Leider gibt es ein grundsätzliches Problem bei der Kreditkartenakzeptanz: Die EU hat die sogenannten Interbankenentgelte gedeckelt, Händlern aber gleichzeitig verboten, die entstehenden Zahlungskosten direkt auf den Kunden umzulegen. Für Kunden wirkt die Kreditkarte dadurch „kostenlos“. Für uns Händler steigen die Kosten jedoch immer weiter. Die Gebühren von nominell 1,5-3% fallen nämlich auf den gesamten Bruttobetrag an, also auch auf Mehrwertsteuer, Versandkosten, etc. Bei typischen Bestellwerten unter 50 Euro macht das, auf die reine Marge gerechnet, schnell mal 5 bis 10% aus.
Was bedeutet das für riesenmikroben.de?
Ganz einfach: Back to the roots! Am 30.04. wird die Kreditkarte als Zahlungsart aus dem Shop verschwinden. Wir setzen ab dann wieder ausschließlich auf die Banküberweisung – und hier ganz besonders auf die Echtzeitüberweisung.
Im SEPA-Raum haben wir mit der Echtzeitüberweisung nämlich eine der schnellsten und günstigsten Zahlungsmethoden überhaupt. Rund um die Uhr wird das Geld binnen 10 Sekunden gutgeschrieben. Das kostet gegenüber einer normalen Überweisung nichts extra (bei einigen Banken, wie der ING, ist es sogar schon vorausgewählt) und gilt auch für Euro-Überweisungen aus der Schweiz und anderen Nicht-Euro-Staaten, die dem SEPA-Zahlungsraum angehören!
Für Kunden ist das genauso bequem wie die Kreditkarte. Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck müssen nämlich nicht von Hand abgetippt werden:
Unser Shop zeigt am Ende der Bestellung einen QR-Code an.
Diesen Code einfach mit der Banking-App scannen (oder ein Bildschirmfoto in der App hochladen, wenn die Bestellung auf dem Handy durchgeführt wurde). Die Überweisung ist dann komplett vorausgefüllt.
Nur noch „Echtzeitüberweisung“ auswählen, Überweisung bestätigen – das war’s!
Bei der Überprüfung unserer Geschäftsbeziehung haben wir festgestellt, dass Ihr Transaktionsvolumen gering ist. Die Aufrechterhaltung ungenutzter oder selten genutzter bestehender Geschäftsbeziehungen erfordert technische und regulatorische Anstrengungen unsererseits. Daher haben wir die Entscheidung getroffen, diese Geschäftsbeziehung einseitig zu beenden.
Da SCT Inst, die SEPA-Echtzeitüberweisung, spätestens ab Ende 2025 allen Bankkunden im Euroraum ohne Mehrkosten zugänglich sein wird, war das Ende der Sofortüberweisung sowieso absehbar. Unser Konto bei N26 ist echtzeitfähig, Sie können Zahlungen schon jetzt per Echtzeitüberweisung durchführen.
]]>Nationale DHL-Pakete sollten allerspätestens am Dienstag, den 21.12. eingeliefert werden. Dazu muss Ihre Bestellung bis 16 Uhr eingegangen und bezahlt sein.
Pakete in die Nachbarländer (z.B. Schweiz, Österreich): spätestens am 20.12., 16 Uhr.
Pakete in alle anderen EU-Länder: 14.12., 16 Uhr.
Bei Warensendungen darf nicht mehr damit gerechnet werden, dass sie bis Weihnachten ankommen.
Für Briefsendungen und Warenpost International gelten die Fristen wie für Pakete, bitte beachten Sie aber, dass wir bei nicht nachverfolgbaren Sendungen vor Weihnachten keine Neulieferung vornehmen können, falls die Sendung nicht rechzeitig zugestellt wird. Wir müssen dann ca. 3 Wochen warten, ob die Sendung an- oder zurückkommt.
Wie in jedem Jahr werden wir auch nach diesen Terminen noch bis zum 23.12. täglich Sendungen einliefern. Es ist durchaus möglich, dass diese Sendungen rechtzeitig ankommen, dazu gehört dann aber etwas Glück.
]]>Die RIESENmikroben werden (wie fast alle anderen Plüschspielzeuge auch) in Asien produziert, genaugenommen in China. Und bis so eine Mikrobe produziert und dann auf dem Seeweg zu uns gelangt ist, vergehen locker 4-5 Monate. Immer, nicht nur jetzt.
Es ist also unmöglich, „mal eben“ auf einen aktuellen Trend zu reagieren. Und – Ironie des Schicksals – die Warentransporte von China nach Europa sind im Moment durch die COVID-19 Epidemie stark beeinträchtigt. Viele Containerschiffe fahren nicht – das ist offensichtlich. Erst auf den zweiten Blick sieht man beispielsweise das Phänomen, dass leere Container ja auch irgendwie wieder nach China zurückgelangen müssen, um neu befüllt zu werden. Das ist ein riesengroßer Kreislauf, der jetzt aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Aber man könnte doch Luftfracht verwenden, das wäre sogar noch schneller! Stimmt, ist aber leider ziemlich teuer. Plüschspielzeug hat die unangenehme Eigenschaft, für sein Gewicht relativ voluminös zu sein. Damit also am Ende nicht eine riesengroße, aber sehr leichte Mikrobenlieferung den Frachtraum blockiert, wird für die Berechnung der Frachtkosten nicht das tatsächliche Gewicht herangezogen, sondern das sogenannte „Volumengewicht“, das ist eine Art Mindestgewicht abhängig vom Volumen der Frachtstücke. Dazu kommt, dass auch die Luftfrachtkapazitäten deutlich reduziert wurden, so dass z.B. DHL alle Preisvereinbarungen außer Kraft gesetzt hat und jeden Transport individuell tarifiert. Man kann sich vorstellen, dass es dadurch nicht billiger wird.
Letzte Option: Produktion in Europa. Dann hätte man doch auch Qualität und Arbeitsbedingungen und Lieferketten und Transportwege viel besser im Griff! Das stimmt theoretisch, aber die gesamte Lieferkette ist schon vor langer Zeit nach Asien abgewandert. In Europa bekommt man die Stoffe, die Augen, das Füllmaterial und natürlich auch die Fachkräfte entweder gar nicht oder nur zu Konditionen, die den Verkaufspreis einer Mikrobe von 10 Euro eher in Richtung 30 Euro drücken würden, und damit wäre sie einfach nicht wettbewerbsfähig. Mir ist jedenfalls keine Möglichkeit bekannt, diese Art von Plüschspielzeug in Europa zu Preisen herstellen zu lassen, die einen akzeptablen Ladenpreis ermöglichen würden.
Also: Das Coronavirus wird zur Zeit produziert, ich rechne aber frühestens im Juli mit der ersten Lieferung.
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