitze und geschlossenem Deckel.


Nach etwa 25 bis 30 Minuten war der Fisch perfekt gegart. Die Holzplanke hatte einen feinen, dezenten Rauch abgegeben, der sich wunderbar mit dem Fisch verbunden hat. Der Seelachs war saftig, zart und ließ sich mühelos mit der Gabel zerteilen. Der Honig hatte leicht karamellisiert und harmonierte überraschend gut mit der Zitrone und dem natürlichen Geschmack des Fisches.
Dieses Gericht zeigt einmal mehr, wie gut einfaches Plankengrillen funktioniert. Wenige Zutaten, wenig Aufwand und ein Ergebnis, das absolut überzeugt. Gerade auf dem Gasgrill ist diese Methode ideal und wird bei mir definitiv noch öfter zum Einsatz kommen. Eine leckere Alternative für diese Jahreszeit ist auch der Winterkabeljau, auch Skrei genannt. Ein einfaches und leckeres Rezept findet ihr hier: Skrei vom Grill.
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]]>Der Beitrag Entenkeulen an Orangen und Fechnel vom Grill! erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
]]>Es gibt Gerichte, die gehören bei uns einfach fest zur Weihnachtszeit dazu. Während viele noch ihre Gans klassisch im Backofen zubereiten, glüht bei uns längst der Grill. Seit vielen Jahren ist unsere Gans vom Grill ein fester Bestandteil der Feiertage – und jedes Jahr ist sie wieder ein echtes Highlight auf dem Tisch.
Das Besondere an diesem Rezept ist nicht nur das unglaublich zarte Fleisch, sondern vor allem die Sauce, die quasi ganz automatisch beim Grillen entsteht. Das ausgelassene Gänsefett verbindet sich mit dem Fruchtwasser von Orange und Fenchel sowie mit unserer kräftig-würzigen Arrak-Sauce. Das Ergebnis ist eine intensive, fruchtige und gleichzeitig herzhafte Sauce, die perfekt zur Gans passt.
Wir verwenden für dieses Gericht Gänsekeulen und Gänsebrust. So bekommt jeder das, was er am liebsten mag: saftige Keule oder zarte Brust. Das Rezept funktioniert mit beiden Teilen hervorragend und bleibt dabei angenehm unkompliziert.
Die Vorbereitung ist schnell erledigt. Die Gänsekeulen werden gewaschen und großzügig mit Salz und Majoran eingerieben. Danach dürfen sie mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen, damit das Salz schön ins Fleisch einziehen kann. In dieser Zeit wird die Sauce angerührt: Arrak-Sauce, Thymian, gutes Olivenöl, Fenchelsamen, frisch gepresster Orangensaft, Zitronensaft, mittelscharfer Senf und brauner Zucker – alles gut vermischen, fertig ist die perfekte BBQ-Weihnachtssauce.
In die Aluschale kommen nun die in Scheiben geschnittenen Orangen und der fein geschnittene Fenchel. Darauf werden die Gänsekeulen und die Gänsebrust verteilt und alles großzügig mit der Sauce übergossen. Anschließend wird die Schale dicht mit Alufolie verschlossen und bei etwa 180 Grad rund 1,5 Stunden im Grill gedämpft.
Nach dieser Phase kommt der wichtigste Schritt: Alufolie entfernen, die Hitze auf ca. 220 Grad erhöhen und alles mindestens eine weitere Stunde grillen. Jetzt wird die Haut wunderbar knusprig, das Fett tritt aus und verteilt sein Aroma im ganzen Gericht. Genau hier entsteht auch die legendäre Sauce, die dieses Gericht so besonders macht.
Nach insgesamt etwa 2,5 Stunden liegt eine perfekt gebräunte, knusprige Gans auf dem Grill. Das Fleisch ist so zart, dass es fast vom Knochen fällt. Die Orangen und der Fenchel sorgen für eine fruchtige, leicht frische Note, die perfekt zur kräftigen Gans passt.
Als Beilage empfehlen wir ganz klassisch Reis – der saugt die Sauce perfekt auf. Für uns ist dieses Gericht der Inbegriff von entspanntem Weihnachts-BBQ: wenig Stress, maximaler Geschmack und jedes Jahr ein Genuss für alle am Tisch.
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]]>Zubereitung auf dem Grill – Schritt für Schritt
Für dieses Gericht habe ich meinen Seitenbrenner genutzt, was super funktioniert, weil man die Pfanne ordentlich auf Temperatur bekommt und gleichzeitig volle Kontrolle über den Garprozess hat.
1. Gemüse und Chorizo anrösten
In einer gusseisernen Pfanne habe ich zunächst Zwiebeln, rote Paprika und Tomaten angeschwitzt. Schon nach wenigen Minuten steigt der Duft von süßlicher Paprika und karamellisierenden Zwiebeln auf.
Dazu kam die Chorizo, die durch ihr intensives Paprika-Aroma und das austretende Öl die Basis für den Geschmack bildet

2. Bratkartoffeln separat auf der Plancha
Die Kartoffeln habe ich bewusst nebenan auf der Plancha zubereitet. Dort werden sie richtig knusprig, bekommen eine schöne goldbraune Farbe und bleiben innen weich.
Erst am Ende kamen sie zur restlichen Mischung in die Pfanne. So bleiben sie außen knusprig und weichen nicht auf.

3. Alles zusammenführen
Zum Schluss kam alles in der gusseisernen Pfanne zusammen und durfte noch ein paar Minuten einkochen, damit sich die Aromen verbinden.
Das Ergebnis: herzhaft, rauchig, kräftig – und absolut ideal als Beilage, Hauptgericht oder sogar als Tapas-Variante.

Geschmack & Fazit
Die Kombination aus würziger Chorizo, mild-süßem Gemüse und knusprigen Bratkartoffeln ist ein echter Gewinner. Die Hitze des Grills sorgt für eine besondere Tiefe, die man in der Küche so kaum erreicht.
Ob als schnelles Abendessen oder als robuste Beilage beim Grillen – diese Pfanne macht einfach satt und glücklich. Genau das Richtige für Bauchvoll.de!
Einen leckeren Chorizo-Eintopf findet ihr hier: Chorizo-Eintopf!
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]]>Der Beitrag Lammkeule im Smoker – zart, saftig und aromatisch erschien zuerst auf Einfach und lecker!.
]]>Die Zubereitung beginnt mit einer klassischen Würzmischung: Honig für eine feine Süße, Salz und Pfeffer als Basis, dazu frischer Thymian und Rosmarinzweige. Außerdem habe ich die Keule mit kleinen Knoblauchstiften gespickt – das sorgt für zusätzliche Würze, die beim Smoken tief ins Fleisch zieht.

Der Garprozess lief in drei Schritten ab: Zunächst lag die Keule 2 Stunden bei 120 °C im Smoker, um Raucharomen aufzunehmen. Danach habe ich sie 2 Stunden in Butcher Paper eingewickelt, wodurch sie besonders saftig blieb. Zum Schluss durfte sie noch 1 Stunde ohne Papier im Smoker ruhen, um eine schöne Kruste zu entwickeln. Die Kerntemperatur lag am Ende bei 75–80 °C – perfekt für zartes, saftiges Fleisch, das sich leicht vom Knochen löst.


Das Ergebnis: Eine butterweiche, aromatische Lammkeule mit einem leichten Hauch von Honig und mediterranen Kräutern. Dazu passen wunderbar Ofenkartoffeln, ein frischer Salat oder auch ein cremiges Risotto.
Wenn du deine Gäste beeindrucken willst, probiere unbedingt diese Methode aus. Die Kombination aus Rauch, Kräutern und dem sanften Dämpfen im Butcher Paper macht die Lammkeule im Smoker zu einem echten Highlight – saftig, würzig und einfach unvergesslich.
Grundsätzlich essen wir bei uns sehr gerne Lamm! Gebt das einfach mal in die Suchfunktion ein und es kommen jede Menge Gerichte wie zum Beispiel diese Lammkeule mit Auberginen!
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