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]]>Bei den Ameisenuntersuchungen ging es um das bisher in Forschungsarbeiten kaum beachtete Insekten-Biomassepotential in Grünlandflächen. Auf ausgewählten Versuchsflächen mit hoher Biodiversität (vorwiegend Halbtrockenrasen, aber auch Tal-Magerwiesen) sollten über die Völkerdichten von allen vorkommenden Ameisenarten die Insekten-Biomasse einer Wiese ermittelt werden, bzw. Grundlagendaten dafür gefunden werden. Herbert Wagner lieferte dazu eine für unsere Region fundamentale Erststudie.
So kommen wir auf Werte von 50 bis 160 Kilogramm Ameisen/ha. Erst dadurch wird deutlich, welche Bedeutung alte ungedüngte Wiesen für die Nahrungsketten darstellen.
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Wie vermutet sind unsere Wiesen ein Rückzugsort seltener Insektenarten und tragen zur Erhaltung der Biodiversität bei. Die Insektenforscher Lorenz Wido Gunczy und Helge Heimburg haben im Auftrag unseres Vereines 6 Wiesen und Biotope über den Sommer hin untersucht und ca. 150 Insektenarten nachgewiesen, über deren Existenz wir bisher noch nichts wussten. Aufgrund der hohen Diversität in diesen Wiesen war aber auch dieses Ergebnis wahrscheinlich. Schwebfliegen-Solitärbienen-Endbericht_30_11_2020
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