Ein intensives, mitreißendes und hochemotionales Jahr 2026 liegt hinter uns. Wenn wir auf die vergangenen Monate zurückblicken, dann auf eine Saison voller dramatischer Wendungen, enormer Lerneffekte und charakterstarker Auftritte. Von den ersten Schlagabtauschen der regulären Saison bis zum packenden Wildcard-Race im Sommer hat unser Team alles auf dem Feld gelassen.
Auch wenn der ganz große sportliche Ertrag in Form einer Playoff-Teilnahme am Ende ausblieb, hat diese Spielzeit bewiesen: In dieser Mannschaft steckt eine unbändige Moral, ein gewaltiges Entwicklungspotenzial und eine Identität, auf die wir im Ballpark Eglfing stolz sein können.
Führung mit Klarheit und Leidenschaft: Das Premierenjahr von Headcoach Yves Steinbach
Dass die Mannschaft in dieser Saison eine so geschlossene Einheit bildete und charakterlich eng zusammenrückte, ist zu großen Teilen der Verdienst unseres neuen Cheftrainers. Für Yves Steinbach war 2026 das erste Jahr als Headcoach im Dugout des DBL-Teams. Mit enormer Akribie, hoher fachlicher Kompetenz und großem menschlichen Einfühlungsvermögen prägte Steinbach von Tag eins an die Kultur im Team. Er impfte der Truppe eine klare Philosophie ein, die auf Disziplin und Teamgeist. Selbst in schwierigen Phasen der Saison bewahrte er die Ruhe und fand stets die richtigen Worte, um die Mannschaft nach Rückschlägen wieder aufzurichten. Yves Steinbach hat in seiner Premierensaison als Headcoach das Fundament für die nachhaltige Weiterentwicklung unserer sportlichen Entwicklung gelegt.
Teil 1: Sand im Getriebe – Der beschwerliche Saisonauftakt
Der Start in die Erstliga-Saison 2026 verlangte uns direkt alles ab. In den ersten Serien gegen etablierte Größen der 1. Baseball-Bundesliga bekamen wir eiskalt aufgezeigt, wie schmal der Grat zwischen Triumph und Niederlage auf diesem Niveau ist.
Lehrgeld in Mainz und Heidenheim
Zum Auftakt in Mainz spiegelte sich das spätere Leitmotiv der ersten Saisonhälfte wider: Eine engagierte Leistung, die nicht belohnt wurde. Wir erarbeiteten uns unzählige Gelegenheiten, litten jedoch unter der mangelnden Ausbeute mit Läufern in Scoring Position. Ein Wochenende der verpassten Chancen hinterließ erste Spuren, doch die Einsicht war klar: Wir sind konkurrenzfähig, müssen aber in den entscheidenden Momenten eiskalt vollstrecken.
In Heidenheim trafen wir auf die gewohnte Effizienz des Meisterschaftsanwärters. Während wir uns defensiv und auf dem Mound teuer verkauften, zeigten uns die Heideköpfe, wie man gegnerische Fehler kompromisslos ausnutzt. Auch in den Partien gegen die Stuttgart Reds wurde deutlich, dass kleine Unkonzentriertheiten im Field oder auf den Bases in der 1. Bundesliga sofort bestraft werden.
Der emotionale Wendepunkt gegen den Vizemeister
Die Erleichterung folgte schließlich vor heimischem Publikum: Gegen die hochfavorisierten Guggenberger Legionäre aus Regensburg platzte endlich der Knoten. In einem dramatischen Krimi feierten wir unseren ersten Saisonsieg. Das Team bewies im Duell mit dem Vizemeister enormes Kämpferherz, hielt dem Druck in der Schlussphase stand und belohnte sich für den unermüdlichen Aufwand. Es war der symbolische Beweis dafür, dass wir an guten Tagen jeden Gegner der Liga ins Wanken bringen können.
Das jüngste Team der Liga: Jugendlicher Schwung und Reifeprozess
Ein Blick auf die Struktur der Liga unterstreicht den besonderen Charakter unseres Weges. Vergleicht man die Kader der übrigen 11 Teams, sticht bei den Disciples ein entscheidendes Merkmal hervor: Wir sind mit einem extrem niedrigen Altersschnitt mit, wenn nicht sogar das jüngste Team der gesamten Liga. Während viele Konkurrenten auf erfahrene Routiniers und langjährige Import-Veteranen setzen, schenken wir konsequent jungen Talenten und Eigengewächsen das Vertrauen. Dieser jugendliche Unbekümmertheit verdanken wir unsere spektakulären Aufholjagden, die enorme Laufbereitschaft und die mitreißende Energie auf dem Feld. Auf der anderen Seite bezahlten wir naturgemäß in Form von Lehrgeld in engen Endphasen oder defensiven Unkonzentriertheiten. Dass diese junge Truppe immer wieder auf Augenhöhe mit den Top-Teams agiert, zeigt das gewaltige Potenzial für die kommenden Jahre.
Teil 2: Die Mitte der Saison – Wachstum, Resilienz und der erste Heim-Split
In der Mitte der regulären Saison zeigte das Gesicht der Disciples klare Reifeprozesse. Die defensiven Mechanismen griffen von Woche zu Woche besser, und auch die Pitching-Rotation um Nico Holdorf, Daniel Wolf und den Bullpen fand zunehmend ihre Stabilität.
Derby-Dämpfer und Wiederauferstehung
Das Lokalderby gegen die Gauting Indians lieferte stets eine besondere Brisanz. Beim ersten Gastspiel in Gauting mussten wir nach eigenen Ungenauigkeiten bitter beide Punkte liegen lassen. Doch die Antwort der Mannschaft ließ nicht lange auf sich warten: Im Rückspiel im Ballpark Eglfing feierten wir gegen die Mainz Athletics einen hochverdienten Heimsieg am Samstag. Auch wenn die Sonntagsspartie als Lehrstunde an die Gäste ging, war der Befreiungsschlag auf eigenem Terrain extrem wichtig für das Selbstvertrauen.
Auf Augenhöhe mit den Großen
Die Rückspiele gegen die Top-Teams zeigten unser wahres Potenzial. In Heidenheim schrammten wir nach einer taktischen und kämpferischen Glanzleistung nur hauchdünn an einer riesigen Sensation vorbei. Gleiches Bild im Ballpark Eglfing gegen Stuttgart und Regensburg: Wir forderten die Favoriten bis in die späten Innings, bissen uns nach Rückständen immer wieder zurück und zwangen die Gegner in Extra-Innings und Verlängerungen. Zwar fehlte in diesen Overtime-Krimis zu oft das Quäntchen Glück, doch die gezeigte Resilienz formte den Kern unseres „Disciples-Spirits“.
Teil 3: Das Wildcard-Race – Dramatik pur und der finale Kampf
Mit Beginn des Wildcard-Races spitzte sich die Lage im Kampf um die verbleibenden Postseason-Plätze zwischen Gauting und Stuttgartzu. Was folgte, waren vier Serien voller Emotionen, Schlagabtausche und Wendungen.
Nervenschlacht im Ballpark Eglfing und Dämpfer in Stuttgart
Zum Auftakt des Wildcard-Races empfingen wir die Gauting Indians in Eglfing. Zwei hochexplosive Begegnungen entwickelten sich zu echten Krimis. In Spiel 1 mussten wir uns erst in der Verlängerung nach der Tie-Breaker-Regel mit 5:6 geschlagen geben. In Spiel 2 mündete ein Offensiv-Spektakel trotz einer Aufholjagd im neunten Inning in einer knappen 10:12-Niederlage.
Nach diesem Rückschlag reisten wir zu den Stuttgart Reds. Im Stuttgarter Ballpark fanden wir defensiv im ersten Spiel (2:12) sowie offensiv gegen starkes Heim-Pitching im zweiten Spiel (0:4) nicht zu unserer Leistung
Magie in Gauting: Die Neunte-Inning-Explosion
Aufgeben war für uns jedoch keine Option. Beim Auswärts-Derby in Gauting schrieben wir eine der emotionalsten Geschichten der gesamten Saison. Nach einem 1:3-Rückstand im ersten Spiel bliesen wir im neunten Inning zur finalen Attacke: Mit RBI-Hits von Simon Weinsteiger, einem krachenden Triple von Leo Berger, dem Ausgleich durch Sam Hermann und dem kühlen Sacrifice Fly von Owen Fierlbeck drehten wir die Partie vor ungläubigen Kulissen in einen 4:3-Triumph! Auch wenn Spiel 2 am Folgetag per Shutout an Gauting ging, zeigte dieser Comeback-Sieg, was in dieser Truppe steckt.
Ein würdiger Heimabschluss mit Gänsehaut-Atmosphäre
Zum großen Saisonfinale begrüßten wir die Stuttgart Reds noch einmal im Ballpark Eglfing. Der Sonntag brachte noch einmal ein absolutes Highlight abseits und auf dem Feld: Der Haarer Bürgermeister übernahm die Moderation als Stadionsprecher und heizte den Fans auf den Rängen mächtig ein.
Nach einer deutlichen Niederlage am Samstag (0:10) gerieten wir am Sonntag erneut mit 0:5 ins Hintertreffen. Doch getragen von der fantastischen Stimmung auf den Tribünen entfachten wir im vierten Inning ein Offensiv-Feuerwerk der Extraklasse. Ein gewaltiges 9-Run-Inning – gekrönt durch Doubles von Patrick Ludin und Francisco Severo Riestra Briceño sowie ein RBI-Triple von Simon Weinsteiger – drehte das Spiel auf 9:5 und ließ das Stadion beben. Auch wenn die Reds das Spiel am Ende mit 11:9 für sich entscheiden konnten, war diese Energieleistung ein stolzer, charakterstarker Schlusspunkt unter die Saison.
Analytisches Fazit: Erkenntnisse und der Blick nach vorne
Analysiert man die Saison 2026 nüchtern anhand der Daten und Zahlen, lassen sich drei zentrale Erkenntnisse für unsere zukünftige Entwicklung festhalten:
Gefährliche und tiefe Offensiv-Lineup:
Unsere Schläger haben in vielen Phasen bewiesen, dass sie zweistellig scoren und gegnerische Pitcher mürbe spielen können. Spieler wie Leo Berger, Simon Weinsteiger, Hubert Zgórzyński oder Patrick Ludin sorgten regelmäßig für Extra-Base-Hits und Clutch-At-Bats. Die Fähigkeit, schwere Rückstände im späten Spielverlauf komplett zu drehen, war ein absolutes Markenzeichen dieser Saison.
Defensive Konstanz als Schlüssel:
Ein Großteil der bitteren Niederlagen lässt sich auf kurze, phasenweise Unkonzentriertheiten zurückführen. Einzelne Innings mit gehäuften Errors, Wild Pitches oder Walks haben uns in mehreren Schlüsselspielen um den Lohn gebracht. Hier gilt es im Wintertraining unter Headcoach Yves Steinbach anzusetzen, um dem Pitching-Staff das nötige Polster zu verschaffen.
Moral und Team-Chemie stimmen:
Der wichtigste Faktor lässt sich nicht in der Statistik ablesen: Das jüngste Team der Liga hat sich trotz Rückschlägen, knappen Overtime-Niederlagen und Verletzungspech niemals hängen lassen. Die Entwicklung von einem defensiv noch unsicheren Team zu einer Truppe, die Top-Teams bis zum letzten Out fordert, ist unübersehbar.
Die Saison 2026 war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, aus der wir gestärkt hervorgehen. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Fans, Helfern, Sponsoren und der gesamten Disciples-Familie für die phänomenale Unterstützung im Ballpark Eglfing!
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 17 | 3 | .850 | W5 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 15 | 5 | .750 | W4 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 10 | .500 | L2 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 11 | .450 | L4 |
| 5. | Gauting Indians | 7 | 13 | .350 | W2 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 18 | .100 | L9 |
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]]>Haar (28. Juli 2026) – Zum großen Saisonfinale im heimischen Ballpark Eglfing haben wir die Stuttgart Reds im Rahmen des Wildcard-Races empfangen. Trotz großartiger Unterstützung auf den Rängen und eines mitreißenden Kampfes am Sonntag mussten wir uns den Gästen zweimal geschlagen geben. Das Samstagsspiel endete mit einer deutlichen 0:10-Niederlage, ehe wir am Sonntag in einem spektakulären Offensiv-Schlagabtausch knapp mit 9:11 den Kürzeren zogen.
Spiel 1: Stuttgarter Dominanz lässt Disciples verblassen Das Duell am Samstag entwickelte sich früh zu einer einseitigen Angelegenheit. Unsere Offensive fand gegen Stuttgarts Starter Jonathan Schäffer überhaupt nicht in den Rhythmus und blieb über das gesamte Spiel hinweg ohne Run. Stattdessen nutzten die Reds defensive Nachlässigkeiten und konsequentes Baserunning aus, um sich nach einem 3-Run-Inning im zweiten Durchgang Schritt für Schritt abzusetzen. Nico Holdorf kämpfte auf dem Mound wacker, doch Stuttgarts Offensive baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Ein spritziges 3-RBI-Double von Shogo Ichimura im neunten Inning besiegelte schließlich das bittere 0:10 aus Haarer Sicht.
Spiel 2: Spektakuläre 9-Run-Explosion lässt Ballpark Eglfing beben
Ganz anders präsentierte sich das Bild am Sonntag, als ein ganz besonderer Gast für herausragende Atmosphäre sorgte: Der Haarer Bürgermeister Andreas Bukowski übernahm die Moderation als Stadionsprecher und heizte den Fans auf den Tribünen ordentlich ein.
Nach einem erneuten 0:5-Rückstand im vierten Inning entfachten unsere Jungs angefeuert von der Kulisse ein regelrechtes Offensiv-Feuerwerk. In einer unfassbaren Schlussoffensive im vierten Durchgang drehten wir das Spiel komplett: Durch ein RBI-Single von Owen Fierlbeck, ein 2-RBI-Double von Patrick Ludin, ein weiteres 2-RBI-Double von Francisco Riestra sowie ein fulminantes RBI-Triple von Simon Weinsteiger fegten wir durch die Lineup. Moritz Broske setzte mit einem RBI-Single den Schlusspunkt unter ein gigantisches 9-Run-Inning zur frenetisch bejubelten 9:5-Führung!
Leider hielt das Momentum nicht bis zum Ende. Die Reds schlugen im sechsten Inning eiskalt zurück, glichen zum 9:9 aus und gingen im siebten Durchgang mit 11:9 in Front. Trotz geladener Bases in der Schlussphase fehlte uns das letzte Quäntchen Glück, um den erneuten Ausgleich zu erzwingen.
Fazit: Stolzer Abschied trotz zwei Niederlagen
Auch wenn zwei Niederlagen zum Saisonabschluss schmerzen, hat das Team im zweiten Spiel Charakter, Leidenschaft und unbändigen Teamgeist bewiesen. Die gigantische Aufholjagd vor heimischem Publikum war ein eindrucksvoller Beweis für die Disciples-Attitüde. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Fans und dem Bürgermeister für die phänomenale Stimmung!
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 17 | 3 | .850 | W5 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 15 | 5 | .750 | W4 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 10 | .500 | L2 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 11 | .450 | L4 |
| 5. | Gauting Indians | 7 | 13 | .350 | W2 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 18 | .100 | L9 |
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ERFOLGREICHER BBQ-FIRMENCUP 2026
Das Wetter zeigte sich zunächst von seiner unbeständigen Seite, hielt letztlich aber durch und sorgte für beste Bedingungen. So konnten alle Teams einen sportlichen und abwechslungsreichen Tag genießen, bei dem Teamgeist, Spaß und der Austausch abseits des Arbeitsalltags im Mittelpunkt standen.
In spannenden und fairen Spielen setzte sich schließlich das Team der Bundesliga-Turner*innen des TSV Unterföhring knapp gegen Attocube durch und sicherte sich den Turniersieg. Der Wanderpokal macht damit vorerst Station in Unterföhring – herzlichen Glückwunsch an die verdienten Sieger!
Auch für unsere H1 als Ausrichter war der BBQ-Firmencup ein rundum gelungener Tag. Die positive Resonanz aller Teilnehmenden macht Lust auf mehr: Deshalb wird es am 11. September eine Neuauflage des Firmencups geben. Wer mit seinem Unternehmen oder Team einmal dabei sein möchte oder interessierte Firmen kennt, darf sich gerne bei uns per E-Mail melden!
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]]>Haar (21. Juli 2026) – Was für ein hochemotionales Finale im Wildcard-Race der Saison 2026! Beim letzten Aufeinandertreffen mit den Gauting Indians erlebten wir ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem epischen Last-Inning-Comeback im ersten Spiel am Samstag folgte am Sonntag die Ernüchterung. Am Ende trennten wir uns mit einem Split (4:3 und 0:8) von den Indians.
Spiel 1: Die „9th-Inning-Magic“ schlägt wieder zu Das Samstagspiel entwickelte sich von Beginn an zu einem wahren Thriller, in dem die Pitcher das Geschehen dominierten. Unser Starter Nico Holdorf hielt die Gautinger Offensive fünf Innings lang schadlos, ehe im sechsten Durchgang der Faden riss. Nach einem RBI-Single von Jakob Huber und einem unglücklichen Defensiv-Error gerieten wir bitter mit 1:3 in Rückstand – die einzige eigene Ausbeute bis dahin war ein RBI-Single von Simon Weinsteiger. Doch wer dachte, das Spiel sei gelaufen, wurde im neunten Inning eines Besseren belehrt. Gegen Indians-Starter Philipp Kleehaupt bliesen wir zur finalen Attacke: Weinsteiger eröffnete mit einem Single, ehe Leo Berger ein sensationelles RBI-Triple an die Rightfield-Linie hämmerte. Sam Hermann glich die Partie mit einem harten Single zum 3:3 aus. Gauting wechselte den Pitcher, doch wir blieben eiskalt. Nach einem Walk für Moritz Broske und einem perfekten Opferbunt von Dean Sacher, war es Owen Fierlbeck, der mit einem nervenstarken Sacrifice Fly den viel umjubelten 4:3-Führungstreffer markierte. Closer Oliver Thormählen machte im letzten Inning mit den Gautingern kurzen Prozess und tütete den sensationellen Comeback-Sieg ein.
Spiel 2: Offensiv-Blackout führt zu bitterem Shutout
Am Sonntag wendete sich das Blatt komplett. Gegen den überragenden Gautinger Pitcher Ryan Bollinger fanden unsere Schläger zu keinem Zeitpunkt ein Gegenmittel. Während wir in den ersten sieben Innings nur vereinzelte Hits durch Broske, Fierlbeck, Weinsteiger und Sacher verbuchen konnten, erarbeiteten sich die Indians kontinuierlich einen Vorsprung.
Unser Starter Daniel Wolf kassierte bereits im Auftaktinning zwei Runs und verließ den Mound im sechsten Durchgang beim Stand von 0:4. Der Gautinger Angriff hatte jedoch noch nicht genug: Im siebten Inning verpasste Matteo Gründig unserem Relief-Pitcher Valentin Witzku einen Solo-Homerun, ehe die Hausherren die Führung im achten Inning durch ein RBI-Double von Marco Iberle und einen Sacrifice Fly auf 8:0 schraubten. Auch im neunten Inning blieb uns der Ehrentreffer verwehrt, wodurch die bittere Shutout-Niederlage besiegelt war.
Fazit: Licht und Schatten
Während der emotionale Sieg in Spiel 1 die unbändige Moral und die Clutch-Qualitäten der Disciples unter Beweis stellte, offenbarte Spiel 2 deutliche Lücken im Offensiv-Lineup gegen absolutes Top-Pitching. Nun gilt es, die positiven Emotionen vom Samstag mitzunehmen und im Endspurt des Playoff-Races den Stuttgartern das Leben schwer zu machen.
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 17 | 3 | .850 | W5 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 15 | 5 | .750 | W4 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 10 | .500 | L2 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 11 | .450 | L4 |
| 5. | Gauting Indians | 7 | 13 | .350 | W2 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 18 | .100 | L9 |
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]]>Haar (6. Juli 2026) – Die zweite Spielpaarung im Wildcard-Race der Saison 2026 verlief für uns leider alles andere als nach Plan. Bei den Stuttgart Reds setzte es für unser Team zwei schmerzhafte Niederlagen, bei denen wir sowohl mit defensiven Wacklern als auch mit einer eiskalten gegnerischen Pitching-Crew zu kämpfen hatten. Am Ende mussten wir uns den Gastgebern mit 2:12 und 0:4 geschlagen geben.
Spiel 1: Albtraum-Inning bringt uns früh auf die Verliererstraße Die Freitagsgala im Stuttgarter Ballpark begann als zähes Duell, doch schon das zweite Inning entwickelte sich für uns zu einem echten Horrorszenario. Starter Nico Holdorf verlor nach zwei schnellen Outs komplett den Faden, was die Reds gnadenlos ausnutzten. Begünstigt durch zwei folgenschwere Defensiv-Errors, Wild Pitches und einen krachenden 3-Run-Homerun von Moritz Köhler bauten die Hausherren eine blitzschnelle 6:0-Führung auf. Unsere Jungs zeigten im dritten Durchgang zwar Moral: Henry Thormählen nutzte einen Wild Pitch zum ersten Run, ehe Simon Weinsteiger mit einem RBI-Single auf 2:6 verkürzte. Doch die Stuttgarter Offensive war an diesem Tag nicht zu stoppen. Gegen Holdorf und den späteren Relief-Pitcher Tom Krüger legten die Reds kontinuierlich nach. Während unsere eigene Lineup gegen Stuttgarts Joel Petzold und den starken Bullpen kaum noch Lücken fand, schraubten die Reds das Ergebnis bis zum siebten Inning auf 12:2 hoch, was das vorzeitige Spielende bedeutete.
Spiel 2: Pitcher-Duell ohne das nötige Glück
Am Samstag sahen die Zuschauer ein komplett anderes Spiel. Daniel Wolf startete für die Disciples auf dem Mound und lieferte sich mit Stuttgarts Arnad Mulamekic über weite Strecken ein packendes Pitcher-Duell. Wir hatten im ersten Inning durch Singles von Hubert Zgórzyński und Simon Weinsteiger direkt die Chance vorzulegen, ließen die Läufer aber auf den Bases stranden.
Die Reds gingen im vierten Inning äußerst minimalistisch in Führung: Komplett ohne eigenen Hit reichten ein Walk, zwei Stolen Bases und ein produktiver Groundout zur Stuttgarter 1:0-Führung. Im sechsten Inning erhöhten die Reds durch ein Double von Jonas van Bergen und ein RBI-Single von Yannick Witt auf 3:0. Dean Sacher übernahm im siebten Inning im Relief für Wolf, konnte den vierten Run nach einem Sacrifice Fly von Köhler aber nicht mehr verhindern.
Zwar bäumten wir uns im achten Inning durch ein Double von Zgórzyński noch einmal auf, doch der Stuttgarter Closer Jayden Grimminger hielt die Zone im neunten Inning dicht und besiegelte unseren 0:4-Shutout.
Fazit: Fokus schärfen für die letzten 4 Spiele
Dieses Wochenende in Stuttgart hat gezeigt, dass im Wildcard-Race jeder kleinste Fehler sofort bestraft wird. Die zwei Niederlagen tun weh, aber der Kampfgeist in der Defense war vor allem im zweiten Spiel spürbar. Jetzt gilt es, die Offensiv-Power wieder zu aktivieren, die Fehler im Baserunning abzustellen und in den verbleibenden Spielen gegen Gauting und Stuttgart die richtige Antwort zu geben!
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 17 | 3 | .850 | W5 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 15 | 5 | .750 | W4 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 10 | .500 | L2 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 11 | .450 | L4 |
| 5. | Gauting Indians | 7 | 13 | .350 | W2 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 18 | .100 | L9 |
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]]>Haar (30. Juni 2026) – Was für ein dramatischer Auftakt in das Wildcard-Race der Saison 2026! Im Ballpark Eglfing trafen wir in zwei hochemotionalen Partien auf die Gauting Indians. Beide Spiele waren an Dramatik kaum zu überbieten, boten packende Aufholjagden und Nervenschlachten bis zum allerletzten Out. Am Ende fehlte uns jedoch das nötige Quäntchen Glück und die letzte Konsequenz im Relief-Pitching, sodass wir das Feld zweimal hauchdünn mit 5:6 nach Verlängerung und 10:12 räumen mussten.
Spiel 1: Tie-Breaker-Drama in der Extra-Inning-Nervenschlacht Das erste Duell am Samstag entwickelte sich von Beginn an zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Starter Nico Holdorf fand trotz anfänglicher Probleme schnell seinen Rhythmus. Nach einem frühen 0:2-Rückstand bissen wir uns im dritten Inning zurück ins Spiel: Owen Fierlbeck scorte nach einem Sacrifice Fly von Hubert Zgórzyński, ehe Patrick Ludin nach einem cleveren Baserunning-Manöver und einem Error den 2:2-Ausgleich besorgte. Im fünften Inning gingen wir durch aufeinanderfolgende RBI-Doubles von Leo Berger und Simon Weinsteiger sogar mit 4:2 in Führung. Die Indians glichen das Spiel im achten Durchgang durch ein unglückliches Wild Pitch zum 4:4 aus. Nachdem im neunten Inning nichts Zählbares heraussprang, ging es in die Verlängerung mit der Tie-Breaker-Regelung (Läufer auf 1 und 2). Hier schlug das Pendel leider zugunsten der Indians aus: Gautings Marco Iberle hämmerte ein folgenschweres 2-RBI-Triple zur 6:4-Führung ins Centerfield. Im Nachschlagen reichte es durch ein RBI-Single von Berger nur noch zum 5:6-Anschluss, bevor das dritte Out unsere Hoffnungen begrub.
Spiel 2: Offensiv-Spektakel endet in dramatischem Neunten Inning
Das zweite Spiel des Wochenendes knüpfte nahtlos an die Intensität der ersten Begegnung an, entwickelte sich jedoch zu einem echten Schlagabtausch der Offensivreihen. Wir erwischten einen Traumstart: Ein Double von Berger sowie Singles von Quentin Kramer und Bernd Radovic brachten uns im ersten Inning eine schnelle 2:0-Führung. Bis zum vierten Durchgang bauten wir den Vorsprung – begünstigt durch ein starkes RBI-Single von Owen Fierlbeck und einen gegnerischen Balk – auf 7:3 aus.
Daniel Wolf lieferte auf dem Mound über sechs Innings einen harten Fight, musste aber im siebten Inning nach einigen harten Hits der Indians den 6:7-Anschluss hinnehmen. Oliver Thormählen beruhigte die Partie im achten Inning im Relief komplett, ehe Kramer im Nachschlagen per RBI-Single den vermeintlich beruhigenden 8:6-Vorsprung herstellte.
Das bittere Ende folgte im verflixten neunten Inning: Drei aufeinanderfolgende Hit by Pitches und ein Walk brachten die Indians ohne Hit zurück ins Spiel, bevor die Gautinger Lineup mit einem Double und Singles eiskalt zustach und das Ergebnis auf 8:12 schraubte. Doch unsere Jungs zeigten enormen Charakter: Im letzten Angriffsversuch starteten wir mit geladenen Bases eine furiose Schlussoffensive. Ein Sacrifice Fly von Aodhan Queen und ein RBI-Single von Moritz Broske brachten uns noch einmal auf 10:12 heran. Zum ganz großen Coup reichte es am Ende leider nicht mehr.
Fazit: Die Offensiv-Power stimmt, das Glück kehrt zurück
Auch wenn zwei knappe Niederlagen zum Auftakt des Wildcard-Races extrem schmerzen, hat das Team gezeigt, dass es spielerisch und kämpferisch absolut auf Augenhöhe agiert. Unsere Offensive hat bewiesen, dass sie zweistellig scoren und in den entscheidenden Momenten zurückschlagen kann. Wenn wir in den kommenden Spielen die Freeze-Phasen auf dem Mound minimieren, werden wir uns für diesen enormen Aufwand auch wieder mit Siegen belohnen.
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 17 | 3 | .850 | W5 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 15 | 5 | .750 | W4 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 10 | .500 | L2 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 11 | .450 | L4 |
| 5. | Gauting Indians | 7 | 13 | .350 | W2 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 18 | .100 | L9 |
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]]>Haar (22. Juni 2026) – Das hatte sich unser Team ganz anders vorgestellt. In den beiden finalen Partien der regulären Saison trafen wir im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell auf die Gauting Indians. Vor heimischer Kulisse wollten wir die Spielzeit gebührend beenden, erlebten jedoch ein extrem bitteres Wochenende. Trotz großem Kampf und späten Aufholjagden fehlte uns in den entscheidenden Momenten das nötige Glück, sodass wir beide Spiele mit 2:3 und 6:9 aus der Hand geben mussten.
Spiel 1: Defensiv-Krimi geht hauchdünn an die Gäste Das erste Duell am Samstagabend entwickelte sich schnell zu dem erwarteten, zähen Abnutzungskampf. Unser Starting Pitcher Nico Holdorf lieferte eine starke Leistung ab und hielt die gegnerische Offensive über weite Strecken in Schach. Im dritten Inning gerieten wir durch zwei Wild Pitches unglücklich mit 0:2 in Rückstand, ließen uns davon aber nicht beirren. Im fünften Durchgang belohnten wir uns für den Aufwand: Ein Double von Patrick Ludin und ein wichtiges RBI-Single von Quentin Kramer brachten uns den umjubelten 2:2-Ausgleich. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Im achten Inning gelang den Indians nach einem Triple der bittere Run zum 2:3. Wir mobilisierten noch einmal alle Kräfte – Moritz Broske schlug im direkten Gegenzug ein starkes Double –, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Ein unglückliches Caught Stealing im neunten Inning besiegelte schließlich die knappe Niederlage.
Spiel 2: Regenschlacht und spätes Aufbäumen werden nicht belohnt
Am Sonntagmittag entwickelte sich von Beginn an ein echter Schlagabtausch. Daniel Wolf auf dem Mound musste im ersten Inning zwar zwei Runs hinnehmen, doch unsere Lineup antwortete sofort. Ein Double von Hubert Zgórzyński leitete die direkte Wende zum 2:2 ein. Dank cleverem Baserunning und produktiven Infielder-Groundouts gingen wir bis zum fünften Inning sogar mit 4:2 in Führung.
Nach einer wetterbedingten Regenpause im siebten Inning riss der Faden jedoch komplett ab. Gauting fand nach der Unterbrechung sofort den Rhythmus und drehte das Spiel durch einen herben 3-Run-Homerun von Chris Howard sowie weitere Hits eiskalt auf 7:4. Valentin Witzku und Tom Krüger versuchten im Relief alles, doch die Indians erhöhten im neunten Inning auf 9:4.
Wer dachte, wir würden uns kampflos ergeben, irrte sich: Im letzten Angriffsversuch zeigten die Jungs noch einmal großes Kämpferherz. Angeführt von Doubles durch Leo Berger und Zgórzyński sowie einem RBI-Single von Simon Weinsteiger verkürzten wir auf 6:9. Am Ende reichten die Chancen nicht mehr, um das Spiel komplett zu drehen.
Fazit: abschütteln und den Fokus neu ausrichten
Zwei Derby-Niederlagen zum Abschluss der regulären Saison tun weh, vor allem weil wir in beiden Spielen phasenweise die bessere Mannschaft waren. Unsere Offensive hat im finalen Inning gezeigt, wie viel Potenzial in ihr steckt. Diese Energie und den unbedingten Kampfgeist müssen wir jetzt mitnehmen, um die Fehler aus den Mittel-Innings zu analysieren und beim nächsten Mal als Sieger vom Platz zu gehen.
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 17 | 3 | .850 | W5 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 15 | 5 | .750 | W4 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 10 | .500 | L2 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 11 | .450 | L4 |
| 5. | Gauting Indians | 7 | 13 | .350 | W2 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 18 | .100 | L9 |
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