Advertise with Googlier.com Familie Palm (war) in Peking https://blog.lotharpalm.de ...ein Alltags- und Reiseblog Wed, 01 Sep 2021 12:50:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.8 Spontanchor im Park https://blog.lotharpalm.de/spontanchor-im-park/ https://blog.lotharpalm.de/spontanchor-im-park/#respond Tue, 05 Jan 2021 11:18:59 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4751 Ein schönes Dokument habe ich auf einer alten SD-Karte gefunden. Das leider sehr kurze (!) Video stammt aus dem Jahr 2019, aus unserem letzten Besuch im Jingshan Park (景山公园), einem der bekanntesten Parks für Einheimische und Touristen in Peking. Dort, wie auch in den vielen anderen städtischen Parks, kommt es immer wieder zu einer Art Flashmob, dh. Pekinger jeglichen Alters finden sich zu spontanen Chören zusammen. Der Gesang ist für „europäische“ Ohren (was immer das sein mag) gewöhnungsbedürftig, da zumeist traditionelles chinesisches Liedgut voller Inbrunst und mit entsprechender Lautstärke in den Park geträllert wird. Selbstverständlich darf auch ein Chorleiter nicht fehlen.

#mussmangesehenhaben

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5 Jahre Downtownblick https://blog.lotharpalm.de/5-jahre-downtownblick/ https://blog.lotharpalm.de/5-jahre-downtownblick/#respond Thu, 19 Nov 2020 19:45:49 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4729 Viele Wohnungen haben wir uns angeschaut. Die Begeisterung hielt sich bei den meisten jedoch in Grenzen, zu schwer erschien uns der Schritt vom Einfamilienhaus in ein Hochhausapartment. Anders bei dem Park Apartments Apartment im 18. Stock. Die breite Fensterwand mit Blick auf den Financial District faszinierte von Beginn an. Wer hätte damals ahnen können, dass wir Zeuge von chinesischer Bauwut und dem damit verbundenen Gigantismus werden. Gab es 2014 Hochhäuser vor allem in Hongkong und Shanghai, so sah das 5 Jahre später bereits ganz anderes aus.
Ich habe den Blick immer wieder genossen, vielleicht auch, weil mir die Schnelligkeit der Veränderungen jeden Tag und jede Nacht vor Augen geführt wurden.

Relativ schnell wurde klar, dass Bauwut und Gigantismus auch gekonnt in Szene gesetzt werden müssen. Noch während der Bauarbeiten am China Zun, mit 528m das neunthöchste Gebäude der Welt, wurde kräftig mit der Beleuchtung herumexperimentiert. Der Schein nach außen ist alles in China. Man will gesehen und wahrgenommen werden. In einem Video hatte ich das wirklich beeindruckende Spektakel bereits festgehalten (s.a. Zeitraffer)

Zum Schluss darf natürlich auch der Wohnzimmerblick nicht fehlen, wenn die AQI-Werte wieder mal ins Unermessliche stiegen. Ab ca. 250 pm 2.5 war der Blick aus dem Fenster nicht mehr wirklich schönzureden.

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Gesichter Asiens https://blog.lotharpalm.de/gesichter-asiens/ https://blog.lotharpalm.de/gesichter-asiens/#respond Sat, 24 Oct 2020 19:30:35 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4699 Im Rückblick frage ich mich oft, was mich bei den vielen Reisen durch die fernen Länder am meisten fasziniert hat. Eine Antwort fällt schwer, da wir unglaublich schöne Strände, faszinierende Kulturen und Altertümer, atemberaubende Landschaften und und und erleben konnten. Schaue ich mir aber im Nachgang die Bilder der Reisen an, bleibe ich immer wieder bei den Menschen hängen. Vielleicht faszinieren diese am meisten….

Gesichter Asiens

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Türen https://blog.lotharpalm.de/tueren/ https://blog.lotharpalm.de/tueren/#respond Sun, 17 May 2020 19:54:38 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4666 Gestern habe ich die Bilder der zurückliegen fünf Jahre nochmals im Schnellverfahren durchgeblättert und dabei fiel mir auf, wie viele Türen ich fotografiert habe. Eine Suchanfrage in Google hat mir sehr schnell gezeigt, dass auch andere Besucher der traditionellen Hutongs ähnliche Ideen hatten. Und warum? Weil die Türen faszinieren! Form und Türgriffe sind individuell gestaltet und zeigen Reichtum (oder Armut) der Bewohner eines Hutongs. Weniger abwechslungsreich ist dagegen die Farbgestaltung! Rot! Das ist in China die Farbe des Lebens, der zudem Glück bringende Eigenschaften nachgesagt werden. Überdies steht sie für Wärme, Ruhm und Kraft.

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Flying the Great Wall https://blog.lotharpalm.de/flying-the-great-wall/ https://blog.lotharpalm.de/flying-the-great-wall/#respond Tue, 10 Mar 2020 20:28:35 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4636 Es gibt sie noch, die Great Wall abseits der Touristenströme! Unweit des touristisch erschlossenen Abschnitts von Mutianyu kann man, wenn man den Einstieg in die Segmente kennt, ein ursprüngliches Stück der Chinesischen Mauer ohne viele Touristen erklimmen. Dank meiner Drohne sind mir Aufnahmen gelungen, die deutlich machen, wie dieses immer wieder atemberaubende Bauwerk in die Natur gebaut wurde.

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Wassersport 2.0? https://blog.lotharpalm.de/wassersport-2-0/ https://blog.lotharpalm.de/wassersport-2-0/#respond Sun, 21 Jul 2019 05:03:22 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4576 Foil Wing(en). Das ist also die Zukunft des Wassersports? Oder eine weitere Ergänzung neben Kiten und Windsurfen?

Zugegebenermaßen scheint Windsurfen eine eher aussterbende Sportart zu sein. Erstaunlich wie viele ältere Leute den Sport noch betreiben und am Strand über die guten alten Zeiten philosophieren. Selbst in diesem Jahr waren in Hookipa an einem „Big Day“ mehr Glatzenträger und Grauhhaarige zu sehen, als junge und hippe Sixpackträger. Am Kitestrand ist das Bild hingegen ausgeglichen. Ältere und jüngere Kiter halten sich die Waage. Es liegt also nahe, dass die Industrie etwas Neues braucht, einen Verkaufsschlager, um auch die nachfolgende Wassersportgeneration zu binden. Im vergangenen Jaht sah man hin und wieder Windsurfer mit einem Foilbrett, in diesem Jahr war dieser Trend schon kaum noch sichtbar, anders bei den Kitern. Auch hier sind etwa gleich viel Foiler, wie „normale“ Kiter auf dem Wasser unterwegs.

Der Meister (US1111) zeigt, wie’s geht!

Und jetzt also Foil Wing! Vielen versuchten es, nur wenige beherrschten es! Allen voran der Meister persönlich. Robby Naish. Er erschien mit seinem Foilboard und seinem neuen Kitewing in Kanaha am Strand und führte allen vor, wie man bei 28 Knoten übers Wasser donnern kann. Und das tat er! Genauso schnell wie jeder Windsurfer glitt, nein foilte er mit ca. 40 km/h übers Wasser und machte bis zu 2m hohe Sprünge. Seine Frau filmte ihn dabei vom Windsurfboard aus (siehe auch Facebook-Post vom 15.07.2019)!
Auch andere machten die Sache nicht schlecht. Ein langjähriger und erfahrener Windsurfinstruktor setzt ebenfalls bereits auf das neue Zugpferd. 150 US Dollar pro Stunde kann er für den Unterricht nehmen. Da lohnt es sich in die eigene Performance zu investieren!

 

Ob sich der Sport durchsetzen wird, kann ich nicht beurteilen. Ich glaube aber, dass er vor allem für windärmere Regionen eine nette Alternative darstellt, denn schon bei weniger Wind kann der Spaßfaktor enorm sein (vgl. auch Video!).  Zudem ist der Sport relativ schnell zu erlernen und über kurz oder lang wird das Material auch erschwinglich sein.

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Longboarding https://blog.lotharpalm.de/longboarding/ https://blog.lotharpalm.de/longboarding/#respond Tue, 28 May 2019 00:57:43 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4554 Auch wenn es seit ein paar Monaten den Anschein macht, dass die Verkehranarchie (vgl. Verkehrsdarwinismus in China) möglichst zeitnah der Vergangenheit angehören soll, so gibt es dennoch auf der Straße „Freiheiten„, die man in Deutschland so nicht finden wird. Das Longboard ausgepackt und einfach quer über die Straßen einer 23 Millionen Metropole criusen, ist in anderen Millionenstädten wahrscheinlich nur schwer vorstellbar. Hier ist es machbar und irgendwie funktioniert es, denn auch die anderen Verkehrsteilnehmer wie die hubraumbepackten SUVs machen in den engen Straßen nichts anderes: sie CRIUSEN. Da stört es nicht, wenn mal ein Skateboard oder irgendein anderes nicht zugelassenes Vehikel auf der Straße fährt. Entweder reiht man sich dahinter ein oder man hupt kurz, um den Überholvorgang anzuzkündigen.
Fast wie auf den Straßen Mailibus, aber eben nur FAST!

 

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So viele Menschen! https://blog.lotharpalm.de/so-viele-menschen/ https://blog.lotharpalm.de/so-viele-menschen/#respond Sun, 05 May 2019 19:43:00 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4536 Ostern 2019. Ferien für uns Langnasen und was liegt näher, als einen Tripp durch China zu machen. Außerhalb der chinesischen Ferienzeiten. Das verspricht paradiesische Zustände, denn Ferien haben alle, außer die Chinesen. Das lässt hoffen. Hoffen auf leere Bahnhöfe, Flieger, Busse, Restaurants etc..
Gut, nach 5 Jahren Chinaabenteuer weiß man, dass man hier NIE alleine reist. Egal wo, egal wie. Aber hoffen darf man trotzdem. Hoffen, dass man ein Reiseziel erwischt, dass nicht „überbevölkert“ mit chinesischen Touristen ist.

…dann kam es aber doch anders! Sie waren überall! In Scharen! Hintereinandergehend am Berg und den Berg hinauf, in Großgruppen im Pandareservat und in unendlich langen Schlangenlinien hintereinander die Stufen beim Buddha in Leshan hinuntergehend. Und wir? Mittendrin und sich im üblichen Ellbogenkampf um die besten Plätze behauptend.

Was bleibt? Selbst wenn hier alle KEINE Ferien haben, sind die Rentner und Schulklassen unterwegs und verbreiten an allen touristisch interessanten Punkten eine Atomsphäre wie am Rosenmontagszug in Köln. Lärm und Überfüllung, wohin man schaut! Es nervt!

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Die Sache mit dem Wischmopp! https://blog.lotharpalm.de/die-sache-mit-dem-wischmopp/ https://blog.lotharpalm.de/die-sache-mit-dem-wischmopp/#respond Tue, 26 Mar 2019 01:18:29 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4479 Tja, was soll ich sagen? Wischmopp? Blogeintrag? Gibt es keine anderen Themen! Doch, aber bisher gibt es wohl zu wenige Berichte über den Wischmopp in Peking! Das muss ich ändern!
Gut, wenn man Google und Co. befragt, kommt schon der ein adere andere Bericht über das ansonsten in der Kammer stehende Putzinstrument (vgl. Suchanfrage „Wischmopp“) zu Tage. Aber der eigentliche Auslöser für diesen Beitrag waren zwei Freunde aus Deutschland, die auf einen Kurzbesuch vorbeischauten. Während eines Sightseeing-Trips durch die Hutongs kam plötzlich die Frage auf, warum denn hier so viele Wischmopps an jeder Ecke herumstehen. Und richtig, wird man darauf hingestoßen, sieht man sie! Überall!. In verschiedenen Farben und an den unmöglichsten Plätzen. Der Wischmopp ist omnipräsent!
Vielleicht ist er eines der letzten Relikte einer Zeit vor den Beautificationmaßnahmen! Er ist häßlich. Im Regelfall ist der Mopp, da er überall benutzt wird, tiefgrau und strotzt nur so vor Dreck. Ich bin mir sicher, dass ein Modell ausreicht, um in kleineren Restaurants Küchen-  und WC-Boden auf Hochglanz (?) zu bringen.

Ich werde ihn vermissen! Werde mich wundern, warum in Deutschland keiner die Bürgersteige mit einem feuchten Wischmopp putzt. Werde beim Gang in die Tiefgarage festellen, dass keine Armada von Reinigungskräften mit einem Wischmopp die Parkplätze reinigt. Und ich werde wahrscheinlich keine Männer vor Wischmopps stehen sehen, die über die Geräte fachsimpeln, bevor sie einen Wischmoppkauf tätigen.
…und ich werde nie wieder einen Beitrag über einen Wischmopp schreiben!

 

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Warum auch nicht! https://blog.lotharpalm.de/warum-auch-nicht/ https://blog.lotharpalm.de/warum-auch-nicht/#respond Mon, 18 Mar 2019 03:29:48 +0000 https://blog.lotharpalm.de/?p=4471 Über das Reisen im chinesischen Bahnsystem hatte ich bisher noch nicht berichtet. Warum eigentlich nicht? Denn es ist geprägt von Pünktlichkeit, Sauberkeit und einem Servicegedanken, den wir in Deutschland vermissen werden.
Ein paar Beispiele gefällig? Von Peking nach Shanghai fährt man in ca. 4 Stunden. Das ist eine Strecke von nahezu 1200km. Die Reisegeschwindigkeit beträgt ca. 350 km/h und man merkt absolut nichts. Entspannter kann Reisen nicht sein. Hinzu kommt, dass man sich auf die gebuchten Abfahrtstermine 100% verlassen kann. In den letzten 5 Jahren habe ich es nicht einmal erlebt, dass ein Zug auch nur eine Minute zu spät abfuhr bzw. ankam. Das ist bei den zu bewegenden Menschenmassen eine unglaubliche logistische Leistung.  Ich könnte weiter schwärmen. Von einem fast nahtlosem 4G Empfang auf der Strecke Peking – Shanghai, einem Bordrestaurant mit zivilen Preisen UND….von der Obstverkäuferin! Die Obstverkäuferin, die die gekauften Mandarinen vorschält! Weltklasse!

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