Der Beitrag Schloss Syburg: Vom verfallenen Wasserschloss zum neuen Ausflugsziel erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
]]>Umso neugieriger war ich, als ich hörte, dass sich auf der Syburg inzwischen einiges getan hat. Also hieß es 2026: Noch einmal hinfahren und schauen, was aus dem alten Wasserschloss geworden ist.
Und was soll ich sagen? Ich war wirklich positiv überrascht.
Wer das Wasserschloss Syburg noch aus früheren Jahren kennt, dürfte erst einmal ziemlich erstaunt sein. Nach mehreren Jahren Sanierungs- und Ausbauarbeiten ist aus dem früher eher verlassen wirkenden Schlossareal ein richtig schöner Ort geworden.
Schlossgebäude, Orangerie, ehemalige Stallungen und weitere Gebäude wurden bzw. werden saniert. Die Arbeiten sind dabei Teil des „Projekt Syburg 2025“, mit dem das Schloss wiederbelebt und für verschiedene Nutzungen geöffnet werden soll.
Besonders schön finde ich, dass das Schloss nicht einfach nur hübsch hergerichtet wurde, sondern tatsächlich wieder mit Leben gefüllt wird.


Es gibt Veranstaltungen und Konzerte im historischen Schlosshof, das ParkCafé lädt zum Verweilen ein und auch Übernachtungsmöglichkeiten sind Teil des neuen Konzepts.
Und genau das hatte ich mir damals schon gewünscht.
2018 hatte ich in meinem alten Beitrag sinngemäß geschrieben, dass man aus diesem besonderen Ort doch so viel machen könnte: Veranstaltungen, Räume zum Feiern, vielleicht irgendwann einmal eine Hochzeitslocation …
Und heute? Genau in diese Richtung geht es tatsächlich.
Das freut mich 

Mein persönliches Highlight beim Besuch war aber gar nicht unbedingt das Schloss selbst, sondern das kleine ParkCafé mitten im Schlosspark. Unter den alten Bäumen sitzt man wunderbar schattig und gerade an warmen Tagen ist das ein richtig angenehmer Platz, um ein bisschen länger sitzen zu bleiben.
Auf der Karte findet ihr unter anderem Kaffee und Kuchen, Flammkuchen und Burger, dazu verschiedene kalte Getränke. Das Konzept passt für mich ziemlich gut zum ganzen Ort: ein gemütlicher Platz, an dem man einfach eine Weile bleiben kann.
Und das Beste: Auch mit Kindern lohnt sich ein Besuch.

Wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, solltet ihr den Spielplatz auf keinen Fall auslassen. Vor allem der große Sandkasten hat es meinen Kindern angetan. Und zwar so richtig. 
Zusätzlich gibt es im Schlosspark unter anderem ein Trampolin und eine Boulderwand. Besonders cool fand ich, dass bei der Boulderwand sogar eine Regal mit mehreren Boxen, gefüllt mit passenden Equipment, steht.


Wenn ihr jetzt denkt: „Da muss ich unbedingt einen halben Tag verbringen, weil es dort hundert Attraktionen gibt“ – eher nicht. 
Schloss Syburg ist kein klassisches Ausflugsziel mit riesigem Programm.
Man kann sich das Schloss und den Park anschauen, eine Runde über das Gelände drehen, die Atmosphäre genießen, die Kinder auf dem Spielplatz spielen lassen und anschließend noch gemütlich etwas essen oder trinken.
Und genau dafür finde ich den Ort ziemlich nett. Es ist ein Ziel zum Entschleunigen. Kein „Wir müssen jetzt noch schnell alles anschauen“, sondern eher: ein bisschen herumlaufen, ein bisschen schauen, Kaffee trinken, Kinder spielen lassen und einfach eine schöne Zeit haben.
Wer in der Gegend unterwegs ist und einen kleinen, entspannten Ausflug sucht, kann Schloss Syburg deshalb wunderbar mitnehmen.

Dass Schloss Syburg inzwischen auch für Veranstaltungen genutzt wird, ist ebenfalls eine Erwähnugn wert.
Im historischen Schlosshof finden inzwischen Hofkonzerte mit ganz unterschiedlichen Musikrichtungen statt – von Pop und Rock bis hin zu Klassik. Für 2026 standen beispielsweise Konzerte mit Willi Meyer & Band, der Fränkischen Kammerphilharmonie und Andreas Kümmert auf dem Programm.
Auch für private Feiern gibt es bereits Überlegungen und Möglichkeiten. Laut der offiziellen Syburg-Seite können beispielsweise in der Orangerie Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen stattfinden. Weitere Konzepte sollen künftig dazukommen.

Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst einmal vorbeizuschauen: Das ParkCafé öffnet aktuell jeden ersten und dritten Samstag und Sonntag im Monat von 12 bis 19 Uhr. Die Saison läuft bis Ende September.
Damit gibt es in diesem Jahr also noch ein paar Gelegenheiten, Schloss Syburg und das ParkCafé kennenzulernen.
Die aktuellen Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Informationen rund um die weiteren Entwicklungen findet ihr auf der offiziellen Seite von Syburg 2025.
Mein Fazit: Schloss Syburg ist sicherlich kein Ort, an dem man den ganzen Tag Programm braucht. Aber für einen entspannten Ausflug, einen Kaffee im Schatten, ein bisschen Schloss- und Parkatmosphäre und – mit Kindern – eine ordentliche Runde Sandkasten ist es definitiv einen Besuch wert.
Und für mich persönlich ist es vor allem schön zu sehen, dass aus dem verfallenen Wasserschloss Syburg, über das ich 2018 noch ziemlich wehmütig geschrieben habe, langsam wieder ein lebendiger Ort wird. Danke den Betreibern dafür
Ich bin gespannt, was hier in den nächsten Jahren noch entsteht. 
Viel Spaß beim Entdecken!
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]]>Der Beitrag Unsere Gartenhochzeit im Altmühltal – und wie daraus dahoimfeiern entstand erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
]]>Heute ist mal wieder Zeit für eine solche Geschichte. Aber drehen wir den Spieß um. Denn diesmal geht es um meine eigene Geschichte.
In den letzten Monaten ist im Hintergrund ein neues Herzensprojekt entstanden: Dahoim Feiern – ein Möbel- und Dekoverleih für Hochzeiten, Gartenfeste und besondere Feiern im Altmühltal und der Region.
Wenn wir gefragt werden, wie die Idee zu Dahoim Feiern entstanden ist, lautet die kurze Antwort: wegen unserer eigenen Hochzeit. Die lange Antwort beginnt viele Monate früher – mit der Suche nach genau dem, was wir uns für unseren großen Tag vorgestellt hatten. Wir wollten keine klassische Feier im Saal. Stattdessen träumten wir von einer lockeren Hochzeit Zuhause mit langen Tischen, bunten Vintage-Stühlen und einem rusikalen Look.
Je länger wir planten, desto schneller merkten wir allerdings: Genau diese Art von Möbeln und Dekoration war in unserer Region gar nicht so leicht zu finden. Also entschieden wir uns für einen anderen Weg.

Wir planten, bauten, sammelten und organisierten. Unsere Holztische entstanden in Eigenarbeit, Stühle wurden im großen Umkreis gesammelt, Dekoration wurde liebevoll zusammengestellt und jedes Detail war genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Natürlich bedeutete das viel Arbeit. Aber als wir am Hochzeitstag unter den Lichterketten saßen und unsere Gäste an den langen Holztischen zusammenkamen, wussten wir: Genau so sollte sich unsere Feier anfühlen. Persönlich. Gemütlich. Unkompliziert. Dahoim eben.

Nach unserer Hochzeit hörten wir immer wieder denselben Satz: “Das müsst ihr unbedingt auch anderen Brautpaaren zur Verfügung stellen.”
Anfangs war das nur eine schöne Idee. Doch je öfter wir darüber nachdachten, desto klarer wurde uns: Wir hätten uns so einen regionalen Möbel- und Dekoverleih selbst gewünscht. Einen Anbieter, der nicht nur Tische und Stühle vermietet, sondern genau diesen entspannten, natürlichen Stil möglich macht.

Aus dieser Idee wurde schließlich Dahoim Feiern.
Heute vermieten wir genau die Möbel und Dekoration, die wir damals selbst gesucht haben: lange Holztische, passende Holzstühle, liebevolle Dekoration und ausgewählte Details für Hochzeiten, Gartenfeste und besondere Feiern.
Uns geht es dabei nicht darum, möglichst viele Dinge zu verleihen. Uns geht es darum, Feiern zu schaffen, die sich persönlich anfühlen – egal ob im eigenen Garten, auf einer Wiese, in einer Scheune oder an einer besonderen Location im Altmühltal.

Wenn ihr gerade eure Hochzeit oder ein Fest plant, möchten wir euch vor allem eines mitgeben: Plant die Feier, die zu euch passt. Lasst euch nicht von Trends oder Erwartungen leiten. Die schönsten Erinnerungen entstehen meistens dann, wenn eine Feier eure Persönlichkeit widerspiegelt.
Unsere eigene Hochzeit war genau das. Und ohne sie gäbe es Dahoim Feiern heute wahrscheinlich nicht.
Falls ihr neugierig geworden seid, findet ihr auf der Website von Dahoim Feiern unsere Möbel, Dekorationen und viele weitere Inspirationen für eure eigene Feier.
Und wer weiß – vielleicht sitzt ihr schon bald an genau den Holztischen, an denen unsere Geschichte begonnen hat. 
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]]>Der Beitrag Wasserspielplatz Enkering erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
]]>Die Sommerferien sind da – und mit ihnen jede Menge sonnige Tage. Wenn ihr mit euren Kindern auf der Suche nach einer schönen Möglichkeit zum Abkühlen seid, haben wir einen kleinen Geheimtipp für euch: den Wasserspielplatz in Enkering.

Der Wasserspielplatz Enkering bietet alles, was Kinder an warmen Sommertagen lieben: Wasser zum Matschen, viele Kurbeln, Hebel und Möglichkeiten, etwas Ausprobieren und zum Spielen. So wird’s garantiert nicht langweilig.
Besonders gefallen hat uns, dass ihr dort auch ausreichend Schatten habt und es auch schon für die ganz kleinen Kids ein toller Ausflug in der Region ist.

Mein Tipp: Packt Wechselkleidung, Handtücher, eine Picknickdecke und eventuell eine kleine Brotzeit ein – dann lässt es sich dort gut aushalten und gemütlich Zeit verbringen.
Parken könnt ihr übrigens sehr gut direkt am nahe gelegenen DJK-Heim Enkering.
Bitte denkt dran – wie bei jedem Spielplatz, Wanderweg und generell in der Natur: Bitte den eigenen Müll wieder mitnehmen
Weitere Infos und Bilder findet ihr auch auf der Website des Markts Kinding.

Jetzt seid ihr dran:
Kennt ihr noch weitere tolle Spielplätze im Altmühltal? Egal ob mit Wasser, Klettermöglichkeiten oder besonderen Spielgeräten – schreibt eure Empfehlungen gerne in die Kommentare. Vielleicht entsteht daraus eine kleine Sammlung für alle Familien aus der Region.
Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin
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]]>Der Beitrag Waldmeister sammeln erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
]]>Ab März und über den April hinweg (natürlich abhängig vom Wetter) ist Waldmeister-Saison. Dann sind die Pflanzen schön Grün und stehen noch vor der Blüte. Denn das ist bei Waldmeister besonders wichtig. Die grüne Pflanze enthält nämlich Cumarin, was in hohen Dosen giftig ist und auch lange Zeit als krebserregend galt. In der DDR war Waldmeister daher Ende der 80er Jahre sogar verboten. Beim normalen Verzehr ist die Menge an Cumarin bedenkenlos, die in den Blättern enthalten ist. Beginnt die Pflanze jedoch zu blühen, steigt der Cumarin-Gehalt stark an, was die Pflanze giftig macht. Waldmeister sollte daher keinesfalls während der Blüte geerntet werden!
Die Pflanze selbst erkennt man an ihrem charakteristischen Geruch. Verwechslungsgefahr besteht mit verschiedenen Labkräutern, die aber allesamt ungiftig sind. Bei der Ernte solltest du den ganzen Stengel idealerweise mit einem Messer knapp oberhalb des Bodens abschneiden.

In zahlreichen Wäldern wächst Waldmeister als Bodendecker. Besonders gut gefällt es der Pflanze in Laubwäldern beziehungsweise allgemein im Schatten. Wenn du also selbst Waldmeister in deinem Garten anbauen möchtest, solltest du dir einen schattigen Platz mit leicht feuchtem Boden suchen. Die Pflanze wird bis zu 50 cm hoch und ist winterhart.
Orte im Altmühltal, an denen Waldmeister wächst sind beispielsweise der Eichen-Hainbuchenwald bei Rothenstein oder die Klamm bei Riedenburg. Solltest du noch weitere Orte kennen, teile diese doch gern in den Kommentaren.
Der absolute Klassiker aus Waldmeister ist wohl die Maibowle. Aber selbstverständlich kann man damit auch Speisen abrunden, ihn in Sekt oder Hugo geben oder als Sirup verarbeiten.
Für Maibowle benötigst du …
Die einzelnen Zutaten außer den Sekt miteinander verrühren und die Kräuter etwa eine Stunde darin ziehen lassen. Darauf achten, dass die Stängel nicht im Getränk liegen, da sich sonst zu viele Bitterstoffe ausspülen. Anschließend das Getränk in den Kühlschrank stellen. Erst kurz vorm Verzehr den Sekt dazu geben, da sonst die Kohlensäure aus dem Gemisch entweicht.
Was ist dein Lieblingsplatz um Waldmeister zu sammeln? Ich freue mich auf deine Tipps, übrigens auch in Bezug auf Rezepte rund um das grüne Kraut.
Kerstin
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]]>Der Beitrag Selbstgemachter Punsch mit Orangen und Äpfeln erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
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2 Liter Apfelsaft
4 Orangen
1 Zitrone
0,5 Liter Schwarzer Tee
7 Beutel Glühfix
Optional: Weißwein (zum Beispiel Bacchus) oder andere Säfte (zum Beispiel Traubensaft)

Zunächst einmal solltest du heißes Wasser für den Schwarztee aufsetzen. Bis das Wasser kocht, am besten schon mal den Topf (je größer desto besser) herrichten und die Orangen bereitstellen. Diese in der Mitte halbieren.
Anschließend das heiße Wasser in den Topf gießen und den Schwarztee (4-5 Beutel) für etwa 5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit kannst du die Orangen auspressen. Sobald der Tee fertig ist, Orangensaft und Apfelsaft in den Topf gießen. Wir haben dazu naturtrüben Apfelsaft verwendet, den wir im Herbst aus den Äpfeln aus unserem Garten bei der Mosterei haben pressen lassen. Wir haben uns dazu für die regionale Mosterei im Nachbarort Seuversholz entschieden (Obstpresserei Breitenhuber), es gibt aber auch zahlreiche andere Mostereien im Altmühltal. Falls du also deine Erfahrungen teilen möchtest, freue ich mich wie immer über deine Ideen und Tipps.
Die Flüssigkeit gut verrühren, den Herd einschalten und Glühfix in den Punsch legen. Die Beutel ziehen ähnlich wie Teebeutel, brauchen aber mindestens 10 Minuten um ihre weihnachtlichen Aromen zu entfalten. Lasst die Flüssigkeit vorsichtig warm werden aber sorgt dafür, dass sie nicht kocht. Nach 10 Minuten die Beutel herausnehmen und fertig ist euer selbstgemachter Punsch.

Ist dir der Fruchtpunsch so zu langweilig? Kein Problem, denn indem du andere Säfte (zum Beispiel Traubensaft) dazu mischst, kannst du einen ganz neuen Geschmack kreieren. Mit etwas Weißwein (auf die Menge dürft ihr mindestens eine Flasche rechnen), hast du innerhalb kürzester Zeit deinen eigenen selbstgemachten Glühwein.
Egal wofür du dich entscheidest: Erlaubt ist, was schmeckt.
Dazu schmecken zum Beispiel leckere Plätzchen wie Glühweinherzen, Lebkuchen oder sonstiges süßes Gebäck. Wie magst du deinen Punsch am liebsten? Und was darf dabei auf keinen Fall fehlen? Ich freue mich auf deine Ideen!
Kerstin
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]]>Der Beitrag Jägersteig Altmühltal erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
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Ausgangspunkt für die Rundwanderung ist der Parkplatz am Dollnsteiner Weiher (zwischen Dollnstein und Ried an der linken Straßenseite). Selbstverständlich kommt man dorthin auch, wenn man Dollnstein selbst als Ausgangspunkt wählt und die Tour vom Markt aus startet. An der rechten Straßenseite entlang führt ein Radwanderweg bis zum Naturwaldreservat Beixenhart. Der Jägersteig ist weiß-rote markiert und so größtenteils gut zu erkennen.

Bereits eingangs wird von einer Abstiegmöglichkeit berichtet, die nach dem ersten Drittel des Steigs (dem einfachsten Teil der Route!) wieder zurück führt. Während der Beginn recht entspannt verläuft (mäßige Steigung durch den Buchenwald), werden uns nach dem Zwischenabstieg noch einige An- und Abstiege begleiten, die auf 110 Höhenmetern vollen Körpereinsatz fordern. Aber keine Sorge, durch ausreichend Stahlseile gelingt das wunderbar.
Unten, nach einigen S-Kurven, angekommen führt der Weg eben am Fuß des Bergs wieder zurück zum Parkplatz. Perfekt um den Kreislauf nach dem Auf und Ab des Jägersteigs wieder nach unten zu bekommen.

Alles in allem ist der Rundweg eine kleine Herausforderung (also nicht zu unterschätzen), aber dennoch machbar und definitiv eine schöne Abwechslung. Da der Hang sehr dicht bewachsen ist gibt es leider nur wenige Ausblickspunkte, die wenigen die es gibt sind es aber auf jeden Fall wert, den Weg auf sich zu nehmen.

Hast du dich schon mal am Jägersteig Altmühltal versucht? Wie hat es dir gefallen? Ich bin gespannt darauf zu hören, was deine Erfahrungen mit der Etappe waren.
Kerstin
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]]>Der Beitrag Dehner Blumenpark erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
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Besonders charakteristisch für den Schaugarten ist wohl die Blumenuhr mit Glockenspiel. Direkt nach Betreten des Parks läuft man darauf zu und kann das Gebilde daher schon von Weitem sehen. Seit 2005 ertönt hier viermal täglich das Glockenspiel. Dabei sind die blauen Glocken keine gewöhnlichen Glocken, sondern bestehen aus Glas. Sie wurden durch die Fachwerkstätte “Turmuhrenbau Meißen” gemeinsam mit der Hochschule für Musik in Dresden entwickelt.
Doch das ist lange noch nicht alles. Neben verschiedenen Themenbereichen, etwa einem Lavendelgarten (Juni/Juli), einem Bambusgarten und einem Japangarten gibt es hier auch einen wunderschönen Rhododendronhain (besonders im Mai bis Juli zu empfehlen). Eine Wassertreppe und ein Bachlauf zeigen, wie sich Wasser wunderbar im heimischen Garten integrieren lässt. Sehr sehenswert sind übrigens auch die Flamingos, die hier leben oder die so genannte Villa Blütenstängel: Ein Themenspielplatz für die Kleinen.

Apropos “die Kleinen”: Ideal um alles über Wald und Wiese zu lernen ist der Naturlehrgarten. Hier gibt es zahlreiche Infotafeln zu unterschiedlichsten Pflanzen und Tieren und sogar einen kleinen Stand, der sich mit dem Thema Honigbiene befasst. Hier werden übrigens auch zahlreiche Geräusche der einzelnen Tiere eingespielt, sodass man sich beinahe fühlt als wäre man mitten im Wald unterwegs.
Super zum Entspannen danach eignet sich übrigens ein kleiner Besuch im Bistro. Hier gibt es nicht nur Kaffee, sondern auch täglich wechselnde Hauptspeisen und einen großen Sitzbereich drinnen sowie draußen. Was das Sitzen drinnen so besonders macht: Das Areal ist durchzogen von großen Koi-Becken. Hier lässt es sich also hervorragend Fische beobachten und den Ausflug ausklingen lassen.
Eine Übersicht des Parks inklusive Bilder der einzelnen Stationen findest du übrigens auf der offiziellen Dehner-Homepage.
Wenn ihr danach immer noch voller Tatendrang seid könnt ihr einen kleinen Spaziergang durch das Städtchen Rain machen. Oder ihr springt für etwa 10 Minuten ins Auto und düst nach Donauwörth. Im Café la kami schmeckt es nachmittags ab 14 Uhr besonders gut. Oder ihr stattet bei perfektem Blick auf die Wörnitz der Pizzeria Grill-Roma einen Besuch ab.
Wenn ihr noch weitere Tipps für “danach” habt freue ich – und sicher auch die anderen Leser des Beitrags – sich sicherlich über euren Kommentar. Ansonsten wie immer viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin
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]]>Der Beitrag Landesgartenschau Ingolstadt erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
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Auf einem 23 Hektar großen Areal am Ingolstädter Westpark findet vom 21. April bis 3. Oktober die Landesgartenschau statt. Zahlreiche Blumenwiesen, ein schöner künstlich angelegter See sowie mehrere Spielplätze – darunter auch ein Wasserspielplatz – laden zum Verweilen ein.
Wir haben unsere Tour an der Kasse West an der Blumenhalle gestartet. Ihr könnt aber auch an vier weiteren Kassen (Kasse Nord, Ost, Süd oder Westpark) euren Rundgang starten. Von der Kasse West aus befindet man sich direkt vor der Blumenhalle und zwei großen bepflanzten Hügeln, die mit schrillen Pink-, Lila- und Rosatönen eine echte Augenweide und – so scheint es uns – auch ein beliebtes Fotomotiv sind.
Wir haben uns dann dafür entschieden, erst in Richtung Süden zu starten. Vorbei am Landschaftssee und dem großen Wasserspielplatz ging es für uns daher zu den Wassergärten und die Gärten als Kraftort. In diesem Teil des riesigen Areals befindet sich auch das Stadtlabor, bei dem es einiges zu entdecken gibt. Sehr spannend fanden wir etwas, was eigentlich weniger mit dem Thema Garten zu tun hat, aber uns trotzdem alle beschäftigen kann: Demenz. An dem Stand lässt sich ein Gefühl dafür bekommen, wie das Leben mit Demenz sein kann. Denn scheinbar einfache Aufgaben werden durch die einzelnen Stationen plötzlich sehr schwierig. Definitiv lehrreich und sehr zu empfehlen!
Nach dem Abstecher dort geht es für uns wieder nördlich zu den Gärten der Partnerstädte. Alle Partnerstädte Ingolstadts haben hier einen Themenbereich. Während ihr auf dem Bild den Bereich Moskaus seht, haben auch Opole (Polen), Foshan (China), Kirkcaldy (Schottland), Kragujevac (Serbien) oder Murska Sobota (Slowenien) ihren eigenen Bereich.

Vorbei an der Jungen Gartenschau und der Inspiration Landwirtschaft führt uns unser Weg zum Pavillon der Region. Hier haben die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm und die Stadt Ingolstadt einen kleinen Bereich. Hier könnt ihr übrigens auch Frankensteins Monster treffen und ein Bild mit ihm schießen.
Danach gibt es zahlreiche Inspirationen für den eigenen heimischen Garten. Von einem Natur-Schwimmteich bis hin zu nachhaltigen Gärten oder Ideen für Saunen ist hier nahezu für jeden Geschmack etwas dabei. Das Bild hier zeigt zwei Tische einer langen Tafel, bei der mittig Sukkulenten und andere Trockenpflanzen wachsen. Quasi ein tisch fürs Auge.

Vorbei an der Apfelbaumwiese und weiteren schönen Blumenbeeten findet sich gegen Nordausgang auch ein Spielhügel und ein Nachhaltigkeitsparcours, der nicht nur für die Kleinen spannend sein kann.
Ein Ausflug zur Landesgartenschau Ingolstadt ist also vor allem für Familien mit Kindern geeignet. Die zahlreichen Spielplätze und Erkundungsflächen bieten viel Abwechslung und Spaß, sind aber sicherlich auch für Erwachsenen eine Oase der Ruhe.
Einziges Manko: Da die Freiflächen relativ wenig Schatten bieten, empfiehlt es sich, bei bewölktem, nicht zu heißen Wetter den Ausflug zu planen.

Alle Informationen zur Landesgartenschau wie Öffnungszeiten und Preise sowie die aktuellsten Corona-Bestimmungen entnehmt ihr am besten der Informationsseite ingolstadt2020.de Parken könnt ihr ganz einfach auf den extra dafür ausgeschriebenen Parkflächen, beispielsweise nahe der AUDI AG oder an der Ortseinfahrt Ingolstadt neben dem Einkaufszentrum Westpark. Außerdem könnt ihr auch einen Shuttlebus beispielsweise vom ZOB oder vom Bahnhof aus nutzen, um zum Gartenschaugelände zu gelangen. Nach Vorlage eures Tickets könnt ihr übrigens auch kostenfrei mit den Bussen der INVG (Ingolstädter Verkehrsgesellschaft) fahren.
Wenn ihr noch Lust auf einen Abstecher in die Innenstadt habt, lest doch den Beitrag mit 19 Dingen, die ihr in Ingolstadt tun solltet. Ich wünsche euch auf jeden Fall schon mal ganz viel Spaß bei eurem Ausflug zur Landesgartenschau und freue mich über eure Meinungen dazu in den Kommentaren.
Kerstin
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]]>Der Beitrag Kräuterweg Böhmfeld erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
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Der Kräuterweg Böhmfeld kann in zwei Varianten gegangen werden. Der kurze Weg von 1,5 km eignet sich gut als kleiner Spaziergang. Deutlich spannender und sehenswerter ist allerdings die längere Route mit 5,7 km. 5 Tafeln erklären nicht nur Spannendes über die Kräuter, ihre Standorte und ihre Eigenschaften, sondern auch über Böhmfeld und die Geschichte des Ortes. Das beste daran: Der Weg ist geschottert, teilweise geteert und schön breit. Also ideal für einen Ausflug mit der ganzen Familie und dem Kinderwagen.

So schön die Kräuter auch sein mögen, hier gilt Sammelverbot. Einige der hier wachsenden Arten sind geschützt, andere wachsen dicht an dicht mit teils giftigen Pflanzen und sind oft nicht zu unterscheiden. Wem nach der Rundwanderung dennoch der Hunger überfällt, der kann wunderbar in Böhmfeld beim Beckerwirt oder einem anderen Restaurant in der Nähe einkehren. Ganz in der Nähe gibt es übrigens auch einen 24h-Eisautomaten von “Eis vom Funk”. Selbstgemacht und aus der Region.
Lust bekommen, den Kräuterweg Böhmfeld selbst zu erkunden? Dann startet ihr am besten in Böhmfeld recht zentral. Vom Kotterhof aus seid ihr eigentlich schon direkt am Rundweg, der ein kleines Stück durch den Ort und schließlich über die Schelldorfer Straße in die Natur führt. Gleich am Ortsausgang findet ihr linkerhand eine erste Infotafel mit Wegbeschreibung. Von dort aus geht es immer geradeaus.

Der Weg ist sehr gut beschildert, hin und wieder finden sich dort schöne Sitzmöglichkeiten, um die Natur zu bestaunen. Auch hier noch mal der Hinweis: Ansehen erlaubt, pflücken nicht! Damit der Kräuterwanderweg noch lange erhalten bleibt und vor allem für die Insekten ein kleines Paradies bleibt.


Kennst du den Kräuterweg bereits? Wie hat er dir gefallen? Ich freue mich über deine Erfahrungen in den Kommentaren!
Viel Spaß beim Entdecken,
Kerstin
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]]>Der Beitrag Wichtelweg Hofstetten erschien zuerst auf Altmühltaltipps.
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Startpunkt für die Rundwanderung um Hofstetten ist ein Parkplatz von Pfünz aus kommend vor dem Ortseingang auf der linken Straßenseite. Hier beginnt offiziell der so genannte Wichtel- und Waldlehrpfad, der durch zahlreiche Schilder mit einem kleinen Wichtel und dem Wappen des Orts Hofstetten ausgeschildert ist. Besonders beim ersten Teil des Rundwegs reihen sich Station an Station und man kann an nahezu jeder Ecke einen niedlichen Wichtel oder andere Kreaturen entdecken.
Neben den zahlreichen Wichtelfiguren können Klein und Groß auch sonst allerhand erkunden. Dazu zählen zum Beispiel Tafeln, auf denen Blätter, Rinde und ggf. Früchte des Baums gezeigt werden. Durch Aufklappen der hölzernen Tafeln findet man die Lösung und allerlei Wissenswertes über die regionalen Bäume.

Oder aber man versucht an einer der Stationen Lieder zu erraten. Durch das Drehen der Kurbel erklingt nämlich eine eingebaute Spieluhr. Ein echtes Highlight ist allerdings das Wichtelhaus. Es wurde aus Fichtenreisig erbaut und bietet ein lauschiges Plätzchen für die ein oder andere Geschichte aus der darin untergebrachten Wichtelbibliothek. Das Knarzen des Reisigs macht die lauschige Stimmung komplett.

Gleich nach dem Wichtelhaus kann man den Rundweg entweder über den Ort, vorbei am Spielplatz, abkürzen, oder ihr geht weiter auf Entdeckungstour. Denn schließlich gibt es noch zahlreiche weitere Bäume, die es hier zu entdecken gibt.
Der Rundweg lässt sich wunderbar mit einem Abstecher in das schöne Hofstetten bei Hitzhofen abrunden. Inmitten des Orts gibt es ein Bauernhofmuseum, das definitiv einen Besuch wert ist. Immerhin gibt es hier Möbel und Gerätschaften und sogar Fahrzeuge aus alten Zeiten zu entdecken. Bei verschiedensten Aktionstagen wird auch Brot im Museum gebacken. Alle Veranstaltungen im Bauernhofmuseum findet ihr auch hier.
Ebenfalls sehenswert, auch wenn es nur von außerhalb bestaunt werden kann, ist das Schloss Hofstetten. Es wird häufig für Veranstaltungen wie etwa Hochzeiten verwendet und war einst eine Wasserburg. Weitere Hochzeitslocations im Altmühltal findest du übrigens in diesem Sammelbeitrag. Und wer vielleicht schon verheiratet ist oder gar nicht erst heiraten möchte, kann dort selbstverständlich auch eine Ferienwohnung mieten.
Warst du schon mal am Wichtelweg Hofstetten unterwegs? Wie hat es dir dort gefallen? Ich freue mich auf deine Meinung in den Kommentaren.
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