Advertise with Googlier.com das Dossier | Wirtschaftswissenschaft http://dasdossier.de/stichwort/wirtschaftswissenschaft de Forschung, Politikberatung, Agenda Setting http://dasdossier.de/presseschau/medien/agenda-setting/forschung-politikberatung-agenda-setting <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein wirtschaftswissenschaftliches Ranking der FAZ </div> </div> </div> <p>Die <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/f-a-z-oekonomenranking-auf-diese-wirtschaftsforscher-hoert-das-land-12559556.html" class="urlicon urlicon-faz">FAZ</a> hat ein umfangreiches Ranking einflussreicher Wirtschaftswissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum verfasst. Nat&uuml;rlich kann man &uuml;ber die grunds&auml;tzliche Berechtigung von Rankings streiten. Sie dienen ja nicht nur der Information, sondern oft auch als ein probates Mittel f&uuml;r Agendasetting und zur Zementierung von Machtverh&auml;ltnissen. So vermutlich auch hier. Es f&auml;llt jedenfalls auf, dass die weit &uuml;berwiegende Mehrzahl der genannten Wirtschaftswissenschaftler waschechte Neoliberale sind. Das spiegelt einerseits ganz gut die faktische Dominanz dieser Schule innerhalb des Wissenschaftsbetriebs wider, andererseits befestigt es deren Position noch durch solche &raquo;G&uuml;tesiegel&laquo;. Andere Richtungen, etwa Keynesianer oder Marxisten, spielen dagegen kaum eine Rolle in dem Ranking. Ob der f&uuml;r das Ranking u. a. verwendete H-Index wirklich so aussagekr&auml;ftig ist f&uuml;r die fachliche Bedeutung eines Forschers, kann man mit guten Gr&uuml;nden bezweifeln. Dennoch zeigt sich als interessantes Detail, dass Hans-Werner Sinn, &raquo;Deutschlands kl&uuml;gster Professor&laquo; (BILD), zwar in den Teilrankings Medien und Politik jeweils als Nummer eins eingestuft wird, in der Beurteilung seiner Forschungsleistung dagegen nur abgeschlagen im Mittelfeld landet. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt!</p> http://dasdossier.de/presseschau/medien/agenda-setting/forschung-politikberatung-agenda-setting#comments Agenda Setting Staat und Wirtschaft Ökonomische Theorie Alternative Wirtschaftstheorie Neoliberalismus Wirtschaftswissenschaft Deutschland Österreich Schweiz Thu, 05 Sep 2013 13:41:08 +0000 Axel Weipert 4969 at http://dasdossier.de Wenn Theorie und Realität einfach nicht zusammenfinden wollen http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/wenn-theorie-und-realitaet-einfach-nicht-zusammenfinden <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zur Krise in Südeuropa </div> </div> </div> <p>Europa &auml;chzt unter dem Joch der Austerit&auml;tspolitik. Sowohl Spanien als auch Portugal mussten in den letzten Tagen melden, dass sie &bdquo;trotz gr&ouml;&szlig;ter Sparanstrengungen&ldquo; ihr Defizitziel deutlich verfehlt haben. Hier muss die Frage gestattet sein, ob diese L&auml;nder ihr Defizitziel nun &bdquo;trotz&ldquo; oder doch wohl eher &bdquo;wegen&ldquo; der &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Sparanstrengungen&ldquo; verfehlt haben. Der vor allem von deutscher Seite propagierte Ansatz, ein Land durch Budgetk&uuml;rzungen und neoliberale Reformen fit f&uuml;r die Zukunft zu machen und dabei dann auch gleich die Staatsfinanzen zu sanieren, mag in der marktliberalen Theorie funktionieren. In der Praxis funktioniert dieser Ansatz jedoch nicht, was sich mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben sollte. Mit jedem Tag, an dem die Politik an ihren ideologischen Scheuklappen festh&auml;lt, forciert sie die Krise und verhindert deren Beendigung.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/wenn-theorie-und-realitaet-einfach-nicht-zusammenfinden-wollen-1246.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Sparen ist keine Lösung]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/wenn-theorie-und-realitaet-einfach-nicht-zusammenfinden-wollen-1246.jpg" alt="Sparen ist keine Lösung" title="Sparen ist keine Lösung" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Sparen ist keine Lösung <span class="contributor">Bild von ajgelado</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/wenn-theorie-und-realitaet-einfach-nicht-zusammenfinden" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/wenn-theorie-und-realitaet-einfach-nicht-zusammenfinden#comments Staat und Wirtschaft Ökonomische Theorie Weltwirtschaftskrise Keynesianismus Neoliberalismus Staatsverschuldung Portugal Spanien Analyse Tue, 02 Oct 2012 14:18:44 +0000 Jens Berger 4822 at http://dasdossier.de Die Agenda des Salzwasserökonomen http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-agenda-des-salzwasseroekonomen <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Das neue Werk von Paul Krugman </div> </div> </div> <p>Mit seinem Buch &bdquo;<a href="http://www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Vergesst+die+Krise!.100005.html" class="urlicon urlicon-campus">Vergesst die Krise! Warum wir jetzt Geld ausgeben m&uuml;ssen</a>&ldquo; liefert der US-&Ouml;konom Paul Krugman einen wortm&auml;chtigen Gegenentwurf zur Ideologie des &bdquo;Kaputtsparens&ldquo;. Er versteht es einmal mehr, mit einfachen Worten und Metaphern volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge so darzustellen, dass sie auch von Lesern ohne gro&szlig;e Vorkenntnisse verstanden werden k&ouml;nnen. Paul Krugman sei der erste Blogger, der einen Nobelpreis gewonnen hat &ndash; so lautet ein Bonmot, das vor allem von seinen Gegnern immer wieder gerne fallengelassen wird.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Rechteck klein Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/die-agenda-des-salzwasseroekonomen-1221.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Die Agenda des Salzwasserökonomen]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Rechteck_klein imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Rechteck_klein imagecache-field_imagefield-Rechteck_klein"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Rechteck_klein/imagefield/die-agenda-des-salzwasseroekonomen-1221.jpg" alt="Die Agenda des Salzwasserökonomen" title="" width="132" height="200"/></a> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-agenda-des-salzwasseroekonomen" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-agenda-des-salzwasseroekonomen#comments Staat und Wirtschaft Ökonomische Theorie Keynesianismus Neoliberalismus Paul Krugman Europa USA Rezension Tue, 19 Jun 2012 19:40:52 +0000 Jens Berger 4713 at http://dasdossier.de Wirtschaftsweise ratlos http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/wirtschaftsweise-ratlos <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die Krise und die Wirtschaftswissenschaften </div> </div> </div> <p>In einer dreiteiligen Interviewreihe setzt sich die Sendung &raquo;Essay und Diskurs&laquo; des Deutschlandradios mit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise und der Lage der Wirtschaftswissenschaften auseinander. Dabei werden sowohl die Selbstwahrnehmung der Disziplin durch viele ihrer Vertreter als auch die vorherrschende Schule der neoklassischen &Ouml;konomik kritisch hinterfragt.</p> <p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1602354/" class="urlicon urlicon-dradio">So kritisieren Martin Wolf</a>, Chefkommentator der &raquo;Financial Times&laquo; und Mitglied des &raquo;Institute for New Economic Thinking&laquo; (&raquo;Institut f&uuml;r neues &ouml;konomisches Denken&laquo;) und <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1582238/" class="urlicon urlicon-dradio">Andr&eacute; Orl&eacute;ans</a>, franz&ouml;sischer &Ouml;konom und Mitverfasser des &raquo;Manifeste d&acute;&eacute;conomiste atterr&eacute;s&laquo; (&raquo;Manifest der best&uuml;rzten &Ouml;konomen&laquo;), dass die Wirtschaftswissenschaften sich zur Zeit eher als Natur- denn als Sozialwissenschaft verst&uuml;nden. Daher seien sie blind f&uuml;r die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, behandelten ihre Forschungsergebnisse h&auml;ufig f&auml;lschlicherweise wie naturwissenschaftliche Fakten und erh&ouml;ben den unerreichbaren Anspruch, die Zukunft des Wirtschaftsgeschehens vorherzusagen. <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1602354/" class="urlicon urlicon-dradio">In diesem Zusammenhang kritisiert Wolf</a> vor allem den vielzitierten homo oeconomicus, der st&auml;ndig rational seine Profitm&ouml;glichkeiten kalkuliert und sich an diesen orientiert, als &raquo;unertr&auml;gliche Abstraktion&laquo;.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/wirtschaftsweise-ratlos" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/gesellschaft/arbeit-einkommen/wirtschaftsweise-ratlos#comments Arbeit & Einkommen Staat und Wirtschaft Finanzmarkt Ökonomische Theorie Weltwirtschaftskrise Alternative Wirtschaftstheorie André Orléan James Kenneth Galbraith Martin Wolf Neoliberalismus Stephan Fuchs Wirtschaftswissenschaft Empfehlung Tue, 17 Jan 2012 23:11:06 +0000 Philipp Idel 4426 at http://dasdossier.de Zwischenstand http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/zwischenstand <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Analyse der Finanzkrise </div> </div> </div> <p>Das aktuelle Beispiel Griechenlands zeigt, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise noch immer nicht &uuml;berwunden ist. <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Standpunkte/Standpunkte_20-2011.pdf" class="urlicon urlicon-rosalux">Helmut Matthes</a> versucht sich an einer vorl&auml;ufigen Bilanz, in der er nicht nur die Ursachen untersucht, sondern daraus auch konkrete Schl&uuml;sse zieht. Vieles davon ist sicher nicht neu. Dennoch kann es hilfreich sein, die bisherige Entwicklung mit dieser informativen Studie noch einmal nachzuvollziehen.</p> <p>Das Kernproblem sind demnach zwei internationale Ungleichgewichte. Das von Produktion und Konsum f&uuml;hrt zu Lohndumping und Export&uuml;bersch&uuml;ssen bei den einen, zu schuldenfinanziertem Verbrauch bei den anderen. Zweitens hat die Ausweitung der Finanzbranche &uuml;ber das notwendige Ma&szlig; hinaus zu Spekulation und Instabilit&auml;t gef&uuml;hrt.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/zwischenstand" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/zwischenstand#comments Staat und Wirtschaft Finanzmarkt Weltwirtschaftskrise Finanzmarkt Finanztransaktionssteuer IWF Keynesianismus Regulierung Spekulationsblase China Deutschland Europa USA Sun, 19 Jun 2011 22:56:38 +0000 Axel Weipert 3730 at http://dasdossier.de Plädoyer für die Rückkehr des Staates http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/plaedoyer-fuer-die-rueckkehr-des-staates <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Gastbeitrag von Sebastian Müller </div> </div> </div> <p> Der Staat scheint ein Auslaufmodell zu sein. Seine Kompetenzen werden geschm&auml;lert, &ouml;ffentliche Leistungen reduziert, seine Schulden steigen. Die Geldaristokratie wird aus ihrer Verantwortung f&uuml;r das Gemeinwohl entlassen. Die internationalen Konzerne haben sich aus seinem regulativen und interventionistischen Klammergriff befreit. Ausgerechnet die Geburtsl&auml;nder des modernen Nationalstaates befinden sich in einer tiefen Krise &ndash; von den<em> failed states</em> der Dritten Welt ganz zu schweigen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/plaedoyer-fuer-die-rueckkehr-des-staates" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/plaedoyer-fuer-die-rueckkehr-des-staates#comments Staat Staat und Wirtschaft Europäische Union Keynesianismus Lobbyismus Neoliberalismus Deutschland Europa Analyse Sat, 30 Apr 2011 01:48:08 +0000 Sebastian Müller 978 at http://dasdossier.de Unpolitischer Technokrat? http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/unpolitischer-technokrat <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Karl Schillers 100. Geburtstag </div> </div> </div> <p>Geradezu legend&auml;r war seine Zusammenarbeit mit Franz Josef Strau&szlig; in der Gro&szlig;en Koalition Kiesingers von 1966 bis 1969 als &raquo;Plisch und Plum&laquo;. Inhaltlich stand der sozialdemokratische Wirtschaftsprofessor Schiller konsequent f&uuml;r die Vorstellung, in der Politik Ideologien durch wissenschaftliche Vernunft zu ersetzten. In diesem Sinn setzte er sich f&uuml;r eine Globalsteuerung der Wirtschaft ein, zu der auch die sog. &raquo;Konzertierte Aktion&laquo; als Zusammenarbeit von Gewerkschaften und Arbeitgeberverb&auml;nden geh&ouml;rte. Damit l&ouml;ste sein nachfrageorientierter Ansatz die bisherige ordoliberale Politik Erhard&acute;scher Pr&auml;gung ab.</p> <p>Innerhalb weniger Jahre zeigte sich jedoch, dass eine scheinbar neutrale, objektive Politik per se nicht m&ouml;glich ist. Denn auch andere griffen seine Methoden auf, begr&uuml;ndeten mit wissenschaftlicher Expertise jedoch ihre jeweiligen spezifischen Interessen. Und so ist es im Grunde bis heute geblieben. Oder wer w&uuml;rde ernsthaft annehmen, die Ergebnisse von Expertenkommissionen w&auml;ren nicht abh&auml;ngig davon, wer sie zu welchem Zweck zusammenstellt?</p> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/unpolitischer-technokrat" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/unpolitischer-technokrat#comments Geschichte Ökonomische Theorie Franz-Josef Strauß Große Koalition Karl Schiller Keynesianismus SPD Deutschland Empfehlung Mon, 25 Apr 2011 10:59:53 +0000 Axel Weipert 976 at http://dasdossier.de Umdenken - Fünf nach Zwölf http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/umdenken-fuenf-nach-zwoelf <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ungleichheit und Krise </div> </div> </div> <p> Lange Zeit stand es in allen konventionellen &ouml;konomischen Lehrb&uuml;chern: Ungleichheit ist unvermeidlich in einer Marktwirtschaft und oft sogar f&ouml;rderlich.</p> <p> Mittlerweile ist <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/oekonomie-das-problem-der-schere-zwischen-arm-und-reich;2743555" class="urlicon urlicon-handelsblatt">eine Reihe von Studien</a> erschienen, die zumindest letzteres anzweifelt. Denn in den vergangenen Jahrzehnten sind fast nur die Einkommen des obersten Prozents der Bev&ouml;lkerung gewachsen. Ein Forscherteam aus Harvard hat zudem in einem gro&szlig; angelegten Vergleich keinerlei direkte Korrelation zwischen Wachstum und Ungleichheit feststellen k&ouml;nnen.</p> <p> Andererseits kann wachsende Ungleichheit zu sozialen Verwerfungen f&uuml;hren. Oder, wie bei der j&uuml;ngsten Krise zu beobachten: Die unteren Schichten versuchen, ihren Lebensstandard &uuml;ber Kredite zu finanzieren. Das aber hat langfristig fatale Konsequenzen.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/umdenken-fuenf-nach-zwoelf#comments Arbeit & Einkommen Ökonomische Theorie Einkommensunterschiede Wirtschaftswissenschaft Deutschland USA Wed, 02 Feb 2011 09:00:06 +0000 Axel Weipert 906 at http://dasdossier.de Lehren aus der Euro-Krise http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/lehren-aus-der-euro-krise <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Was passieren müsste und nicht passiert </div> </div> </div> <p> Der profilierte Keynesianer <a href="http://www.woz.ch/artikel/2011/nr04/wirtschaft/20301.html" class="urlicon urlicon-woz">Heiner Flassbeck</a> h&auml;lt auch heute noch die Einf&uuml;hrung des Euros angesichts der damaligen W&auml;hrungsspekulation f&uuml;r eine gute Entscheidung. Und damit stellt er sich gegen jene &Ouml;konomen, welche die w&auml;hrungspolitische Integration von derart unterschiedlichen L&auml;ndern nicht f&uuml;r sinnvoll halten. Dem widerspricht er vehement:</p> <blockquote><p> Die Einf&uuml;hrung des Euro im Jahre 1999 bedeutete gerade nicht den &Uuml;bergang von einer Situation der geldpolitischen Unabh&auml;ngigkeit zu geldpolitischer Abh&auml;ngigkeit, sondern den &Uuml;bergang von geldpolitischer Abh&auml;ngigkeit ohne Einfluss auf die europ&auml;ische Geldpolitik zu einer Abh&auml;ngigkeit mit Einfluss auf die europ&auml;ische Geldpolitik. Das war f&uuml;r die meisten L&auml;nder ein wichtiger Schritt, weil sie vorher einseitig von der deutschen Geldpolitik abhingen.</p> </blockquote> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/lehren-aus-der-euro-krise" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/lehren-aus-der-euro-krise#comments Staat und Wirtschaft Ökonomische Theorie Weltwirtschaftskrise Euro Export Handelsbilanz Keynesianismus Deutschland Europa Mon, 31 Jan 2011 15:42:37 +0000 Axel Weipert 904 at http://dasdossier.de Hahnenkämpfe http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/hahnenkaempfe <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Wie kommt man aus der Krise? </div> </div> </div> <p> In den USA wie auch in Europa <a href="http://www.jungewelt.de/2010/08-11/021.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">streiten sich die Wirtschaftswissenschaftler</a> um den besten Weg aus der Rezession. W&auml;hrend die Neoliberalen die Notwendigkeit von ausgeglichenen Staatshaushalten und einer Korrektur der falschen Verteilung von Kapital und Arbeitskr&auml;ften betonen, sehen die Keynesianer die L&ouml;sung in weiteren staatlichen Konjunkturprogrammen. Doch beide Ans&auml;tze haben ihre T&uuml;cken: mal wird eine hohe und l&auml;nger anhaltende Arbeitslosenquote in Kauf genommen, mal eine extreme Staatsverschuldung.</p> <p> In den USA und Gro&szlig;britannien hat sich in den letzten Jahren eine &uuml;berm&auml;&szlig;ig gro&szlig;e Finanzbranche gebildet, die mit ihren fragw&uuml;rdigen &raquo;Produkten&laquo; zwar satte Gewinne erwirtschaftete, aber auch destabilisierend wirkte. Und dieser Sektor, der in den USA 20% des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, muss dringend reformiert werden. Das kann aber weder mit der geforderten Deregulierung noch mit zus&auml;tzlichen Milliarden aus Konjunkturhilfen gelingen.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/oekonomische-theorie/hahnenkaempfe#comments Ökonomische Theorie Weltwirtschaftskrise Keynesianismus Neoliberalismus Europa Großbritannien USA Wed, 11 Aug 2010 10:11:41 +0000 Axel Weipert 731 at http://dasdossier.de