Advertise with Googlier.com das Dossier | Ressourcen &amp; Energie http://dasdossier.de/rubrik/wirtschaft/ressourcen-energie de Ende des Höhenflugs http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ende-des-hoehenflugs <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Desertec steht vor der Abwicklung </div> </div> </div> <p>Die Idee war ebenso ehrgeizig wie waghalsig: Mithilfe von Sonnenkraft und Investitionen in dreistelliger Milliardenh&ouml;he sollten in Nordafrika gewaltige Anlagen f&uuml;r erneuerbare Energie aufgebaut werden. Der so gewonnene Strom h&auml;tte dann nicht nur die L&auml;nder des Maghreb, sondern auch Europa versorgen k&ouml;nnen. <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wuestenstromprojekt-desertec-karawane-am-abgrund-1.2162839" class="urlicon urlicon-sueddeutsche">Doch daraus wird wohl nichts</a>: Nachdem in den vergangenen Jahren bereits namhafte Konzerne wie Siemens, Bosch und Bilfinger aus dem Konsortium ausgestiegen sind, wird die Tr&auml;gergesellschaft DII voraussichtlich Ende 2014 abgewickelt. Allenfalls als kleine Beratungsagentur k&ouml;nnte sie fortbestehen.</p> <p>Es ist ein ganzes B&uuml;ndel von Ursachen, die zum Scheitern des Projekts gef&uuml;hrt haben. Zun&auml;chst sind Solaranlagen mittlerweile so preiswert, dass sich auch mit weniger Sonnenstunden in Mitteleuropa genug Strom generieren l&auml;sst, um die Anlagen rentabel zu betreiben. Hinzu kommen die hohen Verluste durch die erforderlichen &Uuml;berlandleitungen. Des Weiteren vertrauen die nordafrikanischen L&auml;nder, vor allem Marokko, lieber auf eigene Projekte. Schlie&szlig;lich konnten sich die zahlreichen Teilhaber nicht &uuml;ber ein gemeinsames Konzept einigen.</p> <p>In gewisser Hinsicht war es der schiere <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/43/43016/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Gigantismus</a>, der Dersertec zum Scheitern brachte: Er erforderte horrende Investitionen und damit eine gro&szlig;e Zahl an Teilhabern mit ganz unterschiedlichen Interessen. Zugleich zeigt die Entwicklung der letzten Jahre auch, dass erneuerbare Energien gerade dann besonders effizient sind, wenn die Anlagen dezentral und damit nahe beim Verbraucher platziert werden.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ende-des-hoehenflugs#comments Ressourcen & Energie Desertec Erneuerbare Energie Solarenergie Algerien Deutschland Marokko Fri, 10 Oct 2014 14:49:13 +0000 Axel Weipert 5047 at http://dasdossier.de Ohne Strom http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ohne-strom <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zum Bürgerkrieg in der Ukraine </div> </div> </div> <p>Ein in den Diskussionen zum B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine etwas unterbelichtetes Thema ist bislang die <a href="http://www.jungewelt.de/2014/08-23/023.php" class="urlicon urlicon-jungewelt">&ouml;konomische Lage</a>. Dabei steht die Ukraine vor dem Kollaps. Einerseits ist das bedingt durch die Zerst&ouml;rungen im Verlauf der K&auml;mpfe, andererseits durch den maroden Staatshaushalt und die gestoppten Lieferungen aus Russland. Vor allem die Energieversorgung wird wohl auf Jahre hinaus schwierig bleiben.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ohne-strom#comments Ressourcen & Energie Kriege & Konflikte Erdgas Kohle Russland Ukraine Sun, 24 Aug 2014 10:40:47 +0000 Axel Weipert 5026 at http://dasdossier.de Die Gewinner der Ukraine-Krise http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-gewinner-der-ukraine-krise <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Analyse </div> </div> </div> <p>Neben den R&uuml;stungskonzernen z&auml;hlt eine weitere Branche zu den Gewinnern des vom Westen angefeuerten neuen Ost-West-Konflikts. Den gro&szlig;en &Ouml;lkonzernen war es stets ein Dorn im Auge, dass Europa einen gro&szlig;en Teil seiner Energie aus Russland importiert. Gestern einigten sich die Energieminister der&nbsp;<a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-530_en.htm?locale=en" class="urlicon urlicon-europa">G7-Staaten in Rom</a>&nbsp;auf einen gemeinsamen Ma&szlig;nahmenplan, um die Abh&auml;ngigkeit von russischem Erdgas mittel- bis langfristig zu reduzieren. Obgleich ein solches Vorhaben vollkommen unrealistisch ist, scharren vor allem in den USA bereits die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne mit den Hufen, die liebend gerne ihr Fracking-Gas in die EU verkaufen w&uuml;rden. Den Preis daf&uuml;r werden die Energieverbraucher in Europa zahlen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-gewinner-der-ukraine-krise" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/die-gewinner-der-ukraine-krise#comments Staat und Wirtschaft Strategien Ressourcen & Energie Erdgas Fossile Energie Europa Iran Katar Russland Ukraine USA Analyse Wed, 07 May 2014 12:57:04 +0000 Jens Berger 5008 at http://dasdossier.de Der Preis der Freiheit http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/der-preis-der-freiheit <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland </div> </div> </div> <p>F&uuml;r die meisten deutschen Medien ist die Sache klar: Da die Ukraine sich nun dem Westen in die Arme wirft, droht Russlands Pr&auml;sident Putin &bdquo;uns&ldquo; nun mit einem Gas-Stopp. So schrieb es beispielsweise die BILD-Zeitung in der letzten Woche <a href="http://www.bild.de/politik/ausland/wladimir-putin/droht-dem-westen-mit-einem-gasstopp-35457186.bild.html" class="urlicon urlicon-bild">wortw&ouml;rtlich</a> und auch seri&ouml;sere Medien teilen diese Lesart. Die Wirklichkeit ist &ndash; wie so oft &ndash; jedoch um einiges komplizierter. Fest steht, dass irgendwer das viele Gas bezahlen muss, das die Ukraine aus Russland bezogen hat und auch noch &uuml;ber lange Zeit beziehen wird. Die europ&auml;ischen Steuerzahler stehen hierbei auf der Liste der potentiellen Zahlmeister ganz weit oben, wobei sowohl die Bev&ouml;lkerung als auch die Industrie der Ukraine schon jetzt zu den kommenden Verlierern z&auml;hlen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/der-preis-der-freiheit" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/der-preis-der-freiheit#comments Staat und Wirtschaft Außenpolitik Ressourcen & Energie Erdgas IWF Wladimir Putin Deutschland Russland Ukraine Analyse Tue, 15 Apr 2014 12:44:01 +0000 Jens Berger 5007 at http://dasdossier.de Ein ewig junger Baustoff http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ein-ewig-junger-baustoff <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Holzhäuser sind im Kommen </div> </div> </div> <p>Knapp 20 Prozent der Neubauten in Deutschland werden mittlerweile aus Holz konstruiert. Bislang gilt das aber fast ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Ein- und Zweifamilienh&auml;user. Doch <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/holz-hochhaeuser-gebaeude-aus-holz-so-stabil-wie-stahlbeton-a-962608.html" class="urlicon urlicon-spiegel">einige Architekten</a> sehen auch das Potenzial f&uuml;r ambitioniertere Projekte. So sind in den letzten Jahren einige Hochh&auml;user mit einem sehr hohen Holzanteil entstanden. Mittlerweile gibt es sogar Planungen f&uuml;r H&auml;user mit bis zu 30 Stockwerken. Der Baustoff gilt nicht nur als klimafreundlich und recycelbar, sondern weist auch eine hohe Wohnqualit&auml;t auf. Allerdings kosten Holzh&auml;user meist mehr als vergleichbare Geb&auml;ude aus Beton. In Mailand bewies ein Bauherr aber, dass sie auch im sozialen Wohnungsbau einsetzbar sind.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/ein-ewig-junger-baustoff-1320.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Baustoff mit Tradition]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/ein-ewig-junger-baustoff-1320.jpg" alt="Baustoff mit Tradition" title="Baustoff mit Tradition" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Baustoff mit Tradition <span class="contributor">Bild von G. Haas</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/ein-ewig-junger-baustoff#comments Ressourcen & Energie Architektur Ressourcen Städtebau Deutschland Italien Österreich Sat, 12 Apr 2014 10:54:55 +0000 Axel Weipert 5006 at http://dasdossier.de Stromdumping http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/stromdumping <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Gabriels Pläne auf dem Prüfstand </div> </div> </div> <p><a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=21363" class="urlicon urlicon-nachdenkseiten">Thorsten Hild</a> hat die Pl&auml;ne der Bundesregierung zur Neugestaltung der Energiewende analysiert. Seiner Einsch&auml;tzung nach beruhen sie nicht nur auf falschen Voraussetzungen, sondern gef&auml;hrden auch die wirtschaftliche Prosperit&auml;t in Europa. Hild kritisiert beispielsweise die Milchm&auml;dchenrechnung, statt anteiliger Energiekosten der Unternehmen die absoluten Stromkosten als Vergleichsma&szlig;stab heranzuziehen. Problematischer scheint ihm aber noch zu sein, dass durch die dauerhafte Gew&auml;hrung der Rabatte der Anreiz f&uuml;r die Unternehmen, in Energieeffizienz zu investieren, verloren gehe. Schlie&szlig;lich droht die privilegierte Behandlung deutscher Unternehmen, den europ&auml;ischen Konkurrenten einen ungerechtfertigten Wettbewerbsnachteil zu verschaffen.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/stromdumping#comments Staat und Wirtschaft Ressourcen & Energie Erneuerbare Energie Steuern Deutschland USA Thu, 10 Apr 2014 15:51:24 +0000 Axel Weipert 5004 at http://dasdossier.de Ökologisch, sozial, demokratisch http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/oekologisch-sozial-demokratisch <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Zum Volksentscheid über das Berliner Stromnetz </div> </div> </div> <p>Am 3. November k&ouml;nnen die Berliner dar&uuml;ber abstimmen, ob sie das kommunale Stromnetz wieder in die &ouml;ffentliche Hand &uuml;bernehmen wollen. <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/-berliner-energietisch--volksentscheid---erst-wasser--jetzt-strom,10809148,24477870.html" class="urlicon urlicon-berliner-zeitung">Die Materie ist jedoch komplex</a>, nicht zuletzt, weil die Betriebskonzession unabh&auml;ngig vom Ausgang des Volksentscheids in einem offenen Bieterverfahren ausgeschrieben werden muss. Die Initiatoren des &raquo;Berliner Energietischs&laquo; und die Oppositionsparteien Linke, Gr&uuml;ne und Piraten hoffen auf ein positives Votum der W&auml;hler wie j&uuml;ngst in Hamburg oder schon fr&uuml;her bez&uuml;glich der Wasserbetriebe in Berlin. Klar <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/strompreissenkung-in-berlin-volksentscheid-weckt-falsche-hoffnungen/8943110.html" class="urlicon urlicon-tagesspiegel">gegen den Gesetzentwurf</a> des Volksentscheids haben sich die Wirtschaftsverb&auml;nde, der Berliner Senat und auch die Gewerkschaften ausgesprochen. Sie argumentieren vor allem mit den hohen Kosten und dem Umstand, dass die Strompreise kaum sinken w&uuml;rden.</p> <p>Es sprechen aber auch gewichtige Gr&uuml;nde f&uuml;r den Vorschlag. Denn die Initiatoren verweisen auf die stabilen Gewinne von etwa 80 Millionen Euro j&auml;hrlich, die sich aus dem Betrieb des Netzes generieren lassen und so den Kauf selbst finanzieren k&ouml;nnten. Unter anderem soll auch ein Stadtwerk gegr&uuml;ndet werden, um soziale H&auml;rten auszuschlie&szlig;en, etwa die j&auml;hrlich rund 19.000 F&auml;lle, in denen der bisherige Betreiber Vattenfall s&auml;umigen Kunden den Strom abschaltete. Des weiteren soll das geplante Stadtwerk vor allem &ouml;kologisch und dezentral produzierten Strom vertreiben. Besonders bemerkenswert ist der Vorschlag, dieses Stadtwerk demokratisch durch gew&auml;hlte B&uuml;rgervertreter und Mitarbeiter kontrollieren zu lassen. Dieses wirtschaftsdemokratische Element k&ouml;nnte durchaus Vorbildcharakter bekommen. Wohl eher aus taktischen Gr&uuml;nden hat der <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/155205" class="urlicon urlicon-heise">Senat</a> noch kurz vor der Abstimmung ebenfalls beschlossen, ein eigenes Stadtwerk gr&uuml;nden zu wollen. Dieses aber wird deutlich weniger anspruchsvoll in seinen Zielen sein.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/oekologisch-sozial-demokratisch-1315.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ökologisch, sozial, demokratisch]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/oekologisch-sozial-demokratisch-1315.jpg" alt="Ökologisch, sozial, demokratisch" title="" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von Steys</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/oekologisch-sozial-demokratisch#comments Staat und Wirtschaft Ressourcen & Energie Unternehmen Klimawandel Berlin direkte Demokratie Energieunternehmen Volksentscheid Deutschland Sat, 26 Oct 2013 08:31:40 +0000 Axel Weipert 4977 at http://dasdossier.de Kein Abklingen http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/kein-abklingen <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Der Atomunfall in Fukushima ist längst noch nicht im Griff </div> </div> </div> <p>&Uuml;ber zwei Jahre ist seit Beginn der simultanen Katastrophen in Japan vergangen. W&auml;hrend die Tr&uuml;mmer der Tsnunamiwelle abger&auml;umt wurden, nahm die Kernschmelze ihren Lauf. <a href="http://www.woz.ch/1310/zweiter-jahrestag-von-fukushima/ein-unfall-ohne-ende" class="urlicon urlicon-woz">Niemand wei&szlig;</a>, wo im Containment sich die geschmolzenen Kerne befinden und in welchem Zustand sie sind. Zwar scheint die K&uuml;hlung zu funktionieren, doch der Kreislauf ist improvisiert und voller Lecks. Die gr&ouml;&szlig;te Sorge gilt dem Abklingbecken des vierten Reaktorblocks, in dem unversiegelt verbrauchte Brennelemente lagern. <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38907/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Mehrmals fiel die K&uuml;hlung bereits aus</a>, nach etwa sieben Tagen ohne K&uuml;hlung droht die Katastrophe. Das gleiche Szenario gilt f&uuml;r den bef&uuml;rchteten Einsturz des Beckens bei einem erneuten Beben &#8211; der Betreiber versuchte dieses zu stabilisieren. Die bereits freigesetze Strahlung bedroht die Bev&ouml;lkerung, insbesondere bei vielen Kindern wurden <a href="http://www.ippnw.de/atomenergie/artikel/5c295cd947/gesundheitliche-folgen-von-fukushima-2.html" class="urlicon urlicon-ippnw">Ver&auml;nderungen an den Schilddr&uuml;sen</a> sowie eine erh&ouml;hte Anzahl an Fehlgeburten in der Pr&auml;fektur Fukushima festgestellt. Somit kann keine Rede davon sein, dass der Betreiber die Situation im Griff hat. Mi&szlig;trauen entsteht auch aus angeblich immer wieder ausfallenden Me&szlig;ger&auml;ten. Neben den bereits eingetretenen Folgen f&uuml;r Mensch und Umwelt ist auch ein umfassendere Katastrophe nicht ausgeschlossen.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/kein-abklingen-1286.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Die improvisierte Stromversorgung im AKW Fukushima I fiel bereits mehrfach aus]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/kein-abklingen-1286.jpg" alt="Die improvisierte Stromversorgung im AKW Fukushima I fiel bereits mehrfach aus" title="Die improvisierte Stromversorgung im AKW Fukushima I fiel bereits mehrfach aus" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> Die improvisierte Stromversorgung im AKW Fukushima I fiel bereits mehrfach aus <span class="contributor">Bild von Tepco</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/kein-abklingen#comments Ressourcen & Energie Atomenergie Atomunfall Nuklearkatastrophe im AKW Fukushima Daiischi Japan Wed, 10 Apr 2013 07:17:28 +0000 Martin Atzler 4900 at http://dasdossier.de Wasserprivatisierung durch die Hintertür http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/wasserprivatisierung-durch-die-hintertuer <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Analyse aus aktuellem Anlass </div> </div> </div> <p>Die Privatisierung der Trinkwasserversorgung hat durch die Eurokrise wieder Fahrt aufgenommen. Griechenland und Portugal wurden bereits von der Troika gen&ouml;tigt, Teile ihrer &ouml;ffentlichen Trinkwasserversorgung zu privatisieren. Doch dies k&ouml;nnte nur der Beginn einer neuen gro&szlig;en Privatisierungswelle sein, die auch vor Deutschland nicht halt macht. Fiskalpakt und Schuldenbremse k&ouml;nnten schon bald europaweit die &ouml;ffentliche Hand zwingen, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren und mit einem neuen <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5" class="urlicon urlicon-wdr">Richtlinienvorschlag zur Konzessionsvergabe</a> will die EU-Kommission die daf&uuml;r n&ouml;tigen Rahmenbedingungen schaffen. Doch der Widerstand der Europ&auml;er w&auml;chst. Die <a href="http://www.right2water.eu/de/news" class="urlicon urlicon-right2water">europaweite Petition &bdquo;Wasser ist ein Menschenrecht&ldquo;</a> wurde bereits von mehr als 400.000 Menschen unterzeichnet &ndash; wenn die Petition bis zum Herbst eine Million Unterzeichner findet, muss Br&uuml;ssel sich &ouml;ffentlich mit dem Thema auseinandersetzten. Die Privatisierung durch die Hintert&uuml;r w&auml;re damit erst einmal gestoppt.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/wasserprivatisierung-durch-die-hintertuer" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/wirtschaft/staat-und-wirtschaft/wasserprivatisierung-durch-die-hintertuer#comments Staat und Wirtschaft Ressourcen & Energie Neoliberalismus Privatisierung Wasser Deutschland Europa Frankreich Großbritannien Analyse Thu, 24 Jan 2013 15:39:46 +0000 Jens Berger 4869 at http://dasdossier.de Die Lebenslüge der Energiekonzerne http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/die-lebensluege-der-energiekonzerne <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Was kostet der Strom wirklich? </div> </div> </div> <p>Das Fraunhofer-Institut f&uuml;r Solare Energiesysteme hat <a href="http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.pdf" class="urlicon urlicon-fraunhofer">nachgerechnet</a>: Was kostet die Erzeugung von Strom aus verschiedenen Quellen aktuell und wahrscheinlich in den kommenden Jahren. Dabei hat das Forscherteam auch eine Reihe von zus&auml;tzlichen Kostenfaktoren ber&uuml;cksichtigt, zum Beispiel die unterschiedlichen Zinss&auml;tze und die Lebensdauer der Anlagen. Interessant dabei: Vor allem Windkraftanlagen schneiden &uuml;berraschend gut ab. Allerdings nur die landgest&uuml;tzten Windr&auml;der; die Offshore-Windparks haben zwar eine h&ouml;here Volllastzeit, k&ouml;nnen damit aber die aufw&auml;ndigere Technik nicht kompensieren. Das ist nicht zuletzt deswegen brisant, weil sowohl die Bundesregierung als auch die Stromkonzerne massiv auf letztere setzen.</p> <p>Kleine, privat installierte Photovoltaik-Anlagen sind &uuml;brigens, auch Dank heftiger Preissenkungen, mittlerweile durchaus attraktiv. Noch mehr gilt das f&uuml;r gro&szlig;fl&auml;chige Systeme. Au&szlig;erdem werden die Kosten mittelfristig weiter zur&uuml;ckgehen. Umgekehrt verh&auml;lt es sich mit der konventionellen Stromerzeugung, etwa durch Kohle- oder &Ouml;lkraftwerke. Denn die fossilen Brennstoffe werden mit Sicherheit teurer.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/die-lebensluege-der-energiekonzerne-1205.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Aufwändig und teuer: Offshore-Windkraft]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/die-lebensluege-der-energiekonzerne-1205.jpg" alt="Aufwändig und teuer: Offshore-Windkraft" title="Aufwändig und teuer: Offshore-Windkraft" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> Aufwändig und teuer: Offshore-Windkraft <span class="contributor">Bild von zabdiel</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/wirtschaft/ressourcen-energie/die-lebensluege-der-energiekonzerne#comments Ressourcen & Energie Klimawandel Atomenergie Erneuerbare Energie Kohle Solarenergie Windkraft Deutschland Spanien Sat, 19 May 2012 23:49:23 +0000 Axel Weipert 4664 at http://dasdossier.de