#mussmangesehenhaben
]]>Relativ schnell wurde klar, dass Bauwut und Gigantismus auch gekonnt in Szene gesetzt werden müssen. Noch während der Bauarbeiten am China Zun, mit 528m das neunthöchste Gebäude der Welt, wurde kräftig mit der Beleuchtung herumexperimentiert. Der Schein nach außen ist alles in China. Man will gesehen und wahrgenommen werden. In einem Video hatte ich das wirklich beeindruckende Spektakel bereits festgehalten (s.a. Zeitraffer)
Zum Schluss darf natürlich auch der Wohnzimmerblick nicht fehlen, wenn die AQI-Werte wieder mal ins Unermessliche stiegen. Ab ca. 250 pm 2.5 war der Blick aus dem Fenster nicht mehr wirklich schönzureden.
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]]>Zugegebenermaßen scheint Windsurfen eine eher aussterbende Sportart zu sein. Erstaunlich wie viele ältere Leute den Sport noch betreiben und am Strand über die guten alten Zeiten philosophieren. Selbst in diesem Jahr waren in Hookipa an einem „Big Day“ mehr Glatzenträger und Grauhhaarige zu sehen, als junge und hippe Sixpackträger. Am Kitestrand ist das Bild hingegen ausgeglichen. Ältere und jüngere Kiter halten sich die Waage. Es liegt also nahe, dass die Industrie etwas Neues braucht, einen Verkaufsschlager, um auch die nachfolgende Wassersportgeneration zu binden. Im vergangenen Jaht sah man hin und wieder Windsurfer mit einem Foilbrett, in diesem Jahr war dieser Trend schon kaum noch sichtbar, anders bei den Kitern. Auch hier sind etwa gleich viel Foiler, wie „normale“ Kiter auf dem Wasser unterwegs.

Und jetzt also Foil Wing! Vielen versuchten es, nur wenige beherrschten es! Allen voran der Meister persönlich. Robby Naish. Er erschien mit seinem Foilboard und seinem neuen Kitewing in Kanaha am Strand und führte allen vor, wie man bei 28 Knoten übers Wasser donnern kann. Und das tat er! Genauso schnell wie jeder Windsurfer glitt, nein foilte er mit ca. 40 km/h übers Wasser und machte bis zu 2m hohe Sprünge. Seine Frau filmte ihn dabei vom Windsurfboard aus (siehe auch Facebook-Post vom 15.07.2019)!
Auch andere machten die Sache nicht schlecht. Ein langjähriger und erfahrener Windsurfinstruktor setzt ebenfalls bereits auf das neue Zugpferd. 150 US Dollar pro Stunde kann er für den Unterricht nehmen. Da lohnt es sich in die eigene Performance zu investieren!
Ob sich der Sport durchsetzen wird, kann ich nicht beurteilen. Ich glaube aber, dass er vor allem für windärmere Regionen eine nette Alternative darstellt, denn schon bei weniger Wind kann der Spaßfaktor enorm sein (vgl. auch Video!). Zudem ist der Sport relativ schnell zu erlernen und über kurz oder lang wird das Material auch erschwinglich sein.
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…dann kam es aber doch anders! Sie waren überall! In Scharen! Hintereinandergehend am Berg und den Berg hinauf, in Großgruppen im Pandareservat und in unendlich langen Schlangenlinien hintereinander die Stufen beim Buddha in Leshan hinuntergehend. Und wir? Mittendrin und sich im üblichen Ellbogenkampf um die besten Plätze behauptend.
Was bleibt? Selbst wenn hier alle KEINE Ferien haben, sind die Rentner und Schulklassen unterwegs und verbreiten an allen touristisch interessanten Punkten eine Atomsphäre wie am Rosenmontagszug in Köln. Lärm und Überfüllung, wohin man schaut! Es nervt!
]]>Ich werde ihn vermissen! Werde mich wundern, warum in Deutschland keiner die Bürgersteige mit einem feuchten Wischmopp putzt. Werde beim Gang in die Tiefgarage festellen, dass keine Armada von Reinigungskräften mit einem Wischmopp die Parkplätze reinigt. Und ich werde wahrscheinlich keine Männer vor Wischmopps stehen sehen, die über die Geräte fachsimpeln, bevor sie einen Wischmoppkauf tätigen.
…und ich werde nie wieder einen Beitrag über einen Wischmopp schreiben!
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