Eigentlich hat man es in diesem Jahr nur geschafft, den internen Speicher von 8MB auf 16MB aufzustocken. Alle weiteren Daten des Revo blieben unverändert – auch die miserablen Akkus…
Trotzdem war auch der Revo Plus ein typischer Psion: Tolles Gerät mit Mängeln an der Hardware. Beim Revo waren es zum Glück nur schwache Akkus und keine Fehlkonstruktionen, die zu irreparablen Hardwaredefekten geführt haben.
Ach ja, es gab doch noch eine Veränderung im Vergleich zum Revo: Die Gehäusefarbe wurde von einem dunklen blau zu einem helleren grau geändert. Ohne direkten Vergleich mit einem „normalen“ Revo wäre es mir aber vermutlich nicht aufgefallen…
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Allen iPAQs gemein ist, dass sie noch vor dem Verkauf an HP gebaut wurden, ein QVGA-Display besitzen, einen StrongArm 1110 mit 206Mhz benutzen und WinCE 3,0 als Betriebssystem verwenden. Unterschiede gibt es nur im Speicherausbau (H3630: 32MB Ram, 16MB Rom, PPC2000 H3660: 64MB Ram, 16MB Rom, PPC2000 H3760: 64MB Ram, 32MB Rom, PPC2002).
Herausragendes Feature der iPAQs war ein Connector an der Unterseite, über den man sogenannte Jackets (In Deutschland hin und wieder auch „Sleeves“ genannt anschließen konnte. In Normalfall waren das einfache Schutzhüllen für den iPAQ, wie man oben sehen kann, gab es aber auch wirklich extreme Erweiterungen.
Das linke Jacket (schon nach dem Verkauf an HP veröffentlich), beinhaltete einen zusätzlichen Akku und einen PCMCIA-Slot an der Oberseite. Das Jacket rechts stellte einen Compactflash-Slot zur Verfügung und beinhaltete ebenfalls einen großen Zusatzakku.
Der Akku des linken Jackets war recht klein, reichte aber aus um eine PCMCIA-Festplatte mit Strom zu versorgen…
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Optisch kaum von seinen Vorgängern zu unterscheiden, hatte der SL-C3100 einiges an Hardware zu bieten: den aktuellsten Intel XScale PXA 270 mit 416 Mhz, 128 MB Speicher, VGA-Display, SD- und Compactflash-Slot und erstmals ein Microdrive mit 4GB Speicher. (PDA Enthusiasten erkennen hier eventuell Ähnlichkeiten zum Palm Lifedrive, das ebenfalls mit PXA 270 und einem Microdrive ausgestattet war – der Zaurus kam aber ein paar Monate vor dem Lifedrive auf den Markt – offenbar haben beide Firmen zeitgleich daran gearbeitet, eine Festplatte in einen PDA zu bauen…)
Mein SL-C3100 ist kein englisch lokalisierter Import aus Japan sondern stammt direkt von dort. Deshalb ist bei diesem Gerät das Betriebssystem noch unangetastet.
(vlnr: Zaurus SL-C3100, SL-C750, Sony UX50)
Auf dem Vergleichsfoto sieht der UX50 im Vergleich zu den Sharp-Geräten wie ein Spielzeug aus. Wenn man sich die Leistungsdaten anschaut, war er das irgendwie auch…
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Der Sharp Zaurus SL-C750 war eigentlich in den meisten Belangen den hier gebräuchlichen PDAs überlegen (VGA-Display, 64 MB Ram, Intel XScale PXA 255 mit 400 Mhz, SD- und Compactflash-Slot, vollwertige Tastatur). Als Betriebssysteme wurde zumeist OpenZaurus verwendet, es gab aber einige Linux-Distributionen, die auf den Sharp Zaurus angepasst waren.
Aufgeklappt wirkt der Sharp Zaurus wie ein kleines Notebook. Die Tastatur kann zwar nicht an die eines Psion S5 heranreichen, ist aber auch nicht wirklich schlecht. Die Tasten sind ausreichend groß und der Druckpunkt ist auch ok.
An der Tastenbelegung kann man erkennen, dass ich hier das japanische Modell des SL-C750. Eigentlich kein großes Kunststück, da die meisten Zaurus-Modelle nie offiziell außerhalb Japans verkauft wurden. Es gab allerdings einige Firmen, die das Potential der Geräte erkannt haben und sie in großen Stückzahlen importiert und mit englischer Lokalisation verkauft haben.
Über ein clever designtes Scharnier (ähnlich dem diverser Sony-PDAs) lässt sich das Display drehen und die Tastatur auf die Rückseite klappen, wodurch man den Formfaktor eines PDAs erhält.
Einige der vorinstallierten Programme gab und gibt es übrigens heute noch. Netfront erfreute sich auf kompatiblen PalmOS-Geräten großer Beliebtheit und die Office-Suite von Hancom findet man auch heute noch für Android-Geräte.
Im Gegensatz zu diversen anderen Geräten aus dieser Zeit lässt sich beim SL-C750 der Akku leicht austauschen.
Da man grundsätzlich nie genug Akkulaufzeit haben kann, konnte man für den SL-C750 einen stärkeren und deutlich dickeren Akku kaufen, bei dem dann eine dickere Bodenplatte mitgeliefert wurde, die anstelle der „normalen“ Akkuabdeckung aufgeclipst wurde.
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Technisch gesehen ist das Netpad am ehesten mit dem Psion 5MX zu vergleichen, hat aber eine leistungsfähigere CPU (Intel StrongArm mit 206 Mhz im Gegensatz zum Arm 710 mit 36 Mhz im Psion 5) und ein Farbdisplay, das 256 Farben darstellen kann. Die restliche Ausstattung ist weitestgehend gleich. Mangels Hardwaretastatur lässt sich eine Software-Tastatur auf dem Display einblenden.
Softwareseitig läuft EPOC5 auf dem Netpad – damit dürfte die meiste Software für den Psion5 auch auf dem Netpad funktionieren.
Großer Vorteil des Netpads ist die Robustheit: Wasser- und Staubdichtigkeit nach IP67 und die (von mir nicht getestete) Stabilität, einen Sturz aus 1,5 Metern auf Beton heil zu überstehen. Ein Psion 5 übersteht dank der für Psion typischen Designfehler nicht mal normale Benutzung auf Dauer (das Displaykabel…).
Besonders praktisch ist die mitgelieferte Tasche, mit der man sich das Netpad zur Not auch an den Unterarm schnallen kann:
Apropos Designfehler: Waren es beim Psion 3 die brechenden Scharniere oder die brechenden Displaykabel beim Psion 5 wollte man beim Netpad offenbar auch nicht zurückstehen und hat auch hier einen – wenn auch kleinen – Konstruktionsfehler eingebaut. Der Akku des Netpad lässt sich nicht aufladen, während das Gerät benutzt wird, da es keinen Anschluss für ein Ladekabel gibt. Aufladen geht nur über die Dockingstation oder über eine Ladeschale, in die der Akku eingelegt wird.
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Im Großen und Ganzen ist der Tytn II nur eine in den meisten Belangen verbesserte Neuauflage des HTC Tytn (128 MB Ram statt 64 MB, 256 MB Storage statt 128 MB, bessere Kameras, und ein Wechsel der CPU von Samsung zu Qualcomm).
Wie seinen Vorgänger auch, lässt sich auch der Tytn II aufschieben und gibt dann eine leidlich gut benutzbare Tastatur frei. Um die Benutzung als Tischgerät angenehmer zu machen, hat man dem Tytn II zusätzlich ein Scharnier spendiert, dass es ermöglicht, das Display aufzustellen, wenn die Tastatur ausgefahren ist.
Meines Erachtens mal ein wirklich gute und innovative Idee…
Was ich aber nicht nachvollziehen kann (und dem Umstieg vom ersten Tytn zu seinem Nachfolger unnötig erschwert):
…beim Tytn II wir die Tastatur in die andere Richtung aufgeschoben. Was man sich bei HTC dabei gedacht hat (wenn überhaupt), will sich mir nicht so recht erschließen. Für Rechtshänder mag die Schieberichtung des Tytn II logischer sein (man hält das Smartphone in der rechten Hand und schiebt das Display mit dem Daumen nach links), ich habe den ersten Tytn aber immer beim Drehen in die Horizontale mit beiden Händen auseinander gezogen. Nur eine Frage der Gewohnheit – einen einmal „einprogrammierten“ Bewegungsablauf zu ändern ist aber langwierig und nervig (aktuelles Beispiel ist der Wechsel der Tasten beim Samsung Note 10(+) von der rechten auf die linke Seite und dann der Wechsel des Stylus-Einschubs von links nach rechts beim Note 20).
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Im Vergleich zum Original (links) fällt die Gehäusefarbe auf, die beim Dummy eher in die Richtung Champagner geht.
Aufgeklappt fällt der sehr schmeichelhafte Kontrast des „Displays“ am Dummy auf – das Original konnte da nie mithalten.
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Immerhin haben sich in der Zwischenzeit mehr als 50 neue PDAs und Smartphones angesammelt. Obwohl ich das Sammeln eine ganze Zeit lang nicht aktiv betrieben habe, sind es einfach immer mehr Geräte geworden. Dazu kam der Umstand, dass ich interessante Kontakte geknüpft habe, die auch zu dem einen oder anderen Kauf oder Tausch geführt haben. Es gibt also einiges aufzuarbeiten
Trotzdem werde ich hier nicht mehr das Tempo aus alten Zeiten an den Tag legen und die Sammlung nur noch in kleinen Schritten wachsen lassen. Der natürliche Verschleiß (aufquellende Akkus, auslaufende Kondensatoren und sich zersetzende Soft-Touch Beschichtungen) sind die allgegenwärtigen Probleme, die immer mehr in den Vordergrund treten und immer mehr meiner Geräte „befallen“. Und was nützt der schönste und seltenste PDA, wenn man ihn nicht mehr benutzen kann? Er wird degradiert zu einem Abbild dessen, was einmal war – und selbst dieser funktionslose Hülle wird bei Geräten mit Soft-Touch-Beschichtung zu einem unansehlichen klebrigen Problem…
]]>Nächstes Jahr gibt’s hier wieder was Frisches zu lesen, versprochen.
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