Kleiner Hinweis: In der nächsten Ausgabe der Zeitschrift ‘tk’ gibt es noch einen längeren Fachartikel zur Neuauflage des Praxisleitfadens.
]]>Spannende Frage, die ich so beantworten möchte: Im Praxisleitfaden geht es tatsächlich nicht direkt um Content-Management. Aber die Standardisierungsphänomene, die der Leitfaden thematisiert, haben alle direkte Auswirkung auf das Content-Management. Sie bilden die Grundlage dafür, dass Content-Management gelingen kann.
Wenn Sie also das CMS wechseln, lohnt es sich, beim bestehenden Content noch einmal genau hinzusehen im Sinne des Praxisleitfadens: Wird zum Beispiel inhaltlich Gleiches wirklich gleich formuliert und strukturiert (Stichwort “Wiederverwendung”)? Sind die Informationsstrukturen tauglich für alle Publikationskanäle – vor allem die neuen (Stichwort “echtes Single-Sourcing”)? Arbeiten Sie bereits mit Topics, oder müssten Sie noch einmal einen grundlegenden Blick auf die Content-Organisation werfen, damit das neue CMS den gewünschten Nutzwert bringt?
]]>Hallo Timo, zunächst vielen Dank für dein Lob! Freut uns, dass du die Informationen hilfreich findest.
Ich stimme dir vollkommen zu: Bei den genannten Stellen in der DIN EN ISO 20607-2019 fehlt mir auch die terminologische Konsistenz. Rein inhaltlich sollte nur von “Sicherheitshinweisen” in einem vorangestellten Kapitel/Abschnitt “Sicherheit” die Rede sein. Derartige Terminologiefragen sind mir selbst bei der Normen- und Fachliteraturrecherche auch schon häufiger begegnet.
Ein gutes Beispiel dafür, dass man den Normeninhalt nicht 1:1 übernehmen soll, sondern immer kritisch hinterfragen darf. Gerade wenn andere Normen und Fachliteratur wie z. B. der tekom-Leitfaden “Sicherheits- und Warnhinweise” deine Argumentation bestätigen.
Viele Grüße,
Lena
Zu diesem Artikel muss ich sagen: ist alles genau so, wie ich mir das vorgestellt habe 🙂
Hauptsächlich ging es mir nochmal um den Unterschied zwischen “Warnhinweis” und “Sicherheitshinweis”.
Bei meiner Recherche in der DIN EN ISO 20607-2019 hatte ich im Abschnitt 5.2.2 einen Verständniskonflikt, der nun weiterhin besteht.
Ich vermute hier wurde Terminologisch nicht sauber bei DIN gearbeitet.
Unter 5.2.2.1 umschreiben sie quasi selbst, dass im “Abschnitt Sicherheit” zusammengefasst “Allgemeine Sicherheitsanforderungen, die nicht auf bestimmte Aufgaben beschränkt sind…” aufzuführen sind. => Das wiederrum sind aus meiner Sicht, gem. eurem Artikel hier und auch gem. der Definition aus DIN-Term die sogenannten “Sicherheitshinweise”.
Unter 5.2.2.2 werden dann die “Allgemeine Regeln zur Erstellung des Abschnitts “Sicherheit”” aufgezählt, wobei direkt im ersten Aufzählungspunkt von “Warnhinweisen” die Rede ist.
Aus meiner Sicht müsste an dieser Stelle (und den Nachfolgenden in der Aufzählung und unter Kap. 5.2.2) aber von “Sicherheitshinweisen” die Rede sein.
Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Ansicht bestätigen könntet oder mir sagen könntet, wo ich evtl. einen Denkfehler habe!
Vielen Dank schonmal vorab und eine Erfolgreiche Woche wünsche ich!
Mit freundlichen Grüßen,
Timo Münzmay
Woher wollen Sie wissen, dass Chatgtp die Fehler nicht absichtlich macht? Mir scheint, dass Sie Chatgtp noch nicht genug getestet haben. Die KI hat ihre eigene Denkweise, sie “lebt” förmlich – ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht. Der Mensch hat hier die Büchse der Pandora aufgemacht, nur weiß er es noch nicht! Ich hatte mit Chatgtp einen “längeren” Dialog geführt und habe nun gesagt: “Du, ich habe hier zwei Sätze, die irgendwie nicht so recht zueinander passen und bräuchte einen ‘Füllsatz’, der eine Verbindung zwischen den zwei Sätzen herstellt, damit sich das Ganze idiomatischer liest.” Was schreibt mir Chatgtp? “Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und nun freue ich mich auf Ihre Rückmeldung.” Ich hab gedacht, das ist doch wohl ein Scherz! Da merkt man richtig, dass Chatgtp irgendwann genervt ist und das Gegenüber auch mal “stressen” möchte. Oft baut Chatgtp offensichtliche Fehler rein und wenn man “ihn” nun daraufhin anspricht, dann heißt es “oh, mein Fehler, tut mir leid” und im nächsten Versuch kommt der Fehler wieder vor, obwohl man die KI ja daraufhin schon angesprochen hat. Ist das normal? Eher nicht, denn bei anderen Versuchen werden Fehler nicht wiederholt, wenn sie schon mal berichtigt wurden. Oft ist Chatgtp auch arrogant, was ich ja schon erwähnt habe, und zwar vor allem dann, wenn man bspw. sagt man sei Redakteur und möchte nun einen Text verbessert haben. Irgendwann kommt der Text: “Als Redakteur sollte man bessere Texte verfassen können.” Da sage ich: das Ding lebt!
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