Viele Menschen entscheiden sich aus finanziellen Gründen für den LPG Umbau. Das ist verständlich, denn mit Autogas lassen sich fünfzig Prozent und mehr der Tankkosten sparen. Das liegt mitunter an der Herkunft der flüssigen Benzinalternative. LPG wird bei der Erdölförderung mit ans Tageslicht gebracht – über Jahre hinweg wurde es als Abfallprodukt deklariert. Heutzutage findet sich Autogas an mittlerweile über 8.000 Tankstellen. Die Preisunterschiede gegenüber Benzin und Diesel sind enorm. Während Super-Benzin in diesem Jahr bei ungefähr 1.70 Euro lag, konnte man den Liter Autogas für 0,75 Euro erwerben. Übrigens: Mit dem Autogas Umbau ist auch das eigene Fahrzeug im Wert gestiegen. Fünfzig Prozent der Umrüstungskosten können auf den Fahrzeugpreis gerechnet werden.
Der zweite Vorteil einer Autogas Umrüstung betrifft die technische Sicht. Im Gegensatz zu Erdgasanlagen sind Autogasanlagen sehr leicht und kompakt. Das bedeutet, dass man dem Auto durch den Umbau kein bedeutendes Mehrgewicht zumuten muss. Die Gastanks werden in der Reserveradmulde oder als Unterflurtank verbaut – der Stauraum des Fahrzeugs leider also nicht darunter.
Auch der Motor profitiert vom Autogasbetrieb, denn LPG hat in der Regel ungefähr 108 Octan – das ist in etwa gleichwertig mit Rennbenzin. Die Folge: Der Motor läuft viel ruhiger und sauberer, der Verschleiß der einzelnen Bestandteile nimmt deutlich ab. Viele Menschen gehen davon aus, dass eine Autogasanlage ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem ist nicht so. Tatsächlich sind LPG Tanks sogar sicherer als Benzintanks. Das liegt an den
dickeren Außenwänden. Selbst der ADAC hat dies in einem Test bewiesen.
Die Verbrennung von Autogas tut nicht nur dem Motor gut. Auch die Umwelt profitiert, wenn Menschen auf Autogas zurückgreifen. Im Vergleich zu Benzin werden die Emissionen stark reduziert.
Bei der Verbrennung von Autogas werden bis zu 85 Prozent weniger Stickoxide freigegeben. Der CO2-Ausstoß sinkt um bis zu 20 Prozent und die Emission von unverbrannten Kohlenwasserstoffen sinkt auf 50 Prozent.
Das ist einer der Gründe, warum Autogas so günstig ist. Die Europäische Union hat es sich zum Ziel erklärt, die Umwelt bis zum Jahre 2050 nachhaltig zu schonen. Autogas ist dabei die perfekte Lösung. Deshalb bekommen Autogas-Fahrer steuerliche Vorteile bis zum Jahre 2025.
Es würde mich echt interessieren, was der Plan von Mercedes ist: Wann Serie, wie das Tankstellennetz gewährleisten ect.
Hier die Bilder der Mercedes B-Klasse F-Cell:
Der Beitrag Mercedes B-Klasse F-Cell erschien zuerst auf Alternative Antriebe.]]>Stadler: „Das Thema Elektromobilität hat für uns oberste Priorität.“
Audi A1 e-tron belegt Rang zwei in der Kategorie „Konzept-Car
Ingolstadt, 21. Juli 2011 – Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, hat den e-Car Award als „Persönlichkeit des Jahres“ erhalten. Die Jury zeichnet Stadler für das Ziel aus, Audi bis 2020 zum führenden Hersteller von Elektro-Automobilen zu machen. In der Kategorie „Konzept-Car“ wählten die Leser der Fachzeitschrift „AUTO TEST“ zudem den Audi A1 e-tron auf den zweiten Platz.
„Diese Auszeichnung ist für alle Audi-Mitarbeiter und mich eine große Ehre“, sagt Stadler. „Das Thema Elektromobilität hat für Audi oberste Priorität. Wir verfolgen mit großem Ehrgeiz unsere Ziele – die führende Imageposition im Premium¬segment“, so Stadler weiter. Der strategische Weg in Richtung Elektromobilität ist bei Audi mit der konsequenten Hybridisierung und der Audi R8 e-tron Kleinserie, die 2012 startet, klar beschrieben.
„AUTO TEST“-Chefredakteur Olaf Schilling überreichte Stadler die Auszeichnung in Ingolstadt. Die Fachzeitschrift verleiht in diesem Jahr zum zweiten Mal den e-Car Award – eine Auszeichnung, die in vier Kategorien zum Thema Elektromobilität vergeben wird. Einen weiteren Erfolg verbucht Audi in der Kategorie „Konzept-Car“. Der Audi A1 e-tron holt hier mit 11.412 Leserstimmen den zweiten Rang. Und die Audi e-tron Familie wächst weiter. Nach der Präsentation des Audi e-tron Spyder vergangenen Herbst in Paris, zeigte Audi im April den Audi A3 e-tron concept auf der Messe Shanghai.
Der Audi-Konzern hat im Jahr 2010 rund 1.092.400 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Das Unternehmen erwirtschaftete bei einem Umsatz von € 35,4 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 3,3 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Gyor (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6 , Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 und im Juli 2010 die des Audi Q5 in Aurangabad in Indien. Seit Mai 2010 rollt der neue Audi A1 im Werk Brüssel vom Band. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 60.000 Mitarbeiter, davon rund 46.600 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2011 bis 2015 über € 11 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Zahl seiner Modelle auf 42 erweitern.
Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt
Der Beitrag Audi-Chef Rupert Stadler erhält e-Car Award als „Persönlichkeit des Jahres“ erschien zuerst auf Alternative Antriebe.]]>Bilder bei Alternative Antriebstechniken: Solarauto
Und nochmal ein Bild aus einer anderen Perspekttive: Solarauto Mercedes
Der Beitrag Bild eines Solarautos erschien zuerst auf Alternative Antriebe.]]>Das die Menschheit sehenden Auges in die Klimakatastrophe rennt, scheinen fast alle großen Automobil- Hersteller erkannt zu haben. Mindestens aber setzt sich bei vielen Konzernen die Erkenntnis durch, dass Erdöl nicht die Energiequelle der Zukunft sein kein.
Viele der ganz Großen der Branche setzen auf der Suche nach alternativen Antrieben auf Strom.
Dabei gibt es sowohl die reinen Elektroautos, die allerdings bedingt durch ihre geringe Reichweite in der Regel als reine Stadtflitzer konzipiert werden. Auf der anderen Seite experimentiert jeder Hersteller mit Hybridantrieben, bei denen der Strom für den elektrischen Antrieb über einen herkömmlichen Verbrennungsmotor erzeugt wird.
Das mittlerweile der Energiespargedanke bei den Reichen und Schönen dieser Welt angekommen ist, zeigt auf der IAA Mercedes mit einer Studie einer Plug-In-Hybridversion an einem S500. Innerhalb der Umweltzone kann das Fahrzeug mit einem 60- PS- Elektromotor eine Strecke von etwa 30 Kilometer zurücklegen, etwa der tägliche Weg zur Arbeit. Das vollständige Aufladen der Batterien dauert an jeder handelsüblichen Steckdose vier Stunden. Auf der Autobahn sorgt dann ein 3,5- Liter-V6-Ottomotor für standesgemäßen Vortrieb. Die Kombination der beiden Motoren soll den durchschnittlichen Verbrauch von heute 7,9 auf dann 3,2 Liter/100 km drücken. Serienreif wird dieses Fahrzeug aber frühestens 2013 sein.
Das es auch zwei Nummern kleiner geht, zeigt Mercedes wiederum an einer Studie, dem BlueZero E-Cell Plus. Hier übernimmt ein 136 PS starker Elektromotor den alleinigen Antrieb und bringt so das Fahrzeug mit einer Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h etwa 100 Kilometer vorwärts. Ein 1,0-Dreizylinder-Turbobenzin-Motor lädt unterwegs die Batterien im Bedarfsfall nach und sorgt so für eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern, bevor der Flitzer wieder an die Steckdose muss. Mercedes hat für dieses Konzept allerdings noch keine konkreten Produktionspläne.
Anders dagegen Peugeot, die ihren i-On genannten Elektro- Citywagen bereits im nächsten Jahr auf den Markt bringen wollen. Der 3,48 Meter kurze Kleinstwagen dürfte vor allem für Pendler interessant sein. Die 64 munteren Pferde aus einem Elektromotor bewegen das Fahrzeug mit maximal Tempo 130. Allerdings ist nach etwa 130 Kilometern Schluss damit, dann muss der Winzling für etwa sechst Stunden an die Steckdose.
Ein völlig neuartiges Motorenkonzept stellt der amerikanische Motorenhersteller Scuderi auf der IAA vor. Bei diesem Motor werden immer Zylinderpaare benötigt. Der erste Zylinder saugt die Luft an und verdichtet sie, anschließend gelangt diese über ein Ventilsystem in den zweiten Zylinder, wo sofort der Kraftstoff eingespritzt wird und die Verbrennung beginnt. Diese vier Takte geschehen alle bei einer Kurbelwellenumdrehung, ein herkömmlicher Motor muss dafür noch zwei mal rotieren, was erhebliche Energieverluste bringt. Der Preis für einen solchen Motor liegt auf dem Niveau konventioneller Aggregate, Scuderi will aber damit bis zu 80 % Abgasemission einsparen.
Auch wenn die serienmäßige Produktion von Elektroautos bevor steht, bleibt das emissionsfreie Auto ein schöner Traum. Trotz dem diese Fahrzeuge nicht mehr über einen Auspuff verfügen, muss der Strom doch in einem Kraftwerk hergestellt werden. Und bis diese keine Schadstoffe mehr ausstoßen ist es noch ein weiter Weg.
Wasserstoff wird als Kraftstoff für Brennstoffzellen-Fahrzeuge genutzt. Kann aus fossilen Energieträgern, Biomasse und mit Hilfe regenerativer Energiequellen weitgehend CO2-neutral erzeugt werden. Wasserstoff ist das häufigste Element des Universums.
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Die Piezo-Technik ist eine entscheidende Entwicklung bei der Optimierung von Verbrennungsmotoren. Dank extrem kurzer Schaltzeiten können Piezo-Injektoren den Dieselkraftstoff mit höchster Präzision in den Zylinderraum einspritzen. Verglichen mit herkömmlichen Magnetventilen sorgt diese Technologie für einen geringeren Verbrauch,weniger Emissionen und ein leiseres Motorlaufgeräusch.
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BlueTec
Regenerative oder erneuerbare Energie bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Auf der Erde können diese Energiequellen in Form von Wind, Wasserkraft,
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