Advertise with Googlier.com Archivista: Open Source DMS, ERP, KI und Virtualisierung https://archivista.ch/cms Mon, 26 Oct 2026 09:54:50 +0000 de-CH hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.12 Version 2026/X https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/version-2026-x/ Wed, 21 Oct 2026 22:32:00 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11562 Ein heisser Sommer bei der ArchivistaBox

Egg, 22. Oktober 2026: Wer unsere Seite von Zeit zu Zeit besucht, findet in aller Regel so jeden Monat einen neuen Beitrag in dieser Rubrik. Dieses Mal ist es etwas anders. Der letzte Beitrag stammt von Ende Mai und mittlerweile schreiben wir Oktober 2026. Was ist passiert? Sagen wir es so, wir hatten bzw. haben einen heissen Sommer. Was in dieser «heissen» Zeit passierte, darüber informiert dieser Beitrag.

Lokale KI-Modelle auf der ArchivistaBox

Im Frühjahr wurde die nächste Generation der ArchivistaBox, mit der lokal KI-Modelle ausgeführt werden für die Community freigegeben. In den letzten Monaten wurde die verschiedenen Modelle intern intensiv getestet. Die entsprechenden Erfahrungen werden in unsere Produkte einfliessen. Bis dahin steht die lokale KI in Form von ollama und ComfyUI zur Verfügung.

Im Gespräch mit vielen Kunden durften wir erfahren, dass KI zwar ein sehr aktuelles Thema ist, dass aber kaum jemand in Betracht zieht, KI lokal zu betreiben. Lokale KI hat aber wesenltiche Vorteile: Erstens sind die Kosten nach sehr kurzer Zeit amortisiert, zweitens bleiben sämtliche Daten lokal bei Ihnen und drittens gibt es keine lokale Abhängigkeiten zu den entsprechenden Cloud-Angeboten.

Der letzte Punkt ist nicht nur deshalb zentral, weil jederzeit die Preise kräftig erhöht können, sondern auch weil die entsprechenden Angebote jederzeit «abgekündigt» werden können. So z.B. verschwand die Video-KI Sora von OpenAI jüngst komplett von der Bildfläche. Bei offenen lokalen KI-Modellen besteht diese Abhängigkeit nicht. Sie entscheiden selber, ob bzw. wann Sie neue Modelle in den Einsatz nehmen – oder eben auch nicht.

Ferner sei hier noch angefügt, dass lokale KI bei Sprach-Erkennung, Übersetzungen, Bild-Analyse, Bild-, Audio- und Video-Generierung bzw. entsprechender Nachbearbeitung mittlerweile extrem gute Ergebnisse liefert. Sie können diese Modelle entweder mit der GPL-Version der ArchivistaBox selber in Betrieb nehmen oder wir setzten entsprechende Systeme gerne für Sie auf.

Einmal zu Fuss um die Schweiz: ch1291.ch

Die letzten Jahre erhalte ich als Geschäftsführer vermehrt Fragen, ob ich denn noch fit genug sei, um in der «schnelllebigen» Informatik mithalten zu können. Ebenfalls wird die Frage nach einer Nachfolgeregelung dann und wann gestellt. Der Transparenz halber sei hier erwähnt, dass ich dieses Jahr die 60er-Marke überschritt. In diesem Sinne ist damit zu rechnen, dass in einigen Jahren die Firma an eine neue Generation übergeben wird. Nur, bis dahin wird die ArchivistaBox in gewohnter Form weiterentwickelt.

Eine nicht minder wichtiger Punkt besteht darin, fit zu bleiben. Wer den ganzen Tag faktisch vor dem Computer sitzt, wird nicht darum herum kommen, sich neben dem Job zu bewegen. Aus diesem Grund «gönne» ich mir dann und wann einige Tage in der Natur. Und weil ich dieses Jahr die 60er überschritt, bestand das «Altersgeschenk» darin, dass ich sechs Wochen Ferien in Anspruch nahm. Diese sechs Wochen wurden in das Projekt ch1291.ch «investiert».

Wer keine Lust hat, auf ch1291.ch die Beiträge zu lesen, dem sei gesagt, ich bin dieses Jahr in exakt sechs Wochen einmal um die Schweiz gewandert. Dabei legte ich 1291 Kilometer zurück. Das ergibt pro Tag gute 30 Kilometer. In diesem Sinne darf ich doch anführen, doch ich fühle mich noch fit, um die nächsten Jahre diese Firma voranzubringen.

Grösstes Schweizer Filmverzeichnis: filminfo.ch

Vor mittlerweile ca. 7 Jahren wurde die ArchivistaBox für audiovisuelle Daten fit gemacht. Auch wenn aktuell erst wenige Kunden diese Funktionalität nutzen, so darf nicht ohne Stolz festgehalten werden, dass die ArchivistaBox ein Dokumenten Management System für alle Daten ist. Die ArchivistaBox dürfte gar die einzige Lösung sein, mit der im Standardumfang Hunderte von TByte verwaltet werden können. Dabei werden die Daten über mehrere Boxen synchronisiert, ebenso «hängt» die Datensicherung nicht an den Grenzen einer Festplatte.

Um die ArchivistaBox auf Herz und Nieren zu testen, habe ich vor einigen Jahren begonnen, privat Filme zu sammeln. Diese Filmsammlung ist in den letzten fünf Jahren auf mittlerweile weit über 102000 Filme  mit gut 106’000 Stunden angewachsen. Aktuell werden für diese Sammlung in etwa 40 TByte benötigt. Quasi als Nebenprodukt dieser Arbeit ist das mittlerweile grösste Filmarchiv mit Schweizer Filmen entstanden. Aktuell befinden sich darin in etwa 24’000 Filme. Selbstverständlich können diese Filme nicht zur Ansicht «freigegeben» werden.

Aber, und hier kommt filminfo.ch ins Spiel. Selbst das Verzeichnis dieser Filme ist einzigartig. Denn selbst im grössten internationalen Filmverzeichnis imdb.com sind nur einige Tausend Schweizer Filme verfügbar, die gleiche Situation liegt bei den nationalen Institutionen vor, die öffentliche Verzeichnisse «pflegen» (Institut für Filmwissenschaft der Universität Zürich und/oder swissfilms.ch). Kurz und gut, filminfo.ch ist das derzeit grösste Schweizer Filmverzeichnis.

Technisch betrachtet anspruchsvoll in dieser Grössenordnung sind Fragen, wie können diese Bestände automatisiert auf mehrere Boxen synchron gehalten werden, wie wird sichergestellt, dass keine fehlerhaften Filme ins Archiv gelangen und wie lassen sich die Filme in optimaler Qualität erfassen. Aus der privaten Sammlung kann angeführt werden, dass ohne Optimierung der aktuelle Bestand wohl etwa bei 250 bis 300 TByte liegen würde. Und auch wenn die Sammlung privat ist, so verfügt die Firma Archivista GmbH mittlerweile über ein hohes Mass an Fachkompetenz, wenn es darum geht Audio- und Video-Dateien digital zu verwalten. Dies im übrigen auch dann, wenn die ArchivistaBox nicht zum Einsatz kommen soll.

Bugs, Bugs, Bugs

Die Projekte ch1291.ch und filminfo.ch sind primär dafür verantwortlich, dass es in den letzten Monaten hier «ruhig» zu und her ging. Diese beiden Posten sind mittlerweile abgeschlossen. In diesem Sinne steht nun wieder die volle Tatkraft für die ArchivistaBox selber zur Verfügung.

Oder etwa doch nicht? Die letzten Monate zeigen leider auch, dass derzeit eine «wahre» Flut von Sicherheitslücken auftauchen. Die Analyse von Code mit KI-Modellen führt dazu, dass Schwachstellen gefunden werden, die von «Hand» kaum je gefunden worden wären. Dies ist Fluch wie Segen. Fluch deshalb, weil die entsprechenden Exploits ebenfalls mit KI erstellt werden und Segen, weil damit unmissverständlich klar wird, dass es Sicherheit nicht zum Nullpreis gibt.

Sicherheitslücken müssen geschlossen werden. In der aktuellen Version 2026/X haben wir sowohl eine schwere Lücke geschlossen, die es ermöglichte, Code von den virtualisierten Gästen in unserer Lösung VirtBox (ArchivistaVM) auf den Host zu übertragen bzw. den Hauptrechner entsprechend zu kompromitieren. Gesten wurden zudem zwei schwere Lücken in PHP bekannt, welche das Ausführen von beliebigem Code auf Rechner ermöglicht, bei denen Lösungen mit PHP laufen.

ArchivistaDMS selber ist nicht in PHP, sondern in der Sprache Perl realisiert. In diesem Sinne ist kein direkter Angriff über ArchivitsaDMS möglich. In PHP realisiert ist dagegen ArchivistaERP. Ferner wird PHP auch für diverse zusätzliche Lösungen, die auf der ArchivistaBox laufen, verwendet. So z.B. für WordPress (diese Homepage) oder aber Nextcloud (entsprechende Installationen bei Kunden).

Letztlich ist PHP zu verbreitet, eine Linux-Distribution ohne PHP auszuliefern, das ergibt keinen Sinn. PHP ist schlicht und einfach die Skriptsprache und auf der ArchivistaBox daher auch im Standardumfang enthalten. In diesem Sinne muss das Release 2026/X eingespielt werden. Mit Update 2026/X wird PHP 8.2.35 eingespielt. Happy Updating!

P.S: Die Communitiy-Version AVMultimedia bzw. AVMultimini sind von den Lücken nicht betroffen. Hingegen sind die Community-Versionen der ArchivistaBox davon betroffen. Bitte habt Verständnis, dass wir zunächst die Kunden-Systeme aktualsiieren, die Community-Versionen der ArchivistaBox folgen in Kürze.

Update 22.10.2026, 13:00: Für alle Kunden mit Wartungsvertrag wurden in der Zwischenzeit neue ISO-Dateien erstellt. Sofern die Versionnummer 2024/XII oder höher lautet, lässt sich das Update über WebConfig einspielen. Im anderen Fall müssen Sie sich bei uns melden.

Update 26.10.2026 11:00: Ein guter Teil der Kunden konnte das Update einspielen. Aus Rückmeldungen kam es aber auch vor, dass das Update nicht durchlief (zeitweise Überlastung unseres Servers). Falls dem so war/ist, so kann empfohlen werden, die Box neu zu starten und das Update heute zu starten (im Moment hat es genügend Kapazität).

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Schwerer root-Bug https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/schwerer-root-bug/ Mon, 04 May 2026 09:49:47 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11530 Update für die ArchivistaBox ab sofort verfügbar

Egg, 4. Mai 2026: Seit einigen Tagen ist ein schwerer root-Bug aller aktuellen Linux-Systeme bekannt. Die unter dem Namen copy-faiil bekannte Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifer/innen, von einem normalen Konto umgehend umfassende root-Rechte zu erhalten, mit der sämtliche Rechner nach Belieben verändert bzw. zerstört werden können.

Betroffen sind alle Linux-Lösungen, inklusive ArchivistaBox

Bei copy-fail geht es darum, dass ein «normales» lokales Programm sich ohne Passwort als root (Systembenutzer) ausgeben kann. Damit können Systeme unkontrollierbar verändert bzw. auch zerstört werden.

Es könnte zwar argumentiert werden, dass dies bei einer webbasierten Lösung wie der ArchivistaBox jetzt nicht so dramatisch ist, weil ja «nur» über die Web-Oberfläche gearbeitet wird. Will heissen, solange nicht der Web-Server Apache angegriffen wird, gelingt kein Angriff.

Das ist zwar so. Es muss aber auch angeführt werden, dass auf einem Linux-System Tausende von Programmen bzw. Hundertausende von Dateien existieren. Diese alle müssen zeitnah aktualisiert werden. Es reicht folglich, wenn in einer Bibliothek der Angriff verpackt wird. Gemäss heise.de erfolgen auch bereits Angriffe auf Linux-Systeme.

Erschwerend kommt aktuell dazu, dass für den Angriff gerade einmal 700 Zeichen Python-Code notwendig sind. Dieses Verhalten wurde von uns am Freitag (am Tag der Veröffentlichung der Lücke) so getestet und es musste festgestellt werden (wenig überraschend), dass dem auch so ist.

Aus diesem Grunde wurden unsere System am Freitag noch gefixt. Am Samstag wurde der Unterbau unserer Serverfarm gefixt (sorry für den Ausfall zwischen ca. 7 und 10 Uhr).

Alle Kunden sollten dringend updaten

Leider ist es so, dass alle Linux-Systeme weltweit von der root-Lücke betroffen sind. Die ArchivistaBox ist hier weder eine Ausnahme, noch ein Spezialfall. In diesem Sinn müssen die Systeme umgehend aktualisiert werden.

Kunden mit aktuellen Release (ab 2024) können uns eine Mail senden, dann erstellen wir prioritär für sie die entsprechenden ISO-Dateien. Kunden, welche ältere Versionen einsetzen, müssen jetzt auf das aktuelle Release wechseln. Je nach Pflegestand der Lösung ist dieser Schritt mehr oder minder einfach bzw. auch aufwändig(er).

Community-Versionen

Für diejenigen, welche mit einer Community-Version arbeiten, sei gesagt. Die ArchivistaBox AGPLv3 in der Version 2026, hier steht bereits ein Update zur Verfügung, es kann hier bezogen werden:

https://archivista.ch/cms/2026

Diejenigen, welche mit der 2025er-Version arbeiten, sollten umgehend auf die Version 2026 upgraden. Für die Nutzer/innen von AVMultimedia erfolgen nach Kräften so bald als möglich ebenfalls Updates. Bitte habt aber auch dafür Verständnis, dass die ArchivistaBox zeitnah(er) mit aktuellen Versionen versorgt wird, dies im Sinne der potenziellen Gefährdung. Wir werden hier zeitnah informieren, sobald die Updates zur Verfügung stehen.

Update vom 5. Mai 2026: Mittlerweile stehen sämtliche Community-Versionen (inkl. 2020-Release, aber auch 2025 und 2026) zum Download bereit.

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ComfyUI-Integration https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/comfyui-integration/ Wed, 15 Apr 2026 12:34:08 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11468 Aggressive Kühe auf der ArchivistaBox

Egg, 15. April: Ab sofort ist die Integration von ComfyUI für die ArchivistaBox AGPLv3 erhältlich. ComfyUI, noch nie davon gehört? Kein Problem, in diesem Blog wird aufgezeigt, was ComfyUI ist. Weiter wird anhand eines Beispieles mit «aggressiven Kühen» gezeigt, welche Resultate aktuell mit Open Source möglich sind und drittens wird am Ende die Installation auf der ArchivistaBox so erklärt, dass sie mühelos gelingt.

Was ist ComfyUI?

Wer mit KI-Modellen arbeiten möchte, benötigt dazu ein Programm, mit dem den Modellen gesagt wird, was zu tun ist. Ich möchte dies an einem Beispiel erläutern. für das Projekt https://ch1291.ch sollte ein kurzer Song bzw. Clip entstehen, um das Vrohaben vorzustellen. Zunächst hier der Link, um den Clip anzusehen:

Start und Songs für das Projekt

Dabei wurde ein Song über 90 Sekunden in den Sprachen Mundar, Hochdeutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erstellt. Ebenso wurden für den Clip 21 Bilder generiert, um den Song bildlich im wahrsten Sinne des Wortes zu untermalen. In einer Sequenz geht es um das Konfliktpotential zwischen Mensch und Kühen beim Wandern. Dies wäre in der Realität etwas schwierig zu realisieren. Wer will schon Kühe provozieren, um eine gute Aufnahme zu erhalten? Ebenso wird wohl niemand die Kamera zücken, wenn die Kühe im Anmarsch sind.

Im Prinzip könnte über ein Bildbearbeitungsprogramm versucht werden, Kühe und ein Mensch in Szene zu setzen. Ist aber nicht ganz einfach und auch Profis dürften hier gefordert sein. Ein klassischer Fall für die KI.

Damit dies gelingt, braucht es a) eine gute Grafikkarte, b) ein Modell, das aus Texten Bilder erzeugt und c) ein Programm, dass dem Modell sagt, was zu tun ist. Idealerweise arbeitet dieses Programm als Web-Applikation. Klar ist zudem, bei einem Modell, das lokal läuft, soll auch das Programm, um diesen Job zu erledigen, lokal laufen. Genau dies bietet ComfyUI. Einmal installiert, kann aus einer Vielzahl von Vorlagen der Job sehr einfach auf dem lokalen Rechner erledigt werden.

Vier Modelle versuchen ihr Glück

Die Anzahl der Modelle mag am Anfang bei ComfyUI etwas verwirrend sein. Letztlich ist es aber einfach so, dass es mittlerweile eine beachtliche Anzahl von freien KI-Modellen gibt, sozusagen ganz nach dem Motto, wer die Wahl hat, hat die Qual.

Vorweg sei gesagt, einfache Aufgaben gelingen mit sämtlichen Modellen. Beispiel: «Erstelle ein Bild, das eine Blumenwiese zeigt». Schwieriger wird der Fall, wenn die Szene komplexer ist. In unserem Beispiel soll eine Szene mit vier aggressiven Kühen entstehen, bei welcher der Wanderer flüchtet:

Vier aggressive Kühe in den Alpen in der Nähe vom Mont-Blanc greifen älteren männlichen Wanderer mit Rucksack von hinten an, Wanderer und Kühe rennen in gleiche Richtung, es regnet in Strömen

Warum ist dies nicht so einfach für die KI? Erstens sollen es ja nicht einfach vier Kühe sein, sondern sie sollen aggressiv dreinschauen. Zweitens gesellt sich der Wanderer dazu, der Angst vor den Kühen hat und flüchtet. Und drittens bringt es ja nichts, wenn der Wanderer angstvoll zu den Kühen hinrennt, denn dies wäre ja eine Art Kamikaze-Aktion. Also, der Wanderer muss in die gleiche Richtung wie die Kühe rennen, und überdies vor und nicht hinter den Kühen. Die Kulisse, dass es in der Nähe des Mont-Blanc spielen soll, dient dazu da, herauszufinden, ob das Modell mit geographischen Begebenheiten klarkommt. Überdies wurde noch der Regen eingebaut, dann macht eine Flucht bekanntlich am meisten Spass ;-)

ZImage-Turbo: Der strauchelnde Wanderer

Es läuft da einiges schief. Die drei Kühe (es sollten an sich vier sein) erscheinen quasi als Klone, der Wanderer rennt in die falsche Richtung und die Beine sind schlicht falsch.

Angefügt sei hier, dass das Modell Z-Image-Turbo mit vergleichsweise kleinen Ressourcen klarkommt (8 bzw. 16 GB VRAM). Aber, das Resultat ist faktisch unbrauchbar. Wie bereits erwähnt, einfachere Dinge gelingen schon, einfach in dieser etwas komplexeren Szene ist Z-Image-Turbo so ziemlich überfordert.

Z-Image: Klar sind die Kühe aggressiv, der Wanderer provoziert

Das «normale» ZImage-Modell erfordert 32 GByte bei der Grafikkarte. Die Kühe sind nun perfekt aggressiv, nur rennt der Wanderer in die falsche Richtung, nämlich auf die Kühe zu. War nicht die Aufgabe, aber es lässt sich doch erahnen, dass es zu einem Kampf kommen könnte.

Qwen-Image-2512: Kühe und Wanderer in Einklang

Qwen-Image-2512 bedeutet zunächst einmal, dass das Modell vom Dezember 2025 datiert. Alle vier hier getesteten Modelle sind nicht älter als einige wenige Monate. Fakt ist, die Entwicklung bei den lokalen KI-Modellen ist längst nicht abgeschlossen. Offen gestanden waren Open Source Modelle vor ein zwei Jahren noch deutlich weniger an einem Punkt, dass sie lokal eingesetzt werden konnten.

Angefügt sei hier noch, dass Bild umfasst nur drei Kühe. Es ist davon auszugehen, dass das KI-Modell den Wanderer zu den Kühen «zählte». Aber immerhin, in die gleiche Richtung schauen sie schon mal. Weiter ist der Wanderer sehr dynamisch unterwegs. Als würde er mitten durch die «Herde» rennen…

Flux-Dev: Der «Testsieger» lässt nichts anbrennen

Die Kühe sind artig aggressiv, die Zahl stimmt, der Wanderer davor, und er rennt von den Kühen davon. Kurz und gut, für den ersten Versuch nicht schlecht. Es könnte «kritisiert» werden, dass die Kühe links und der Wanderer recht im Bild sein müssten (oder umgekehrt). Aber, dass wir ja nicht die Aufgabenstellung.

In diesem Sinne ist Flux-Dev der Testsieger. Der Preis dafür ist einigermassen hoch. Unter 32 GByte VRAM bei der Grafikkarte keine Chance. Und mit 32 GB VRAM auch nur lauffähig, wenn gewisse Teile bei der Verarbeitung im Hauptspeicher liegen. Allerdings führt dies nicht zu einer wesentlich verlängerten Rechenzeit. Insgesamt benötigt Flux-Dev bei 1920×1088 Pixeln (FullHD) in etwa zwei bis drei Minuten Rechenzeit, dies gemessen mit der AMD-Grafikkarte R9700.

Darum ist die AMD R9700 aktuell die perfekte Wahl

Wie oben aufgeführt, ist anspruchsvollere Bild-zu-Text-KI mit 16 GB Speicher bei der Grafikkarte aktuell kaum machbar. Bei 32 GByte sieht es so aus, dass die Preise bei NVIdia recht hoch sind. 3000 Franken oder mehr alleine für die Grafikkarte, das ist nicht nichts. Die R9700 von AMD kostet aktuell 1200 Franken (beide Preise inkl. MwSt).

Dieser Preisunterschied ist dem geschuldet, dass NVidia der Platzhirsch darstellt. Wie einfach es ist, die Treiber bei AMD unter Windows zu aktivieren, dies wurde nicht getestet. Unter Linux kann ausgeführt werden, dass die Treiber-Installation im Prinzip nicht mehr allzu schwierig ist. Etwas schwieriger wird die Sache dann, wenn es darum geht ComfyUI zu installieren. Und noch anspruchsvoller wird es, wenn Flash Attention 2 aktiviert werden soll. Dieses Modul ist zwar «optional», bietet aber schnellere Abarbeitung an.

Einmal korrekt eingerichtet, bietet die Kombination zwischen RX 9070 XT bzw. R9700 sehr gute Ergebnisse. Modelle über 32 GByte können entweder durch Off-Loading über die CPU (funktioniert) bei Flux-Dev sehr gut) oder aber über eine zweite Grafikkarte via PCI5-x16 realisiert werden.

Mit der R9700 wurden auch Modelle zur Generierung von Videos getestet. Besonders das aktuelle (März 2026) LTX2.3 bietet eine erstaunliche Qualität in FullHD (Upscaling auf 4K möglich) und Synchronisierung der Audio- wie Video-Spur. Will heissen, es können Dialoge in die Szenen eingebaut werden, dies mit recht perfektem Deutsch. Mit etwas Übung konnten auch Dialekte realisiert werden.

Angefügt sei hier, dass für gute Resultate oft einige Durchläufe notwendig sind. Im Unterschied zu Text-zu-Bild ist es bei Text-zu-Video ja so, dass die textliche Beschreibung quasi in ein Skript übersetzt werden muss. Ebenso sind pro Sekunde minimal 25 Bilder/Sekunde notwendig, bei LTX2.3 können aktuell bis 50 Bilder/Sekunde erstellt werden.

Cloud-Angebote nicht unbedingt preiswert

Wer mit geschlossenen Cloud-Angeboten arbeitet, wird schnell feststellen, dass Preis-Modelle, die bei 100 Franken pro Monat liegen (bzw. die entsprechenden Credits), nicht allzu weit reichen (pro Minute FullHD-Video sind es gerne um die 40 USD). Geschätzt wurden bislang auf der ArchivistaBox KI mit ComfyUI zwei bis drei Stunden Clips realisiert.

Dies hätte beim Platzhirsch die «Kleinigkeit» von ca. 7000 USD gekostet. Ohne eigene lokale KI wäre dies ein sehr teures Unterfangen. Und es mag sein, dass ohne eigene KI die Ritter nicht in derart vielen Facetten durch die Gegend marschiert wären. Der kurze Clip (mehr gibt die Bandbreite des aktuellen Providers nicht her) soll illustrieren, wie ein Resultat aussehen kann.

Mit LTX2.3 sind Szenen mit 20 bis 30 Sekunden in FullHD bzw. 4K (Upscaling) möglich.

Die Audio-Synchronisation von Version 2.0 war noch nicht wirklich brauchbar, jene der neuen Version schon. Bei einem 5-Sekunden-Clip gibt Sprache wenig Sinn, zu gegebener Zeit wird es aber gerne Beispiele geben, welche gesprochene Szenen enthalten. Ferner finden sich im Netz zahlreiche Demos. Die dort gezeigte Qualität kann bestätigt werden.

Installation von ComfyUI auf der ArchivistaBox

Zunächst einmal ist die aktuelle ArchivistaBox 2026/III sowie das Modul ai.os notwendig. Dieser Vorgang ist im letzten Blog bereits erklärt. Weiter wird neu die Datei comfyui.os benötigt. Diese kann hier bezogen werden:

https://archivista.ch/cms/comfyui

Die Datei ‚comfyui.os beziehen und unter /home/archivista/data entpacken:

unsquashfs -d comfyui comfyui.os

Danach mit ‚cd comfyui‘ in den Ornder wechseln und die virtuelle Umgebung öffnen:

source confyui/bin/activate

Es erscheint danach der Promt ‚confyui‘ in der Konsole. Jetzt mit cd ComfyUI in den entsprechenden Ordner wechseln. ConfyUI kann nun über ./comfyui-amd.sh gestartet werden.

ComfyUI wird ist danach über ‚http://localhost:8189‘ bzw. die Adresse des Rechners unter dem Port 8189 erreicht. Das aktuelle Paket umfasst ca. 3 GByte. Ausgepackt sind es ca. 7 GByte. In ComfyUI können nun über Templates die gewünschten Modelle geöffnet werden:

Der rote Rahmen in der Mitte sagt, es fehlen Modelle. Links  findet sich (hier mit dickem roten Rand umrahmt) die entsprechenden Modelle, die benötigt werden bzw. an welchen Ort sie abgelegt werden müssen. Am einfachsten ist die Installation, indem Ctrl+Enter gedrückt wird. Dabei wird immer der Job gestartet. ComfyUI meldet dann von alleine, welche Dateien fehlen. Ebenso kann dort dann direkt der Download gestartet werden.

Wichtig zu wissen ist, die Modelle werden nach /home/archivista/data heruntergeladen. Von dort müssen sie gemäss Hilfestellung im Template in den jeweiligen richtigen Ordner von ComfyUI verschoben werden. Danach erneut Ctrl+Enter drücken, einfach solange bis der Job läuft (grüner anstelle von rotem Balken in der Mitte).

Zu beachten gilt es dabei, dass die Modelle einen recht hohen Platzbedarf haben. Ein Modell «verschlingt» irgendwo zwischen 10 und 100 GByte, i.d.R. sind es etwa 50 GByte. Dafür sind aber die Resultate (z.B. mit Flux-dev) schon «verdammt» gut. In diesem Sinne, enJoy!

Hinweis: Im Prinzip läuft ComfyUI auch ohne AMD-Grafikkarte, sofern die CPU für die Verarbeitung verwendet wird und genügend RAM zur Verfügung steht. Die Antwortzeiten sind aber sehr sehr gemächlich. 5 Sekunden HD-Video-Rendering mit Audio-Sync auf der R9700 benötigen aktuell einige Minuten, ohne GPU wären es ein paar Stunden. Ferner kann es je nach RAM-Situation (Hauptspeicher) notwendig sein, eine grosse Swap-Partion zu erstellen. Dies wird mit root mit cd /var/lib/vz;dd if=/dev/zero of=avswap bs=64M count=1024;mkswap avswap erreicht. Danach den Rechner neu starten und mit ’swapon‘ überprüfen, ob/dass die 64 GB aktiviert sind.

Hinweis II: Wer an dieser Stelle mehr Informationen zu ArchivistaDMS erwartet hätte, dem sei gesagt, dieser Teil folgt in einem der nächsten Blogs, keine Bange!

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Docker, AMD GPU und KI https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/docker-amd-gpu-und-ki/ Mon, 23 Mar 2026 19:16:03 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11419 ArchivistaBox 2026/III: Die neue KI-Server-Plattform

Egg, 24. März 2026: Mit dem neuen Release bietet die ArchivistaBox erstmals sämtliche derzeit führenden Server-Technologien im Open Source Umfeld auf einer Plattform an. Neu zu den bisherigen Standbeinen kommen Docker-Container, die lokale KI-Plattform Ollama (lokale künstliche Intelligenz) sowie die derzeit beste Spracherkennung Whisper (inkl. Schweizer Mundart). Möglich macht dies die Integration der ROCm-Technologie, mit der die AMD-Grafikkarten für sämtliche Aufgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz in höchster Performanz zur Verfügung stehen.

Darum bietet die ArchivistaBox neu Docker-Container an

Aktuelle Software-Pakete basieren auf vielen Abhängigkeiten. Vereinfacht gesagt kann gesagt werden Software Alpha bedingt Bibliothek Beta, diese aber läuft nicht auf Betriebssystem Gamma, sondern nur auf Delta. Der klassische Ansatz mit der Server-Virtualisierung, der seit mehr als 15 Jahren mit ArchivistaVM (VirtBox) zur Verfügung steht, bietet zwar die Möglichkeit, die Software Alpha mit der Abhängigkeit Beta zu betreiben, indem das System Gamma als virtuelle Instanz aufgesetzt wird. Darauf kann dann Alpha mit Beta installiert werden.

Docker-Container bieten die Möglichkeit, dass Alpha auf Delta läuft, indem Beta und Gamma in einer Art «abgeschlossenem Raum» (Container) zum Laufen erweckt werden. Docker-Container sind für Software-Entwickler in diesem Sinne «lukrativ», weil die eigene Software genau jene Komponenten mitliefern kann, ohne dass ein komplettes Betriebssystem bei allen ausgelieferten Instanzen eingespielt bzw. gepflegt werden muss. Für Anwender/innen ist der Vorteil weniger ersichtlich, denn ohne grafische Oberfläche sind sie oft mit Docker «verloren».

Das Geschäftsmodell von Docker besteht nun darin, eine grafische Oberfläche zur Verfügung zu stellen. Für Private und Firmen unter einem bestimmten Jahresumsatz ist der Einsatz zwar kostenfrei, aber die Lösung ist nicht Open Source. Erstaunlich dabei ist, dass dieser feine Unterschied im Open Source Umfeld kaum Beachtung findet. Und so kam es, wie es kommen musste: Einige nicht ganz nebensächliche Projekte im Open Source Umfeld stehen aktuell nur noch als Docker-Container zur Verfügung.

Natürlich konnte diese Technologie bisher auf jeden ArchivistaBox in einer virtuellen Instanz betrieben werden. Dieser Weg ist aber eben nicht ganz so trivial, zumal dann auch erst Docker auf der Konsole zur Verfügung stünde. Mit dem Release 2026/III ist Docker daher neu direkt auf der ArchivistaBox GPLv3 vorhanden. Docker wird dabei mit der Web-Applikation Yacht ausgeliefert. Damit gelingt insbesondere «Docker-Neulingen» der Einstieg weit einfacher als wenn nur die Konsole zur Verfügung stünde.

Mit der Docker-Integration bietet die ArchivistaBox AGPLv3 die bisher einzige Open Source Distribution an, welche kostenfrei und ready-to-use sowohl eine webbasierte Verwaltung von KVM/Qemu wie auch nativem Docker an. Dies im Unterschied z.B. zu Proxmox, wo Docker-Container in die LXC-Technologie (Linux-Container) überführt werden (müssen). Der letztere Weg mag für viele Szenarien eine Alternative darstellen, aber letztlich steht dabei Docker nicht nativ zur Verfügung. Dies wiederum führt dazu, dass eben nicht alle Docker-Instanzen laufen.

Native Unterstützung für AMD-Grafikkarten

So leistungsfähig aktuelle Prozessoren auch sind, für gewisse Anwendungen ist eine Grafikkarte (GPU) die bessere Wahl. Dazu ein Beispiel: Bei der Spracherkennung erledigt eine dezidierte Grafikkarte den Job oft um den Faktor 10 oder noch mehr schneller. Nun ist es im Open Source Umfeld so, dass der Marktleader NVidia nur «geschlossene» Treiber ausliefert. AMD stellt hier die bessere Wahl dar, weil die Treiber offengelegt sind (Firmware exklusive). Weiter bieten AMD-Grafikkarten das bessere Preis-/Leistungsverhältnis. Dem gegenüber steht bzw. stand, dass die entsprechenden Softwarepakte (z.B. Blender) oft nur NVidia-Grafikkarten unterstütz(t)en.

Als 2021 unsere beiden Flaggschiffe ArchivistaBox K1 und Everest auf den Markt erschienen, wurden sie mit AMD Radeon Grafikkarten RX 580 ausgeliefert. Die ROCm-Treiber standen zwar damals zur Verfügung, aber die Software-Integration klappte 2021 oft nicht oder zumindest oft nicht zufriedenstellend. 2026 sieht dies anders aus, ob KI-Modelle, Rendering und/oder Video-Processing, die Treiber-Unterstützung ist aktuell verfügbar. Fairerweise ist hier anzufügen, dass die nahtlose Integration noch immer Probleme darstellen kann. Genau darum gibt es die ArchivistaBox 2026/III, bei der alle Treiber von Haus aus inkludiert sind.

Neue Flaggschiffe K2 und Everest

Mit der ArchivistaBox 2026/III bieten wir für die Modelle K1 und Everest ein Upgrade bei der Hardware an. Das Modell K2 bietet von der Leistung her nahezu die Leistung des Modelles Everest aus dem Jahre 2021, ohne dass hier eine eigene Grafikkarte notwendig ist. Beim Modell Everest ist neu die Grafikkarte RX 9070 XT mit 16 GB VRAM mit an Bord.

Damit die RX 9070 XT (und andere AMD-Grafikkarten) angesprochen werden können, sind aktuelle Firmware-Treiber bzw. Linux-Kernel notwendig. Daher steht neu bei der ArchivistaBox 2026/III der Linux-Kernel 6.18.18 zur Verfügung. Die Linux-Firmware stammt von Mitte März 2026. Auch diese musste integriert werden. Als kleine «Nebenbemerkung» sei angefügt, dass die aktuelle Firmware für alle unter Linux verfügbaren Geräte 1.8 GByte umfassen. Vor etwa drei Jahren waren es noch ca. 0.9 GByte bzw. die Hälfte.

Dies führte dazu, dass bei der ArchivistaBox auch der Boot-Mechanismus angepasst werden musste. Bisher wurde die gesamte ISO-Datei in die Boot-Partition (5.6 GByte) abgelegt. Da bei einem Update die Daten kurzfristig zweifach vorliegen, hätte das Release 2023/III die Boot-Partition «gesprengt». Neu besteht ein kleineres essentielles Image (ca. 1.7 GByte), womit die bisherige Grösse der Boot-Partition für die nächsten Jahre «gerettet» ist.

Nachdem all diese Hürden gemeistert waren, konnte die ArchivistaBox endlich mit der Grafikkarte RX 9070 XT gestartet werden. Selbstverständlich profitieren von diesen Anpassungen auch viele andere aktuelle Hardware-Komponenten, die entsprechend neu unterstützt werden.

22 GByte: Die ROCm-«Treiber» von AMD

Mit dem Upgrade des Linux-Kernels auf die Version 6.18.18 war das Fundament gelegt. Damit moderne Grafikkarten für Render- und KI-Aufgaben gerüstet sind, werden zusätzliche Treiber benötigt. Wobei Treiber jetzt nicht primär der richtige Begriff wäre. Im Falle von AMD ist es das ROCm-Paket. Es umfasst aktuell ca. 22 GByte. Richtig gelesen, 22 GByte auf der Festplatte sind notwendig, damit die Grafikkarte für Aufgaben im Bereich der Grafik bzw. der künstlichen Intelligenz überhaupt genutzt werden kann.

Zum Vergleich sei gesagt, die aktuelle ISO-Datei der ArchivistaBox benötigt ca. 4.1 GByte. Somit fallen für die Grafikkarte um den Faktor 5.x mehr Daten an. Natürlich darf die Frage gestellt werden, ob weniger nicht mehr wäre? Sicher wäre weniger mehr, aber letztlich wäre hier der Anbieter AMD gefordert, weniger auszuliefern. Oder Mitbewerber/innen, welche entsprechende Produkte auf den Markt bringen. Oder Software, die mit weniger Leistung klarkommen würde.

Lokale KI mit Ollama

Nachdem die ROCm-Treiber von AMD korrekt integriert waren, konnte die erste lokale KI gestartet werden. Oder besser gesagt, die erste KI wurde natürlich längst vor der ROCm-Integration aufgesetzt, um danach festzustellen, wie «grottenlangsam» die CPU unter Höchstlast überhaupt irgendwann Ergebnisse liefert. Als Beispiel sei die Bildkategorisierung mit dem neu in der ArchivistaBox verwendeten Modell angeführt. Pro Bild werden hier mit dem Prozessor Ryzen 9590 3XD unter Verwendung aller 32 Threads ca. 2 Minuten benötigt. Über die Grafikkarte mit ROCm und der RX 9070 XT sind es ca 1.1 Sekunden.

Beispiel einer mangelhaften Bilderkennung (Immich) mit dem Suchbegriff 'Eiffelturm'

Beispiel einer mangelhaften Bilderkennung (Immich) mit dem Suchbegriff ‚Eiffelturm‘

Natürlich kann auch eine Software (wie z.B. bei Immich) verwendet werden, die deutlich schneller bzw. ohne Grafikkarte arbeitet, um Bilder zu erkennen. Allerdings entsprechen die Ergebnisse nicht dem, was State-of-the-Art ist. Dazu sei das Suchbeispiel «Eiffelturm» angeführt. Obenstehend findet sich eine Trefferansicht mit Immich. Zwar ist es nicht so, dass der Eiffelturm gar nicht gefunden wird, allerdings laufen die korrekten Treffer unter ferner liefen.

  

Zum Vergleich dazu, die neu vorhandene Engine der ArchivistaBox erfasst das Bild links mit: «Spielplatz; Klettergerüst; Kind; Klettern; Drahtnetz». Das Bild rechts, der «richtige» Eiffelturm wird mit «Eiffelturm; Paris; Frankreich; Stahlkonstruktion; Himmel» beschlagwortet. Das sind derart gewaltige Unterschiede, dass die ArchivistaBox hier doch lieber eine gute Engine «einbaut», auch wenn dazu eine native Grafikkarte notwendig ist.

Die Bilderkennung bildet nur eine spezifische Anwendung von Ollama. Aktuell stehen einige hundert Modelle zur Verfügung, die bei der ArchivistaBox 2026/III alle ausschliesslich lokal laufen (bei Ollama muss der Netzzugriff deaktiviert werden). Dabei gibt es die allseits bekannten Chats, aber auch Übersetzungen sowie Modelle für die Inhaltszusammenfassung. Die Ergebnisse sind dabei schon «verdammt» gut, um es etwas salopp zu sagen.

Spracherkennung mit Whisper

Bereits seit 2021 verfügt die ArchivistaBox über eine Spracherkennung. Die damaligen Tests mit Schweizerdeutsch erzeugten nicht wirklich brauchbare Ergebnisse. Als Beispiel sei hier eine kurze Sequenz aus dem Film «Die Schweizermacher» (Rolf Lyssy, 1978, ab ca. 50 Sekunden bis 1 Minute 20) angeführt, zunächst das (bisherige) Ergebnis mit Vosk:

59.79: lange sie mir vorbeigeschaut habt
62.94: wo mir wie man der ausländer berufsbild sanieren
66.57: damit der bürger äußerem land mehr erfahren
71.07: wir mussten sie neutral riesig für soli solid zum wieviel leide rock gebilligt wird

Nun die aktuelle Ausgabe mit Whisper:

00:00:57: Nennen Sie mir ein paar Eigenschaften,
00:01:02: die wir bei einem Ausländer voraussetzen müssen,
00:01:06: damit er Bürger von unserem Land werden kann.
00:01:10: Wie muss er sein?
00:01:11: Neutral.
00:01:14: Fleissig.

Unschwer lässt sich erkennen, dass die «moderne» Engine selbst bei Schweizerdeutsch nicht nur fast 100% eine korrekte Übersetzung ins Hochdeutsche hinkriegt, sondern auch den Satz so wiedergibt, wie er gesprochen wurde. Eine solche Leistung mit Open Source zu realisieren, doch dies ergibt (nach viel viel Arbeit und Ungewissheit) doch auch ein gutes Stück Stolz. In diesem Sinne kann angeführt werden: Freude herrscht. Für unsere bisherigen, für neue Kunden und die Open Source Gemeinschaft.

Zu Whisper noch zwei Anmerkungen: Wo viel Licht ist, gibt es auch etwas Schatten. Whisper (wohl passend zum Namen) hat zuweilen die Angewohnheit, wo nichts ist, einen Text zu «halluzinieren», d.h. manchmal, wenn der Ton gegen Null tendiert, (er)findet die Engine Text, wo keiner ist. Ferner sei angefügt, dass spezifisch für die Schweizer Mundart trainierte Modelle eine schlechtere Qualität lieferten als dies bei der neusten Version von Whisper der Fall ist.

Digitale Souveränität mit der ArchivistaBox

Die ArchivistaBox steht seit ca. 20 Jahren dafür da, dass unsere Kunden ihre Daten lokal halten. Die ArchivistaBox bietet dazu fixfertige Lösungen an, die mit der Version 2026/III neu auch für die Bereiche Container-Management (Docker), lokale KI-Agenten und Bild- wie Spracherkennung (Whisper) als 100 Prozent Open Source Lösung zur Verfügung stellen. Wer aktuell im Business-Umfeld seine Lösungen in die Cloud stellt, verpasst für längere Zeit und nachhaltig die Chance, digital souverän agieren zu können. Im aktuellen politischen Umfeld erscheint dies eine gewagte Wette.

Dabei wird oft argumentiert, es stehe keine lokale Alternative zur Verfügung. Die ArchivistaBox 2026/III zeigt eindrücklich, dass dem nicht so ist. Die ArchivistaBox kann ready-to-use mit Wartung und Support bestellt werden. Wer dies lieber selber machen möchte, kann die ISO-Datei (2026-er Release) beziehen und selber installieren. Die ArchivistaBox bietet dabei eine radikal einfache Lösung für das Self-Hosting an, die auch Open Source ist.

Docker z.B. kann nach dem Hochfahren der ArchivistaBox (ca. 10-20 Sekunden) direkt über den gleichnamigen Link gestartet werden. Einfach bei Benutzer admin@yacht.lokal und Passwort av2013 eingeben, und los geht es. Das gleiche gilt natürlich auch für die bisherige Server-Virtualisierung (VirtBox). Auch hier gilt, einfach Benutzer root und das Passwort av2013 eingeben.

Ollama und Whisper aktivieren

Für die Komponenten Ollama wie auch Whisper wird eine moderne AMD-Grafikkarte empfohlen. Weiter ist die Datei ai.os zu beziehen. Sie umfasst ca. 30 GByte, beinhaltet dafür sämtliche Komponenten, wie sie eben benötigt werden.

Die Datei ‚ai.os‘ (30 GByte!) muss auf der ArchivistaBox im Verzeichnis /home/archivista/data vorliegen. Nun über das Terminal mit ’su‘ zum Benutzer root (Passwort av2013) wechseln und die Datei entpacken: ‚unsquashfs -d ./ai ai.os‘. Danach die Engine mit ‚cp ./ai/desktop.sh /home/data/archivista/cust/desktop‘ aktivieren und einen Neustart durchführen. Nach dem Neustart kann im Terminal ‚ollama list‘ aufgerufen werden.

NAME ID SIZE MODIFIED 
xyz44:latest b3cacc3eb7f 3.3 GB 18 hours ago

Selbstverständlich können danach weitere Modelle hinzugefügt werden. Die Whisper-Engine kann über das Skript ‚mp2txt.sh‘ im Verzeichnis ‚/home/archivista/data/ai‘ aufgerufen werden. Aktuell gibt es weder für Whisper noch für Ollama eine grafische Oberfläche. Eine entsprechende Oberfläche darf in einer der nächsten Versionen der ArchivistaBox erwartet werden.

Sowohl Whisper wie Ollama laufen auch ohne eine eigene AMD-Grafikkarte. Allerdings ist die Geschwindigkeit selbst bei einer schnellen CPU um den Faktor 1:10 bis 1:50 langsamer. Kurz, es lohnt sich vielleicht für einen Test, nicht aber für die Produktion. NVidia-Grafikkarten werden aktuell nicht unterstützt. Die Community ist herzlich eingeladen, diesen Part zu «vollbringen».

Preisbeispiele bei ArchivistaBox K2 und Everest

Für Business-Kunden stehen die Modelle K2 ab 2990.– bzw. Everest ab 4990.– zur Verfügung. Diese Preisbeispiele entsprechen den aktuellen Marktgefüge bei den SSD-Platten bzw. Speicherbausteinen (RAM). In diesem Sinne können die entsprechenden ArchivistaBoxen nur auf sehr kurzfristige Zusicherung bestellt bzw. ausgeliefert werden. Die Hardware ist gemessen an der Leistung sehr kompakt (30x33x20cm) und passt daher nicht nur in Server-Umgebungen, sondern auch unter jeden Schreibtisch.

Im durchschnittlichen Büro-Alltag arbeiten sowohl K2 als auch Everest flüsterleise. Die neuen Flagschiffe können in Egg jederzeit an einem Open Friday «beschnuppert» werden. Die gesamte Software der ArchivistaBox (inkl. KI-Module) können frei bezogen und betrieben werden. Support und Wartungsverträge sind sowohl für die Hardware als auch für die reine Software der ArchivistaBox verfügbar.

P.S: Falls hier jemand Informationen zu unserem Flagschiff Dokumenten Management System bzw. ArchivistaDMS vermisst, dem sei gesagt, dass die hier eingeführten Basis-Technologien in Zukunft nahtlos in ArchivistaDMS einfliessen werden. Als Beispiel seien die obigen Beispiele Bild-Klassifikation und Spracherkennung angeführt.

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ArchivistaVM VirtBox 2026/II https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/virtbox-2026-ii/ Sat, 28 Feb 2026 15:29:42 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11391 Verschachtelte Virtualisierung mit der ArchivistaBox

Egg, 28. Februar 2028: Es gibt Themen, die sind nicht neu, aber erhalten mit der Zeit mehr Gewicht. Eines dieser Themen stellt die verschachtelte Virtualisierung dar, auch bekannt unter ‚Nested CPU‘. Dabei geht es darum, möglichst komfortabel auf einem Rechner (sprich ArchivistaBox) mehrere Rechner (sprich Linux wie Windows) zu betreiben. Diese Möglichkeit gibt es auf der ArchivistaBox seit mehr als 15 Jahren. Neu gibt es ab Version 2026/II mit ‚VirtBox‘ einen direkten Einstieg und mit ‚Nested CPU‘ eben die verschachtelte Virtualisierung auf Knopfdruck.

Was ist Virtualisierung?

Verschachtelte Virtualisierung lässt sich auch mit Virtualisierung in der Virtualisierung beschreiben. Damit klar wird, was damit gemeint ist, soll aber nochmals kurz der Begriff Virtualisierung selber angeführt werden. Aktuelle Computer verfügen über sehr viel Leistung. Sei es bei der Festplattengeschwindigkeit oder sei es beim Prozessor (CPU). Die Leistung moderner Hardware reicht vollauf, um mehrere Computer (Betriebssysteme) auf einem Gerät zu betreiben. Virtualisierung ist dabei einfach die Möglichkeit, einen Computer in einem Computer virtuell zu betreiben.

Virtuell bzw. virtualisiert bedeutet, die Leistung eines physikalischen Rechners wird auf mehrere Gastbetriebssystem (eben virtuell) aufgeteilt. Bei der ArchivistaBox kommt dabei die Technologie KVM (Kernel-Based Virtualized Machine) zum Einsatz. Diese Technologie arbeitet sehr effizient, weil direkt die Fähigkeiten des Prozessors genutzt werden. Die Software (hier ArchivistaVM) dient lediglich dazu, die Ressourcen anzusprechen.

Was bedeutet verschachtelte Virtualisierung?

Wenn nun ein Rechner nur virtuell als Box-in-Box auf einem Rechner läuft, so stellt sich die Frage, ob dieser virtuelle Rechner nicht auch wieder Virtualisierung nutzen kann. Will heissen, das virtuelle Betriebssystem kann selber wieder virtuelle Gäste «beherbergen». Dies wird deshalb wichtiger, weil Betriebssysteme mittlerweile gerne selber gewisse Jobs bzw. Dienste an virtuelle «Knechte» weitergeben.

Zum Beispiel ist es bei Windows 10 wie 11 möglich, die sogenannte WSL (Windows Subsystem Linux) anzuwerfen, d.h. es ist möglich, innerhalb von Windows Linux als Betriebssystem zu starten. Soll nun aber Windows als virtueller Gast unter Linux laufen, so gibt es minimal zweifache (nested) Virtualisierung. Im ersten Gast läuft Windows und in diesem Gast läuft wieder virtualisiert Linux (WSL).

Der neue Weg mit ArchivistaVM VirtBox

Bis zu Beginn des Jahres 2020 gab es zwei verschiedene Versionen der ArchivistaBox, einmal ArchivistaDMS und weiter ArchivistaVM. Aus Gründen der Ressourcen war/ist es aber doch so, dass zwei eigenständige Distributionen deutlich mehr Aufwand in der Entwicklung darstellen. Ebenso war es in früheren Jahren doch so, dass die Hardware der ArchivistaDMS-Systeme oft nicht genügend Leistung für die Virtualisierung bzw. ArchivistaVM hatten.

Mit der Erweiterung von ArchivistaDMS zu den multimedialen Inhalten ging die Notwendigkeit einher, dass die Hardware für ArchivistaDMS ohnehin viel mehr Leistung benötigte als dies früher der Fall war. Seit dem Jahre 2020 verfügen faktisch all unsere ArchivistaBoxen über genügend Leistung, um auch virtuelle Gäste auf der gleichen Hardware ausführen zu können.

Bei der Zusammenführung von ArchivistaDMS und ArchivistaVM wurde die Virtualisierung allerdings sehr dezent auf den Home-Button «gelegt». Niemand ahnt ja, dass hinter dem Home-Button sich ein Server zur Virtualisierung «verbirgt». Daher gibt es ab Version 2026/II neu den Direkt-Button ‚VirtBox‘, um ArchivistaVM einfach aufrufen zu können.

Verschachtelte Instanz mit ArchivistaVM VirtBox

Nach der Anmeldung in ArchivistaVM VirtBox kann mit Klick auf ‚Virtuelle Maschinen‘ und ‚Erstellen‘ eine neue Instanz angelegt werden:

In diesem Beispiel wird eine ArchivistaBox in der ArchivistaBox aufgesetzt. In dieser virtuellen Instanz wiederum soll eine weitere ArchivistaBox (Nested CPU) angelegt werden.

Erst einmal geht es darum, die Parameter für unsere virtuelle Instanz anzulegen. Da diese später nochmals Instanzen «beherbergen» soll, dürften 8192 MByte (8 GByte) eine minimale Empfehlung sein. Bei Festplatten und Netzwerkkarte wird ‚virtio‘ verwendet; diese Treiber erbringen den besten Durchsatz. Wichtig ist, dass ‚Nested CPU‘ aktiviert wird. Nach dem Klick ‚erstellen‘ und ‚Start‘ wird die Instanz eingerichtet. Da die ArchivistaBox äusserst flink beim Einrichten ist, dauert dieser Vorgang weniger als eine Minute. Nun ist die erste virtuelle Instanz verfügbar.

Eine neu eingerichtete ArchivistaBox erhält eine automatische IP-Adresse (DHCP). Da nun erneut eine virtuelle Instanz der ArchivistaBox eingerichtet werden soll, muss die virtuelle Instanz eine fixe IP-Adresse erhalten. Dies wird über das Startmenü und ‚Netzwerk-Tool‘ erreicht. Nach dem Aufruf ist der Reiter ‚Statisch‘ zu wählen. Dort sind die entsprechenden Informationen einzugeben:

Die Eingaben sind mit ‚Ausführen‘ zu bestätigen. Sofern eine Bestätigungsmeldung erfolgt, sind die Eingaben korrekt. Unser virtuelle Instanz kann nun unter der entsprechenden IP-Adresse (vorliegend 192.168.0.195) erreicht werden. Wiederum erfolgt die Anmeldung in ArchivistaVM VirtBox.

Da in dieser virtuellen Instanz eine verschachtelte (nested) Instanz angelegt werden soll, muss die entsprechende ISO-Datei auf die entsprechende Maschine hochgeladen werden. Dies wird über ‚ISO-Dateien hochladen‘ erreicht. Die ISO-Datei (hier archivistagpl_2025.iso) wird über den Button ‚hochladen‘ eingebunden.

Beim Anlegen der verschachtelten Instanz ist darauf zu achten, dass sowohl weniger Hauptspeicher, weniger Festplatte wie auch CPU-Kerne zugewiesen werden. Nachfolgend können hier die Vorgaben verwendet werden. ‚Nested CPU‘ ist nicht zwingend, darf aber aktiviert werden, damit die verschachtelte Instanz der ArchivistaBox den kompletten Befehlssatz des Prozessors erhält. Nach ‚erstellen‘ auf ‚Start‘ klicken.

Beim Hochfahren der verschachtelten Instanz kann beobachtet werden, dass der Vorgang nicht ganz so flüssig wie bei der ersten virtuellen Instanz erfolgt. Dies beruht daher, dass sämtliche Befehle ja über die bereits virtuelle Instanz erfolgen. Trotzdem kann nach einer guten Minute festgestellt werden, die verschachtelte Instanz steht zur Verfügung.

Fazit: Verschachtelte Virtualisierung mit VirtBox 2026/II ist einfach

ArchivistaVM VirtBox 2026/II bietet nicht nur eine sehr einfache Plattform, um Maschinen zu virtualisieren, überdies ist es wesentlich einfacher geworden, den entsprechenden Gästen wiederum die Funktionen der Virtualisierung (Nested CPU) weiterzugeben.

Diese Funktionalität stand zwar bereits bisher zur Verfügung, nur mussten die Richtigen Parameter (+svm bei AMD, +vmx bei Intel) bislang manuell über die Optionen aktiviert werden. Mit dem neuen Button ‚Nested CPU‘ geht dies nun sehr einfach und effizient.

Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass das Beispiel nur ab Version 2026/II funktioniert. Damit die verschachtelte Virtualisierung nämlich zur Verfügung steht, muss der entsprechende Treiber bereits beim Starten der ArchivistaBox aktiviert werden. Ohne dass dies der Fall ist, kann die verschachtelte Virtualisierung nicht genutzt werden.

Kunden der ArchivistaBox erhalten die neue Version über den Update-Service. Die ArchivistaBox AGPLv3 steht hier zum freien Download zur Verfügung (Passwort ‚av2013‘):

https://archivista.ch/cms/agplv3

Hinweis: ArchivistaVM VirtBox ist genauso leistungsfähig wie andere Plattformen zur Virtualisierung (wie Proxmox, VirtualBox, HyperV und/oder andere), aber ArchivistaVM ist deutlich einfacher, weil die richtigen Parameter übersichtlich auf wenigen übersichtlichen Formularen verwaltet werden können.

 

 

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Blogs 2025 https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/blogs-2025/ Tue, 23 Dec 2025 14:43:18 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11356 Die Welt verändert sich, die ArchivistaBox entwickelt sich

Egg, 23. Dezember 2025: Das vergangene Jahr war gezeichnet von vielen Änderungen. Vieles, was bislang galt, wird zunehmend in Frage gestellt. Die Informatik scheint vor einem noch nie dagewesenen Umbruch zu stehen. In diesem Jahresrückblick und Blog soll es darum gehen, mit leisen Tönen einen kleinen Rück- und Ausblick vorzunehmen.

Informatik-Wissen als Auslaufmodell?

Seit vielen Jahren kann beobachtet werden, dass KMU-Firmen je länger je weniger überhaupt noch über eine interne Informatik verfügen. Die benötigten Dienste werden in die Cloud verlagert. Die Argumente lauten oft und gerne, Fachkräfte liessen sich nicht finden bzw. sie seien einfach zu teuer. Aktuell geht dies gar so weit, dass die Meinung besteht, die KI würde in Zukunft sämtliche Informatik-Probleme lösen. Das dem nicht so sein dürfte, zeigen einige Beispiele aus diesem Jahr.

Bei einem Kunden sollte Hilfestellung erfolgen. Dabei stellte sich heraus, dass die Box ohne Netzkabel lief. Abgesehen davon, dass diese Option bei vielen Lösungen nicht mehr möglich ist, weil sie zwingend mit dem Netz verzahnt sind, ist dies bei der ArchivistaBox nicht der Fall. Nur ist bei einer ArchivistaBox, die nicht im Netz hängt,  keine Fernwartung möglich. Die ArchivistaBox lässt sich via Kabel, USB und WLAN mit der Aussenwelt verbinden. Dazu gibt es ein grafisches Programm (siehe Handbuch). Der Kunde sagte, er wisse nicht, wie es gehe. Ein Fall für einen Vor-Ort-Einsatz. Nun war die Wegpauschale dem Kunden zu kostspielig. Er löse das Problem mit KI. Nach zwei Tagen die Nachricht, die Box hänge am Netz. Ein Zugriff war nach wie vor nicht möglich. Der Kunde wusste nicht, was geändert wurde, die KI habe das gemacht.

Bei einem anderen Fall wurde berichtet, die Box schalte sich andauernd ab, die Netzteile seien defekt. Bei zwei (redundanten) ArchivistaBoxen zwar kaum anzunehmen, doch wünschte der Kunde umgehend den Einbau neuer Netzteile. Diese wurden innerhalb von vier Stunden (Platin-Wartungsvertrag) montiert. Dabei viel auf, dass die alle Server über vier Steckleisten hintereinander angeschlossen waren. Ob der externe Dienstleister derart verschachtelte Stromkabel nicht bemerkte oder sich der Problematik nicht bewusst war, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

Bei einem weiteren Kunden stand der Austausch der ERP-Lösung an. Die Clients sollten Windows11 erhalten, dies beim Einsatz eines Windows-Servers 2016. Nach dem Upgrade lief die Lösung im Faktor 1:4 langsamer. Der Lieferant beharrte drauf, es läge an der Virtualisierung (konkret ArchivistaVM). Der Kunde solle alles auf physikalische Maschinen installieren, dann sei das Problem behoben. Dazu wurde dem Kunden ein neuer SQL-Server auf eine physikalische Windows11-Maschine installiert. Erst als diese Installation in die Virtualisierung überführt wurde, konnte aufgezeigt werden, dass die neue Installation dort ebenso schnell lief. Das Problem lag an der Kombination Windows11 und Server2016.

Der schleichende Verlust der digitalen Souveränität

Als WindowsXP eingeführt wurde, wurde die Frage, ob es zulässig ist, dass ein Produkt erst mit einem Schlüssel freigeschaltet werden muss, ehe es dauerhaft läuft, heiss diskutiert. Beim Umstieg auf Windows11 ist faktisch ein Online-Konto und eine dauerhafte Verbindung zum Internet Pflicht. Niemand garantiert, dass keine Daten an Microsoft abfliessen. Der Aufschrei heute ist kaum wahrnehmbar. Das neue Zauberwort lautet «alternativlos».

Mit Verlaub, die Archivista-Lösungen sind nun seit bald 30 Jahren auf dem Markt, gerade weil sie eine Alternative anbieten. Seit Beginn der ArchivistaBox-Produkte verwendet die ArchivistaBox offene Datenstrukturen. Die Daten des Kunden gehören dem Kunden, und sonst niemanden. Bis heute gibt es keine «versteckte» Hintertüre, der einen Zugriff auf die ArchivistaBox durch uns als Lieferanten erlaubt(e.

Vor 30 Jahren war dies State-of-the-Art, heute wird es zuweilen als «Auslaufmodell» gebrandmarkt, um es einmal etwas plastisch(er) zu formulieren. Im Prinzip geht es um Abhängigkeiten. Daten, die gar nicht mehr bei den Kunden vorliegen, bei solchen Lösungen lassen sich mühelos(er Preiserhöhungen diktieren. Abgesehen davon dürfte es auch so sein, dass in Cloud ausgelagerte Daten sich kaum mehr (und wenn, dann mit hohen Kosten) lokal auf eigene Server migrieren lassen.

Vor einigen Jahrzehnten waren (entsprechende) Bedenken vorhanden, dass es nicht so toll sein könnte, dass Hersteller ungefragt und uneingeschränkt Zugriff auf die Systeme der Kunden haben. Heute werden sie (quasi als Mantra) hingenommen. Damals wäre es undenkbar gewesen, dass Firmendaten irgendwie ohne irgendeine Kontrolle bei Dritten gespeichert werden. Heute wird argumentiert, es gebe einfach keine valable Alternative zur Cloud. Die Wolke sei quasi alternativlos. Primär ist das entsprechende Denken alternativlos.

In diesem Sinne ist der Verlust der digitalen Souveränität ein Faktum. Nicht weil es keine Alternativen gibt, sondern weil es die prägenden Akteure geschafft haben, es so zu verkaufen, und wo nötig, auch entsprechend nachzuhelfen. Warum soll eine Umgebung im Gespann mit Windows Server 2016 und Windows10 mit Windows11-Clients plötzlich um den Faktor 1:4 langsamer laufen?

Diese Frage sollten sich Anbieter im Interesse ihrer Kunden stellen. Nun sind aber diese Anbieter derart von Microsoft-Technologie abhängig, dass sie es nicht wagen dürften bzw. wollen, es mit Microsoft zu «verscherzen». Und wenn die öffentliche Hand derart auf (geschlossene) Technologie setzt, dann muss sich diese nicht wundern, wenn es bei (un)passender Gelegenheit entsprechende Probleme gibt. Das Beispiel des gesperrten Mail-Kontos des Chefanklägers des internationalen Strafgerichthofes hätte ein Weckruf sein können.

Der Weg in die Cloud (primär einiger weniger Anbieter) mag sich als bequeme Lösung anbieten. Es darf aber schon angemerkt werden, dass damit die eigene (digitale) Souveränität abnimmt. Primär entstehen Abhängigkeiten, die es den Herstellern erst erlauben, aktuell für ihre eigenen Zwecke quasi ungefragt Zugriff auf die Systeme der Kunden zu erlangen.

Die ArchivistaBox bietet digitale Souveränität

Digitale Souveränität mit der ArchivistaBox bedeutet, dass es bei den Archivista-Lösungen seit dem Markteintritt nie proprietäre Datenstrukturen gab bzw. je geben wird. Dabei ist es jetzt nicht so, dass Erbsen gezählt werden. Filme im MP4-Format lassen sich mit der ArchivistaBox seit Ende 2019 verwalten. Damals gab es noch zwei Teil-Patente. Zentral war/ist aber, dass diese am Auslaufen waren bzw. dass es die entsprechenden Tools seit vielen Jahren unter einer Open Source Lizenz gab bzw. gibt. Heute, Ende 2025 kann festgestellt werden, die Patente zu H264 sind (in europäischen Gefilden) mittlerweile obsolet.

Aber nicht nur die Frage allfälliger Patente ist zentral, ebenso wichtig ist, dass die Informationen langfristig verfügbar (und lesbar) bleiben. So werden bei den Archivista-Lösungen seit dem Markteintritt die Daten virtuell «abfotografiert». Damit ist es möglich, z.B. bei Mails oder Office-Dateien den Inhalt (visuell) lesbar zui halten, ohne dass die entsprechenden Programme vorhanden sind. Um die Inhalte über das Web ansehen zu können, genügt daher ein Browser. Zusätze (Add-Ons) wie z.B. Office-Viewer sind dabei explizit nicht notwendig.

Ursprünglich führte dies dazu, dass bei den Archivista-Lösungen aufgrund der Bild-Kopien mehr Daten anfielen. Vor einigen Jahrzehnten waren z.B. die Office-Dateien noch um Faktoren kleiner. Heute ist es so, dass selbst Office-Dateien unsäglich gross sind, die entsprechenden Bild-Kopien fallen dabei nicht mehr ins Gewicht.

Geblieben ist, dass lokal geführte Daten Vorteile haben, die es bei Cloud-Lösungen so nicht gibt. Da wäre einmal der Preis. Cloud-Lösungen sind deutlich teurer. Alleine die jährlichen Kosten für Speicherplatz liegen in der Regel etwa 1:5 bis 1:10 höher als die entsprechende Preise für die Datenträger. Über die durchschnittliche Lebensdauer der Datenträger von 5 Jahren ergibt dies Kostenvorteile im Faktor 1:25 bis 1:50.

Weiter ist die Verfügbarkeit bei lokalen Daten trivial im Vergleich zum Aufwand, der bei Cloud-Diensten anfällt. Vor Ort gehaltene Daten bleiben auch dann im Zugriff, wenn es Probleme im Internet gibt. Die im Jahre 2025 aufgetretenen Störungen dürfen gerne als Alarmzeichen gewertet werden.

In diesem Sinne bietet die ArchivistaBox digitale Souveränität. Die Datenstrukturen sind offengelegt, die Lösung untersteht der AGPLv3-Lizenz (will heissen, die Quellen der Software sind offengelegt) und die ArchivistaBox ist im Betrieb (nicht nur im Aufsetzen) äusserst schlank wartbar. Die ArchivistaBox in dieser Form ist faktisch gerade daher entstanden, weil die letzten Jahrzehnte zeigten, dass Anwender/innen, aber auch gestandene Fachkräfte, einfach nicht über die Zeit verfügen, um hochspezifische Informatik-Lösungen zu betreiben.

Die ArchivistaBox verändert sich nicht, sie entwickelt sich. Als die erste ArchivistaBox 2006/2007 auf den Markt kam, war diese auf 40 GByte limitiert. Grössere Lösungen gab es damals bereits, aber diese wurden zu dieser Zeit nicht mit der ArchivistaBox realisiert. Später wurden alle Archivista-Lösungen mit der ArchivistaBox realisiert und seit da wird die ArchivistaBox Jahr für Jahr leistungsfähiger. Mittlerweile sind Standard-Lösungen in Betrieb, die über viele Dutzende von TByte Daten umfassen. Dabei geht es nicht nur um das Management der Daten, sondern auch um das Verarbeiten.

Die letzten beiden Tage z.B. wurde das Programm, welches beim Aufbereiten der erfassten DVDs zum Einsatz kommt, von Single-CPU zu Multi-CPU überführt. Dies führt in der Aufbereitung der entsprechenden DVDs dazu, dass selbst bei 16 CPUs bzw. 32 Threads, die Verarbeitungszeit pro Stunde von ca. 5 DVDs auf 30 Datenträger erhöht wird. Zusätzlich wurde das Programm so optimiert, dass sämtliche Tracks (Audio wie Video) in einem Durchgang in der gewünschten Qualität vorliegen. Das entsprechende Programm mkv2mp4.pl steht auf der heute publizierten ArchivistaBox AGPLv3 im Ordner /home/cvs/archivista/jobs zur Verfügung:

https://archivista.ch/cms/agplv3 (Passwort 2013 nicht vergessen!)

Betriebsferien: 24.12.25 bis 4.1.26

Unsere Firma bleibt ab morgen bis und mit Ende der nächsten Woche geschlossen. Ab dem 5. Januar stehen wir wieder gerne zur Verfügung. Kunden mit Wartungsvertrag Gold erhalten am 29. und 30. Dezember Support. Kunden mit Platin-Vertrag am 24.12, 29-31.12 und am 3.1.2026.

Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2026gi wünscht
Urs Pfister, Geschäftsführer Archivista GmbH

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2025/XII goes AGPLv3 https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/blogs-2025/2025-xii-goes-agplv3/ Tue, 25 Nov 2025 09:07:28 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11300 Digitale Souveräntiät mit der ArchivistaBox

Egg, 25. November: Seit dem Jahre 2007 stehen die Sourcen von ArchivistaDMS, ArchivistaERP und ArchivistaVM unter der Open Source Lizenz GPLv2. Mit der Version 2025/XII steht neu die ArchivistaBox unter der AGPLv3-Linzenz. Dies bedeutet, die ArchivistaBox kann als ISO-Datei frei bezogen, frei genutzt und auch frei angepasst werden. Kurz und gut, die ArchivistaBox AGPLv3 bietet heute und jetzt digitale Souveräntität.

Was bedeutet frei bzw. AGPLv3?

Mit der Veröffentlichung der ArchivistaBox unter der AGPLv3 können Interessierte unsere Lösung ganz einfach frei im Sinne der AGPLv3-Lizenz nutzen. Die ArchivistaBox ist im Bereich der Linux-Lösungen ausgesprochen «pflegeleicht»  in der Installation und auch im Betrieb.

Mit ArchivistaVM steht eine äussert einfach zu bedienende Virtualisierungsplattform zur Verfügung. ArchivistaERP bietet eine 100% webbasierte ERP-Lösung an und mit ArchivistaDMS können Dokumente langfristig digital souverän verwaltet werden. Dabei steht die gesamte Funktionalität der ArchivistaBox Dolder zur Verfügung.

Darum gibt es die ArchivistaBox neu unter der AGPLv3

Die aktuelle Diskussion um digitale Souveränität zeigt auf, es gibt einen grossen Handlungsbedarf. Die grosse Mehrheit der User/innen und auch Firmen nutzt externe Cloud-Dienste, unsere Daten sind immer mehr in fremden Händen.

Dass es soweit kam, hängt sicher auch damit zusammen, dass herkömmliche Informatik-Lösungen mittlerweile ausgesprochen komplex geworden sind. Gerade Linux hat hier leider die Chance verpasst, Dinge einfacher zu machen.

Wer mit Anwender/innen spricht, die gegenwärtig gerne von Windows auf Linux umsteigen möchten, erfährt schnell, dass herkömmliche Linux-Distributionen leider allzu schnell doch zu komplex sind. Ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten, spezifische Fachapplikationen zu betreiben. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Proxmox und Nextcloud sind zwar schnell aufgesetzt. Diese Dienste langfristig ohne Support durch die Hersteller zu betreiben, dies gelingt aber längst nicht allen.

Die ArchivistaBox bietet hier eine gute Alternative an. Dadurch, dass die ArchivistaBox im Hauptspeicher läuft und dass keine Installation notwendig ist, können auch weniger versierten Anwender/innen loslegen, genau so wie dies seit Jahren mit AVMultimedia der Fall ist.

In diesem Sinne bietet die ArchivistaBox heute und jetzt digitale Souveränität. Wo andere darüber sprechen, setzt die ArchivistaBox ein Ausrufezeichen. Digitale Souveräntät subito und ohne Wenn und Aber.

ArchivistaBox AGPLv3 aufsetzen

Im Idealfall steht ein Computer (AMD64) mit minimal 4 GByte Hauptspeicher (RAM) zur Verfügung. Sofern ArchivistaVM bzw. Virtualisierung verwendet werden soll, werden 16 GByte (oder noch mehr) empfohlen. Die ArchivistaBox AGPLv3 kann hier bezogen werden (Link mit Passwort ‚av2013‘ geschützt):

https://archivista.ch/cms/agplv3

Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Das Passwort ‚av2013‘ dient einzig dazu, sicherzustellen, dass bereits an dieser Stelle klar das Standard-Passwort für die Benutzer ‚archivista‘ und ‚root‘ vermittelt werden kann.

Wer die ArchivistaBox auf einem Computer (Notebooks und 2in1-Tables gehen auch) installieren möchte, muss einen bootbaren USB-Stick erstellen. Dies kann mit etcher.io oder auf einer jeden Linux-Konsole mit root-Rechten mit folgendem Befehl erreicht werden:

dd if=archivistagpl_2025.iso of=/dev/sdx bs=64M;sync;sync

Dabei steht ’sdx‘ für den gewünschten Stick (z.B. /dev/sdc oder /dev/sdd). Wer sich bei obigem Befehl unsicher fühlt, verwende etcher.io.

Die ArchivistaBox kann aber auch virtualisiert zum Einsatz kommen, hier kann direkt mit der ISO-Datei gestartet werden.

Hinweise zur Installation: Auf dem gewünschten Gerät ist UEFI notwendig. SecureBoot muss deaktiviert werden. Die gewünschte Festplatte für die Installation ist zu löschen. Die ArchivistaBox wird nur auf eine Festplatte aufgespielt, sofern diese leer ist. Ist die Festplatte nicht leer, so wird die ArchivistaBox dennoch gestartet. Es wird dabei versucht, die grösste Partition der ersten Festplatte zu nutzen. Bei Linux-Dateisystemen wird dies in aller Regel funktionieren, bei Windows eher nicht.

Und damit alle ohne Probleme loslegen können, hier nochmals die Default-Passwörter: av2013 bei root/archivista, archivista bei Admin/admin.

Weitere Hilfestellung gibt es im Handbuch unter https://archivista.ch/d2/help

Was die Open Source Version nicht bietet?

Open Source bedeutet, dass für die Software keine Haftung übernommen wird. Ebenso gibt es keinen Anspruch auf Support. Die ArchivistaBox AGPLv3 entspricht aber 1:1 jener Version, die mit Wartung und Support an unsere Kunden ausgeliefert wird.

Wer die ArchivistaBox mit Wartung und Support erworben möchte, findet in unserem Shop die entsprechenden Versionen. Die ArchivistaBox Dolder z.B. startet bei ca. 100 Franken/Euro.

Werden Erweiterungen für die ArchivistaBox realisiert?

Zunächst einmal, die ArchivistaBox wird stetig weiterentwickelt. Selbstverständlich werden dabei auch Kundenwünsche realisiert. Voraussetzung ist dabei, dass eine Kundenbeziehung besteht (siehe oben).

Was ändert sich für bestehende Kunden

Für bestehende Kunden ändert sich nichts. Sie profitieren heute und auch in Zukunft von unserem langjährigen Know-How.

ArchivistaBox AGPLv3 als Multimedia-Box

Die ArchivistaBox AGPLv3 kann selbstverständlich auch als Multimedia-Box im Sinne der AVBox (siehe avbox.ch) genutzt werden. Damit dies gelingt, kann anstelle der Datenbank ‚archivista‘ die Datenbank ‚avmulti‘ verwendet werden. Hilfestellung dazu findet sich in der Dokumentation zur ArchivistaBox unter https://archivista.ch/d2/help.

Update vom 26. November: Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein Medien-Archiv gibt es auf der Homepage moviebox.ch.

 

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ArchivistaVM 2025/XI https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/blogs-2025/archivistavm-2025-xi/ Mon, 24 Nov 2025 23:45:24 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11288 Windows11 einfach und easy

Egg, 24. November 2025: Viele unserer Kunden haben in den letzten Monaten von Windows10 auf Windows11 migriert. Für Kunden von ArchivistaDMS und/oder ArchivistaERP ändert sich nichts. Die Nutzung des Web-Browsers bleibt unter Windows11 gleich  wie unter Windos10. Einzig Kunden, welche ArchivistaVM, unsere Virtualisierungsplattform, einsetzen, finden mit ArchivistaVM 2025/XI ein Upgrade, um Windows11-Instanzen einfach(er) aufzusetzen und zu pflegen.

Virtualisierung ist und bleibt Virtualisierung

Eines sei vorweg gesagt, Windows11 kann ohne Probleme auch auf einer älteren Version der ArchivistaBox installiert werden. In diesem Sinne ist das Update nicht zwingend notwendig. Einige Dinge sind in Windows11 etwas speziell(er) gelöst, und darum ergibt das Update bzw. die Hilfestellung in diesem Beitrag doch Sinn.

Da sind zunächst einmal die «Systemvoraussetzung», dass Windows11 an sich Trusted Plattform Manager 2.0 benötigt und weiter verlangt Windows11 ohne «Nachhilfe» SecureBoot. Beide Punkte sind in virtuellen Umgebungen eher sinnlos denn hilfreich.

Der Vorteil der Virtualisierung liegt ja gerade darin, dass virtuelle Instanzen einfach von der Hardware A) auf B) migriert werden können. Sinn und Zweck (optimistisch formuliert) von SecureBoot und TPM 2.0 sind aber, dass Windows penibel überprüft, dass keine Änderungen an der Hardware vorgenommen werden.

Im Prinzip können mit KVM (bzw. ArchivistaVM) sowohl TPM 2.0 als auch SecureBoot (inklusive Verschlüsselung mit BitLocker) genutzt werden, doch ist dies nicht zu empfehlen. Derart erstellte Instanzen können später entweder gar nicht oder dann nur mit erhöhtem Aufwand auf eine neue Hard- oder Software bei der Virtualisierung «gezügelt» werden.

Installation Windows11 mit bypass.iso

Nun ist die Installation von Windows11 aber auch ohne diese «Features» möglich, sofern während der Installation ein paar Einträge in der Registry (Systemeinstellungen) geändert werden. Diese Befehle sind etwas kryptisch. Am einfachsten lassen sich diese Befehle über eine gute alte Batch-Datei aurufen. Diese findet sich (hier gezippt) zum Download. Die Datei ‚bypass.zip‘ auspacken und über ArchivistaVM zu den ISO-Dateien hochladen. An erster Stelle sollte die Windows-Installations-ISO liegen, an zweiter Stelle bypass.iso.

Nach dem Start von Windows11 kann mit Shift+F10 die Konsole aufgerufen werden. Danach einmal ‚d:‘ eingeben und danach ’setup.bat‘. Damit werden die notwendigen  Registry-Einträge aktiviert. Danach kann die Installation problemlos erfolgen. Für jene, die wissen möchten, was setup.bat macht, hier die Kopie:

@echo off
title  Bypass Windows 11 Requirements - Safe Registry Tweaks
color 0A

echo ====================================================
echo Windows 11 Bypass Script (TPM, RAM, Secure Boot)
echo ====================================================
echo.

echo ➤ Adding Registry keys to skip hardware checks...

reg add "HKLM\SYSTEM\Setup\LabConfig" /v BypassTPMCheck /t REG_DWORD /d 1 /f
reg add "HKLM\SYSTEM\Setup\LabConfig" /v BypassSecureBootCheck /t REG_DWORD /d 1 /f
reg add "HKLM\SYSTEM\Setup\LabConfig" /v BypassRAMCheck /t REG_DWORD /d 1 /f
reg add "HKLM\SYSTEM\Setup\LabConfig" /v BypassCPUCheck /t REG_DWORD /d 1 /f
reg add "HKLM\SYSTEM\Setup\LabConfig" /v BypassStorageCheck /t REG_DWORD /d 1 /f

echo.
echo ✅ Success: Windows 11 setup bypasses applied.
pause

Natürlich könnten die einzelnen Einträge auch auf der Kommandozeile eingegeben werden, dies ist aber umständlich, ’setup.bat‘ ist deutlich einfacher. Am Ende der Installation sollten die üblichen Punkte bereinigt werden (z.B. Indizierung auf Laufwerke ausschalten, etc).

Optimierungen bei der CPU

Leider kann es vorkommen, dass Windows11 bei der Installation oder einer Migration (andere VM-Umgebung oder von einer physikalischen Maschine) zuweilen nicht startet. In diesem Fall kann bei der entsprechenden Instanz oben der Reiter ‚Optionen‘ und darin im Feld ‚Optionen‘ die CPU optimiert werden:

-cpu host,hv_relaxed,hv_spinlocks=0x1fff,hv_vapic,hv_time

Mit ‚-cpu host‘ wird sichergestellt, dass die native CPU des physikalischen Rechners verwendet wird. Die übrigen Parameter sind nicht primär zwingend, können aber helfen, die Zeit zwischen dem nativen Rechner und des Windows11-Gastes zu synchronisieren.

Festplatten-Treiber optimieren

Bei ArchivistaVM arbeitet im Unterbau KVM. Mit den konventionellen IDE-Treibern können die Festplatten nur «recht» gemächlich (ca. 70 MByte/Sekunde) angesprochen werden. Deutlich mehr Speed geht mit den Virtio-Treibern. Diese können unter diesem Link als ISO-Datei bezogen werden.

Hinweis: Im Prinzip könnten die Virtio-Treiber auch bei der Installation aktiviert werden. Da der entsprechende Eintrag aber gut versteckt ist, dürfte es einfacher sein, die Installation selber mit IDE-Festplatten durchzuführen und erst danach die Virtio-Treiber zu aktivieren.

Um von den klassischen IDE-Treibern auf Virtio zu «migrieren», sind folgende Schritte notwendig.

  1. Virtio-Treiber-ISO-Datei über CD-Laufwerk (bei Hardware) einbinden.
  2. Eine leere virtio-Festplatte bei Hardware hinzufügen. Wichtig: Windows aktiviert die Virtio-Treiber nur, wenn minimal ein Virtio-Datenträger vorhanden ist.
  3. Windows11 starten.
  4. In Windows11 das Setup-Programm für die Virtio-Treiber starten.
  5. Windows11 herunterfahren.
  6. Die leere Virtio-Festplatte bei der Instanz entfernen. Wichtig: Der nächste Punkt arbeitet nur, wenn keine Virtio-Platten vorhanden sind.
  7. Die originäre(n) Festplatte(n) von IDE auf Virtio umstellen. Dazu bei Hardware und einer IDE-Platte den Button links und auf den Eintrag ‚IDE=>Virtio‘ klicken. Das Format wird danach in der Konfigurationsdatei von IDE auf Virtio geändert.
  8. Windows11 starten, die Virtio-Treiber werden automatisch aktiviert

Für Punkt 7 ist ArchivistaVM 2025/XI (oder später) notwendig. In früheren Versionen müssten in der conf-Datei (/etc/qemu-server/xxx.conf) die Einträge manuell von ‚ide‘ auf ‚virtio‘ geändert werden.

Hinweis: Virtio-Treiber gibt es auch für die Netzwerkkarten. Um die Umstellung hier vorzunehmen, kann (bei ausgeschalteter Instanz!) bei Hardware die aktuelle Mac-Adresse in den Zwischenspeicher kopiert werden. Danach die Netzwerkkarte (meist e1000) löschen und anschliessend als ‚virtio‘-Karte neu anlegen (Einfügen der alten Mac-Adresse sehr empfohlen, aber nicht zwingend).

Maschinen «hart» herunterfahren

Aus der täglichen Praxis wurde berichtet, dass unter bestimmten Umständen Windows11 aktuell nicht über ‚Herunterfahren‘ und manchmal auch nicht über ‚Stopp‘ abgeschaltet werden kann. Auch wenn derartige Probleme meistens mit entsprechenden Änderungen in der Registry (Stichwort ACPI) gelöst werden können, so steht ab Version 2025/XI neu der Button ‚Kill‘ zur Verfügung. Damit können Instanzen (mit allen Konsequenzen) über die Job-Nummer ultimativ beendet werden.

Hinweis: Sollten beim Ausführen von ‚Kill‘ noch nicht alle Inhalte auf der Festplatte gespeichert sein, so sind diese Daten verloren. Das Beenden einer Instanz mit ‚Kill‘ erfolgt daher auf eigene Gefahr.

UEFI direkt im Setup

Bisher musste über den Reiter ‚Optionen‘ und das Feld ‚Optionen‘ UEFI manuell aktiviert werden. Neu ab Version 2025/XI steht dafür die Option ‚UEFI‘ zur Verfügung. Entweder kann UEFI direkt beim Erstellen einer Instanz aktiviert werden oder aber die Option wird im Reiter ‚Optionen‘ und dort unter ‚UEFI‘ aktiviert bzw. auch wieder deaktiviert.

Optionale Parameter (z.B. Tastatur) setzen

In ArchivistaVM ist es seit Urzeiten möglich, optionale Parameter über den Reiter ‚Optionen‘ und dort beim Feld ‚Optionen‘ zu setzten. Obenstehend wurde das Verfahren für das Ansprechen einer bestimmten CPU bereits vorgestellt. In diesem Feld können aber sämtliche KVM/Qemu-Befehle hinterlegt werden.

Als Beispiel sei hier das Setzen einer bestimmten Tastatur angeführt. Mit ‚-k de‘ z.B. wird eine deutsche Tastatur aktiviert, mit ‚-k de-ch‘ die Schweizer-Tastatur. Wer eine französische Tastatur verwenden möchte, erhält diese mit ‚-k fr‘.

Kommando-Zeile mit qm

Das gesamte KVM-Interface von ArchivistaVM kann auch über das Terminal genutzt werden. Mit ‚qm list‘ lässt sich eine Liste aller Instanzen erfragen. MIt ‚qm start xxx‘ kann die Instanz ‚xxx‘ gestartet werden, mit ‚qm stop xxx‘ wird die Maschine umgehend herunter gefahren. Die Gesamtliste aller Befehle kann mit ‚qm help‘ erfragt werden.

ArchivistaVM 2025/XI: Einfach und easy

Mit der neuen Version von ArchivistaVM wird Virtualisierung noch einfacher als sie es bisher bereits war. ArchivistaVM steht auf jeder ArchivistaBox zur Verfügung.

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AVBox 2025/XI https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/blogs-2025/avbox-2025-xi/ Mon, 03 Nov 2025 10:22:50 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11272 30 Jahre DMS-Erfahrung für Audio- und Video-Daten

Wallis, 3. November 2025: Seit diesem Wochenende ist die neue Homepage avbox.ch aufgeschaltet. In diesem Blog wird die Frage beantwortet. warum es avbox.ch gibt bzw. die Audio- und Video-Boxen (kurz AV-Box) auf einer separaten Homepage angeboten werden.

Darum gibt es neu avbox.ch

Die ArchivistaBox ist aktuell seit 20 Jahren auf dem Markt. In dieser Zeit haben wir unsere Lösung an viele Anforderungen für die KMU-Welt angepasst. Entgegen dem Trend, die gesamte Informatik in die Cloud auszulagern, bietet die ArchivistaBox für Firmen (und auch Private) die Möglichkeit, die IT-Infrastruktur am eigenen Standort zu betreiben.

Die ArchivistaBox ist einfach in der Handhabung, die aktuellen Box-Systeme sind munzig klein (ca. 1,5 kg) und passen in jedes noch so kleine Office. Die aktuellen Boxen sind aber dennoch derart leistungsfähig, dass sie auf bis zu 30 TByte ausgebaut werden können. Selbst DMS-Lösungen mit über 10 Millionen Seiten lassen sich damit ohne Wenn und Aber betreiben.

Dem sei angefügt. eine jede ArchivistaBox kann problemlos ins Internet gestellt werden, ganz nach dem Motto: Die eigene Cloud muss nicht in der Wolke hängen, sie kann und darf problemlos im Büro stehen.

Im Jahre 2019 haben wir die ArchivistaBox um multimediale Fähigkeiten erweitert. Das Handling von Audio- und auch Video-Dateien erfordert insbesondere bei der Speicherkapazität der Festplatten deutlich mehr Ressourcen. Unsere Modelle wie ArchivistaEverest und ArchivistaK2 zollten dem den nötigen Respekt. In diesem Sinne bräuchte es an sich keine eigene Homepage, um multimediale Boxen (sprich die AV-Box) zu propagieren.

Nun ist es aber so, die beste Lösung ist nur so gut, wie die Implementierung. Dies gilt für ein reines DMS-Produkt wie die neuen AV-Boxen. Jedoch, der klassische Weg bei einem Dokumenten-Management ist primär auf Dokumente fokussiert. Dies ist bei multimedialen Archiven nicht grundsätzlich, aber doch elementar anders.

Auf dieser Homepage wurde über die multimedialen Fähigkeiten der ArchivistaBoxen in den letzten Jahren vielfach berichtet. Dabei stellte sich immer wieder die Frage, welchen Nutzen klassische DMS-Kunden betr. der neuen Features erhalten. Dies umso mehr, als die ArchivistaBox primär als Firma für das Dokumenten-Management (DMS) wahrgenommen wird.

In Zukunft wird es so sein, dass Firmen alle Informationen zu unseren Business-Produkten der ArchivistaBox auf dieser Homepage erhalten. Sämtliche Themen rund um die multimedialen Fähigkeiten unserer Lösung finden sich neu auf der Homepage avbox.ch.

Das ändert sich für unsere Kunden

Für unsere Kunden ändert sich mit diesem Schritt nichts. Die stetige Weiterentwicklung der ArchivistaBoxen wie der AV-Box erfolgen synchron. Es finden sich folglich auch sämtliche Features der ArchivistaBox auf den AV-Boxen. Dies natürlich auch in umgekehrter Form.

Einzig bei der Wahl der Hardware und der Implementierung gibt es Unterschiede. Dies ist letztlich dem geschuldet, dass die Datenvolumen doch sehr unterschiedlich sind. Ein DMS-Archiv wird kaum je über 10 TByte belegen, bei den AV-Archiven sind 10 TByte (20’000 Stunden) jetzt nicht so wahnsinnig viel.

Ebenso benötigen Sprach- und Bildanalysen, wie sie gängige AV-Systeme kennen deutlich mehr Ressourcen als dies bei den klassischen DMS-Systemen der Fall ist. Und ja, bei der Implementierung sind multimediale Daten insofern anspruchsvoller, als dass z.B. das Sicherungskonzept nicht auf eine Festplatte beschränkt sein kann, einfach weil die Daten ja gut und gerne auch Hunderte von TBytes umfassen können.

In diesem Sinne sei abschliessend nochmals betont, für die Kunden der ArchivistaBoxen ändert sich nichts. Sie dürfen weiterhin von einer stetigen Weiterentwicklung profitieren. Wer sich für multimediale Themen rund um die ArchivistaBox interessiert, darf gerne ab und wann die Homepage avbox.ch aufrufen. Wer diese Themen nicht so spannend findet, wir diese hier in Zukunft eher nicht mehr finden, denn dafür steht neu ja avbox.ch zur Verfügung.

P.S: Die beiden Bilder in diesem Blog entstammen der Wanderung vom Genfersee nach Nizza, mehr dazu findet sich unter azurgo.ch.

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2024/VIII: Kleinigkeiten https://archivista.ch/cms/de/aktuell-blog/blogs-2025/2024-viii-kleinigkeiten/ Sat, 09 Aug 2025 12:28:02 +0000 https://archivista.ch/cms/?page_id=11240 Mit AVMultimedia sparsam unterwegs

Egg, 9. August 2025: Die Linux-Distribution AVMultimedia mit der Version 2025/VIII bringt ein leicht modifiziertes Startverhalten sowie den Schlafmodus auf Knopfdruck. Das sind kleine Neuigkeiten, und darum soll auch dieser Beitrag kurz und knapp ausfallen.

Geändertes Startverhalten

Das Hochfahren von AVMultimedia auf Lenovo Yoga 2in1-Tablet mit Intel-Prozessor musste leider festgestellt werden, dass der Prozess ca. 20 Sekunden länger als gewohnt dauerte und dass anschliessend die Task-Leiste (Startmenü) fehlte.

In einer zeitaufwändigen Recherche konnte in Erfahrung gebracht werden, dass dieses Problem bekannt ist, wobei keine «pfannenfertige» Lösung gefunden werden konnte. Aus diesem Grunde wird ab Version 2025/VIII am Ende des Startprozesses nochmals überprüft, ob das Startmenü auch wirklich gestartet wurde. Ist dies nicht der Fall, erfolgt ein manuelles Starten der Taskleiste.

Zusätzlich kann mIt ‚Panel‘ (in der Abbildung oben rot umrandet) neu das Control-Center gestartet werden. Bei dieser Gelegenheit wird immer auch die Taskleiste gestartet (sofern sie nicht bereits verfügbar ist).

Schlafmodus aktivieren

Bislang musste mit ‚root‘ im Terminal der Befehl ‚echo mem >/sys/power/state‘ eingegeben werden. Neu kann der Schlafmodus über den Power-Butten (Taskleiste unten rechts) aktiviert werden.

Nach einer Kontrollabfrage wird der Computer in den Schlafmodus versetzt. Mit dem Drücken einer Taste kann der Rechner wieder erweckt werden. Die Updates finden sich hier:

https://archivista.ch/cms/avmultimedia (Link zu infomaniak.ch)
https://sourceforge.net/projects/archivista/files/

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