Advertise with Googlier.com das Dossier | Staat und Wirtschaft http://dasdossier.de/rubrik/wirtschaft/staat-und-wirtschaft de Bahnstreik http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/bahnstreik <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die Bundesregierung legt die Republik lahm </div> </div> </div> <p>Ab heute weitet sich die nunmehr achte Runde im Arbeitskampf der Eisenbahner auch auf den Personenverkehr aus und man darf getrost davon ausgehen, dass auch in dieser Streikrunde f&uuml;r die allermeisten Medien der &bdquo;Schuldige&ldquo; bereits feststeht: GDL-Chef Claus Weselsky. Doch so einfach ist es nicht. Schaut man ein wenig hinter die Kulissen, entdeckt man schnell, dass es vielmehr die Deutsche Bahn AG ist, die durch ihre Blockadehaltung ein Ende des Arbeitskampfs verhindert. Dabei wird sie ganz ma&szlig;geblich vom Bund unterst&uuml;tzt, der die DB AG zu 100% besitzt. F&uuml;r die Arbeitgeberseite ist dies eine gro&szlig;artige Gelegenheit: Die Bundesregierung will ihr Gesetz zur Tarifeinheit noch in diesem Sommer durchboxen und die Deutsche Bahn spielt auf Zeit, um mithilfe dieses Gesetzes die k&auml;mpferische GDL de facto handlungsunf&auml;hig zu machen. Dies ist nicht nur ein dreister Eingriff in die Tarifautonomie, sondern auch ein Angriff auf das Grundgesetz.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/bahnstreik" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/bahnstreik#comments Staat und Wirtschaft Unternehmen Deutsche Bahn AG Gewerkschaften Streik Deutschland Analyse Tue, 05 May 2015 10:03:25 +0000 Jens Berger 5091 at http://dasdossier.de Venezuela http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/venezuela <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> it ́s the economy stupid </div> </div> </div> <p>Letzte Woche&nbsp;<a href="http://www.bbc.com/news/world-latin-america-31564149?print=true" class="urlicon urlicon-bbc">verhafteten</a>&nbsp;die venezolanischen Beh&ouml;rden Antonio Ledezma, den B&uuml;rgermeister von Caracas. Von 76 oppositionellen B&uuml;rgermeistern sind nun 33 in Haft oder stehen vor Gericht. Offizielle venezolanische Nachrichtenkan&auml;le sprechen im Fall Ledezma von einem verhinderten Staatsstreich &ndash; unterst&uuml;tzt durch die USA. Es ist von au&szlig;en sehr schwer, diese Vorw&uuml;rfe zu bewerten. Zweifel sind jedoch angebracht. Venezuelas Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Die Menschen leiden an einem rasanten Verlust ihrer Kaufkraft und Versorgungsengp&auml;ssen. Noch nie war die Zustimmung f&uuml;r die regierenden &bdquo;Chavistas&ldquo; so gering wie heute und im Herbst stehen eigentlich Wahlen vor der T&uuml;r. Gut m&ouml;glich, dass die &bdquo;Bolivarische Revolution&ldquo; nach siebzehn Jahren an ihren eigenen Fehlern zu Grunde geht. Eine besondere Bedeutung sollte man dabei der fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik zuweisen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/venezuela" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/venezuela#comments Staat und Wirtschaft Erdöl Hugo Chávez Sozialstaat Venezuela Analyse Thu, 26 Feb 2015 13:24:07 +0000 Jens Berger 5081 at http://dasdossier.de Armut als Wachstumsbremse http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/armut-als-wachstumsbremse <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Studie der OECD und ihre Hintergründe </div> </div> </div> <p>Wie die <a href="http://www.oecd.org/social/Focus-Inequality-and-Growth-2014.pdf" class="urlicon urlicon-oecd">OECD</a> mitteilt, behindert die zunehmende Ungleichheit in fast allen Mitgliedstaaten das Wirtschaftswachstum. In Deutschland etwa sei die Wirtschaft zwischen 1990 und 2010 inflationsbereinigt um 26 Prozent gewachsen; ohne Zunahme der Ungleichheit h&auml;tte dieser Wert um rund sechs Prozent h&ouml;her ausfallen k&ouml;nnen. Daher m&uuml;sse die Spreizung der Einkommen von staatlicher Seite bek&auml;mpft werden, insbesondere durch Investitionen in die Bildung und gezielte Transferleistungen an Jugendliche und Familien.</p> <h5 id="Kommentar"> Kommentar</h5> <p>In den deutschen Medien wurden die zentralen Ergebnisse der Studie weitgehend kommentarlos und ohne redaktionelle Bearbeitung abgedruckt, so etwa bei <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oecd-armutsrisiko-101.html" class="urlicon urlicon-tagesschau">Tagesschau</a>, <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-12/armut-bildung-oecd" class="urlicon urlicon-zeit">Zeit </a>und der <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armut-und-reichtum/oecd-studie-wachsende-ungleichheit-bremst-deutsches-wachstum-13309843.html" class="urlicon urlicon-faz">Frankfurter Allgemeinen</a>. Dabei ist sie neben den nackten Zahlen noch aus anderen Gr&uuml;nden bemerkenswert. Zun&auml;chst wirft sie ein Schlaglicht auf die Umverteilung in den westlichen L&auml;ndern: Seit Mitte der 80er Jahre hat die Ungleichheit in fast allen OECD-Mitgliedstaaten zugenommen, zum Teil sogar deutlich. &Uuml;ber die politischen Hintergr&uuml;nde - in erster Linie w&auml;re hier der forcierte Neoliberalismus zu nennen - schweigen sich die Medien allerdings aus. Vielmehr wird als Erkl&auml;rung auf die wachsenden Unterschiede in der Bildung verwiesen - so, als ob damit allein die Umverteilung zu erkl&auml;ren w&auml;re. Wo bleiben bei diesem Ansatz aber die massiven Steuersenkungen f&uuml;r Gutverdiener und Unternehmen, wo die Beschneidung von Sozialstaat und Arbeitnehmerrechten?</p> <p>Interessant ist auch, dass sich die OECD-Studie einer ganz &auml;hnlichen Grundannahme bedient wie das aktuell vieldiskutierte Werk von Thomas Piketty. Demnach sind Ungleichheit und Armut selbst nicht das Problem, sondern sie sind es nur als Wachstumsbremse. Oder zugespitzt formuliert: die Armut der Unterschicht muss bek&auml;mpft werden, damit Mittel- und Oberschicht von mehr Wachstum profitieren k&ouml;nnen.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/armut-als-wachstumsbremse#comments Staat und Wirtschaft Ökonomische Theorie Armut Einkommensunterschiede OECD Deutschland Tue, 09 Dec 2014 10:35:50 +0000 Axel Weipert 5063 at http://dasdossier.de Autobahnen vom Lebensversicherer? http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/autobahnen-vom-lebensversicherer <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Das ist Irrsinn mit Methode </div> </div> </div> <p>Der Versicherungskonzern Ergo will seine Investitionen in Infrastrukturprojekte in den n&auml;chsten Jahren verzehnfachen. Auch die Allianz verk&uuml;ndete bereits, sie k&ouml;nne es sich sehr gut vorstellen, k&uuml;nftig auch in Deutschland Infrastrukturprojekte wie Autobahnen zu finanzieren. Man m&uuml;sse dazu jedoch noch investorenfreundlichere Rahmenbedingungen schaffen. Dies soll eine Kommission bewerkstelligen, die von Sigmar Gabriel eingesetzt wurde und deren Bericht noch vor Jahresende erwartet wird. Die fehlgeleitete Politik des letzten Jahrzehnts macht es m&ouml;glich &ndash; schon bald k&ouml;nnte es so weit sein, dass Versicherungskonzerne Autobahnen bauen und sich die lukrativen Renditen vom Steuerzahler bezahlen lassen. Das ist &ndash; nicht nur &ndash; volkswirtschaftlicher Irrsinn. Doch dieser Irrsinn hat Methode.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/autobahnen-vom-lebensversicherer" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/autobahnen-vom-lebensversicherer#comments Staat und Wirtschaft Finanzmarkt Staatsverschuldung Versicherungen Deutschland Analyse Fri, 28 Nov 2014 11:33:09 +0000 Jens Berger 5057 at http://dasdossier.de Investitionsschutz oder Demokratie? http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/investitionsschutz-oder-demokratie <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Fall aus der Praxis </div> </div> </div> <p><a href="http://www.zeit.de/2014/47/schiedsgerichte-steuerzahler/komplettansicht" class="urlicon urlicon-zeit">Petra Pinzler</a> zeigt an einem konkreten Beispiel, wie sich der internationale Investitionsschutz auswirken kann. Es handelt sich dabei um eine juristische Institution, die auch im derzeit verhandelten transatlantischen Handelsabkommen TTIP verankert werden soll.</p> <p>Ein Washingtoner Schiedsgericht hatte den rum&auml;nischen Staat auf Zahlung eines Schadensersatzes in H&ouml;he von 250 Millionen Dollar an die Unternehmerfamilie Micula verurteilt. Ausgangspunkt des Konflikts war die Tatsache, dass Rum&auml;nien beim EU-Beitritt Subventionszahlungen an die Miculas einstellte, weil diese mit EU-Recht nicht vereinbar sind. Die Unternehmer argumentierten daraufhin, dass sie ihre Investitionen in Rum&auml;nien unter der Voraussetzung weiter sprudelnder Subventionen get&auml;tigt h&auml;tten, ihnen also erhebliche Profite entgangen seien.</p> <p>Mit anderen Worten: Das Recht eines privaten Investors auf Profit wurde vom Schiedsgericht letztlich h&ouml;her eingesch&auml;tzt als die durch demokratische Wahlen legitimierte Entscheidung der Regierung, in die EU einzutreten. Eine &auml;hnliche Konstellation droht &uuml;brigens auch in Deutschland. Hier hat der Vattenfall-Konzern den Staat auf 4,7 Mrd. Euro Schadensersatz verklagt, da ihm durch den Atomausstieg eine entsprechende Summe an Gewinnen entgehe.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/investitionsschutz-oder-demokratie#comments Staat und Wirtschaft Subvention Rumänien Wed, 19 Nov 2014 17:24:17 +0000 Axel Weipert 5056 at http://dasdossier.de Die Bundeswehr http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-bundeswehr <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Pleiten, Pech und Pannen mit Ansage </div> </div> </div> <p>In den letzten Wochen verging kaum ein Tag, an dem die Bundeswehr keine neue Panne oder keinen neuen Ausr&uuml;stungsmangel vermeldete. Wie bestellt wurden diese Hiobsbotschaften von Leitartikeln in den &uuml;blichen verd&auml;chtigen Zeitungen begleitet, um direkt oder indirekt mehr Geld f&uuml;r den Verteidigungsetat zu fordern. Ein abgekartetes Spiel? Ja und nein.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-bundeswehr" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-bundeswehr#comments Staat und Wirtschaft Militär Analyse Wed, 01 Oct 2014 11:14:19 +0000 Jens Berger 5036 at http://dasdossier.de Im Schatten von TTIP http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/im-schatten-von-ttip <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Freihandelsabkommen mit Afrika </div> </div> </div> <p>Das aktuell verhandelte nordatlantische Freihandelsabkommen st&ouml;&szlig;t auf gro&szlig;es Interesse und breite Kritik. Fast unbemerkt wurde parallel dazu von der EU ein Abkommen mit mehreren s&uuml;dafrikanischen L&auml;ndern ausgehandelt. Dabei geht es u. a. um die Markt&ouml;ffnung f&uuml;r Agrarprodukte aus der EU. Allerdings sind die Details unbekannt, da die Europ&auml;ische Kommission den Vertrag nicht ver&ouml;ffentlichen will - noch nicht. Das macht aber eine Bewertung oder gar Proteste fast unm&ouml;glich, wie <a href="http://taz.de/Intransparenz-bei-Wirtschaftsabkommen/!142988/" class="urlicon urlicon-taz">Jost Maurin</a> festh&auml;lt. Brisant ist das Vertragswerk vor allem im Hinblick auf die subventionierten Agrarerzeugnisse, die nun den afrikanischen Markt &uuml;berschwemmen und damit lokalen Produzenten ihre wirtschaftliche Grundlage entziehen k&ouml;nnten.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/im-schatten-von-ttip#comments Staat und Wirtschaft Industrie & Handel Europäische Union Freihandel Afrika Thu, 24 Jul 2014 13:13:38 +0000 Axel Weipert 5019 at http://dasdossier.de Irrungen, Wirrungen, Erbschaftssteuer http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/irrungen-wirrungen-erbschaftssteuer <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zur aktuellen Debatte </div> </div> </div> <p>Gestern besch&auml;ftigte sich das Bundesverfassungsgericht mit der Erbschaftssteuer und prompt sorgen politische und publizistische Heckensch&uuml;tzen daf&uuml;r, dass blo&szlig; niemand auf die Idee kommt, die 2.600 Milliarden Euro, die in diesem Jahrzehnt vererbt werden, ad&auml;quat zu besteuern. Ganz vorne dabei sind einmal mehr die Gr&uuml;nen, die mit einer seltsam anmutenden Auftragsstudie des DIW die Datenbasis zu verw&auml;ssern versuchen und diese Studie dann auch noch komplett falsch interpretieren.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/irrungen-wirrungen-erbschaftssteuer" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/irrungen-wirrungen-erbschaftssteuer#comments Staat und Wirtschaft Unternehmen Die Grünen Erbschaftssteuer Steuern Deutschland Meinung Wed, 09 Jul 2014 23:15:34 +0000 Jens Berger 5016 at http://dasdossier.de Die Gewinner der Ukraine-Krise http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-gewinner-der-ukraine-krise <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Analyse </div> </div> </div> <p>Neben den R&uuml;stungskonzernen z&auml;hlt eine weitere Branche zu den Gewinnern des vom Westen angefeuerten neuen Ost-West-Konflikts. Den gro&szlig;en &Ouml;lkonzernen war es stets ein Dorn im Auge, dass Europa einen gro&szlig;en Teil seiner Energie aus Russland importiert. Gestern einigten sich die Energieminister der&nbsp;<a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-530_en.htm?locale=en" class="urlicon urlicon-europa">G7-Staaten in Rom</a>&nbsp;auf einen gemeinsamen Ma&szlig;nahmenplan, um die Abh&auml;ngigkeit von russischem Erdgas mittel- bis langfristig zu reduzieren. Obgleich ein solches Vorhaben vollkommen unrealistisch ist, scharren vor allem in den USA bereits die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne mit den Hufen, die liebend gerne ihr Fracking-Gas in die EU verkaufen w&uuml;rden. Den Preis daf&uuml;r werden die Energieverbraucher in Europa zahlen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-gewinner-der-ukraine-krise" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-gewinner-der-ukraine-krise#comments Staat und Wirtschaft Strategien Ressourcen & Energie Erdgas Fossile Energie Europa Iran Katar Russland Ukraine USA Analyse Wed, 07 May 2014 12:57:04 +0000 Jens Berger 5008 at http://dasdossier.de Der Preis der Freiheit http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/der-preis-der-freiheit <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland </div> </div> </div> <p>F&uuml;r die meisten deutschen Medien ist die Sache klar: Da die Ukraine sich nun dem Westen in die Arme wirft, droht Russlands Pr&auml;sident Putin &bdquo;uns&ldquo; nun mit einem Gas-Stopp. So schrieb es beispielsweise die BILD-Zeitung in der letzten Woche <a href="http://www.bild.de/politik/ausland/wladimir-putin/droht-dem-westen-mit-einem-gasstopp-35457186.bild.html" class="urlicon urlicon-bild">wortw&ouml;rtlich</a> und auch seri&ouml;sere Medien teilen diese Lesart. Die Wirklichkeit ist &ndash; wie so oft &ndash; jedoch um einiges komplizierter. Fest steht, dass irgendwer das viele Gas bezahlen muss, das die Ukraine aus Russland bezogen hat und auch noch &uuml;ber lange Zeit beziehen wird. Die europ&auml;ischen Steuerzahler stehen hierbei auf der Liste der potentiellen Zahlmeister ganz weit oben, wobei sowohl die Bev&ouml;lkerung als auch die Industrie der Ukraine schon jetzt zu den kommenden Verlierern z&auml;hlen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/der-preis-der-freiheit" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/der-preis-der-freiheit#comments Staat und Wirtschaft Außenpolitik Ressourcen & Energie Erdgas IWF Wladimir Putin Deutschland Russland Ukraine Analyse Tue, 15 Apr 2014 12:44:01 +0000 Jens Berger 5007 at http://dasdossier.de