Der Beitrag <strong>Nächster Karriereschritt: Führung</strong> erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
]]>Führungsmotivation: Warum möchtest du Führungsperson sein?
Der erste Schritt auf dem Weg in eine Führungsrolle ist die Reflexion deiner Motivation. Frag dich selbst: Warum möchtest du eine Führungsrolle übernehmen? Vielleicht reizt dich die Möglichkeit, ein Team zu leiten und zu inspirieren. Oder du möchtest deine Visionen und Ideen umsetzen und Veränderungen vorantreiben. Es könnte auch sein, dass du die Herausforderungen suchst, die mit einer Führungsposition einhergehen, oder dass du das Bedürfnis hast, mehr Verantwortung zu übernehmen und beruflich weiterzukommen. Eine klare Motivation hilft dir nicht nur bei der Selbstreflexion, sondern überzeugt auch in Bewerbungsgesprächen.

Führungsrolle: Wo liegen deine Stärken?
Führungspersönlichkeiten müssen viele Hüte tragen. Sie sind Motivatoren, Coaches, Strategen und oft auch Mediatoren. Überlege, in welchen dieser Rollen du deine Stärken siehst. Bist du gut darin, andere zu inspirieren und zu motivieren? Hast du ein Talent dafür, strategische Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu optimieren? Oder liegt deine Stärke im Konfliktmanagement und der Lösung schwieriger Situationen? Indem du deine Stärken kennst und benennen kannst, bist du besser vorbereitet, diese in Gesprächen überzeugend darzustellen.
Führungsverständnis: Wie verstehst du Führung?
Ein klares Führungsverständnis ist essenziell. Überlege, wie du führen möchtest. Welche Werte sind dir wichtig? Wie gehst du mit schwierigen Situationen um? Wie möchtest du als Führungskraft wahrgenommen werden? Ein authentisches und reflektiertes Führungsverständnis macht dich nicht nur glaubwürdig, sondern gibt dir auch eine klare Orientierung in deinem Führungsalltag.
Weiter Tipps für deinen Weg in die Führung
Was tun bei zu wenig Führungserfahrung?
Wenn du noch nicht viel Führungserfahrung hast, konzentriere dich auf die Erfahrung, die du bereits gesammelt hast. Beispiele aus Projekten, bei denen du Verantwortung übernommen hast, oder die Betreuung von Lernenden können hier hilfreich sein. Zeige, dass du bereit bist zu lernen und dich weiterzuentwickeln.
Wie überzeugen im Gespräch?
Um im Gespräch zu überzeugen, ist Vorbereitung das A und O. Informiere dich gründlich über den Bereich und die spezifischen Herausforderungen. Bereite konkrete Beispiele vor, die deine Führungsqualitäten unter Beweis stellen. Überlege dir auch, wie du als Führungskraft wahrgenommen werden möchtest und bringe Beispiele dafür mit, wie du diese Wahrnehmung aktiv gestalten kannst. Diese Vorbereitung zeigt nicht nur dein Interesse und deine Motivation, sondern hilft dir auch, im Gespräch selbstbewusst aufzutreten.
Interner Wechsel oder Neuer Arbeitgeber?
Der Wechsel in eine Führungsposition ist oft einfacher, wenn du dich intern bewirbst. Du kennst bereits die Unternehmenskultur und die internen Abläufe, was dir einen Vorteil verschafft. Nutze dieses Wissen zu deinem Vorteil und zeige, dass du die internen Strukturen und Prozesse bereits verstehst und weiterentwickeln kannst.
Fragen mitbringen zum Gespräch!
Bringe Fragen mit, die dein Interesse und deine Motivation unterstreichen. Diese sollten sich jedoch nicht nur auf Rahmenbedingungen wie Gehalt oder Arbeitszeiten beschränken. Frage stattdessen nach den Herausforderungen, Zielen und Erwartungen, die an die Führungsrolle geknüpft sind. Zeige, dass du ein echtes Interesse daran hast, die Abteilung oder das Team voranzubringen.
Absagen zu Kenntnis nehmen, aber nicht meckern
Solltest du eine Absage erhalten, nimm diese professionell zur Kenntnis und nutze sie als Lernchance. Frage nach Feedback und überlege, wie du dich weiter verbessern kannst. Zeige, dass du konstruktiv mit Rückschlägen umgehen kannst – das ist eine wichtige Eigenschaft für jede Führungskraft.
Achtung: Nicht breit in alle Richtungen bewerben
Zielgerichtete Bewerbungen sind effektiver als eine breite Streuung. Fokussiere dich auf Positionen, die wirklich zu dir und deinen Fähigkeiten passen, und zeige in deiner Bewerbung und im Gespräch, warum du die richtige Wahl für diese spezifische Rolle bist.
Ist der Weg in die Führung deiner?
Der Schritt in eine Führungsrolle ist ein bedeutender Karriereschritt, der gut überlegt sein will. Indem du dich intensiv mit deiner Motivation, deinen Stärken und deinem Führungsverständnis auseinandersetzt, legst du den Grundstein für eine erfolgreiche Bewerbung. Mit einer gründlichen Vorbereitung und der richtigen Einstellung kannst du im Bewerbungsgespräch überzeugen und den nächsten Schritt in deiner Karriere erfolgreich meistern.
Anne Forster teilt auf dem Anne Forster Blog ihr Wissen rund um das Thema Karriere und Neuorientierung. Wenn sie nicht schreibt, unterstützt sie als Coach Professionals beim erfolgreichen Start ins Berufsleben und dem Aufbau einer bedeutungsvollen Karriere. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie anneforster.ch, folgen Sie ihr auf Facebook und Pinterest oder abonnieren Sie den kostenlosen Blog Newsletter.
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]]>Der Beitrag <strong>10 Jahre Anne Forster Karriereberatung & Coaching – Ein Rück- und Ausblick</strong> erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
]]>Coaching hilft Antworten auf Fragen zu finden, bei denen man sich manchmal scheinbar im Kreis dreht. Es unterstützt dabei das eigene Potenzial besser zu erschliessen, Leistung zu steigern, persönliche Entwicklung zu stärken und Klarheit zu gewinnen. Mit der steigenden Komplexität in unserem Arbeitsleben sowie der zunehmenden Vernetztheit tun wir gut daran zu reflektieren, uns auszutauschen und nicht zu meinen alles alleine machen zu müssen. Dabei kann Coaching und Beratung in seiner vielfältigen Rolle als Gedankenanstoss oder auch als Supervision/ Peercoaching einen wirklichen Mehrwert leisten.
Das wertvollsten im Rückblick sind natürlich die unzähligen Begegnungen mit Menschen, ob physisch oder virtuell. Aus der Schweiz, in der Schweiz oder dem angrenzenden Ausland. Darüber hinaus gab es aber auch Begegnungen mit Personen über den grossen Teich hinweg. Ich habe sie nicht alle gezählt, freue mich jedoch auch immer besonders, wenn aus einer Begegnung ein Wiedersehn wird und davon hat es über die Jahre zahlreiche gegeben.e
10 Jahre haben zudem viel mit Kommunikation über den Blog zu tun. Bis dato habe ich auf dem Blog 205 Artikel zu elf verschiedenen Schwerpunkten rund um Karriere und Entwicklung veröffentlicht.
Seit dem Blogstart im Juli 2014 verzeichnete Anne Forster Blog über 1,7 Millionen Leser/-innen. Im Wissen, dass es Karriereblogs mit beeindruckenderen Zahlen gibt, bin ich vor dem Hintergrund dass ich bis heute ohne Co-Blogger:in und einem Nebenerwerb Pensum den Blog führe ganz zufrieden für diese Zahl.
Spannend ist auch, welche Beiträge in den vergangenen Jahre in der Summe die meisten Aufrufe verzeichnet haben. Der nachfolgenden Auflistung entnehmt ihr die fünf top Beiträge:
Die ersten 100 Tage im neuen Job
20 Fragen für die Vorbereitung auf das Jahresgespräch
Die Zukunft des Büros. Mein Office ist…
Erwartungen und Wünsche an den Arbeitgeber und Arbeitsplatz
Ziellosigkeit beenden. Traumjob finden!
Die Highlights der letzten zehn Jahre stehen im Zusammenhang mit Begegnungen, mit interessanten, ganz wunderbaren Menschen. Nachfolgend für mich besonders prägende Erlebnisse und Projekte:
Auch wenn die Medien uns vermitteln, dass doch eine neue Rakete gezündet werden muss, ein Ausbau, Ergänzung, the «next big thing» in Planung sein sollte, so muss ich sagen, dass ich diese Pläne aktuell nicht habe und meiner Art und Weise weiterhin treu bleibe. Was ihr also auch in Zukunft erwarten könnt, sind:
Und abschliessend würde mich natürlich euer Feedback interessieren: Was schätzt ihr an Anne Forster Blog? Gibt es Themenfelder die euch besonders interessieren? Mehr das – weniger dies..?
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]]>Der Beitrag Vereinbarkeit von Job und Familie – wie mache ich es möglich? erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
]]>Prof. Hans Bertram bringt es auf den Punkt. Eltern heute müssen mehr leisten als ihre Eltern und Grosseltern. Denn stellte man als Familie damals durchschnittlich 48 Stunden Arbeitszeit pro Woche zur Verfügung, sind es heute gerne und gut 70 Stunden, aufgeteilt auf zwei Menschen. So erhöht sich der Aufwand den Alltag zu organisieren. Auch Erziehung ist heute anspruchsvoller. Kommt auf die Eltern doch eine umfangreichere Rolle zu, die schulische Unterstützung, Förderung von Kompetenzen beinhaltet.

Es gibt verschiedene Vereinbarkeitsmodelle, um das Wie möglich zu machen. Alle gehören gemeinsam besprochen und etwaige Chancen und Risiken evaluiert. Hat für beide Eltern der Beruf Vorrang? Arbeiten beide in Teilzeit? Oder gibt es eine klare Rollenaufteilung?
Dabei zentral und zu klären: Was möchten wir möglich machen? Was ist mir wichtig in meiner Rolle als Vater/ Mutter? Welche Ziele möchte ich/ wir erreichen? Beruflich wie privat? Was sind unsere gegenseitigen Erwartungen? Welchen Teil von Familien-Erwerb möchte ich einbringen? Wie viel Zeit möchte ich für die Familie, für die Erwerbsarbeit, für mich selbst geben?
Fragen, die allein reflektiert eine Basis bilden, aber erst gemeinsam diskutiert zu einem Modell werden.
Das kostbare Gut Zeit ist ideal einzusetzen, denn Zeit lässt sich nicht anhalten, dafür aber aktiv gestalten. Wie sieht meine Zeitgestaltung heute aus? Wie wäre sie ideal? Wo kann ich ansetzen?
Die tägliche oder wöchentliche Zeit einmal analysiert und reflektiert: Was fällt mir auf? Wo sehe ich Handlungsbedarf? Worauf achte ich speziell? Wozu will ich besonders Sorge tragen? Mit wem spreche ich, damit mir das gelingt? Welche Vereinbarungen braucht es dafür mit wem (mit mir / Partnerin / Arbeitgeber)?
Der Alltag lässt sich vermeintlich besser organisieren mit einem Plan, doch genauso wichtig ist die Kunst des Improvisierens. Hierzu hilft es auf Unterstützung zurück greifen zu können. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es? Wer kann im Notfall einspringen? Wie organisieren wir im Krankheitsfall die Betreuung von Kindern?
Professionelle Kinderbetreuung auf die Schnelle organisiert vom Roten Kreuz
Nanny und Not-Nanny Vermittlung durch Profawo
Babsy – Marktplatz für sichere Kinderbetreuung
Seniors@work – Pensionierte Fachkräfte auch fürs Babysitting
Informationen und Fakten
Kommunikation mit dem Arbeitgeber/ Vorgesetzten
Passende Massnahmen finden
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]]>Der Beitrag Bist du ein Quiet Quitter? erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
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Für den Job nicht mehr alles geben wollen, keine Leistung mehr zeigen, die nicht im eigenen Aufgabenbereich liegt, keine Überstunden – Quiet Quitting oder zu Deutsch «Dienst nach Vorschrift» weckt zunächst negativ belegte Vorstellung. Während die einen darin bereits Arbeitsverweigerung sehen, geht es den anderen eigentlich um nichts anderes als Selbstschutz. Geplagt von Dauerstress, einem ungesunden Umfeld von Leistungsgedanken von immer schneller, immer mehr ohne entsprechende Gegenleistung, ziehen die anderen die Notbremse im Sinne der Selbstfürsorge. Ihre Haltung: Leistung ja, nicht jedoch um jeden Preis. Dabei haben soziales oder privates Leben den Vorzug vor der Arbeit.
Neu ist vermutlich der Begriff «Quiet Quitting», geprägt von einem Tiktoker, der damit insbesondere bei der Generation Z Zuspruch erhielt. Der Wunsch nach einer klaren Rollenverteilung und der Reduktion der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit sind unabhängig von Alter und Geschlecht beobachtbar. Hinzu kommt, dass bereits bei Generationen zuvor ähnliches Verhalten zu beobachten war. Schlussendlich geht es um die Auseinandersetzung damit, welche Rolle die Arbeit im eigenen Leben spielen soll.
Ebenfalls nicht neu, doch hier und da in Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass es neben dem rechtlichen auch einen psychologischen Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gibt. Zweiterer gilt als erfüllt, wenn die arbeitnehmerseitigen Erwartungen und arbeitgeberseitigen Angebote übereinstimmen. Bleiben die arbeitgeberseitigen Angebote deutlich hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück, ist der psychologische Vertrag aus Sicht der Beschäftigten verletzt. Die Veränderungen des Arbeitsmarktes legen es Unternehmen daher nahe im eigenen Interesse attraktiver für Arbeitnehmende zu sein, insbesondere bei Kultur und Flexibilität. Geld allein ist hier jedoch für die jüngere Generation nicht mehr der Hebel. Um die wechselseitigen Bedürfnisse zu kennen und Erwartungen und Angebot aufeinander abzustimmen lohnt es sich regelmässig im Gespräch zu sein.
Langfristig gesehen wünschen sich Unternehmen gesunde und leistungsstarke Mitarbeitende. Dabei lohnt es sich unterschiedliche Arbeitseinstellungen zu berücksichtigen, auch wenn dies nicht immer einfach ist bzw. in manchen Fällen auch nicht umsetzbar. Respekt, Akzeptanz und Perspektivenwechsel können als Basis für beide Seiten eine Grundlage bilden. Die persönliche Erfüllung und Zufriedenheit im Job ist individuell, sie kann vermutlich nicht durch ein geringeres Investment in Leistung erreicht werden. Die Reflexion der eigenen Vorstellungen und ein realistischer Abgleich mit bestehenden Möglichkeiten bilden eine wertvolle Ausgangslage.
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]]>Der Beitrag Coaching – bedeutungsvolle Ziele erreichen, persönliche Entwicklung unterstützen erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
]]>Coaching ist ein strukturiertes, methodisches Vorgehen, das den Coachee befähigt aus eigener Kraft heraus, ungewohnte oder anspruchsvolle Situationen zu bewältigen, neue Wege zu beschreiten und Ziele zu erreichen.
Coaching kann als eine Personalentwicklungsmassnahme genutzt werden, mit dem Ziel die Entwicklung und das Lernen im organisatorischen Kontext zu stärken.
Coaching ist ein Instrument zur Gestaltung von Prozesse und Entwicklungen. Der Unterschied zur klassischen Beratung besteht darin, dass der Coachee keine Ratschläge oder vorgegebene Lösungswege bekommt.
Coaching bietet sich u.a. an im Rahmen von Veränderungen der eigenen Funktion (Stellenwechsel, Übernahme neuer Aufgaben und Rollen) oder auch im Rahmen der Organisation (Reorganisation).
Coaching unterstützt persönliche Lern- und Entwicklungsprozesse wie z.B. Selbstmanagement, Laufbahngestaltung, Umgang mit Stress, zwischenmenschliche Themen und Zusammenarbeit.
Im Coaching werden verschiedene Formen unterschieden, z.B. Führungs-Coaching oder Executive-Coaching. Die Standortbestimmung ist eine spezielle Form von Coaching. Sie hilft, die eigene Situation zu verstehen, Ressourcen zu stärken, neue Wege zu finden und sich zu positionieren. Häufig wird eine Standortbestimmung als erster Schritt gewählt, wenn man sich verändern möchten oder bereits auf Stellensuche ist. Auch wenn der Veränderungswunsch noch vage ist, möchten Klienten manchmal einfach herausfinden, was für sie beruflich noch angehen könnten.
Der Coach ist eine Vertrauensperson, verfügt über Berufserfahrung und verfügt über eine entsprechende Ausbildung und eine breite Methodenvielfalt. Die Rolle des Coaches beinhaltet das Stellen von Fragen, Feedback zu erteilen und zu neuen Sichtweisen zu führen. Dabei wird der Coachee befähigt Lösungen für seine Herausforderungen selber zu finden.

Ein Coaching ermöglicht es, Antworten auf Fragen oder Problemstellungen zu finden, die zur individuellen Person passen, die ihr Potential noch besser erschliessen lassen, ihre Leistungen insgesamt steigern und zu einer Entwicklung der Persönlichkeit führen können.
Grenzen: Ein Coaching ist ein Prozess. Demzufolge können Ziele zwar anvisiert werden, ob sie auch erreicht werden, hängt jedoch von vielen Faktoren ab und kann nie garantiert werden.
Vorphase: Kontaktaufnahme / Vorgespräch, Zielgespräch und Vereinbarung
Coachingphase: Aktuelles, Themen/Ziele/Intervention, Transfer
Abschlussphase: Abschluss und Evaluation
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]]>Der Beitrag Feedback einholen fürs persönliche Branding und Entwicklung erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
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5:1 ist das richtige Verhältnis beim Feedback. Damit ein kritisches Feedback vom Gegenüber gehört und angenommen werden kann, braucht es vorgängig fünf positive Interaktionen. Und dann stellt sich die Frage, was mach ich mit dem erhaltenen Feedback? Wie gehe ich damit um? Das ist entscheidend für den Lerneffekt. Eine persönliche Einordnung des Feedbacks in eine Matrix hilft zu strukturieren und weitere Schritte zu ergreifen.
Welchen Rat will ich befolgen? Feedback fand ich gut, muss aber trotzdem geändert werden!
Welche Kritik veranlasst mich zum Handeln? Fand ich schlecht und muss geändert werden!
Welchen Hinweis kann ich übergehen? Fand ich schlecht, aber damit kann ich leben!
Welches Kompliment nehme ich an? Verdanke es und achte darauf, dass es auch in Zukunft so bleibt.
Feedback ist für viele Menschen ein heikler Prozess. Und daher wird auch häufig davor zurückgeschreckt, denn einerseits kann man Feedback-Empfänger leicht verletzen, andererseits helfen falsche Komplimente auch nicht weiter. Zwei einfache und praktische Übungen können in Gruppen wie im Einzelsetting helfen Feedback auf lustvolle und wertschätzende Art zu geben bzw. zu erleben.
Beim WWW-Feedback erfolgt die Rückmeldung in drei Stufen. Zum einen wird durch Ich-Botschaften das konkrete Verhalten, das man beobachtet beschrieben. Also die persönliche Wahrnehmung. Ich habe beobachtet, dass du….machst. In einem weiteren Schritt wird die entstandene Wirkung beschrieben mit Adjektiven: Auf mich hat das gewirkt, als wärst du….Und dann erfolgt im dritten Schritt der Wunsch bzw. Veränderungsvorschlag oder eine positive Verstärkung im Sinne von Ich wünsche mir, dass du …beibehältst oder …tust.
Beim Einholen von Feedback kann auch die Ressourcendusche eine praktische Möglichkeit sein, sich gegenseitig auf Fähigkeiten und Kompetenzen aufmerksam zu machen. Dabei ist es nicht wichtig die Person bereits lange beobachtet zu haben oder zu kennen, auch nach kurzer Zeit kann ein wertschätzendes Feedback auf diese Art und Weise erfolgen. Die Dusche erfolgt jeweils individuell für eine Person, die aufmerksam zuhört, was ihre Feedbackgebenden zu folgenden Punkten sagen:
Ein differenzierter Umgang mit dem persönlichen Selbstbild und auch Abgleich mit dem Fremdbild kann unter anderem helfen das persönliche Branding zu stärken und die individuelle Entwicklung auszubauen.
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]]>Der Beitrag Karriere Mood Board für die Karriereplanung nutzen erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
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Ein Karriere Mood Board ist ein Poster (physisch oder virtuell), auf dem Ideen, Wünsche, Vorstellungen in Bezug auf die persönliche Karriere gesammelt und zusammengestellt sind. Diese Informationen helfen bei der Planung von beruflicher Entwicklung und persönlichen Zielen.
Ein Moodboard kann alles enthalten, was einem persönlich wichtig ist, dazu zählen:
– Bilder und Fotos von Berufen, Firmen, Tätigkeiten, die von Interesse sind (Bilder lassen sich z.B. im Internet, Zeitschriften, Broschüren finden)
– Quotes. Inspirierende Worte von inspirierenden Menschen/ Vorbildern/ Role Models
– Bilder, die positive Gefühle auslösen
– Graphiken, wie man sich die ideale Zeit oder Geldverteilung vorstellt; wieviel Zeit im Büro, für Hobbies, Familie
– Was sorgt für Ausgleich? Welches Hobby möchte ich unbedingt mal ausprobieren? Füge ein Bild von dir dazu bei
– Wünsche für Arbeitsorte, z.B. im Ausland oder in einem Co-Working Space
Es gibt kein Richtig und Falsch beim Mood Board entwickeln, denn es ist ein PERSöNLICHES und INDIVIDUELLES Board
Beim Mood Board ist nicht das Wie entscheidend, sondern der persönliche Fit. Wer also gerne mit handschriftlichen Notizen oder Post-its arbeitet ist genauso gut unterwegs, wie jemand, der mit Bildern, Texten, Zeichnungen oder einem Mix aus allem arbeitet. Das wichtige ist, dass es für einen selber funktioniert und da kommt es nicht auf Perfektionismus an. Wer gerne zeichnet malt sich ein komplettes Board, der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist das Schöpfen von Inspiration und Klarheit!
Empfehlenswert und bewährt haben sich folgende Möglichkeiten:
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Der Beitrag Karriere Mood Board für die Karriereplanung nutzen erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
]]>Der Beitrag Resilienz – Navigieren in Lebenswelten erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
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Wie geht es mir? Wie fühle ich mich? Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und die Gedanken auf das Positive lenken. So macht man den ersten Schritt in Richtung Selbstwahrnehmung. Egal ob am Morgen der Frage nachzugehen, was ist meine heutige Absicht. Was möchte ich erreichen oder am Abend den Tag Revue passieren lassen. Was habe ich gelernt, was hat mir Freude bereitet. Wer regelmässig einen Schritt zurück macht, lernt sich selbst und seine Bedürfnisse besser kennen, ist sich seiner Verhaltensmuster bewusster, kann die Wirkung seines Handelns besser abschätzen und dadurch tragfähige Lösungen finden und auch schwierige Situationen meistern.
Resiliente Menschen sind in der Lage Herausforderungen vertrauensvoller und aktiver zu begegnen. In Herausforderungen die eigene Komfortzone verlassen zu können bedingt jedoch zu wissen, was ich an ihr schätze, was sie mir gibt. Genauso lässt sich die Lernperspektive einnehmen und durch Beispiele, in denen wir die Komfortzone verlassen haben zu lernen, wie wir dies geschafft haben, was wir daraus gelernt haben und dies nun erneut anwenden können. Es hilft insbesondere Bewältigungsstrategien zu entwickeln, wenn wir «im Roten» drehen…Resiliente Mitarbeitende sind gute Kommunikatoren und Lösungsfinder.
Zentral in der konkreten Anwendung, z.B. in schwierigen Situationen, Herausforderungen, Phasen wie etwas die Corona Kriese: Der wohlwollende Blick zurück: Was habe ich gelernt aus der Situation? Sowie der aktive Blick nach vorne: Wie kann ich das Gelernte nutzen für die Zukunft?
Eine Definition von Resilienz kommt von Rosmarie Welter-Enderlin: „Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen“ Man spricht bei Resilienz auch von psychische Widerstandskraft; der Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.
Resilienz lässt sich auf vielfältige Art und Weise trainieren. Dazu braucht es nicht ein stundenlanges Stillsitzen und zu sich selber finden. Auch oder gerade in Bewegung finden viele Menschen besser zu sich. Hierzu eigenen sich z.B. folgende Body2 Brain Bewegungsübungen.
Am besten findet man für sich selber heraus, was einem persönlich gut tut, einige Vorschlage hierzu: Waldbaden, Übungen ohne auf dem Kissen zu sitzen, Übungen nicht nur zur Weihnachtszeit
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]]>Der Beitrag Transferable Skills – Qualifikationen aus Ehrenamt, Freizeit und Familie erschien zuerst auf Anne Forster Blog.
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Persönlicher Fit und vorhandene Kompetenzen sind in Vorstellungs- und Entwicklungsgesprächen die zentralen Inhalte. Schnell denken Bewerber hier an erworbene Fähigkeiten, die sie im neuen Job mühelos einsetzen können. Doch lohnt es sich hier genauer hinzuschauen und zu überlegen, wo sich erworbene Fähigkeiten auch in einem anderen bzw. neuen Kontext, Job, Funktion oder Aufgabenbereich einsetzen lassen. Nicht selten kommen diese Kompetenzen nicht aus dem Jobkontext direkt, sondern wurden in Rahmen von ehrenamtlichen Tätigkeiten, Freizeitaktivitäten oder der Familienarbeit erworben. Als Bewerber:in tut man gut, genau diese Kompetenzen, auch zu erwähnen, wenn es um das neue Jobprofil geht.
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Eine Stärkung der körperlichen Aktivität senkt das Risiko für eine Vielzahl gesundheitlicher Probleme, wie etwas Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Doch gemäss der WHO erreicht nur jeder dritte Erwachsene in Europa diese Menge an täglicher Bewegung (Empfehlung: 1000 Schritte pro Tag). Eine nachhaltige Veränderung des Verhaltens zu erzielen ist nicht immer einfach und viele scheitern trotz guter Vorsätze. Doch auch im Arbeitsalltag lässt sich mehr Bewegung integrieren. Dabei kann es helfen einen Partner/in zur Seite zu haben. Warum also nicht den oder die Arbeitskollege/in oder das Team in Bewegung zu bringen.
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